LaunuSberge sehr geschützt gelegene Umgebung gehört zu ben Landstrichen in Oberhessen, e die sich in diesem Jahre einer sehr reichlichen Obsternte erfreuen können. Besonders die Aepselernte verspricht sehr hohen Ertrag.
A Ko ich en (Wetteran), 21. Inti. Im Bett öer - brnnnt ist das von hier stammende Dienstmädchen Luise Müller. Es hatte ein Nachtlicht neben dem Bett stehen. Während das Mädchen schlief, siel das Licht um und setzte das Bett in Brand. 2(n den Brandwunden starb das Mädchen.
8. Darmstadt, 21.Juli. DerVerein der Nechts- konsulenten für das Großherzogtum Hessen hielt dieser Tage hier seine Generalversammlung ab. Die Zahl der Mitglieder beträgt jetzt 12. Nach Erledigung wichtiger Punkte schritt man zur Vorstandswahl. Gewählt wurden: Rechtskonsulent Krämer zu Höchst (Präsident), Herget zu Vilbel (stellv. Präsident). Knöß zu Oppenheim (Schriftführer), Albrecht zu Ober-Ingelheim (Rechner) und Stappel zu Gießen (Beisitzer).
= Frankfurt o. M., 21. Juli. Für das VIII. Bundes f e st des Arbeiter- Radfahrer- Bundes Solidarität in Frankfurt a. M. wird eben das vielseitige Programm veröffentlicht. Die auswärtigen Festgäste, deren einige Tausende erwartet werden, sollen am Samstag beni 6. August, abends, mit einem Kommers int Kaufmännischen Verein begrüßt werden. Am Sonntag dem 7. August, mittags 1 Uhr, wird sich der Festzug durch die Stadt bewegen, der seine 9luflöfnng im Palmengarten findet, wo dann ein großes Volksfest beginnt Ein reichhaltiges Programm, das von Sängern, Turnern, Kunstfahrern usw. bestritten wird, dazu einklassiges Konzert, Tanzbühne usw. erwartet die Festteilnehmer. Am Montag beginnen dann die auf einige Tage berechneten Verhandlungen im Gewerkschaftshaus.
IMeitsmarft in Hessen u^hessm-Nassau im Juni WO.
_ . Frankfurt a. M., im Juli.
Der Ium zeigt 'm der M e t a l l i n d u st r i e bei der Arbeits- dernnttlungsstclle Frankfurt a. M. eine ungewöhnliche hohe Zahl von Arbeitssuchenden: sie stieg von 515 int Mai auf 782 Personen. Diese Zahl ist in diesem Jahre noch nicht erreicht worden und kommt der Zahl im Juni des Vorjahres, in dem ein besonderer Tiefstand herrschte, ziemlich nahe. Demgegenüber ist die Zahl der Stellenbesetzungen nur unwesentlich gewachsen (von 188 im Ma. auf 225 im Juni) und zwar handelt es sich dabei in bef Hauptsache um vorübergehende Besetzungen. Jedenfalls ist damit zu rechnen, daß die Folgen der Aussperrung noch lang wirksam sein werden. In der Metallbranche sind weiterhin Lohnbewegungen zu verzeichnen, die aber zum größten Teil bald erledigt wurden: nur in der Lohnbewegung in einem großen Schmirgel- und Schleismaschinenwerk in Frankfurt a. M. schweben noch Verhandlungen.
Aus der ch e m i s ch e n I n d u st r i e ist nur von einer Lohnbewegung in einer Färb- und Gerbstoff-Firma in Frankfurt n. M. tu berichten, die nach wenigen Tagen beigelegt werden konnte. Die Lederindustrie war gut beschäftigt. Im Sattler- und Lapezierergewerbe ist in Frankfurt a. M. ein geringer Rückgang hi der Stellenbesetzmig zu verzeichnen gewesen. In der Holz- industrie war die Möbelbranche zwar hi Frankfurt a. M. beschäftigt, dagegen wird aus Darmstadt mitgeteilt, daß in zwei größeren Möbelgeschäften wegen Arbeitsmangel Entlassungen und Stundenverkürzungen ftattgefunben haben. Für Glaser und Rahmenmacher war wie im Vormonat, genügenb Arbeitsgelegenbeit vorhanden; besonders günstig lag der Arbeitsmarkt ' für Wagner. Aus dem Bekleidungsgewerbe ist zu berichten, daß die Offenbacher Schuhfabriken über den Mangel an Aufträgen klagen. Der schlechte Geschäftsgang ist zurückzufübren auf die ungünstige Witterung, die den Absatz in Saison- und Sommerwaren stocken ließ. Auf das Friseurgewerbe hat die Ungunst der Witterung insofern einen ungünstigen Einfluß ausgeübt, als trotz des Beginns der Hochsaison in den Bädern keine Nachfrage nach Gehilfen erfolgte.
