Ausgabe 
14.12.1910 Zweites Blatt
 
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oalronen, ble er noch in feinen Kleidern fletfcn hatte, auf dem Aeimtuefle im Reibe zur Explosion gebracht. Der Angeklagte be- j0UVtete, nur Zündhütchen abgebrannt zu haben; das Gericht lfme jedoch fest, bau er miubefien-s in zwei fällen auch Patronen lir Erolosiou gebracht hat. Uebrigens satten die Zündhütchen .denfalls unter bas Gesetz. Das Gericht nahm eine fortgesetzte Handlung an uitb erkannte nuf die 'Bliminaiftrafe von drei lUoiiatcn Vefängni-S. Dav Gericht war mit ber Staatsnmvaltschast einig, jajj im Dorliegenben Falle Begnadigung am Platze fei.

Eine Privatklage

vurde von dem HandelSinann A. S. in Alsfeld gegen den HandelS- nann E. F. dorten erhoben, weil er ihr. in ber OeffentlichkeU des freMiches bezichtigt halte. 2lni Schöffengericht wurde der 91r. i'efloaie wegen Beleibignug zu 200 Pik. Geldstrafe verurteilt. Vor )em Berufungsgericht nahm der Angeklagte feine Aeußerung unter )ein Ausdruck des Bedauerns zurück: er vervflichtete sich, die Er- lürung auch innerhalb zwei Wochen im Alsfelder Kreisblatt zu leröfientlichen und bezahlt 70 Mk. zu Gunsten ber Alsielder Orts- ttmen. Die Klage wurde hierauf zurückgezogen unb bas Verfahren ungeftellt. _____________________________________

Die Moabiter Stratzenlrawalle vor Gericht.

< Berlin, 13. Dezember.

Bei Beginn ber heutigen Sitzung befinden sich nur noch acht Personen auf ber Anklagebank. Am Verteidigungslische nehmen tur noch Reck)tsanwalt Heine unb Rechtsanwalt Heinemann Llatz-

Es wird in der Erörterung des allgemeinen Teils fortgefahren mb zunäcM eine Frau Thomaske vernommen, die an inem ber Krawalltage bei ihrer Schwester in der Rostocker- trafee zu Besuch war und beobachtete, wie die Volksmenge von )tn Schutzleuten mit blanker Waffe die Strafe hinabgetrieben imrbe. Ein junger Mann, der von einer anderen Rickrtung 'am, wurde von einem Polizeioffizier vorgenommen. Der Offi­zier schlug ihn mehrmals mit ber blanken Klinge auf den Rücken, vorauf biefer unter einen auf ber Straße stehenden Hand­vagen kroch.

Der Staatsanwalt beantragt hierauf die Ladung des Journalisten Steinberg und mehrerer Schutzleute, die bekunden ollen, daß die Schutzleute sich korrekt benommen und daß der mgeblich geschlagene junge MannBluthunde" gerufen hat. R.-A. bei ne: Ich habe nichts gegen die Ladung dieser Herren, muß tber doch bemerken, daß, wenn der junge Mann auch wirklich ,Bluthunde" gerufen haben sollte, für den Offizier fein Grund wclag, mit dem Säbel nach ihm zu stechen.

Weitere Zeugenaussagen haben das Verhalten der Polizei it dem Krugerschen Schanklokal zum Gegenstände.

Es wird dann ber Journalist Steinberg vernommen, fr hat nicht gesehen, baß ber unter dem Wagen befindliche junge Nanu mit dem Stelzbein von dem Polizeileutnant geftodjen wor- >en sei. Auch die diesen begleitenden Schutzleute hätten nur ver­acht, den Mann hervorzuziehen, nicht aber auf ihn eingestochen.

Polizeileutnant Fol te, der nach ber Schilderung der Zeugen flr den Vorfall in Betracht kommen kann, bestreitet wiederholt, iach dem jungen Manne gestochen zu haben.

Morgen wird die Verhandlung fortgesetzt.

Sport.

