Ausgabe 
24.9.1910 Erstes Blatt
 
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* S; ®IifaBet5ett.

®<xu8 (Kinder Hospital) hat wahrend der oommerfüifon fünf Bade- tpmoben zu 4Vr Wochen, während der Wintersaison zwei Perioden. Das Vans war wahrend des Sommers immer sehr stark besetzt das letzte Mal mit 200 Betten belegt. Zurzeit sind 170 Kinder Hur Kur da und für die erste Winterbadekur liegen schon 70 An­meldungen vor. Im Konitzkystift waren ständig alle verfügbaren .Räume belegt. Das Kuratorium hatte die Anordnung getroffen, Haß eine große Zahl ihr von Cassel geschickter Kurfremder zum Preise von 3 Mark täglich in hiesigen Familien, namentlich in der Altstadt Pension fanden. Das Militärhospital zählt zurzeit 22 Militärkurgäste und das Offizierheim vier Offiziere. Wie erinnerlich wurde der Posthilfsschaffner Tannenberg seinerzeit von einem Eisenbahnzug erfaßt und vollständig zerquetscht Heute war nun eine Gerichtskommission hier, um noch einmal festzustellen, ob nicht doch eine Unvorsichtigkeit Tannenbergs vor- liege. Der Staatsanwalt selbst versuchte einen vollgepackten Post­wagen über die Geleise zu schieben. Trotzdem nun schon ver­schiedene Verbesserungen seit dieser Zeit vorgenommen worden sind, war es ihm nicht möglich, den Wagen über die Geleise zu bringen, so daß einige Männer zu Hilfe beispringen mußten Mo ift wohl nun bewiesen, daß Tannenberg nicht durch eigene Schuld ums Leben kommen mußte.

r5- ^iebbetg 24 Setrt, (Sei.) Der Städterweg zwischen Friedberg und Bad-Nauheim soll in eine 20 Meter breite Straße umgebaut werden. Gegenwärtig werden Vermessnnas- arbeiten ausgeführt.

U Marburg, 23. Sept. Heute nachmittag fiel am Pilgrimstein neben der Schlachthausbrücke ein achtjähriges .dchen namens Wagner von der Mauer in den dort .sehr tiefen Mühlgraben und ertrank. In die hiesige Klinik wurde heute ein aus der Alsfelder Gegend stammender Mann namens Bernhardt eingeliefert, dem in Roßdorf bei Kirchhain vom Getriebe der Dreschmaschine ein Bein abgerissen worden war.

= Wetzlar, 23. Sept. Die 3. Volksakad ernie, die der Rhein-Mainische Verband für Volksbildung (mit dem Sitz in Frankfurt a. M.) in Wetzlar veranstaltet, wird Sonn­tag abend in Göths Garten mit einem Vortrag von Prof. Dr. Keller aus Frankfurt über das Thema:Was ist uns Deutschen Wetzlar?" eröffnet. An den Vormittagen von Montag bis Freitag spricht Prof. Ncttorp aus Mar­burg über die Bedeutung Pestalozzis für unsere Zeit Im Zusammenhang damit finden Vorträge zur Praxis! der Bolks- bildungsarbeit statt. Es sprechen Prof. Flexler-Bensheim, Seminardirektor Groth-Wetzlar, Pfarrer FreseniuEsen- heim, Lehrer Eidmann-Darm stad t u. a. Die Zulassung z-u einzelnen Vorträgen ist gestattet. Bis jetzt sind öö Teil­nehmer aus dem ganzen Verbandsgebiet angemeldet.

