vember bis 6. Dezember in einem sogenannten „Palais de
Stern haus er erlitt heut« abend einen Schlagan-
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Auergesellschaft Berlin 0.17
Ueberall erhältlich
I deren Mitteilung nur ein geringer Teil des Bedarfs an Besen- unb Bürstenwaren unter Berücksichtigung der kilometrischen Gängen der zum Tirektionsbezirk Mainz gehörigen preußischen Strecken, das ist etwa ein Fünftel des Bedarfs, von den preußischen Ge- | sängnisanftalten bezogen. Tie übrigen Mengen würden in öffentlicher Ausschreibung üergeben, wobei nach Möglichkeit die hessisches Firmen berücksichtigt würden. Tie Kammer glaubt luernach von weiteren Schritten absehen M können, umsomehr, als die üant Bllndesrat erlassenen Bestimmungen für die Verwertung der Ar- beitskrast der Gefangenen ausdrücklich vorschreiben, daß int ter allen Umstanden bei Lieferungen der Gefangenenanstalten für die Staatsverwaltung eine Unterbietung der freien Arbrit zu vermeiden ist.
"Warnung vor einer Pariser Ausstellung. In deutschen Gewerbekreisen wird zurzeit für ein Pariser Ausstellungsunternehmen geworben, das — abweichend von dem französischen Titel — als „Internationale Ausstellung für Gewerbe, Industrie, Hygiene, Nahrungsmittel, Getränke usw.u bezeichnet wird und das in der Zeit vom 24. No-
Kommerzienrat Dr. Adolf Clemm in Mannheim, ber 1
bereits gelegentlich de§ Universitätsjubiläums der Umversitäts- Charite" zu vorgeblich wohltätigen Zwecken stattfinden bibliothek zur Ausgestaltung der Bibliothek seines ^ll. Die „Ständige Ausstellungskommission für die Deutsche verstorbenen Bruders, Professors Dr. Wilhelm Clemm, dieI Industrie^ muß von einer Beteiligung abraten. Die dort Summe von 3000 Mk. zugewendet hatte, hat jetzt sehr pur Ausgabe gelangenden „Auszeichnungen* sind ohne Wert, dankenswerter Weise eine weitere Siimme von 2000 Mk. zur I öffentlicher Gebrauch wäre daher in Deutschland un-
Verfügung gestellt. Sie soll vor allem dazu dienen, bie I HattEjaft bezw. strafbar.
Verdienstordens Philipps d'es Großmütigen, mit bom 1. November 1910, in den Ruhestano versetzt.
**NeueAmtsb e-eich nun g. Der Großherzog hat durch Allerhöchste Entschließung vom 24. v. Mts. im Einvernehmen mit der Königs. Preußischen Regierung bestimmt, daß bei den Hessischen Beamten der Hessisch-Preußischen Eifenbahugemeinschoft die AmtsbeFieichnung „Eisen- lbahn-BQUInspektor" und „Eisenbahn-Bau- und Betriebsinspektor" künftig toegfällt und die Regie- rungsbaumeister auch nach ihrer etaismäßigen'Anstellung diese Amtsbezeichnung weitersichren werden. Den bereits zu Bauinspektoren ernannt en Beamten wird die! Wahl gelassen, ob sie ihre bisherige Amtsbezeichnung beibehalten oder in Zukunft die Amtsbezeichnung „Regienmgs- baumeister" führen wollen.
** Erledigt ist die Stelle eines Hauptsteueramtsassistenten hei Großh. Hauptsteueramt Offenbach.
" Schenkung für die Landes Universität. Geh.
vermischtes.
* Das Schicksal des Ostseebades Heiligen« dämm, das durch die.Verhaftung des Schriftstellers John- Marlitt ungewiß geworden war, blldete gestern bett Gegenstand der Verhandlungen einer seitens der Gläubiger Marlitts gewählten Sanierungs-Ausschusses. Die Sanierung des Badeunternehmens soll unter allen Umständen durch- geführt werden, während man sich über eine etwaige Sanierung der Verhältnisse Marlitts selbst noch nicht schlüssig geworden ist. Marlitt, der übrigens in Rostock seinerzeit wegen Konkursvergehens nur zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt worden war, scheint das Opfer seiner kaufmännischen Unerfahrenheit geworden und vielfach auch wucherisch ausgebeutet zu sein. Die Hypothekengläubiger, unter denen sich auch Fürst Hohenlohe^Oehringen mit 150000 Mark befindet, dürften bei einer etwaigen Zwangsversteigerung wesentliche Ausfälle nicht erleiden. Beim Kauf des'Bades Heiligendamm standen Marlitt folgende Mittel zur Verfügung: ein Terrain in Suhl im Werte von 100000 Mark, Terrains in Michendorf bei Berlin im Werte von 200000 Mark, Guthaben an Berliner Häusern 200 000 Mark, Guthaben ian den Schöllerschen Damenwohnungen in Char- lottenburg 380000 Mark. Außerdem hat Marlitt 200000 Mark bar angezahlt.
