Ausgabe 
23.8.1910 Erstes Blatt
 
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Erwidern (Sie, schloß der Fürst, auch weiterhin die Liebe,

Der Kellnerlehrling, von

Ans Statt iint (aut.

g. Hungen, 22. Aug. Liebmann Katz und Frau hier feierten heute in geistiger und körperlicher Rüstigkeit ihre goldene Hochzeit. Der Jubilar ist 86 Jahre, seine Gattin 75 Jahre alt.

die wir Serben als nächste Brüder Ihrem Kolke entgegen­bringen, in brüderlicher Liebe.

König Ferdinand erwiderte: Die ein Viertel­jahrhundert währende tiefe brüderliche Liebe, die Bulgarien mit Montenegro verbinde und so vielen Prüfungen und Stürmen unerschütterlich standgehalten habe, habe in ihm den Wunsch geweckt, den Fürsten herzlich und aufrichtig als wahren Bruder zu seinem 50 jährigen Regierungs- mnd Ehejubiläum zu gratulieren. Zugleich überbringe er die herzlichen Grüße uird innigsten Glückwünsche des Bul- gareiwolkes. Seine Anwesenheit soll die Unzerreißbarkett der brüderlichen Bande bezeugen.

C e t i n j e, 22. Aug. Der König und die Königin Don Italien sind heute nachmittag hier eingetroffen und bei dem Palais, in dem sie abstiegen, von dem Fürsten, I der Fürstin, ihren Kindern, sowie von dem König der Bulgaren und dem Prinzen Boris herzlich begrüßt worden.

** Erpresser verhaftet. In letzter Zeit er­hielten mehrere Leute in Lauterbach und Maar Droh- und Erpresserbriefe, die in Gießen zur Post gegeben waren. Der Briefschreiber nannte sich Kriminalkommissar und gab an, es schwebe ein Strafverfahren gegen den Betreffenden, das er unterdrücken wolle, wenn 300500 Mark unter Ziffer postlagernd eingesandt würden. Falls das Geld nicht komme oder Anzeige erstattet werden sollte, würden die Besitztümer in die Luft gesprengt, auch mit dem Tode wurde gedroht. Gestern gelang es der hiesigen Polizei, den Erpresser auf der Post abzufassen, als er nach einer postlagernden Sendung frug. Es ist der hier seit Januar dieses Jahres wohnhafte Taglöhner Johannes Stieler aus Maar. Stieler war gleich geständig. Er hatte angeblich keine Arbeit und wollte sich auf die angegebene Weise Geld verschaffen.

L. Bad-Nauheim, 22. Aug. Hofmarschall v. Un- gern-Sternberg, Kreisrat Schliephake, Polizeirat Krämer.

Auch die Bevölkerung bereitete ihnen einen herzlichen Empfang.

GerrchrsjaaL.

G ießen, 22. Aug. Vor dem Kriegsgericht der 25. Division hatte sich heute der Musketier B. der 6. Kompagnie des h'.esigen Infanterie-Regiments zu verantworten. Er war angeklagt, sich der Unterschlagung, schweren Urkun­denfälschung, des vorsätzlichen Fernbleibens von der Körperverletzung mittels eines gefährlichen Werkzeuges, des Wider st andesgegenBeamte mW der Beamtenbeleidigung schuldig genracht zu haben, Z-, der als AushllfSbursche kommandiert war, erhielt am 9. Aug.

