Ans Stadt nnd Land.
Verdrossenheit nnd unfruchtbarer Kritik, vielmehr sehnen wir uns
2Iu$ MaroNo.
-rv; -7, einei Fackelkahnfahrt auf dem Klasse und wurde im Jahre 1901 von der Fairfield-Werft gebaut'
Schloßteich. Ter Kronprinz speiste abends bei dem Ofsi-1 pr hinr n"n — - -ü - -' •ffeDaul'
zierkorps seines Regiments, auch die Prinzen August Wil- helm und Adalbert besuchten ihre Regimenter.
tet Schwebe geblieben sind, zu lösen. Gegen Ende August werde er nach P<rris gehen, um über die Frage des Hafens von Tanaer zu verhandeln. u
-— Bei der Altonaer Ma- 1int ® Arb eiter, 9 5 Mann, die rJ1?ni i Solidarität mit den ausständigen
ncufy der Betonung unseres deutsch-nationalen Volkstums im Gegensatz zu internationalisie- >renden Bestrebungen, welche unsere gesunde
Ein Wunsch des Kronprinzen.
„Eurer Magnificcnz danke ich verbindlich für die gütigen Worte, die Sie namens der Albertus-Universität an mich gerichtet haben. Wie ich es als besondere Ehrung angesehen habe, Äs mir Rektor und Konzile vor zwei Jahren die Würde eine# immerwährenden Rectors Magnificentissimus an der ältesten von
den Hohenzollern in preußischen Landen gegründeten Hochschule antrugen, so erfüllt es mich heute mit Stolz und Freude, nunmehr auch persönlich in Ihren Kreis eintreten und meine Zugehörigkeit zu dieser altehrwürdigen Pflegestätte deutscher Wissenschaft und Kultur in ihren Räumen bekunden zu dürfen. Tabei schweifen mente Gedanken mit Ihnen zurück zu meinen Vorfahren, die vor mir diese Würde bekleidet und die an ihrem Teil bemüht gewesen sind, der treuen Arbeit der Alberttna ein Förderer zu sein. Sie sollen auch mir als Rector Magnificen- ttssimus zum Vorbilde dienen. Diese festliche Stunde führt mir wieder die schönen beiden Jahre vor Augen, die ich als Stu- dsnt im lieben alten Bonn verleben durste, eine Zeit, an die ich mit Freuden denke und der ich. die Erkenntnis verdanke, welche Summe von Geist und Schaffens- freud igkcit an der deutschen Hochschule zum de ul s ch e Jugend geleistet wird. In diesen wahren glaube ich auch durchgeführt zu haben, was wir, dte äugend, aus gelehrtem Munde vor allem hören möchten.
Mmne neue Würde gibt mir die willkömmene Gelegenheit, der — lu, uuu,„ UBglela) la) gnra)I|a)el
Dolmetsch dieser Gedanken zu sein. Weisen Sie uns Wege, auf ?ur^S. ü' Teilnahme an den griechischen Wahlen enthalte denerr unser deutsches Volk wandeln soll, um eine Stellung unter nP "" ““
Irred6erq 23. August. Die Rohbcmarbeiten der neuen Großh. Blindenanstalt wurden zwei hiesiaen Firmen übertragen. Mit dem Bau mird sofort begonnen. _ 73 3)arln^labt' 23* A"g- Zurückgekehrt ist der Eins.-Fretw. Karl von Milser vom hiesigen Leib-Drag,. Regt. Nr. 24, der, wie gestern gemeldet, seit einigen Tagen flüchtig gegangen war. Seit Sonntag war er verschwunden. Am Montag sollen größere Forderungen beim Regi«
önr?^e V^etlt Repubttgue" schreibt: Dte Sicherheit unserer ottOK ilometerlangenGrenzeinMarokko verpflichtet mr.s, dem Modernen Fortschritt in Marokko Eingang zu verschaffen Wir werden das tun mit möglich st wenigGeräusch, indem
.soweit irgend zu umgehen, blutige Interventionen vermeiden und indem wir uns auf die unbedingt unvermeidlichen polizeilich^ Operationen beschränken. Man muß Pichon Dank wissen daü c£ ks nachdrücklich ausgesprochen hat, daß wir handeln werden oyne an Eroberungen zu denken, aber auch ohne Schwäche und ohne uns einschüchtern zu lassen, ' UnD
^ondon, 23. Aug. Wie das „Reutersche Bureau" aus Langer meldet, wird in diplomatischen Kreisen lebhaftes ^n' durch die Nachricht, daß ein Amerikanerden -vejitztitel an einem größeren TeildesAndjeradi strikte« erworben hat, der nicht nur von innerem Werte, sondern von unberechenbarer politischer und strategischer Bedeutung stl. Der Erwerb ist seit Jahren der bedeutungsvollste und yar da er völlig unerwartet kam, besonders in Spanien Un- ^ns^?^orgerufen — Die Folge des Erwerbes wird allem ttn chein nach eine Revision bestimmter wichtiger Verträge sein müssen, und eme andere Anerkennung des Rechtes der Ausländer in Marokko Land zu erwerben.