Am Sonntag war ber Verein für Beweg ring s- piele mit seiner 1. Mannschaft in Wetzlar, um das fällige Aiederholungssviel um die Meisterschaft auszutragen. Da ;edoch ein Schiedsrichter erschienen war, lieferte er dem Wetzlarer Fußdall- lub ein Gesellschaftsspiel, aus dem der btefte Klub stark iberlegen mit 4:2 als Sieger hervorging. Nächsten Sonntag mdet auf dem Trieb ein Meisterschaftsspiel gegen B. f. B. Mar> nirg statt.

JUL________2!________

UniversitätS'Nachrichten.

hc. Darmstadt, 12. Dez. Auf einstimmigen An­krag der Abteilung für Jngenieurtvesen wurde durch Be­

schluß von ReN-r unb Großem Senat der Technischen Hochschule dem Chef der Firma Grün und Bilfinger A.-G. zu Mannheim, Herrn Ingenieur August Grün daselbst, hi Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die Förderung der technischen Wissen schäft en durch vorbildliche Arbeiten auf den Gebieten des Massiv-Brückenbaues, des Eisenbetonbaues und der Gründungen die Würde eines Doktor-Ingenieurs ehrenhalber verliehen,

Deliniiebtcs.

Rabelais in Musik. Aus Paris wird berichtet: Tas Meisterwerk von Rabelais, der Pa.rtagruel, diese geniale Schöpfung grotesker Satire, wird bemnädyft das Licht der Rampe erblicken, und ber findige Panurg wird als Opernheld über die Bühne ziehen: Claude Terrasse, der bekannte französische Ton­setzer, hat das Wagnis unternommen, die gewaltige Schöpfung Rabelais' in Musik zu setzen. Er hat eine komisct-e Oper in sechs Akte geschaffen, in 5er 14 Personen auftreten, alles Gestalten, die die Phantasie des großen Spötters der Welt geschenkt hat. Tas interessante Werk wird im Grand Theätre in Lyon seine Ur­aufführung erleben,

VÜchertifch.

Die Lebensweisheit ber talmudischen Lite­ratur (Talmud und Midraschim) in dichterischer Gestaltung von Dr. Leo Hirschseld, Großherzogl. Provinzialrabbiner zu Gießen. 2 Teile (Schumanns jüdische Volksbücherei, Band 58 und 59), Frankfurt a. M. Verlag von I. K a u f s m a n n. Die beiden Bändchen wollen nach dem Vorwort des Verfassers die aus dem Vollen schöpfende Lebensweisheit des Tal­mud unb der mit ihm zusammenhängenden Literatur des Midra­schim, ein den gesamten Religionsstoss des Judentums darstel­lenden Komplex von Sammelwerken, in dichterischer Umkleidung darbieten. Es umschließt nicht allein in erschöpfender Ausgiebig­keit die Sprichwörter ber genannten Literatur, die hier in ihrem weitesten Ausmaße gefaßt ist, sondern auch alle Arten von Sittenlehren, in den mannigfachsten Formen der philosophisch-nüchtern Betrachtung, ber Allegorie, ber geschichtlichen Erzählung, des Witzes, ber lehrhaften Unterhaltung. Mit Genuß wird man diese geschmackvolle Verbeutschung lesen, die uns ein lebendigeres Bild von den Anschauungen unb dem Leben der Juden gibt, als dickbändige Werke. Namentlich auch ber wird viel Freude an den beiden dünnen Bändchen erleben, der die Volkskunde als außerordentlich wertvolles Lebenselement zu schätzen weiß und zu vergleichenden Beobachtungen befähigt ist. Die schlichte, poetische Form gibt dem Werke einen besonderen Reiz.

