23eijalL
Kreis Friedberg.
r
6 Zimmer
emzureichen.
6768
er Unoni7,Br re,sei* - HOSpiZ Damen
6 Zimmer
rfeeini Westerbruchnratze 68.
ModeS
vermiet Marburger Straße 14. atmini erfrag. Borlagsbuchbandler 1911 a Marburger Straße 20. M.
(Offrur Slrllni
$
WielMMsr
3ii ueimirteii
evang Schwesternhau, tiieeee». lolinaeeatr, K
67571 1. Etage, 6 Zimmer, Bade- ,immer, Mansarden, z. 1. April
Llhloger örjadiL
Wir suchen für daS städtische Elektrizitätswerk ein. jüngeren, nntitärsrelen Schlosser zur Bedienung deS Kessel« und der Maschinen, sowie ziir Reparatur der Leitung. Geprüfter Heizer bevorzugt. Angebote mit Ge- dalttzansprüche sind bi« zum 20. Dezember l. IS. bei uns
Alsfeld, den 12. Dez. 1910. Drosch. Bürgennelsterei AlSseld. Dr. Vüls ing.
zu vermieten.
. Michel, Blelchstrabe 2Sp.
Amtlicher Wetterbericht.
Wetteraussichten m teilen cun Samstag dem 17. Tez. 1910: Trüb, Regen'älle, starke südwestliche Winde, mild
Evangelische Gemeinde.
Bei den kirchlichen i'ttizeigeu im 3. Blatt der heutigen AuS- gäbe muß folgende Aenderung eintreten.
3n -er 5to-ttirche.
Ter Gottesdienst um b Uhr fällt aus.
3n der ZohanneLfirche.
Vormittags 97, Uhr: Piarraiftstent Schorlemmer.
Vormittags 11 Uhr: Kmderkirchc für die Iohannesgemeinde.
PiarrafüftelU S cb o r l e n, m e r.
1^. Friedberg, 15. Dez. Gestern fuhren die beiden Oberklassen unsere« Lehrerseminars in Begleitung eines Lehrers dec Naturwissenschaft nach Offenbach. Sie be- suchten dort die Fabrikanlagen von Collet u. Engelhard (Maschinenfabrik und Eisengießerei). Alle Abteilungen der Fabrik lernten sie hierbei kennen: die Schreinerei- und Modellwerkslätten, die Maschinenwerkstätten unb die Gießerei, wie die Schmelzöfen. Die Oberklasien de« Seminars lernen im dritten Seuiinarjahre verschiedenartige, von Friedberg leicht zu erreichende größere Fabrikwerke aus eigener An- schauung näher kennen.
Starkenburg und Rheinhessen.
w Warm«, 15. Dez. Heute vormittag fand die Einweihung des neuerbauten Rathauses mit anschließendem Eornelianum — eine Stiftung des Fre,Herrn Cornelius v. Heyl und Gemahlin — in Anwesenheit des Gro ßherzogSpaareS, deS kommandierenden Generals deS 18. Armeekorps v. Eichhorn und der Spitzen der Zivii- und Militärbehörden statt. In dem Saale deS Cornelianum hielt der Oberbürgermeister Köhler eine Ansprache, in der er den Dank der Bürgerschaft für die Stiftung auSsprach. ReichStagSabg. Frhr. v. Heyl dankte dann selbst allen an dem Bau Beteiligten. Die Stadtoerordneten-Versammlung stiftete a!S Anerkennung für das Wicken deS derzeitigen Cber- bürgermeisterS eine goldene AmtSkette. An die Einweihung des CornelianumS schloß sich ein Rundgang durch die Räume deS neuen Rathauses. Hierauf fand ein Frühstück statt, an dem daS Großherzoqspaar teilnahm. Gegen 1 Uhr verließen die Herrschaften wieder die Stadt, um im Automobil nach Darmstadt zurückzukehren. — DaS Cornelianum ist auf der Stätte der plten Münze entstanden, in der früher die Reichs- tage stattsanden. Es enthält außer einem großen Festsaale für wisienschastlichr Kongreße, Volksvorlesungen und andere Veranstaltungen, im Erdgeschoß em Volksbad, sowie baß Standesamt.
