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Deutschland
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nienschiffen und die Türkei (2 Linienschiffe, 1 Großer Kreuzer, nach einer Verstärkung ihrer Flotte streben. China beabsichtigt mit 3 Kleinen Kreuzern einen bescheidenen Anfang zu machen.
Uruguay endlich hat einen TorpÄrokreuzer in Deutschland (beim Stettiner Vulkan) im Bau.
England do. für die Kolonien
Frankreich
Italien
Japan
Vereinigte Staaten von
Amerika
sie wurden auf allen Bühnen gegeben, besonders „Flick und Flock" und „Aladin oder die Wunderlampe". Die Bühnenlaufbahn Rae- ders war ohne Sonderlichkeiten. Schon in Kinderrollen betrat er die Bühne. Herangewachsen, gastspiclte er in Altenburg als Masetto im „Don Juan". Seine Begabung für die Komödie wurde durch den Theatergrafen Hahn erkannt, bei Cers in Berlin am Konigstädtischcn Theater fand er dann tüchtige Vorbilder für dieses Fach, und in Hamburg, wo er 1833—1838 verpflichtet war, sand er den rechten Zusammenhang mit dem Publikum, um bald ein beliebter Komiker zu werden. Dort versuchte er sich auch unter dem Deckmantel „von W. Emden" (von wem denn?) zuerst als Bühnenschriststcller. Von Hamburg kam er im Jahre 1838 nach Dresden, und hier blieb er bis an sein Lebensende, das durch einen unbedeutenden Unfall frühzeitig herbeigeführt wurde. Im Sommer 1868 starb er zu Teplitz.
— Aus Hanau wird uns unterm 19. April geschrieben: In der heutigen Jahresversammlung des Geschichtsoereins wurde mitgeteilt, daß die Ausgrabungen im Gebiete des Vereins auch im vergangenen Jahre in Verbindung mit dem römisch-germanischen Ausschuß in Frankfurt a. M. weiter gefördert worden find. In der Nähe von Ostheim und Butterstadt wurden u. a. eine Anzahl Brandgräber aus der jüngeren Steinzeit fest- gestellt und ausgegraben. Ter Inhalt eines Grabes wurde in vorsichtiger Weise unauigedeckt in das HauS des Geschichtsvereins gebracht und dort in Anwesenheit des Vorstandes und einer An- zahl von Fachgelehrten aus Frankfurt und Mainz soweit bloß- gelegt, daß eine aus 32 Steinchen und 5 Anhängern bestehende Kette in ihrer ursprünglichen Lage deutlich sichtbar geworden ist. Dieses Grab ist jetzt im Museum des Geschichtsvereins ausgestellt.
— Ein Theater-Direktor als Erfinder. Einer der Direktoren des Berliner Theaters, Karl Meinhardt, hat eine Erfindung zum Patent angemeldet. Es handelt sich um eine zusammcnschiebbare Leiter, die es ermöglichen soll, bei Theaterbränden aus jeder Etage gefahrlos ins Freie zu gelangen. Es darf nicht wundernehmen, daß es gerade ein Direktor ist, der diese Erfindung gemacht hat, denn er weiß ja kraft seines Berufes am besten, was von brauchbaren — Theaterleitern geleistet werden muß. Also hätte ein Theaterdirektor, so bemerkt der „Tag", eine Erfindung gemacht, die Leute aus dem Theater herauszubringen, ... wie wäre es mit einer Erfindung, sie hineinzubringen?
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Einige ”oote. Zahl nicht bet.
— DieZüricherHandschriftvonGoethes „Wilhelm Meister" ist durch das Entgegenkommen des bisherigen Besitzers und im Einverständnis mit der Direktion des Goethe- Schiller-Archivs in Weimar den rechtlichen Erben Goethes unter Anerkennung ihrer llrheberrechtsansprüche käuflich überlassen worden. Sic besindct sich bereits in den , Händen von Dr. V u l v i u s - Weimar. Später soll die Handschrift dem Goethe- Schiller-Archiv einverleibt ivcrden.
