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*) Anfang, wenn nicht anders bcmcrTt, abends um 7 Uhr.
Indnstrio^GIegseB.
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Frankfurter Börse, 24. Jauaar, 1.15 Uhr.
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Getreide-Wochenbericht
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^n.iowirtschaftsrats
Berliner Börse, 24. Januar. Aufai^v^.
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Haier 160 (- ) 168 (+ 3) 159 (- -
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227
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224
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101.30
111.30
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138.00
256.80
153.00
196.90 164 30
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Juli 229.50 (+ 1.25).
Jan. 60.00 (— 0.00).
Mai 171.95 (4- 0.20).
Juli 180.7.) (- 0.50).
16-.25 (— 0.25; Mk.
Budapest April 243.35 (+ 0.65). Pans Liverpool Marz 187.65 (-}- 0.95). Chicago
Roggen: Berlin Alai 177.50 (— 0.75), Haier: Berlin Alai 166.25 (— 0.25), Juli
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Königsberg Danzig Stettin Pofen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Dresden Braunschweig Riel Hamburg Hannover Düsjeldori Frankfurt a.M. 'Mannheim Stuttgart 'München
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168
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Lodanr kn Disttikien iammentunii > uiNr.l'.Lch Indien 45; 2i 15.0, Siebten km Buchens
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Universitäts-Nachrichten*
LL. Besuch der deutschen medizinischen Fakultäten. 10 263 Studierende zählen un laufenden Wintersemester Öre 21 deutschen medizinischen Fakultäten gegen 8879 ün Winter- femeftcr 1908/09 und 8918 im Sommersemester 1909. Den stärksten Besuch meist die Münchener medizinische Fakultät mit 1881 Studierenden auf. Es folgen: Berlin mit 1646 (hierzu 402 Studie- irenbe der S^aiser-Wilhelms-Akademie sür das militärärztliche Bildungswesen, Leipzig mit 632, Freiburg i. Br. mit 618, Heidelberg mit 513, Würzburg mit 500, Breslau mit 414, Straßburg mit 377, Bonn mit 374, Kiel mit 351, Königsberg mit 847, Mar- bürg mit 343, Jena mit 307, Tübingen mit 304, Erlangen mit 289, Halle mit 285, Göttingen mit 262, 'Münster mit 224, Greiss" ivald mit 219, Gießen mit 205 und Rostock mit 172.
. 181.10
. 138.00 . 256.60 . 93.80 . 164.10
Winterkur für Lungenkranke
„Schwarzwaldheim“ Schömberg v. Wildbad 650 m. ü. d. M. Physika!. diätet. Heilverfahren. In geeigneten Fällen spezifische Taberknlinbehandlnnc. Speziahstische Behandlung von Erkrankungen der oberen Lufi'<egc. -7 Zentralheizung. Litt. Preise von 7—10 ML per Tag. PrQsp.frei. ssK/n)____________Leitender Arz,i : Dir, med. Litanei*.
Elektriz. Labmeyer . . . Elektriz. S>huckert . . ?. Eschweiier Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hainbnrg - Amerik. Paketf. Hamner Bergwerk.....
Laurahütte . .
Xordd. Lloyd .
Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handel Sges. k . . Darmstädter Bank ». >.. Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit . . . Dresdner Bank . . .
Kreditaktien . .
Baltimore- und Ohio-'V«^
e, vW ben MioCeiiö ^rgens 10 i Heittj: f
folgt:
Roggen
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_____ _____ ____o .....-,tlich nicht zu DcQiiftaitbcn. Za — t so Tülpl die Revision aus — das Vorhandenem von Glatteis auf dem Bahnsteig und auf der Trrppe nachgewicsen sei, habe
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letzten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei (—) gegenüber der Borwoche in
Eisenbahn 116.90
Gotthardbahn . . -
Lombard. Eisenbahn23.50
Oesterr. Staatsbahn . 161.10
Priuce: Henri - Eisenbahn ?. 136.00
47.80
91.90
69.25
100.05
t ... II 19!
Telefonische Kursbsrichh
Jes Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel
Canada E. B.....
Darmstadter Bank Deutsche Bank .
Dortmunder-Union C. •*.
Dresdner Bank . .<•
Tendenz- schwächer.
