Ausgabe 
24.10.1910 Erstes Blatt
 
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m.fi Im ^Hotel Einhorn- konzertiert morqen die

£u§ r?rsu ^an2en unö örei Herren begehende, beslbekaiinte Truvve Ernst B e r g h a u s aus Elberield, als deren besonderer AnziebunaS- punkt der werbliche Komiker Adele de Lorty zu betrachten ist. Auch ausgestellt" ^^relungen wird durchs ein Ls Zeugnis

Der spanische Abgeordnete Senante fragte in der Kanrmersrhung wegen der Religions Politik der Regierung an Er tadelte e£, daß die Kundgebungen der Katholiken in Bilbao und ö<m Sebastian verhindert worden seien und erklärte, die Katholiken würden mit allen Kräften gegen die antireligiöse Po- litik des Kabinetts ankämpfen. C a n a l e j a s erklärte in seiner Erwiderung, es sei sein Wille, allmählich im Einvernehmen mit Rom zur Kultusfreiheit zu gelangen.

schlossen, sich Montag früh in geschloffenem Zuge nach der in der Mye des Saint Lazare-Bahnhofes gelegenen Pepiniöre-Kaferne zu begeben, um dort ihre Strafen anzutreten. Man befürchtet, daß es Hierbei zu Straßenkundgebungen kommen werde.

r t e b b e r (j, 22. ©tt Heute nachmittag bewegte sich ein tattucher Leichenzug nach dem städtischen Friedhof, wie ein solcher ( hier noch nicht gesehen wurde. Galt es doch einen Mann zur lebten Ruhe zu bestatten, der sich infolge seines Gerecytigkeits- < Nnnes, sonne seiner Anhänglichkeit an seine Heimat all- gemeine Achtung und Verehrung errungen hatt, Brauereibesitzer i gcorg Steinhäuser. Steinhäuser war Mitglied von vielen Vereinen, welche sämtlich Kränze mit Widmung am Grabe nieder­legten. Er war auch Vorsitzender der Vereinigung kleinerer Brauereien Deutschlands, Vorsitzender des Bürgervereins Fried-< berg, Mitglied des Gewerbevereins, Vorsitzender des Handwerker- " Vereins und vielen anderen Vereinen, sowie des Stadtvorstandes. ; Aua) war er Mitglied der Freimaurerloge zu den drei Sternen. ; Herr Wilhelm Georgi weihte dem Verstorbenen mit einer länge- L reu am Grabe gehaltenen Rede die üblichen drei Rosen L

sind die Lehrer, nicht nur die Volksschullehrer, sondern auch die akademisch gebildeten, die geborenen Volkszähler. In unserer Stadt war es bisher nie möglich, einen größeren Teil der Arbeit einer Volkszählung durch freiwillige Kräfte durchführen zu laffen und die Stadt mußte die Zählarbeit bezahlen. Auch diesmal hat sich zu dem Zählgeschäft in Gießen bis jetzt nur ein freiwilliger Zähler gemeldet.

Das städtische Museum für Völkerkunde, von dem wir mitteilten, daß eS vom 30. ds. Vits, der Oeffent- lichkeit zugänglich sein wird, ist jeden Mittwoch nachmittag von 35 Uhr gegen ein Eintrittsgeld von 50 Pfg. und Sonntags von 111 Uhr unentgeltlich zu besuchen. Vereine, Schulen usw., die das Museum außer dieser Zeit be­sichtigen wollen, können sich an den Konservator Dr. v. Schultz, Museum für Völkerkunde, wenden.

Vom städtischen Fortbildungsschulwesen.

Hauptlehrer Knauß beabsichtigt, das Amt des Leiters der Fortbildungsschule niederzulegen. In der nicht öffentlichen Sitzung der Stadtverordneten wurde schon über einen Vor­schlag des Schulvorstandes wegen seines Nachfolgers beraten. Wie man erfährt, kam es aber zu keinem Beschluß. Es ist eine von dem Vertrauen der Lehrerschaft getragene Persön­lichkeit für den Posten in Aussicht genommen.

