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Amtliche Bekamltmachmrgeu der Stadt Gießen
Darmstädler Hübel
nur die Dauer von 6 Jahren anoerweit
der Rodheimer Straße am Schlachthof-
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Saasen. Erft vor wenigen Wochen wurde die Erinnerung an den Kalendermann, den Schulmeister Justus, ein geborener Grünberger, auf dem Veitsbcrg bei Saasen festlich begangen und heule schon ist der Verkauf des alten S ch u l h a u s e s auf dem Veits berg, in dem Justus gewohnt hat, angez-eigt. Tas Haus soll noch im November zum Verkauf kommen. Hat denn die Gemeinde Saasen nicht so viel für ihren vortrefflichen alten Schulmeister Justus übrig, daß sie die alten Schulgebäude als Eigentum behält, damit diese in dem Zustand verbleiben, wie sie der Kalendcrmann verlassen hat. Wir wissen nicht, was die Gemeinde Saasen veranlaßt, diese ehrwürdige Stätte in andere Hände zu geben. Wir hoffen, daß von der Regierung schon aus dem Gründe der Denkmalspflege Veranstaltungen getroffen werden, daß die alte Schulhofreite der Gemeinde als Eigentum verbleibt.
x)ii den Wagen der imötiiajeii Vttagenbahn wurden m der Zeit vom 12. September biß 15. 'Jtoucuibvv ds. Is. nachstehende Gegensiande oeiiuiöeii:
4 Bamenschirme, 5 Spazicrstvcke, 1 Damcnhandiasche, 1 Strickbeutel, 2 aar Dainenhandschuhe, 1 Reiseiaiche, 1 Ledermappe,
Die zur Grweiierung der Schlachthoianlage erforöeruche Herstellung von qm Aipvalt uuoooeu wu
Samsrag den 26. November, vormittags 10 Ubr, öffentlich vergeben werden.
Die Unterlagen liegen auf unserem Hochbauamt zur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck, der daselbiS erhältlich, üuö b.s zum
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verpachtet.
Zusammenkunft aus eingang.
Die am 27. Oktober
^kirchliche Nachrichten.
lLva.uje.ifche vjetiuiiiue.
26. Sonnrag nach T'rinitatis, den 20. November: Totenfest.
Gottesdienst.
In der Staöu.rehu
Vormittags SV, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für die Militärgememde. Pfarrer S ch ,v a b e.
Naci mittags 2 Uhr: Ninderkirche für die Alarkusgememde.
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Ludwig Steinhäuser.
katholische Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag den 19. November:
Nachmittags um ö Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit heil. Beicht. 1
Sonntag den 20. November.
Dermifcbte».
* Tie totale Mondfinsternis in der Nacht zukn Donnerstag konnte in Berlin trotz des teilweise bewölkten Himmels gut beobachtet werden. Besonders bei dem Eintritt der totalen Verfinsterung war der Himmel vollkommen klar.
* Ein hartnäckiger Gast. Eine amüsante Episode von allnl weitherziger Gaslireiheit erzählt Vico Mantegazza in der .Nastone" von einem eiitieriiten Verwandten, dem italienischen Eommendatore Znccani, der jahrelang m London ein großes Hans machte. Zuccani hatte m London eine Spiegelfabrik gegründet, wurde dann aber Bankier, verdiente Millionen und erbaute fich am Euston Lqnare ein schloßartiges Heim, das durch teilte Gastfreibett besonders in der italienischen Kolonie berübint war. Wer immer zur Zeil des Tiners ins Haus kam, blieb ohne Umstände auch zu Tisch, und sehr viele besuchteit Zuccani häufig, weil man eben dort gut und bequem essen konnte. Blanche kamen monatelang last täglich, aber den Rekord hielt doch ein hartnäckiger Gail, der, Ohne mit Zuccani näher bekannt ztl sein, jahrelatig täglich zuin Diner erschieti. „Sehen Sie/ so erzählte Zuccani einst lächelnd, und wies auf diesen treuen Freund, »den habe ich vor zwei Jahren emmal zu Tisch entgeladcn, und er nahm ohne weiteres an, daß die Einladung auf ewig gelte. Er fehlt nie." Wenn der Eommendatore verreiste oder einmal außerhalb seines Hauses aß, so wurde dem hartnäckigen Gast allein jein Tmer serviert, und wenn er selbst — was übrigens seltener vorkam — -verhindert war, dann verfehlte er nie, durch einen Brr ei höflich imilzmeilen, daß es ihm „beute zu seinem größten Bedauern nicht möglich sei, der liebenswürdigen Einladung Folge zu leisten". N.lt der Zeit fühlte er sich heiniisch und begann die Dienerschaft zu tnianutfieren. Paßte ihm das Meliü nicht, so wandte er sich ohne weiteres an den Hausmeister und äußerte vorwurisvoll: ,Ja, schämen Sie sich denn gar nicht, an der Tafel eines Zuccani eine solche. Wirtshauskost zu servieren?" Unö der freimütige Gast- Heber amüsierte sich köstlich, winkte dem Haushofmeister zu, und Las beaniinnöete Gericht kam nicht meljr auf den Lisch.
