Ausgabe 
20.10.1910 Erstes Blatt
 
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Man lese den Gießener Anzeiger

freigelassen, da er französischer Schutz befohlen er ist.

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politische Tagesschau.

Die finanziellen Staatsbedurfniffe Frankreichs.

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scheu Fakultät für Geologie erteilt. Seine Habilitations­schrift behandelt den ,Frankenberger Zechstein und grob- klastische Bildungen an der Grenze Perm-TriaS-.

*' Vom Staat sschuld buch. In dem abgelaufenen Vierteljahr beträgt der Zugang an Schuldbuchforderungen auf 119 Konten ----- 1 746 900 Mk. Hiervon sind durch bare Geldeinzahlungen begründet worden 1038 300 Mk. Ende September 1910 ist der Stand der Buchschuld auf 16M Konten = 60313900 Mk. gewachsen.

(?) Grundbuchanlage für die Stadt Gießen. Mit den Arbeiten für die Anlage dcZ Grundbuches für die Gemarkung Gießen ist nun der Anfang gemacht. Im Orts- g e richt ist der Anlegungsausschuß, der aus drei Beamten besteht, bereits in Tätigkeit. Die Gemarkung wird für die Grundbuchanlagc in vier Bezirke geteilt, deren jeder ein besonderes Grundbuch erhält. Der erste Bezirk, für den das Grundbuch innerhalb eines IahreS fertiggestallt werden soll, umfaßt die Altstadt, mit ganz unwesentlichen Abweichungen etwa das Gelände innerhalb deS Schoorgrabens. Der groeite; Bezirk umfaßt das meist schon bebaute Terrain, den Kreis! um die Altstadt, Schwarzlach, Nahrungsberg, Schiffenberger Tal, ehemalige Aktien-Brauerei, einen Teil dec Kliniken (Chirurgische und Augenklinik) und den Bahnhof. Der Be­zirk III und IV umschließt das Gelände links der Lahn und der äußeren Peripherie, den sogenannten Bereinigungsbezirk, ür den das Grundbuch zuletzt eingerichtet werden wird.

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persische Frage Tür England und Rußland gefährlich werden, denn sie bürdeten ihnen neue schwere Verantwortlichkeiten auf. Die Russen wögen an Finnland, Polen, Klein-Rußland, den Kaukasus und an den ihnen verbleibenden Rest der Mandschurei denken^ wir Franzosen aber erinnern mis daran, daß die englische offiziöse Presse uns erst vor einigen Monaten den Rat erteilt hat, uns nicht allzusehr in Marokko einz-ulassen. Ist der Weg von .Buschir najcht Schtiras elfviar iridjl* länger jalH der von Casablanca mach Marakesch?

Inzwischen fetzt England seine Drohimgen gegen Per­sien fort:

London^ 19. Okt. Nach einer Zoitnngsmeldung gns Teheran setzte die englische Regierung die persische davon m ^Keimtnis, daß England für den Fall, daß Persien die Be­dingungen der Note über den Zustand der Haindelswege nicht erfülle, bie Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Ordnung auf der Straße Buschirschiras bis Ispahan in der russischen Zone selbst übernehmen werde.

**VerhafteterAgent. In unserer Nr. 240 teilten wir ohne Namensnennung die Verhaftung eines Agenten aus Großen-Linden mit, der in einer Wirtschaft in der Kaiser-Allee gn der Wirtschaftskasfe ertappt worden war. Hierzu bittet uns Herr A. Ohly aus Großen-Linden zu bemerken, daß er mit dem Verhafteten nicht identisch ist. Wir geben diesem Wunsche um so lieber Raum, als der alte Herr, der sich eines großen Bekanntenkreises erfreut, nach seinen Ausführungen schon öfter das Opfer von <Ver- Wechselungen gewesen ist.

