Ans Hessen
% gemeldet, zwischen kleinen Gruppen der beiden Par- Busammenstößen, wobei zwei Deutsche durch
männer und Ausschußmit- g lieber aus den Zechen des Rheinisch-Westfälischen Jn- dustriebezirkcs wurden bisher gewählt 433 Kandidaten des alten (soz.) Bergarbeiteruerbandes, 143 christliche Gewerkschaftler, 18 Polen, 5 Zechenparteiler und 6 Kandidaten der Hirsch-Dunkerschen Gewerkvereine.
Der Deutschen Ostasrikalinie ist es gelungen, auf Grund der Jebruarverträge mit der Union Castlclime 2t n - schlüsseverträge abzuschließen in betreff der neuen Suezkanallinie nach Ostasrika, ivodurch die Zlrbeitsgebiete beider Linien genau begrenzt werden, so daß eine Jnteresjenkollision möglichst vermieden wird.
~ , Bürgermeister Gaynor von New York hat sich von den Folgen des Anschlags soweit erholt, daß er am Sonntag das Hospital verlassen konirte.
Infolge der gleichzeitigen Feier des tschechischen Sokol - festes und des deutschen Volksfestes kam es, so wird aus Prag gemeldet, zwischen kleinen Gruppen der beiden sunYs
Erbprinz Danilo verkündete dem Volke vor dem schloß die Annahme des Königstitels, was mir brausenden Ziviorufen ausgenommen wurde.
Hieraus sand eine Sitzung der Skupschtina statt, in der der Ukas, betreffend die Proklamierung, angenommen wurde. Uni ^8 Uhr fand der Festgo^esdienst statt dem beiwohnten die königliche Familie, die königlichen Gäste, das Kabinett und das diplomatische Korps. Sodann folgte die Gratularionscour im Palais. Hieran schloß sich der feierliche Zug in das neue Regierungsgebäude, wo die Skupschtina und die Geistlichen dem König ihre Glückwünsche darbrachten. Ter König erwiderte auf die Ansprache mit einer begeistert aufgcnommenen Rede, worin er einen Rückblick über die Entwickelung während der letzten Io Jahre gab. Sodann kehrte der Zug ins Schloß zurück.
Ter König und die Königin von Italien sind heute! nachmittag nach sehr herzlichem Abschied von dem König! und der Königin über Antivari nach Italien abgereist.
„Köuig Nikolaus hat eine Proklamation an das Volk erlassen, in der er die Erhebung des Fürstentums zuMoKönigreich kundgibt.
Bei dem gestrigen Galadiner zu Ehren des ser- ' n z en Alexander brachte der
König Nikolaus einen Toast aus, in dem er hervoryob, daß die Anwesenheit, des Kronprinzen in diesen Tagen seinem Kerzen und )einem Volke lieb sei, das eine besondere Freude,
Arrslarrd.
e a wird gemeldet: Der italienische Minister
des Aeutzern, Marchese San Giuliano, ist am Montag in Begleitung des Kabinettssekretärs Baron Fasciotti hier eingetrofstn und am Bahnhofe vom italienischen Botschafter, der seit gestern hier weilt empfangen worden. Gras Aehrenthal wird morgen vormittag hier emtrefsen. J
Das Zarenpaar auf deutschem Boden.
Eydtkuhnen, 29. Aug. Der Kaiser und die Kaiserin von Rußland sind kurz nach 2 Uhr aus der Fahrt nach Friedberg hier durchgefahren. In Wirr ballen war offizieller Empfang.
Halle, 30. Aug. Das Zarenpaar kam um 7.15 Uhr durch den hiesigen Bahnhof.
