Ausgabe 
26.5.1910 Drittes Blatt
 
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Donnerstag 26. Mai 1810

160. Jahrgang

Drittes Blatt

Nr. ISO

Erscheint-Nch mit Ausnahme des Sonntag?.

Wandern und Reisen.

gericht Herbstem anzumelden.

Rotattonsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange. Dießen.

Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: 112. TeU-Abr^ AnzeigerGießen.

FamiLien-N«chrichten.

Geboren: Herrn Gerichtsassessor Dr. Eckert in Friedberg

Das Heimatmuseum in Bad Salzhausen.

X Nidda, 25. Mai.

Die ..Siehener Zamillenblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblctt für den Ureis Gießen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Aus dem Strafprozetzaurschuh des Reichstags. :: Berlin, 25. Mai.

Gießener Anzeiger

Geueral-Mzeiger für Oherhchen

Mit $ 108 beginnt der achte Abschnitt: Vernehmung, Verhaftung und Vor führ ring. § 108 lautet:Der einer strafbaren Handlung Verdächtige ist im Sinne dieses Ge­setzes Besk^ildigter, sobald er als solcher vom Richter vernommen oder gegen ihn Haftbefehl oder Vorführungsbefehl erlassen wird." Gegen den AusdruckVerdächtige" wird von den verschredensten Seiten Einspruch erhoben. Statt dessen wird vorgeschlagen, Verdächtigter" zu setzen oder einen sonstigen Ausdruck, der die Subjektivität des Verdachts zum Ausdruck bringt. Es wird dem Redaktionsausschuß überlassen, diesem Gesichtspunkte Rechnung zu tragen. Die Sozialdemokraten beantragen, durch Streichung der Wortevom Richter" die polizeilichen Vernehmungen mit allen Garantien der richterlichen M umgeben. L>ie ändern den Antrag später dalsin ab, das) statt^vom Richter" gesagt »ocrden sollvon der Behörde". Auch dies wird von den Regierungs­vertretern und aus den Reihen der Kommission als zu wert führend bcfäimrft. Wenn insbesondere den vorliegenden Anträgen, -

entsprechend das Verfahren ausgestaltet werde, beispielsweise durch 8«j[CT- phouographische Aufnahme der Aussagen, so würde icver Amts-1

zu bedeutend teueren Preisen als der nnttelstandiZche handel, das Warenhaus erziele seinegrostten Erfolge durch die unausbleibliche Trübung der Urteilsfähigkeit des .Käufers, wirn- liche Vorteile finde der Käufer in Warenhäusern nicht, das Waren­haus hole, wie das Kammergericht sage, durch LodartiteL unten Einkaufspreis die Kundschaft heran und sei dann genötigt, für andere Waren bedeutend höhere Preise zu nehmen. Gegenj den Rabattsparverein Hannover E. V., der hier die Verteilung des Flugblattes besorgte, erhob das Warenhaus Ed. Bormaß Klage auf Grund des Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes. 'Das Landgericht hielt jedoch die Form des Flug­blattes für sachlich, erachtete auch den Beweis der Wahrheck,

Giesen, Heuchelheimer Mühle, Badenburg, Gleiberg mck Betz- berg, Forstgarten und Schiffenberg schon bemalt. Eine große Seltenheit ist das vollständige Kaffeservue von Ludwigsburg

mit Jn^demÄchrank N"^! L^stiiden sich wertvolle alte Wappen-1cm y°erl obt: Frl. Frieda Weil in Bönstadt (Wetterau) mit gläser, ein Doppelglas mit Jagdstück, vergoldet, Jnnungsglaser Herrn Rarl Knoll in Niedermauck (Bayern). Frl. Sophie und viele, namentlich im Vogelsberg häufig angetroffenen, mit Hohmann in Friedberg i. H. mit Herrn Enul Balzer m Mainz. .. . ।Sprüchen versehene Erntegläser mit Schraubenver,chluß. .Die ^ ^nny Koch in Assenheim i. d. W. mit Herr,, Gustav Hecht m

Vorsteher einen Phonographen aufstellen müssen. Der Antrag Renten meistens auf Verherrlichung der Liebe: bei einem Qi Rh. Frl. Lina Köberer mit Herrn Willi Nuppel, beide

der Sozialdemokraten wurde abgelehnt. . , ist auck das Gegenteil der Fall, der Spruch heißt:Ohne em Werb m Butzbach. - Frl. Maria Möller in Butzbach mit Herrn Joseph