tta?h^§<^C<Lt,,rtoa971ificentiffintU5. Um 10Uhr Kronprinz vor dem Portal der Universität ein, wo rwn dem derzeitigen Prorektor der Universität, Professor begrüßt wurde. Im Senatszimmer erwar- rf ^»nat/ der gesamte Lehrkörper und die Beamten hm? ber Vorstellung der Herren erfolgte dann
"hr der feierliche Einzug in die Aula. Dr. Manigk ^g^üßungsansprache an ben .Kronprinzen. Nach von Schlußworten des Prorektors erfolgte die Investitur. L^^etn alle Anwesenden sich erhoben hatten, wurde der ^?^6rrnz mit einem Purpurmantel und einer Kette be- h die Stiftungsurkunde, der goldene Schlüssel
und das Siegel überreicht. Sodann brachte der Prorektor Dr. Manigk ein dreifaches Hoch auf den Kronprinzen, den neuen Rektor Magnificentissimus aus. Nunmehr betrat der Kronprinz, geschmückt mit den Insignien der neuen Wurde, den Katheder. Er hielt folgende, von allen An- !wesenden stehend angehörte Rede:
Gießen, 24. August 1910.
Das Ende des Gießener Hochschulstreitcs.
den Studenten Sturmfels und Martrn Schtnitk .fterutTn ^enchtete Antrag, die gegen sie wegen h?1"/8 e,.n“ polrtrschen öffentlichen LrsammlMg P^bE^enat erkannten Strafen des Verweises und d« Relegrerung auf^uheben, ift, wie nicht anders zu erwarten
V» /elen£°rff«■ Tie Entscheidung des Btrni- stenums m Sachen Sturmfels wird damit begründet, daß nacv O 24 ft PT «K-- cn.r_.j-. . n c ... "
Die Sage in Kreta und Griechenland.
r JP 9 23: Aug. Der Vertreter des „Temps" in Lau-
wnne hat V en i z e l o s , welcher gegenwärtig in der Schweiz weilt, aufgesucht, um ihn über die Lage von Kreta und Griechen- land zu mterpellteren. Bezüglich K r e t a s beschränkte sich Veni- zelos aus dte Versicherung, daß die Kreter im Vertrauen auf hlr q pno Gewogenheit der Schutzmächte bezüglich
Landes beruhigt seien. Bezüglich der kre- tischen Kandidaturen zu r g r i e ch i s ch e n N a t i o n al- eri ammlung erklärte Veuizelos, er halte es für einen Fehler, ^r den gegenwärtigen Umständen den Griechen vorzuschlagen, Welche nicht das griechische Jndigenat besitzen.
9rfOor öwer Wochen bei seiner Durchreise durch Athen denen, welche ihm eine Kandidatur anboten, formell erklärt, ?n9C/ i" Kl:eta öffentliche Aemter belleide,
(?r ? ^m griechischen Parlament nicht annehmen könne.