Die amtliche „Norddeutsche Allgemeine Zei- tung" meldet: Der Kaiser und die Kaiserin von Ruß- land kommen mit chren Kindern nach Deutschland, um in Hessen bei ihren hohen Verwandten einige Wochen zu verleben. Die Kaiserin Alexandra gedenkt mit ihrem Aufenthalte den Kurgebrauch der lQuellen in Bad-Nauheim zu verbinden. Es ist uns eine Freunde, die hohen I Gäste willkommen zu heißen und uns der Herzlichkeit des Empfanges anzuschließen, der ihnen im schönen Heimatlande der russischen Kaiserin von deutscher Gastfreundschaft! bereitet wird. Wir begleiten das Verweilen des verwandten und befreundeten Herrscherpaares auf deutschem Boden mit den besten Wünschen für die Gesundheit der Kaiserin, wie für das Glück ihres Gemahles und ihrer blühenden Kinder.
Breslau, 29. Aug. Nach einer Meldung aus E y d t - kühnen sind sechs Personen a.us ihren Betten heraus verhaftet worden, weil sie bei der Durchreise des Zarenpaares verdächtig erschienen.
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u fa J*1 ft d Be n' wobei zwei Deutsche durch ^Messerstiche ungefährlich verletzt wurden. Die Täter wurden sofort verhaftet. Geiidarmerie zerstreute die Ansammlungen.
,,La Croix" veröffentlicht ein Schreiben des Pavstes “nr,bie kramzö fisch en Erzbischöfe und Bischöfe, in welchem die Tätigkeit und die Lehren der katholischen demo- tratischen ^zugmdverelmgulig „Le Sillon" entschieden verurteilt werden. 4,er sillon, so heißt es in dem Schreiben u. a., welcher für die Grundsätze der Freiheit und Gleichheit eingetreten sei, habe unter der katholischen Jugend irrige und unheilvolle An- fäaunngen über Autorität, Freiheit, Gehorsam, Gerechtigkeit, Gleichheit und Menschenwürde verbreitet. Tie vom Sillon" auf- gestellte Behauptung, daß nur die Demokratie das Reich der wahren Gerechtigkeit begründen werde, sei eine Beleidigung Regierungsformen. Zum Schluß spricht der Papst die Hoffnung aus, daß die Mitglieder des Sillon sich diozesenweise unter der Führung ihrer Bischöfe zusammenscharen olur, dlc christliche katholische Wiedergeburt des Volkes und die Verbesserung seiner Lage arbeiten werden.
Ja Erwartung des Zarenpaares.
Friedberg, 29. August. Eine riesige Menschenmenge, wie man sie selbst bei den beliebtesten Volksfesten nrcht gewöhnt ist, durchströmte heute die Straßen Friedbergs. Als aber die festgesetzte Stunde für die Ankunft des Zarenpaares abgelaufen war ! füllten sich die Gasthäuser. Auch viele Kurgäste aus den umhegenden Bädern, aus Homburg, Wiesbaden, sowie Bad- Nauherm waren hier. Nachdem es bekannt geworden, daß Per Zar nwrgen mittag hier ankommt, beschlossen viele Zuzügler, hier zu bleiben. Tie Stadt ist dadurch im wahren Sinne des Wortes überfüllt. Heute kam das Gepäck des Gefolges. Der Zar soll um 3 Uhr 30 Min. auf dem hiesigen Bahnhof eintreffen. Sämtliche Krieger- und Milt- tarvereine haben Pie Weisung erhalten, um 2 Uhr 40 Min 1 am Bahnhof zu erscheinen, um sich an der Absperrung! zu beteiligen. In der Nacht wurde ein junger Mensch! verhaftet, weil er im Trunk eine unbedachte Aeuße- rung getan, bezw. eine Drohung gegen den Zaren ausgesprochen hat. — Der russische Hoszug kommt voraussichtlich gegen 3 Uhr durch den Gießener Bahnhof.
Der Abg. Köhler-Lanasdorf hat folgende An- fraae, Disziplinarunterfuchung gegen den hessischen R e g i e r u n g s a s s e s s o r Dr. Ludwig Ope^l zu Berlin betreffend, cingereicht: , . Ja dbr Allgemeinen Automobil zeitung zu Berlin Nr. 34 vom 26. August 1910 findet sich u. a. aus Seile 33 folgende Zuschrift des Hess. Negierungsassessors Dr. Ludwig ju Berlin:
--. Deutsches Reich.