Lin lustiges Leben sehen die Berge X A wenn die Hänge unter Schnee vergraben liegen. Rodeln ■L k Ski — Einzelfahrt und Wettsvort — es ist eine Lust. Nur WS Wl daß die Hälfte aller Sporibemsienen die Lust mit einem staj larrb bezahlen müssen. Sie können sich aber helfen, wenn nc
■■■■ sich voran gewöhnen, immer eine Fand achte Sodener 'Dime 1118 ral-Pastille im Munde zergehen Zu lassen. Tas schützt die MM empfindlichen Schleimhäute gegen Asfektioneu, die Pamllen yy sind überdies angenehm, sie wirken erfrischend, und cm ucr- । ständiger Svortmann kann ohne sie gar nicht sein. Sodener kauft man in allen einschlägigen Geschäften sür 85 Pfg. die Schachtel.
223 (4- 2L5 (4-
Hinterstein i. Allg. (Post Bad Oberdorf), 5. März 1908.
„Meinen beiden Kindern hat Scotts Emulsion immer bie besten Dienste getan, besonders gut aber hat sie ihnen über die Zahnzeit hinweggehvllen. Allein l,t Jahre altes Böhnchen Alfred war durch verschiedene Umstände sehr von Kräften gekommen, als ich ihm zur Siärkung Scotts Emulsion verabreichte. Nach Gebrauch von 2 Flaschen wurde das Bürschchen wieder lustig und vergnügt und ist heute ein kräftiges Kind. Auch meinem V» Jahre alten Töchterchen gab ich Ihr Präparat aus dem gleichen Grunde und habe auch hier die besten Erfolge gesehen. Das Kutd fatut je$t frei sitzen, hat seine Zähnchen ohne Schmerzen bekommen und steht bereits auf seinen Füßchen, so daß wir die befielt Hoffnungen haben. Wir konnten ferner feftftcllen, daß die Kinder utsolge des fortgesetzten Gebrauches von Scotts Emulsion viel widerstandr- fähiger gegenüber den sogenannten Kinderkrankheiten waren.
Auch meine Frau, die eine Zeitlang sich matt und müde fühlte und deshalb ScotlS Emulsion ebeniatts cinnahm, ist dadurch wieder zu Kräften gekommen und arbeitsfähig geworden."
0 d (gez.) Wilhelm Besler.
— In richtiger Weise haben diese Eltern erkannt, AJgy wie wichtig es ist, den kindlichen Körper frühzeitig so zu kräftigen, daß er den so häufig auftretenden Kinderkrankheiten Widerstand zu leisten vermag, ft Als leicht verdauliches, wohlschmeckendes Stär-
G 7]1\ knngsmittel erweist sich Scotts Emulsion in i / solchen Fällen überaus nützlich und darf darum in keinem Hause fehlen. Ebenso unschätzbar ist sic aber auch für Erwachsene, wenn eS gilt, den durch angestrengte Arbeit ermatteten Körper zu erfrischen, den Lebensmut zu heben und den
Märkte.
— K a r 10 f l e l m a r k t - B er tch t vorn 24. Januar 1910. Friedberg <Hessen): Rote Sorte Mk. 1.80—1.95, Magnum bonum 2.20—2.30, weiße runde 1.90—2.00, Gelbfleischige, blaue, 2.O0—2.10, rote 0.00—0.00, weiße O.OO—O.OO. Dortmund: Rote Taber 0.00—0.00, airdere rote Sorten 0.00
3*/,ü|0 Oberhessen -. -.
4"/n Oesterr. Goldrente . .
4'/s°/o Oesterr. Silberrentc
4°'o Ungar. Goldrento
4° 0 Italien. Rente . *.
3P,O Portugiesen Serie I- .
3'7O Portugiesen „ III - 4 V?° o russ. Staatsanl. 1905 4V8°/n Japan. Staatsanleihe
tont 18. bis 24. Januar 1910.