8 109 enthält die Garantien bei der Vernehmung. ' ift fijr mich keine Pein." Es sollen Geschenke vom §^vvmg in Frankfurt a.M. - Frl. Marie Leinberger mit Herrn

Hierzu liegt eme Reihe von Anträgen, insbesondere von den zum Mädchen gewesen sein: anderseits hat man sie Wilhelm Möller, beide in Herbstein. Frl. Sophie Heil m Die-

Sozialdemokraten, vor, die u. a. die phonographischc.UufnalMe Riechflaschen, Eau de Lewante-Gläser bezeichnet: der genauere init Herrn Ludwig Grünebaum ur Düdelsheim. Frl. der Verhandlung, zum mindesten ausVerlangen des Beschuldigten, muß noch aufgeklärt werden. Außer den bekannten hol- kälba Petri mit Herrn Fritz Beplcr, beide in Wetzlar. Frl. vorschrciben wollen. Ein anderer Antrag der Sozialdemodraten, g bifcben Tabaksdosen sind die mit Namen der Schlachten und Biathilde Strauch mit Herrn Richard Earl, beide m Wetzlar. der im Verlaufe der Erörterung emgefchrankt wird, rotll . die Friedrichs des Großen bemerkenswert, ebenso die Pfeifen Anna Kalbfleisch in Strebendorf mit Herrn Heinrich Lenz m Beigabe eines Verteidigers obligatorisch machen Dm F-reisiimigen I mit Napoleon I. Sehr schön ist auch eme Schild- Romrod. .

beantragen eme Beftimmuiig, wonach dem Beschuldigten auf ,em . - blauem Wcdgewood-Porzellan und eine Lackdose G e st o r b e n: Herr Georg Philipp Feuerbach m Ockstadt. Verlangen Gelegenheit zu geben ift, sich Aufzeichnungen über die . UrteiI be§ P^ris" nach von der Werf. Das Dorn- Herr A. I. Brillerty in Marburg. Herr Karl Dorlam tn Mar- Vernehmung zu machen, die der Beschlagnahme nicht unterliegen in" ^rteftem Elfenbein kann sich ebenfalls sehen lassen. burq. Frau Bertha Koch, geb. Hermann, in Wetzlar. rzrau

dürfen. Diese Anträge, ebenso lamtlichc Anträge öer Sozial- Kiefem Schrank sind außerdem noch untergebracht eme ge- Zimmermann, geb. Deismaim, in Sttederlcmp. Herr Theodor demokraten, werden abgelehnt. Angenommen wird neben redat- ^.^^ Weinkanne aus Kupfer, ein gotischer Mörser und em Weitzel in Stockheim. Herr Liebmann Halberstadt m Nieder- tionellcn Aenderungen em Antrag grober, baß fotoer mit Wappen von 1695. r . , Aiockstadt. - Frl. Emma Kobelt in Butzbach.IZrau Elise Frank,

Bezugnahme auf die Erklärungen zum Protokoll der Polizei Kurgäste, Touristen und besonders Kunstliebhaber seren auf <icb. Reltberg, aus Nidda, in Elligott Eity, Nordamerika. Frau

unzulässig ist. . bie reiche und seltene Sammlung aufmerksam gemacht, umsomehr, Marie Bähr, geb. Gerth, in Rohrbach. Frau Andreas

§ HO handelt von der Untersuchungshaft. Er lautet. , . ^^bliches Soolbad Salzhausen so bequem mck der Bahn Drescher II. Wwe., Elisabeth, geb. Binz, m Waldgirmes. Frau

Die Untersuchungshaft darf gegen den Verdächtigen nur ver- eneicben ist und Wanderungen von da aus fortlaufend durch o. Knierim Wwe., geb. Ramspeck, in Alsield. Herr Emil Becker

hängt werden, wenn der Verdacht dringend ist und Tackachen bem Vogelsberg zu möglich sind. in Marburg. Herr Peter KraiisgriU IV. in Nied erweiset.

vorliegen, lvelche die Gefahr begründen, daß er sich dem Verfahren---- Herr Dietrich Weitzel II. in (Sita. Herr Heinrich Hedrich m

durch die Flucht entziehen ober durch Vernichtung von Spuren mnttfctrtt iitth «»ihm Nieder-Gemünden. Frau Anna Maria Odenwälder, geb. Klein,

der Tat oder durch Beeinflussung von Zeugen oder Mitschuldigen | WUHOeni hlt Ilbenstadt. Herr Heinrich Hahn in Schlitz. §iau Elise