** Vom Elektrizitätswerk. Die Gebäudegruppe an bet: Lahn, die das Eleklrizitätsiverk bildet und von der das Verwaltungsgebäude, die neue Maschinenhalle und die Halle für die Wagen der Straßenbahn erst errichtet wltrden, macht einen einheitlichen, schniueken Eindruck. Man hat in den letzten Wochen die neuen Baulichkeiten verptttzt nnd mit hellem Anstrich versehen. Ein recht nett wirkendes Holzgitter

schließt das Grundstück des Werks nach der Straße zu ab; es fehlt nur noch ein besserer Zufahrtweg von der Hamm- straße aus, der wohl im nächsten Jahre angelegt wird.

** ? v r st er- C hristel, die schon während der

Operetten ipiele in diesem Sommer einen unbestrittenen Erfolg erhielt Hatte, bewies gestern abend in einer sehr sehenswerten Auf­führung ihre Durchschlagskraft aufs neue. Sowohl in der Aus­stattung, als auch in der Einrichtung zeigte sich die sichere Hand einer geschmackvollen Leitung, die aus dem niedlichen Werk mit seiner ansprechenden, reizvollen Melodik, eine Sehenswürdigkeit tL', der noch ein größerer Erfolg beschieden sein dürste, als dem fidelen Bauern. Auch die Darstellung selbst ist durchaus geglueft Lisch Hey ermann feierte als zierliche Förster-Christel ^runnpye, die von Lina Oldini einstudierten Tänze wurden ebenfalls begeistert ausgenommen und Herrn. Nordens Lach- tuplet wurde allerdings vergeblich da capo verlangt. Von den übrigen Darstellern sind vor allem Karl Marx zu nennen der den Kaiser mit warmherzigem Aristand spielte und den einen ©djntt, dn vom Erhabenen zum Lächerlichen führt, sehr geschmack-

SS?11«? ahla u sang den Gutsverwalter recht nett

Friedrich D i m i an als Schneider erregte ungemeine Heiterkeit' Ach dre übrigen Darsteller waren lebhaft am Erfolg beteiligt, ^.as Orchester wurde von Fritz Hollfeld recht gut geleitet. r- ? « dtth eater. In der morgigen Aufführung von Sappho sind neben Frau Baumeister die Damen Engel und Gühne und die Herren Marx, Volck und Gunolt be. schäftigt. Der überaus lustige Schwank .Das Opfer­lamm^, der in der nächsten Mittwochabonnementsvorstellung gegeben wird, kann allen empfohlen iverden, die von Herzen lachen wollen. Er wird voraussichtlich nicht an den andern Ubonnementsabenden zur Aufführung gelangen. Heute sei Wm auf das einmalige Gastspiel der Schlaftänzenn und ^lmlke-m Madeleine Trilby hingewiesen, das Montag, 31. Oktober, stattfindet.

Aus Staöt und Land.

Gießen, 24. Oktober 1910.

~ Ordensangelegenheit. Der Großherzog hat dem Geh. Baurat Roth zu Gießen die Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen KconenordenS 3. Klaffe erteilt.

** Uebersiedelung des russischen und des hessischen HoflagerS von Friedberg nach Jagdschloß Wolssgarten erfolgte heute vormittag. Prinz Heinrich von Preußen und die Herren deS nächsten Gefolges begaben sich um 10 Uhr von Friedberg im Automobil nach Wolfs­garten, während das Zaren- und das Großherzogspaar, die Prinzessin Heinrich, die Großfürstin Sergius und die übrigen fürstlichen Herrschaften um 10*° Friedberg im russischen Hof­zug verließen und gegen J/21 Uhr auf Station Egelsbach eintrafen. Vor der Abfahrt unternahm der Zar und der Großherzog noch eine kurze Autofahrt. Den Sicherheitsdienst m Schloß Wolfsgarten versieht eine Abteilung Infanterie vom Leibgarde-Regiment Nr. 115 (zirka 45 Mann) unter Führung des Oberleutnants Olberg, die in Egelsbach unter- gebracht ist, sowie eine in Langen stationierte Eskadron des Leibdragoner-Regiments Nr. 24 unter dem Kommando des Rittmeisters Andrae.

