Ausgabe 
18.11.1910 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

-1-. Büdingen, 18. Noo.

Die

hiesigen Einwohner,

Starkenburg und Rheinhessen.

über wichtige Düngungssragen, lehrer Tamm von Lich halten wird.

Kreis Büdingen.

S. Offenbach, 17. Nov. Die Vorgänge, die sich im Anschluß and re am letzten Freitag abgchaltene sozialdenwkratische li r ,n t p ft h p r i n nt ni I n ii n n OZI.OH Sr.> X» CG .

^ann, Laband selbst wird jie nach nochmaliger Erwägung nicht weiter vertreten. Schon die Aufstellung einer derartigen Theorie durch einen Rechtslehrer von dem Rufe Labands birgt große Gefahren in sich, da es so manche gibt, die sich, statt selbst zu Drüsen, damit abfinden zu dürfen glauben, daß ein anderer diese Brüning schon vorgenommen hat. Eine vorschauendc verständige Regierung muß jedenfalls alles daran setzen, den gleichen An­schauungen in den Kreisen der Grundbuchrichter entgegenzutreten, da andernfalls jede ordentliche Verwaltung in Frage gestellt unb die Reichsfinanzen ernstlich gefährdet werden könnten.

An Bord des ReichspostdampfersPrinz Ludwig" meldet man durch Funkensprnch über Bombay, 17. Nov.:! Die Fahrt durch den indischen Ozean ist von herrlichem 'Wetter begünstigt. Die See ist ruhig. An Bord fanden -große sportliche Veranstaltungen statt, bei idenen der Kr o n p r i n z und die Kr o n p r i n z e s s i n bisher je einen ersten Preis gewannen. Die Ankunft in Co­lombo erfolgt voraussichtlich am 20. November, 6 Uhr früh.

In Donaueschingen waren am Donnerstag zur Verabschiedung des Kaisers auf dem Bahnhof außer dem Fürsten von Fürstenberg noch erschienen: die Fürstin, die fürstlichen Kinder und die Spitzen der städtischen Behörden. Der Kaiser Hal eine Anzahl Auszeich­nungen verliehen. Gegen 2i/2 Uhr erfolgte die Abreise nach Berlin.

Stadt und Universitätskliniken. Während einerseits die Stadt Gießen mit aller Energie die Vorkehrungen 'trifft, um für die Unterbringung ihrer armen Kranken, sowie der von auswärts kommenden unterstützungs­bedürftigen Personen nach Ablauf des denr Großh. Ministerium gekündigten Vertrages gerüstet zu sein, sind die gütlichen Verhandlungen zwischen Ministerium, Universität und Stadt im Sj^ine eines gewiß wünschens­werten Ausgleiches nicht, wie vielfach gemeint wird, ab­gebrochen worden. Es haben vielmehr in letzter Zeit in Darmstadt Verhandlungen zwischen dem Ministerium und dem Beauftragten dec Stadt, .Stadto. Grünewald, statt- gesunden, die wesentlich zur Klärung und Förderung der Sache beigetragen haben. Ist hiernach eine Verständigung noch keineswegs ausgeschlossen, so muß die Stadt doch immer noch mit der Möglichkeit rechnen, daß sie ihre Kranken in einer von ihr zu errichtenden und zu unterhaltenden Klinik unter-; bringen muß. Wegen der ärztlichen Hilfe sind Verhandlungen! mit der Aerztekommission im Gange.

Lehrern und Schülern und einer auf Vertrauen und auf einer edeln, ernsten Auffassung vom W^sen der Schule be­ruhenden Schulverfasiung. Eine ö,,entliche Aussprache schließt sich an den Vortrag an.

---Oppershofen, 17. Nov. Heute fand in Gegen­wart des Gemeinderats die Einführung und Vereidigung des kürzlich gewählten Neubürgermeisters H. Schmidt V. durch Kreisrat Schliephate von Friedberg statt. Uuserm Altbürgermeister H. Schmidt 111. wurde bei dieser Gelegenheit in Anbetracht der Verdienste, die er sich wäh­rend seiner 40jährigen Dienstzeit um das Wohl und Wehe der Gemeinde erworben, von Kreisrat Schliephate das ihm vom Großherzog verliehene Silberne Kreuz des Philipps- Ordens überreicht.

Pcrinifcbtc».