----Sinn b. Herborn, 23. Sept. Eine elektrische Glockenläutemaschine der bekannten hiesigen Glocken­gießerei und Maschinenfabrik F. W. Rincker erregte kürzlich auf der landwirtschaftlichen Ausstellung in Eupen bei Aachen außerordentliches Aufsehen. Es war die erste Versuchs- maschine nach dem System Miram-Seidel, die alle bisherigen Glockenläutemaschinen bei weitem übertrifft. Durch die Ver­wendung elektromagnetischer Kuppelungen ist dabei erreicht worden, daß die Maschine nur beim Antrieb der Glocke mit ihr verbunden ist, jedoch nach dem Antriebsimpuls sofort von ihr abgekuppelt wird, jo daß die Glocke beim freien Aus­schwingen keinerlei Antriebsmittel mitzuschleppen hat. Allein hierdurch wird der dem Handläuten eigene, volle weiche Ton beim Läuten erreicht, der sich bei allen anderen Maschinen nicht erzielen läßt. Bewundernswert ist der einfache und in seinen Funktionen ohne weiteres einleuchtende Steuermechanis­mus, der nur von der Glocke in Abhängigkeit von deren Schwingungen betätigt wird.'

w. Hanau, 23. Sept. Ein in der Zigarrenkisten- sabrik Konrad Deines je., Aktiengesellschaft, aus­gebrochenes Feuer hat an fertigen und halbsertigen Fabrikaten beträchtlichen Schaden angerichtet; der Betrieb erleidet keine Störung.

X Gelnhausen, 23. Sept. Der Erforscher der altdeut­schen Königsburgen, Dr. Plath-Wiesbaden, weilt gegenwärtig in unserer Stadt, um den Studien der hiesigen Baudenkmäler ckbtzuliegen. An der Gelakapelle sollen Neuausgrabungen stattsinden und nach erfolgter Restaurierung soll dieses Gebäude dem Fremdenbesuch zugänglich gemacht werden.

Mit der Zlugmaschme über den Simpion.

Seit Anfang der Woche hat sich in dem kleinen Oerd- chen Brig an der Simplonstraße im Kanton Wallis eine Anzahl von Fliegern versammelt, um öoji dort ans quer

ufcer die Alpen nach Mailand zu fliegen. Die Ungunst des Wetters war seither ziemlich hinderlich und die Nachrichten Zangen immer mutloser. Noch am Dienstag hatte Wien­ers einzige an dern Rennen teilnehmende Deutsche, erllart, daß bei dem heutigen Stande der Luftschiffahrt nicht an eine Ueberfliegung der Alpen zu denken sei, und am Donnerstag erllärte Paulhan, daß unter den obwalten- oen Umstanden ein gelingen des Fluges über den Simplon ausgeschlossen sei. Aber schon am Tage darauf, am Freitag gelang es dem Süd a m erikan er Geo Chavez der mit seinem Bleriotapparat schon am 18. September bis zur Paßhöhe geflogen war, den kühnen'und außer- or dentlich en Flug zu vollbringen. Das erstemal mutzte Chavez wieder umkehren und als er gelandet toar,Jagte er entmutigt:Was ich erlebt habe, hat noch lein Flieger mitgemacht. Der Sieger in dieser Konkurrenz gewinnt den Tod!" Eine Zeitlang wurden dann nur wenig energische Versuche zur Ueberwindung der großen Schwierig­keiten gemacht, die aussichtsreichsten von Chavez und dem stets kurz nach ihm aufgestiegenen Weymann. Die trüben Voraussagen des Süd am erikan er s haben sich bei seinem Siege teilweise erfüllt, beim er ist bei der Landung schwer verunglückt.

Der Flug über den Simplon sollte gewissermaßen die Einleitung zu der nun beginnenden Mailänder Flug­loch e sein und dort wurde die Nachricht von dem Flug des kühnen Peruaners mit großer Freude ausgenommen. Riesige Maueranschläge und die rote Fahne über der goldenen Madonna auf dem Dache des Domes verkündeten das Gelingen des Wagnisses.

Nach einem Telegramm derKöln. Ztg." aus Mailand traf dort die Meldung ein, daß Chavez, der bei Domodossola auf sehr schwieriges Gelände geriet, von den den Flug über­wachenden Sportkommissaren Warnungszeichen erhielt, an der betreffenden Stelle nicht niederzugehen.

