Ausgabe 
15.12.1910 Erstes Blatt
 
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flfibrt Die ^rnrrinaljwfiKt brr Oter(d)CkiT»t tmb ®ewmte bei (rrfcniT'jngdbiemled nraren bald ;ur Stelle. Die Todesursache .jdct) in der Ahnung festHustellen iror unmöglich, iveil die seiilie stark verwest war Dr. Strauch konnte nnstlveilen nur 7lun Heine Schnittverletzungen $ivi|dKit dem vierten iuü> fünften Ringer der linken £>anb unb am Ballen, des kleinen Fingers der rechten 5)and Nachweisen.

Bemerkenswert ist, wie die B B.-Ztg. mitteilt, daß der Briefkasten der Toten bis Sonntag noch gefüllt, gestern mittag dagegen teer tu a r.

Das Polizeipräsidium schreibt für Mitteilungen, die zur Aus- Hänlng des Verbrechens dienen können, eine Belohnung von dreitausend Mark aus.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienststelle Gieren.

WekteranSsiciuen in öefien nm Freitag dem 16 Dez. 1910: Volkia, geringe Niederschläge, mild, südliche Luftströmung.

Letzte N«<tzrichten.

As- brr Zweiten Hessischen Kammer.

R. v. Darmstadt, 15. De». Die Zweite 5kn innrer Begann heute mit der Beratung über die Landgemeinde ordnung Ddmister v. Romberg f »u Bach führte aus, dah die Vorlage durch die Revision über die Städteordnung bedingt fei. Mit den Abänderungsvorschlägen deS Ausschusses sei die Regierung ein­verstanden. Die Tlbgg. Nebel und Stapler ergänzen de» schriftlichen Auüschußbericht, wobei ersterer ausführt, daß die Vor­lage von fortschrittlichem Geist erfüllt sei, wenn sie auch nicht alle Wünsche erfülle. Geheimrat Best wendet sich gegen den Antrag Uedel, dah die Gemeindevertretungen die Gemeindesatzungen mit Zweidrittelmehrheit selb,händig ändern könnten und erflärt, daß, die Regierung aus eine Erhöhung der Bezüge der Gemeinde-

Beentox Vn«rbeiten wolle. Hieraus macht Abg. 2»K (Bbd-1 einige kritische Bemerkungen zu dem Gesetz.

«

Paris, 15. De». Der Wrrespondent des ,,Matin" m Petersburg wurde vom russischen Minister des Aeu- Hern zu der Erklärung ermächtigt, daß der Minister feinen nach der Rückkehr von Potsdam abgegebenen Erklärungen nrchtS hinzuzusetzen habe. Die russische Regierung l-abe weder Grund noch Ursache, dem Bündnis mit Frankreich und dem jetzigen Verhältnis zu England zu entsagen, und der deutsche Reichskanzler habe die Unversehrtheit der gegenwärtigen Grup^ Vierung der Brächte anerkannt.

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Das Verzeichnis der Leseholzkarten für 1911 liegt vom 17. Dezember d. $ an acht Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Berechtigten orten.

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Margarine.

Die in der Preffe weitverbreiteten Mitteilungen über Todesfälle und Erkrankungen infolge von Margarinegenub beruhen im wesentltchen auf einer groben Entstellung der Sachlage. Es ist bisher auch nicht ein einziger Todesfall erwiefcn oder auch nur wahrscheinlich gemacht. Die Erkrank­ungen werden übertoiegenb soweit solche überhaupt vor­liegen auf der durch die Preß-Agitation hervorgeruienen Angst beruhen. Wer jetzt an Magenverstimmungen ober dergl leidet, betrachtet sich, wenn er Margarine genossen hat, als dadurch erkraiikt. Der vorhandene, bisher noch durchaus un- bewiesene Verdacht richtet sich nach den angestellten Ermitte­lungen einzig und allem gegen einen bestimmten geringen Teil unserer Produktion, der m der Zeit zwischen bem 23. und 26. Otooember L Js. hergestellt worden ist und gegen em damals verwendetes Rohfell. Obgleich dieser Verdacht bisher durchaus nicht erwiesen ist, haben wir doch für alle Fälle sowohl die betreffende Margarine, wie auch jenes Rohseit gänzlich au» dem Verkehr und au» der Fabrikation aud- gcfchieben» sodass damit jede etwaige Gefahr beseitigt ist. Hiervon haben sich die zustäiidigen Aledizinal-, Polizei- und Gewerbebehörden bei der am 12. Dezember l. Js. slattgehabten eingehenden Besichtigung unseres Fabrikbetriebes überzeugt. Sie haben deswegen irgend welche Anstände gegen diesen Betrieb nicht erhoben. Auch die Königliche StaatS- amvaltschaft in Altona hat am 12. Dezember 1S1 ' zunächst auf eine bei ihr eingelaufene Anzeige hin einschränkende Anord­nungen über unseren Betrieb verhängen wollen, hat diese je­doch nach Kenntnisnahme von der Sachlage noch am näm­lichen Tage zurück gezogen und Fabrilatiou toU Verkauf fretgegebeu.

Hieraus ergibt sich, daß unser Betrieb und unsere Ware in gesundheitlicher Beziehung gänzlich ein­wandfrei ist. Daß auch die bezüglich der Berga,igenheu gegen mis erhobenen Vorwürfe ungerecht sind, werden wir an zuständiger Stelle dartun. Zurzeit genügt es, darauf hm- zuweisen, daß die seit dem 26. November l. I. von feilen der Behörden und der ersten staatlichen Cheiniker Deutschlands angestellten Untersuchungen jenes Teiles unserer Ware und des dazu verwendeten Rohstoffes irgenb ein uns belastendes Ergebnis nicht erbracht haben föitncn, da dies uns foiift zweifellos bekannt geworden wäre.

Bei diesem Sachverhalt dürfen wir an das Publikum die Butc richten, sein Vertrauen uns nach wie vor zu erhalten. Tie Besichtigimg unseres Betriebes steht jeder Behörde und jedem Privaten bis in die kleinsten Einzel­heiten offen. Wre in der Vergangenheit, so werden wir auch in aller Zukunft unseren Betrieb als den Atuster- beirieb gestalten, als welcher er von jeher bei Behörden und Privaten bekannt gervesen ist. Wir werden uns hierin durch Angriffe einer mißgünstigen Konkurreiiz nicht erschüttern lasten und garantieren unseren Abnehmern tadellose und einwandsfreie Ware.

Altona, den 13. Dezember 1910.

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Ich nehme die gegen Großh. Bürgermeister Benner in TreiS a. d. L. getanenen ehrverletzen» den Aeußerungen als durchaus unwahr und jeder Begründung entbehrend mit dem Ausdrucke des Bedauerns zurück.

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