0 . .. . m Portugal. Amtlich wird gemeldet: Bei der am 24. August er-
tud.ll« Ä. ÄwSidteJÄrSSeefiJfi; s.' "6MI
ber. Die Wahlen wurden heute in Lissabon und der Pro- «re-Zehlendorf (Soz.) 14 831, Landgenchtsrat Alfred binz fortgesetzt. Von 155 Abgeordneten, welche zu wählen "O" dauf - Chemnitz (Fortschrittl. VolkSp.) 4706, Kaufmann sind, sind gewählt: 47 Ministerielle und 26 von den Oppo- unb Obftgutbesitzer Kurt Fritzsche-Waldau (Neformp.) sitionsparteien. 4611. Em Stimmzettel lautet auf einen anderen Namen.
N? tor.arenr(13oo2B°^terr9e6ni^c bekannt Die Blätter melden aus Bochum: Bei den allgemeinen
Die Erhebung Montenegros zum MigreicheN
Cetruje, R. 2Iug. Der Fürst genehmigte den ein- stimmigen -Antrag der Skupschtina auf Erhebung Montenegros zum Königreiche und nahm den Namen Nikolaus!., König von Montenegro, an. Hiervon wurden die Vertreter der fremden eAaa.te^ durch eine Note der montenegrinischen Regierung offiziell in Kenntnis gesetzt. ”
Eetinje, 29. Aug. Sonntag früh um 6 Uhr trat Die skupschtina zusammen. Präsident Dschu- tanowitsch schlug die Erhebung zum Könia-I reiche vor. Der Ministerpräsident unterstützte diesen .Antrag, worauf sich die Skupschtina korporativ ins ^Schloß begab Der Vizepräsident bat den Fürsten, der von allen Familienmitgliedern umgeben war, den Vorschlag zu genehmigen. Der Fürst erwiderte ,i,n längerer! Rede, er erkenne in dieser feierlichen Stunde mit väterlicher Freude und Stolz an, daß es ebenso das Glück seines Volkes, wie sein Glück sei, daß Montenegro unter dem Schutz e des Allmä chti g en Gottes und des brüderlichen Rußlands einen Platz unter den Kultur- staaten emnehme. Er nehme die königliche Würde an 1 welche dem erweiterten Montenegro nach lststorischem Recht! und eigenem Verdienst gebühre. Er sei fest überzeugt, baß alle Großmächte neben dem Königreich an der ser^-I bisck-en Touau auch ein anderes an der serbischen Meeresküste mit Wohlwollen begrüßen werden, als ein Pfand urehr für den Kultur so rtschritt und dem Frieden an dieser Grenze zwischen dem £ften und Westen, und daß alle Serben es als ein noch größeres Pfand für den Befand und die bessere Zukunft des Serben- st a m m e s begrüßen werden.
hat. Der Herr Vorsitzende des Provinziallandtages hat in tief» gehender Rede die Beziehungen zwischen der Provinz und meinem Vauw, meinen Vorfahren und mir dargelegt. Eines Punktes hat 5^ ao^r keine Erwähnung getan und den möchte ich hier nach- ■^en: atz ich mich ganz besonders stolz und glücklich fühle, daß iw auch-als Gutsbesitzer unter Ihnen residieren U Nb m 11 Ihnen alle Freuden und alle Sorgen dwir tcs mitempfinden kann (Lebh Beiwll) uno io in der Lage bin, mich über die Gedanken und Gefühle meiner Nachbarn zu orientieren. Die Provinz Westpreußen bietet in ganz besonderem Maße das Bild des Zusammenwirkens der v er fchre denen Elemente, die dazu beitragen, die Stärke und die Größe des Vaterlandes auszumachen. Wir sehen die i Jestädt mit ihrem Handel, wir sehen den Schiffbau und die Jn- ouftnc mit ihrer großen Schule. Wir sehen die Zuckerfabriken aus dem Lande und auch die elektrische Industrie, die immermehr der Landwirtschaft untertan wird. Das Zusammenwirken dieser Elemente in dreier ichönen Provinz hat dieselbe in den letzten ?ehn wahren gefördert und emporgcbracht. Wodurch ist solches aber möglich gewesen? Dadurch, daß der Friede dem Lande erhalten wurde, der Friede, der die Folge der großen Ruhmestage war, die nunmehr vor 40 Jahren unter umerem großen Kaiser erkämpft wurden und von denen hier noch io viele Kriegskameraden im bürgerlichen Kleide! den Orden aus der Brust vor mir in Parade gestanden haben, um noch einmal ihrem König ins Auge zu sehen. Also die g e- J1/1,1!'1111!,?. aller Stände und Berufs-!