L^be ferner erklärt, daß es ihm schwer, wenn nicht unmöglich m teefem ^8ZEmbltck seine Verpflichtungen in Kreta uh Mich, obgleich ich griechischer
^•ointeiiö vieler ^eoanlen zu fern. Welsen Sie uns Wege, auf r arx • P. Zeitnahme an den griechischen Wahlen enthalte, denerr unser deutsches Volk wandeln soll, um eine Stellung unter kretffcken Npni^nlPÄ ^/uschaft als Chef beri iicuumd in iLacyen Sturmfels wird damit bearündet daff
dm, Völker einnchmcn äu können, die .hm seinen geisügen und mLf-S'V möcht^ °ÄiL" nn^^^Wen b ir. den »effberSetu^
physischen Kräften entsprechend zu Recht zukommt. Daber ist baß ich oder meine Kollegen der Türkei das Recht zuerkennen' Beschwerde zulässig ist, wenn der
uns nicht damit allein gedient, die Schwächen und Mängel N Fragen dieser Art einzumischen." Venizelos fügte noch Strafe der Ausschließung erkannt hat. Die
unseres Landes zu kennen, denn diese Erkenntnis führt leicht zu er bei späteren Wahlen orklärt nnd 2 wrrd materiell für unbegründet
‘ * mii^P nn^^^ues Mandat zur griechischen Kammer annehmen I Ministerium werter dazu bemerkt: Seine
A't b P^n seine Aemter m Kreta niedergelegt habe. I ^afe rst als erne durchaus angebrachte Sühne für einen «• ' 23- Aug. V e nrzelos wurde mit starker Mehr-! öeharrlrchen Verstoß aeaen die Tiszivlin anmfpfiPTt c-xipwn
des Krieges und der Marine, welche nicht kandidierten. Die Denn Dorgegangen i|t^hJic gegen
.«.k ’ - - - fen ? r9 n? abgefe^en davon, daß nnr kernen Anlaß haben,
völkische Eigenart zu verwischen drohen. Seien te- uhu ucl -jjuituu: roeime nie
Äbl.Sä! ä ÄML’?*'?" ÄS,SÄ L dem. drei,acheu Ruf veremigen: Alma mater AG-rtina, e“ L>U„ ,! ‘eine Strafe überhaupt i
im Kranze deutscher Universitäten, sie lebe Hoch,' hoch, weil die Pforte die Einha l tu^g^d er Ve7nch^?u ngen' I wÄen^wär'e^ Unt> fomit durchaus zwecklos
Nachdem das Hoch, in das die Anwesenden begeistert I keinen Einfluß ^aiff die ^Kretafrage^ ausüben "und ^Venizelos^ede ** *
ernstrmmten, verklungen war und Sänger das Hohenzollern- Berbrndung mit Kreta abbrechen werde. I . Klernpflaster haben folgende Straßen tn unserer
lred von AAlner wirkungsvoll zum Vortrag gebracht hatten, ------------— ®‘ aib\S’aIte"L Hammstraße 3600 qm, Landgraf-Philipv-
verließen der Kronprinz, der Senat und das Generalkonzil 3UM Untergang ÖCS britischen KrCUWS Beöfort“ Ia^ 2915 qm, Bruchstr. 727 qm, Goethe-
in fewrlrchcm Zuge die Aula. Der ferner B-diord" h,r L Z, 4 ' ' streße, terlwer,e, 1700 qm, Arn S-lterstor zur Wcstanlaae
Abends war die Stadt glänzend beleuchtet. Die S t u. Straße van fetca'Äte,' & unLlk^^/^^ Steinstr. 3500 qm, Reuenwkg
I> ent en wachten eine. Fackelkabnfabrt auf dprn ! Klasse und wurde im 5>obi-p 19M h^n unterhalb 3oo gm, Bleichstraße 9075 qm, Grabenstraße 370
. °r war als° ein v er h^cil i n iH ä ß'. H e u7?S ch lf f, n°7L 380 qm, Sudanlage 4600 qm, OstLnlage
hd) nicht annähernd so mächtig wie die modernen Schlachtschiff- f 00 -SEf ^rdanlage am Oswaldsgarten 1372 qm, Jo- Lb^ 'utmerhin ein sehr wertvolles Schiff der britischen ^Ersstraße 2000 qm, Plockstraße 600 qm, Liebiqstraße .Die Wanerverdrangung betrug 9800 Tonnen. Die meisten von der Oberh. Eisenbahn, 2100 qm, Alicestraße M0 Qm
voneinander getrennt waren. Jeder einzelne der Räume Straßen über erne flache von rund 43 000 qm Klein-
durch bewndere Vorkehrungen geschützt. Die Maschinerie bestand ff' m.
°us der seinerzeit so viel umstrittenen B-llevillekcssel. Dann Der Mitteldeutsche Geflügel, und Ka.
^.besonders lwhe Fahrgeschwindigkeit erreichen nrnckenzüchterverb and entfaltet eine rege Tatia- hpfnnhp4a' m Schiff eine sehr geringe Breite gegeben, was ein kert. Nächsten Sonntag hält der hessische Bezirk zu Allen, besonderes Arrangement der Maschinen notwendig machte. borf eine Versammlung ab, es kommen dabei tee ffir Oktober hpa ^„^Mtroffenen amtt^ Meldungen des Kommandanten M Wieseck geplante Bezirksausstellung und ein in Gießen
ass'tiTÄÄsa«
to. Das Unglück ereignete sich auf dem sogenannten Samarang- ^^ellung 1911 m Klern-Linden verhandelt wird.
hnn JnIlberÄ ber Fusel Quelpart am Eingang der Straße " Unser Regiment verließ heute vormittag in zwei düng, daß wenig d-s^ Schifff^retten LnMabe “n 7^ Fulda zu
was auch wohl verständlich ist, wenn man hört, daß das Wasser « ..\n. , Mabe.zell und Umgegend bezieht das
gleich mit solcher Gewalt eindrang, daß achtzehn Mann ihr Leben ^g'.ment für 14 Tage Standquartier.