I Krämer, geb. Mai, in Nieder-Weisel. Herr Peter Weiter in luv fuhrt feme Drifrungswanoeruug Herr Karl Rühl in Alsield. Herr Johannes Heg tn die heimatlichen Berge. ;5unfjstun= | Frau Katharine Stürtz, geb. Gebhardt, in Lorbach.

r>- Herr Karl Keller in Ätieder-Mockstadl.

die Ermittlung der Wahrheck erschweren werde. Zur Begrün- n Offenbach, 26. Mai. Ten hiesigen Zweigverem vom düng der Fluchtgefahr genügt, wenn nach den Umftänden ansu^ <BDgel5berger Höhenklub führt seine Stiftungswanderung nehmen ift, daß wegen der Tat auf Todesstrafe, Zuchthaus oder nächsten Sonntag hinauf in die heimatlichen Berge. Fünf Stun- auf Freiheitsstrafe anderer Art von mehr als einem Hahre er* bcn währt die Bahnfahrt vom Main bis gen Freienieen, von kannt nrerden wird. r . wo der Marsch durch das prächtige Seenbachtal an dem Ober-

Hierzu beantragt Gröber (Zentr.) in erster Linie die Be- I feenct Hgs vorbei nach dem Petershainer Hof geht Nach einer ßaitfccL

seitigung der Verhaftung wegen Kollusionsgefahr; em Aast erfolgt der Weitermarsch über die F^ldkrucker Hohe, an ' sxuVAc.»n des

Eventualantrag macht zur Voraussetzung der Verhaftung einen Luüwigsbrunnen und der Eharlockenhutte vorbei auf den " Konkurse in Hessen. Ueber das -vermögen oes bereits vorliegenden Versuch, Die Ermittlung der Wahrheit zu H^h^rodskopf. Bon hier geht es dann über Herchenham Aron W o l f s I., Kauimaniiin P fu n g st a dt, wurde am 12. Mal

erschweren, und begrenzt die Höchstdauer der Kolluftonshaft auf ^ch dem Schlußziel Hartmanshain, wo nach nahezu sieben- das Konkursoersahren eröffnet. Gerichtsvollzieher i. 45. -P9,upp

zwei Monate. Die Sozialdemokraten beantragen unter Zuruck- MMg^r Wanderung um 8.04 die Heimfahrt angetreten wird, R e i b st e i n in Darmitadt, Bleichstraße, wurde zum Konkurs^

ziehung eines weitergehenden Antrags, daß die die Kolluftons- b^ nahezu 5 Stunden dauert.f Verwalter ernannt. Konkursiorderungen find bis zum l. Zunr

gefahr begründenden Tatsachen unter Angabe der BttveiSMittel ^ n Oberbayern und Tirol? bei dem Amtsgericht Darmstadt II anzumelden. Ueber das

attentimbtg -w mochkn sind. Die $er6<mMg hierüber wurde Buch zum Ä und Von Du St. Krnzel. B-rn>°-,°n der P-l-r Runkel Wwe K-"h°rm° geb. W°ldfthmw!,

6a£tTOÄUÄie^ langfame Fortschrmten der Beratung Mit b Sl°dtMnm^ 1 Karte und TiÄb.lch IX. um- N.ederhos

beschloß m d-?nLchst-?WÄH- <m m der Woche und vermeß «ou B °h nOff-nboch wurde eum Konkur-oerw-ller ernonnd Konkurs.

dem Lchungen obzuholten._______________« h£S LS

1 3eit fonrntt, um den Glücklichen die ^ ^ sommerlichen IMmetoen., Inhaber der Firma Werkzeug- und

Wanderfahrt imften, mck gutem Rcck an bK ^>anti jus^^ineniabrif Emil Müllenbach in Darmstadt, wurde am Verfasser hat Klangen Ja^en^in l^ren die Alpen durch- >^p^l das Konkursveriahren eröffnet. Kaufmann Ernst W ol ss,

wandert uick> gibt aus der F^lle eigener Rmieerfahrungen I 62> rourbe 8Um stoiifuisueriualter ernannt. Konkurs-

