Ausgabe 
2.12.1910 Zweites Blatt
 
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Verwaltung Bingen gebeten.

immer noch, sem

Starkenburg und Rheinhessen.

Darmstadt, 1. Tez. ~

Sitzung der Stadtverordneten.

Gießen, 1. Dez.

Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, Beigeordneter Keller- dre LtndtverordnelLN -tr. Ebel, Eichenauer, Faber, Grüneioald' Labenrcht , Dr. Haberkorn, HelsriL, Helm, £>uK Ja^n, ^aS, Krumm, Lech Löber Loos Orbig, Petri, Plank, Dr Schäfer Ochanstaedt, Simon, Troß, Wallen^lS, Dr. Wimmenauer, Winn.

Beileidsknudgebung für Betg. Heyligenstaedt

Der Vorsidende eröffnete die Sitzung mit einem b»rv n^?^LU! tüj Beigeordneten Leyligenstaedt, in d»m er U. a. auSsührte, daß Herr Heyttgenstaedt 13 Jahre Stadtverord- r ^*a^re gewesen sei, im ganzen also

rder Stadtverwaltung gewidmet habe Er habe srch um bie Entwickelung der Stadt dauernde Vec- Uich mtt großer Pflichttreue insbesondere in der Bauoeputation und in der Deputation für das Gas-, Wasser- und Eleltrizttatswerk seine reiche Lebenserfahrung und umfafrnLen rächen Kenntnisse üi den Dienst der StM gesE

Später wird noch berichtet, daß sich nachträglich die Verdachtsmomente gegen den verhafteten Fuhr­mann, bezw. Taglöhner Heinrich Legel wesentlich verstärkt haben. Und zwar hat der Polizeihund Nero sehr gute Dtenste getan, obwohl die Spur des MörderS durch den starken Zujammenlauf des Pub.irums zum grüßte Teil verwischt ist. Heute nachmittag ließ manNero" an einem Schuh des Legel Witterung nehmen und der Hund lief geradewegs dahin zurück, woher Legel gekommen war. Auch hat stch ergeben, daß die erste Arbeit des Hundes von heute früh falsch bewertet wurde, weil man sich in der Fuß, stergjette, auf der ein Mädchen den Mörder davonlaufen! sah, geirrt hatte. Infolgedessen war Nero immer wieoer auf Die verkehrte Straßenseite gebracht worden, der Hund lief aber jedesmal über die Straße. Sämtliche Herbergen stnd heute ohne Ergebnis mit Polizeihunden abgesucht worden, im Männerheim der Heilsarmee sanden ständige Vernehmungen statt. Dort hat nämlich Legel, der von seiner Familie getrennt lebt, übernachtet. Ueber ist werter festgestellt,^daß er vor einigen Tagen Kohlen in

** In Audienz empfangen Mürben am Mittwoch vom Großherzog u. a. der Hauptmann der Landwehr Kammerherr Graf von Büdingen und M,arrer Sie b ed von Merlau.

** Leutnants ernennnng Der Großherzog hat dem seitherigen Oberwachtmeister Wohlfart im Großh. Gendarmeriekorps den Charakter als Leutnant verliehen.

tnimalaueidjug mUerliefleiL (Urtitel 15.)' ' " " I blieb habet, daß er ber ffllötber" nid>77ti unb eT tonntet

gtwk ÄÄ r 1U1'pUten °n ihm entdeckt werden. Der MaM

Derorbneten.Scrfammlung; es entsmicht °ihär Würde' und^lnemun^nen^nd^^^hrt und die Staatsanwaltschaft sucht Ansehen nicht, daß das Kreisamt diese $rüfung vornehinen soll st^ Unbe£attnten, den sie folgendermaßen beschreibt: und geradezu unwürdig erscheint der im Ausschußbericht enthaltene i , ~*eter 6^, kräftig untersetzt, graugrüne Joppe, duntle A,m"....... ' - 1 «4 an dieOefsentltiwS

um fach dienliche Angaben. Es wäre auch mögllch, daß dem geheimnisvollen Mord andere Motive als bie eines Ein? Ochers zugrunde liegen, doch läßt sich einstweilen nicht- bestimmtes eststellen.