Während der letzten Tage hat die Witterrmgl endlich einen etwas mehr winterlichen Anstrich erhalten, inrr wäre jetzt, nachdem der Boden trocken ist, eine Schneedecke erwünscht, damit die meist kräftig entwickelten Saaten vor Schaden bewahrt bleiben. Vorn Auslände lagen in der Berichtswoche mancherlei Magen über die Witterung vor. In Frankreich und England erweckt übermäßige Feuchtigkeit Befürchtungen wegen der Felder und wirkt auch einschränkend auf das landwirtschaftliche Angebot. Im Südoftcn Europas ist der Scstneeschutz auch nicht überall ausreichend, um die Saaten bei cbeiit. dniretenbeit Frösten vor Schwaden zu bewahren, auck; hindert die schlechte Wegebeschaffeuheit in Süd^ rußland die Zufuhrtätigteik. Ebenso wurden in Amerika sorgnisse laut, wv mildes Wetter, auf dessen Tauer noch nicht zu rechnen ist, einen grossen Teil der Felder ihrer Schneedecke beraubt hat. Jedenfalls hing damit die festere Stimmung zusammen, die drüben zuletzt wieder die Oberhand gewonnen hat, und mit der auf dem Fonds-" und Baumwollmarkte emgetretenrn Berubigung schien cmch das Vertrauen zur Situation auf dem Getreidemarkte, zurückzulehren. Tie von Amerita gemeldete Erholung war auch für die übrigen Märkte das Signal zu einer neuerlichen seftigung. zumal Argentinien toieber nur klein,' ExyortzablNr und ungünstige Ernteberichte sandte. Auch Teutschland schloß sich der festeren Stimmung an. Tie Preise für Inlandsgetreide waren durch die zeitweise Flaue des Auslandes ohnehin wenig beeinflußt worden, berat das Angebot blieb tnapv, während sich oit der Küste, andauernd Verwendung zum Export zeigte. Auf» Cent Lieferungs- markte Eoitniat die Weizenpreise nach einem empfindlichen Rückgänge den letztw'öchigen Schluß stand um 4 bi -5 1 L-t Mk. überschreiten. Rvggest war zunächst gleichfalls schwächer, zumal sich etwas mehr Angebot bemerkbar machte, inähreith die Mühlen im Einblick auf das unbefriedigende Mehlgeschätt vorsichtig tourt'n und and? an der Küste die Rach.rage nachzulassen stch-ien. Lieferung stellte sich zeitweise 3 Mk. niedriger, vermochte den Verlust aber schließlid) mir <4 bezw. V? Mk. zu reduzieren. Hafer war von der Provinz vermehrt aber nicht viel billiger an geboten, im Konsum daher nach wie vor schwierig zu plazieren. Tagegen bietet der Export andauernd. Absatzmöglichkeiten und für Lieferung manche Anregung. Für Futtergerste hat Rußland seine Forderungen wieder erhöht. Mais behauptete unter leichten Schw-ankungen und bei stillem Geschäft seinen Stand.
Es stellten sich die Preise <ur inländisches Getreide am
3 ’/»°<’o Keichsanleihe 3°;0 - do. -
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Ä'«liänm H Wut« l.®«s i, beim &
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Sport.
O Fußb alL Am Sonniag traten sich zum ziveiten Male in dieser Saison die beiden Gießener Rivalen, Fu ß b a l l -K tu b von 1900 und Verein für Bewegungsspiele mit zwei Mannschaften, und obgleich J.-Kl. 1900 für zwei ihrer besten Leute Ersatz emsteUen mußte, blieben sie doch jedeSmat siegreich. TaS Spiel der ersten Atannschast verlief sehr interessant. Anfangs ist P. f. B. im Vorteil und erzielt bald durch seinen Halblinken em schönes Tor, dann kommt F.-Kl. 1900 auf und nachdem nuchrere leichte Vorteile ausgelasten worden sind, kann der Rechtsaußen .gleichziehen. Wenige Augenblicke später folgt ein 2. Tor für F.-Kl. 1900, welches V. f. B. erst kurz vor der Pause aufholen kann. Nach der Pause erzielt F.-KL 1900 in kurzen Abständen drei ■metterc Tore. In den letzten 10 Minuten in V. f. B. mehr im Angriff und kann auch zwei Tore auiholen. Mit 5:4 Toren also blieb ty.-ftl. 1900 Sieger. Die 2. Mannschaft des F.-Kl. 1900 war ihrem Gegner der 2. Mannschaft des V- f. B. Gießen vollständig überlegen und gewann ohne Slnftrengung mit 7:1 Toren.
d. H., Srantfurt a. M. __ i_n
Scftanbteilc: Remfiet SRebtitnnle‘Jebertr«n 16OA prima Slyjemn öo,j. unterof)o»pi)ortQfaurer Kalk 4^. unterpboPöbortg aurcS Na krön 1A). pulo Iragont 3,0, feinfler arab. Gummi putv. JA befttU Wasser 139,0. Vlltobol 11X> Hrerju cromanfdie Gmulfion mit Stmt». Mandel, unb o,.ni!1,thcrtjj| ir 2 Tropfen.