* EineschwereGefahrfürAegyptensWohl- st.a n d. Die gewaltigen Bewässerungsarbeiten in Aegypten, die im Zusammenhang mit den großen Nilstauwerten von den Engländern ausgesührt wurden, und die eine neue Quelle ägyptischen Wohlstandes bilden sollten, bedrohen )as Nilland jetzt mit einer schweren ökonomischen Gefahr: dre Baumwollproduttion, diese wichtigste Einnahmequelle des Nillandes, ist gefährdet. Die Stauanlagen haben eine lieber* Wässerung der «tieferen Bodenschichten hervorgerufen, die die Wurzelentwickelung der Baumwollstauden hindert. Wäh- rend srüher niemals Drainierungsarbeiten notwendig ge­worden waren, müssen in den großen Baumwollendistrikten mit außerordentlich großen Kosten umfangreiche Entwässe­rungen vorgenommen werden. Man macht jetzt Versuche mit der Anpflanzung sehr wasserbedürftiger Sträucher und versucht andererseits auch eine Art Baumwolle zu züchten, deren Stauden ihre Wurzeln nicht so tief in den Boden vorschieben. Aber diese Umwandlungen erfordern jahre­lange Arbeiten, und es bleibt zweifelyaft, ob die dann ge­wonnene Baumwolle die Qualität der früheren ägyptischen erreicht. Wenn die Baumwollproduttion des Mllanoes aber zurück geht, sei es in der Qualität oder in der Menge, ,o würde damit die wichtigste landwirtschaftliche Einnahme­quelle versiegen und ein allgemeiner ökonomischer Ruin die Folge sein.

* Was Frauen für Toiletten ausgeben. Einen Einblick in das Toilettenbudget der modernen Frau, den jeder Ehemann nur mit gelindem Schauer tun wird, eröffnet ein Auf- von Emily Poft m der eiigmajcn Frauenzenia-nstGin s Own Paper". Die Preise, die heute Damen für ihre Toiletten anlegen müssen, sind in den letzten Jahren ungefähr um das sechsfache gestiegen, und die beenge der Toiletten, die bet einer eleganten Frau für notwendig erachtet werden, hat stch verdrei- und vervierfacht. Wenn früher zwei oder drei Hule für die Saison genügten, so dürfen jetzt ein Dutzend nicht als extravagant gelten, inio bieje Hute foroern ganz anoere Summen als früher. Es ist durchaus nichts Seltenes, daß für einen Hut mit schönen Straußenfedern 1000 Mark an­gelegt werden und ein Paar eleganter Schuhe tonen 120, ia 200 und 300 Mark. Während man früher eine kostbare Abend­toilette sich ssichon für ouü Mart Herstellen lasten tonnte, er- schemlm jetzt die Damen bei grauen Gesellschaften mit Toiletten, die von 8l)0 bis zu 2000 Mark losten. Für diesen ungeheueren Luxus nud die beständig steigende Kostbarkeit, die im Reich der Mode herrschen, macht die Verfasserin den Einfluß der Amerikaner verantwortlich, die die vornehmen Kreise der europäischen Ge­sellschaft mit einem Geist des Protzentums überflutet haben. Tie amerikanische Frau ist kl ei der toll. Nirgends gibt das schwächere Geschlecht in der Welt so viel für fein periönlicl-es ^äMucibedürfnis aus als in Amerika. Nirgends wird auf Kleidung so viel Gewicht gelegt, hängt das Gluck der Frau so von der Kleidung ab wie im Lande des Dollars. Es ist ein trauriger Gedanke, daß die Pfauenhafte Eitelkeit dieser jungen, sich in Extremen bewegenden Kultur über die vornehme Schlicht- heit und Zurückhaltung, die früher in der europäischen Gesellschaft herrschten, einen Sieg auf der ganzen Linie davonträgt. Die Amerikanerin hat sogar in den sutzcenden Kreisen der Pariser Mode sich einen maßgebenden Einfluß verschafft, man muß mit ihrem Geschmack und ihren Wünschen rechnen, und die Pariserin wird unwillkürlich in den Taumel des Extravaganten und Kost- baren um jeden Preis nut Ijineingermen. -iie ioeqanmn erzählt non per Unterhaltung mit einer der elegantesten Tarnen der englischen Gesellschaft, die ihr von ihrem Toilettenbudget einst

lftzt berichtete. Als jungverheiratete Frau sei sie mit

0 Mark un Jahre ganz gut ansgewmmen. Jetzt verbrauche sie 20000 Mark und müsse dabei sehr sparsam sein, sich sehr euirichten, um' nicht allzusehr hinter dem geforderten Luxus zuruckzubleiben. Wie fie wüd gewiß auch manche andere Dame nach den .jlchönen Zeiten zurückseufzen, in denen nickst so der