r ü oft}-!1 das Land und die Provinz, und diese gemein-! iame ckrbert mochte ich auch auf das großeVaterlandüber-I tragen sehen. Sie sind hier versammelt in der alten Marien- ^o.waftige Bauwerk, ein äußeres Zeichen der Macht und rZulle, die m dem deutschen Orden sich ausdrückte, die große! S-uelle, von der ans die deutsche Kultur über die Ostlande sich I ergob, surwahr, eine itaunenswerte Arbeit unter unendlichen! Schwierigkeiten Was lehrt uns die Marienburg und ocr deutiche^Orden, der unserem Königreich das ragende Panier, mit dem Schwarzen Adler auf silbernem Felde gab? Durch sererliche^ Gelöbnis waren sich die Ordensbrüder zu-,
getan und stellten ihr Werk unter die Obmacht,
, höheren. Durch diese einheitliche Ge- Ichlossenheit hat der Orden diese unerhörte Leistung zu Wege gebracht. Das sohl für uns ein Vorbild sein. Das Kreuz aus seinem Gewände bedeutet die Unterordnung unter e 1 Willen. Es bedeutet, daß Deutschtum
und tr.hr ist en tum untrennbar voneinander sind. Was
" JP 1J .P.a r a u s lerne n? Daß dies eine Illustration Tur das —>ort ist, was ich neulich in Königsberg gesprochen habe: er Großvater und wie ich uns unter der höchsten Cbljutund dem hochsten Auftrage unseres Herrn und Gott e s a r b e 11 e n d dargestellt haben, so nehme ich das von einem leben ehrlichen Christen an, wer es auch sei. Wer in biefer Gesinnung arbeitet, dem wird es aber klar, daß das Kreuz auch verpflichtet! Wir sollen in brüderlicher! -v i e b e zus am men halten^ die Konfessionen und die ü ianime.__ Wir sollen einem jeben Stamme seine Eigenheit und Cigenart lassen, es sollen die Stämme und Berufsgenossenschaften die Hande ineinander schlagen, zu gemeinsamer Arbeit, zur Er- sullung der staatlichen Notwendigkeiten. Der Landwirt schlage die Hand des Kausmanns ein, dieser in die Hand des Jn- dustriellen. ^.er Zugehörige einer Partei ergreife die Hand des anders Gesinnten, wenn es darauf ankommt, großes für unser Vaterland zu leisten; und eine Konzession trage die andere mit
-^ebe, dann werden wir dem Vorbild der großen deutschen Männer, die hier einst geltanben und gearbeitet haben, nachkommen. Tann werden mir die Schwierigkeiten, die sich uns entgegentürmen — -unb wo werden sich die nicht finden — überwinden. Leben heißt arbeiten arbeiten heisst kämpfen, kämpfen heißt Schwierigkeiten überwinden und die werden mit gegenseitiger Achtung und gegenseitiger Hilse überwunden, wenn man sie als
"ben uns in den Weg gelegte Prüfsteine an- h Z" n^n verstanden werde, das
fverbürgt mir die Gesinnung der Provinz, unb von ihr hoffe ich daß .mir ihre Mitarbeit zuteil wird. Das Gelöbnis nehme ich mit/- in demselben Wortlaut, wie einst das alte Leib-Gren<ü>ier-Regiment, als es in die Freiheitskriege aus- ruckte: ,Das soll ein Wort sein!" Die Provinz Westpreußen! hurra, hurra, hurra!" ö
Am Montag wurde die Bevölkerung von Saloniki durch Mauer ans chlage davon verständigt, daß auch hier die allgemeine Entwaffnung beginne. Es werden sechs Rayons gebildet werden. JLic Polizei und die Gendarmerie werden zusammen- arbeiten. Xie Bevötterung soll in 14 Tagen die Waffen abgeliefert __ ! haben.