! ** Der Allgemeine Staats-Eisenbahn-

V e r ein Gießen, der im Jahre 1899 gegründet wurde und den Zweck verfolgt, die Zusammengehörigkeit der Staatseisenbahnbediensteten (Beamten, Hiljsbeamten und Arbeiter) zu fördern und die Geselligkeit unter ihnen zu pflegen, feiert den Geburtstag des Großherzoass am 3. Dezember d. I. in Steins Garten (s. Inserat). Der Verein, der aus nahezu 2000 Mitgliedern besteht und somit der grüßte Verein unserer Stadt t|t, begeht seine Veranstal­tungen m würdiger Weise, so daß den Mitgliedern und ihren Angehörigen sicherlich ein genußreicher Abend bcvvr- stehen dürste.

** ^ibßen bei Nacht kann man auf verschiedene "rt und Weise kennen lernen. Gar nicht uninteressant ist der Einblick, den oft der Beamte der Wach- und Schließ- aesellschaft in das nächtliche Gießen tut. Die Statistik der Frankfurter Wach- und Sckließgesellschaft, Filiale Gießen, vom 1. Juli bis 30. November sieht nämlich einem Sunden­register Nicht unähnlich. Sünder und Unterlassungssünder stehen hier wohlgezählt beisammen. Einbrecher und Diebe wurden drei verhaket, Einbrüche vereitelt zweimal, zwei­mal wurde frühzeitig Feuer entdeckt und gelöscht, 5 Per­sonen bei grobem Unfug ertappt, Personen, die Einlaß be- Kehrten, 12, brennend gebliebenes Licht gelö cht bezw zu löschen veranlaßt 130, weiter wurden vorgesunden 56 stecken- gebliebene Schlüssel, 86 o,sene Geschäfte, Lagerräume, Werl- stätten usw., 90 offene Fenster, 372 offene Haustüren, sowie noch 4 losgekoppelte.Pferde angebunden bezw. ihre Besitzer geweckt.

a*1 und Klauenseuche. Neue Aus* drüche der Seuche sind gemeldet aus Ottmars he im Neckarkreis; Renda, Regierungsbezirk Kassel; Alt beim' Regierungsbezirk Niederbayern -Fallingbostel, Regie­rungsbezirk Lüneburg, bei Händlervieh. ö

^An b er Prüfung für Polizeikommissäre, die dieser Tage in Darmstadt stattfand, beteiligten sich vier Schutzleute. Die schriftliche Prüfung findet am Sams­tag statt.

** Robert Ko the-Ab end. Man schreibt uns: Die Liederfolge, die Robert Kothe am 5. Dezember zur Laute singen wird, enthält Perlen des alten deutschen Volkslieder» schatzes heiterer und ernster Art. Einen besonderen Reiz^ gewinnt der Abend dadurch, daß der Künstler auch einige eigene Kompositionen vortragen wird, so die Uhlandsche BalladeGraf Eberstein", ein von ihm selbst gedichtetes LiedRundinella", und das unsterbliche Lied Walters von der Vogelweide f,Unter den Linden". Besonders hervor- aehoben seien die Proben deS köstlichen alten deutschen Humors. Karten sind im Vorverkauf in der Ricker chen Univ.-Buchhandlung zu haben.

^Philologie 223 (1881 . v _.v

«Gymnasium 714 (132 neu immatrikulierte), Realgymnasium 259 (35), Oberrealschule 187 (27), Zeugnis für das Fach 66 (13) und mit sonstigen Zeugnissen 17 (5). Von der Gesamtzahl waren 800 Hessen, 384 auS anderen deutschen Staaten (261 Preußen, 38 Bayern, 15 Baden. 11 Sachsen, je 9 aus Württemberg, Hamburg und Elsaß-Lothringen,! 8 aus Sachsen-Koburg-Gotha, 7 auS Oldenburg, je 8 aus Mecklenburg-Schwerin, Sachsen-Weimar, Braunschweig und Schwarzburg-Sondershausen, je einer aus Sachsen-Meinin­gen, Schwarzburg-Rudolstadt, Reuß j. L., Lübeck, Bremen), 55 aus anderen europäischen Ländern (46 Rußland, 3 Groß­britannien, je einer aus Oesterreich, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Dänemark und Luxemburg), 4 aus außereuropäi­schen Ländern (2 Japan, je einer auS den Vereinigten Staaten von Amerika und Persien). Von den darunter befindlichen 32 Studentinnen sind 21 aus Rußland, 4 aus Preußen, 2 aus Hessen, je eine aus Reuß j. L. und den Ver. Staaten von Amerika. 17 derselben sind in der medizini­schen, 13 in der philosophischen 2 in der juristischen Fakultät immatrikuliert.