S*3ÄÄ !
Der Korrespondent der ,Daily Mail" in Tanger berichtet, daß die Karawane des maurischen Ministers des Auswärtigen El Mokri, der gestern dort von Fez kommend eintraf, in der Nähe von Alcazar die Leiche eines Mannes fand, dem der Kopf abgeschnitten worden war und der sonst noch einige Stichwunden am Körper hatte. Es wurde sesltzestellt, daß die Leiche, die man mit nach Alcazar nahm, die eines Mannes war, der zwei Tage vorher durchreiste „und nur Englisch sprechen konnte". Man nimmt an, daß der Ermordete em britischer Untertan war, und die Angelegenheit erregt infolgedessen hier großes Aufsehen.
Dem „Standard" wird aus Tanger gemeldet, daß El Mokri auf Befehl des Sultans jetzt dauernd in Tanger bleiben wird, weil die französische Negierung sich darüber beschwerde | daß der Vertreter des Sultans in Tanger niemals die Vollmacht habe, dringende Fragen von Wichtigkeit zu erledigen wodurch immer unangenehme Verzögerungen -ntsiänd-m ff......„ u , e „ , E3 w e, „„aoets utt6 n Frankreich wünschte deshalb einen Vertreter in der MH- desk"?e» im schnellen Fahrffn beschäfNg" E oewen.m.»>«.- i m ------------
Hofes m Fez zu haben, was aber Mulai Hafid nicht wollte Minotaur und Monmonth von demselben Geschwader er- GeschastSiahr 475 Waggon Kohlen, darunter 50 Waggon Darum gab er El Mokri die nötigen Vollmachten. ’ des Kreiders zu bleiben, ber von Anthrazit und 90 Waggons EisormbrikettS, bezogen. Die
Paris 23^Aug. Der^ Verlreter des „r-mhs" in TangerRÄ bi= Verein seinen M.tgliedern stellen kannte, sind
E Unwrreln-ng rnü dem marokkanischen Minister desff-h-n. Tie japanischen Behörden^wurden um tzitteff'^" rc,e b,c- b,e bec hessische Staat für die etngelnen S8et= Äem Elndrucffmll WfrfSn $$ bringe aus Fez den ffebeten, trotzdem von vornherein wenig Aussicht vrnhandm Haltungen in Gießen durch die syndikatfreie Kohlcnvereiniaunq
BeÄft«n3SrX o.e Wnen mit Wasser gef-.l". m Mannheim, Filiale Offenbach, erreicht hat?
berechügte Sorge, sich gaum zu unterrichten, bevor eine Ent- -w... ________________ __I Mißglückt. Jm Wald an der Steinbacher Straße
»etrvften wird, haben seitens des Sultans die Lösung ' s m r . c beobachtete gestern nachmittag ein Straßenwart, wie ein
gewisser Fragen verzogeri. Wer ez ist der Wunsch des Sultans, ffna ff ,2?: Der Vorstand des Ver- Fremder mit einem Fahrrad hinter einem Milchsubr>verk h,r
erne loyale und treundliche Polrtik gegen alle Mächte zu betreiben ber s o r t s ch r r t t l t ch e n Bo l k s v a r t e i hat in einer knbe und bob-i s.r »e."' ^"^suynvert her.
Was zunächst Frankreich betrifft, so schätzt Mulav Haffd jetzt den ffner letzten Sitzungen beschlossen für die im Oktober statt- » k k" ^ttl^^aniIer auS emem auf dem Wagen
Wert ferner Freundschaft und seiner Unterstützung. Er wird sich Endenden S t ad t v er o rd n e t en ivah l en sowohl der Brätchen entwendete. Der Fremde wurde
SÄM“0 bleJe Kundschaft «nd Unterstützung zu erhalten, ffattonalltberalen als auch der soMldenwkr^i chen Bartei ff''S-halten, ging aber dann unter Zurücklassung de? Fahr.
