Ausgabe 
23.9.1910 Erstes Blatt
 
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braucht nur an die ganz unzulänglichen Preise bei den angesekden Weltslügen zu denken.

Fernerhin bat uns bisher auch die Industrie bei der Herstellung kriegsbrauchbarer Motore noch ganz im Stiche gelassen. So lange dieses Hindernis nicht überwunden ist, werden wir kaum daran denken können, wirklich leistungsfähige Maschinen im eigenen Lande herzu stellen, die sich auch zur Verwendung in einem Feld­zuge eignen.

B. Z.-Preis der Lüfte.

Berlin, 22. Sept. .Für das große internationale Wettfliegen, das im nächsten Frühjahr von Paris über Berlin und Brüssel nach London stattfinden wird, stiftete das Berliner Verlagshaus Ulstein u. Co. als Verlegerin der , B. 3 am Mittag" einen Preis von hunderttausend Mark DieserB. Z.-Preis der Lüfte" soll in Berlin am 'Schluß der Strecke PansBerlrn an die Zieger verteilt werden. Von der Gesamtsumme bleiben 40 000 Mark für einen Flieger deutscher Nationalität oder für solche Flieger reserviert, die aus ganz oder teilweise in Deutschland hergestellten Maschinen in Berlin ein- treNen. Für den deutschen Teil des von der verbreitetsten fran­zösischen ZeitungLe Journal" veranstalteten Rundfluges über- nahm dieB. Z. am Mittag" die Organisation.

Die Cholera.

Cholera in Westpreußen.

Berlin, 22. Sept. DerNordd. Allg. Ztg." zufolge stnd rn der Ortschaft Kalthof auf dem linken Ufer der Nogat gegenüber von Marienburg, in der Provinz West­preußen, in der zweiten und dritten Woche des Septembers choleraverdächtige Erkrankungen vorgekommen, deren Entstehungsursache nicht mit Bestimmtheit festgestellt werden konnte, die aber aller Wahrscheinlichkeit nach auf Einschleppung aus Rußland beruhen. Die Erkran­kungen betrafen drei dichtbewohnte Häuser. Bakteriologisch festgestellt wurden Cholerabakterien bei acht Personen von denen vier gestorben sind, zwei sind aber nur sogenannte Bazillenträger gelvesen. Die Kranken und Krank- heitsverdächtigen wurden sämtlich in das Tiakonissenhaus rn Marienburg übergesührt. Die gesunden Personen, die mit den Erkrankten in Wohnungsgemeinschaft gelebt haben und daher als ansteckungsverdächtig angesehen werden mußten, im Ganzen 102, wurden in der alten Gasanstalt zu Marrenburg einer fünftägigen Beobachtung unterzogen. Die befallen gewesenen Häuser wurden desinfiziert. Nach^ dem seit acht Tagen keine neue Erkrankungen vorgekommen und alle Ansteckungsverdächtigen wieder entlassen sind, kann Der Choleraausbruch in Kalthos wohl als erloschen angesehen werden.

Attnst rrnd Wissenschaft.

Ein Heilmittel gegen die Zahnfäule. Der französischen Akademie haben, nach einem Berichte derRevue", die Zahnärzte Herr und Frau Fildermann eine neue zahnärztliche Methode vorgelegt, durch die inner­halb einer einzigen Sitzung die Caries, die zerstörende Zahnfäule, geheilt werden kann. Es handelt sich, soweit aus dem Berichte hervorgeht, zunächst um eine Behand­lung mit Sauerstoff und heißen Formoldämpfen, der eine Einspritzung von erhitztem Parafsin folgt.