— Der Verfasser von Robert und Bertram. Gustav R a e d e r, der heute vor einem Jahrhundert, 'am 21. April 1810, in Breslau das Licht der Welt erblickte, darf wohl ein kurzes Erinnerungswort an diesem Gedenktage beanspruchen: hat er doch seinerzeit, ja bis in unsere Zeit hinein vielen Tausenden heitere Stunden bereitet. Freilich, ebenso wie seine Bühnenkunst als eine recht grobkörnige erschien, — Laube hat ihn als Tarstellcr in einem seiner stücke fcb- gelobt, Gutzkow sprach von der „Clownchronik" Raedcrs, — waien auch seine Faschingsund Zauberpossen nicht eben literarisch hoch zu bewertende Stücke, aber Heiterkeit haben sie doch erregt, und wo seine lustigen Gesellen „Robert und Bertram" heute noch erscheinen, finden sie frohen Anklang. Also die Lacher hatte Raeder als Tarlteller und Bühnenautor auf seiner Seite. Eduard Tevrient sagt von ihm in seiner Geschichte der deutschen Schauspielkunst: „In charakteristischen Aufgaben, als Just usw. zeigte sich sein Talent achtenswert, das aber auf freiem Gebiete individueller und schöpseriicyer Komik sich unergiebig und platt erwies." Von den Possen Raeders sagt Tevrient, daß „in ihnen noch das Bemühen fortwirkte: die Zauberpossc, die alte hanswurstischc Maschinenkomödie lebendig zu erhalten." „Ter Weltumsegler wider Willen" und „Der arte- tesische Brunnen" geben davon noch anerkennenswertes Zeugnis, aber der Autor, arm an Phantasie, Witz und eigentlich komischer Kraft, geriet bald in die Notwendigkeit, den Schwerpunkt seiner Stücke auf Tekorationen und Maschinerie zu verlegen und damit ganz auf den noch nicht dagewesenen Behelf: aus den Berliner Ballets seine Dramen zu machen. Es war dies nur ein Mittel, die feenhafte T^fprationspracht der Luxusbühne an einer Kette von gehaltlosen Szenen und banalen Couplets herbei- zuzichen." Jedenfalls aber hatten diese Stücke großen Erfolg;
internationalen Gewerkschaften an 50 Prozent ,„o Die Tatsache, daß die Erfordere
nisse und Interessen der Arbeiterschaft der verschiedenen Nationalitäten so verschieden sind wie die Külturstufen dieser Völker, wurde ängstlich versteckt gehalten oder geleugnet. Nach und nach trat sic aber, wie die Mitteilungen des Vereins für das Deutschtum im Ausland berichten, den deutschen Mitgliedern der internationalen Gewerkschaften bei Beobachtung der halbkultivierten slawischen Arbeiter im deutschen Gebiet klar vor Augen. Der deutsche Arbeiter sah sich durch die Unterbietung seitens der in niedrigerer Lebenshaltung stehenden slawischen in seiner Existenz bedroht. So trat der Rückschlag ein, der zur Gründung deutscher nationaler Gewerkschaften führte. Als erste entstand 1903 der Reichsbund deutscher Eisenbahner Oesterreichs (17 000 Mann), dann kam der Gau ,/Oesterreich" des deutsch-nationalen Handlungsgehilfenverbandes (heute 10 000 Mitglieder), ihnen folgte der Reichsbund deutscher Berg- und Hüttenarbeiter (über 6000 Mitglieder), der Reicksbund deutscher Metallarbeiter, Verbände deutscher Holzarbeiter, Bauarbeiter, Glaser- und Bäckergehilfen usw. 1908 wurden alle diese Verbände in der Zentralkommission der vereinigten deutschen Arbeitnehmerorganisationen Oesterreichs mit dem Sitz Wien zusammengefaßt. Zurzeit umjaßt diese bereits 60 000 gewerkschaftlich organisierte Arbeiter und gibt ein eigenes Organ „Die deutsche Gewerkschaft" heraus.
Zum Umbau des Mainzer Ztadttheaters.
Nachdem der altersschwache „geliebte Schwan" zum letzten Male für diese Saison den Lohcngrin auf die Bühne gefahren hat und Herr Becker-Lohengrin zum letzten Male als Mitglied der Mainzer Bühne — er ist für Darmstadt verpflichtet worden — für die hiesige Elsa von Brabant in die Schranken getreten ist, hat die Spielzeit ihr Ende gefunden und es konnte sofort mit öcm „nötigen" Umbau des Theaters begonnen werden. Das Publikum, das den letzten Vorstellungen beiwohnte, konnte einen ganz eigenartigen und seltsamen Zustand im Theater bewundern: denn obwohl man doch gewohnt ist, daß sich die Künstler bei ben Schtußaufführungen nicht überanstrengen, bemerkte man im hiesigen Musentcmpel einen „Zug", der sich von Abend zu Abend vergrößerte und so stark wurde, daß er selbst ein ganz minderwertiges Stück in ein zugkräftiges verwandelt hätte. Man suchte öer Ursache des Zuges auf den Grund zu kommen und man entdeckte, daß das Dach des Theaters einfach abgedeckt wurde. Die Direktion und die Schauspieler, denen man ja immer aufs Dach zu steigen bereit ist, ließen sich diese Besteigung jedoch nicht gefallen und so mußte man wohl oder übel das Dach wieder zudecken und zwar mit einer großen Zeltplane.
