Ausgabe 
28.6.1910 Erstes Blatt
 
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Die Kretafrage.

Die Botschafter der Kreta schütz machte überreichten am Sonntag der Pforte die Antwortnote auf die Note von, 13. Mai. Nach dem von der Pforte publizierten Text teilt die Note den bekannten Schritt der Konsuln bei dem

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kretischen Exekutivkomitee, sowie den Beschluß der Mächte mit, die vor Kreta stationierten Schiffe zu vermehren. Hierdurch bezeugten die Schutzmächte nochmals die Absicht, die S ouv e« ränitälSrechte des Sultans zu wahren. Die Schutz- niächte fordern daher die ottomanische Negierung auf, wirk- same Maßnahmen zu treffen, damit der Erregung im Lande ein Ende gesetzt werde, weil die Erregung, zu der die Haltung Griechenlands keinen Anlaß gäbe, bedauerliche Zwischenfälle Hervorrufen könnte. Wenn die ottomanische Negierung glaube, daß die Zeit zur Bestimmung des definitiven Regimes auf Kreta gekonnnen sei, so erklären die Schutzmächte, daß tnc Erörterungen hierüber nur unter Beteiligung sämtlicher Signatarmächte des Berliner Vertrages beginnen önnten. v

Die türkische Presse bezeichnet die Note als einen ---------- ----- . . Ä

aroßen Erfolg des Kabinetts Hakki Pascha, weil zum wirksam war die Erklärung, daß er (dncrfcT Urttcc)tubung

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üb!id,z«, 4ter bas am 21 Ltli i S»U« 6ml 1 " «bolltn. St ht 1 ,n- l"ii in den ö-,; <'0rderma,iiicr VcMifttn P ^ngcit selbst ctpebicrte u«g des Aeichs-Kiieg^ tws der lat und aller! 1 >v^n'nllicheu mit ben | ööi-ajn gestutzten Au-ff ws timci mditc Sos. I Wbc cs vor Jahren von # Wlographischen Zwecke,iß Wn auibcivahrt. Tv. Ü bei sorgsültigcr Bet' ? itz. die Jahre nicht ver-" icdoch gcniätz der 9Kiiv| H nicht zugrunbc gelegt | -uiien Iwtte, wcnngleitb Z Äbltgitiig des iaijdien» llnubhflit gemacht hätten.7 zur Tode?- oder leben? > ivcrdcn. 2ie Psychiater i der Beschuldigte weder tz egangenen Tat war, und 1 : Mnderiverligkeit ÜM'>| . Jnsolgedesscn war die j isses Losrichters int > j thobenen, an sich überaus | en Berdachtsgrimdcn ge- - ii nberzengeiti die- wmiv ic vielsachen, ans *c , Lvurcn durch die : tvurdcn, jedoch ein voll- | teil. Losud-ter wird zur erstrasc einer Aili- smfiiiiifl hcitte vormittag

Tas Be' nickilMrsanen slattsair h Wi W oraum, .

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»lisch/. Ticnslag: Tr I 1,'iroerlich und roiiiriiM , loiucrt/ Freitag, "len«- Sr. .Ter Richter' v.-n M 'Zalamea/ ®* 1) und roiiiantiicy. *

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erhaltung des territorialen Status quo i

manischen Reichs und der Balkangaaten. Folglich laßt sich stauen bei seiner Politik in der Kretafrage nur von der Notwend,gkert letten, | die Rechte des Sultans intakr zu halten, was keineswegs frtei freie Institution Kretas behindert. Es geht voller Eintracht mir den anderen Schutzmächten vor. Auch diese haben wie wir als Ziel ihrer Potttik die Aufrechterhaltung des friedens und des territorialen Status quo. Man kann nicht dulden, daß der Frieden durch die Haltung der ftreter geiährdet wird. Die Kreter müßten sich von der Notwendigkeit überzeugen, kerne werteren Provokationen gegen die Türkei zu begehen, wenn src vermeiden wollen, daß die Schutzmächte gegen ihren Willen gezwungen werden, Maßregeln zu ergreifen, die zur Ernsührung emes Regimes auf der Insel führen könnten, das der Mehrheit der Bewohner weniger angenehm sei, als das gegenwärtige BrSher haben fre

Vie wahlireireinieilung in Hessen.