** Erledigte Lehrerstellen. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Kirch-Brombach. Das Präsentationsrecht steht dem Fürsten zu Löwenstein-Wertheim- Rosenberg und toeni Fürsten und Grafen zu Erbach.Schönberg zu. Mit der Stelle ist Orgamstendienst verbunden. Tie 6. Lehrerstelle an der evang. Schule zu Erbach j. O.

** Der vierte Vortrag des Kaufmännischen Vereins und des Ortsgewerbevereins:Der Dort- mund-Emslänal und seine Schiffshebewerke", der in der großen Universitätr^lula vor zahlreicher Zuhörerschaft statlfand, führte un5 in rheinisch-westfalische Industriegebiet. Ingenieur Emil F c o m h o l 3 aus Dortmund wußte, durch gute Lichtbilder unter* Wt, m ungefähr zweistündigem Vortrage die Anlage und Be- nutzimg des durchaus eigenartigen Dortmund-Emskanals zu

= Reiskirchen, 18. Nov. Die hessische Landwirt­schaftskammer veranstaltet am Sonntag, 20. Nov., hier in dem Gasthaus von F. Gundrum einen Vortrag den Landwlrtschasts>

die Bedarf an Christbäumen haben, machen wir darauf aufmerksam, daß sie solche durch die Bürgermeisterei beziehen und zwar zum Selbstkostenpreise. Meldungen sind sofort an die Bürgermeisterei zu richten.

hinzu, daß bet Der, Janzen DeMoAfrrarion nlemanv etn $aar gekrümmt worden fet; wären Personen angegriffen oder gar verletzt worden, so toäre die Polizei unter Anwendung von Ge­walt eingefchritten. Diese Erklärung wurde von einem Teil der bürgerlichen Stadtverordneten mit Lachen aufgenommen und die Stadtvv. F e i st m a n n, Th. Böhm und Schmidt-Weißgerber gaben ihrer Unzufriedenheit und ihrer Entrüstung über die Vorgänge in z. T. erregten Worten Ausdruck, während andererseits der Führer der Sozialdemokraten, Stadtv. Ulrich, die Vorgänge, die er, wie er wiederholt betonte, nicht billige, ans der Erregung der Arbeiter über das geradezu provokatorische Verhalten der Gegner zu erklären und zu entschuldigen suchte. Tie Leitung des sozialdemokratischen Vereins habe gar nichts mit der Sache zu tun. Es könne auch von nächtlichen Radauszenen keine Rede fein; cs Hobe sich vielmehr: um eine spontane Kundgebung gegen eine Anzahl von Leuten gehandelt, die auf Verbitterung der Orts­krankenkasse hinarbe'ten. (Durch Gründung von Betriebs kranken- kafse^der Firmen Gebr. Heyne, Gustav Böhm und Feistmann und Söhne.) Stadtv Böhm erwiderte, die betreffenden Firmen handelten innerhalb de§ Rahmens der gesetzlichen Vorschriften, während die Demonstranten das Gesetz verletzten. Er lasse sich von Niemand das Recht abstreiten, eine Betriebskrankenkasse zu errichten. Die Erklärung des Bürgermeisters, daß wenn jemand ein Haar gekrümmt worden wäre, die Polizei mit Gewalt ein- geschritten wäre, klinge wie ein Hohn. Wenn man erst so lange warten wolle, sei es zu spät. , Tie Polizei könne sich nicht ent­schuldigen. 91och hätten wir in Offenbach keine Schreckensherr­schaft. Eine Provokation von bürgerlicher Seite müsse er be­streiten. Bürgermeister Dr. Düllo nahm nochmals die Polizei gegen ine erhobenen Vorwürfe in Schutz. Eine Begleitung des Zuges durch die Polizei sei nicht angängig, man stelle deshalb Posten aus. Herr Böhm habe sich, wie ihm Polizeirat Bräunig mitgeteilt habe, die Aufstellung eines Postens vor seinem Hause verbeten. Stadtv. Böhm bestätigt dies. Allein nicht darum handle es sich, sondern darum, daß in Zukunft solche Züge untersagt werden. Stadtv. Ulrich: Wenn man Protest erhebe gegen die Vorgänge, so sei das an sich berechtigt; aber wenn man verlange, daß die Polizei einschreite, so sei das außerordentlich gefährlich. Man sollte im Gegenteil die Zurückhaltung der Polizei anerkennen, die ein Blutbad verhindert habe. Wenn man ferner protestiere gegen den Ton, in dem die Demonstration erfolgt sei, so müsse auch untersucht werden, welches die Ursachen waren. Dieser Ton sei die Folge der Hetzereien auf bürgerlicher Seite und die Vor­gänge seien der Ausdruck der Entrüstung über die Ereignisse in- Moabit und der daran artknüpfenden Hetze. Nachdem Stadtv. Böhm in einer Erwiderung noch festgestellt hatte, daß niemand von bürgerlicher Seite verlangt habe, daß die Polizei einhane, wohl aber solche Vorkommnisse verhindere, wurde die Angelegen­heit für erledigt erklärt.