) Gestört. In verflossener Nacht wurde in einer Villa der Ost-Anlage ein Einbruch versucht. Der Täter, ein großer junger Mensch, wurde von den Bewohnern gehört und auch gesehen und ergriff die Flucht. Er ließ einen Prügel, der

. vom städtischen Lagerplatz der Wiesenstraße entnommen war,

grogte und reichhaltigste Tageszeitung Gberhessens., zurück und verlor sechs Nachschlüssel. Hoffentlich gelingt es der Polizei, den Unbekannten zu fassen.

worden, weil sie sachlich wesentlich war und aus einer unsere Stadt. Desgleichen gegen 41/2 Uhr aus dem Rück- sonst durchaus glaubhaften Quelle stammte, denn wir sind wege von Romrod nach Friedberg.

uns dessen wohl bewußt, wie geschmacklos es ist, reine j. G rünb er g, 19. Okt. Bei der heutigen G e mein de- Privakangelegenyetten ohne Notwendigkeit in der Presse rat sw ah l, zu der in letzter Zeit eifrig agitiert wurde, breitzutreten. sind gewählt worden: Rentner Heinrich Sehrt mit 167 St.,

(?) Die Biehmarkt-Jnteressenten-Ver- Vorschußlasserechner Ritter mit 139 St., Finanzamtsgehilfe

Die spanische Marokkopolitii.

Paris, 19. Okt. Die ,Liberte" schreibt über die spa­nische 'Marvkko-^Politik:

Wenn die Madrider Regierung den den Machsen zu einem 'Zuge nach ^etuan drängenden Leuten nachgebcn sollte, dann würde sie dies bald zu bereuen haben. Schon die einem solchen Abenteuer feindliche Haltung der Republikaner sollte für die Regrerung eine Warnung bilden; übrigens müßten derartige Eroberungsgelüste die freundlichen Beziehungen zwischen Spanien und Frankreich trüben. Spanien könne eine Besserung der Zustände in Marokko nur auf Grund eines sympathischen Zu­sammenwirkens mit Frankreich erhoffen.

Deutsches Reich.

Ter Entwurf eines Nahrungsmittelgesetzes zum^ Schutze gegen Nahrungsmittelfälschung ist soweit von den Mslandrgen Ressorts ausgearbeitet worden, daß demnächst die Beratungen mit dem Reichsgesundheitsamt beginnen werden Sparer soll der Entwurf den Interessenten (Chemikern und Fabrt- ranten) zur Begutachtung unterbreitet werden. Ob der Entwurf dem Reichstage noch vor den Neuwahlen zugehen wird, ist un­bestimmt.

Die ,Hossische Zeitung" meldet aus Riga: Im F burger Prozeß gegen 218 Angeklagte tpegt

** Die Nauheimer Badekur der Zarin hat, , " ^nstruth, Okt. Bei der hier heute ab-

wie neuerdings auch in der amtlichenDarmst. Ztg." wärt- gehaltenen Burgermeisterwahl wurde Bürgermeister Scheld lich festgestellt wird, entgegen einer Notiz in unserer Nr. 243, nut 51 Stimmen zum drittenmal wiedergewählt. Die sich ganz als das Richtige und dem Leiden der Kaiserin Wahl war eine sehr rege. Es machten von 86 Wahl- Entsprechende herausgestellt und ist von gutem Erfolg. Alle berechtigten 72 Gebrauch. Der Gegenkandidat erhielt Angaben von seelischen Depressionen oder von anderen Ur- 21 Stimmen.

suchen des Leidens der Zarin sind völlig aus der Lust ge- " ~ .

. w o w «njjv^agte wegen Aus­fuhr s und verschiedener Gewalttaten, begangen im Kurland 1905, wurden von Kriegsgericht 43 Angeklagte zu vier bis acht 1J l : i r» «vt zu ein bis zwei Jahren

k noD£z r 16 Monaten Gefängnis verurteilt

inw 93 sr eigesprochen.