. Nach eurem Sonntag nacht rn Belgrad' ausgegebenen Krank- hettsbericht ist bei dem Kronprinzen die nervöse Unruhe im Uauj des Tages geschwunden, abends jedoch in geringem Maße roiebergetebrt. Die Nahrungsaufnahme ist vollständig befriedigend. Abends verfiel der Kronprinz in einen ruhigen Schlaf Tem­peratur 38,3, Puls 104.

Aus Konstantinopel wird gemeldet: Die Pforte, die in lefcier Zeit über die englische Aktion an den Küsten des Vila- icts Basiora beunruhigt war, ist sicheren Nachrichten zufolge neuerdings beim auswärtigen Amt wegen des Versuches, in Urne! Katr eine Kohlen st ation einzurichten, vorstellig geworden

Fürst Franz von Teck, der Bruder der Königin Mary von England, ist am Samstag nach einer zweimaligen Operation wegen Bmstsellentzünduna gestorben. Fürst Franz von Teck stand im Alter von 40 Jahren und war kgl. großbritannischer Major a. D. Das Haupt der Famllie, die dem württembergischen, Köniashause entfernt verwandt ist, ist Herzog Adolf von Teck. Tie Kinder des 1885 gestorbenen Herzogs Alexander von Württem­berg aus ferner Ehe mit der Gräfin Clandine mm Rhedey, späterhin Gräfin Hohenstein, erhielten vom König Wilhelm von Württemberg den Namen Fürsten von Teck. Fürst Franz von Teck (f 1900) wurde zum Herzog von Teck. Aus seiner Ehe mit Mary, der Tochter des Herzogs von Cambridge, einer Prinzessin des englischen Königshauses, entstammt sowohl der jetzt verstorbene Fürst Franz, als die Königin von England. Das alte Herzogtum Teck, das seinen Namen von der Burg am Abhänge der schwäbischen Alb führt, gehörte vom zwölften bis fünfzehnten Jahrhundert den Zähringern und wurde vom Kaiser Maximilian I. den Herzögen von Württemberg zu Lehen gegeben. Der Verstorbene hat sich als Philanthrop der größten Wertschätzung in England erfreut.

? Uetzhausen, 23. Okt. Für den verstorbenen Bürger- meister Dückert, der seit 1879 dieses Amt dahier versah sand kürzlich Neuwahl statt. Es waren drei Kandidaten ausgestellt und erhielten: Beigeordneter Joh. Adam Schäfer 20, H. Sippel 19 und Joh. Weber 1 Stimme. Da Schäfer nicht die absolute Mehrheit erhielt, findet nunmehr Stichwahl zwischen Schäfer und Sippel statt. Die Partei Schäfer glaubte sich schon als Sieger und Schäfer war bereits als Bürger, meister proklamiert. Vom Kreisamt Lauterbach wurde aber anders entschieden.

? Frischborn, 23. Okt. PfarrerTürck, der seit einer Reihe von Jahren das Anll eines Seelsorgers hier bekleidete und sich großer Beliebtheit erfreute, hat die evangel. Pfarc. stelle in Bosenheim bei Kreuznach übernommen und ist bereits dorthin übergesiedelt. Als langjähriger Leiter des Dekanats, erziehungsvereins Lauterbach hat sich Pfarrer Türck in dem Erziehungswesen große Verdienste erworben.