Ratschlage für Rerieausruftung, für Wahl ^r Touren, für Gatz forderungen sind bis zum 4. Juni bei dem Amtsgericht Darm- Höfe, Verpflegung und hinsichtliaf der Relfetoiten ftabt I anzumelden. Ueber das Vermögen des Landwirtes

bnt ein aanz bestimmte^, Publikum tm Auge. Die erholungs- ^Hannes Wahn H. zu F r e i e n st e i n a u wurde am 19. Mai das Konkursverfahren eröffnet, Da der Gemeinschuldner infolge Zahlnngsuiisähigkeit seine Zahlungen eingestellt hat. Sparkassen- gehilie Hch- Weitz in Herbstem wurde zum Konkursverwalter er­nannt. Konkursforderungen sind bis zum 8. Juni bei dem Amts»

Das deutsch-kanadische Handelsprovr- so rinnt, das am 1. März d. I. in Kraft getreten ist, zeigt bereits seine Wirkung. Während vorher jahrelang eine Einfuhr von kanadischem Weizen in unserer Statistik nicht verzeichnet worden war, sind für März d. I. 100 Dz. und für April 1337 Dz. nachgewiesen. Die Einfuhr von Kleesaat ö mim«, wit-i .aus Kanada hat in beiden Monaten 1757 Dz. betragen Schmercki i M gegen nur 198 gleichzeitig 1909. Durch das Handelsprovi- Schwerin i. JK I ? y anfr für hnn 7 sn Mf- mtf

Schlange, das tanzende Paar, Engel mck Lama usw. Alles Höchster Fabrikate. Bei den nach Höchster Formen in Damm bei fen- burg hergestellten bunten Figuren ist die natürliche Stellung und schöne Bemalung des Türken zu beachten. Die ort«: mit bunt (besonders rot) bemalten Landfchaften der Höchster Kaffee- und Milchkannen sowie Zuckerdosen dürfen auch nicht uberfehen werden. Das Höchster Kornblumen-Service, und die beiden Fruh- stücksservice zeigen das sehr selten gewordene sogenannte Z-usiel- blau : noch zu erwähnen sind die beiden Kannen mit Ehina-Dewr. Sehr charakteristisch und außerordentlich geschätzt sind dkt weichen und milden Farben der Frankenthaler Kaffee-- und Teekannen,

das rote Höhenvieh, Vogelsberger Rasse, das hier am meisten einjelt aud) bis 600 Mk.), 2. Qual. 450-500 Mk., 3. Qual. 375 gezüchtet wird, nur mck etwa 40 Exemplaren, meistens prächtigen I bis 425 Mk. Jungtiere, Stiere und Rinder zur Mast und Zucht Tieren, vertreten. Der Simmentaler Zuchtverein hatte sich belfer I (Friesen, Simmentaler und hessische Landrassen) 1I,VJäbrig 125 beteiligt, beim die Zahl der ausgestelcken Tiere dieser Raste bis 175 Mk., 11 V,jährig 180 bis 230 Mk. je nach Form und betrug über 100. >Daß dank der Bemühungen des Kreisziegenzucht-1 Qualität. Gehandelt wurde der Zentner Schlachtgewicht: Fette Vereins die Ziegenzucht gewaltige Fortschritte gemacht, sah man Ränder 1. Qual. 76 bis 78 Mk. (einzelne schöne Stücke bis 80 Nil.), an bcn 4050 ausgestellten Saaner-Ziegen. Ebenso waren auch 2. Qual. 73 bis 75 Mk., Kühe 1. Qual. 70 bis 72 Mk. (einzelne Schaf- und Schweckiezückfter mck schönen Tieren vertreten. An Stücke bis 75 Mk.), 2. Qual. 6569 Mk., 3. Qual. 60 bis 64 Mk. Prämien gelangten insgesamt 1500 Mark und emige Medaillen! Kälber 1. Qual. 7785 Mk. (einzelne ertra schwere Tiere bis und Diplome zur Verteilung. Die gleichzeitig abgehaltene 90 Mk.), 2. Qual. 70 bis 76 Alk., 3. Qual. 64 bis 69 Mk. Fette Stutenschau lieferte ben Beweis, daß sich die Pferdezucht! Achsen, die jetzt wieder bequemer zu haben sind, müssen trotzdem in hiesiger Gegend sehr gehoben hat. in schlachtreifer Ware mit 82 84 in bester Ware und in 2. Qual. - Mr mit 7980 Mk. der Zentner Schlachtgewicht bezahlt werben.

