Ausgabe 
25.6.1910 Zweites Blatt
 
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AÜenstetn. Sic litt viel an Krämpfen und nervösen Beschwerden. Im Jahre 1904 bekam sic eine Kniegclcnkentzi'mdung, die auf eine Infektion zuruckzusühren war. - Zeugin Rademacher war 1 Vj Iachre Köchin bei der 'MngcHagtcn. Diese hat ihre Kinder -im allgemeinen gut behandel!, nur einmal hat sic den Knaben hnit einer Reitpeitsche gezüchtigt, weil er weggeloufcn ir>ar, so Laß er zwei dicke Schwielen bekam Die Zeugin hat auch einen Äerkehr der Angeklagten mit jungen Herrn beobachtet, kann aber Einzelheiten nicht angeben: sie habe sehr viel zu tun gehabt und sich nicht darum bekümmerl. Sic hot ferner beobachtet, wie die Angeklagte ihrem Hunde Tee zu trinken gab, und dabei einen löffel benufcte, den sie selbst in den Mund führte. Der Zeugin Iran Staatsanwalt M e y e r gegenüber hat sich die Angeklagte darüber beklagt, das; sie so viel allein sei, über ihren Mann dagegen nicht. Der Oberarzt im Sanatorium Ahrweiler Dr. Mercks hat die Angeklagte einige Zeit behandelt. Er,bekundet: Die Angeklagte war einem lebhaften Stimmungswechsel unter­worfen. Leichte Depressionen wechselten mit hochgespannten Frcudegefühlcn ab. Sie besah feine Willenskraft und nicht die Fähigkeit das Weseutlick)e von dem Unwesentlichen zu unterscheiden. Den eilten Tag glaubte sie sich völlig schuldig, den anderen völlig unschuldig. Ihre. Interessen gingen nicht über die eines 15jähr. Backfisches hinaus. Sie ist der Typus eines lasterhaften, intri- guanten Backfisches, sehr oberflächlich, häufig zynisch, selbst bet traurigen Dingen. Einmal schwärmt sic für Kunst und Literatur, dann wieder für einen schönen Mann. Die Pflege, ihrer körpcr- lithcn Schönheit ist ihr die Hauptsache, ihr Teint oft ihre einzige Sorge. Heute träumt sie nur von den Kindern, am anderen Tage von einer Schar glühender Verehrer, am dritten will sie in ein Kloster gehen und Nonne werden. Zeuge Dr. Weiler <,Westcnd) hat die Angeklagte ebenfalls in seinem Sanatorium behandelt. Am Tage nach ihrer Ankunft erlitt sie einen Anfall. Im allgemeinen war sie von grofjer Launenhaftigkeit und wollte nie auf ihrem Zimmer bleiben. Sie ging mit jungen Herren spazieren, trotzdem ihr Vorhaltungen gemacht wurden, das; in ihrer Situation Zurückhaltung nötig sei. «Ihr Aufenthalt int Sanatorium fiel in die Zeit nach dem Tode ihres Mannes.) Sie soll, sogar mit einem jungen spanischen Patienten intim verkehrt haben, so daß diesen dessen Angehörige aus der Anstalt nehmen mußten. Medizinalrat Eberhardt, der zuständige Kreisarzt für Allenstein, hat die Angeklagte nach ihrer Einlieferung in das Gefängnis am Sylvefterabend dort besucht. Er hielt sie für zurechnungsfähig, hat aber doch beantragt, sie auf ihren Geistes­zustand untersuchen zu lassen. Es werden hierauf noch mehrere Aussagen von kommissarisch bernommenen Zeugen verlesen und sodann die weiteren Verhandlungen auf morgen vormittag 91 4 Uhr vertagt.

Börsen-Wochenbericht.

= Frankfurt a. M., 24. Juni.