den Befehl, zwei Haferrechnungen im Betrage von ungefähr 120 Mark in Klein-Luiden zu bezahlen. Der Angeklagte, welcher bezüglich der eilten 4 Handlungen geständig war, gab an, daß er den Hundertmarkschein gewechselt und sich dann auf den Weg nach Klein-Linden gemacht habe. Unterwegs sei ihm der Gedanke gekommen, daß^ er sich mit dem Geldc mal einen guten Tag machen könnte. ,jn Klein-Linden bezahlte B. bann eine Rechnung int e a?9C öt?.n cttoa 36 Mark. Hierauf ging er zu dem Landwirt A. in Klein-Linden, bei welchem er die zweite Rechnung im Betrage von ungefähr 82 Marr zu bezahlen hatte. Der Angeklagte traf hier jedoch nur den Sohn an, welchem er bedeutete, daß die Haferrechnung nicht genau stimme. B. stellte nun eine nach [einer Ansicht richtige Berechnung auf und bat dann den Sohn des Landwirts A, den Namen seines Vaters unter diese Be- rechnung zu setzen, was dieser auch tat. Nun wollte er sich noch einmal erkundigen, wie die Berechnung des Hafers richtig sei, um dann sofort wiederzukommen und das Geld zu bezahlen Der Angeklagte besuchte jedoch verschiedene Wirtschaften in Klein­ernden, Lang-Göns und Gießen und verjubelte das Geld. Auf dem Zettel, den der Sohn des Landwirts A. mit dem Namen seines Vaters unterzeichnet hatte, machte er den Zusatzerhalten", um ben)eiben als Quittung vorzulcgen. Am Llbend wurde B. von einem Gefreiten seiner Kompagnie auf bem Marktplatz gesehen, als er gerade m eine Wirtschaft ging. Der Gefrette setzte nun von dem Vorgefallenen zwei SchntzleuiL in Kenntnis, damit ihm diese evtl. Hilfe leisten könnten. Er selber ging in die Wirtschaft und forderte B. auf, mit in die Kaserne zu gehen. Dieser ging anfangs nihig mit, versuchte aber später zu entkommen unb gegen den Gefreiten tätlich zu werden. Letzterer nahm ihm nun das Koppel ab. Nach einiger Zeit verlangte B. sein Koppel zurück, welchem Wunsche der Gefreite auch nachkam. Das Seitengewehr behielt er je dock) zurück. Der Angeklagte schlug nunmehr mit bem Leib- ricmcn, an welchem sich das Koppelschloß befand, auf beit Ge- reiten ein. Die beiden Schutzleute, welche gefolgt waren, sprangen jetzt hinzu, da der Gefreite mit dem Mann allein nicht mehr fertig werden konnte, und nahmen B. fest. Auf dem Wege zur Wache sträubte sich der Angeklagte, mitzugehen, und ließ auch verschiedene beleidigende Aeußerungen gegen den Gefretten und die Beamten fallen. B., der angetrunken war, will sich von dem Augeiiblick an, wo er durch die Schutzleute festgenommen wurde, der Vorgänge nicht mehr erinnern, sondern erst im Arrest wieder SU.sich gekommen sein. Vom Vertreter der Anllage wurden als Einzelstrafen für die Unterschlagung 2 Monate Gefängnis und Benetzung in die 2. Klasse des Soldatenstandes, für die Urkunden- älschung unter mildernden Umständen 14 Läge Gefängnis, für das vorsätzliche .Fernbleiben 10 Tage mittleren Arrest, für die Körperverletzung 14 Tage Gefängnis, für das Vergehen des Widerstandes 3 Wochen Gefängnis und für die Beleidigung 14 Tage Gefängnis, insgesamt eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten und Versetzung in die 2. Klasse des Soldatenstandes beantragt, Ebenfalls wurde beantragt, den Beleidigten die Publikations- befugnis zuzusprechen. Der Verteidiger beantragte, den Ange­klagten wegen der beiden letzten Vergehen freizusprechen. Das Urteil des Gerichts lautete dem Anträge des Anklagevertreters gemäß auf 3 Monate Gefängnis unb Versetzung in bie 2. Klasse

^"lbatenstandes. Auch wurde dem betr. Schutzmann die Publikationsbefugnis zugesprochen.