<5et?9Cbis5<BCXL Limburg a. d. Lahu. 25. Mai. Fruchtmarkt. Durch-

Unser anmutiges nnb herrlich gelegenes Soolbad mit vier

Verschiedenen Heilquellen (Salz-, Lithium-, Stahl-und Schwefel- um,

quellen) und dem überaus prächtigen alten Parte mck hundert- . t bestimmtes Publikum im Auge:

jährigen Bäumen ist durch eine weitere Sehenswürdigkeit de-1 b^>Eigen KäLuner des gebildeten Mittelstandes, die em paar reichert worden, die in dieser Art kein anderes Bad ^utzuweifen: ausspannen wollen, um in Gottes schöner Natur Leib

haben dürste. Ein stckler, emsiger Samucker, Herr Heinrich ck l 0 0 s . .u ^lruicken, und zwar womöglich nicht allein, sow-

in Nidda, hat seine höchst wertvolle Kunstsammlung au§ bern mifc @attin. Dieser Gesichtspunkt ift von Anfang bis der engeren und weiteren Heimat zur freien Besichtigung unb festgehalten: aus das Wandern mit der Frau sind die

zur Belehrung in ter Vorhalle des neuen Badehauses tn Bad vorgeschlagenen Touren berechnet, darauf auch durchweg bie Kosten- Salzhausen dem Publikum zur Verfügung gestellt Jit entgegen- » vorgesehen und gerade das gibt dem Buch seinen eigen» kommender Weile hat die Großh. Badeverwaltung die Stellung der und wird es zum hilfreichen Reisebegleiter machen,

zur Aufnahme der Sammlung notwendigen Glasfchranke, )ortne @nmMä&c s^: Mäßige Ansprüche an Kräfte und Geld- die Beaufsichtigung der Sammlung übernommen. . beutel und dabei bie höchsten und schönsten Genüsse in Natur

Die Sammeltätigkeit des Herrn, Eloos beichrankt sich in der »Mei unu u

Hauptsache aus alte keramische Kunftgegenstände, Fayrncen, Por- Sommerfrischen und Standquartiere in zellane, Nassauer Krüge, Tonwaren der nächsten Umgebung, '°wie unb Tirol. Ausgewählt und beschrieben von

auf Gläser und Zinngegenfckinde. ^n letzteren ist der erste - r %ar( ^^l. Dritte vermehrte Auflage. Mck Titel-

lerrinen usw. beachtenswert. Im ,zw e iten und b r 11 tejt empfehlen, die keine zusammenhängende o,50 Mk. ermäßigt,^ Mr Kleesaat ist Zollsreiheit anshellc

Schrank sind ebenfalls ^mnkannen^Terrinen,,Platten und machen wollen, sondern gemächliche Wanderungen, > des Zollsatzes von o Mk. getreten.

lichte in den Stilarten Ludwigs XVI., dem Empire (Kackerzeiy Landaufenthalte und bedächttge Spaziergänge vorziehen. ' "

und der Biedermeierzeit. Und zwar sind tn den gewinten vier n yt cin ausgezeichneter Ratgeber, denn er weiß die HlaritC.

Stilarten 30 verschiedene Formen von Kaffee-^nd Milchkannen <...Ä^fsiicken Eigentümlichkeiten eines jeden Punktes zu schildern th. Gießen, 25. Mai. Der Rindviehmarkt dieser vertreten, die nur wenige Mu,een aufzuweisen baben. Im vier- 'uwsich gesellschaftliche Verhältnisse Woche hatte einen Austrieb von 1200 Stück Großvieh, 350 Jung­ten Schranke sind außer den vorübergehend aufgeftellten Fayence-1 un - 9 Q?orb^unqen geftaften So dient schon zu Hause tieren und 250 Kälbern. Der Vormarkt setzte schon in der Mitte

Krügen lmuptsächlich Tonwaren aus Nidda, Kohden, Unter-Schmit- un i . u unb Planmachen, um dann auf der Reise der der vergangenen Woche ein, wo größere Transporte schwärz­ten und auch Marburg vertreten, darunter Tmtenfasier.und 0« .Besitzer zu werden. Viel Freude und Er- bunten Milchviehes hier anlangten, bie zu sehr hohen Preisen

Zuckerdosen und Bratschüsseln von 1719-1815. Außer g möglichst geringe .Kosten ftndet man bei Kinzel, der glatt abzusetzen waren. Der Markt selbst zeigte einen flotten] wertvollen Frechen er Wappenkrug von lo90 und einem ferner 17 Reisen und den zuverlässigen Berichten Handel bei den hohen Preisen des letzten Marktes und zwar in

gleichen von Roeren 1672 ist noch der Schaferkrug von 1704 aus < N yru^g 1 Ausruhen im Hochgebirge allen Viehgattungen. Einkäufer aus Thüringen und Bayern,

mit der InschriftIch bni ein guter Hirte , beac^enswert. v^er gr ^nbietet, dazu viele Ratschläge für darunter sogar ,olche aus, München, kauften größere Transporte