* Ameisenspinnereien. Tas bisweilen beobachtete Zusammenspinnen zweier benachbarter Blätter durch Ameisen ist Milcht das Werk eines einzelnen Tieres» sondern einer ganzen Menge von Arbeiterameisen. Diese stellen sich, wenn der Ptan zur Arbeit gefaßt ist, auf dem einen Blatt in einer Reihe auf, wobei sie den Kopf dem anderen Blatt zuwenden. Indem sie sich an dem ersten festkrallen, ziehen sie das zweite mit ihren Ober- liesern heran — so lange, bis die beiden Blätter sich berühren. Ist dies erreicht, so eilen andere Ameisen herbei; jede von ihnen jträgt eine Larve zwischen den Oberkiefern. Diese Ameisenlarven fl)ab en sehr enrwickelte Spinndrüsen und ihrer bedienen sich die Arbeiterameisen wie eines Weberschiffchens: indem sie die Larven
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ICircbc und Schule.
Dresden, 17. Nov. Die „Sächsische Volkszeitung" schreibt: Wie bekannt, führte wegen der durch die Schristdes M s g r. de Math i e s dem König z u g e f ü g t e n Verunglirnp-- fung der Bischof Dr. Alohs Schäfer unmittelbar beim Papst in einem Brief, den der königlich sächsische Kammerherr, päpstliche Geb. Oberkämmerer Exzellenz Ernst von Schönberg überreichte, Klage. In einem eigenhändig abgefaßten Schreiben antwortete daraus der Papst, der erst durch den Brief des Bischofs Kenntnis von der Angelegenheit erhielt, daß er mit dem Bischof über die schwere Ungerechtigkeit, die dem König zugefügt worden ist, tief betrübt sei und daß er sobald als möglich einen öffentlichen Widerruf und eine Entschuldigung seitens desMsgr. de Mathies herbeiführcn werde.
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Herbstkontroll-Versammlung.
Es haben aus der Stadt Gießen auf dem Hofe der alten Kaserne am Landgraf Pbilipp-Blatr zu erfchclucn:
L Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve. lKlemer Dienstanzug),-
2. Die Mannschaften der Reserve, sowie die zur Disposition der Lruppenieile und Ersatzbchöröen Enilassenen aller Waffen, einschließlich nur Garnisonöienstfahigen und zeitig Feld- und Garulsondienst u n fähigen-
3. Dieienigen der Landwehr 1. Aufgebots angehörigen Mannschaften, tucldjen em besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Herbsttontrollversammlung zu geht,- und zwar:
23. vtovember, 2 Uhr nachmittags, Jahrgänge 1903 und 1904 aller Waffen, sowie die unter Nr. 3 Ausgeführten iLanöwei r I. Aufgebots>, denen em besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Kontrollversammlung zugeht.
24. November, V llbr vormittags, Jahrgänge 1905 und 1906 aller Waffen.
24. November, 2 llbr nachmittags, Jahrgänge 1907 bis 1910 aller Waffen, sowie die oben unter Nr. 1 Aufgeführteit aller Jahrgänge und Waffen der Reserve (Cfiuicrc vp.).