k. 4. e^*^ige Geldbeförderungsmethode
hat bie Poftbehorde von Forbach längere Zeit geübt. T/e bei Klemrosseln gelegene Grube de Mendel brauchte alle 14 Tage größere Betrage für Lohnzahlungen. Tas Geld, dessen Hohe ledesmal zwisck>en 500 000 Mark und 1 Million Mar!
toUTbc^..einer Bank in Forbach abgehoben .und ber Zostbehörde zur Beförderung nach Kleinrosseln anvertraut. Tie Geldsacke wurden dem Postillon von einem Postbeamten übergeben unb in einem Holztasten gelegt, der sich unter hem Kutscht befand. Dieser Kasten wir mit einem einfachen Schloß versehen, das aber nicht schloß, so daß das Geld .für die Begleü- perfonen leicht zu erreichen war. Wemi das Geld «in den Käst« nuht hineinging, wurden die übrigen Säcke einfach zu den anderen
weitere Erwerbung von Papyri, die der Universität •• In Amerika verstorbene Hessen. Joh. Gießen bekanntlich bereits sehr hübsche Erfolge gebracht hat, F. Schmidt, 89 Jahre alt, aus Rodheim, in Elgin. Anton zu ermöglichen. lBerg, 90 Jahre alt, aus Gundheim, in Akron; er wan-
Theater-Verein. Für das laufenbe Vereinsjahr I berte schon 1847 nach Amerika au§, nachbem er, wie ameri-
nimmt Musikalienhänbler E. Challier am Neuenweg An- konische Blätter berichten, in schwindelnder Höhe bei Er-
Meldungen neuer Mitglieder nur noch während dieser Woche richtung des Ludwigdenkmals in Darmstadt durch Fertigung an. Auch in diesem Winter wird der Verein im Stadttheater der nötigen Schlosserarbeiten seinen Meistertitel erworben hatte,
drei Operngastspiele de§ Darmstädter Hoftheaters und der Ferdinand Welb, 58 Jahre alt, in St. Louis, wo er Direktor
Hofmusik veranstalten, deren erstes voraussichtlich bald statt-1 des Deutschen Theaters war.
finden wird. Abonnements zu ermäßigten Preisen für die ** Der Ausbruch der Maul- und Klauen- bret Vorstellungen erhalten nur die Mitglieder des Vereins, s euch e ist gemeldet aus: 1. Abbau Vierzighuben, _ , I Kreis Preuß.-Eylau, Regierungsbezirk Königsberg; 2. Pos-
senhain, Kpeis Naumburg a. S., Regierungsbezirk w* j™ • r «Ai m ♦ IMerseburg; 3. Gora, Kreis Berent, Regierungsbezirk
Srotzere Geschäfts - Anzeigen Äst
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vormittag zu bestellen. Nur dann ist es möglich, der Satz. Bezirksamt Wunsiedel, Regierungsbezirk Oberfranken, tun ausstattung der Anzeigen diejenige Sorgfalt angedeihen zu I Oktober 1910.