Deutsche Maßnahmen gegen die Lholera. n L toirb • Me an die Türkei
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt' Am 27 Ana 1 ^9u^erschiffe sind in den Darfand im Kultusministerium unter Teilnahme von Vertretern dö Behörden übergeben wor-
beteiligten Reichs- und preußischen Ressorts eine K o n f e r e n r ^^^^^^^ung der „Sabah begrüßte der Kommandant statt, die über die gegen die C holera zu erg^ife^en weiteren ,,Homidie" den deutschen Kontreadmiral
Maßnahmen beriet. In Rücksicht auf die z u ne hme n d e V e r ffnnHu'nh^f ?n Lorl^des L-tationsschiffes „Loreley" nach Kvn- !breitung der Cholera in 9t ul Unb if? au Stetten ftant^ot,c( bcg<lb- ^er ^ultan gibt zu Ehren Kochs ein Galabiner. wo die Weichsel und Memel auf deutsches Gebiet übertreten' „Kölnischen Zeitung" wird aus Addis Abeba
schon seit einigen Wochen die Einrichtung getroffen, unb zlvar 28. er. gemeldet: Der deutsche Gesandte Dr
Male in Diesem Jal/re, daß die Insassen der von schell er-Stei war tz hat die Rückreise über Dschibuti Rußend kommenden Schiffe mtb ylofec nicht nur ärztlichen 'Begleitung des Dragomans Sensen anqetreten '>Ils
!wicbmn' -a 10 ^icht rur Flnßverseuchung Anlaß geben tönnten Forderung der Handelsinteressen.
Die Personen wurden sofort von den Fahrzeugen entfernt und n s ch Meneltts ist es, daß in seinem 9teiche
unter Beobachiung gestellt Zur Verschärfung der Beaufsichtigung deutschen Unternehmungen sich mehr cnt-
VS auf der Weichsel wurden gemäß der Anregung der wickeln möchten als bisher. Ich werde im Reiche des erwähnten Konferenz inzwischen noch die Einrichtung einer lieber- Kaisers die deutschen Interessen fördern- soraen Sie nurh wachungsstelle in Thorn neben den schon vorhandenen in Schillno, dafür." ' ' ' ,Ol0Cn Clc aud>
Die dem japanischen Seidenbau durch die nach Alexandrowo aus russisches Gebiet abgeschoben Auch gegen b e r s ch w e m mung en zugefügtcn Verluste
die Gefahr der Einschleppung der Cholera aus Italien (Pro^ w^^en nach einer Meldung der „Times" aus Tokio anit- vmz Bari, Neapel) unb Oesterreich (Wien, Galizien) wurden au| ’cc^ Millionen Pfund Sterling geschätzt.
die nötigen Maßnahmen getroffen.
