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ln die Ewigkeit abäurufen.
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ür die nächsten 9 Jahre zu erhalten suchen.
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Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 3 Uhr vom Portale des neuen Friedhofs aus statt.
Unter den Namen der in der Sitzung des vereinigten Lürgerausjchusses vom 15. d. M. zur bevorstehenden Stadtverordnetenwahl vorgeschlagenen Herren vermissen wir den Namen des Stadtverordneten
Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Siebener Anzeigers.
Der tieftrauernde Gatte: Louis Pfeil, Schreinermeister.
Gießen (Diezstraße 4), den 18. November 1910.
/JÄVOL\ gegen Kopfschuppen gegen Haarausfall Javolisiere dein Haar
Jai ol das Beste x*
Letzte Nachrichten.
Aus dem englischen Oberhaus.
L on d on, 18. Nov. (Rede Balfours. Schluß.) Bezüglich des Oberhauses erklärte Balfour, eine zweite Kammer sei notwendig. Es müsse eine zweite Kammer geben, die fähig sei.
Büchertisch.
— Schon wieder ein Zitatenschah? — An guten derartigen Büchern besteht allerdings gerade ke.n Mangel aber sie vereinen nicht alles in sich! Sie sind entweder nur Zitatenschatz ober nur Sentenzensammlung, oder sind so umfangreich, daß sie infolge des dadüra) bedingten hohen Preises nicht für jedermann anschaffbar sind. Richard Zoozmann suchte diesem Mangel mit seinem Zitaten- und Sentenzenschatz der Weltliteratur abzuhelfen und er hat feine Ausgabe mit glücklicher Hand gelöst Er bringt in seinem 20 000 Schlagworte umfassenden Werte aus der alteren Kulturzeit bis in die jüngste Gegenwart hinein sorgsam ausgewählte charakteristische Perlen. Er legt besonderen Wert darauf, noch nicht Verzeichnetes oder wenig Bekanntes hier zum erstenmal vorzulegen, zu Unrecht Vergessene wieder zu Worte kommen zu lassen und auf Verschollene oder unbekannte Werke hinzuweisen, so daß ein großer Teil seiner Sentenzen hier überhaupt zum erstenmal gedruckt erscheint. Neben den landläufigen, nur in weiser Beschränkung aufgenommenen Zitaten aus unseren Klassikern hat sich der Herausgeber besonders den Volkshumor angelegen sein lassen. Auch das bisher fast gar nicht beachtete Gebiet der älteren Homiletik (Geiler von Kaisersberg, Tauber, Abraham a Santa Clara u. a.), die Totentanzverse, Glocken- und Sonnenuhrsprüche und Wappeninschriften ist in der vorliegenden Sammlung bestens berücksichtigt worden.
Lücht. Sortiererin uno eine Bercifcrin werden gesucht. Auch 'JJiahojt'n z. Sliucrr.en. ttu ertragen in der GeschastS-
Bcamtenfannlie
mit 1 Kind sucht zum 1. Dez. 1910 oder 1. Januar 1911 Wohnung, 2 Stuben, 1 Kammer u. Zubehör in ruotgem, begerem Haufe, müg- lichit nur Ganenbenutzung. Evtl, wird Hausuerwaltung nut übern.
Offert, bis 19. d. M., früh 9 Uhr, unter fc\ W. 102 postlagernd (Stehen erb. (6302
Aus B erlin wird gemeldet: Am Donnerstag vormittag unternahm ein Trupp von etwa 12 Zigeunernaufandere in der Koloniestraße wohnende Zigeuner einen Angriff, wobei von beiden Seiten einige 40 Revolver- schüsse abgegeben und erwidert wurden. Verletzungen sind anscheinend nicht vorgekommen. Ein Täter wurde verhaftet, die übrigen flüchteten. Der Grund, scheint Nationalitäteichader zu
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•Offene Stellen.