Aus Darmstadt ivirb uns von unterrichteter L-erte geschrieben: 1

Die neue Wahlkreiseinteilung, die den dritten der öe» setzentwürfe über die Einführung des direkten Wahlrechte bildet, und infolge der Vermehrung der Abgeordnetenman- bäte von 50 auf 58 notwendig geworden ip, wird sich wie wir das schon früher einmal angedeutet haben möglicherweise zu einem Stein des Anstoßes für das ganze fflcfek gestalten. Wästrcnd für Starkenburg die National- lrboralen und für Rh-inh-sicn Zentrum und N-ttanall^-. ralc anstelle der Regrcrungsvorlage neue D°r,chlage für eine anderweitige Wahikreiseintcilung cingearacht haben, ist für die Provinz L b e r h - f i c n die Fraktton der Bauern- bünblcr mit einer Wahlkrciseint-tlung hcrvargetreten, dre namentlich auf freisinniger und sozialdemokratttch^r iseite den entschiedensten Widerspruch findet. K^r sur Lber- hessen neu zu bildende Wahlkreis wll um Vilbel he.um gebildet werden, aber bei der dadm:ch bedingten ander­weitigen Abgrenzung der übrigen Wahlkreise sollen nach diesem Vorschlag verzchiedene der alten Wahlkreise in einer Weise abgeändert werden, daß der Befitzstaiid ^er harter nicht nur neu befestigt, sondern auch mehrere Wahltre) der anderen Parteien durch Zuteilung re)p. 51^^6^)11119 bestimmter Wählerbezirke arg gefährdet werden dm meisten Widerspruch muß der Vorschlag ber, harter Her­vorrufen, der dahin geht, den beiden Stadtkreisen Gießen auch noch die Landorte .Heuchelheim und Wies eck zuzuteilen. Der Vorschlag der Regierung ging dahzn. der Provinzial- Hauptstadt nur noch Schiffenverg und Herrenwa.d für die beiden Stadtkreise zuzuteilen. Bei der zweiten Lesung des Wahlgesetzes war es dann gelungen, im Art. 3 über die Bildung der städtischen Wahlkreise die von bauernbunb- lerischer Seite beantragte Hinzusugung der Orte Wieseck und Heuchelheim (die auch schon in der ersten bCy

Gesetzes beschlossen worden war) abzulehnen und zu be- UL daß neben SchFenberg und Herremv^d nur noch Klein-Linden zu Gießen hinzugezogcn wurde, Bauernbündler haben nun aber bei der Vorlage über die Wahlkreissinteilung ihre frühere For^rung wieder aus­genommen und verlangen auch die Zuteilung von Wieseck und Heuchelheim zu Gietzem

lieber dieses Verlangen hat sich.schon iv. der letzter Sitzung des Gesetzgebungsausfchufses eme spräche entwickelt, wobei gegen diesen /mfei^em Parteiinteresse erfolgten Vorschlag hefttger^Widerwrnch er­hoben wurde. Eine Wiederaufnahme dieses- Bor)chlags er­scheint uns auch um so weniger ratsam, als die neue ttw- grenzung der Stadt Gießen eine Gesetzesänderung bedeutet,