Im Baugewerbe ist als wichtigstes Ereignis die Auf- hebung der Bauarbeiteraussperrung durch den Spruch des Dresdener Schiedsgerichtes am 16. Juni zu verzeichnen. Die Berichte stimmen alle überein, daß. die Aussperrung jetzt erst ihre volle Wirkung für das Baugewerbe zeige: neben den Bauarbeitern kommen besonders noch die 23auidyreiner in Betracht, für die in nächster Zeit eine Besserung nicht zu erwarten ist.
Der Arbeitsmarkt im Gastwirtsgewerbe war durch die schlechte Witterung wahrend des Berichtsmonats stark beeinträchtigt. Während die Vermittlung der festen Stellen zurückging, waren die Anmeldungen von Äushilfsstellen, speziell für Kellner, höher, so daß ein großer Teil der Arbeitsuchenden aushilfsweise beschäftigt werden ckonnte. Die Nachfrage nach Personal im Alter von 16—18 Jahren hielt an. Im Buchbinder- gewerbe hat der Geschäftsgang merklich nachgelassen, doch nicht in der scharfen Form d^s Vorjahres. Im Buchdruckergewerbe war der Geschäftsgang wie im Vormonat schleppend: doch blieb die Zahl der Arbeitslosen bei der Tarifgemeinschaft ziemlich konstant. Am Monatsschluß wurden im Bezirk Frankfurt a. M. des Verbandes Deutscher Buchdrucker 62 Arbeitslose gegen 58 im Vormonat gezählt. In dem gleichen Bezirk wurden int Juni Unterstützungen gezahlt: an 50 Arbeitslose für 968 Tage 2101 Mk. (im Vorjahr an 72 Arbeitslose für 1264 Tage 2651,50 Mk.) und an 137 Reisende für 500 Reisetage 591 Mk. (im Vorjahr an 149 Reisende für 497 Reisetage 599 Mk.). Für die ungelernten Arbeiter war der Ardeitsmarkt besonders für Erd- und Grundarbeiter, sowie Fabrikarbeiter günstig. Aus dem l a n d- w i r t s ch. A r b e i t s m a r k t herrschte tm allgemeinen rege Nachfrage: wenn auch die schlechte Witterung die Heuernte verzögerte. Den Arbeitsnachweisen Mainz, Darmstadt, Wiesbaden, Bingen wurden von Frankfurt a. M. aus eine Reihe von landw. Arbeitern zum Mähen zugesandt: doch konnten nicht alle Aufträge erledigt werden, weit an tüchtigen Mähern immer Mangel ist. Mainz berichtet von einer lebhaften Steigerung der landw. Ver-
mimungstätigkeit, besonders für Mähen und Heumachen wurden zahlreiche Aufträge erteilt und erledigt. Auch der Kreisarbeits-? nachweis Friedberg hat eine lebhafte Tätigkeit auszuweisen. Die Nachfrage nach w e i b l i ch e m D i e n st p e r s o n a l hat gegen den Mai etwas nachgelassen; diese Tatsache wird in jedem Jahr beobachtet und hangt mit dem Beginn der Reisesaison zusammen.
Von ben Organen bes Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverbandes wurden, soweit Meldungen von den kommunalen, bezw. Kreisarbeitsnachweisen und Herbergen zur Heimat Vorlagen, 9383 Stellen vermittelt (gegen 8871 im Vormonat), darunter: Cor- bach 2, Wildlingen 2, Nieder-Jngelheim 4, Wildungen (Herberge zur Heimat) 5, Worms (H. z. H.) 9, Seligenstadt 9, Eltville 10, Wiesbaden (H. z. H.) 13, Fulda 15, Kreuznach 17, Oberlahnstein 17, Marburg a. L. 18, Darmstadt (H. z. H.) 18, Kreuznach t-H. z- H-) 27, Weilburg 28, Wetzlar 28, Fechenheim a. M. 33, Herborn 34, Bingen a. Rh. 57, Hanau a. M. 63, Gießen (H. z. H.) 74, Biebrich a. Rh. 80, Gießen 90, Mainz (H. z. H.) 107, Frankfurt (H.z. H.) 112, Friedberg 205, Darmstadt 269, Worms a. Rh. 311, Offenbach 348, Mainz 679, Kassel 1013, Wiesbaden 1354, und Frankfurt 4332.