? L a u l e r b a ch , 23. Okt. Das seit längeren Jahren m unserer Stadt gastierende beliebte Theater-Ensemble Robert Hermann gab auch in dieser Woche im Felsen, keller zum Johannisberg hier bei vollbesetztem Saale wieder zwei Gastspiele und zwarSie Geisha" und .Ein Walzer­traum". Beide Vorstellungen waren wohlgelungen und san- den reichen Beifall. H I

: Butzbach, 23. Okt. Der Turnverein machte heute bei herrlichem Wetter einen Ausflug auf die Saalbura Um 7.24 vorm. erfolgte die Abfahrt nach Bad-Nauheim' , 'Bon dort aus begann der Fußmarsch über den Wmterstein, die Kagersburg, Lochinühle auf die Saalburg. Auf dem Winterstein wurde eine Vt Stunde und auf der Lochmü !e 1 Stunde Pause gemacht. Nachdem die Sehenswürdigkeiten auf der Saalburg besichtigt waren, wurde der Fußmarsch ' nach Homburg v. d. H. fortgesetzt. Nach dreistündigem Auf. enthalte in Homburg wurde die Rückreise nach Butzbach an- ' getreten. Die Wanderung war durch Gesang, Musik usw. recht schön verlaufen.

-- Friedberg, 24. Okt. (Privattelegramm). Hier ist ein wahrer OrdenSregen niedergegangen. Eine große Anzahl von Beamten haben Auszeichnungen erhalten. Sämtliche Gendarmen, Krimmalbeamte und Unteroffiziere des Wach, kommandos erhielten goldene Denkmünzen, die Sol. baten silberne.

og uns aus Friedberg,

geschrieben: ^§n den letzten Tagen wurden von

Hosphotograph Schmidt Aufnahmen von Gruppen bil- dern der wahrend der Anwesenheit der Zarenfamilie vier ®enbann£!' sowie der Kriminalbeamten ge- öur Ehrenwache kommandierten Offiziere imb Mannschaften wurden auf einem Gruppenbild ver- elnrgt, und jeder erhielt ein Bild zum Andenken. Gestern ^Eag^waren sämtliche höhere Polizei- und Palastbeamttn s?wre die hier anwesenden Offiziere, Hauptmann Schmitz Oberleichna^ von Oertzen, die Leutnants Fell, von Holtz zu Pornentzki und von Zangen, sowie Oberarzt Dr. Rurbuai

^ofel geladen. Nachmittags war wieder Gottesdienst im Schlosse^anlaßlich des Abschieds des Zarenpaares wo­zu der Erzprtester, jowie der russische Kirchenchor aeladen waren. Gegen Abend war die kirchliche Feier beendet Gestern abend spat reisten zwanzig von den seither bi^ ftattonierten Gendarmen ab, die während der Dauer des Zarenaufenthalts in Wolfsgarten in Egelsbach Qu^rtte^ <rovvtL der Abreise fand noch auf Ar^eauna des eine Zusammenkunft statt, woran Kriminalbeamten teilnahmen

3Me ftoltm des Abend- trug der Militaranwärter-Verein . . vormittag um 10 Uhr fuhren der Zar die Zarin die Grvßfursttnneu, sowie Großsürstin Serqius nebit folge wie gewöhnlich nach Bad-Nauheim zur Kirche und kamen um i/212 Uhr wieder zurück Der Groüb^^s^- Prmz und Prinzessin Heinrich, nedst Prinz Waldemar^waren '» der h'eftgen Siadtkirche^ Heute nachmittag ftrh^n der

'^-F?bherz°g' die Zarin, die Großhnznchn sowie dreBrvßfnrknnen rn 5 Antos nach Bad-Nauh?im X Znmtf, wahrend die Großfürstin Sergius mi7 ihr£ Prinzessin Heinrich, im W^gln ausfuhA»

Z a rin nahm am Samstag ihr letztes Bad und überreichte ihren beiden B a d e s r a u e n a o l d e n P iiYr ? wobei sie der Hoffnung Anbruch nS 2' wieder hier wellen zu können. en

<Dcrid?t»iaaL

, Das Schwurgericht verutteilte

den früheren Gefängnisaufseher und jetzigen Privatmann Karl Grub aus Mayen wegen vorsätzlichen Giftmordes an ftmer ersten wie an seiner zweiten Frau zweimal zum