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wofür eine Zweidrittelmehrheit in der Kammer erforderlich wäre. Käme jetzt der Vorschlag der Bauernbündler bei der Wahlkreiseinteilung zur Annahme, so müßte vor allem auch der Art. 3 des vor?der Zweiten Kammer bereits verabschie­deten Wahlgesetzes wieder abgeändert werden, und ob sich auch für die damals abgelehnte diesbezügliche Bestimmung jetzt eine neue Zweidrittelmehrheit zusammenfinden würde, erscheint doch sehr fraglich. Auch die Wahltreiseintei- lung für Rheinhessen hat schon im Gesetzgebungsaus­schuß Meinungsverschiedenheiten hervorgerusen und des­halb darf man auf die Stellungnahme der Regierung zu diesen Abänderungsvorschlägen in der am Mittwoch statt- finoenden gemeinsamen Sitzung von Ausschuß und Regie­rung sehr gespannt fein.

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Weitere Veränderungen in den höheren Regierungsstellen.

Der Besuch des Reichskanzlers beim Kaiser in Nel hat hauptsächlich den Zweck gehabt, einige weitere Veränderungen in den höheren Regierungsstellen des Reiches und Preußens in die Wege zu leiten. Tie eine, die das Auswärtige Amt betrifft, war ja schon längere Zeit zu erwarten, denn über die Unzulänglichkeit des Frei­herrn von Schön bestand wohl nirgends mehr ein Zweifel. Dagegen dürfte die Nachricht von dem bevorstehenden Rück­tritt des preußischen Finanzministers von Rheinbaben all­gemein als Ueberraschung empfunden werden. Nicht un­wahrscheinlich ist, daß die im preußischen Herrenhaus er­folgten Angriffe des Direktors der Deutschen Bank von Gwinner auf die Finanzpolitik des Ministers an dessen Rücktrittsgesuch hervorragenden Anteil hatten.

Die vom Wolffschen Tet-Bur. bis jetzt veröffentlichten Nachrichten über den bevorstehenden Ministerwechsel sind zwar noch nicht amtlichen Ursprungs, aber ihre Ver­breitung durch das amtliche Buremi gewährleisten ihre Richtigkeit. Die Meldungen besagen:

Berlin, 28. Juni. DerLolalanzeiger" hebt her­vor, daß die schon wiederholt aufgetauchten Gerücklte von dem bevorstehenden Rücktritt des Staatssekretärs des Aus­wärtigen, Frecherrn von Schön, jetzt von derFranl- furter Zeitung" als richtig bezeichnet würden. In nicht allzu ferner Zeit werde der Staatssekretär einen Botfchaftei- poften übernehmen und der Gesandte von Kiderlen- W a echter feilt Nachfolger in der Leitung des Auswär­tigen Amtes werden. Wie derDeutschen Post" zufolge verlautet, würde der Geheime Legationsrat Zimmer­mann zum Ministerialdirektor im Auswärtigen Amte er­nannt werden.

Berlin, 28. Juni. TieKreuzzeitung" schreibt: Wie nur erfahren, ist dem Finanzminister, ^reiherrn von Rhein­baben, die erbetene Entlassung aus seinem Amte in Gnaden bewilligt worden. Sein Scheiden aus dem Staats­dienst dürste jedoch ganz vorübergehend sein, da die große Begabung und Arbeitskraft des Ministers dem öffentlichen Dienste erhalten bleiben soll^ wozu die noch ausstehende Besetzung des Koblenzer Oberpräsidiums die Ge­legenheit bieten dürfte.

Ueber die Person des Nachfolgers des Herrn v. Rhein- baben verlautet noch nichts. Der als Nachfolger des berrn von Schoen in Aussicht genommene seitherige Ge­sandte in Bukarest von Kiderlen-Wächter gilt als besonders befähigt für das schwierige und wichtige Amt des Leiters unserer auswärtigen Politik. Eine tüchtige Kraft ist an dieser Stelle um so nötiger, als Herr von Bethmann-Hollweg aus dem Gebiet der auswärtigen Politik keinerlei Erfahrungen besitzt.