Die Zahl der versicherungspflichtigen männlichen Mitglieder der Ortskrankenkassen ist überall gestiegen, dagegen ist die Zahl der weiblichen Mitglieder derselben Kategorie mir Ausnahme von Frankfurt a. M., Worms und Kreuznach gefallen. Bei den freiwilligen Mitgliedern sind nirgends große Verschiebungen zu verzeichnen.
Gericl)ts?nat.
rm. Darmsta d t, 21. Juli. Das O b e r l a n d e s g e r i ch t hat entgegen der Entscheidung des Landgerichts Frankfurt betr. die Ausverkäufe entschieden, daß die Ergänzung der Waren- v o r r ä t e n i ch t gegen das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes verstößt, wenn sie nur soweit erfolgt, als zur Beendigung des Ausverkaufs erforderlich ist. Beim Vorhandensein der Absicht regelmäßiger Vervollständigung des Warenlagers aber ist die Ankündigung eines Ausverkaufs unzulässig. — Gegen einen Regierungsbaumeister war ein Strafverfahren wegen Beleidigung anhängig gemacht. Während desselben suchte er um feine Entlassung aus dem Staatsverband nach. Das Ministerium fetzte die Entscheidung auf dieses Gesuch bis auf Beendigung d-'s Strafverfahrens aus und entließ den Angeklagten aus dem Staatsdienst unter Entziehung seines Titels als Regierungsbaumei st er, weil er sich nicht tadellos geführt habe. Der Angeklagte legte sich aber ipeiter den Titel bei, da er geltend machte, daß „Regierungsbaumeister" kein Titel, sondern nur eine Standesbezeichntmg auf Grund bestandener Staatsprüfung sei. Er wurde nun wegen falscher Titelsührung in eine Geldstrafe genommen, die die Strafkammer als Berufungsinstanz bestätigte. Mit oben erwähnter Begründung legte der Beklagte Reviiion ein. Das Urteil wurde nun auch von dem Oberlandes- gericht bestätigt mit der Begründung, daß mit der Eintragung in die Liste der Anwärter für den Staatsdienst der staatlich geprüfte Baumeister in ein festgeregeltes Verhältnis zu dem Staat trete, das sich nach außen hin durch die Verleihung des Titels Regierungsbaumeister dokumentiere. Dieser Ernennung zum Regierungsbaumeister muß ein entsprechendes Gesuch an das Ministerium vorausgehen. Es stände sonach außer Zweifel, daß diese Ernennung einen „Titel" involviert, ein Standpunkt, den auch die Verordnung vom 23. Jan. 1907 teilt, indem sie von dem Titel „Regierungsbaumeister" spricht.
Wanöem und Ressen, Bader und Sommerfrischen.
= Bad-Nauheim, 20. Juli. Als Kompensationstrost für die wegen schlechten Wetters ausgefallenen Darbietungen im Freien hatte der Kurdirektor in der vergangenen Woche im prächtig dekorierten neuen Konzertsaale ein karnevalistisches B a l l f e st arrangiert, das außerardeutlich zahlreichen Zuspruch fand. Die fröhlichste Faschingsstimmung herrschte unter den kostümierten Paaren und ließ den Wunsch nach Wiederholung laut werden. — Der Vizepräsident des Allgemeinen Deutschen Musiker- verbandes Stempel hielt nach einer Studienreise durch die deutschen Kurorte hier vor den Kurmusikern einen Vortrag über die wirtschaftlich eLagederdeutscheuKurmusiker. Hierbei führte er an, daß die Sage der Nauheimer Kurkapelle dank der Fürsorge der Kurverwaltung und des Dirigenten Prof. Winderstein sehr gut und angenehm sei und allen anderen Bädern zur Nachahmung empfohlen werden könne. — Der Bischof Wladimir von Kronstadt, der seinen Sitz in Rom hat, zelebrierte am letzten Sonntag den Gottesdienst in der russischen Kirche, der sich eines sehr starken Besuches erfreute. — Die Frequenz ist in ben letzten Tagen wieder erheblich gestiegen: die Schul- und Gerichtsferien brachten namentlich sehr viele norddeutsche Familien, darunter auch sehr viele Berliner.
VerrnsschLes.