Die Leier in Montenegro. I bei Birklar unb Arnsburg unb schließen hier auch vom 2. bis

.. . C-tinje 22 Mg «em afenb f-mb im fürftj IÄÄ

ltchen Palaw Galataselzu Ehren des Königs Ferdinand Ulanen Nr. 6 ein;, vom 22,-24. Aug. haben beide Regi- statt. Bei dem Festmahl dankte Fürst Nikolaus zu- meuter , Marschübung. Die bciötn Infanterie-Regimenter der nächst dem König für seinen Besuch und erinnerte an bic Brigade (8 0 er und 8 1 er) habkn ihr Brigademanöver vom KL'ien("VÄXftSä Icn,tcnÄW--

Seit jenen Tagen sei die Freundschaft zwischen ihnen immer IFrankfurt' Nr. 6 1 teil. Das RegimentFrankfurt" beginnt lebendig geblieben. Er nehme ständig Antell an den großen nächsten Donnerstag bei Melbach seine Hebungen, das Artillerie- jErfolgen des Königs als Souverän Bulgariens. Die Be- A^unent Rr. 2 7 am Freitag bei Rödgen und Großen-Buseck. Ziehungen Bulgariens zu Montenegro seien immer von ,L'B.7brich^ L

Btnci herzlichen brüderlichen Liebe durchdrungen geweseu Martittcric 9ir. 3 am 14. September. Der Grotzhcrzog von Für alles, was König Ferdinand als Monarch und Staats- Hessen ^mirb von Frichbcrg aus am Manöver teilnehmen.

.mann seines hervorragenden Volkes gewirkt, sagte der Fürst,, ientlich e Lesehalle. Jni Juli wurden

.Gott und Rubland, unserem großen Beschützer" ebenso

tote dem patriottschen Geiste des bulgarischen Volkes Dank, dichtuugeu und Dramen 42, Literaturgeschichte 23, Länder- und /rr:. rxr-c. err.-n.-c. -Völkerkunde 69, Kulturgeschichte 29, Geschichte und Biographien 102, Kunstgeschichte 12, Naturwissenschast und Technologie 88, Heer- und Seewesen 16, Haus- und Landwirtschaft 27, Gesund- heitslehre 14, Religion und Philosophie 15, Staatswissenschaft 13, Sprachwissenschaft 13, Fremdsprachliches 10 Bände. Nach auswärts tarnen 74 Bände.

Explosion in einem k'rupp'schen Laboratorium.

Esse n-Ruhv, 22. .Aug. Heute vormittag um 11 Uhr t hier das Laboratorium des Kruppschen Schieß- t a n be^ infolge einer Explosion in bie Luft geflogen. Der m der Nahe liegende Pulverschuppen ist infolge des sämellen Eingreifens der Feuerwehr verschont geblieben. Das Feuer wurde um 12 Uhr gelöscht.

Die Firma Krupp teilt über den Brand des Laboratoriums auf dem Schießplatz ergänzend mit: Während des Laborierens mit Munition entzündete sich auf unaufgeklärte Weise eine .kleine Pulversenge. Sämtliche Arbeiter