Von neuen Forschungsreisen bringt der Globus eine Reihe interessanter Mittellungen. Der Direk- torialassistent am Berliner Museum für Völkerkunde, Dr. Max Schmidt, hat sich nach dem zentralen Süd­amerika begeben, um hier ethnographische Studien zu machen. Nach einer Exkursion in das recht wenig bekannte Gebiet der Guato, das er schon früher ausgesucht hatte, wird er mit dem Dampfer den Paraguay auftvärts fahren und dann in das Gebiet der noch unerforschten Cabixü-Jn- dianer Vordringen. Ter durch seine früheren Reisen in Australien und Nordmexiko bekannte Ethnograph Carl L u m h o l tz hat im Frühjahr 1909 eine geographische und ethnographische Expedition nach ArizonaundSo.nora unternommen, über deren Ergebnisse er einen ersten aus­führlichen Bericht gibt. Das erste Reisejahr war dem Stu­dium der Wüstengebiete Südarizonas und ')Lordwest-jSo- noras gewidmet, in denen die Papagos, ein intelligenter und Mutiger Jndianerstamm, wohnen. Der näheren Er­forschung der Lebensbedingungen, unter denen diese noch an alten Sitten festhaltenden Indianer leben, galt das Bemühen des Gelehrten. Ueber seine Versuche, den M o u n t Robson, der mit seinen 4180 Metern als der höchste Gipfel Kanadas gilt, zu besteigen, hat Prof. H. P. Cole- man berichtet. Nach zwei vergeblichen Aufstiegen, 1907 und 1908, gelang es dem Gelehrten, nach Ueberwindung großer Mühen und Gefahren am 13. August 1909 glück­lich die Spitze zu erreichen. Der Kommandant des kana­dischen RegierungsschisfesArctic", Kapitän Vernier, hat Mitte Juli seine neue Polarexpedition angetreten, um die von der Sverdrupscben Expedition entdeckten In­seln westlich vom Jonessund und Ellesmiereland zu er­forschen und außerdem festzustellen, ob das 1906 von Pearh gesichtete Crockerland wirklich existiert.

Kurze Nachrichten aus Kunst u. Wissenschaft. Der Hygieniker, Geh. Rat Prof. Dr. med. Franz Knaufs in Heidelberg vollendet am 24. Sept, das 75. Lebensjahr. In Wien sand am Donnerstag Nachmittag um 1A Uhr unter großer Beteiligung das Leichenbegängnis des Hoischauspielers Rains statt. Paul Lindau hat der Witwe von Joses Kainz das Bedauern Kaiser Wilhelms über das Ableben des Künstlers Übermittelt. Auch der deutsche Kronprinz und die Kroprinzessin ließen ihr Beileid aussprechen.

Griginal-Drahtmelöungen.

Paris, 23. Sept. Ein Mitglied der geeinigte« ozialistischen Partei wird über die Entlassung deS SyndikatssekretärS Renault eine Anfrage einbringen.

Vernaschter.

Das Land der Dekorierten. Wer auf den Variier Boulevards sich ergeht und die Menge der mit Ordensbänd^ ge­schmückten Herren mustert, die ihre Knopflochzierden späteren führen ^mmt sicher nicht auf den Gedanken, es könne irgend ein ^and geben, m dem diese Manie starker grassiere und befriedigt werde Und doch ist das kleine Belgien das Land, das über die aröüte Zahl gefüllter Knopflöcher verfügt. Während m Frankreich erst auf 166 Mitbürger ein Dekorierter kommt, ist das Verhäl nis in Belgien 60 zu 1. Nicht weniger als 18 000 Personen smd dort für "°UHemlich ganz hervorragende Leistungen mir Exemplaren des 1863 gegründeten Leopoldsordeus ausgezeichnet.

Das Testament eines Armen. Den Anordnung «'"tz tietftortenen Bew-Hncrz Bon ®.aiS stE wurde IN den letzten Tagen Rechnung getragen. Der Mann, rX 'tUlK r2^ llt bc" bescheidensten Verhältnissen ge^ Hf raId Versicherungsagent Eg war,

dessen durchschnittliches Einkommen ein Pfund pro Woche betrug hat in seinem Testament eine ganze,Reihe von Menschen mit mehr oder minder beträchtlichen Geldgeschenken bedacht. Der Verstorbene soll es allerdings zustande gebracht haben, derartig zu wirtschaften, daß seme wocheMlichen Ausgaben 10 Sh niemals überschritten. Der Grundbesitz, den der Arm/' zurückließ, repräsentiert einen Wert von 4500 £ Ferner" hinter- Ueß Herr Mires, dies der Name des Erblassers, an eine Reihe

Kunden Beträge von 20 bis zu 50 £, je ein Pfund für ajlp Mitglieder des dienenden Personals zweier Spitäler in Maid- stone je 5 £ für die Insassen eines Armenhauses in Maidstone, re 10 L für die Insassen eines zweiten Armenhauses und je 5 resp 10 £ für einen lokalen Milchmann, Schuhmacher und Ziegelleger. Ferner bedenkt der Verstorbene Maidstoner Wohl- tatigkeitsanstalten mit einem Gesamtbetrag von 370 £ und ein Teil des Grundbesitzes soll zum Vortell der Armen Maidswnes verwertet werden.