22, .Breuerprozeß ist heute ein

neuer n> ichtig er Z eu g e ausgetreten. Bei der heutigen Orts- bettchtigung am Tatorte bei Gerolstein begab sich nach einer Wieder- Holung der Schießizene das Gericht in die benachbarte Oossche ^raht abnk, um sestzustellen, datz man von dort aus den Vorgang - Bei einem Rundgang meldete sich plötzlich atthias Uhren, der erklätte, er habe sich bisher ^meldet, well er nicht angenommen habe, daß ftlne Beobachtungen von Belang leien. Ich mar, so führte er aus, an dem betrcifenbeng Tage in dem ersten Stock der Fabrik tl9t durch das Fenster, wie zwei Herren von

Zwischen den beiden war ein Abstand von -Eblern. Ich fuhr in meiner Arbeit fort und sah dann, als ich zusallig wieder znm Fenster hinausblickte, wie beide cinande- naberlamen, wobei der eine strauchelte und langsam zu Boden siel, ^d) nahm an, daß beide betrunken seien. Der Bealeller lprang aus den Gefallenen zu unb nun sah es so aus, als ob dem anberen Helsen wollte. Dieser Vorfall spielte sich oeftile^b ^ieUer roar 6ci bieser .Erzählung zugegen und mtfMa r2, Grippen, der nach feiner Flucht

Ü Funkentelegraphie aus einem Amerikadampfer ermittelt ??? wurde schuldig befunden, seine Gattin ermordet

zu haben und hierauf zum Tode verurteilt. Der Rickner er» Uarte dem Verurteilten, daß er ihm keine Hoffnung auf MH er^ei9!, ^ö^e. Crippen erblaßte, er erklärte,

।ci unjujuioig.

w. Marburg, 22. Okt. Prinz Heinrich von Preußen traf heute morgen 8 Uhr im Automobil von Friedberg kommend hier ein und besichtigte die Kirche der heiligen Elisabeth; später kehrte der Prinz wiederum im ' Automobil nach Friedberg zurück. 11

ff Marburg, 23. Olt. Die Landsmannschaft .Hasso. 1 Borussia" beging gestern die Einweihung ihres neuen prächtigen Vereinshauses. In dem Festzuge bemerkte man eine große Anzahl Alter Herren. In der Bier, brauerei Bopp kam es wegen der Entlassung eines Ar- ! beilecs zu Differenzen. Sämtliche Arbeiter verließen ihre Plätze. -

hip i*i7^b b e r - P r o z e s s e beschästigten am Sarnstag k e Abteilung des Amtsgerichts Berlin-Mitte unter dem Vorsitz des Amtsrichters Dr. Leiden. Der Sck)riftsteller bcr Ehemann der Frau v. Schönebeck hatte Pnvalklage gegen eine Anzahl von Zeitungsredak­teuren erhoben, die sich gegen kritische Bemerkunaen her Qpi. & ItoöS s «ÄSttfe p^U's des Weber in Zeitungsanzeiaen

ben Ausführung^ eine® .anS nTiirets erDiutt A. O. Weber Beleidigungen seiner Person da behauptet wurde, daß er die Frau v. Sck-ö^beck lÄalÜH Ol'heiratet habe. Es wurde sehr viel schmutzige Ä Glicht l-ktte die 'g-Vlten'TK-

S£ -sass wx fleKer Lrivatklagen rechteten sich gegen den Schrift-

fi» «! V.: «ää5S -ä U°b«>chr,,tFrau Äücbcf verössentlicht n>ch daAn u - a-L

L Dekanatssynode. Die diesjährige Synode ÖCSAet>o^tts eI"m?et°n °tS ® ie6en findet morgen Mitt- woch 25 ds. Mts. tn dec vor 2 Jahren restauri-A-n Kirche zu Großen.Lindcn statt. Den Hauplgegenstand der Verhandluugen bftdet neben der Dekanatskrankenpflegc em ®fccn9 Pfarrers S chmaltz.Nockenberg über: ,Die Stellung der K.rche zu den Sekten und ähnlichen Be- ftrebungen mit Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse des Dekanats . Da die Verhandlungen öffentlich sind wird dieser Vort.ag und d,e sich daran anschliessende Aussprache wohl zahlreiche Zuhörer finden. Als letsier und viettei^i wichtigster Punkt der Tagesordnung kommt der Antmg Kähler-Lteinbach betreffend: .Die anderweitige Neaeluna der Verwaltung des Kirchenvermögens^. In dem der Snnode sToiSbgem ^nungsgotlesdienst predigt Pfarrer

"...