Oarmslädler Nobel
weltberühmt daroh ihre Formen- Schönheit. Solidität und ihren billigen Preis liefert Ihnen vollständig frei ins Hans unter Garantie DH/,J von 10 Jahren die
6159| Eine schöne v-Zttumerwohn. mit Loggia, 2. Stock. Hcnselftr. 8 per 1. Avril zu un mieten.
Näh. Stad €>abu, Xföbcrftr. 17.
Ham- zuni Alleinbcwobucn >v* 1. April 1911, 10 Wohn- Jöume, 3 Veranden, Badezimm., »üibe m. Zubehör und Warten zu vermiet Marburger Straße 14.
krschen.
nach geiuchl.
Gchrittl. Melbunaen unter 6818
<n den (Mtefeener Vuudeer erd.
sundhe^t thrrr Bewohner nnd ans Gründen der Fruer- lerheit, moderne Wasserversorgungen einzuführen.
W e i h n a ch t s u r l a u b. Die Mannschasten unserer i-mson gehen am Donnerstag den 22. b. Mcks. bis zum Januar in Weihnachtsurlaub.
Preußische Nlassen-Lotterie. Tie (Erneuerung Lose zur erneu Klasse der 1*24. Lotterie ist jetzt bei allen iqL Lotterir-Einnehmern im Gange. — Tie Zahlung der neu G.ivinue (Einsätze) erfolgt soiort. Tie höheren Gewinne röen em'ge Tage spater auSgezahit.
•• erii har dt'scher Zither- und Mandolinen- > t. Tie Weihnachtsfeier suchet am Sonnlag, 18. Dezember, im ien Saale des Cais Ebel flau.
Landkreis Giehen.
X Klein-Linden, 15. Dez. Am Samstag abend lt die hiesige Heimatvereinigung im Saale zur rutschen Eiche" einen Unterhaltungsabend ab. ^rer Boßler hält dabei einen Vortrag über ,^)olls- en unserer Heimat nach dem dreißigjährigen Krieg", r Gesangverein Arion und das Zitheekränzchen haben x musikalischen Teil übernommen.
H Heuchelheim, 15. Dez. Seit 4 Wochen arbeiten t täglich 2 Brunnenmacher in unserer Gemeinde, um sere Brunnen von den darin befindlichen massenhaften Verwesung übergegangenen M ä u s e ka d a o e rn zu reinigen. ,c einigen Tagen wurden ans einem Brunnen nicht weniger j 70 Mäuseleichen entfernt. Man wurde aus die so ge- erliche Verunreinigung dec Brunnen durch übelriechendes asser aufmerksam.
:|: Heuchelheim, 15. Dez. Gestern abend hielt hier Oeko- mietal Weitze l -Lich in bei Wirtschaft von Bolkmann (Stein- iller Nächst) einen Vortrag über „Fütterung des Rind- e h z". Herr Holtmann bantte für das zahlreicl>e Erwinen. In dem für unsere Landwirte hochwichtigen Vortrag irte Detonomicrat Weitzel solgenbes aus. Um das Vieh btig -u süuern, muß man die Nährstoffe kennen, die es zu nem Ausbau braucht. (Starke, Eiweiß, Fett.) Wenn nun diese ht alle ober wenig in dem gewählten Futter enthalten sind, im kann man sich durch Kraftfuttermitlel helien. Früher wurde r Nährwert des Futters falsch berechnet. Bei der jetzigen -rechnung von Pros. Kellner wird die Kau- und Verdauungs- ufit, die das Tier für das betreffende Futter aufwenden muß, gerechnet. Die Menge der Nährstoffe, die dann noch übrig nbt, nennt Kellner den „Stärkewert" des Futters. Eine Grund- ;e der Fütterung bildet das Heu. Mit gutem Heu kann eine Kuh skommen, denn cs enthält alle Nährstoffe. Das schlechte Heu da- 3en nur Vs der Eiweigstoffe des guten HeuS. Die Kleie enthält c 2 Prozent Fett. Sie hat also nicht den Wert, den man : seither zugemcsfen hat, obwohl sie zur Befchafsuny von Ei- iß unb Starke zu empfehlen ist. Man darf den Tieren nicht viel Kleie geben. Zwei Piund täglich für ein Tier von Ztr. ist völlig ausreichend. Auch bari man dem Tier nicht viel Stärkemehl zuführen, denn der überslüsiige Teil geht verbraucht mit den Ausiourfstofsen ab. Um das zu prüfen,
Vermischte». .