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nicht beschmutze. (Lebhafter Beifall UnkS und im Zen­trum.) Die republikanische Mehrheit habe die flacht und sie habe, um die Regierung für alle führen zu tonnen, ge> wisse Verpflichtungen, ohne deshalb ihre Ansichten aufzn. geben. Briand forderte die Majorität auf, ihm volles Vei- trauen zu schenken und nicht nur Vertrauen für die nackte Zeit, das der Regierung nur zu vegetieren gestatte und ihre Schwäche dem Land und ihrer Partei initteilc. Wenn ihm dieses Vertrauen nicht geschenkt werden könne, möge man es sagen. .Lebhafter Beifall links und bei einem Teile des Zentrums.) Briand besprach hierauf vcrfchiedene an- gelündigte Reformen. Die Wahlreform mune von der Majorität eingeführt werden, um lebensfähig zu sein. Zn dem Unterricht fei die Kontrolle des Staates liotwendig. Briand versicherte, er werde das Gesetz betreffeud ! die Altersversicherung der Arbeiter zur Aus­führung bringen. Bezüglich der Monopole habe die Regierung nicht Partei zu ergreifen, denn dres fei eme Frage der Opportunität. Tas Programm, das Zeme Er­klärung enthalte, müsse den Ansprüchen der Mchoritat ge­nügen F-ür die Regierung bestehe die Notwendigkeit, ur die Ordnung und Sicherheit in den Straßen zu sorgen. Was die Zwischenfälle bei dem gestrigen Leichenbegängnise Tischlers anlange, so habe die Polizei erst (nngcgriftcn nach unerträglichen Herausforderungen Zum Schluß er- klärte Briand, er verlange Vertrauen ohne Emschrankung oder Hintergedanken, felbjt von denen, die dem Ministerium nicht günstig gesinnt sind und einen entscheidenden An- gri f, der ihnen heute nicht am Platze schiene, auf spatere 3eit verschieben möchten.Alles ober nichts", rief hier* bei der Ministerpräsident aus, indem er kräftig auf bie Rednertribüne schlug. Die ganze Kammer applaudierte, mit Ausnahme der extremen Linken und einigen Banken ber Rechten. Die Linke bereitete Briand eine vollkommene Ovation. Die Sitzung wurde sodann aufgehoben.

Die Rede Briands rief einen sehr bedeutenden Em- druck hervor und zielte sichtlich darauf ab, dem M^stev^^ .. . eine rein republitauische Mehrheit zu sichern Besonders

großen Erfolg des Kabinetts Hakki Pascha, weil zum wirksam war die Erklärung, daß er lemerlei Unterstützung ersten Male die Mächte den Ansdrnck Souveränttätsrechte von Seiten der Konservativen c rw arte, so wie die 'charfe A7auch- und nust-Lm d.° d-sinllw- -djun« d-r «i* ^$££^5 frage un Einvernehmen mit Oesterreich-Ungarn und Deutschland e, e^s ! Anhcuiger aber, wie die gestrigen

in Aussicht gestellt hätten. Rubeftöruiigen gezeigt Haven, vor der Freiheit der An»

Wie verlautet, wird die -Pforte bie Note der Machte beren wenig Achtung haben und sich selbst zu den schlimmsten rahin beantworten, daß sie die Zeit zur Bestimmung de^ ^bwalttätigkeiten hinreißen lassen. definitiven Regimes für gekommen erachtet. Das Ministerium ------ "D ---' ~

des Innern erließ ein Zirkular, das den Provinz,albehorden Die päpstliche ENZYMM.

die Note mitteilt und sie auffordert, auf die Beruhigung der Präsidium des Evangelischen Bundes erlaßt.