_ etu Bingen, 17. Nov. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten brachte der Vorsitzende, Bürgermeister 91 e f f, einen Bescheid des hessischen Mimsteriums zur Verlesung, der auf eine Eingabe, in der um Freigabe der gesperrten Viehmärkte ersucht wurde, eingegangen war. In diesem Bescheid erklärte sich das Ministerium außer Stande, die Aufhebung der Viehmärkte schon jetzt rückgängig zu machen, und erklärte, daß von ihrer Abhaltung vorerst keine Rede sein könne.

Kreis Wetzlar.

X Launsbach, 17. Nov. Für die Vorturner des Lahn-Dünsberg-Turnerbundes findet Sonntag, 27. November, hier unter Leitung des Bundesturnwarts Schmidt eine Uebungsstunde statt. Als jüngstes Glied ist dem Turnerb-unde der Tuntverein Reiskirchen beigetreten. Der Lahn-Dünsberg-Turnerbund zählt jetzt 25 Vereine.

I schildern. Es haben sich, so führte er ans, in unserem Vaterland das sich immer mehr zum Industriestaat entwickelt, bestimmte Gebiete zu Jndustriemittelpunkten herausgebildet, so Oberschlesicn, ! Sachsen, da5 obere Mosel- und Saargebiet, besonders aber Rhein­land-Westfalen mit Dortmund als Zentrnm. Steinkohlen und Eisen haben hier eine Industrie geschaffen, durch die die Be­völkerung in den letzten fünfzig Jahren um das drei- und vier­fache gediegen ist und Großstädte wie Pilze aus der Erde schießen. So hatte beispielsweise Dortmund, das in der Mitte des vorigen Jahrhunderts 80 000 Einwohner zählte, bei der letzten Zählung 200 000 Bewohner. Zur Beförderung der heran- und wegrollen- den Güter genügen längst die Eisenbahnen, sowie die natürlichen Flußläufe nicht mehr, so daß man genötigt war, künstliche Wasser­straßen anzulegen, durch die man sich anderen Ländern gegenüber konkurrenzfähig erhalten konnte. Der Dortmund-Emskanal, dessen Vorgeschichte weit in frühere Jahrhunderte hineinreicht, wurde in den Jahren 18921897 mit einem Kostenaufwand von ungefähr 80 Millionen Mark erbaut. Durch ihn wird Dortmund mit feinen großartigen Hajenanlagen, mitten im Binnenland gelegen, direkt zur Seestadt. Auch das am Dollart gelegene Emden blüht infolge seiner Sage an diesem Kanal derart auf, daß es in nicht allzu ferner Zeit Bremen überholt haben wird. Da der Kanal keine natürlichen Zuflüsse hat, so muß er durch groß­artige Pumpwerke auf künstliche Weise gefüllt werden. Die hierzu nötige Wassermenge, 1712 Liter in der Sekunde, entnimmt man der Lippe. Das Gefäll wird durch ein vorzüglich funktionie­rendes Schiffshebewerk, sowie durch 19 Schleusen ausgeglichen.