* Der Frauenmord in Berlin ö- Der Srnrntna* Polizei ist eS noch immer nicht gelungen, einen befttmmtrn nnoau für die Täterschaft beim Mord in der Bl um entölst ratze zu ae- winncn Die Aufwartefrau gibt an, daß in dem Bunetkastai stets einige Portemonnais lagen; ihren Inhalt, der nur unve- beutenb gewesen sein kann, hat der Mörder geraubt, ernnio eine goldene Uhr mit goldener Kette aus einem kleinen 'irbcitötucya)eii, das neben dem Buffet am Fenster des Berliner Zimmers stanv Eine alte Frau hat bekundet, daß lie am Mittwoch nachmittag gegen drei Uhr gesehen habe, wie ein Mann aus dem jomtie Blumenthalslcaße Nr. 1 herausgekommen und ciltgft nad) der Kunürstenstraße und bann weiter nach der Steinmetzstratze gelaufen sei. Der Mensch sei etwa mittelgroß gewesen, hatte einen kleinen, dunklen Schnurrbart, trug einen schwarzen, steifen vut und einen dunkelblauen Ueberzieher. Daß die Tat von einem Mann ausgeführt wurde, wird jetzt allgemein angenommen aum darüber, wie sich die Tat abgespielt haben kann, sind genant Nachforschungen angestellt worden. Frau Hoffmann hat wahrscheinlich im Berliner Zimmer den ersten Schlag erhalten unb ist hort zusammengebrochen. Wie der Mörder in des Haus unb in die Wohnung bei Frau Hoffmann gekommen ist. weiß man immer noch nicht. Aber es ist anzunehmen, daß ihm die aut Dame doch wohl selbst geöffnet hat. Ter Mörder kann erft nach 103/4 Uhr in die Wohnung der Frau Hoffmann gelangt sein. Bis dahin hatte die Auswärterin zu etun. Als sie Die Wohnung verließ, schloß Frau Hof)mann selbst die Türen hrrtter ihr ab An der Vordertür legte sie die Sperrkette vor, an der Hintertür zwei Riegel. Bemerkenswert ist noch, was die Srnmi* nalpolizei letzt über den aufgefundenen Strick genau festgestellt hat. Dieser hing ursprünglich nicht an der Türklinke, sondern lag aut dem Buffet. Als die Aufwartefrau um IO3/* Uhr die Wohnung verließ, war der Strick, wie sie genau weiß, nicht da. rUs sie um 3 Uhr mit der Psörtnerfrau und dem Schlosier die Wohnung wieder betrat, fiel es ihr sofort auf, daß der Strick am dem. Buffet lag. Es unterliegt also keinem Zweifel, daß der Acower ihn mitgebracht hat, um einen Selbstmord vorzutäuschen- tun Donnerstag nachmittag wurden zwei junge Kaufleute v er ha t- t e t, die des Mordes verdächtig waren. Durch ein Gestandurs durch das sie den AUbibeweis führten, kam es heraus, daß bet ernt tagsvorher einen Geldbrief von 3000 Mk., den er tut Post bringen sollte, unterschlagen und den Betrag mit seinem Freunde geteilt hatte. .