entfaltet hat. 39 körperschaftliche unb 9 persönliche Mtt- glieder sind zurzeit dem Verband angeschlossen, der wiederum ein Glied der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbil- düng in Berlin darstellt. Ta die Staatsfürsorge zur Aus- bildung des Volkes nicht ausreichend ist, so hat es sich die erwähnte Gesellschaft durch Vermittelung des Verbandes' zur Aufgabe gemacht, durch eine eigene Zeitschrift,Tie Volksbildung", durch Abgabe von ständigen Bibliotheken, Wanderbibliotheken, Klassenbibliotheken, durch eine stän­dige Jugendbucherausstellung, durch Vorträge mancherlei Art u. v. a. zu wirken. Daneben aber weist der Mittel- rheinische Verband im eigenen Gebiet geeignete Redner nach und sucht durch ein eigenes Theater (Wiesbadener Volks- theater, Direktor: Hans Wilhelmy) den Sinn unb das Ver­ständnis für gute Theaterstücke im Volke zu wecken. Dieses Theater hat bereits im vergangenen Winter in verschiedenen Städten (Gießen, Büdingen, Biebrich) Vorstellungen gegeben, die den ungeteilten Beifall des ^Zublikums ge- fanden haben. Auch für den kommenden Winter sind schon von verschiedenen Orten Bestellungen auf das Theater ein« gelaufen. Mit ungeteilter Aufmerksamkeit suchte der Ver­band gegen die Schund- und Schandliteratur vorzugehen, wie er ja auch schon bei seiner vorjährigen Tagung zu Saarbrücken eine diesbezügliche Entschließung angenommen batte. Die schon oben angeführte ständige Jugendbücherei, die in Darmstadt unb nun hier ausgestellt wurde, soll in erster Linie einen Wegweiser bei der Auswahl guter Jugend- und Vollsschrifien bilden. Schwer getadelt wurde es auch, daß ein großer Teil unserer Presse sensatio­nelle Tagesereignisse, wie den Allensteiner Mord­prozeß u. a., so ausführlich ausmalt und dadurch unser Volksleben, besonders aber die Jugend, so sehr vergiftet. Hervorgehoben aber mußte werden, daß neben einigen an- bereit Zeitschriften auch derGießener Anzeiger". eure rühmliche Ausnahme machte. Nach der offiziellen Begrüßung des Verbandes durch Landrat von Trotha itamens des Uutertaunuskreises, durch Bürgermeister Be­ster namens der ^tadt unb durch Rektor Gaul namens, der Schule unb des Volksbildungsvereins hielt Professor Nover-Mainz einen interessanten Vortrag überVolks­bildung". Der Voranschlag des Verbandes für 1910/11 wurde in Einnahme und Ausgabe mit 905 Mk. gutgeheißen, während die Jahresrechnung 1909/10 einen Umsatz von 1312,06 Mk. aufweist. In seinem Schlußworte wies der Vorsitzende noch darauf hin, daß der Begriff Bildung nickst einseitig als Geistesbildung aufgefaßt werden dürfe. Auch in Arbetterkreisen seien heute geistig tüchtige, technisch und künstlerisch gebildete Leute nötig, wie er solches an ver­schiedenen Beispielen aus dem Leben nachwies. Darum, sei es erforderlich, daß unsere Schule sich immer mehr zur Arbeitsschule entwickele, unser Volk mehr und mehr von echter Bildung durchdrungen werde, damit es auch in der Zukunft in der Sage sei, als sittlich freies Volk dem Wettbewerb auf dem Weltmartte die Spitze zu bieten. An die Tagung schloß sich ein gemeinsames Essen ün Russischen Hof". >

(Einverleibung Koreas in Japan? I ** Verhaftet. Der wegen Fahrraddiebstahls hier Tokio, 22. ,August. Die Einverleibung Koreas ist lw Mai l. I. festgenommene Arbeiter Schuhmacher aus -erfolgt Korea .wird japanische Kronkolonie; Generalresi- Frankfurt a. M. brach damals im Polizeigefängnis aus deut .Vicomte Terautschi wird Generalbouverneur. Die und ging flüchtig. Gestern ist er in Frankfurt a. M koreanische Kaiserfamilie wird als der japanischen ebenbürtig wieder ergriffen worden '

ml* torlf bldll (Äf 3(fax m »», <- M ««s SMummcr

war; später wird er geändert. Hervorragende Koreaner be erhängen wollen, wurde gestern tn Karlsruhe auf- .werden zu japaittschen Peers ernaimt werden. (Der 23er- Öc0ri"cn eine Vergnügungsreise dem Tod vor-

liner japanischen Gotschaft ist bisher eine amtliche 3)tel=* I 9edD9en-

düng über die Einverleibung nicht zugegangen.) ** Ein kleiner Unterschied. Am Bahnbau der Ahr

i wurde bas Los 4 der Strecke AhrdorfBlankenheim verdingt.

Dentsehes Reich. Insgesamt waren 18 Angebote eingelaufen. Die geringste

Aus Hohenfinow wird gemeldet: Der Reichs- von einer Firma in Düren eingereichte Forderung stellte sich kanzler ist hierher zurückgekehrt auf 296136.50 Mk., bie höchste Forderung, die von einer

Norddeutsche Allgemeine Zeitung" meldet: Im Firma in Elberfeld eingereicht war, betrua 706 485 Mk Mttrhochsten Auftrage machte am Sonntag Staatssekretär Also über 400000 Mk. mehr für die gleiche Arbeit v. Krd er len-Wach ter demstapamschen Botschafter emen = Rainrob b. Schotten Der Bier

