vielen Jahren nicht erreicht worden ist. Da üuch Verhältnis- mäßig gute Preise bezahlt merben, hat die ärmere Bevölkerung eben ein hübsches Nebeneinkommen. Die Forstbehörde ist in weitgehendstem Maße entgegenkommend. Auch die s-8 r o m = beeren, die hier anfangs September reifen, haben gut angesetzt. — Weit zurück ist man im hohe n Vogelsberg noch mit der Heuernte. Die meisten Bergmiesen harren noch der Mahd.
O Rebgcshain, 25. Juli. Mit einem für unsere Gemeinde verhältnismäßig hohen Kostenaufwand (6060 bis 7M0 ML) ist hier ein S ch u l 1) auserweiteru n g s b au norgcnommen ivorben. Die zum alten Schulst aus gehörende Scheuer ist für Schul zwecke um geb aut worden unb im Rohbau bereits fertiggestellt. Im Herbst tonnen die neuen Raume bezogen werden. Unsere Schule gehört zu den stärksten einilaffigen Schulen des Großherzogtums. Sie -ählt gegen 80 Schüler, eine hoste Zahl im Verhältnis zur Gesamtbevülkerung unseres Ortes, die nur rund 300 Seelen beträgt.
O Engelrod, 25. Juli. Der Flachsbau geht im hohen Vogelsberg von Jahr zu Fahr mehr zurück uno macht Dem Anbau von Winterroggen Platz. Unsere Gemeinde ist die einzige des hohen Vogelsbergs, in deren Gemarkung noch eine geringe Fläche mit Flachs bepflanzt wird.
-o. Mainz, 25. Juli. Die hiesige Zollbehörde glaubt einer neuen A r t von Sch m u g g e l an Taba i' an s .Holland auf der Spur <ut sein. Ein hiesiger Tabak- ständler erhielt von einem Schiffer ein größeres Angebot von holländischem Tabak; er bestellte den Schiffer damit auf eine bestimmte Zeit in fein Geschäft, wo gleichzeitig auch die benachrichtigte Polizei eintraf. Der Scheffer statte einen großen Korb Rauchtabak in Paketen und gab der ihn verhörenden Polizei an, daß er den Tabak für den Besitzer eines hiesigen P r o v i a n t b o o t e s, das den durchfahrenden Schiffen Lebensmittel an Bord bringt, zu verlaufen suche. Der daraufhin vernommene Bootsbesitzer gab an, daß die Schiffer, die kleine Mengen Tabak für ihren eigenen Bedarf einsühren dürfen, die von ihm gelieferten Lebensmittel öfter mit Tabakpaketen bezahlen' Auf diese Weise sammele sich bei ihm eine größere Menge holländischer Tabak an, der aber durchaus nicht geschmuggelt sei. Die cache ist nun bei der Zollbehörde anhängig. '
Sport.
Homburg v. d. H., 25.' Juli. (Privattelegramm). Dos 2aivn-TemnStourn»er für aFtivc Offiziere des deutschen Heeres und der Flaue bat deute vormittag begonnen; es beteiligten sich inS- gescunt 27 Offiziere.________________________________________'
wandern und Reisen.
Die beginnenbe Reisezeit gibt uns Veranlassung, auf die Einrichtung hinzuweisen, die der hiesige Verkehrsverein im Interesse aller Erholungsbedürftigen und Reiselustigen getroffen hat. Er -gibt nämlich durch seine Geschäftsstelle (bei Stadtv. >? elm , Löberstraße 6) Führer und Prospekte auswärtiger Städte, (Gebirge lifto. ab. II. a. find dort in großer Auswahl Hilfsmittel für Reifen zur Brüsseler Weltausstellung, nach,München und dem bayrischen Hochland vorhaitden, ebenso das deutsche Hoteladreßbnch, das Lexikon der Bäder, Lustkurorte und Heilanstalten tts 1 v.
Eiseiibatinunsälle.