ultet man einige Tropfen Job auf solche Auswurfstofse, die b blau färben, wenn sie Stärke enthalten. Aber um den .eren Fett zuzuführen, verwende man Oelkuchen, bei denen ch die Kau- unb Verdauungsarbeit sehr gering ist. Als billigste etkuchen seien die Scsankuchen erwähnt. Bei der Auswahl Futtermittel muß man ihre Zuträglichkeit für die Tiere und > Billigkeü berücksichtigen- Das Futter sott dem Vieh in Sglichst trockenem Zustaird gereicht werden, weil dessen Er- arniung im tierischen Körper leichter ist, als die des wässe- gen Futters. Vieles gel-altarmes Futter ist den Tieren un* .fraglich. Die beste Antwort auf die Fütterung gibt das Tier IbfL Die Milchkuh muß in einem mittleren Ernährungszustände -hälfen werden. Der Ernährungszustand des Tieres ist das -jte Barometer auf die Fütterung. Von den Fragen, bie bei x Aussprache aufgeworfen worden, feien nur zwei erwähnt.
Ist eine Rinderweide in unserer Gemarkung von Vorteil? Wie erhalten wir trotz Kartoffelmangel billige Schweinepreise? ie Antwort auf die erste Frage roucoe verneint, dagegen aber ne Kälderwerde empfohlen. 2. Tie Kartoffel als Sckweine- txer können durch Ruulelrüben unb Palmfernschrot usw. er*
geö Mädchen sucht Stellung zweite Arbeiterin. Schrift!, eb- uut R-B. 100 ftabtpoftL l05W78
«, auch z. Muib. Weterstr. 5
Schotten" f<md im RalhauSscmle ble » c 8 < r Tf V er f a m rrt* Inna deS ,-Oderh. ObstbauveretnS" für den ZkreiS Schotten statt. Den Vorsitz füllte KreiSamnnann Dr. P r o b st. Nachdem er die zahlreich erschienenen Mitglieder und Nichtrnitgiieder begrüßt hatte^ hielt Dr. Hoss mann» Friedberg einen Vortrag über „Was müssen mir tun, um den Obsthandel au fördern". Zunächst gedachte der Redner der gedeihlichen Entwickelung des Obstbaues tm Kreise Schotten unter der zielbewußten Leitung des Geh Regierungsrates Schönfeld und gab bann einen kurzen liebetblief über die Obstmärkte, die nur ihren Wert behielten wenn der Berläuser das kaufende Publikum reell bediene. Sodann gab er praktische Winke beim Einkäufe von Obststämmchen, über Anfertigung von Baumgruben, die im Gebirge möglichst breit angelegt werden sollen, über Pflege der Wurzeln, des Stammes, der fttone. Bei Baumanlagen mit Rasen soll im Herbste ein ttmgraben der Rasenfläche um den Baum niemals versäumt werden, da bei Düngung mit Zauche der Ras'' wie ein Filter wirkt, alle Nähr stosse in sich aufnimmt nur Wasser von den Paumwurzeln eingesogen wird. Ha kann die notwendige Atmungslust nicht zu den Wurzeln Dingen, ein Heer von Daumschudlingen nistet sich am St 'irkMe ern, wenn diese Arbeit unterbleibt Der Anstrich u-.i Kalkmilch soll nicht, wie dies vielfach geschieht, im Herbst erfolgen, sondern erst im Januar, da derselbe nicht gegen die Infekten unter der Baumrinde ankämpsen soll, sondern das Ätufftreren der Rinde zu verhindern hat. Niemals sollen Leute mit genagelten Schuhen aus den Baurn steigen. Gegen Hasenfraß empfiehlt der Redner das Zubinden mit Dornen oder ein feinmaschiges Drahtgestell. Sehr zu verwersen sind Kiefernzweige, weil der Hafe Gerbsäure für seinen Magen sucht, die er in diefen findet und hierbei an den Daum berangelockt wird. Herr Dr. Hoffmann erntete reichlichen
298., lebig, mrlnarfr., IUU febr nüdit., iidicrcr, fi. Fahrer, kurvt Stellung »um 1. Januar ober water. I**9 Off. o. II. W.. Mör» «Nieder
tzt werden,.
ftrrLauterbach.