kaft dadurch ein neuer Beweis gegeben sei für die Unzertrennlichlkeit beider Staaten und ihrer Herrscherhäuser. Sein Herz schlage zw- sammen mit dem Herzen des serbischen Königs und es .gebe keine Macht, welche sie entzweien könnte. Monte- negro bleibe für alle Zeiten die Sch^wester Serbiens. Montenegro werde vielleicht noch leichter irr1 ? mit Serbien zusammen seine, säende
Aufgaben erfüllen. Der Kronprinz dankte in feiner]£) ü eI i
er^ung ^auf den Toast bc? König-. I ,,Ms hessischer Regierungsbeamter und Kenner der hessischen
VAfAAt? I Verhältnisse halte ich es unter der Würde, etwas auf die Angriffe
Tnfin oq Koreas. npL'hT71! ^tbIeT entgegnen. ... In Hessen ist man ja
. ? rT ö , jy. Aug. A/ie Einverleibung Koreas! gewohnt, daß ber antijemitische banerlstindlerische Abgeordnete sich I rro öffentlich bekannt gegeben; die neue Kolonie wird, !^^r oft louriiali'stisch betätigt, dabei aber das breite Forum des ben Namen Cho Sen führen. ! deutschen Blattenvaldes mit ber Rednertribüne seines
Der Vertrag betreffend die Einverleibung Koreas hessischen Bauernnestes verwechselt."
wurde heute, wie beabsichtigt, veröffentlicht. Gteichzeitia ^wiß annehme, datz es, wie hier gejchehen. durchwurde ein kaiserlr ch e s D e k r e t in Anael^bÄ J r rA9 “ "AS zulässig st, wenn cm hessischer
kpa KtrnfprlHfoa A ungeiegenp.it Beamter in solch verächtlicher unb beleidigender Art unb Weise
, S a ' Fr 1 a H e 5 unb der Steuer ermafeigung cm gutes, ehrbares und erweislich in feglicher Bezicbuna bock- KoIT gebracht. Nach diesem Dekret angesehcues Dorf seines heimischen Staates unb ohne, bau dieses
soll solchen Verbrechern in Korea, bei denen besondere Mil-]'hm dazu Anlaß gegeben hätte, in der Oeffentlichkeit sttiert derungsgrunde vorliegen, die Strafe nachgesehen bezw. er-I^og.^ ich: Ist die Großh. Regierung geneigt, den Regierungs- maßigt werden. Die Steuern, bäe seit längeren Jahren IOpel zu Berlin m seiner Eigenschaft als uucutmchtet geblieben sind, sollen ebenfalls ermäßigt ^^'??ngsbeamtcr wegen dieser die Gemeinde Langs-
I den. Auch bei den Steuern des laufenden Jahres sollen ber"n°Schuld b e?a"t>s e^??d?' ittk ^^f-ntlichkeit ohne nrogltchst Ermäßigungen stattfinden ? er a bJ e 6 enben unb si e beleidigenden
H®TuI, 3m bee 2^6bantungM,ieel7n"S iUI " " »' v -. näre n Verantwortung zu
erließ der Kaiser ein Edikt, worm er sagt, es sei Langsdorf, den 29. August 1910 Köhler
unmöglich gewesen, Reformen durck)zuführen, daher f r ? Mütjicr.
halte er e s für richtig, diese Aufgabe in btc rvrr-^Cr- a^e2no a Wahlverein Gießen Hände andererKulegen. Der Kaiser bittet das Volk L xn- ^urer Sitzung am Montag die Beschlüsse der ruhig zu bleiben, gen ^wohnte/Wftigunge°? V d°7°kr°ttschen L°n eskonfereuz bis aus die Ent- zugehen und der neuen Regierung zu gehorchen. Dieseder Budgetbcwilli- wird 8y2 Millionen Dollars aufwciiüen für die Förderung 1 °f fen- Man erklärte ein*
der Industrie, des Unterrichts und für Krankenhäuser Der die Stellungnahnie der Parteigenossen zur Budget-
Gotwenieur veröffentlichte^ eine X Ten && Talltk sonderu sur eine Frage der
Armen die rückständigen Steuern erlassen wer- • badischen Genossen hatten durch ihre Zudem Tas Volk ist ruhig r taffen wer- ft^mung mne schwere Disziplinlosigkeit begangen. Der
Tokio, 29. Aug. Der Kaiser hat eine Abordnung E^ßener, sozraldenwkratische Wahlverein dürste in Hessen von Notabeln mit einem Briefe an den früheren . binzrge fern, der diesen Standpunkt der Radikalen Kaiser von Korea entsandt. In Korea sind 900 ,
fangene fr eig ela f f en worden.