eines Manne?, welcher seit Jahren seine Arbeitskraft mit dem Dienste der Allgemeinheit widmet. Im Aufsichtsrat der Gewerbebank arbeitet er eifrig an der Stärkung des Gewerbe- und Handelsstandes, als Stadtverordneter hat er eine lebhafte Tätigkeit in der wichtigen Deputation für das Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerk entfaltet und insbesondere an der Erbauung der Straßenbahn den tätigsten Anteil genommen. Im Vorstand des Volksbades leitet er als Vorsitzender die Geschäfte und weiß dabei ebenso die Interessen der Stadt, wie diejenigen des Publikums zu vertreten. Man darf erwarten, daß alle ein- ichtsvollen Wähler-durch ihre Abstimmung dem Stadtvorstand diese Arbeitskraft
verkaufezM/u eines neuen erprobten Backhilsö- mittcls an Backer werben ittch- lige '4>rovisiousreticnoc u. fokue gesucht, oie den Artikel gelegentlich mitverkaufen. Cff.sub J. 1675 tut L.Frenz,Annoe.'Ex./.0ianu beim.
Todes-Anzeige.
Freunden, Bekannten und Verwandten hiermit die traurige Mitteilung, daß eS Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine innigstgettebte Gattin, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Sophie Pfeil
geb. Mohr
nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden
Das Kurhaus Röchenschwandt (Amt St. Blasien) brannte in der Nacht bis zum Mittwoch bis auf die Umfassungsmauern nieder. Das Oekonomiegebäude wurde gerettet. .Personen sind nicht ru Schaden gekommen.
Wie man aus Bern meldet, lösten sich am Rosenglutgletscher, oberhalb von Meiringen, einige 100 000 Meter Eis l o s und füllten die ganze Talmulde aus. Menschen sind nicht verunglückt. Auch das Hotel Rosenglut wurde nicht beschädigt.
Eine neue Millionenspendc, und zwar 14 Millionen Mark, machte Andrew Carnegie neuerdings für die technischen Schulen in Pittsburg.
An der K ü st e von Alaska ist der Dampfer , P o r t - l anb" mit 83 Passagieren und M a nsch a sten"s ch iffbrüchig geworben, nachdem er drei Tage lang furchtbarem ^hirni ausgesetzt war. Die Mannschaften und die Passagiere sind vollkommen erschöpft und leiden Mangel. Ein Kriegsschiff wurde, wie man aus London meldet, zur Hilfe ausgcsanüt.
Die mnerifmiiidje Regierung belegte den Warenbestand der hiesigen Filiale der M a n u f n f t u r io a r e n f i r ni a Joseph Br eeke & Co m v.- Bradford (England) wegen ©teuer» Hinterziehung in Höhe von 200 Ojü Dollars mit Beschlag.
einen mäßigenden Einfluß auf die Geschäfte des Landes auszu- üben, obschon das Unterhaus das dominierende Ele- ln e n t in dem Zweikammersystem bleiben müsse. Jede Reform des Oberhauses müsse auf die gegenwärtig bestehende Kammer auf- gepfropft werden. Das reformierte Oberhaus sollte aus dreij lUolchwertigen Elementen bestehen, erstens- aus SOtiiintern, die durch ibr öffentliches Amt geeignet sind, zweitens aus Mitgliedern, hie von den Peers selber gewählt sind und drittens aus solchen, bie durch irgend em außerhalb des Oberhauses einzuführendes Wahl-' '-erfahren oder auf andere Weise in das Oberhaus gebracht würden.^ Er sei gegen eine gewählte Zweite Kammer, weil sie die': Stellung der ersten usurpieren würde. Tie treibende MachL hinter der Vetobill der Regierung bestehe aus den Sozialisten Und der irischen Partei. Tie Regierung sei im Begriff, irfe Konstitution zu vernichten, nicht im Interesse der Demokratie,'! sondern nach dem Wüten der amerikanischen Zeichner für dew. Home-Rule-Fonds, also von Leuten, die nicht einmal das britisches Bürgerrecht besäßen. Wenn wir ihren Forderungen nachgeben,- schloß Balfour, werden wir nicht länger ein Land fein, das sich fclbcr regiert. Ich appelliere an alle, darauf zu achten, daß Großbritannien feine eigenen Angelegenheiten auch weiter leite.
„ d erlin, 18. Nov. Der Kaiser ist heute vormittag 8 Uhr auf dem Potsdamer Bahnhof eiugetroffen.
Leipzig, 18. Nov. Ter Raubmörder Karl K o p p i u s luitrbe heute morgen um 7 Uhr h i n g e r i ch t e t.