Jur die auf Bahubof Gießen beschäftigten Beamten und Arbeiter auf Babnbof Gießen.
26. November, l) Ubr vormittags. Sämtliche Mannschaften, soweit sie nicht von der Bahn als nnablömmlich bezeichnet werden.
Tie Eriatt-Rcjcrvijtcu baden bei der Hcrbntontrouver- fammlung u i ch t zu cricycincn.
Es wird folgendes erinnert:
1. Befreiungsgesuche find bis spätestens 8 Tage vor dem Appell durch den Bezirtsfeldivebet des Haupimeldeamts eitizureichen und müssen durch die Burgermeiiteiei bezip. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein.
Berücksichtigung kann nur m den dringendsten Z allen stattfindew
<;ufammenkunft auf dem Schiffenberger Weg, Ecke der Bergstr.
Mtttoch den 23. November, nachmittags 2l/2 Ubr beginnend, werden verschiedene Grundstücke der Armeittasse und des städtischen Hospitals am Hohleichweg, bei dem Schlachthvs, iin Neustadterfeld und in der Schwarzlach e,,; Sin """ u cv-'(*—x——--
_ _______ stattgefundene Verpachtung von Trieb
viertel und sonstigen Grundstücken iit genehmigt. Die Pächter tut den aufgefordert, binnen 6 Tagen auf der Bürgermeliteret, Zimmer vir. 15, Bürgschaft zu leinen. B15/u
zftädtischer jtfrbeitsnaehuteis giessen
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Es können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern:
1 Garnier, 1 Schneider, 2 Schlößer, 1 Schuhmacher, 1 Spengler, 2 Möbelfchreiner, 2 Dienstmädchen, 3 Laufmadchen.
Lcbrtingc: 1 Kellner, 1 Jriseur.
Gau- uns Schauttvtttschattsperional: IKöchin, IHausbursche.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern:
1 Schmied, 1 Glaser, 1 Spengler, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 lanmvtrtschafil. Knecht, 1 landw. Diennmagd, 1 Dienstmädchen.
ES tuaic» arbeit:
3 amtier, 1 Gärtner, 1 Steinmetz, 2 Buchbinder, 1 Küfer, 1 Wagner, 1 Eisendreher, 3 Bauschreiner, 1 Schmied, 2 Bau- tcbloiier, 3 Heizer unö wiaschininen, 4 Annreicher unö Weißbinder, 2 Knechte, 4 ^ansburschen, 12 Laglöyner, 4 'Putz- unö Vnunruueit, 3 Waichsrauen, 2 ^aiidttiilgSgehilsen, 2 Schreiber, 2 Kassierer oder üagerarveiier, 1 Adressenschreiber.
Lcbrttuge: 1 Schloner.
Gatt- u. schantwttttchaftsvcrional: 7 Kellner, 10—12 Lohn.
zwischen den beiden Blätkern immer wieder hin- und herführen, weben sie diese allmählich zusammen. In den „Archives des Sciences Phhsiques" ergänzt der Lausanner Naturforscher E. Bugnion diese von Franz Doflein gemachte Beobachtung noch durch die Schilderung, wie die Ameisen in Fällen, in denen die Lücke zwischen den Blättern zu breit ist, so daß die Prozedur in der geschilderten Weise nicht ausgeführt werden kann, förmliche Ketten bilden, die den Zwischenraum überbrücken und die oft aus Ninf bis sechs Individuen bestehen. Jedes Insekt hält seinen Vordermann mit den Oberkiefern bei der dünnen Taille gepackt. Solcher Ketten werden viele nebeneinander gebildet und es können auf diese Weife Blätter zusammengesponncn werden, die durch Zwischenräume vvn mehreren Zentimetern getrennt find.
^Diplomatisch. . Aber, lieber Mann, es ist sehr unrecht von dir, daß du so über die Schwiegermütter schimpfst — es gibt doch auch gute!" — „Ereifere dich nur nicht, Elise! Ich habe ja nichts gegen deine Schwiegermutter — ich schimpfe ia nur über die meine!"