Doch jetzt, da die Spielzeit vorbei ift, steht der Zerstörung des ehrwürdigen Baues kein Hinderungsgrund mehr entgegen. Die Maurcrvandalcn konnten auf Geheiß der Stadt zum Angriff übergehen. Das erste, was den kühnen Eroberern in die Augen fiel, war der große Balkon. Wie manche Rede wurde von freiheitsglühenden Männern in den 48 er Jahren von dort aus an das Volk gehalten und wie oft wurden von ihm aus närrische Rekrutenvereidigungen vorgenommen. Mit ihm geht ein Stück verloren, das mit der Mainzer Geschichte innig verbunden ist. , ,
Mit eiserner Energie und ehernen Haken stürzte man sich auf ihn und ruhte nicht eher, als bis kein Stein mehr feine frühere Anwesenheit Nachweisen konnte. Dann kamen die Fenfter und Türen an die Reihe, so daß von dem einstmals „herrlichen" Bau — wenn er auch siebzig Jahre ohne Bewurf stand — nur noch trostlose Ruinen dem Blicke entgegenstarrcn.
Die neue rechteckige Mauer ist in den Grundlagen schon sertiggestellt, und der Bau könnte seiner Fertigstellung entgegengehen, wenn nicht die Aussperrung sämtlicher Arbeiter ü)r vorläufig ein unüberwindliches Hindernis entgegensetzte. So aber weiß kein Mensch, wann das Theater fertig sein wird und schließ-
Die nationale Gewerkschaftsbewegung in Oesterreich.
In jahrzehntelangem Kampf hat die deutsche Arbeiterschaft in Oesterreich durch die Sozialdemokratie keine nennensmerten wirtschaftlichen Erfolge erzielt. Die größeren Streiks endeten alle mit einem Fiasko. Dabei verschlangen die Verwaltungskosten der unter ihrer Aegide lich muß Hofrat Behrend den ganzen Winter in der Stadthalle spielen, derweil im Theater die Fledermäuse Hausen, 0. N.
politische Caaesicbatu
Die Bierpreiserhöhung in Bayern.
In ganz Bayern tobt der Bierkrieg, besonders heftig in jenen ländlichen Gegenden beispielsweise Niederbayerns, wo das Liter Bier bisher nicht wie in den großen Städten 22 bis 26 Pfg., sondern nur 20 Pfg. kostete, und wo die Brauereien dementsprechend nicht mit einer Preiserhöhung von 2 Pfg., sondern gleich mit einer solchen von 4 Pfg. vorzugehen beabsichtigten. Fast scheint es aber, so lesen wir in der „K. Z.", als ob der Brauerring mit dem 4 Pfg.- Satze nicht durchdringen wird. Denn nach dem Vorgang des Grafen Preysing auf Schloß Moos haben auch andere Brauereien, trotz der ihnen drohenden Gefahr einer Konventionalstrafe, sich entschlossen, den Wirten nur einen durch die Steuererhöhung bedingten Zuschlag von.1.35 Pfg. für das Liter aufzuerlegen, und von den niederbayrischen Wirten sind manche sogar zum alten Ausschanksatze von 20 Pfg. zurückgekehrt. Die von Bayern an das Reich zu zahlenden Ausgleichsbeiträae erhöhen sich für 1910 und 1911 um 11 765000 und weiterhin um 12 777 000 Mk. jährlich. Durch das am 1. April ins Leben getretene neue Malzauffchlaggesetz erfährt die bayrische Biererzeugung eine Mehrbelastung von 16 300 000 Mk., was je nach der Größe und dem Umsatz der Brauereien 1.35 bis 1.80 Mk. für das Hektoliter ausmacht. Wenn also, womit sich der Finanzminister auch für die großen staatlichen Brauereien einverstanden erklärt hat, eine allgemeine Preiserhöhung um 2 Pfg. für das Liter eintritt, so verbleibt den Brauern und Wirten im Vergleich zu früher unter allen Umständen ein Ueberschuß. Das Wahrscheinlichste ist, daß für die großen Städte unter Aufhebung des bisherigen Unterschieds zwischen Winterbier und dem etwas stärker ein- gebraüten Soinmerbier ein allgemeiner Bierpreis von 28 Pfg. für das Liter in Kraft tritt. Einen von den ärmeren Volksschichten hoch eingeschätzten mäßigenden Einfluß haben seit Jahren die staatlichen Unternehmungen, wie z. B. Hof- bräuhaus, Weihenstephan usw., ausgeübt. Als die