Die folgenden Schranke 9tr'. 5 und 6 sind ganz mck alten Nasiauer- Eu rrmischeicktationen Milchware. Stuttgarter Händler bedien ihren Bedarf in ;$ung*

Irügen aus dem sogenannten Kannebäcker Ländchen gefüllt, eme Reife u ö laten, . zur Zucht unb Mast, worin besonders starke Nachfrager

ebenso schöne wie seltene große Sammlung dieser herrlichen Er- war. Fettvieh, das nicht sehr viel am Markt war, hielt die

zeugnisse echter ländlicher Heimatkunst mit Matrizen und von " <* -- I außergewöhnlich hohen Preise und zog eher noch an, trotzdem

handgeschnittenen Arbeiten. Ganz befonders heranzuziehen sind § Marburg, 25. Mai. Die vom landwirtschaftlichen rrreis-lber Veiten Woche der Fleischbedarf in den Städten 2 Krüge mit dem Medaillon Ludwigs XIV., 1670 und 1672, Verein auf dem Viehmarkt abgehaltene Ausstellung vonI verniindert hat. Der Kälberhandel wurde von den Frank- ein Bembelkrug von 1676 mit der Inschrift: Friedrich Emich,! ^indvieh, Schweinen, Sch afen und Ziegen, bie ge-1 und Wiesbadener Einkäufern beherrscht, die alle nur für> Graf zu Leiningen usw., ein Halskrug von 1680 mit dem Wappen niissermaßen eine Probe für die Beschickimg der im nächsten JahreI ße brauchbaren Tiere abnahmen. Hierzu kam ber Bebars für des Mainzer Bischofs Anselm Franz von Ingelheim, 2 Krüge mit xn Kassel stattfindenden Ausstellung ber Deutfchen LandwirtschaftS- b^ Babeplätze in guten Kälbern, so daß ein Preisabschlag aus- Reichswappen von 1688 und 1692. Große runbbauchige und Gesellschaft bilden soll, brachte heute einen regen Verkehr. geschlossen war, der man nach den Festtagen erwartet hatte, brnitörmige Krüge wechseln mit geraden Maß- und Sitermigen nur Mitglieder der beiden Zuck»toereine ausstellen durften, war I Bezahlt wurden für Atitchkühe 1. Qual. 525 bis 575 Alk. (ocr- ab, die häufig mit biblischen Darstellungen, wie Daniel in der " m ,or---- Äz'z' M " " '

Löwengrube, versehen sind. In den Schränken Nr. 7 und 111 haben bie Fayencen Aufstellung gefunden. Die Wände der Schranke 1 sind mit gebuckelten Schüsseln und Tellern aus den Fabriken von Nürnberg, Hanau, Delft usw., sowie mit Spruchtellcru von Kelsterbach, Öftenbach und Hanau geziert. Bei den zahlreichen Halskrügen ber Hanauer, Frankfurter und Nürnberger Er^ug- nisse fällt öfter die schöne Form, Glasur und Bemalung besonders ins Auge. Die Namen Behaghel, Bally, Simon van Alphen (Hanauer Fabrikbesitzer) sind hierbei stark vertreten. Die auster- gewöhnlich viel vorhandenen geraden, mitunter hübsch bemalten Maßkrüge sind meistens Nürnberger, ^Bahreuther und Hanauer Fabrikate: bei letzteren und auch bcn Hanau-Münzenbergern herrscht die eigenartige orangegelbe Farbe vor. Tintenfaß-Kon^ mode und bimförmige Halskrüge, kleine und große, sind zahlreich vorhanden. Die Schränke Nr. 8, 9 und 10 Qckhalten in der Haupt­fach alte Porzellangruppen, Figuren, Kaffeservice, Teller usw. her Fabriken Höchst, Damm, Frankenthal, Ludwigsburg, Meißen, Groß-Breitenbach, Berlin, Wedgwood, Gera, Raueufteui und emelun ganzen fjT v _ A < < \1m£nb

große Anzahl Empire-Tassen, lmn Treue" verbrecken klVn, m dem au Hand der Umsatz- und