uno geraoezu unwürdig erscheint der im Ausschußbericht enthaltene Varnß untersetzt, ara

Dmwccs aus eine Wahlbeeinflussung durch Darreichung freier Mütze oder Hut, und wendet sich Getränke und Speisen. (Artikel 65.) um sachdienliche Angaben. Es wäre a

m f £ en^siehlt sich, in Artikel 101 (Klagemöglichkeit gegen geheimnisvollen Mord andere Motiv s^attdessen vrechers zugrunde liegen, doch läßt f

3rwa m eref c durch den Beschluß verletzt ist" zu sagen:dessen x«.-- f. vvi-T-r -------uu» w ocr i durch den Beschluß berührt ist", da doch die

Mure gescheitelt ist, und am linken Ohr eine Narve. Beim Weg- "st aus Grund deS Berwaltungsftreitverfahrens fest­gehen trug Ebel einen grauen Sackanzug, dunklen Ueberzicber ^Ubar ist, '

mi? L«chchild unt) schwarze Schnür- I .» A ?ie Beschlußfähigkeit der Stadtverordneten-Versammlung schuhe. Sollte semand über den Aufenthalt des Vermißten Aus- f^ufteUeai .mcht bei Beginn der Sitzung, sondern vor Eintritt nrnst geben können, so wird um baldige Nachricht an die Polizei- in ^!e ^^^Ä^aslung, da beispielsweiie die vertragsmäßig vor- hFrmnlh,nn * zunehmende Auslosung von. Schuldverichreibungen auch in einer

noch nicht beschlußsahlgen öffentlichen Sitzung vorgenommen wer­den kann. lArtikel 107.)

7. Di- Borjchrist bei Artikel 1101 (Nichtieilnahmc von Mit. gliedern der Stadtverordneten-Versammlung an Beratungen, die

Interessen berühren. Red.) ist nicht erschöpfend; es emp» einzufügen:oder der von ihnen vertretenen rnnstischen Personen". i

8. Es emvliehlt sich, den Artikel 123 Ziffer 2 (Pflichten des Bürgermeisters. Red.^) so zu fassen:Die Gesetze und Verord- nungen zu befolgen, sowie die in Gemäßheit derselben erlassenen Verfugmlgen der oberen Verwaltungsbehörden auszuführen".

9. Dre .^l^rkung von Urkundspersonen bei der Veur- kundung der un Artikel lo bezeichneten Rockstsgeschäfte ist über-

^ie Jft fafl^er rein formell gewesen und ^,/^brlbi Bedeutung, da der Bürgermeister derartige Geschäfte nicht ohne vorgängige Einwilligung der Stadtverordnelen-Ver- , . w .

rnmuna ber nachträglichen Geneh- die Wohnung der Witwe Schwandt gebracht hat, wobei

mtgtmg uarneftmen famt er gekundschaftet haben könnte. Sut Wir? bei dem «

Mliefamara be« V-rsügmtgen und Ent- tagltch verkehrte, sagt aus, Legel sei heute früh vor 7 Uhr

ubiettiD^ äU8'ltft bern .^aenftanb und schon in seiner Wirtjchaft gewesen und durch sein verstörtes

tudtektmes o-tchwerderocht noch genau w normieren wäre, bat Wesen ausgefallen. Legel leugnet die Tat immer noch, sein

durch städtische Rechnungsrevisorcn erfolgen, welche häufige urh unvermutete Revisionen vorzunehmen haben. (Artikel 1661

, .. . ... Zu Art. 126. Nach den Borschlcigen des Ausschusses bedns

einheitliche Schlachtgebühr für Grostvieh nicht vvrgeschricben, son. Prozehsuhrmig der Zustimmung der »tabu

bmt nur enchsohlen hat und für einzelne Tierarten but<$ bie m St t °^eiLc11 "teilt werden kann.