übrigen Großbrauereien schon früher zum Satze von 26 Pfg. übergingen, sind sie unter Hinweis auf ihre andauernden hohen Ueberschüsse beim alten Preise von 22 und 24 Pfg/. ge-- blieben, was dann öfters zu dem bisher nicht verwirklichten Vorschlag geführt hat, durch ähnliche, aber nicht staatliche, sondern städtische Regulatoren auch auf die Fleisch- und Brotpreise einzuwirken. Während das neue bayrische Malz- aufschlaggesetz in manchen Punkten eine starke Annäherung an die norddeutsche Braust euergemeinschäft und also eine gewisse, ganz Deutschland umfassende Vereinheitlichung bedingt, ist Bayern bei dem den Weltruf seines Bieres verbürgenden altbewährten Grundsatz stehengeblieben, daß zu. Bierbereitung bei schwerer Strafe nur Malz, Hopfen, Hefe und Wasser verwandt werden dürfen. Das keinerlei Ausnahmen gestattende Verbot von Mucker, Farbmitteln und sonstigen Surrogaten stellt zurzeit den einzigen wesentlichen Unterschied zwischen der bayrischen und der norddeutschen Bierbesteuerung dar.
Die heutige Nummer umfa&t 10 Selten,
Die Zlottenpläne der größeren Seemächte.
für das Jahr 1910 stellen sich nach den Etatsforderungen und Bewilligungen (die nur für die Vereinigten Staaten noch nicht endgültig feststehen) wie folgt:
Die Novelle zum Reichrschuldbuch.
Man schreibt uns aus Berlin:
Ms Pendant zur preußischen Staatsschuldbuchnovelle ist dem deutschen Reichstag eine Novelle zum Reichsschuldbuch zugegangen, durch welche die bisherigen Bestimmungen Über die Benutzung des Reichsschuldbuchs seitens des Publix kums z. T. abgeändert werden sollen, und zwar in einem Sinne, der eine Erleichterung des Verkehrs ins Auge saßt. Denn während es bis jetzt vorgeschrieben war, daß derjenige, der (vielleicht aus Angst vor Diebstahl oder Brand) seine Forderungen an das Reich in das Reichsschuldbuch eintragen lassen wollte, die in seinem Besitz befindlichen Reichsschuldtitres verweisen mußte, soll in Zukunft schon die Bareinzahlung auf das Reichsschuldbuch die Forderung an *'ta& Reick, begründen. Der Umweg icker die Stücke (also Mäntel und Coupoits deutscher Staatsanleihen) bleibt also erspart. Ebenso soll in Zukunft auch bei den offenen Krediten des Reiches, die bisher allein auf papierenem Wege, durch Ausgabe von Reichskaflenscheinen seitens der Reichsbank effektuiert wurden, eine Eintragung in 'b. Reichsschuldbuch seitens des Publikums zulässig fein. Außerdem werden in der Novelle Bestimmungen über Erleichterungen bei der Legitimation der Rechtsnachfolger, bei der Beglaubigung von Anträgen und bei der Zinszahlung außerhalb des Reiches vorgeschlagen; auch sollen alle Eintragungen mit Ausnahme der Löschungen zum Zwecke der Ausreichung von Schuldverschreibungen kostenlos sein, während als Zentralstelle der Reichsschuldbuchverwaltung die Reichsbank in Aussicht genommen ift
Sieht man sich diesen Entwurf auch nur ganz flüchtig an, so wird klar, daß seine Bestimmungen tatsächlich dazu geeignet sind, die Benutzung des Reichsschuldbuches zu erleichtern, zu beschleunigen und zu verbilligen. Der Ankauf von Reichswertpapieren bei den Bankiers fällt fort, ebenso die hierbei notwendige Spesenzahlung und die Vorweisung der Stücke bei der Reichsschuldenverwaltung zwecks Eintragung der Forderung in das Reichsschuldbuch. Wer Gläubiger des deutschen Reiches werden will und kann, hat nur das Gell) auf den Tisch des Hauses zu zahlen, um mit dem befriedigenden Bewußtsein das Lokal verlassen zu können, daß ihm das Reich verpflichtet und seine Forderung
Nr. 82 Erstes Blatt 160. Jahrgang Donnerstag 81. April 1910
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wirtschaftliche Seitfra-en M pW Chefredakteur: 91 Goetz.