Ihn e&t mit dieser Marte-demFischer — dem Sctcuitie»
Die Ho •iijmigt Die (riolgt lürbic J. am 31. IfD- eichen Taget
QicßeiL
flänbigimg zwischm Oesterreichs-Ungarn und der Türkei eine Beise- rimg eingetreten. Gar halb danach» wurde jedoch der tolitifa^e Himmel durch die gegen Sesterreich-Ungarn in folge der Arate^on hon Bosnien und der .Herzegowma gerichtete serbische Bewegung getrübt, welche einen immer gefährlicheren Charakter annahm 'urtb sogar eine geraume Zeit den ^-rieben Europas aufs ennsteste LÄwohte. Infolge dieser hochgradigen politischen Beunruhigung konnten die. vrtocrb§tätigett .Meise rareres Vvlkes nicht zur ruhigen- Entfaltung ihrer Kräfte gelangen. Selbst als diese äußere Gefahr beseitigt war, war an einen wirtschaftlichen Aunchwung nicht zu denken. Ter Monate währende Kampf der politischen Parteien tut Reichstage um die ^änanzreform lastete wie ein schwerer Truck auf dem gesamten Wirtschaftsleben und wirkte hemmend und lähmend auf jede wirtschaftlickre Tätigkeit ein. llnb dann brachte das Reformwerk selbst Tür große und bedeutsame Industrien Erschütterungen, unter deren Folgen Lande! und Verkehr noch lange werden leiden müssen. Zu diesen beiden Urf'achen, die jeglichem Fortschritt direkt entgegenwirtten, trat noch der wichtige Faktor hchzu, das; sich die wirtschaftliche Lage Amerikas, deren Entwicklung für die Gestaltung des deutschen Wirtschaftslebens mitbestimmend ist, sich anfangs gar nicht bessern wollte. Noch in den ersten Monaten des Jahres lagen die Verhältnisse auf dem amerikanischen Markte sehr ungünstig: es herrschte besonders auf dem bebciitfamften Gebiete, dem Eisen- und Metallmarkt, eine große Erfahrenheit. Nur allmählich vermvchtc sich das amerikanische Wirtschaftsleb-n von der schweren Krisis, die seit I1/2 Jahren auf ihm lastete, zu erholen; es zeigten sich wohl hier und da Ansätze einer Besserung, Liese verschwänden aber wieder ebenso rasch, wie sie gekommen waren, es fehlte eben überall noch das rechte Vertrauen. Erst gegen die Mitte des Jahres traten die Zeichen des Fortschritts bestimmtem auf iqib ließen sich ziffernmäßig nachweisen: so war ein lebhast.'rer Gang int Baugewerbe zu bemerken, die Einnahmen der Transport anftalten wiesen steigende Ziffern auf, der Export nahm zu, die BankeWtte gingen zurück, kurz, es war ein Aufschwung zu verzeichnen, der zu Vertrauen in seine Stetigkeit berechtigte. Dieses Wiedererwachen des wirtschaftlichen Lebens in Amerika Sonnte »natürlich bei den regen Beziehungen zwischen Amerika und Europa nicht ohne Einfluß auf den deutschen Atarkt Meibeiu Noch im Mai und Juni mar die deutsche Handels-- und Industriewelt in Lezug aus Klarheit auf wirtschaftlichem Gebiete noch weit entfernt Mau hatte wohl von der im Februar erfolgten Herabsetzung des Wechseldiskonts von 4 Prozent auf 3Vs Prozent viel erwartet; die darauf gesetzten Hoffnungen, besonders eine Belebung des Baugewerbes, erfüllten sich jedoch nickst. Es machten sich wohl hier und da Zeichen einer Aufwärtsbewegung bemertoar und diese hatte sich vielleicht auch weiter durchgesetzt, wertn nicht, wie bereits an einleitender Stelle bemerkt worden ist, das gesamte deutsche Wirtschaftsleben unter dem Trucke schwerer äußerer und innerer Besorgnisse gelebt hätte, welche dem Not iona Iwo hl stände gwsen Sck)aden zugefügt haben. So konnte es auch gar nickst Wunder nehmen, daß