B r e m e n, 17. Nov. Tie Festlichkeiten für die chilenischen Gaste ivurden heute eröffnet durch ein Mittagsmahl UN Museum, zu dem bie Attien-Gesellschafc „Weser" geladen hatte./ Die Ofiiziere des „Blauco Encalada" waren fast sämtlich er* schien eil Es waren erschienen Senator T-r. Buff, Vertreter der Handelskammer, sowie eine Anzahl Vertreter des Handels mit Chile und der Bremer Dampssamfahrtsgesellschaften. Ter Vorsitzende des Aufsichtsrats der Attien-Gefellschaft „Weser" Karl Gustav Pag enst echer begrüßte die Gäste. Er führte aus, Deutschland mürbe das Gedächtnis des verstorbenen Präsidenten, M o n 11 hoch in Ehren halten. Man bewundere bie glänzende Entwicklung, welche Chile genommen habe und wünsche der befreundeten Republik ein weiteres Blühen und Gedeihen. General '9,°on en Riviera dankte in demscher Sprache für den freund-- lichen Empfang, welcher dem „Blanco Enealada" fettens der Stadt Bremen, insbesondere der Aktien-Gesellschaft „Weser" zuteil geworden. Er wies darauf hin, daß Chile viele seiner Fortschritts Deutschland zu danken habe. Ten Erfolgen des deutschen Heerwesens deutscher .Erziehung möge sich der deutsche Schiffbau anschließen.
Paris, 18. Nov. Die Seine ist heute nacht wieder um 20 Ztm. gestiegen. In dem Vorort Lory. der schon im Januar durch die Ueberschwemmungen schwer geschädigt wurde, sind die niedrig gelegenen Straßen überschwemmt. In der Provinz, wo gegenwärtig heftige Schneestürme herrschen, ist die Lage sehr beunruhigend.
Paris, 18. Nov. Dem „Matin" wird aus Berlin berichtet, daß die Regierungen von Frankreich, England, Deutschland und Schweden das neue marokkanische Berggesetz unterzeichnet hätten. Das Gesetz geht nunmeyr den übrigen Signaturmächten der Algericasakte zu.
Moskau, 18. Nov. Das Befinden Tolstois Hut sich etwas gebessert. Das Fieber ist auf 37,8 Gr. zurückgegangen.
Teheran, 18. Nov. Der britische Gesandte hat gestern nachmittag die Antwort der britischen Regierung auf die Note der persischen Regierung vom 12. Okt. überreicht.
Montreal, 17. Nov. Ter Dampfer „Royal George" wurde wegen eines choleraverdächtigenFalles unter den Pafsu- gieren in Quarantäne gelegt. Ter Erkrankte ist ein Russe mit Namen Seide, der sich auf der Reise nach Wisconsin befind
arofte Gelbbeutel als her feine Geschmack und die vornehme Kultur der Dame für die Wertung igrcr Toiletten ausschlaggebend waren.
~ *.$*e größten Tore der Welt. Die mächtigen schleusentore, bie im Panamalanal Aufstellung finden werben, die größten Tore der Welt, sind in den Werkstätten von Pittsburg bereits in Arbeit. Insgesamt werden nicht weniger als 92 dieser gewaltigen Schleusentüren hergestellt, von denen jede einzelne bie Höhe eines sechsstöckigen Gebäudes hat, bei etwa 65 Fuß Brette, und einer Dicke von über 7 Fuß. Etwa 60 000 Donnen Stahl sind für die Herstellung erforderlich, achtmal soviel als für ben Eifelturm verarbeitet wurde. Die Kosten ber Schleusen werden allein 22 Millionen Mark übersteigen. Diese großartigen Gebilde moderner Wasterbautechnik werden, in kleine Teile zerlegt, die Reise nach dem Isthmus von Panama antreten und bann an Ort und Stelle zusammengesetzt. Die Vollendung des Werkes wird drei Jahre beanspruchen. Bei der Anlage der Schleusen ist aut ein künftiges Wachstum ber Schisfsbimensionen Rücksicht genommen: durch die Schleusentore werben Fahrzeuge fahren können, bie anberthalbmal so groß sind wie die mächtigsten Schiffe, die heute gebaut werden. Nach ben Berechnungen der Techniker wirb man imstande fein, täglich etwa hundert großen Schiffen die Durchfahrt durch ben Panamakanal zu ermöglichen.