PüföUnefng^nt^tonitli,a6rf

Eingabe wegen bet Revision bet etäb.eotbnung. KÄS Ä&ÄS Ä

Der Vorsitzende berichtete m ausführlicher Weise Über material der Stadtverordneten-Versammlung au unterbreiten/ . .wr Einverständnis mit dem juristischen und dem nnrd slch empfeblen, die Entscheidung über die zu erteilende (fr ^agsauSschuß an den Sonderausschuß der 2. Kammer ge- mächtlgung nrcht der Stadtverordneten-Versammlunq. somu^ Angabe wegen Abänderung einer Anzahl Artikel der einem Ausschuß derselben (juristischen Kommission) zu üb^ Stadteordnung und die darauf von dem Ausschuß der Kammer tragen. 11 ' dU

gelten Beschlüsse. Er führte u. tu aus, die jetzige Städte- Zu Art. 171. (Ermächtigung für den Süraermelfter hie rade^l8o ^abre ff? (wk* & to^bignt Ausgaben zu machen, wenn der Voranschlag nrchr rX

roße iuu ^Zahre nach der Einführung der Stem'sch^m Städte- zeitig vorliegt. Die Fassung des Ausschusses siebt nnr ^^^^fdreußen ferne Größe und Emporblühen Haupt- Bürgermeisln die Geschäfte 1 Monale lastg f^rtsEen kann^ Sf^h^nrhmm^ M ^rzunehmen habe. Dle hessisch: rend das jetzige Recht die Zustimmung der Stadtv^ordneten-B

I yn0 wesentllchen der rhermschen vom Jahre 1856 sammlimg dazu vorsieht. Red) Der Aus schuft bat hie

S ' Ä ober Nlcht die Ausdehnung der Selbst- düngen.der Bürgermeisterei^Gleßen^

Qn dreuben habe man 1&3 bie Recht: aber mit der von ihm vorgeschlagenen Fassung des Gesei-es ent eine i>rr.Ic6l9C besslsche Entwurf sehe schieden au weit gegangen, indem die neue Fassung das BudgetrÄt

der Selbstverwaltung tn,r, ine aber nicht fj ber Stadtverorbneten-Versammlung wesentlich beeinträchtigt. W rSC^er-2lc Wenn bie preußischen Städte in ihrer empfiehlt sich daher, dem Vorschläge der Mrg^e^i

sden hessischen Stabten voraus seien, spreckenb ben früheren T?xt unter Streichung ä^Worte- (° jum arost-n T-il ihrem gröberen Selbst, di- Lauer von höchstens Z Monaten" bV-halt-n

verwaltungsrecht. Sobann besprach und begründete der Redner in Zu Art. 197. Die Bürgermeisterei hatte darauf binaewüs«, ^^endc, an die 2. Kammer zu richtende baß Ausschläae und Gebühren erhoben werden dürfen nicht nur' Eingabe. , ,, , c. um eine erhebliche Erhöhung der Umlagen zu umgehen sonden!

Am 1. November b. I. nchtete bie unterzeichnete Bürger- auch, um bestehende Umlagen zu ermäßigen Der Ausschuft W meifterei an den Sonderausschuß für die Verwaltungsgesetzgcbung diese Aiisjcht in seinem Bericht als berechtigt anerkannt, sichÄer » eine Eingabe, in der ihre Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf, seinem Antrag damit in Widerspruch gesetzt. Die Bürgermeisters die stadteordnung betreffend, tm allgemeinen dargelegt ist und hatte ferner darauf hingewiesen, daß kein Grund vorliegt bie in 39 Artikeln des Entwuns Abänderungsvor- Zbwtz 2 genannten Anstalten, die doch auch Vorteile^von dar schläae gmunht worden, sind. Veranstaltungen haben, von ben Gebühren und Ausschlägen »

x> Ausschuß hat m dankenswerter Weise bei 14 Artikeln befreien Es totxb sich daher in erster Linie empfehlen, dZ <n8,r*?xa' l23, .136, 162, 169, 171, 172, 178, ganzen Artikel 197 zu streichen, oder falls man das nid# für

k x. ^rschläge berücksichtigt, den übrigen Anregungen angängig halten sollte, die Wortewenn und soweit usw l JclSf gegeben. Indes erscheint es mit Rücksicht aus I belasten würde" zu streichen. '

hohe Bedeutung des zu verabschiedenden Gesetzgebungswerkes, Die Eingabe fand nach unwesentlicher Aussprache grnnnTvn«

Ämch^ ^"Usdie rechtliche Grundlage der Fortentwickelung Bei dem zu Artikel 126 gemachten Vorschlag^chteSt^