* Amerikanische Automobilmanie. Nicht weniger als 400 000 Automobile durcheilen die Vereinigten Staaten und stellen einen Gesamtwert von 2400 Mill. Mark dar. Schon aus diesen Zahlen kann man sehen, mit welchem Enthusiasmus der Amerikaner sich dem Autosport ergeben hat. Denn nach der genauen Schätzung einer amerikanischen Zeitung kann höchstens die Hälfte dieser Gefährte auf die Verwendung in Handels-Betrieben gerechnet werden, wäh­rend 1200 Millionen Mark wenigstens in Automobilen für Vergnügen uiid Sportzwecke angelegt sind. Eine Auto- mobilmanie hat die Jankees in den letzten 5 Jahren et* griffen, so daß viele Leute lieber ihr Haus verpfänden, als daß sie auf den Besitz dieses neuesten Beförderungsmittels verzichten würden. Mit der immer zunehmenden Vergröße­rung der Automobilindustrie sind die Zahlungsbedingungen immer leichter geworden; man erhält Autos gegen eine geringe Anzahlung und die Außenstände der großen Fabriken häufen sich. Eine Firma in Minneapolis besitzt bereits Pfandscheine auf 1500 Häuser, deren Eigentümer lieber auf ihr Heim verzichten wollen als auf ihr Automobil. In Wisconsin sind die Schulden für Automobile auf 16 Mil­lionen, in Nebraska auf 36 Millionen gestiegen. Viele Banken im Westen und Südwesten und auch in einzelnen Teilen des Ostens der Vereinigten Staaten haben es sich zum Prinzip gewacht, zum Zweck des Einkaufs eines Autos überhaupt fein Geld mehr zu verleihen; sie sind bereits vielfach durch die sich beständig steigernde Automanie ge- chädigt worden.

* Flucht in Öandfe sseln. Eine tollkühne Flucht aus dem Gewahriam der Polizei mar, vergangenen Samstag durch einen Mann namens John Nicholson unternommen worden, der von einem Polizeioffizier von Newcastle nach Castle-Eden über­führt werden sollte. Nicholson bestieg in Begleitung des Polizei- offtziers den Zug in Newcastle. Die Hände Mcholsons waren auf die übliche Art gefesselt. Als sich der Zug dem Eisenbahnknoten­punkt in Wellffeld näherte und seine Geschwindigkeit entsprechend verlangsamte, gelang es Nicholson, die Tür des Wagens zu öffnen und auf die Strecke zu springen. Der Polizist folgte ihm nach, aber trotz feiner Handfesseln war Nicholson spurlos ver­schwunden. Die Behörden wurden sofort von der Flucht des Gefangenen verständigt und alle nötigen Schritte zum Auffinden des Entsprungenen wurden unternommen, aber bis zum Ein­bruch der Nacht hatte man noch keine Fährte des Flüchtigen ent- deckt. Gestern morgens hingegen auf Grund einer gewissen Spur wurde der Flüchtige in Washington in der Nähe von Sunderland, volle 15 englische Meilen vom Ort feiner Flucht entfernt, in einem Hause aufgefunden und verhaftet. Was die ganze Ange­legenheit aber in ein verschiedenes Licht bringt, ist die Tatsache, daß Nicholson berufsmäßigerLäufer" ist unt> nur auf Grund seiner Fertigkeit war er dem ihn sofort verfolgenden Schutzmann, der ihm doch vom Zuge nachsprang, so erfolgreich entronnen.