Halle, 25. Juli. (Amtlich.) Beim Umrangieren des dnrch- gebendeit Wagens Lcipzig-Mpslowitz, nachmittags 1 Uhr 30 Min. cuf dem Bahnhof Eilenburg von dem Eilzitg 175 aus den I' 8 ii g 10 7 f u hr die Rangierlotomotivg mit dem umzusetzett den. Wägete und den Reservewagen, die sie schob, gegen ben, hebenden Zugteil des Zuges 107 auf. Rach dem Anprall mel beten s ich vier Reisende, die ganz leicht verletzt waren Hautabschürfungen usw. erlitten l-atten, ihre Reise aber fort setzen konnten. An den drei Wägete wurden die Stoß- iiub Sugroi ridjtungcn beschädigt: es wurden Ersatzwagen eingestellt. Der O-Zug 107 fuhr mit 27 Minuten Verspätung weiter.
S tu 11 g a r t, 25. Juli. (Amtlich.) In der Nacht zum 24. b. M ist der S ch n e 11 j u g N r. 2, F r i e d r i chs h a f e n Ul m , bei der Ausfahrt von Bieberach, infolge Einstellens einer un- richtigen Fahrstraße, auf das neben dem Betriebsgleis liegende, nach der nächstfolgenden Station Wartlmnsen, noch nicht ange-- schlossene Zuglcis, das künftige zweite Gleis, geraten. Das Zugpersonal hat die rechts aufgestellten Haltesignale nicht beachtet, und der Zug ist auf diesem Gle>is bis in Nie Nahe der Station gefahren. Die Lokomotive setzte über den auf dem Gleis angebrach ten Schwellenabschluß weg und entgleiste. Der Bahnpost- wagen entgleiste mit einer Achse. Die übrigen Wagen blieben auf dem Gleis. Der Zug wurde als Sonderzug nach (Stuttgart) weitergeführt. Personen sind nicht verletzt. Der Betrieb auf der Bahnlinie wurde nicht gestört. Dagegen konnten die Züge auf der Schmalfpurbahnlinie Ochsenhausen—Bieberach während einigen Stunden nur zwischen Ochsenhausen und Warthausen verkehren. f
Dermifcbkf.
* Selbstzünb c n b c Zigarren und Zigarette n. Der Juoustrie ist es wieder einmal gelungen, her Steuerbehörde auf legalem Wege ein Schnippchen zu schlagen und ihre Anpassungsfähigkeit an veränderte Verhältnisse darzutun. Die Zigarren-- und Zigarettenindustrie hat einen Ausweg gesunden, um die Zündholz st e u c r z n e r * s P ar en: es werden nämlich neuerdings, wie die „Bossische Zeitung" mitteilt, s e lb st zü n d e n d e Zigarren und Zigaretten hcraestellt, die an einem Ende mit einer braunen Zünd mässe versehen sind und durch Reibung an einer Reibfläche in Braud gesetzt werden. Diese Zigarren und Zigaretten, deren Geschmack und Geruch von der Zündmasse nicht beeinflußt sein soll, haben besonders bei Jägern, Sol daten, wie überhaupt bei Leuten, die vielfach im Freien sind, Anklang gefunden, da die Entzündung selbst bei stürmischem Weiter ohne weiteres möglich ist. Selbst der gewiegteste Steuertechniker kann diese Tabaksprodukte nicht unter das Zundsteuergesetz bringen, da nach diesem als steuerpflichtige Zündwaren nur alle mit einer Zündmasse versehenen Stäbchen oder Spänchen aus Holz, Stroh, Pappe, gepreßten Pflanzenfasern oder ähnlichen Stossen gelten.
* Eine S t u d e n t e u e m p ö r u'n g in Straßburg. Ans Straßburg wird der „F. Z." berichtet: In der Montag Vorlesung des Professors der Romanischen Sprachen C l o ä 11 a ereigneten sich lebhafte Kundgebungen wegen des Verhaltens Elootlas im Doktorexamen. Letzten Samstag sanden mündliche Doktorprüfungen statt, in denen auch Prof, (iloetta zu prüfen hatte. Entgegen allem Erwarten ließ Civetta einen der Kandidaten durch fallen, ein anderer erhielt eine weit schlechtere Note, als allgemein erwartet worden war. Dabei äußerte noch Prof. Eloötta zu einem der Kandidaten, er fei a l s Elsaß- Lothringer unfähig, das Französisch s o aus- z usp rechen, daß er es unterrichten könnte. Die Stubcntcn- schast ist bereits seit Wochen über bas ihrer Ansicht nach zu rigorose Verhalten Cloettas währenb der Prüfungen aufgebracht. Das beweist die auf die Vorkommnisse von SamStag jo rasch folgende außerordentliche Kundgebung in bei: Vorlesung am Mon tag. Kaum hatte Prof. (Sloetta den Hörsaal betreten, als ein langanhaltenbes Scharren, Pfeisen und Johlen ihn begrüßte. Prof, (iloetta verließ ganz betroffen sofort wieder den Saal. Unter lautem Hollo und erneutem Pfeifen folgten ihm die Studenten. Da fiel) unter den Aufgeregten auch Angehörige anderer Fakultäten befanden, befürchtete an an erneute und weit heftigere Tumulte. Prof. (Sloetta ist geborener Italiener und war früher in Breslau, von wo er, als Nachfolger für Prof. Gröber aut den Lehrstuhl für romanische Philologie an die Straßburger Universität berufen wurde.