. e M Ersteres behandelte der Vortragende im zweiten Teil seines Vor-

<4MSldilO, I trags in allen seinen Einzelheiten. Eine im Bilde vorgeführte

Aus Prag wird gemeldet: Graf Clam Martinez teilte ^hrt mis einem Gütertransportdampser der zwar recht,langsam Leni cberstlandmarschall Prinz Lobtwoitz m.t, daß sich btc tE^f^näbFEa6rbbCkla bÄlf S

Einberufung des Ausgleichsauslchu ses zu einer werteren! Die Fortsetzung des Dortmmrd-Emskanals nach dem Rhein, der ^-rtzung erübrige und er die wertere^ Beifügung dem Oberst- Weser und Elbe hin lassen einen weiteren Aufschwung Rheinland- landmarschall überlaße. Dieser schritt wird für allen- Westfalens erhoffen.

falls als Abbruch der Ausgleichsverhandlungen ge- ** Hebet die Ziele der preußischen Ostmarken- beutet- fPolitik wird auf Veranlassung des 06111^60 Dfimarfen-

x ------~ Vereins am nächsten Ntittwoch Generalleutnant z. D. E.

ühO ItClitO* von Müller aus Wiesbaden in einem öffentlichen Vortrag

Gießen, 18. November 1910. m Stein's Saalbau sprechen.

Tageskalender für Freitag, 18. Nov. Stadt- ** Ueberlandzentrale Gießen. Wie man uns theater: ,U t de Franzos en tib*. Anfang 8 Uhr. aus Krofdorf schreibt, ist nunmehr der Vertrag, den unser Gemeindevorstand mit der Verwaltung der Stadt

" Laubesunivcrsitat. In der gestrigen ersten Lieferung Don elektrischem Licht usw. abge-

/Gesamtausschußsitzuna der hiesigen Studenten- «om -ncglerungsprasibenten genehmigt war-

fcha ft wurde der engere Ausschuß für das laufende Winter- der schritte, die man von Wetzlar aus gegen

Semester wie folgt gebildet: Den Vorsitz führt die Verbin- Abtommen unternommen hatte. Mit der Verwirk- dungWingolf", den stellv. Vorsitzenden stellt der,^Lerband ^ng de^ Gedankens, elektrischen Strom nach Krofdorf wissenschaftlicher Vereine", den ersten Schriftführer die Ver- ^>ä^9bben, ist der erste Schritt getan, das Gießener Werl bindungAdelphia", seinen Stellvertreter die freischlaqendc Pur ^.eberlandzentrale auszubauen.

LerbmdungVandalia". die LandsmannschaftDarm- ~ üer Straßenbahn. Tie Frequenz der

ftabtia" hat das Amt des Kassenwarts und das Korps I Sbraßenb-ahn vom 1. bis 15. November beträgt o0042 Hassia" das des stellv. Kassenwarts übernommen, den Seid J?a?E?aJte (gegen 44 544 in der ersten Halste des Oltober). sitzer stellt die BurschenschaftGermania". Die Nichtinkorpo- i dw beförderten Personen befanden sich 845 städtische rierten (freie Studentenschaft) haben weder Sitz im Gesamt- ^28 Postbeamte. Die -rurchschnittsbenutzung des ausschuß noch im engeren Ausschuß, da nach Mitteilung des I, ^^bhmens lrn November betrug täglich 3336 Fayrgäste Vorsitzenden des Ferienausschusses eine auf Mittwoch bor. (9e9en, ~ybJ, u.n gleichen Zeitraum des Ortober). Die be- Woche angesetzte Wahl der Fakultätsvertreter an der ae- fo^derteri Personen verteilen sich aus die beiden Strecken ringen Beteiligung der Nichtinkorporierten scheiterte. Das ft. rote Linie 28 und grüne Lutte 21300. Vorgehen des Ferienausschusses in dieser Angelegenheit fand Landkreis Gießen.