05 Zählg-schäst in Dors und Ldt von ZächL v7r genommen d,e diese Arbeit im Ehrenan,! sreiwill a übe, in ^Verhältnisse ^zu^bekom ^abei die Möglichkeit, Einblick * ~ sSTÄ1»TÄK;

** Kälteschutzwageu. Der in den beiden letzten vorgenommene Ver-such, frostempfindliche Stlfiud-Qlutet, B. Wein, frisches Obst, Gemüse und dergleichen, wahrend des Transportes auf der Eisenbahn auck^n Einwirkung der Kälte zu schützen, wird

Äp sf WEr fortge,etzt. Es verkehren zu diesem 5en uachgenannten Zugen und auf den bezeich- Mär^ ?'dehJttV? Üfm ?nbß dieses Monats ab bis Ende

L ^^^vders gebaute, gedeckte Güterwagen, die !n Un>? Preßkohlenheizung eingerichtet sind und

LJ, wahrend der Frostzeit die ftost,empfindlichen Eil- ftückguter von nach allen an der Zugstreckc lrcoenden ^^onen und, sowell Platz vorhanden ist, auch die nach Abzwerge strecken bestimmten Güter der genannten Art ver- laden werden sollen. Es verkehrt ab Frankftirt a M ^rA^a^n)0LeilIJ0^er Kälteschutzwageu auf der Strecke Frankfurt a. M.BebraEisenachBerlin Anh. Bf. der in em ^guterzug 6091 nach Berlin läuft und in dem Eil- u ®er/in Anh. Bf. nach Frankfurt a. M. H.

zuruclrehrt, ern werterer Kalteschutztvagen verkebrt nii fr '^^kbhf. auf der Strecke Frankfurt a M Hamburg, der in dem Eilgüterzug 6017 un^ Von. Hamburg über Göttiuqen nach^^-ranlfurt a. M. in dem Ellgüterzug 6098 mi» Anschluß an diese Kälteschutzwageu verkehrt auf der Strecke KölnKoblen? Malnz-Frankfurt a. M. H., der in Frankfurt a M mit mll 6032 eintrifit Ullb von Frankfurt a M

^uterzug 6035 zurücklüuft. Sämtliche Kälte-

Mehren in den angegebenen Kursen und 8ügen ana/i^pfpn s» *erI 2?-9en- Die Eilgutabfertigungen sind angewresen, den Interessenten über die zweckmasuaslen Ans L fr-stampfindläe^BL"L Hd) r Lilstück L ta MMÄX WA den Interessenten dw Anfgobe^^solch« 'Ei?.

=e11tfle,nemnb lmf9 fcfl9e|tcat morden. Der Ausbruch bet ^"che Mt weiter gemeldet auL: Ba jo h rm i hf nn\ tr31et"'00r- 5tre,ä Memel, RegierungSbezitt Königs berg, E iche und Wartenberg, Kreis Nlederbarnim oV gierungsbezlrk Potsdam, bei Händlervieh; Fechenheim' Kreis Hanau, bei Händlervieh; S chiro 8lawek" Kreis ^a)ioetz, Regierungsbezirk Nlarienwerder; Kreis NamSlan Regierungsbezirk «tesla,,; Reichburten, fi M , ' Reg,erungSbezir Königsberg; Schwarz, Kreis Kalbe Re.' gierungSbezirl Alagdeburg, n,» 20. Oft; Lchövs ßnnhrnfe anitsfaejitt Roda, Herzogtum Sachsen-Altenburg;' Ko bürg' Landralsamisbezirk Koburg-Stabt; Lana grün Snhrnfc3' amtsbejirt Schleiz, Fürstentum Reusi j. L.; Krön^ach gicrungsbezick Ober,ranken, am 21. Ott.

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