* Eine Kirche, die von Frauen gemauert wird. In den Straßen von Jersey City kann der Spaziergänger, der am Abend den Vororten zuwandelt, ein Bild wahrnehmen, das in seiner seltsamen Romantik wohl nur in Amerika möglich ist. Bei dem phantastischen Lichte flackernder Fackeln und still leuchtender Laternen sieht man an einem Neubau eine Anzahl von schwarz­gekleideten Frauen an der Arbeit, Frauen, die offenbar den besseren Ständen angehören und hier mit Eifer Hammer und Kelle schwingen. Sie türmen Backsteine zu Mauern, dort hinten sieht man die Frauen Mörtel mischen, oben an den Wänden stehen einige, über und über mit Kalk bespritzt, und mauern, so wett ihre Kraft reicht. Lieber die Straße aber ziehen sauber gefleibete Leute, ehrenwerte Männer, die ihre Garderobe durch eine Schürze schützen, und sd leppen Backsteine und allerlei Baumaterialien herbei. Einige Polizisten halten die neugierige Menge zurück, die halb staunend, halb bewundernd auf die Frauen blickt, die ' dort oben Mannesarbeit verrichten, ohne daß Not und Sorge sie dazu zwingen. Was hier gebaut wird, das ist das erste Gotteshaus der womens apostolic new church, die Mrs. Sarah 1 Carle, eine kleine, lebhafte, grauhaarige Dame vor kurzem ge­gründet hat. Sie wird an dem neuen Gottes hause als Pastor ihres Amtes wallen, und mit Stolz erzählt sie von dem Bau, den die gläubigen Frauen mit eigenen Händen errichten. Eine Archi­tektin hat die Pläne ohne Entgelt aus gearbeitet und ein männ- 1

dieser kirchlichen Frauengemeinde den Dam«! Wie man Mauer und Mörtel macht

- ?eCJ®n£?uthe arbeiten abwechselnd in Gruppen von 18

* am Abend, wenn ihr häusli^^ TageweZ

1 fie öum Bauplatz und beginnen die Maur^

ÄrMiSr? & verrichten ihr Werk so vortrefflich, daß

Bauaufseher zufrieden sein könnte; der städtische -LblC. Überwachung erfüllt, hat die Arbeit^ w und erklärt, daß er nicht den geringsten Grund

zu einem Einspruch gefunden habe,

Kleine Tngeschronik.

fünf von Fischsalat ist in Köln die auÄ

schw er^er fr ^stehende Familie eines Rechnungsrates sehn in SUV ^.Leipzig, ber auf bem Hauptbahnhof

i Ifi mi Jh» ? e?Aaf tet worden war, ist, da ihm der Juwele n- 11 - n agewiesen werden konnte, durch 93er-

Wguiig des Gerichts wieder f re ig e lassen worden.

Bergflusj e im Harz und im Thürinaer-j Wald, die Unstrut, Saale, Elster, Mulde, Werra und Leine! fuhren snt Donnerstag vormittag starkes Hochwasser/ ^zn Berlin hat sich am gestrigen Donnerstag ein Referendar eine Ku g e l in das Herz geschossen. Auf dem £isch lag ein Testament und ein Zettel mit den Worten: Eine lange zurückliegende Tat hat mein Leben verbittert und ruhelos gemacht. Ich scheide deshalb freiwillig aus" dem Leben.

Wie der Oberbürgermeister von Trier dem Wolff'schen Bureau rnittellt, findet, entgegen den verbreiteten Gerüchten, dos' Fern-Wettfliegen Trier-Metz bestimmt ftatt 4)ie Flugmaschinen sind bereits in Trier eingetroffen.

In den Schweizer Bergen ist Schneefall eüu getreten. Bis auf 700 Meter herunter liegt der Schnee Appenzell meldet großen Schaden an Wiesen und Feldern' Die Korn- und Kvrtoffelernte liegt an vielen Orten unter einer dicken Schneedecke. Die Viehherden mußten vorzeitig von den Alpenwiesen heimgetrieben werden. In Davos beträgt die Schneedecke bereits 10 Zentimeter.

Dorfe Gadeland in Schleswig-Holstein fielen drefl Geholte mit zwölf Gebäuden, das alle Schulhaus und große Getreidevorräte einem Grobfeuer zum Opfer

. 3n.dem russischen Grenzort Babice stürzte beim Bart eines Schulhauses das Gerüst ein und begrub v i er Ar­beiter und mehrere Kinder. Zwei Arbeiter und ein Kind konnten nur als Leichen geborgen werden; die! beiden anderen Arbeiter, sowie drei Kinder erlitten schwere Ber-> letzungen.