Montag den 21. November, abends 8 Uhr: Versammlung der konsirmterten weiblichen Jugend der Dchtthansgemeinde.
Donnerstag den 24. November, abends 8 Uhr, im MarkuSsaal: Bibelstunde. Bilder ans dem Leben Jesu.
_ Pfarrer Schwabe.
Freitag den 25. November, zur Feier des Ge bnrtstages Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs: Vormittags 98/< Uhr: Vereinigter Zivil- und Niilitärgottesdieitst.
, Pfarrer Schwabe.
Nachstkünftigen Sonntag den 27. November, als am 1. Advents findet jm Hanptgottesdienit Beichte und heil. Abendmahl für Ncatthans- und AlarkuSgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Weitere Abeiidmahisfeiern werden gehalten am 2. Advent für bie Matthäusgememde und am 3. Advent für die Markusgenieinde, jedesmal im Abendgottesdienst, wozu besonders auch die fonftr- mierte Jugend eingeladen wird.
3n der Zohanne5kirche.
Vormittags S'/r Uhr: Pfarrer A u s f e l d.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.
_ , Pfarrer Ausfeld.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.
3n der alten Friedhosstapelle.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Abends 71/, Uhr: Versammlimg der konfirmierten männlichen Jugend der Lnkasgemeinde.
Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johaunessaal.
Montag den 21. November, abends 8 Uhr: Versammlung deS Frauenvereins der Johannesgemeinde im Johannessaal.
Mittwoch den 23. November, abends 8 Uhr: Bibel-iMisflons-f stunde im Johannessaal. Pfarrer Ausfeld.
Nächstkün'ttgen Sonntag den 27. November, als am 1. Advent, findet im Hauvtgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam statt. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Weitere Ak-endmahlsfeiern werden gehalten am 2. Advent für die Lukasgemernde und am 3. Advent für die Johannesgemeinde, jedesmal im Avendgottesdieust, wozu besonders auch die fonftr- mierte Jugend eingeladen wird.
Nächstkümtigeii Sonntag den 27. November wird in beiden Kirchen eine Kollekte zum Besten der Kirchenkassen erhoben werden.
Heute, Freitag den 18. November, nachm. 51/, Uhr: Versammlung der konfirmierten werblichen Jugend der Johannes gemeinde im Johannessaal.
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2 7. und letzter Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Tie erste heil. Aiesse.
• um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
„ um 9 llbr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt.
Mililärgoltesdieust.
Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre: darauf sakramentalische Brudci. schafts-Andacht.
Freitag den 25. November, am Geburtstage Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs, ist um 91/, Uhr Attlitargottesdienst.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Arttkel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Zu Ihrem in Nr. 267 Blatt 2 veröffentlichten Artikel „Einbrecher und Nachtwächter, ein zeitgemäßes Thema für Gießen" möchte ich als Leser Ihres gcsch. Blattes folgendes bemerken.
Meiner Beurteilung nach wäre eine Organisation des Nachtwachdienstes durch die Bezirks vereine vollständig verfehlt. Was nützen der Allgemeinheit vier Nachtwächter, die je mit einem Fahrrad und Polizeihund ausgerüstet sein sollen? Rcin gar nichts. Oder denkt vielleicht der Schreiber des Artikels, daß sich die Einbrecher erst auf der Straße so lange aufhalten und sich verdächtig machen, bis der Nachtwächter aus seinem Fahrrad mit Polizeihund ankommt? Bei sämtlichen erwähnten Einbrüchen (Hoffmann-, AZilhelmstraße und Ost-?lnlage) steht fest, daß der oder die Einbrecher von der Rückseite der Häuser gekommen sind und auch ihren Wea wieder zurück genommen haben, irifolgedessen könnte nur ein Nachtwachdienst in Frage kommen, der die Grundstücke (Häuser, Gärten usw.) von Zeit zu Zeit gründlich nachsehen würde. Nach meiner Erkundigung bei der hiesigen Wach- und Schließgesellschaft hat dieselbe fünf Wächter im Dienst. Wenn eben die 9111 gemein6cit eine größere Sicherheit wünscht, sollten sich hauptsächlich die Villenbesitzer dieser Organisation anvertrauen. Durch vermehrte Anschlüsse bei der Wach- und Schl^eß- gesellschaft wäre es ihr möglich, auch mehrere Wächter einzustetlen und die Sicherheit würde dadurch eher erhöht werden als durch einen Nachtwächter mit Fahrrad. Der Leiter der hiesigen Wach- und Schließgesellschaft bedauert nur, daß ihm noch soviel Mißtrauen entgegen gebracht wird, was ja durch verschiedene Vorkommnisse bei Anderen Gesellschaften teils wohl gerechtfertigt wird. Der Beweis ist aber auch gebracht, daß sich das hiesige Institut bei seinen Abonnenten des größten Vertrauens erfreut.