Aus Belgrad wird gemeldet: Professor Twi Chveftick eingetroffen. Er hat sich sofort in den Palais begeben, wo Beratung der Aerzte ftattfanb, die bis 12'A Uhr naMt daoerte Nach cmem nachts ausgegebenen Krankheits- r rJ1 o nprinzen veränder-

l x ch. Das Bewußtsein rst mehr getrübt.

Fel-ibetrages von 52 Millionen chchlägt der Budgetausschuß der Kammer eine Reihe von Steuererhöhungen vor von denen die der Erbschaftssteuer 14, die progressive Steuer für Mobiliarverkauf 8 600000 Franken die Erhöhung der Abgabe für Mietsverträge vier Milttonen, die progressive Abgabe für den B e s i tz w e ch s e l verkäuflicher Chargen 1900 000 Franken, die obligatorische Ertragung der Apporte von Liegenschaften bei W r Gründung von Gesellschaften 4 Milttonen und der neue Zolltarif 10 Millionen mehr liefern sollen. Nach der Aufhellung des Budgetausschusses schließt der Vor­anschlag für 1910 mit einem Einnahmen-Ueberschusse von 363933 Franken ab. Der Hauptbericht, der bereits die Genehmigung des Brtdget-Ausschusses erhalten hat, wird den Abgeordneten in der ersten Sitzung der außerordent­lichen Tagung, die bekanntlich nächsten Dienstag beginnt l Kugestellt «werden. '

Stadt und Land.

Gießen, 20. Okt. 1910.

L. U Lendesuniversität. Herr Dr. Phil. Paul am hiesigen physikalischen Institut, der I ch für das Fach der Physik an unferer Universität zu habi- am Samstag den 22. Oktober d. I., kleinen Aula eine öffentliche Probe-

9 übt7 Tl)ema: Die Elektronentheorre in Me- nnnfrnfnn U5 "!. 18' b- wurde dem Assistenten am M-n/r Institut der LandeSunioersität Dr. Hermann y uS KottbuS die venia legendi bei der philosophi- >

«Madrid, ü9. Okt.La Correspondeneia d'Espana" erfährt aus Ceuta, daß ein spanischer Schoner, der Waren nach Tetnan brachte, von Kabylen beschossen wurde; von der Besatzung sei ein Mann getötet worden., ÄÄÄUSÄwiÄ» ?,? Sl K*"»i --ich.... a. « 6,

worden. Ein Mann wurde verhaftet, aber bald wieder ®C|a)aftSftelle tlt ElttzeN, ZchUlftrahe 7, NehMN wähl wurden gewählt: Brauercibesitzer Hch. Jhring jun. sreigelassen, da er französischer Schutzbefohlener ist. BcftcDunaen auf Öen Äieftener Mn^iüer entwerten mit 206' Landwirt Herm. Heller mit 168 und Orgelbau-

-------L-J___-------UU| veil WIKÖV1IVI ^bister Karl Nicolaus mit 138 Stimmen. (Wiederholt,

= weil der Ort unleserlich war. D. R.)

|mal durch eine Aufnahme aus Brussa, der Stadt mit den 1100 Moscheen, vertreten. Zwei tragische Bilder, Stoffe, von denen sich die Kinematographie eigentlich fernhalten sollte, haben Ich richte nicht und Jugendfreunde zum Vor­wurf. Bei dem letzten treten die Grenzen der ftineinato- graphie deutlich zu tage. Als Tonbild kommt das hübsche Lied Es war einmal aus Paul Linkes Reich des Indra.

(!) Lau des-Geflügel-Ausstellung in Gießen. Die gestern abend naxby dem Einhorn-Hotel ein­berufene Generalversammlung des Geflüg el- und Vogelzuchtvereins Gießen und Umgegend ge­nehmigte die vom Vorstand zugesagte Uebernahme der L a n d e s - G e f l ü a e l - A u s st e l l u n g, wozu bereits die Räume der Liebigshöhe gewonnen sind. Die Veranstaltung, die in größerem Umfange geplant ist, findet Anfang März k. I. statt. Gleichzeitig soll in Gießen die Lan d e s-Züch, t e r - V e r s a m m l u n g stattfinden.