Auf dem Flugplätze zu Folkestone erlitt gestern der Flieger Barnes einen schweren Schädel bruch und einen Bruch des Handgelenkes, .Seine Maschine wurde voll­ständig zertrümmert.

Büchertisch.

Zag-Z aw-Puzzle". London und Paris müffav immer eineCraze" haben. Irgend etwas, worüber sie sich ver­rückt gebärden können. Der letzte Craze ist dasZag-Zaw-Puzzle" . Das ist ein Gesellschaftsspiel, das aus Amerika herübergebracht; wurde und jetzt auch seinen Siegeszug bei uns in Deutschland' hält. Wie man Bridge- und Whist-Abende veranstaltete, so nun; Zag-Zaw"-Gesellschaften. Man sitzt an kleinen Tischen zu zwei, drei und mehr Personen und bemüht sich um dieses neueste Ge­duldsspiel und diesen fesselndsten aller Kopfzerbrecher, der jung, und alt in feinen Bann gefangen hält.Zag-Zaw" ist bei näherer, Besichtigung gar nichts Neues, sondern ein aller Bekannter^ es ist ein Rätselspiel, das wir aus unserer Kindheit kennen, das damals aus einer Anzahl quadratischer Würfel bestand, deren; 6 Flächen mit irgend einem Bildausschnitt beklebt war, oder au$ flachen Pappstückchen. Diese mußten so zusammengestellt werden, daß sie irgend ein Bild dar stellten. Das ist im Grunde ge­nommen dasZag-Zaw-"Spiel. Aber an Stelle der Würfel sind ganz dünne Holzplättchen getreten, die mit einer Säge so kunst­voll in Partikelchen zerlegt sind, daß eine richtige Zusammenstellung je nach der Größe des Bildes mehr oder weniger viel Zeit ver­langt. Die einfachsten Puzzles bestehen aus 50 Teilen, die kom­pliziertesten aus 1000 Teilen. Die Spiele sind im Verlag von Raphael Tuck & Sons erschienen.

Märkte.

fc. Fraukfttrt a.M., 23. Sept. Heu- und Strohmarktt Angefahren waren 4 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3,300,00 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0,00 bis 0,00 All., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft sehr schlecht. Die Zufuhren waren aus Oberhessen und dem Kreis Hanau.__________________________________________________

FamilicN'Nachrichten.

Geburten: Herrn Peter Götz in Biedenkopf ein Sohn.

V e rlobte: Fräulein Maria Weber mit Herrn Otto Ludwigs beide m Ranstadt. Fräulein Katchen Jlges mit Herrn Karl Spanier, beide in Schotten. Fräulein Helene Gripp mit Herrn Philipp Rech, beide in Friedberg. Fräulein Katharina Loch ür Otterbach nut Herrn Konrad Habermehl m Liederbach. Fräulein, Margarethe Gerber in Fuchshain-Leipzig mit Herrn Karl Handwerk! in Wetzlar. Fräulein Luise Waldschmidt in Gladenbach mit Herrn Arthur Kühn in Bockenheim. Fräulein Emmy Oppenheim in Marburg mit Herrn Eugen Spiegel in Hildesheim. Fräulein Line Aletter mit Herrn Heinrich Wagner, beide in Bad-Nauheims

Gestorbene: Frau Sofie Muller, geb. Hahn, Herr Heinrich, Rühl, beide in Alsfeld. Herr Valentin Weppler in Schlitz.> Fräulein Luise Katharine Gertrud Gruhn in Biskirchen. Herr^ .Wilhelm Venuleth in Darmstadt. Herr Daniel Siegfried iw Leusel. Herr Johann Reinhardt in Wetzlar. Frau Emmv Dute, geb. Bachmann, in Marburg. Herr Friedrich Hermann Klein, Carlshütte (Kreis Biedenkopf). Herr Heinrich Hampel in Aumühle bet Niederweiler. Herr August Göbel in Ockershausew

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