ßanöcL

* Konkurse in Hessen. lieber das Vermögest des Schreiners Heinrich B a cf o f in Mainz, Inhaber der Firma St. Dries & C o., Kistenichremerei daselbst, wurde am 21. Nov. das Konkursverfahren eröffnet. Anroaltsbureanvorsteller Stefan in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforde- rungen sind bis zum 15. Dez. bei dem Amtsgericht Mainz anzu­melden. lieber das Vermögen des Holz- und Kohlenhändlers Philipp K l i n g l e r zu S t o ck st a d t wurde am 29. Nov. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt K. B r u n 51t Gerns­heim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konknrsforderungen sind bis zum 23. Dezember bei dem Amtsgericht Gernsheim anzumelden. Heber den Nachlaß des am 25. Januar 1910 ver­storbenen Schreinermeisters und Bauunternehmers Philipp B a y e r in Nieber - Ra m stabt wurde am 5. Dez. das Konkursverfahren eröffnet. Gerichtsvollzieher i. P. Philipp R e i b st e i n in Darm­stadt, Blcichstraße, wurde zum Konkttrsverwalter ernannt. Ron- kursforderimgen sind bis 111m 24. Dez. bei dem Amtsgericht Darm­stadt II anzumelden. Heber das Vermögen des Kolomalwaren- bäublerS Heinrich Josef Fröhlich in Mainz rourbe am 2. Dez. das Konkursverfahren eröffnet. Anwaltsgehilfe Adam Span- knebel in Mainz rourbe zum Konknrsverroalter ernannt. Kon­kursforderungen sind bi§ zum 28. Tez. bei dem Amtsgericht Mainz anzumelben.

mflrfii.

fe. Frankfurt a. M., 18. Dez. Heu- und Strohmarkt, Angefahren waren 8 Wagen Heu unb 3 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 8,008,50 Alk., Stroh (Kornlangstroh) 2,40 bis 3,0.) Alk., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft aut. Die Zufuhren waren aus Oberhesselt und dem Kreise Dieburg.

io. Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom 14. Dez« Aufgetrieben waren 1528 Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Ztr. Vebenbgero. 52.00-54 Alk., Schlachtgewicht 65.50-67 Mk. Vollsikischige Schweine über 2 Ztr. Lebendgewicht 53.00 - 55.00 Mk., Schlachtgewicht 66- 68.00 Mk. Vollfleisckuge Schweine über 2l/i Ztr. Vebenbgero. 55.0 -55.00. Alk., Schlachtgewicht 67.OU-7O Mk. Fett- schweme über 3 Ztr. Lebenbgewlcht 5l.ö>i53.00 Mk., Schlachtgew. 66-68 Mk. Fleischige Schweine Lebendgewicht 00.0000.00 Mk., Schlachtgewicht 00.0000 Mk. Sauen Ledendqerotcht 00 00 Mk., Schlachtgewicht 0000 Wik. Geschäft langsam, bleibt Heberstand.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik steherwen Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Kochet mit Gas! Dieser Ruf ertönt schon seit Fahren, und wo früher eine solche Einrichtung nur in den besser situierten Kreisen anzutreffen war, kann man heute solche auch bei weniger bemittelten Familien antreffen. Ja, man muß auch offen ge­stehen, dieses Kochen mit Gas ist schon, sauber unb zu den seit­herigen Preisen auch annehmbar. Nun wurde aber in der letzten Stadtverordnetensitzung beschlossen, den Preis für Kochgas um 4 Pfennig hinauf- und den für Leuchtgas um 4 Pfennig herab^ zusetzen, also einen einheitlichen Preis von 17 Pfg. herzustellen Praktisch mag dieser eingeschlagene Weg wohl sein, aber ideal ist er nicht. Wenn man auch zugebcn muß, daß infolge dec hohen Kohlenpreise unb Arbeitslöhne das Gas sich teurer stellt, so wäre eine Erhöhung des Heizgases um 2 Pfg. für den Kubik­meter genügend gewesen, denn gerade die kleineren Kreise haben aus finanziellen Gründen das Gas nur in der Küche. Das Leucht- gas konnte man aber ruhig bei den seitherigen Preisen belassen.

Meteorologische veobachtrmgen der Station Sietzen.

Höchste Temperatur

Niedrigste

0

Sonnenschein

75

91

92

+ 10,1X

4- 2,5 lc.

Dez.

1910

sr L

55

N 2

Niederschlag 0,0 mm.

13. 2

13. 9

14. 7»

SSW 2

SSE i 2

NE , 2

743,0 [-{- 9 2 6,5 742 1 I 4-3,1 1 5,2 <42,9-4-0,2; 4,3

I bis 13. Dezember 13.

am 12.