* Der Angestellte feiner Fra u. Herr HanS Mahler, ein Newhorker, befindet sich in einem Dilemma, weil er einen Vertrag nicht erfüllen will, durch den er sich verpflichtete, fein Leben lang für ein wöchentliches Salair für seine Frau zu tm beiten. Um die Sache noch zu verschlimmern, ist er sogar in die Dienste einer Konkurrenzfirma übergegangen. Herr und Frau Mahler kamen vor einigen Jahren von Wien nach Newpork, wo die Frau eine Konditorei eröffnete. Das Gefchäft ging fo flott, daß Frau Mahler es in eine Aktiengesellschaft umwände!te und einige Aktien ihrem Gemahl gab, die meisten aber für fich behielt. Daraus schloß sie mit ihrem'Manne beit oben erwähnten Vertrag. Nach einiger Zeit verlangte ber Herr Gemahl eine Gehalts erhöhnng, bic ihm aber von der Frau „Prmzipalin" rundweg abgeschlagen würbe, da sie der Meinung war, daß 60 Mart wöchentlich bei voller Penfion vollkommen genug seien. Da aber ließ sich dem Mahler'fchen Geschäft gegenüber eine Konkurrenz fivma nieder, die die Dienste des Herrn Mahler höher bewertete, und dieser nahm die ihm angebotene Stellung an. Die Fran ist nun gegen ihn klagbar geworden nnb führt als aggravierenden llmstand an, daß ihr Gatte, wenn er nichts zu tun hat, sich in bic Labentür stellt und sie auslacht. Das Gericht hat Zeit verlangt, nm die knifflichc Rechtsfrage zu entscheiden.
* Der Schn tz i in A cf e r. Die Bewohner des kleinen Städtchens ß a u v c l in Delaware sind ans ihrer friedlichen Ruhe aufgefchreckt: Asburp Haninwud, einer inrev ärmsten Mitbürger, ber sich redlich plagen niußte, um fein kärgliches Brot zu erwerben, ist über Nacht zum reichen Wanne geworben. Hammond besitzt einige kleine Felder, die er mit eigener Hand bewirtschaftet. Vor einigen Tagen, als er mit Schaufel und Hacke draußen nn ber Arbeit war, stieß er beim Graben auf eine Art Backsteingewölbc. Mit der Hacke öffnete er das morsche Manerwerk und fuhr ziulächst in abergläubüchem Schrecken zurück, denn vor ihm lag ein qrinfenbc§ Skelett. Dann aber, als der erste Anfall von Furcht überwunden war, sah er am Uopie des Gerippes einen Leberbeutel liegen und an den Füßen einen zweiten Sack. In dem einen fand er einen Hänfen von spanischen und amerikanischen alten Gold- mit) Sibermünzen, und mich der zweite Beutel war mit Geld gefüllt. Die jüngste Münze in dem Haufen stammt and dem Jahre 1821. Er trug einen Beutel zur Bank und erhielt für den Inhalt rund 75 000 Mk. Als er wenige Tage später auch den zweiten verkaufte, der ihm über 60 000 Mk. ein brachte, war fein Geheimnis bereits bekannt, und von allen Seiten strömten die Nachbarn und Freunde herbei, um die unheimliche Schatzkammer zu besichtigen. Seitdem ist mit der Bevölkerung von Laurel eine seltsame Veränderung vor- geqangen: von morgen« früh bis spät in die Nacht sieht man
überall die Männchen und Wciblciu mit wildem Eifer in ihren Feldern und Gärten graben und über Nacht sind die Faulsten bie Fleißigsten geworden.