— Lauterbach, Dez. In weifen Kreisen war ter das Gerücht verbreitet, nach Fertigstellung der Eifen- ahnsttecke Alsfeld-Meder-Aula-Hersfeld würde auf dieser necke ein durchgehender Zugverkehr zwischen ließen und Hersseld gefä-asfen, tväljreni) aus der -trecke Alsseld-Fulda nur nod) Lokalzüge verkehren sollten, etzteres wäre für die Stadt und den ganzen Kreis Lauterach ein bedeutender Schaden. Jetzt wird jedoch mitgeteilt, aß die Eisenbahnbehöcde keine Aenderungder f eiterigen Zug Verbindung zwischen Gießen und Fulda ach Fertigstelmna der neuen Bahiistrecke beabsichtigt.
= Maar, lo. De). Gestern abend aegen 6 Uhr brach n der öo freite des Justus Peter hier Feuer aus. Dg durch die hier übliche Bauart Wohnhaus, Scheuer und Stallung zu einem Gebäude vereinigt waren und das Haus iu8 Fachwerk bestand, brannte das ganze Anwesen nieder, ftur mit Mühe gelang es der rasch amuesenden Feuerwehr, )ie angrenzenden Gebäude vor dem Brande zu schützen. Ran vermutet Brandstiftung. Der entstandene Sck^a- ien ist nur teilweise durch Versicherung gedeckt.
KrkiS Scholten.
§ Schotten, 14. Dez. Im Anschlüsse an die 105. baupwersammlnng des „landwirtschaftlichen BczirksvercinS
Darmstädter Möbel - Einrichtungshaus
Eudwig Stritzinger
KinttgewerbHehes Etablissement für Innenausstattangen Telephon iui DARMSTADT Heinrichstr. 67 Portofreie Zuwendung meines Prachtkataloges.
Hessen-Nassau.
X. Hanau, 14. Dez. Heute ist hier der Privatier und frühere Diamantschieifereibesitzer Fritz H o n y gestorben, der bahnbrechend in der Industrie gewirkt hat. Im Januar 1874 gründete er mit seinem Bruder in Hanau die erste beutfdre Diamantschleiferei, die bald einen vor- züglick-cn Ruf hatte. Die später in Pforzheim, Idar und anoeren Städten entstandenen Diamantschleifereien arbeiteten mit Personal, das seine Ausbildung in der Hony- schen Fabrik zu Hanau erhalten hatte. — Der Ausstand in der Papierfabrik FuesistzuEnde geaangen,
W. Wiesbaden, 15. Dez. In seiner Wohnung am Neuberg erschoß sich heute vormittag der hiesige Rechtsanwalt und Notar Justiz rat Karl Lotz, vermutlich in einem Anfall plötzlicher Geistestrübuna. — In der Zementfabrik Zollhaus entstand infolge Selb st- entzündung feuchter Säcke ein Brand. Das Gebäude und 50 000 Säcke sind verbrannt; 80 Waggon Zement sind durch Wasser unbrauchbar geworden.
Letzte Nachrichten.
LaudlagSersahwahl in Worms.
rm. Worms, 16. Dez. Bei der heutigen Ersatzwahl für den verstorbenen Abg. Reinhart wurde Oberbürgermeister Köhler mit 61 Stimmen gewählt. Auf Justizrat Stephan sielen sieben und auf KommerzienroL Dörr eine Stimme, während drei weiße Zettel abgegeben wurden.
Aus der Zweiten 5>efsischen Kammer.
R.B. Darmstadt, 16. Dez. Die Zweite Kamme« setzte heute die Beratung über die Abänderung der Landgemeindeordnung fott. Die Artikel 2—45 werden zumeist ohne Aussprache in der Fassung des Ausschusses crig-cnommau Bei Artikel 13 wird nach einiger Besprechung der Antrag U ebel abgelehnt, daß die Gemeindeverttetungen mit Zweidrittelmehrheil zur Aushebung oder Abänderung von Gemriudesatzungen befugt tvertven sollen. Ein Zusatzanttag Winkler, daß die Befchlüsiv des Gemeiuderats in den Orten, die kein Gemeindehaus haben, im Amtszimmer des Bürgermeisters angeschlagen iverben sollen, wurde angenommen.
Die Notlage der rheinischen Winzer.