in der ersten Hälfte des Jahres die Lage in allen Handels» und Jndustriezweigeir noch sehr gedrückt war, was, gleickstvie in Amerika, in besonders hohem Maste von den beiden wichtigsten Industrien Teutschlando, der Montan- und der Kohlenindustrie, gilt. Erst als die ^tachricksten aus Amerika günstiger lauteten, die Meldung über den Abschluß des Eisenbahn- ffskus mit dem Dtahlwerksvcrband bezüglich der Lieferung von Effenbahmnatevial für die nächsten zwei Jahre bekannt wurde und das Werk der Reichsfinanzresvrm, so bedauerlich auch sein Ergebnis war, zum Abschluß gelangt war, kehrte auch in Teutsch- lanb die Unternehmungslust nach und nach zurück. Tvch die Aus- wärtsbewegung ging hier ungleich viel lang saurer vor sich, als auf dem amerikanischen Markte; aber gerade an diese Tatsache knüvft man die Hoffnung, daß sie auch vvn Bestand sein werde. Tritt bann noch im kommenden Frühjahr eine Gelderleichterung ein und bleibt das Wirtschaftsleben von sonsttgen störenden Fnb- wren verschont, dann kann man zuversichtlich annehmen, daß sich die seitherigen Ansätze zu einer Besserung der Koniunktur kräftiger entwickeln werden.
Kläger, der über den Bahnsteig schon gegangen war, das Glatteis auf der Treppe auch habe sehen können, gewußt, daß er in Gefahr schwebte. Er habe sich unter diesen Umständen an dem auf beiden Seiten der Treppe befindlichen Geländer fefe- fialtcn müssen. Tiefem Angriffe ist der Erfolg zu versagen. Bei einer breiten Treppe ist das Geländer nicht so zugänglich, wie dies bei einer schmalen Haustrepve der Fall ist. Beim Besteigen letzterer liegt es zur Hand, bei einer breiten Treppe muß es erst ausgesucht werden.... Es liegt kein Anlaß vor, dem Oberlandesgericht eittgegenzutreten, wenn es bei einer breiten Treppe, auch wenn sie glatt ist, au sich schon fron einem gesunden Menschen nur vorfichttges Gehen, nicht ängstliches Auf- suchen und Festhalten des Geländers verlangt.
Gerechttertigt ist es ferner, wenn das Ober!andesgericht an-- nimmt, daß ein solches Aufsuchen und Festhalten des Geländers iwch weniger von einem Reisenden gefordert werden könne, der auf der breiten Treppe nach Ankunft eines Zuges in Gemeinschaft mit einer mehr ober minder großen Menschenmenge den Bahnhof verlassen will. Es trifft zu, daß es eine überspannte und auch kaum durchfül;rbare Anforderung an die Vorsicht eines gesunden Reifenden darstellen würde, wollte man verlangen, daß er sich, weil die Treppe glatt ist, zum Geländer durchdringen foli/'
2) — .. —
Weizen: Berlin Mai 228.50
VermrjehLes.
* Der sünasie Flieger. In bent Kampfe um die Eroberung der Luft beansprucht auch die Jugend ihren Anteil. Mit lebhafter Verwunderung wurden die Freunde der Fliegekunst in Rheims in diesen Tagen Zeugen eines ungewohnten Anblicks: int „Aerodrom" bestieg ein kleiner Knabe eine Flugmäscbine und vollsührte mit dollkommeuer Sicherheit eine Anzahl von Versuchen. Es war der Heine, 12 Jahre alle Sohn des Flugmaschinentechnikers Henriot, der kleine 9JZztrcel Henriot, der auf der Flugmaschine seines Vaters einen Flug unternahm und yum Erstaunen aller Anwesenden den Apparat sogar besser und sicherer zu handhaben wußte wie sein Vater. Ter Knabe sieht noch jünger aus als 12 Jahre, aber bei seinen Versuchen zeigt er eine ungewöhnliche llckltblütigreit und eine Kraft -der Nerven, die die Bewunderung aller Zeugen heraussoroerte.