Gemüter hinzuarbeiten. Die Polizeidirektion befahl den Agenden .Aufruf an die evangelischen Glaubensge- Polizeiorganen, darauf zu achten, daß der Boykott gegen nossen: Grreguno über die Schmähungen der deut-

Griechenland nicht m Gewalttätigkeiten ausarte. scheu Reformation und Nation in der Borromäus-Enzyklika äußert

Zn der italienischen Kam m er beantragte G all', en M bem Abschluß der preulßischen diplomatischevr Italien möge die Initiative ergregen, um die Kreta- n r -n iaI)lteid)en bedeutsamen Dlndgebungcn und

rage im nationalen ^>inne zu regeln und w zur ihren Forderungen auch nach erfolgvcrheitzcnden fielen.

Beruhigung des Orients beitragen. Ter Zwei vraküsche Ziele seien genannt: Zunächst sollte jcöcr

d, San Giuliano erklärte darauf: Die Pol^ik Italiens zielt Protestant Mitglied des Evangelischen Bundes werben

vor allem auf die Aufrechterhaltung des^S.r'edens *uXrd) ui'ere einmütige .210^1 ftärjm.

und darauf hm, alles zu vermeiden, was eme Sodann aber rufen wir zu einer Anti - B o r r o m a u s-

die Lage au, dem Balkan haben und Verwickelimgensveude auf, bie zu tatkräftiger Förderung der dcutfch-evange- könnte. Die Grundlage der ttaliemschcn Politik ist. bie «ujedj- iscken'Sache dienen soll.

I " Namcnilich kommen folgende Ausgabeii in Betracht, denen ber Evangelische Bund schon seit langem nach Kräften seine Hille zuteil weroen läßt: Vermehrung der evangelischen Krankenpflege ?n der Diaspora. Förderung der deutsch-evangelischen Jugend- erüehuna in Waisenhäusern und Erziehungsveremen m der Mt» marl, besonders in Posen und Westpreußen. Tie Forderung der deutsch-evangelischen Sache im Auslande, insbesonderc in. unfern Schutzgebieten. - Ter Bau einer dcutsch-evangelifchen Kirche in. Nom Die Pflege ber ncucniftanbenen evangelischen Gemeinden in Oesterreich, wo jährlich sett zehn Jahren 45000 Katholiken zur evangelischen Kirche übertreten.

^ür biefc und die großen literarischen und lonitigcn unt=» fassenden Ausgaben unseres Bundes erbitten wir als segenbringende Frucht der Protestbewegung reichliche Gaben unserer evanaclischen roemget uuyentym in,, uw vuv I cv.laubensaenosseii. Ein Freund unserer Sache hat schon als

sich darauf beschränkt icbc crn zweites Kriegsschiff J« bj« ^0^0^ 10 000 Mark uns zugesagt. Er muß ,und wird in

zu schicken. Sie haben das Vertrauen daß die kretuche Regre. gro6cn Gaben eifrige Nachfolger finden I

rung nicht zögern wird, die turtt,ä>en Beamten und ?5^^rten be,in ,ur Tat! Wer für eine der genannten Aufgaben feine zu ihren Funktionen zuzulaifeii ohne fie /^^en, den auaen^ Km stimmt, möge dies tun. Jedenfalls werden die Gaben scheinlich ungentzlichen Eid zu leisten, Hattung Gciechen>I v P^^^tung für alle bic genannten Zwecke »er-

lands fei in der kretischen tfrage bw fetzt febr Morrett roenbct meröen. Unfern Haupt- und Zweigveremen sind An-

und habe keinen Anlaßzu begrünoeten Klagen gegeben - Kcmrg Pe..D Jur Unierstützung dieser Spende zugeaangcn.

der Hellenen habe in feinen Unterredungen mit ihm und fowni r ^iträge sind zu senden an die Zentralkassc des Evange- wisie auch m seinen Unterredmigen mtt den Min 'tern des Au^ Aschen W-s, Halle Saale), Postfach 178.

roärtigen von anderen Landern mchts gesagt, was un Gegenfatz zu

ber Haltung Griccheulanbs stehe, was ber Türkei bercdüigten

G^unb Mr Klage gebe. Die vier Mächte hätten ber Türkei Heibelberg, 27. Juni. Fürbie von ben evangelifchen