* Unschuldig zum Tode verurteilt! Aus Tours wird gemeldet: Ein Lumpensammler namens Bo ur re au hat sich dem Gericht gestellt und erklärt, er habe die fünf Kinder des Pachters Briere in Corancez ermordet. Der Fall verursachte vor zehn Jahren eine große Aufregung; Briere ist damals als Mörder seiner Kinder zum Tode verurteilt und ist die Strafe in eine Verurteilung zum Bagno umgewandelt worden. Briere ist kürzlich im Bagno unter Beteuerung seiner Unschuld gestorben. Die Untersuchung wurde eingeleitet.
* Es war ein großes Gebäude, und der Bettler, der seit drei Tagen keinen warmen Löffel im Leibe gehabt hatte, glaubte daher auf eine gute Mahlzeit rechnen zu dürfen. Aus fein Klingeln erschien eine freundliche alte Dame, hörte sein Begehr und lud ihn ein, näher zu treten. „Setzen Sie sich hierher, mein guter Mann," sagte sie mit strahlender Miene, „wir wollen Ihnen eine Mahlzeit bereiten." — Mit einem Seufzer der Erleichterung gehorchte der Bettler dem Befehle. „Ach, gnä' Frau," murmelte er, „dies hier ist das reine Paradies!" — Die Dame lächelte. „Sie mögen es vielleicht so nennen," sprach sie, „aber wir sagen Kochschule dazu!" — „Was!" schrie der Bettler und sprang auf die Füße. — „Kochschule," wiederholte die alte Dame. — „Entschuldigen Sie, gnä' Frau," ächzte der Mann; „aber ich
glaube, ich will doch lieber weitergehen! So — hungrig bin ich nicht!"
Kleine TageSchroni?.
Zwischen dem Magistrat von Berlin und dem Forst- siskus kam ein Vertrag wegen Ankaufs der Wuhlheid^ zustande.
Die Blätter melden aus Berlin: In einem Nord- ringzuge, in dem er eingeschlafen war, wurde ein 36 Jahre alter Maurer von unbekannten Tätern ae fleddert und dann aus dem in voller Fahrt befindlichen Zuge aus die Gleise geworfen. Erst einige Zeit später wurde der Schwerverletzte besinnungslos von Streckenarbeitern aufgefunden und nach dem Krankenhaus geschafft, wo er hoffnungslos darniederliegt.
Als vermutliche Attentäter zu dem Lichtenrad er Attentat wurden ;ber Besitzer Albert Rademeier und dessen Btuder, der Kaufmann Louis Rademeier, festgenommen; der gegen beiden bestehende Verdacht ist begründet daraus, daß sich Albert R. in der kritischen Zeit in Geldverlegenheit befand; er brauchte Geld, um für den Schwiegersohn dessen Wechsetverbindlichkeiten zu losen. Der erste Bettelbrief vom 30. Juni paßt zeitlich in diesen Rahmen hinein. Albert R. ist einer der wenigen Personen, die überhaupt mit der Sache in Zusammenhang gebracht werden konnten. Seit vielen Jahren der Nachbar von Kraatz, kannte er die genauen Verhältnisse und Gepflogenheiten der Eltern, sowie des Otto Kraatz; er selbst ist nicht der Schreiber des Briefes, sondern sein Bruder.
Handel.
Gelsenkirchen, 21. Juli. In ben letzten Tagen gingen Nachrichten durch die Presse, wonach die Verhandlungen über die Bildung eines N o h e i s e n s p n d i k a t es dem Abschlüsse nahe sein sollten, insbesondere sollte zwischen der rheinisch-westfälischen und der Siegerländer Gruppe eine Verständigung erzielt worden sein. Demgegenüber wird aus zuverlässiger Quelle gemeldet, daß eine Einigung mit der Siegerländer Gruppe noch nicht erzielt und auch sonst wesentliche Fortschritte nicht gemacht worden sind. Das einzige Ergebnis, welches in den letzten Tagen erzielt worden ist, ist die Verständigung mit der Niederrheinischen Hütte.
Trient, .21. Juli. Die neue Eisenbahnlinie Trient — Tezze—Venedig, welche 47 Kilometer kürzer ist als die Linie Trient—Verona—Venedig, ist heute eröffnet worden. Von einer besonderen Feier hatte man abgesehen, weit irredentistische Kundgebungen befürchtet wurden.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 22. Juli. Heu- u u d S t r o l) m a r k t. Angeiahren waren 8 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu (neues) 3,30—3,80 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0,00 bis 0,00 Mk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschalt ziemlich flott. Die Zufuhren waren aus Oberhessen und dem Kreis Dieburg.