lassen, die zu einer guten Wirkung erforderlich ist. L . § Ruppertenrod, 19. Okt. Mit dem Vernichtungs-
, krieg gegen das Mauseheer hat man jetzt in unserer Ge-
imetnoe Ernst gemacht. Das Vergrftungsmrttel, Mäuse- mPY nf. ft; o A sr.v s-« ^4. k4. zu- c. • lyphusbazillen, wird von der Gemeindeverwaltung
diesem Lafore Ctabt ^eßen in den Gemeindegliedern kostenlos verabreicht. Unter Anlei-
nmrh^n im gJi?ft .Zunahme gebracht, t^ng eines Landwirtschaftslehrers geschieht die Zubereitung
am Zm eX t ?M kleine Brotbrocken.' Wie nötig' die Musevertilgunä
gegen 1081,25 Mk. im Vor- erscheint, das offenbaren die leer gefressenen Stellen der 1957 m h ^a|erTie <?nfln brachtgI^rnsaat. Hierbei helfen allerdings die Schnecken noch
Art wie hi^tnht en ^ie stärker. Der Schneckenfraß ist mitunter so stark, daß
'tu; bring«'mit K°rn bestellten Aecker mngepflügt werden teilhaft, weder für die Stadt, noch für die Steigerer, die Ä cn r et l t ,
gewissermaßen dabei die Katze im Sacke kaufen. Bei diesem a: jungen, 18. Okt. Verhaftet wurde heute hier Versteigern gehts zu — wie es trefft. — Man kommt zu bec Dienstknecht Wilhelm Glaser aus Celleda in Thüringen Obst, mal billig, mal teuer. Außerdem leiden die Bäume unter dem dringenden Verdacht der Brandstiftung an ihrer Ertragssähigkeit durch die Art, wie sie der Laie auf dem Henriettenhof. Gläser hatte auf dem Hofe gearbeitet plündert, ganz gewaltig. Die Ernte mußte in derselben? und war entlassen worden; er wurde sofort ber Staats- fflwfe geschehen wie beim Kreis, der das Edelobst selbst anwaltschaft Gießen zugeführt.
pfludken und sortieren laßt und es dann zu den Markt- o t J
Preisen verkauft. Der Krgis hat Heuer in der Weise 500L § Aus dem vorderen Vogelsberg 19. Okt. Zentner Aepsel und Birnen abgegeben, zu Preisen, mit 2en ersten Ktanichzügen sind in dieser Woche andere, große denen der Konsument sehr zufrieden sein kann, denn' diese ^.Huren gefolgt. Der Rückstrich dieser Vorboten des Winters haben die Sicherheit, wenn sie beim Kreis ihren Bedarf erfolgt mithin zur normalen Zeit, so daß auf einen he- heden, daß ihnen nur wirklich gepflücktes und tadellos Inders frühen Eintritt des Winters daraus nicht geschlossen sortiertes Obst geliefert wird, was auf den Wochenmärkten kann. Es ist eine große Seltenheit, daß man, wie
nicht (hnmcr anzutreffen ist. Die Stadt Gießen sollte im Oeuer, noch Körbe voll Bohnen im Oktober brechen kann, kommenden Jahr einmal den Versuch machen, sie würde Nachtfröste sind noch nicht aufgetreten. So blühen auch für das wirklich schöne Obst, über das sie versiigt, bessere xn °en ®ärten die Herbstblumen, selbst noch Rosen, weiter. Preise bekommen und sich den Dank zahlreicher'Bürger rn. Bad-Nauheim, 19. Okt. Wie gestern bereits Smer^ U^b ^ise der telegraphisch gemeldet, sind über 400 Maurer hier und in
"möglich ist, ihren Bedarf von der ^tabt zu Friedberg in den Ausstand getreten. Diese Arbeitsnieder-, enrneymen. legung ist so überraschend gekommen, daß weder die Ar-
. c>rU, ,n'te Jun9 von Ingenieur-Anwärtern m Zeitgeber noch die Parliere am Dienstag abend nach Berber Flotte. Beider zweiten Werftbivision in Wilhelms- lassen der Arbeit eine Ahnung hallen. In Nauheim werden Haven gelangten 119 Ingenieur-Anwärter zur Einstellung in bon der Arbeitseinstellung hauptsächlich die staatlichen Neu- die Flotte, die den Ersatz des Marine-Jngenieurkorps des bauten, wie Wandelhalle, Salinengebäude usw. betroffen, Jahrganges 1910 zu bilden haben. Zunächst erfolgt deren mehrere größere Privatbauten. Als Gründe für die infanteristische Ausbildung, ehe sie an Bord der Schiffe rum Arbeitseinstellung werden angegeben, daß der allgemeine Maschinendienst kommandiert werden. 8 putsche schiedsgerichtsspruch für das Baugewerbe von den
l iDer Snmhpnnftpnffttpr . .. r Arbeitgebern noch Nicht unterschrieben worden bezw. noch
~ enattentater Werner wurde dieser nick)t von Berlin eingelloffen sei, wofür die Frist bis Diens-
£ 9 . bu^ r^nen_ ^f(^!Qnro^t mU§ Kafferslautern im tag abend gestellt sein sollte, doch wußten hie Arbeitnehmer Su°öinS™am ^ÖUS bc^L Nechtsanwalt ist von den hiervon nichts! Seither wurde hier und in Friedberg ein
Eltern Werners angenommen worden, welche vermögende Stundenlohn von 45 Pfg. gezahlt, jetzt werden 50 Pfg ver- Leute sind. Werner wird im Provinzialarresthaus besonders ^ngt. Der jetzige Sllmdenlohn ist nach allgemeiner Anbewacht. sicht und auch bei der Mehrzahl der Streiken-
** Staatliche Bedarfsdeckung durch die Straf- b ein den Zeitverhältnissen angemessener und nur anstalten. Eine Mainzer Firma der Bürsten-, Besen- uich widerwillig haben die etwa 150 Maurer von Ober-Mörlen Pinsellabnkation führt Klage darüber, baß sowohl bie Militär- auf Befehl der Frankfurter Gewerkschaftsführer die Arbeit behorben ctts auch die Eilenbahndirektion einen großen Teil medergelegt. Angesichts der porliegeiiden Tatsache bat an Ersten usw aus den staatlichen Sllafanstalten die Badedirektion im Einverständnis mit dem Ministerium decken, was einen großen Schaben für die freien Gewerbetreiben-! den Arbeitaebern niifnptpiff hnü sio ar r. ■<.