* Aberglaube. Folgendes Geschichtchen macht gegenwärtig, wie das „Meiß. Dagebl." berichtet, in dem nicht weit von Meißen gelegenen Dorfe K.von sich reden. Zu Beginn des Winters hatte sich ein dort beheimateter Schiffer eine ausländische gelbe Katze mit nach Hause, gebracht. Dirs Tier war zutraulich und harmlos. 9iun begab es sich, daß in dem Orte kurz hintereinander drei Personen weiblichen Geschlechts starben, und zivar eine hochbetagte Frau, eine Frau in den mittleren Jahren und ein dreijähriges Mädchen. Durch ben Ausspruch einer sogenannten „weisen Frau" entstand nun das Gerücht, daß an diesen drei Todesfällen niemand anders als die gelbe Katze schuld sei, die über das Torf schweres Unglück bringe. Ter Erfolg war, daß das Verhalten der abergläubischen teilte den Besitzer der gefürchteten Katze nötigte, sie erschießen zu lassen, um endlich die aufgeregten Gemüter wieder zu beruhigen. Da ist es noch gut, daß die „weise Frau" so vernünftig war, bloß die Katze als Schuldige zu bezeichnen und nicht einen Menschen. Wer weiß, was sonst geschehen luärc.
Md' linred DIO®1 ^ugre diesem eMd und S
3t auögc
Toabri rallur
trieben bei Scott» ...
l«« Der,ai»rm»l. Appetit anzuregen.
s-vui.» euiuiiiv.. u»uo uoh unö uuoiaiUcBlt» tm groxen DcrtauU- unö zwar nie lofe nad) Dcwtchl otei 4)1 a(j, lonöern nur Ui versiegelten Onginalflafdien ut Karton mit unleret Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott u. Lvwne, ®. m.
Reichsgerichtsbrief.
!sJlad)i>r, Verb.) js. Leipzig, Januar 1910.
Haftpflicht des Eisenbahnfiskus bei Bemach- lässigung des Bah nh ofsausgangesimWinter.
Aus Anlaß des int Nachstehenden wiedergegebenen Rechts- ftrciiö von allgemeinem Interesse hat das Reichsgcricht sich in verschiedenen Richtungen über die Verantwortlichkeit des Fiskus bei Unfällen ausgesprochen, die auf mit Glatteis behaftete Eisenbahnausgänge zurückzuführen sind.
Zum Sachverhalt ist folgendes mitzutellen: Am 22. Januar 1907 fuhr der Kläger mit der Eisenbahn von Klein-Srein- heirn nach Frankfurt a. M. Tortselbst kam er vormittags gegen 91/2 Uhr auf dem Sachsenhäuser Bahnhof an. Beim Verlassen des Bahnhofsgebäuden ist der Kläger nach Passierm der Bahnsteigsperre auf den Stufen der zur Straße sühremden Treppe infolge von Eisglätte zu Fall gekommen. Er verlangt vom Fislus Entschädigung für den durch die Verletzungen entgangenen Verdienst, sowie eine jährliche Iientenzahlung.
Tas Lmrdgericht Frankfurt a. M. erkannte, den Anspruch des Klägers auf Ersatz des Vermögensschadens aus dem Tr ans^ hortuertrage dem Grunde nach als gerechtfertigt an. Ten Anspruch auf Schmerzensgew wies eS ab. Tie Berufung des Beklagten wurde vom Oberlandesgericht Frankfurt a. M. zurück- gewiesen. Jin selben Lmnc erkannte das eichsgericht, dessen 7. Zivilsenat zu der angeregten Frage folgendes erklärt: ,,Bei der rechtlichen Beurteilung des llägerischen Änspcnchs geht das Berufungsgericht in Uebereinstimmung mit der Rechtsprechung des Reichsgerichts davon aus, daß es zu den Vertragspflichten des Eisenbahnunternehmers gehört, den Reisenden einen sicheren Ausgang aus dem Bahnhof zu gewähren. .. Ter Einwand des Bellagten, der Transportvertrag fei mit der 2lbgabe der Fahr- iartc an der Bahnsteigfoerre beendet gewesen, sowie der vom Bellagten erhobene Verjährungseinwand sind als unbegründet zurückgewiesen.