Kleine Tagcochronik.
Universitätsprofessor Faulhaber in Straßburg wurde zum Bischof von Speyer ernannt.
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Als Gerichtsvollzieher trat in Rirborf ein Schwindler auf. Der Mensch wollte in einer Wohnung, die gerade von den Inhabern verlassen war, pfänden, und holte sich zu deisem Zwecke einen Schlosser herbei, der ihm bie Türen gewaltsam öffnen sollte. Die Nachbarn, denen ber Gerichtsvollzieher verdächtig vorkam, verhinderten jedoch sein Eindringen.
In Werdau in Sachsen aß infolge einer Wette ein junger Kaufmann e i n S t ü ck S e i f e und starb bald darauf, ehe die Aer^te ihm helfen konnten. Sein Freund, der mit ihm die Wette abgeschlossen hat, tötete sich durch einen Schuß in die Schläfe.
In K'attowitz haben infolge der Differenzen mit dem ersten Bürgermeister — wie die „Kattowitzer Zeitung" meldet — sieben unbesoldete S t a d t r ä t e ihre A e m te r niedergelegt.
Aus Görlitz wird amtlich gemeldet: Donnerstag früh wurde zwischen Kohlfurt und Penzig ein SM n b von dem Güterzuge 6565 überfahren und getötet. Es handelt sich um eine von Kohlfurt nach Görlitz fahrende Schülerin, die Tochter des Eisenbahnassiftenten Appelt in Kohlfurt, welche vermutlich aus dem Personenzug 436 gestürzt und vor den vorbeifahrenden Güterzug zwischen die Schienen gefallen ist.
Aus Beutheu (Over,ü.)le,ien- wird berichtet: Der in der vorigen Woche verstorbene Stadtrat Ignaz Hakube, oer Stifter des in nächster Woche zu enthüllenden Reiter- standbttdes Friedrichs des Großen, vermachte der Stadt 25000 Mark und stiftete außerdem hunderttausend Mark zur Errichtung eines zoologischen Gartens in der Promenade.
Aus Steglitz wird berichtet: Einer aus 15 meist halbwüchsigen Burichen achtbarer Famttien bestehenden Räuberbande ist die Polizei bei einem erfolgten Einbruchsdiebstahl auf die Spur gekommen.
Der Reittner R e n t w i tz aus Leipzig hinterließ feiner Vaterstadt Merseburg 100 000 Mark für Armenzwecke.
Briefkasten der Bedaktion.
An unsere auswärtigen Zeitungsträgcr. An erster Stelle steht Hrotöon, es folgen Heuchelheim, Robyeim a. d. B., Burk- hardsselden und TieiS a. d. Lumda. Wener kommen in Betracht Wißmar, Kinzenbach, Cbet'Peffingen, Leihgestern, Londorf, Allen- dorf a. d. Lahn, Grünberg und Großen-Buseck.
Verlaut der Wtttermig seit gestern früh: Tas nördlichere- vresstonsgebiet ist ostivärts gerückt, während gleichzeitig ein über Frankreich lagernder Teilivirbel ostiväns nach Temschland zog. 9tach vorübergehendem Nachlassen der Schneefälle traten über Nacht wieder solche ein. Tie Temveraturen (agen nahe dem Gefrierpunkt. Zahlreiche über Mitteleuropa lagernde Seilroirbel ziehen nur langsam ostwärts, sodaß immer noch Schneefälle zu erwarten sind.
- Wetteraussichten in Hessen am Samstag dem 19. Novbr. 1910: Schnee, Temperatur nahe 0 Grad, windig.
Uoboij tyiuu ijui nun) £uge per 3uui Waschen und Putze». _______näheres Marktplatz 1~
Kontobuch r. Brot v. iViotuc^ Ür. b.Ludnstgstr. verlor. Wiederor. Belohn. Äibzng. L udwigstr. 44 u 096851 Verloren eme Pferdedecke, gez. L. M., ui der Cemartuugbtels- tirdjcn. Abzugeb. geg. Beiogn. bei Heinrich Balicr, Rclsliräien.
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Für mein Manusakt.-Waren- Gcichust hier suche mr rrrnfaug Fannar eine nicht.Perkaulerin.
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