Ferufprech - Anschlüsse: F ■ CV ^rcmtwottlich für den
für die Redaktion US, 1XX < M politischen Teil: August
General-Anzetger für Oberhessen für" öte Tagesnummer Rototion$bni<! Mld Verlag der Vrühl'schen Univ.'Vuch- und Ztein-ruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftrahe r. Anzeigentesi^'H.^Beck. bis vormittags 9 Uhr.
Für Oesterreich-Ungarn liegt der Voranschlag für 1910 noch nicht vor, es kann daher über etwaige Neubaupläne nichts Bestimmtes gesagt werden.
Außer den oben aufgeführten, int Rechnungsjahr 1910 au beginnenden Schiften und Fahrzeugen befinden sich bei den einzelnen Marinen noch folgende Schiffe (abgesehen von den Torpedo- und Unterseebooten) int Ausbau
Deutschland: 8 Linienschiffe „Rheinland", „Posen" i beginnen demnächst mit den Probefahrten), „Ostfriesland", „Helgoland", „Thüringen" (fertig 1911), „Ersatz Frithjof", „Ersatz Hildebrand", „Ersatz Heimdall" (fertig 1912); drei o’rofse Kreuzer „v. d. Tann" (fertig 1910), „Moltke" (fertig 1911) und „H" (fertig 1912); 6 Kleine Kreuzer „Mainz" tin Erprobung), „KvLerg", „Cöiln", „Augsburg", ,Ersatz Bussard" und „Ersatz Falke". ,
England: 8 Linienschiffe „St. Vincent" (wtrd tm Mai in Dienst gestellt), „Neptune" (fertig 1910), „Colas,'us", „Hercules", priori" (fertig 1911), „Conqueror", , Monarch", „Thunderer" (fertig 1912); 3 Große Kreuzer ,.Indefatigable", „Lion" (fertig 1911), „Prinzeß Royal" (fertig 1912); 11 Kleine Kreuzer, davon 2 zur „Boadtcea"- und 9 zur „Briftol"-Klasse gehörend.
Frankreich: die 6 Linienschiffe der „Danton"-Klafse (fertig 1911); 2 Große Kreuzer „Edgar Quinet" (fertig 1910- und „Waldeck-Rousseau" (fertig 1911).
Japan: 3 Linienschiffe „Mi" (fertig 1911), „Ka- ivachi" mib „Settstt" (fertig 1913); 1 Großer Kreuzer „Ku- lama" (fertig 1911); 3 Meine Kreuzer „Ycchagi", „Hirado", „Ehikumcr". „ z. ,. . A_
Italien: 2 Linienschiffe „Dante Alighieri', „Conte bi Cavour" (sollen bis 1913 fertig fein, letzterer noch nicht auf Stapel); 2 Große Kreuzer „San Giorgio" (fertig 1910), „San Marco" (fertig 1911), 1 Kleiner Kreuzer „Quarto".
Vereinigte Staaten: 6 Liniensckiffe „Delaware", „North Dakota" (stellen im Mai in Dienst), „Florida", y,Utah" (fertig 1911), „Arkansas" und „Wyoming" (fertig 1912). '
Ferner haben im Bau: Rußland 7 Linienschiffe und 2 Große Kreuzer; Oesterreich-Ungarn 3 Linienschiffe, 1 Meinen Kreuzer; Brasilien 2 Linienschiffe und 2 Kleine Kreuze (sämtlich in England); Argentinien 2 Linienschiffe m den Bereinigten Staaten); Spanien 1 Linienschiff und <°chftechenland 1 Großen Kreuzer (in Italien).
Schließlich sei noch erwähnt, daß von den kleineren Marinen auch Clstle mit einem Bauprogramm von 2 Li-
sparatoren
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