-die Billigung des Gesamtausschusses. Ein Antrag desVer- x Wiese'ck, 17. Nov. Wie man erfährt, wird wegen bande^ wissenschaftlicher Vereine", Geh. Hofrat Professor «der Straßenbahnverbindung mit Gießen und weaen der Dr. Pasch anläßlich der <yeicr seines Dozentenjubiläums I Lieferung von elektrischem Licht durch das Gießener Werk einen ^ackelzug der gesamten Studentenschaft mit an- demnächst hier eine öffentliche Bürgerversamm- schlickendem Kommerse darzubrrngen, sand einstimmige An- lung stattsmden, zu der auch die Mitglieder des Gemeinde- nähme. Der Fackelzug soll 29. Nov. stattfinden, lieber rat§ eingeladen werden. Man hofft, daß sich ein Wea ^s^Ellung sowie über die Zeit des Abmarsches findet, der auch für Gießen gangbar ist, um unseren großen entscheidet der engere Ausschuß Es wurde weiter einstimmig Verkehr und nicht unbebeutenben Konsum von Strom für beschlossen, den Reinertrag aus den im vorigen Semester von Beleuchtungszlvecke auf moderne Art durch die Stadt Gießen oem Rektor untersagten öffentlichen politischen Vorträgen, in die Wege leiten zu lassen 'her von stud. Phil. rer. Martin Schmidt als Stiftung der' ~

'Studentenschaft überwiesen war, zurückzuweisen.

** Reform des höheren Schulwesens. Man -schreibt uns: Am 23. November wird der Gründer der Freien Schulgemeinde Wickersdorf, Dr. phck. G. W y n e f e n. ___________ ÜIUIUB avuvnuuutc luumatninuamaic

aus München, un ^aale des Hotel Schutz überTie Freie P ro t e st v er sa m m t u n g gegen die Ausbeutung der E re i g- ^chulgemeinde Wickersdorf ein neuer Schultypus" Nisse m Moabit in den Straßen von Offenbach ab­sprechen. Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf bei Saal- spalten, bildeten in der heutigen Sitzung der Stadtverordneten seld (Saale) ist un Interesse der Reform des höheren ^^! Gegenstand einer längeren, z.> T. ziemlich erregten Ausein- Schulwesens gegründet worden und zählt nach Vier- Setzung. Bürgermeister Dr. Dullo verlas em von einer

Bestrebungen der I wirb verlangt, batz m Zukunst berartig? Ausschreitungen ver- Feien ^chulgemei,.de vertritt der im Februar d. be- hindert weroen. Die Teilnehmer an jener Protestversammlunq gründete Bund für freie Schulgemeinden, der die Erneue- waren unter Anführung eines Redakteurs des Offenbacher Abend- rung des höheren Schulwesens im Sinne der Freien Schul- blattes vom Versammlungslokal in geschlossenem Zuge unter gemeinde anstrebt. Er sieht als fein Hauptziel an die Be- Arbeitermarselllaise, Hochrufen auf die Sozialdemo-

greiung der höheren Schule von einer veralteten, erstarr- und Pfuirufen auf die Gegner durch die Straßen gezogen

tÄS ES?

Abgesehen von der Nachtruhestorung hatten diese Demonstrationen/ die auch aus sozialdemokratischer Seite nicht durchweg gebilligt werden, keine weiteren Folgen, als daß sie in der nicht sozialistisch gesinnten Bürgerschaft große Erregung unb Entrüstung hervor- rtefen, die sich auch zur (Sinberiifung einer auf morgen, Freitag, abenb, anberaumten bürgerlichen Proteftversammlung im Stadt- garten berbia)tcte. Außerdem war in einem hiesigen Blatt an- gelundigt rtwrden, daß die Angelegenheit in der heutigen Stabte verordnetensitzung zur Sprache gebracht werden würde. Im An­schluß an das ertvähnte Schreiben bemerkte Bürgermeister Dr. Dullo, die Polizei sei bei den Vorgängen keineswegs müßig gemeßen. In der Annahme, daß sich der Zug wie in früheren fallen nach dem Kreisamt wendeii werde, habe sich die Polizei in der Ludw.gstraße postiert und sei bann, als sie in der Kaiser- JtraBe unb ebtenbimger Straße Lärm hörte, dorthin geeilt. Die Lemonsiranten hätten sich jedoch schon entfernt gelebt, und als bie Sbeamtcn jtoet Minuten vor zchn Uljr am Hauptbahnhos aniamcrt, ljatte sich der Zug bereits aufgelöst gehabt. Es seien NUN Ermittlungen eingeleitet, deren Ergebnis der Staatsanwalt- schast unterbrcrtet würde. Bürgermeist^. Dr. Dullo fügte noch