4% Conv.Türken von 1903 Tljrkenlose r. 181.60
4°/0 Griech. Monopol-Anl.
4°'o äussere Argentinier -
3°/o Mexikaner ...
47,% Chinesen .
Aktien:
Bochum Guss .
Buderus E. W.
Tendenz schwächer.
bra 0.00, 3)cafluum bonum 2.55—0.00, weiße runde 2.15—0.60, Gelbsleifchige blaue 0.00—0.00, rote 2.85—0.00, weiße 0.00-0.00. Hagen i. W.: Rote Taber f. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00 - 0.00, Magnum bonum 2.80—0.00, Iveiße runde 2.35—0 00, Gelbfleischige blaue 0.00—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 3.70—O.OO' Kempen: Rote Taber 0.00 - 0.00, andere rote 3orten 0.00—0.00, Magnum bonum 2.20 bis 0.00, iveiße runde 3.00-0.00, Gclbfleischiac blaue 0.00.—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. KrcIe 1 d: Note Taber 0.00—0.00, Alagnum bonum Alk. 2.40—2.60, weiße runde Mk. 0.00—0.00, Gelbfleischige rote Mk. 2.40—2.60, weiße 2.40—2.60. Köln: Rote Sorten 2.00—0.00, Magnum bonum 2220—2.45, weiße runde 2.00— 0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0 00, rote 2.10 bis 0.00, weiße 2.20-0.00. Plaidt: Rote Taber 0.00—0.00. andere rote Sorten 2/20—0.00, Magnum bonum 2.30—0.00, weiße runde 2.10-0.00, Gelbfleischige, blaue 0.00—0.00, rote 0.00 bis 00, weiße 0.00— 0.00. Saarlouis: Rote Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 2.20—0.00, Magnum bonum 0.00—0.00, wcißc runde 2.20 bis 0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00—0.00, rote 0.00 bis 0.00, weiße 0.00— 0.00. M annhei m: föiaguum bonum Mk. 2.60—2.75, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleischi e blaue 3.50 bis 0.00, rote 0.00 — 0.00, weiße 5.25 — 5.50. Frankenthal: Rote Sorten 1.75—0.00, Magnum bonum 2.20—0.00, weiße runde 2.00 bis 0.00, Gelbfleischige blaue 3.75—0.00, rote 2.75-0.00, weiße 2.75—0.00. München: Magnum bonum 2.70, weiße runde 0.00 Gelbfleischige weiße Mk. 2.70. (Alles zu 50 Kilo.)
Spielplan der vereinigten graniiurter Stadttheater.
Opernhaus.
Sonntag den 30. Jan., nachm. V-4 Uhr: „Jung Habenichts * Abends 7 Uhr: Z. m ersten Male: ,Lobetanz.Montag i u 31. Jan. geschlossen. Tienstag den 1. Febr.: „Tie Hugenolten. Mittwoch den 2. Febr., abends *<,8 llbr: „Die geschiedene Frau."
Schauspielhaus.
Samstag den 29. Januar, luramntlaaS 21/, Uhr: „Wilhebn Tell.' Abends 7 Uhr: ,sJlora.w Sonntag e 1 30. Jan., nachmittags 3Vj Uhr: „Hie hembe Frau/ Abends 7 Uhr: „Tas Konzert." Alontag den 31. Inn.: „Ter dunkle Punkt." Dienstag den 1. Februar : »Die Braut von Aiefsina." Mittwoch den 2. Febr.: „Wenn der junge Wein blüht."
beigeiügt ist, wie Weizen
Hnrp^ücr Bcrg-w erk . . . 212.20 Luurahütte . . . 199.4'•
Lombardeu E. B. . i. ; . Y- -3.40 Nordd. Lloyd .. .T. ■£'.*. 101.50 Tiirkenlvbo", t .x. 1. i'. ?.. 182.00
limpl
mierikanis Sroftori