Das Geschäft war sehr ruhig. Die Spekulation steht Gewehr bei Fuß und da das Privatpublikum keinen Aitlaß sieht, sich seines Effektenbesitzes zu entäußern, auch wenig Lust verspürt, neue Engagements einzugehen, bleiben die Umsätze eng begrenzt. Vor­wiegend war matt mit Vorbereitungen zum Ultimo besckstiftigt, wobei die Spekulation Positionslösungen vorgenommen hatte. Der Geldmarkt hat sich wieder etwas erleichtert und die intcr- nationalen Geldverhältnisse haben eine Besserung erfahren, so daß man vielfach baldige Diskontherabsetzungen der Bank von England erwartet. Bei der Reichsbank bleibt eine derartige Maßnahme zweifelhaft. Abgesehen von den Ansprüchen, die zum Quartalswechsel an das Institut gestellt werden, darf die lieber; slutnng des deutschen Marktes mit neuen Emissionen nicht unbeachtet bleiben. Sie absorbieren beträchtliche Mittel. Die Vereinigten Staaten werden zur Bewegung ihrer Riesenernte trotz niedriger Preise bald großen Geldbedarf haben, so daß der New- Yorker Platz auf das Ausland zurückgreifen nrirb. Tie günstigen Ernteaussichten, namentlich Deutschlands, bilden eine wesentliche Stütze der Börsentendenz. Den Schwankungen in Wallstreet sowie der Newyorker Gctreideprcise schenkte man nur geringe Beachtung, da die Hoffnung, daß der ins Stocken geratene

Aufschwung des Wirtschaftslebens Fortschritte machen werde, noch immer nicht geschwunden ist. Einige anregende Mel­dungen sorgten dafür, daß sich die Kurse ziemlich behaupteten. So hatten am Montan markt c die Verhandlungen zur Neu­bildung des Westdeutschen Roheisensyndikats die Hoffnung auf ein Gelingen wieder rege gemacht und einige Kauflust für Hütten- akticn hervorgerusen. Kohlenaktien lagen etwas schwächer, da die zurückhaltenden Mitteilungen des Generaldirektors der Gelsen­kirchener Bergwerks-Gesellschaft, sowie Meldungen über eine Ver­schärfung der Konkurrenz am internationalen Kohlcnmarkt ver­stimmten. Kaliwerke Aschersleben konnten sich etwas erholen. In anderen I n du str i c pap i er c n fanden kleinere Umsätze statt. Chemische Werte waren mehr begünstigt, weil von einen erhöhten Exporttätigkeit der chemischen Großindustrie berichtet wurde und andere stimulierende Meldungen in Umlauf kamen. Elektrizitätsaktien blieben behauptet, nur Bergmann, in denen das Bezugsrcchl mit 21V* Prozent gehandelt wurde, gaben 3Vs Prozent nach. Moenus-Masclnuen, bereit Bezugsrecht zuletzt 91 Prozent notierte, verloren 4 Prozent, Verzinkerei Hilgers haben wieder 11'.> Prozent eingebüßt. Bankakti en sind wenig ver­ändert. Von T r a n s p o r t a n st a l t e n waren vorübergehend, Anatolier und Orientbahn auf die Erwartung einer guten Ernte ht Kleinasien und steigende Betriebseinnahmen begünstigt. Größeres Angebot drückte auf italienische Meridional, in denen anscheinend Exekutionen für ein in Schwierigkeiten geratenes Anfsichksrats- mttglied ausgeführt wurden. Von Ä o l o n i a l p a p i c r c n waren Okavi-Antcile auf niedrigere Dividendentäxeii. niedriger. Hei- rnische Anleihen, auch fremde Fonds, stellten sich teilweise etwas höher. Privatdiskonto 31/* Prozent.

Mattle.

F.C. Wiesbaden. V i e h h o 1 -M a r k t b e r i cht vom 24. Juni. Austrieb: Rinder 65, Kälber i43, Schafe 38, Schweine 222.

Tendenz: Rinder lebhaft, Kälber gut, Schafe mittelmäßig, Schweine gut. Preis Durch-

pro 100 Pfd. fchnittspreis lebend. Scklachr- pro 100 Pfund ftcwichl Gebend. Schlacht.