:/: Köln, 16. Dez. (Privattelegramm.) Angesichts der Notlage der rheinischen Winzer wurden die m den oberrheinischen Gebieten geplanten Festlichkeiten abgesagt. Das Rüdesheimer Landratsamt hat sogar Verfügung erlassen, too- nach die Abhaltung von Verein sfesilichkeiten verboten ist. Nach den bisherigen Feststellungen wird die mtumtlk Bv- kumpfung der Rebschädlingc im Rheingebict und den <s<ürn- taicrn einen Betrag von über 2 Millionen Mark erfordern. Wie es heißt, wird demnächst ein besonderer Regierungsausschuß, der von der s)totlage am härtesten getroffenen Gegenden bereisen, um entsprechende Feststellungen ^ur Abstellung der Notlage und der Höhe der staatlichen Uiitentüßungen zu machen.
Madrid, 15. Dez. Tie Kammer hat heute den Entwurf des Gesekes angenommen, welches die Heeresprasea^ stärke um 25 000 auf 135 000 Mann erhöht. >
:!: N ew h or k, 16. Dez. (P r i vat f e l e g r amm.) D«« Truppen des Generals N a v a r r o haben seit Samstag bei G u e ‘ rerodiemexikanischenAufftändischenzum ^weitenmaL. geschlagen. Das neue Tresien begann in der norletzten Nachts und hatte 300 Tote und Verwundete, zumeist Aufftändische. Fünf-' hundert Aufrührer wurden auf dem Rückzüge von anrückendery Verstärkungen der Verfolgung durch die Regicnmgvtruppen entzogen. Ein neuer Kampf steht bevor.
Für ein Cd- unb Feurvareu- versandgeschäfi wirb kaulionSsäh. Perüchr ober Krsßern sucht.
Schriftl. Angebote unter 010243 an ben Qüeßener Anzeiger erbeten. Angehend. Kommis Manu^ evang., als Lagerist per gleich ober spater gesucht.
Schriftt. Angebote unter 6830 an ben Gießener Anzeiger erbeten.
8in PfcrLckncüit
M. 51cßler, Roßschlachier.
Zng. ilihtfunii. pmdulslhc
auf sofort gesucht. 16840
______Leitersweg 23, Laden.
010286J Suche tnehr. Mädchen, die gut kochen können, in besi. Häuser b. voh. Vobn. Frau Schmidts gew. Stellenvermtitl., Weseriir. 5.
ZuverlasstgeS Mad ticv, welch, kochen kann, häusliche Arbeiten besorgt für kleine Familie gesucht. Gute Behandlung. Briefe!
Fra« Offenbach a. M-, 6M3| Domuraße 18.
Suche braves, fleißiges
Mädchen
nicht unter 16 Jahren, p. 1 Jan. oder später. (6814
Fr. Poswenv. Henuige, Romrod.
(«Öl 5 - Zimmer • Wovnung iui L Stock per 1. #pnl au vermiet. __Löberitraße 3.
| Verschiedene | 68291 Der erfte Stock meines Hauses Schottstraße 10, bestehend auS fünf febr schönen geräumigen Zimmern nebst Zubehör, ist per 1. Avril 1911, cd. auch früher ab vermieten. Ebenso daselbst die Mansardenwohnung, bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, letztere per fofort.
Näheres Bahnhofstraße 501. 010289) Meine Wohnung au vermieten.__________KanAlriberg 5.
I Möbl Zimmer
Stub. s.Zimmer, mögt. SUnuicTben. ev. geg. Nachh- Schrtstl Angebote unter 010271 an d. Gtef;. Anz. erb.
Mrei-Zimmr-WehnMz
zum 15. Februar 1911 gesucht.
Schr. 21 ngeb. mit Preisangabe unt 010283 an den Gieß. 21 »u. erb.
Besf. Herr sucht zum 1. Januar 1 Zimmer ob. Wobn- u Schlaf Aiptmcr, gut möbliert, ungeniert, Nähe Süd'Anlage.
Schriftl. Angebote unt 6837 biü Aum 29. Dezember an den (Miefe.