Ä-'-r - ** - - den Auftrag, in Tanger den Arbeiten des Schuldenausschusses Geschäfte rie<w E Interesse der stadtrschen Verschollen? Die vier Realgymnasiasten, die sich
zu folgen und dann mit einigen Gesandtschaften, die schon bei stand des ?°r,ge Woche der Vor- ffuf der Vogesenwanderung befinden und gestern das erste
seiner Rückkehr aus Pans eingeleiteten Besprechungen über v-r- mft den Kerems ein Zusammengehen Lebenszeichen von sich gaben, stehen in keiner Beziehung »um
stiw!L°^Z^g genommen. Nach der O,Z. wurde hiff^rnnb^erg, 23. August. Die Schwesneseuche .... L- Bad-Nauheim, 23. August. Polizeirat Krämer, ^oheffe^usfische und auch französische Kriminalbeamte der politrschen Abteilung, besuchten heute vormittag die fürstlichen Baderaume nt zwei Badehäusern, dieffetzt fertig- gestellt sind. ö
Wetene Fragen wieder aufznnehmen, welche« einer Lösung harren So habe er mit dem spanischen Gesandten über die Telephvnfrage und über die elektrische Belenc^tng zu verhandeln, dann werde erlr,. • . u— -JlUm ver v. rouroe etn-
L^^aber ohne offiziellen Charakter und lediglich aus stun^rg beschlossen, an der seit Jahren eingenommenen gesnndhettlichen Gründen. Bevor er dann seinen Posten in Fez Stellmta festzühalten, wonach sch die nationallibe^Part^ wtedn: übernehme, werde er sich wahrscheinlich mit dem Projekt als solche nicht an den
tes Hafenbaues tn Tanger beschäftigen. Der Sultan interessiere sondern die Fühmng des Mobbeteiligt, besotü>ers für diese Frage und wisse die großen ökonomischen Wahrung städtischer
Vorteile derselben zu würdigen. Zur Lösung dieses Planes werde liberale Verein fei <2r»r nationales emer neuen Anleihe bedürfen. Mtrnvnnirr t ?uc^ mc6t lrt der Lage, zu der
231 ^g. Wie der „Matin" aus Fez meldet, „9 b fortschrittlichen .VolkspMei Stellung zu hat der Sultan Mulay Hafid einen neuen Orden ^--I^ymen.
stlssett Als Erste erhalten das Großkreuz desselben der f n
9?>«9nau(t, der Großwesir El Glaui, Deutsches Heid)
farntte M,mst-w El Mokri und Ben Ghabrit. Der Minister Aus Hamburg wird aomeld^• des Aeußern El Mokri erklärte einem Berichterstatter des „Matin", schinenfabrik legteii s ä m *
tt gebenfe einige Wochen in Tanger zu bleiben, um zahlreiche Arbeit nieder, um inre toniihz trvgert, die wegen feiner langen Abwesenheit von Marokko in I Werftarbeitern an den Tag zn lagern
2luslan8.
Kai ft r Franz Josef richtete an ben Mnistervräsidenten folgendes Handschreiben:
„Lieber Freiherr von Bienerth? Anläßlich meines 80. Geburtstagsfestes sind mir aus allen Teilen meiner Lander unzählige Glückwünsche und Beweise treuer Anhänglichkeit zugekommen, die mein für alle meine Völker gleich warm schlagen- tes Herz tief gerührt, erfreut und mich zu fernerer Arbeit gestärkt haben. Mit den Gefühlen tief empfundenen Dankes Tur ben Schutz und die Hilfe, die mir während meines langen Zevens vom Himmel gewährt wurden, steigen zum Allmächtigen meine inbrünstigen Gebete auf. Er möge auch fürderhin meinem dem Wohle meiner geiamten Bevölkerung meiner Staaten ac- Achten Walten den Segen nicht versagen. Allen, die in die,en Lagen meiner in Liebe^edachten, sage ich von ganzem Herzen Dank, und beauftrage Sie, dies zur allgemeinen Kenntnis zv bringen.
Aus dem Haag wird gemeldet: Ein aus drei Männern zusammengesetzter Ehrenrat, der sich auf Wunsch des früheren Ministers Dr. Kuh per gebildet hat, um die gegen ihn erhobene Beschuldigung zu untersuchen, daß Kuyper sich in der Angelegen- pS^p?™ Sl«, r le tjungen als bestechlicher Minister erwiesen habe, hat fetn Urteil gefällt. Der Ehrenrat erklärt, daß ft achen es nicht zulassen, von Be-
st e ch l i ch k e 11 zu s p rechen und daß die Verwendung Kuypers fpim?snemftr'SnCft Ministerkollegen zugunsten eines Schützlings keine dienstliche Handlung darstellt. Im übrigen hat der Ehren- rafri rfinCTt 5afur gefunden, daß Kuyper für sich Geld
Aus Petersburg meldet man: Die Untersuchung der w.te^Ia?2n9. bM der sibirischen Bahn ergab bisher, datz
m ö" ®cr5!le ,m5t Berwaltungsbcamtcn den Staat um ubec v0 Millionen Mark betrogen haben.
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