Ochsen. Von-blsvon-blS kcwichc

Vollfleifchige, ausgemästete, höchsten

Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 4449 7989 46 84

Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete...... 4043 7378 41 75

Mäßig genährte junge und gut ge­nährte ältere......... 36-39 7173 37 72

Färsen, K ü h e.

Vollsteischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes 41-48 78-84 44 79

Pollsleischige ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 3941 7074 40 72

AeUere ausgemästete Kühe und wenig

gut entwickelte jüngereKühe u. Färsen 3438 6569 36 67

Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 2734 5664 30 60

t b e r.

Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber 57-61 95102 59 98

Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 5257 8794 54 90

Geringere Saugkälber 4550 7583 47 79

Schafe.

Diastlämmer und jüngere Masthammel 4142 3284 41 83

Schweine.

Voll fleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........ 51-53 6668 52, 67

Vollfleifchige Schweine über 2 Zentner Lebendgeivicht........ 51-53 6668 52 67

fleischige Schweine ..... 5051 6466 50 65

Spielplan öes Kurhaus-Theaters Bao Nauheim.

Direktion: Hermann Steingoetter.

Sonntag, j!6. Juni:Der Hochtourist." Montag, 27. Juni: Der dunkle Punkt." Mittwoch, 29. Juni:Der Zigeunerbaron." Freitag, 1. Juli: .Der fidele Bauer."

Die nach- ft sind am Sonntag dem 26. Juni

stehenden äv 1 alv von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: [D "*/6

Dr. Ploch, Aster weg 34. Dr. Wasle, Alicestrasse 11.

Auszug a. ö. Stanöesamtsregiftern der Stadt Eietzen.

Aufgebote.

Juni. 18. Ferdinand Grat ff, Maschinist in Gießen, mit Luise Falk in Ranstadt. 22. Georg Wilhelm Weidmann, Schlosser, mit Maria Bott, beide in Offenbach a. M. 23. Georg Wilhelm Lerch, Großh. Geometer in Gießen, mit Maria Minna Hach in Weitershain.

Eheschließungen.

Juni. 18. Heinrich Sack, Buchbinder, mit Emma Ullrich, beide in Gießen. 18. Wilhelm Wagner, Steinmetz, mit Elise Ubrich, beide in Gießen. 21. Wilhelm Fendt, Landwirt in Frankfurt a. M.-Niederrad, mit Marie Lenhardt in Gießen.

Geborene.

Juni. 15. Dem Fuhrmann Karl Becker eine Tochter, Luise. 15. Dem Schneider Karl Synofzik eine Tochter, Gertrud Marie. 16. Dem Obermaschinenputzer Heinrich Günther eine Tochter, Margarete Anna Katharine. 17. Dem Lokomotivführer Rudolf Potyka eine Tochter, Martha Emilie. 18. Dem Kaufmann Robert Siegel ein Sohn, Bruno. Dem Lokomotivheizer Friedrich Martin ein Sohn, Friedrich. Dem Arbeiter Karl Schmidt ein Sohn, Albert Hermann. Dem Wagenführer Heinrich Völpel ein Sohn. 20. Dein Fuhrmann Wilhelm Jacob eine Tochter, Karoline. Dem Hilfsbremfer Johann^ Kafpar Mahr ein Sohn. Dem Schlosser Peter Schmidt eine Tochter, Eltsabethe Jakobinc Berta.

Gestorbene.

Juni 18. Konrad Junker, Privatier, 69 Jahre alt, Diezstr. 7. 20. Anna Schneider, 14 Jahre alt, Ebelstr. 11. Johannes Braun, Lehrer i. P., 76 Jahre alt, Goethestr. 35. 22. Margarete Henn, geb. Kämmerer, 39 Jahre alt, Kirchenplatz 2. 23. Lina Schlcuning, 14 Jahre alt, Am Riegelpsad 17. Georg Deibel, 7 Mte. alt, Steiitstr. 31. Marie Zinßer, geb. Weck, 67 Jahre alt, Süd-Anlage 9. 24. Heinrich Schäfer, Schuhmacher, 65 Jahre alt, Löwengasse 12.