Stadtewesens bilden wird, angezelgt, nichts un- Schaff st aedt, daß das Mitbestimmunasreckft der Stad?n^ clnc Bedürfnissen der Städte ent- ordneten-Versammlung bei Beschlüssen über bie Fübruna !tfrÄE"de Ausgestaltung des Reformwerkes zu ermöglichen. In Prozessen gewahrt bleibe. Dieser Vorschlag wird von versähen« dieser Erwägung hat, nachdem die zuständigen städtischen Kom- Seiten unte^tützt. Nach dem geltenden Rocht und dein ne»2 misiwnen in eine erneute und eingehende Beratung über den Gesetzentwurf ist der Bürgermeister allein wr Entscheiduntr rS5

M Sonderausschusses einnetreten mären, die Führung der städtischen Prozesse zuständig un^ die elnqabe bie SwdtDerordnetenversammlung unter Zurückstellung aller wci- bezweckt, einen weiteren Kreis babei mitwirken zu lassen Ä» der Eingabe vom l.November X I. zum Ausdruck ge- gebenenfalls wird, namentlich bei aröß^enUo^senauch I " Wunsche und unter Beschränkung auf eine Reihe gründ- Einverständnis ber Versammlung em zuholen seirn wie bi§ tia !^bllcher Fragen in ihrer heutigen Srndcrsitzung einstimmig eine seither schon gehandhabt worden ist '

Resolution gefaßt, bie wir auf Beschluß der --- ---

Versammlung ber hohen Zweiten Kammer nachstellend mit der

I Bitte unterbreiten, sie bei Beratung des Gesetzentwurfs, die ElN HlOrö itt IfiaillL

IStabt^nuna betrrffenb. in geelgnttCT ffieife berücksichtig Mainz. 1. W Eine Mordtat verursacht-!

. 1 3m Jnt-refl- etrrrr Vereinfachung und Verbilligung ber v^mrttag große Ausregung. In der llferstratze 23 Staatsverwaltung erscheint eine Erweiterung der Kompetenzen Jahre alte ledige Margareta Dt e tz der Haupt-

der lokalen Instanzen, insbesondere der Organe der ^IbftDcr-ann?tDltn?e Schwandt das Hauswesen. Jeden Morgen^ walllmg, notwendig. Der Entwurf, auch nach feinet Bearbeitung Q.lt!9 .Die Haushälterin in die Kirche und während bieiec durch ben Ausschuß, läßt eine solche Entlastung ber Staats- 3^t ist die Witwe Schwandt allein zu Hause. Man nimmt verwaltuny durch Zuweisung erweiterter Befugnisse, insbeson- nun an, daß der Mörder einen Einbruch in der Wobnuna föSSS® »ÄlÄijäÄÄÄS:

Her«'

lation ber gesamten Staatsverwaltung zu oec- Dlutubcr|tromt im Hausgang des Nachbarhauses zusammen, schieben. I Nur als Leiche konnte sie aufgehoben werden Der

- Das Ausscheiden der fünf größeren Städte aus den Kreisen Mitte der dreißiger Jahre stehende Arbeiter £)^eael

f ^lchenswert; bleibt es aber bei dem seitherigen Zu- verheiratet und Vater von fünf Kindern, wurde aefeben cS-kf' ! angesichts der enormen finanziellen Belastung ber als er aus dem Hause kam, in dem die Ermordete rusommen- Städte für eine geeignete Vertretung der Städte in den Kreisaus- gebrochen war Man will icbufien durch bie Gesetzgebung Vorsorge zu treffen, wie dies überaus chm beobacktet haben fnrL.m /a jutrefienb auch in dem Bericht des Sonderausschusses (S 12) ber- rl1 taoen/ kurzum, es bildete sich im 9hl ein

vorael-oben wird. Da nach dem derzeit geltenden Rechte das In- ?Qrn °cer[ol9te ^gel, der übrigens

Darmstadt, 1. Teu ^m Alter nnn 71 I Grelle der Städte in diesen Selbstverwaltungskörpcrn nicht ge- ?o^estraft ist, dieser floh vor den Verfolgern und

Geb fDiebiiinalrat Dr <m?ik . ßenxibrt ist, so llt eine Aendcrung des Artikels 45 des ^rat 60511^eine Wirtschaft von Stein in der Liebfrauen-

li». ger, der langlöhrige arzt. Gesetzes, tetr, die innere Verwaltung und di- Vertretung ter Kreise «trab- Die Menge, die immer größer wurde, stürmte nach

liche Zelter des städtischen Krankenhauses, gestorben. 013111 12. Juni 1874 dahin anzustrcben, baß und schlug den Mann nieder. Die Polizei befreite den smwer

rm. Aus dem Odenwald, 1. Dez. Die Zahl der 01uidestens die Halste der Mitglieder des KreiSausschusses den An- Mißhandelten, der entschieden leuanete etwas mit dem