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Die Wiiluärpan'e nut einnetlebier roter Knegsbeoröerung bezw. Pavnotiz unö Führungszeugnis finö mttzubringen. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen, Stocke, Schirme, Pfeifen unö Zigarren unö vorher weg- zutegen.
Sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen Kontrolltages bis emschließtich Acitteriiacht unter dem Militär- gesep.
Demgemäß werden auch llnpunltlichkeit und Ver- fäumnts der Kontiollverfammlung bestraft.iß15/,.
Montag, 21. November, vormittags 9 Ubr beginnend, werden etwa 130 städtische Tricbvicrtel zwischen KaiserMllee und Mittelweg gelegen sowie ein eingefriedigter Garten am oberen Eichweg aut 6 Jahre meistbietend verpachtet.
Zusammeittunst auf der Kaiser-Allee, Ecke der Wolfstraße An demselben Tage, nachmittags 2‘/2 Uht beginnend, werden verschiedene Grundstücke unö Gärten der Stadt, der Armenkasse unö des Hospitals auf dem Nahrungsberg, am Altenfeldweg, am öttegelpfad, auf dem Settersbreg und am Aulweg auf öie Dauer von G Jahren anderweit verpachtet.
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München, 17. 9Zr>D. Nach amtlicher Mttteiluna wird die Einfuhr von Schlachtrindern und Schlacht- schweincn aus Frankreich nach Bayern in einigen Tagen mit der Maßgabe gestattet werden, daß wöchentlich eingebracht werden dürfen: in den Schlachthof Augsburg 100 Rinder und 100 Schweine; Hof: 50 Rinder und 200 Schweine; Kaiserslautern: 100 Rinder und 200 Schweine; Ludwigshafen: -150 Rinder und 200 Schweine; München - 500 Rinder und J400 Schweine; Nürnberg: 300 Rinder und 400 Schweine und «Regensburg: 70 Rinder und 100 Schweine. Ter Einführende 'bat spätestens fünf Tage vorher bei der Schlachthofdirektion des -Bcsttmmungsortes unter Angabe der Stückzahl anzufragen, ob die Zulassung nach Maßgabe des Wochenanteils gestattet werden ftann.
Die Pflege der Stimme erweist sich immer mehr als ebenso notwendig wie diejenige etwa der Hände und der Zähne. Unter allen Mitteln, die eine klare freie Stimme schaffen, wohltuend auf Hachen und Half wirken, üblen Geruch aus dem Munde nehmen, hat sich keines nur annähernd so verbreitet und behauptet, als die in ihrer Wirkung unvergleichlichen Wybert-Tabletten. Sie gehören zum eisernen Bestände jedes Haushaltes, wie Seife und Zahnpulver. Die lange ausreichende Schachtel kostet in allen Apo- heken 1 Mark. Depot in Giessen: Peliknn-Apotheke, Kreuz 2 Kuoerts mit Firma billigst vrühl'sche Unioersitätr-Vruckerei. R. Lange. Gießen
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In ocr Zen vom 21. bis euucyi. 30. uomcuibcr lüiu werden die sänulichen uaot. «ttraircutanuie gcivutt.
Wahrend dieser Liett huö öie r/tucmauvcrschlüsse an Grund- I stllcksenuvnfsermigen oerschlossen zu hauen.