Der Flug von Brig nach Domodossola ist der schwierigste Teil der Flug-Konkurrenz Brig-Mailand. Die von Chavez zurückgelegte Strecke beträgt 41 Kilometer, so daß ihm mit den restlichen Etappen von Domodossola- Stresa-Varese-Mailand noch 109 Kilometer der .Gesamt­strecke von 150 Kilometer zu bewältigen bleiben. lieber dre Einzelheiten gingen uns seither folgende Drahtnach­richten zu:

Die erste Nachricht.

Mailan d_, 23. Sept. Chavez überflog mit seiner Maichine den Simplon, nachdem er um 1 Uhr 40 Min. den Simplonpaß passiert hatte. In Domodossola ist schlechtes Wetter.

Verunglückte Landung.

Domodossola, 23. Sept. Chavez landete um 2Uhr; im Augenblick, wo der Apparat niederging, wurde er von einem Windstoß erfaßt. Chavez geriet unter den Motor und wurde verletzt. Die Flugmaschine ist beschädigt.

Chavez schwer verletzt.

Brig, 23. Sept. Chavez war hier um 2 Uhr 29 Min. nachmittags aufgestiegen, um den Simplon zu überfliegen. Um 1 Uhr 46 Min. passierte er, wie bereits gemeldet, den Sim­plonpaß, um 2 Uhr 11 Min. traf er in Domodossola ein. Die Flugmaschine überschlug sich an der Landungsstelle in einer Höhe von 5 Metern und wurde zertrümmert. Cha­vez brach Uach einer Meldung aus Domodossola beide Beine; er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Domodossola, 23. Sept. Der Chefarzt und zwei Assi­stenzärzte bemühten sich um Chavez, als er aus seiner Ohn­macht erwachte: er bellagte sich über Schmerzen in den Beinen. Die Menge drängt sich vor dem Krankenhause. Von der Unfall­stelle nahm die Menge als Andenken Stücke Leinwand und Holz vom Apparat mit. Der Ausschuß wurde von dem Unfälle benach­richtigt; er übermittelte sein Mitleid und beauftragte den Chi­rurgen Carlo-Turin mit seiner Behandlung. Die Heilung wird, wenn keine Schwierigkeiten Hinzutreten, etwa sechs bis sieben Wochen erfordern. Das Allgemeinbefinden ist befriedigend. Man beabsichtigt, an der Landungsstelle einen Gedenkstein aufzurichten.

Einzelheiten des Fluges.

Domodossola, 23. Sept. Auch am späten Abend war das Befinden von Chavez gut, seine Stimmung vortrefflich. Er möchte gerne sprechen, doch verbieten es ihm die Aerzte, die auch außer seinem Mechaniker Durav keinem Menschen den Zutritt zu ihm gestatten. Chavez sagte, bei der Ankunft auf dem Simplon sei b er Wind sehr stark gewesen und habe ihn genötigt, sich mit ungeheurer Geschwindig-; k e i t der Gondoklamm izuzuwenden. Sein Apparat habe im Gleiten Sprünge von 20 Meter gemacht und manchmal an den Felsen zu zerschellen gedroht. Als er die Ebene von Domodossola erreichte, habe er die Signale Durays bemerkt und die Landung begonnen. Plötzlich sei er gefallen, ohne zu wissen, warum. Chavez erklärte noch, er bedaure, daß

er nicht bis Mailand habe gelangen können, sei aber doch glücklich als Erster die Alpen überflogen zu haben.

D o m o d o s s o l a, 23. Sept. Als die Meldung, daß Chavez Ln ^stiegen sei, hier eingetroffen war, bemächtigte sich

der Bevölkerung eine fieberhafte Erregung: alle eilten zum Lan­dungsplatz. Nach einer halben Stunde gespanntester Erwartung fay man Chavez in den Lüften erscheinen. Die Zuschauer ge> neun in eine unbeschreibliche Begeisterung. Die Menge schwenkte o brach in laute Beifallsrufe aus. In den höheren

Luftschichten herrschte vollständige Windstille so daß Chavez rm Gleitfluge niederging. Er war auf den unten roetjenöen heftigen ^1^ nicht vorbereitet. Der Apparat verlor das Gleichgewicht, kippte um und begrub Chavez unter sich

Die Mitkämpfer Chavez.