Kriegsministerium in Berlin und der Eisenbahn- s^^^ ^br^s entschieden fein. Morgen Donnerstag direktion Mainz eingezogen. Das Kriegsminifterium teilte P . e!5e.^ratuiig der Arbeitnehmer für den Kreis Friedlich daß bie Militärverwaltung schon seit 'Jahren den Bedarf an tn Flneoverg statt, in welcher über weitere Maßnahmen Pinsel- und Mrstenwaren auf Ersuchen des Herrn Ministers beraten werden soll.
d-s 3mrmi in. der .SEs«h°_ v-n S.tra.ftmstatten b^iehe: sein-, ± Friedberg, 19. Okt. Der in den weitesten Krei-
und hinterläßt eine Witwe mit vier noch schulpflichtigen Kindern.
xAus dem Seentale, 19. Okt. Wenn anderwärts über das Verschwinden des Eisvogels und der Elster geschrieben wird, so trifft das für die Täler des Jls- und Seenbaches nicht zu. An ^den Ufern dieser Bache ist der Eisvogel noch immer anzütreffen und in den Erlen ihres Oberlaufes ist die geschwätzige Elster noch ein häufiger Gast. Lin besuch im verlassenen rlönigsschlotz in Lissabon.
Zwei Wochen sind versllichen, feit König Manuel sein Königsschloß in Lissabon in hasttger Flucht verließ, aber noch immer liegt ber langgestreckte, schöne Bau in dumpfer Einsamkeit, unb Tobesftllle herrscht in den Räumen, wo vordem das Hosleben seinen Glanz entfaltete und Uniformen glitzellen. Mit langsamen Schritten gehen bie Wachtposten, Marinesoldaten der jüngsten Republik, auf unb ab vor den Mauern, hinter denen unberührt noch heute bie Unordnung in den Königsgemächern die Geschichte vm ber Ueberraschlung unb eilfertigen Flucht des jungen Königs erzählt. Dem englischen Korrespondenten Pereival Philipps ist es vergönnt gewesen, diese Räume zu betreten, die auf strengen Befehl ber Regierung unverändert gelassen werden sollen, bjs ein Kommissar ber Republik ein Inventar der vorhandenen Gegenstände ausgenommen haben wird. Die einzige Granate, bie innerhalb! des Königsschlosses explobielle, hat sich durch die Wand des Empfangszimmers ihre verheerende Bahn gegraben und das ganze Gemach verwüstet. Nur ein Haufen Trümmer unb Schutt ist von dem 3immer übrig. Auf dem staubbedeckten Teppich liegen bie Scherben zerstörter, kostbarer Sövresvasen, und die Glastüren des Schrankes, der im Empfangsraum steht, sind geborsten und zersplittell. Tie Geschoßteile haben die Tür zum Musikzimmer gesprengt unb hier in ber Einrichtung weitere Verheerungen an- gerichtet; auch im benachballen Billarbzimmer noch zeugen Schutthaufen und zerstölle Gemälde von der Vemichtungsllaft der verhängnisvollen Granate. Nur die brei Elfenbeinkugeln auf dem Billard liegen noch genau rin der Stellung, ,in der sw der König nach der letzten Partie im Schlosse verlassen hatte. Eine kleine Granate drang ins Musikzimmer, durchbohlle ein Bild, aber das Geschoß kam nicht Mr Explosion. Im Thron- fgal ist fein Schaden angerichtet, der Thronsessel ist verhängt, Schutt unb Staub aus den Nachbarzimmem hat sich jauf ben Stoff gelegt. Dem Thron gegenüber leuchtet an ber Wand ein großes Stachsbildnis der Königin Amelia. Die Privatgemächer des Königs liegen auf ber aoberen Seite des Hofes; von