Kleine Dageschronik.
lieber das Unwetter am vorigen Freitag abend laufen aus den M o f c l o r t e n nnb von den anliegenden Höhen noch fortgesetzt Einzelheiten über die schrecklichen Verheerungen rin. Tausende von Bäumen wurden entwurzelt. In Platten stürzte der Kirchturm ein: Guterwagen wurden umgeworsen. Der Schaden in Osann, Monzelfeld und Platten wird auf über 100 000 Mark geschätzt. In Herzig wurden das Schulbaus und eine Fabrik völlig abgedeckt. In Weiskirchen deckte der Sturm eben falls das Schulhaus ab und in PfaI selb wurde ein zum Aufenthalte ber Reifenden dienendes Gebäude umgeworfen.
Vom O b e r rhci n wird star k e s Steige n des W assers und Hochwasser gemeldet. Am Niederrhein sind weite Flächen unter Wasser. Von den Getreidefeldern sind nur die Achten sicht > bar; stellenweise wird der Verkehr durch Kähne vermittelt.
Aus Essen wird gemeldet: Die u h r und die E m s ch e r führen schweres H o ch w ässe r mit sich. Der Damm, der bei der Emschregulierung errichtet worden ist. ist an drei Stellen ge brochen. Das überflutende Wasser richte: großen Schaden an.
Aus einer Festlichkeit der freien Gewerkschaften in Essen, die von ctiua 10000 Personen besucht war, brach am Sonntag nachmittag eine große Schlägerei aus. Als die Polizei erichien, wurde sie angegriffen und beschimpft. Zahlreiche Steine wurden geworfen und etwa 100 R e v o l ve r s ch Ü s s e abgegeben.
In Düsseldorf erdrosselte die Fran des Fabrikarbeiters Krüger i In- c b c i b e it M i u b c v, einen sechsjährigen Knaben und ein einjähriges Mädchen. Ein Streit mit ihrem Manne soll bic Ursache sein. Die Frau wurde verhaftet.
Aus München meldet man: Von bcm\100 Jahre alten P f a l z g r a s c n s ch l o s f e N e u c n b ii r g, das als Kaserne- rn c n t für daS 15. Jnsanlerieregimcitt diente, ist der Nordbau vollständia ausgebrannt. Ein Soldat wurde unter dem Verdachte der Brandstiftung verhaftet.
Auf der Strape zwischenn Ehe m n i tz nnb Z w i ck a u erlitt daS Automobil eines Ehemnitzer Unternehmers bei einer Kurve einen Schaden and schlug um. Der Ehaufscur wurde getötet, die übrigen Insassen leicht verletzt.
Aus Geb w cile r wird berichtet: Der Großindustrielle Edouard de B a r y s ist nach längerer Krani- heit gestorben.
Ans der Kieler Föhr de sind am Sonntag während der stürmischen Witterung beim Segeln vier Personen er* t r u n k c n.
Aus Danzig wird gemeldet: Am Sonntag nachmittag sind bei Bohnsack infolge ber stürmischen See vier Fischer er- trunken, unter ihnen Vater und Sohii; zwei andere Fischer, bie gleichfalls ins Wasser gefallen waren, wurden gerettet.
In San Sebastian ivurben burdi die heftige Brandung, welche an der Küste herrschte, n c u n Perso n c n ins M ccr gerissen. Drei KÜndcr und ein Mann ertranken, die übrigen wurden nur mit großer Mühe gerettet.
Märkte.
Gießen, 26. Juli. Marktbericht. 9luf heutigem SBocbcn- marfte kostete: Butter pr. Pfb. 1.20—1.25 Tlf., Hü hu er ei er 1 St. 8—9 Vfg., Enteneier 1 Stück 9 Pfg., M'äfe pr. Sl. 6—8 Pf,, Kasematte pr. St. 5—6 Pfg., Dauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahnen vv. Slüek 0,80—1,80 Tlf., Euteu vv. Stück 1,80—2,20 Mk., Ochseilüeifch pr. Pfb. 80—88 Pfg., iltilldslcisch pr. Psuild 80—84 Pfg., Kulifleisch 70 Psg., Sduvchic- flcifcl) pr. PUlnd 80—96 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 86—88 Pfg., Hauiuielsleisch pr. Psd. 60—84 Pfg. Kartoffeln pr. J00 Kg. 7.00 bis 8.00 Pik., Zwiebeln per Ztr. 8,00—10,00 Mk., Milch per Liter 20 Pfg., Kirschen per Pfimd 40—50 Pfg., Nüsse 100 Stück 50 bis 60 Pfg., ner Ztr. 0—00 Mk. Ma ritzen von 7—1 Uhr.