An der Flugkonkurrenz nahmen außer Chavez, wie wir bereis bei Eröffnung der Fliegerrennen mitgeteüt haben, noch bie .Franzosen L atham (Antoinette), A ub ru n (Bleriot), Vailet «Blerwt), Cattaneo (Farman), der Amerikaner ^k?^-?^L.liZ-arman) und der Deutsche Wieneziers (Ble- riot) teil. Merkwürdig ist, daß sich kein Wright-Flieger zu der Konkurrenz eingefunden hat.

Schluß der Simplonflüge.

o d 23. Sept. Wey mann ist in Bria Um

3 Uhr 43 Min. nachmittags zum Fluge über den Simplon a u f a e st i e g e n.

Mailand, 23. Sept. Nach Meldungen aus Brig lanbete Weymann nach einem Fluge von 13 Minuten: er gedenkt heute nicht mehr aufzusteigen und ließ seine Maschine in den Schuppen bringen.

Brig, 24. Sept. Es wird gemeldet, daß die Konkurrenz der A l p e n f l i e g e r b e e n d e t ist, nachdem um 11 Uhr nachts der letzte Bewerber W e y m a n n die Erklärung abgegeben hatte, nicht mehr zu starten. Sein Farmanapparat könne sich nicht über 1300 Meter erheben, eine Höhe, die für das Ueber- fliegen der Alpen nicht ausreiche.

Gericht-saal.

w Kiel, 23. Sept. Das Kriegsgericht der Aufklärungsschiffe verurteilte den Obermaschinisteu der Alarme Granzow wegen Verrats militärischer Geheimnisse zu zwei Jahren 10 Tagen Zuchthaus. Granzow versuchte während der Anwesenheit russi­scher Kriegsschiffe im Kieler Hafen einem russischen Maschinisten Geheimbücher zu verkaufen und gewährte ihni dabei Einblick in die Bücher.

Amtlicher Wetterbericht.

Wetteraussichten in Hessen am Sonntag dem 25. Sept. 1910: Wolkig, nur strichweise etwas Regen, windig, kühl.

Griginar-Drahttireldnirgen.

Karlsruhe, 24. Sept. Wie dieBadische Landes- zeitung" hört, beabsichtigt das Unterrichtsministerium an der Technischen Hochschule in Karlsruhe einen Lehrstuhl für Flug- und Luftschiffbau zu errichten; e8 ist ge­lungen, für diesen Lehrstuhl den ordentl. Professor Johann Schütte an der Technischen Hochschule in Danzig zu gewinnen. Schütte wird seine Lehrtätigkeit an der Technischen Hochschule in Karlsruhe im Sommersemester 1911 beginnen.

Johannisthal, 23. Sept. Die Flugmaschine Dorners wurde heute früh durch Brand vernichtet.

Paris, 24. Sept. Im Lager von Chalons werden im Laufe des Oktober Schießversuche auf lenkbare Luftschiffe veranstaltet, die mehrere Tage dauern toerbei^

Paris, 24. Sept. An 2000 Bedienstete der Unter­grundbahn hielten eine Versammlung ab, in der sie beschlossen, bei Ablehnung ihrer Forderungen erst auf die Mitteilungen des Ausschusses in den Ausstand zu treten. Die Elektrizi-, tätsar beiter teilten mit, daß sie sich ihnen sofort anschließen würden.

Wien, 24. Sept. Der Kaiser ist nach Maria-Zell ab­gereist.

Besonders für Hausfrauen ist es von großem Interesse zu erfahren, daß die heute allgemein beliebten und vorzüglich be­währten Rex - Konservengläser und Rex - Vorratskocher auf der Brüsseler Weltausstellung 1910 mit der goldenen Medaille aus gezeichnet worben sind. Es ist dies ein erfreulicher Erfolg der deutschen Industrie, der den Weltruf der Rex-Gläser und Vorrats kocher bestätigt. Für bie Herstellung von Konserven im Haushalt sind bie Rer-Fabrikate von ber größten Wichtigkeit. J5275

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Gießen, d. 17. September 1910.

Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

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Gießen, am 24. Sept. 1910.

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