dem einzigen Fenster des Schlafzimmers sieht man hinab auf die Fluten des Tajo. Hier muß ber König bas Bersten des ersten Geschosses gehört haben unb hastig vom Lager aufgesprungen Jein. Alles im Zimmer ist in beispielloser Unordnung. Tie .Bettücher sind zurückgeworfen, unb das Nachtgewand des Königs liegt ba» neben. In einer Ecke des Zimmers lehnt siiedlich in seiner Scheide der Säbel bes Monarchen. Am Fußeiche des Bettes unb auf einem Stuhle liegen in wilder Unordnung allerlei Uniformen, darunter eine Marineuniform: man hat sie wahrscheinlich dem König gebracht, als er aufsprang, aber er schob sie beiseite und zog die unauffällige Zivilkweidung von Auf dem Nachtische steht noch die kleine Weckuhr in ihrem Lebergehäuse, unb daneben liegen zwei ober drei vergessene Ringe. Auf dem Toiletll- tisch sieht man ein halbgefülltes Zigarrettenetui und unter dem Tische ein Paket portugiesischer Zigaretten. An einem Kleider- ftänber in ber Ecke des Gemaches hängt des Königs Zhlinber uiid sein Frack . . . Alles zeugt davon, daß die 'Flucht Hals über Kopf geschah, unb baß in der Verwirrung niemanb daran dachte, persönlick/e Gebrauchsgegenftänbe mitzunchmen. Es ist leicht, sich die Szene zu vergegenwälligen. Neben dem Schlafzimmer ist xm kleiner Raum, in dem anscheinenb ein Kammerdiener schlief. Auch hier bekundet die Unordnung des Bettes unb der Garderobestücke die Haft, mit ber man auffprang. Auf dem Boden des Zimmers liegen Uniformen umher: man sieht es im Geiste vor sich, wie der Insasse des Raumes emporfuhr, in wilder Eile ein paar Kleidungsstücke überstreifte. Mm König stürzte unb bann zurück- Arte, um ein paar Gegenstände zur Flucht zusammenzuraffen. Im Arbeitszimmer bes Königs liegt auf dem Schreibtisch noch ein Brief, den ber König geschrieben hatte; er ,ist mit Manuel unterzeichnet und sollte wohl am nächsten Morgen aufgegeben werden. Auf dem Tisck-e stehen zahlreiche Photographien, ins- bewndere Aufnahmen vom Leichenbegängnis König Eduards, bann Ailder, die in Windsor ausgenommen sind und Marmel im Jagbloftüm barstellen. Tie Wände dieses Zimmers sind mit Schränken verstellt: hier ruhten in Schublaben bie ausländischer Ehrenzerchen des Königs. Einer ber Kästen steht halb .offen, unb über allerlei kostbaren Juwelen sieht man hier den Hosenbandorden liegen . . .
Berechtigung finde dieses Verfahren in den Anregungerr,'welcheI Vr 0en weitesten Krei-
Mr Lösung ber Frage ber Verwertung der Arbeitsllaft der dSL beliebte Bterbraueretbesitzer Georg
fang en en in den Verhandlungen des Reichstags (Sitzung vom T £ 11 -T.t.t abc;;t ciiiCii Sch 7 u u u n - 18. Februar 1892), ber Bubgetkommission (16. Sitzung vom ' a 'x,ar sofort tot. Er war in Frankfurt gewesen 26. Novcmbcr 1889) und dem § 22 des BinidcsrntsbcschlusseL CT Geld rinkassiert Ijattc, als er noch etara fönhia
298n»CttoB? M (GntralblÄt für das Tcutfche Reich. Schrrtte von seiner Behausung entfernt war, ereilte ihn Seite 308) gegeben sind. Bei der ErsenbahnjureNion wird nach der Tod auf offener Straße. St. ist Mitte der Vierzigei!