fc. Frankfurt a. M., 26. Juli. Heu- uiid St roh markt. Angefahren luarcn 11 Wagen Heil und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu (neue«) 8,30—3,80 Alk., Stroh (Kornlangstroh) 0,00 bis 0,00 Pik., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft flott. Die Zufuhren waren aus Oberhessen, TannnskreiS und dem Kreis Dieburg.
Amtlicher Wetterbericht.
Verlauf der Witternng seit gcfteni früh: Die wes.">' e Zpkloiie ist ostwärts nach der Nordsee gezogen und bei f:c.iem Süd west sind bisher nur geringe Regen gefallen. Kalte Nordwinde über Westeiiropa haben bis weit nach Nlilteldeulfchland Abkühlung gebracht. — Es besteht noch keine Llussicht auf eine Unterbrechung nördlicher Zyklonen.
Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch dem 27. Juli 1910: Starke nordwestliche Winde, kühl, Regenschauer.
N. B. Darmstadt, 26. Juli. Gegenüber den Versuchen mehrerer Blätter, einen politischen Gegensatz zwischen den Abgeordneten Bass ermann und Dr. Osann zu loustruieren, können wir zuverlässig mitteilen, daß beide Abgeordnete nach wie vor im freundschaftlichsten Verhältnis zu einander stehen und erst in den letzten Tagen eine Zu- lammciüunft hatten.
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Der Zuschlag erfolgt bis zum 17. August 1910.
Gießen, den 21. Juli 1910.
Gr. Dirsstion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten.
Sommer. ß»
lUBMlBMMtM«—ir ■ II I ■»«MMJWJimilWimal'IMIW M JWI.WI—w.«». Äiirltiche ^efontiniiioei S Stäi UW.
Jugendfest.
Daö diesjährigeJugcndscft, zu dem etwa 3000Kindcr nttgcmcl1 bet tvarbeit sind, soll Donnerstag den 28. ds. Mts. int Philosophen nmlb abncbaltcn werden. Der Festziig stellt sich iiartimiiiano *2 Uhr in der Ost und Süd-Anlage aus und nimmt feinen Weg durch bic Kaiser Allee nach dem Festplatz. An den Eingängen zum Festvlatz wird zur Bestreitimg der Kosten von allen nicht zum Zuge gehörenden Festtetlnehntern ein Eintriltageld von 30 Psg. erhoben. Im Vorverkaitf, der bis zum 28. Juli mittags 12 Uhr dauert, werden Eintrittskarteti zu 25 Pfg. abgegeben. Boiverkaui^stcUett ßnd eingerichtet bei E. Balser, Mäusburg 11, F. Kühn, Selterstveg 36, W. Klee, Marktplatz, L. Fuhr, Sonnenstraße 25, Ehr. Franz. Ploct straße 8 und Earl Bourgeois, Marktplatz 1. Die vorher gelösten Karlen sind an den Kassciistellciiini Walde vorzuzeigen._______]P- 7
Die nm Fitgendfeit teilnebmeiiden Schülerinnen der Höheren und (^rmcitertcn Mäbchcuschule versammeln firb Donnerstag den 28. Juli um F/« Uhr nachmittags aus dein Hofe der ^)ürgeriiieiftcrei. _________ßw/7
Das nm 15. lfd. Mts. fällige Pachtgeld der ^riebvtertel vp. für 1910 kamt bis Ende ds. Mts. noch ohne Mnhnkosteii zur Stndi knsse beznblt werden. __j;w 7
~ Qas 2. Ziel Gemeindesteuern und Kanal Gebühren, die Beitrage zur Land- und Forstivirtschaftlichen Bcrussgeiwsienfchast, sowie die Beitrage zur Landwirlschaslskaimiier können imterbnlb der nächsten 10 Tage noch ohne Kosten bezahlt werden. (B**/7