Die Rundfahrt des BallonsPrinz Aöols".^ L 20. Okt Zu der von uns bereits mitgctciM

des Ballons ..Prinz Adol,", der bei Bclsort beschossen wurde, wird uns von einem Teilnehmer folgende Tarstellmi, gegeben.Außer dem Fülner, dem Fabrikanten Andernack befanden sich nocli zwei Zivilversonen an Bord. Auüer btut Scteu^iptmprf fubttc das Luftschiff die deutsche Flagge. Es flog über Mcv, passierte die Grenze in einer Löhe von etwa 260 Tie Gegend war vom Vollmond beschienen. Gegen k '2r k r m ^am wan an einen bewaldeten Hang imb da­durch dem Bodm näher. Er batte sich der Erde auf 100 Meter genähert, alb man den Ruf: Voila un ballon! vernahm Dann wurde m freundlicher Weise mitgeteilt, daß der Ballon die Rich­tung auf C h a l o n s habe. Plötzlich ertönte der französische ^lnrus: Qui vrve? Leider war den Luftschiffem dieser Ansdirick nicht mehr geläufig, so daß keine Antwort erfolgte. Außerdem hatten He Jetne Ahnung, daß sie sich in militärisch wichtigewl Gelände befanden. Noch zweimal erfolgte der Anruf, dann Helen mehrere SMffe, die aber nid)t trafen. Man sah, daß auf der

Der Hauptbericht über das Budget Frankreichs für 1911, den Mg. Klotz verfaßt hat, stellt, so schreibt uns unser Pariser Mitarbeiter, die Ausgaben auf 4 304 810 879 Franken fest, um 119i/2 Millionen mehr als 1910. Weitere 163 Millionen sind für das Budget von 1912 zu gewärtigen. She Mehrausgaben sotten für 1914 nicht w e-!,des Zewens der Zlnm find völlig aus der Lust ge-I i. Grün berg, 19. Okt. Heute vormittag aeaen i/,ll Uhr mger als 200 Millionen erreichen. Trotzdem bc- gnfje.rt >Wrr freuen un?, da,z der Friedberger Aufent- passierten der -lac und der Gronberroa mit Gemablin tomic wahrt der Hwuptberichterstatter seine optimistische Ansichtst"^ ?er Grotzh. Familre und dem Zarenpaar Freude und 5. nnn mr,,, 5 n7 * 9.hff' ;

hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage Frankreichs, da der E"°lnng gebracht hat. Tie Mitteilung in Nr. 243 war nach Pr-ub en nebst Gefolge m funj

Wohlstand unausgesetzt an wächst. Abq. Klotz kommt bann reifIl(i)er Ueberlegung von uns nur darum aufgenommen von ^ich kommend, auf dem Weg nach Romrod auf die Einkommensteuer zu sprechen und erklärt, --------" ----- axi -..c

daß deren bevorstehende Durchführung, für die sich die Regierung einsetzt, in den ersten Fahren wenigstens, nicht zur Herltellung des Gleichgewichts im Budget herangezogen werden kann. Erst wenn sich die neue Steuer eingelebt, könnte daran gedacht werden, .an sie höhere Anforderung. v ------- ......,,.........----.....----------, v------------------

gen zai stetten. Bis dahin dürfe die Einkommensteuer nur f m 1 u n g am Montag abend in der Gastwirtschaft Kauß mit 133 St. Bon den seitherigen Mitgliedern des

als eine Ersatz st euer angesehen und gehandhabt wer- Rössinger war sehr gut besucht. Aus den Verhandlungen Gemeinderats erhielt also der von verschiedenen Seiten stark

den, die eine gerechtere Verteilung der Steuerlasten er- 6^vg hervor, daß durch das Verbot der Gießener Viehmärkte bekämpfte Hch. Sehrt die meisten Stimmen. Dies ist wohl

möglickien sott. Hinsichtlich der Einführung der Mo-nur bie Viehhandel in unserer Provinz, erheblich ge- eine Anerkennung seines charakterfesten unparteiischen i2hif-

nopole, mit der sich die Regierung eingehend befaßt f^igt wird, sondern besonders auch die Interessen tretens.