2LirchUche Nachrichten.

LvangeUsche gemeinde.

Dienstag den 28. Juni, abends 8 Uhr: Versammlung des Fratlenvereins der Marktisgemeinde.

Verantwortlich für den politischen Teil i. B.: R. L a n g e.

Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.

Juni

1910

Barometer auf 0* reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Wind­richtung

Windstärke

(Br-ib bet Bewölkung In gehnrel der fichtb. Himmetssi.

Wetter

24.

24.

25.

2 92i

715

H

N

Ai

742,5

741,3

739,2

rchste 5 iedrigst .derschl

15,9 11,9

13.8 11,2

14,1 i 10,4 s 1

Temperatur a e , ag: 6,0 m

88 96 87

m 23

, 23 TU.

w NW

W

bis 24

, 24

2

2

2

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10

10

9

Uli

H C=

Regen Bed. Himmel Bew.

4- 17,80.

4-10,4 °C.

Die Sommerhitze bringt große Gefahr für alle mit Milch er nährten Säuglinge: es treten Darinkrankheiten und Brechdurchfälle in erschreckender Weise auf. Wer seinen Liebling dieser großen Gefahr nicht aussctzen will, beuge vor und verabfolge dem Kinde eine gleichbleibende, die Verdauung nicht störende Nabrnng. Die beste Gewähr bietet hierin das seit .fahren altbewährte Nestle'schc Kindermehl, weil dasselbe nurmit Wasserzuberettetzu werden brau dH.

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Vergebung von vauarbeiten.

Die zur Herstellung der Kirche zu Stangenrod erforder­lichen Arbeiten wie:

Maurer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser-, Schreiner- und Weißbinderarbeiten sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden.

Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, während der Dienststunden zur Einsicht offen.

Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind ver­schlossen und postfcei bis spätestens enn Freitag, dem 1. Juli d. I., vormittags 9j/2 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Stangenrod einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt.

Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten.

Gießen, am 24. Juni 1910.

Der Großh. KrciSbauinspektor deS Kreises Gießen.

B5S/J Diehm, Gr. Baurat.

Vergebllllis m WkWUeimbtiten.

Die zur Erneuerung des Oel- und Leimfarbenanstrichs in den Gängen des GerichtsgcbäudeS und zur Herstellung derVerwalterwohnung im Provinzialarresthaus zu Gießen nötigen Wcißbindcrarbeiten werden hiermit auf Grund des Ministertalerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben.

Die Angebotsunterlagen können auf unfern; Amt, Stephan- straße Rr. 18, emgesehen, Angebotsformulare dorther gegen Selbstkostenpreis bezogen werben.

Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Er- öffnungstermin: Mittwoch den 6. Juli 1910, vor­mittags 11 Uhr, bei uns einzureichen.

Zuschlagsfrist zwei Wochen.

Gießen, am 23. Juni 1910. ß-»j6

Großh. Hochbauamt Gießen.

I. V. Heyer.

Bekanntmachung

Das I. Bataillon Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm

Rr. 116 hält am 30. d. M. in der Zeit von 7 bis 12 Uhr vormittags in dem Gelände zwischen Klein-LindenGroßen Linden und Leihgestern ein gefechtsmäßiges Schießen ab mit der Schußrichtung Nordausgang Leihgestern gegen die Wald­blöße 1 Klm. nordöstlich Leihgestern.

Die Straße GießenLeihgestern wird während des Schießens gesperrt.

Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß in der Zeit von 7 bis 12 Uhr vormittags .Holzsammler, Beeren­sucher, Jäger, Arbeiter des Braunsteinbergwerks usw. das gefährdete Gelände, das durch Posten abgesperrt wird, nicht betreten dürfen.

Die Großh. Bürgermeistereien Garbenteich, Gießen, Gr.-Linden, Grüningen, Hausen, Kl.--Linden, Leihgestern und Watzenborn-Steinberg werden beauftragt, vorstehende Be kanntmachung wiederholt veröffentlichen zu lassen.

Gießen, den 23. Juni 1910.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

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