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Geschäftszimmer zur Einsicht offen.

Obenhausen, 12. Dezember 1910.

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Reiskirchen, am 13. Dezember 1910.

Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner.

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Gießen, den 12. Dezember 1910.

Größter 01 i^es Amtsgericht.

Staufenberg, den 12. Dezember 1910.

Großherzogl. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan.

Großh. Bürgermeisterei Allertshausen.

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Am Donnerstag den 15. Dezember 1910, nachmittags 3 Uhr, wird auf dem OrtSgerichtsbureau in Gießen das i. d. Moltkestraße geleg. Anwesend. Schweinehändlers Heinrich Himmeireich öffentlich versteinert. Der Znlchlaq erfolgt, auch wenn die Taxe nicht erreicht wird. Kaufliebhaber werden aus die Ver­steigerung besonders ausmerksani gemacht, weil bei der ersten Versteigerung nur ein unverhältnismäßtg geringes Gebot ab- gegeben worden ist. d,8/u

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uiberroeit verpachtet werden.

Gießen, den 13. Dezember 1910.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße«.

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Offerten sind verschloffen mit der Aufschrift Holz­submission bis zum 20. d. M., nachm. 2 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, ido alsdann die Eröffnung stattfindet.

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In das Handelsregister Abt. B. wurde eingetragen be­züglich der Firma Heinrich Winn & Comp., Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in Gießen: Die Firma ist in Hoch- inb Tiefbaugcsellschast vormals Winn Le Co., Gesellschaft

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Nachverzeichnetes Holz aus den Waldungen der Ge­meinde Staufenberg soll auf dein Submissionswege vergeben werden. (Distrikt Eichwald):

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Der Voranschlag der Gemeinde Allertshausen für 1911 Rj.

vom 20. d. MtS. ab acht Tage lang aus unserem ^eschastszimmer zur Einsicht offen.

Allertshausen, 12. Dezember 1910.

Bekanntmachung.

In das Genoffenschaftsregister wurde bezügUch deS Spar­und Vorschußverein Allendorf a. Lda. eingetr. Genoffenschaft >ntt unbeschrärtkter Haftpflicht eingetragen: Konrad Wagner I. scheidet am 1. Januar 1911 aus dem Vorstand aus und an seine Stelle ist Konrad Lotz II. in den Vorstand gewählt

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Die Gemeinde Li ch beabsichtigt, die auf etwa 1100 Hektar Privat« flrundbesih ihr zustehenbe Schafweibeberechtigung fürs Jahr 1911 rm Subnusfionswea zu verpachten. Die Bedmgunaen können auf menger Bürgermeisterei eingesehen werden. Angebote müssen ichrlftlich bis zum 23. L Mts., nachmittags 3 Hhr, eingereicht fein, wo auch deren Oessnung ftattfinbet. Bl4/u

Lich, den 13. Dezember 1910t

Grotzherzogliche Bürgermeisterei:

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Holzsubmission

Rachverzeichnetes Holz aus den Gemeindewaldungen soll aus dem Submissionsweq vergeben werden.

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Etwa 100000 cbm für bas Rechnungsjahr 1911 sollen ver­geben werben. Bedingungen und Angebotsmuster können von unserer Ausktinftsstelle im GefchäftSgebaube Hohenzotlernvlatz, Zimmer 104, für 50 Pfg. (nur Postanweisung« bezogen werden. Erönmlng der mH entsprechender Auischrift versedenen unb an unser Techni-ches Bureau vorher einzusendendcn verschlossenen Angebote erfolgt am 5. Januar 1911, vormittags 11 Hhr, in unserem Geschaftsgebaude HohenzoUerltplatz, Zinuner 107. Zuschlagsfrist 4 Wochen. D14/13

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Der Voranschlag der Gemeinde Langd für 1911 Rj. tieqt vom 17. d. Mts. ab acht Tage lang auf dem Bürger- meislerei-Biireau zur Einsicht offen.

Langd, 13. Dezember 1910.

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