zeigt sich der Berichterstatter sehr zurückhaltend und er-^^/.^^^^^"ßenerGeschästsleute. Man war I ,iu. Bad-Nauheim, 19. Okt. Der Stadtvertretung klärt, daß man auf sie für die Durchführung gewisser ?cr Ansicht, daß auf den Gießener Märkten, da Hessen und tst ein Gesuch der 1866er und 1870er Veteranen zugegangen, sozialer Reformen vorerst noch nicht zählen dürfe. *?£e angrenzenden Gebiete seucheufrei seien, worin sie um iSteuersreiheit ersuchen. Es kommen noch

Die größten Mehrausgaben des nächsten Labres ent- überhaupt feine Gefahr des Seuchenausbruches bestehe, ettoa 50 Veteranen in Betracht, von denen aber höchstens fallen auf die Durchführung der Alter sv ersich eruna man entsprechende Maßregeln getroffen hätte. Ge- 15 bis 20 die Steuerfreiheit in Anspruch nehmen werdew der Arbeiter, die am 1. Juli 1911 in Kraft tritt unb m e,^a^ man überhaupt gestatte, aus Ost- unb P Als Kunsttvärler für die Gradierwerke wurde an Stelle

die für das zweite Halbjahr 45 334 938 Franken nach den Breh nach Gießen zu bringen, mit dem die des sMnstwärters Becker, der sich vor einiger Zeit ent-

Berechnungen der Reqienmq erheischen sott. Für 1912 ^oßb^udler am Bahnhof ungeniert Handel treiben. Im leibte, Badewärter Konrad Stamln ernannt.

1913 und 1914 werden für den gleichen -^weck 123M» 131 des Reiches herrsche die Seuche ünd durch das Hierher- * Fri ed b er g, 17. Oft. DeroberhessischeObst- be^ro. 138 Millionen notwendig sein. Zur Deckuna schwarzbunten Tiere aus jener Gegend schwebe b auv er ei n hat am [Sonntag den 16. d. Mts. zum

cmJVr------- r-,<" - - - Gießen in Gefahr, verfeuck)st zu werden. Hiergegen müsse erstenmal einen großen gemeinschaftlichen **-

man entschieden sich wehren. Tatsache sei übrigens, daß macht, ßu dem sich 178 Teilnehmer eingefunden Ratten ^oem Wochenmarkt aus dem angeblich verseuchten, daher Vormittags fand die Besichtigung der Jubiläumsobstaus- für Hessen gesperrten Regierungsbezirk Wiesbaden Kühe, die stellung in Frankfurt statt. Die Führung in der Ausstellung vor den Wagen gtfpaiint Jeien, in unsere Stadt kommen hatten die Herren John-Friedberg, Koch-Alsfeld und und nach beendetem Markt wieder heimwärts marschieren, W e nck-Friedberg übernommen. Während des folgenden ohne hier vorher, wie es doch Vorschkcift ist, 7 Tage in! Essens hielt der Führer des Ausfluges, Dr. Hoffrnann- Quawntäne gehalten zu werden. Wenn man wegen der Friedberg, im Namen des verhinderten Präsidenten, Keeis- Seuchengefahr in Hessen schon einmal so überängstlich sei, rat Schliephake-Friedberg, eine Heine Ansprache. Am Näch­st) musie man verlangen, daß gleiches Recht für alle herrsche mittag wurde der Palmengarten besichtigt.