^Verlauf der Witterung seit gestern früh: Randwirbel an der Südseite der nördlichen Zyklone haben gestern und in der Nacht im Norden Hessens starke, im Süden nur geringe Regen gebracht. Tie südlichsten Landstriche blieben ganz trocken. Heute früh herrscht bei Südwest meist trockenes, im Süden heiteres Wetter. Auch nimmt südwärts die Warme rasch zu: Hannover 15, Frankfurt 21, Karlsruhe 23 Gr. morgens 8 Uhr. Neue Regenfälle, strichweise Gewitter bringen westliche Tiefs.
Wetteranssichten in Hessen am Samstag dem 23. Juli 1910: Neuerdings Negenfälle, strichweise in Gewitterbegleitung, starkwindig aus Südwest, etwas kühler.
Griginar-DkahtineLdungen.
Berlin, 22. Juli. Der künftige Präsident von Brasilien, T o n s e p a , ist hier eingetroffen.
Sossenheim, 22. Juli. Hier ist eine ganze Familie an Vergiftungserscheinungen infolge Genusses von giftigen Pilzen erkrankt. Ein zwanzigjähriger junger Mann und zwei Kinder sind bereits gestorben.
Petersburg, 21. Juli. Im Handelsministerium tagte heute unter dem Vorsitze des Gehilfen des Ministers von Miller eine Konferenz, die sich mit der Einführung eines Zolles auf nach der Mandschurei ausgehende Auslandserzeugnisse beschäftigt.
Newcastle o n Tyne, 21. Juli. Der Ausstand der Eisenbahnangestellten ist beendet. Die Streikenden nahmen die Vorschläge der Eisenbahngesellschaft an und nehmen die Arbeit sofort wieder auf.
Teheran, 21. Juli. In Lamadan sind große Unruhen ausgebrochen. Der Vtuschteid Scheich wurde ermordet.
Rüsselsheim kckn
Man verlange Preisliste.
Verantwortlich für „Feuilleton" und „Vermischtes' I. V.: A u g u st G o e tz.
El M L Lw
Nähmaschinen
Omäler Möbel
Darmstädter Möbel- Einrichtungshaus Eadwig Stritzfager Kunstgewerbliches Etablissement für Innenausstattungen Telejihon 1441 DARMSTADT Heinrichstr. 67 Portofreie Zusendung meines Prachtkataloges.
.veltberühmt durch ihre Formen- ■cbönheit, Solidität und
। illigen Preis liefert Ihnen vollständig frei ins Haus unter Garantie D74/6] von 10 Jahren das
ihren
Bringe Samstag auf dem Markt sWc Amküseir u. Pftßchc billig zum Verkauf. 14014 Der Rheinische Obsthändler Anton Schneider, Camp. Stottern, Lispeln, schwere Zunge, heilt Sw» F. Baum, Darmstadt, Bismarckstr. 48.
Empfohlen durch das hessische Ministerium. (01270
ZMcMcMMc emvs. 500 Zentner wie bekannt la. mm tooffelii.
Rusen Sie GH an, ich mache Ihnen den billigsten Preis tret ins Haus. (06062
hvi/s
A.Saiomcm&Cie
1000»
:: Höhenloftkurort :: Hochwaldshausen 500 m, direkt am meilenweiten Hochwald d. hohen V ogelsberg es, bis ca. 800 m. Sommerfrische^ Vorz. Pension i. Hotel zum Felsenmeer, Hochwaldhs., M. 4.50 tgl. einschl. Zimmer. Bahnst. Ilbeshausen Linie Lauterb.-Stockh. Prsp.gr.
die Perle all. c/wceinium, smilbbinden- den Fußbodenöle, empstehlt (3239 Roonstr. 31. H. Heß, Tel. 568. Lieferant staatl. u. städt.Behörden.
| Entoutcas, Schirme
5 für Regen und Sonne in überraschender Auswahl, besonders geeignet für Steife und Touren.
Billige Preise. taMniM, Giessen, Seltersweg 9. ci5/4
Zum Ansehen:
Reiner Korn WWmMrii
Liter von 90 Psg. an.
Gebrüder Adami,
3766) 14 Mäusburg 14.
Sweaters
für die Reise
für Knaben und Mädchen
in B’wolle und Wolle (a“/7
in hervorragend. Auswahl
bar Preise(50U, 300,20DM.) für neue prakHsthe und aewInnbringerKle
tbeu.no j
J. Bett & Co. Frankfurt a. Al. 1Sq