^ne Note übersanbt, welche, intern sie bie Türkei über bie Aufrecht- Gemciuberäten aller Stabttette Heidelbergs aus heute abend em-

erhaltung ihrer Rechte auf Kreta beruhige, sie der hohen Awtimg berufene P r o t e st v e r, a m m l u n g gegen bie Borromaus-

ver'ichere welche bie vier Mächte ihr zollten, wie man hoffen enjt)f[tta erwies sich ber große Saal ber Harmonie viel zu klein,

könne wirksam bazu beitragen werbe, ben Bopkott zum Stillstand Viele Hunderte strömten zu ber Provibcuzkirche, wo ber Tagcs- m bringen Die Note ersuäfe bie türkische Regierung, energisch relmer Prof. NieberKall seine flammenbe V.stÜnblge Rcbc einzuareifen bamit der Agitation ein Ziel gesetzt werbe, bieaus- unmittelbar noch bem schluI wieberholen mußte -seine Aus- Wrische Zwischenfälle Hervorrufen fönn ". Ke burch bie Hallung führungen gipfelten m bem satze: Für alle Protestanten kann m GneNands nicht gereästferttgt werden, saii Gmliano schloß, einer gemeinsamen chriftlichen WellanschauiMg Mit den Ultramou- n w^>e weitere Erklärungen geben, wenn bas Bubgel bes I ^uen so lange lerne Rebe sein, als bis bas papslliche Schmähwort tnörtiacu zur Beratung stehe unb werbe bann nachwelsem daß zurückgenommen ist.

hie S3a(tuna Italiens in der ÄTetafcagc völlig ubereinfttmme I 1 '

mtt bk Smanen Richtung in der^wärttgM Poli^ Jtaliens, Deutsche- Reich.

Le vor allem von ber Wahrung ber Jnterepen Ztaliens bikttertfeu empfing am Wontag den Staatssekretär a. D.

BrianÖS Politit. I cseicStan^kr16^11^ Montag abend von Kiel nach

Paris, 27. Juni. Die Kammer setzte heute dieIBerlin abgereist. , .

Bei-nvuna der Interpellationen über ine allge- InPrimkenan erfolgte am Montag nachmittag die Bei- Berarnng oer p Beantwortuna der Ausfüh-Isetznng ber Prinzessin Feodora. In ber Umgebung

meine P o l r t r k fort. In Ministerpräsident des Schlosses hatte bie Stadt Traucrschnmck angelegt. Um V,'? Uhr

rungen verfchiebener ^ebertrffnber äSSS 1 fanb im Beisein der allerhöchsten unb höchsten Herrschaften in Briand, die Regierung wolle die -lu.ulmng D H . . bcr Hofkapelle, wo die Leiche anfgebahrt war, eme Trauerfeier! liehen Gewalt auf die r epublikanif c^e M.ey r y erl Während ber Leichenzug sich orbnete, begaben sich bie üü tz e n Bei den Kämpfen, ine die Repuvlit zu oefieyen Keiferin, ine Kronprinzessin und die übrigen fürstlichen Damen ' fjfit habe habe fie bis wellen, um stch den Sieg zu Wagen in bie evangelifche Kirche, wo sie in ber Hofloge Platz iiffaern bis zum äußersten gehen müssen. Wenn aber bie nai)mcn. Supermlendent J e n t s ch-Prünkeuml hielt bie Tr-mer- nemnnucn sei sei es die Pflicht des Führers, ber Lebe. Dann gelcucten^bic Leibtra^ndcn bic Leiche zur J-ursten- seme^Ärmee^achte, 'sie a^zuhallen, dmnll sie ihren Sieg l gruft, wo sie an ber Zelle tte Lltern beigesetzt wurde.

Nr. 148 Erstes Blatt 16V. Jahrgang Dienstag S8.Juni 1V1V

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