We aufebenso verboten werde rjr Friedberg, 19. Okt. An dem Ausstand sind un- üne auf dem Vlehrnarkt. Es wurde darauf von der Ver- ge ähr 5600 Maurer beteiligt, jarnrnlung folgende Entichließung angenommen: a Ans dem Biebertal 19 .nft zun

| Tie versammelten Interessenten des Gießener Niebmarktt'^ 21117 0 CT. x J D e r t a 1, >jrt. Die Gastwitt-

M-hhändler, Stallbesitzer, Gasvvirte, Mebger sonsttge üuitserer Gegend wurden in längster Zeit vielfach schaftsleute, protestieren gegen das erlassene Verbot betreffewI b e s g e s e l l s ch a f t heimgesucht. Während

die Gießener Viehmärite als eine Maßnahme, die durch nichts 171 ber vorigen Woche bet Gastwirt Geller in Crumbach 3U rechtmtigen ist, da das Gr o ß h e r z o g t um Hessen s eu - einftiegen, statteten sie in der Nacht von Montag auf Diens- ch e nfr et ist. Durch bie Nichtabhaltung dieser Märkte sind nicht tag den Gastwirtschaften Stork-Rodheim und> Scherer-Bieber I ntereffen des Viehhandels in ganz Oberhessen, fon> einen Besuch ab, wobei sie Zigaretten, Zigarren, eine

ber©tobt Jon Bürgern Taschenuhr und kleinere Geldbettäge mitaehen hießen. Man

MttbemfcfberttiÄ K J W Verdacht gegen eine Schmierengesellschaft, Mein diesen

von Vieh, wie ihn der Niarktverkeln: nun eck^al mck sich bring? j-nf ^W^enen Gemeinden auftrat Zwei junge

doch nicht unterdrücken, da die Märkte in dem Hessen benachbarten ^tefcr Gesellschaft .wurden gestern abend verhaftet

Hanau Fulda und Kirchhain doch abgehalten werden, auf denen ""d heute morgen in das Gerichtsgechnguis nach Gladenbach Handelsleute aus Hessen ein- und verkaufen. eingeliefert.

^tr bitten ein hohes Ministerium, das erlassene Verbot der ? Rod heim a. d. Bieber 19 Okt Der fiiefiae

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Diese Entschließung soll an das Ministeäum,' an das sb e r n e M ed at lle und einen Bar-

Kreisamt und an die Bürgermeisterei übersandt merden' I ^^trag von Mk.

.^ie NErage nach der morgigen - P Marburg, 1«. Okt. Die in das Gebäude der nach m lr^rstcllung laßt leider noch »u wünschen übrig, was seinen Harleshausen bei Kassel übergesiedelten Landwirt- hier »» roenia bek^nt^^' hch°ftlichen Versuchsstation verlegte Landwirtschastlich-

g^eMl das Stück neben" C°sL ""°dak°vovLrst Winterschule hat gestern ihren Unterr.cht mit der bis jetzt un- bühnenwirksamste Werk Paul .h c p s c S >ft. ES^wmde denn crceld,ten von 58 Schülern begonnen, in letzter Zeit bei Gelegenheit des 70. Geburtstages des Dichters deutschen Bühnen, so z. B. am Frankfntter Sch^- lM lScrus m den Spielplan wieder aufgenommen und zwar überall ! mit lucht gewöhnlichem Erfolge. rau

7 3arnJT,ncmatoflrni)^ sindet der neue Spielplan

lebhaften Anklang, den lebhaftesten natürlich die humoristischen

?r?ec' fich der Natur der Sache nach nun einmal am besten für kmematographische Vorführungen eignen. Stürmische! Heiterkeit erregen die lustigen Stücke von Heidevriem, der die Hebamme holt, von dem verzauberten Hut und vom Lehm ann un L öwenkä fig, das die verblüffende Technik der Kinematographie in bestem Lichte zeigt. Viel Beifall findet das bedeutendste der diesmaligen Bilder- Das traurige Ende Roberts des Schweigsamen- ^^c^O^er Langer Film, der hübsch koloriert ist und sehr schöne Bilder bietet. Tie Naturaufnahmen, die sich glücklicherweise einer besonderen Gunst erfreuen, sind dies-«