Einbrüche im Odenwald mehrt sich 6 ebe nf.flelj%'flo ber 6taJ)te Mmm fW>- Mord zu tun zu haben, und brachte chn au den 2 P°L

I I ch, kaum vergeht ern Tag, an dem nicht aus irgend einem ^^^?^>ungen müssen der Genehmigung durch den Pro- bezirk und dann zur Staatsanwaltschaft. Der $eritofteie Orte ein oder mehrere Einbrüche aemeldet werden I >»niuüauslchuk unterlieaen (SirtifM af>\ I hi,.r. s.r ----,V!

werden heute wieder Einbrüche aus N e ut sch Ob et- aRobau unb Sinbenrelä gemeldet. Regelmätzig ist es aus Ladengescha te oder Wirtscyasten abgesehen, in denen bie ^lebe die Kassen revidieren. Es kann deshalb den Geschäftsleuten nicht dringend genug empfohlen werden abends ihre Einnahmen an sicheren Orten auszubewahren' . cd. Bingen, t Dez. Seit Montag, 2S. November, wird by, am 17 Sebruar 18ti3 in Bitburg bei Lrier geborene Lech, niker Peter Ebel vermißt. Etel ist etwa 1,75 Meter groß, von schlanker Statur, hat blondes Kopfhaar, das in der Mitte aeickeitelt iiL unh nm ftn Fpii -k» en-

unb tn der PhNosophischen 691 (513f, ober, nach Fächern ge.,Mzufrüh sei'er 'ows dieser Tütigftft oFgeruTm Worten, sein -Ute., kn erster Linie He Stadtverordneken-Versammtuna -ir ordnet: Theologie 65 (53), RechtSwt enscha k 130 (104), denken werte sortleten als daS emes der testen Gießener Bürger zrmial lnerdurch in ^ m^üen sötten

Medizin L09 (90h Tierheilkunde 141 (34), Zahnheilkunde! Nachdem sich die Versammlung »u Ehren Wte oÄefafrnng teÄte^m e®te g n W°irb EtfÄ*

Mlos°phie 34 (10), Pädagogik 11 (7), Mathematik »on dm Sitzen erhoben hatte gab ter Vorsitzende Kenntnis von wenn die Entscheidung ter Stadtvermdneten.Versammluna te.' 88 (73), Naturwissenschaften 88 (77), Chemie 42 (6), Phar- ''/"^denen Auttrag der Frau Kommerzienrat tzeyligm. Streitsall nicht erledigt, mag der Jnstan^nfug - und .>7?

mazie 26 (8), Forstwistenschast 20 (11 , Landwirtschaft 60 (50), ter Stadtvertretung an der Bei. Provinzialauslckmb, Ministerium erössne, roerbm. Artikel 13n^

Geschichtet 116), k/assische Philologie 79 (67 und neuere ['Ä©eÄhÄ Dr G /i l'k ».BeÄtn 7e7d 1Lo.5>i= bisherige Vorschrift nach welcher ein BeaEer Ä

'®3SS?* - wbt* '««ÄffiÄÄ SS

Die Schlachtgebuhrev. I jtebat unb persönliä>en Verhältnisse des Beamten, welck^

. Oberbürgermeister Mecum gab Kenntnis d'avvN, baß $to- besitzen unb welche sie befähigen, bie

Vimialbireftor Dr. Ufinger ihn zum Bericht über bie (vom Rebner 0i?öSI^TtJ,Cd "ca,m^n nach allen Seiten bin zu beurteilen nach bem Bericht bes G. A) in ber letzten Stabtverorbnctensitzung bie Stabt ben Beamten bchalteii

gemachte Aeußerung auffotberte, baß bie Regierung bei ber For- nicht. (Artikel 152)

Festsetzung einer einheitlichen Schlachtgebühr für Groß- J?* lassen sollte, da bie Tätig,

vieh sich lediglich von finanziellen, nicht aber von sozialen als unzureichenb erwiesen har

sichtspunkten habe leiten laffat Er gab bann Kenntnis von bem finhhf^ a^r »tvischen bem Provinzialbirektor unb ÜM geführten Briefwechsel, aus bem u. a. hervorgeht, baß bie Regierung bie