1011 --teilnahme^des Kaisers anläßlich ber Ueber- eines Schulhauses wirb voraussichtlich vor Ablauf der Ichwemmungen rn Japan auszusprechen. zwei nächsten Jahre nicht in Angriff genommen merben

Der ,strokalanzerger" erfuhr in der Angelegenheit Mu schon heim. Unser Dorf steht zurzett im Zeichen ber des Generals Freiherrn v. Gagern an zustän- nächstens ftattffnbenben Bürgermeisterwahl. Es finb zwei Kun­diger Stelle, baß bie amtliche militärische Unter- hibaten aufgestellt: Der seüherige Bürgermeister Becker unb suchung cingeleitet fet .Den Verfehlungen werbe rück- ^th.

sichtslos auf den Grund gegangen werden und sich ins­besondere auch auf v. Gagerus dama lig e .Bo r a es etz t e -erstrecken.

Gießen, 23. August 1910. . y -- o, .....

**Geometer2. Klasse. Das demnächst erscheinende höherer russischer Polizeibeamter besichtigten die

Regierurrgsblatt wird eine Bekanrttmachung des Mini- Baderäume und die russische Kirche.

steriums der Finanzen enthalten, wonach eine Prüfung L. Friedberg, 22. Aug. Da aller Gottesdienst der für Geometer 2. Klasse nach dem Jähre 1913 bis auf wev- Burgkirche währerrd der Anwesenheit der fürstlichen Gäste teres u i ch t m e h r a b g e h a lt e n wird. Die Sperrung in der Stadtkirche abgehalten wird, tagt auch die am 30. An­der Prüfung aus Zett war eine dringende Maßnahme. Sett 6"st zusammentretende Dekanatssynode in der Stadtkirche. Jahren rst der Andrang zum Beruf der Geometer 2. Klasse\~ Die Hausbesitzer der Kaiserstraße vom Hotel Trapp Ungewöhnlich groß. So unterzogen sich^ im Jahre 1906 bis zur großen Ehrenpforte am Rathaus haben sich dahin 60 Kandidaten, 1907 34, 1908 43, 1909 32 Und 1910 52 geeinigt, einen einheitlichen Schmuck der Straße herzu- jder Prüfung. Die UeberMung hat bereits im Jahre 1908 stellen. Händler aus dem Odenwalde bieten auf den Straßen 'Anlaß gegeben, verschärfte Vorschriften über die Annahme Gewinde an und finden großen Absatz.

von Geometer^Lehrttngen zu erlassen. Der Erfolg dieser --Münzenberg. Zum Bürgermeister unserer Stadt wurde ^caßnahme war indes nicht sehr groß; z. Zt. befinden sich Rentier Vetz gewählt. Er erhielt 102 Stimmen mehr als sein -nicht weniger als 74 Lehrlinge in der Ausbildung. Dabei Gegner.

Lft die Zahl der Staatsstellen für Geometer 2. Klasse recht Offenbach, 23. Aug. (Privattelegramm.) Ein

gering und wird Mich in Zukunft kaum erheblich wachsen, mehrfach vorbestrafter Fahrrabdieb, ber gleich im Großen

jjv daß der größte Tett der geprüften Geometer 2. Klasse ^arbeitete", wurde hier verhaftet. Es ist ber 28iähriae

2Prwatprakls Angewiesen ist, die schon jetzt fiir LeberwarenarbeiterK. Sander, der von berFranksurter Straf-

.in Zuttmft geradezu erdrückend werden und will man den flüfu^c ,VCQCn verschiedener Betrügereien unb Diebstähle jich daraus ergebenden sonstigen unangenehmen Folgen UCC'°Q9t* Oo

lrecht^eittg Vorbeugen, so bleibt luernach nichts anberes übrig -llta inz, 23. Aug. Gestern wurde die Leiche des uls die Prüfung für einige Zeit zu sperren. Die in ber bur$ bie Explosion am Fort Heilig Kreuz um§ Leben ge- Ächsdrldung beftiiblichen Geomc^r-Lehrlinge dürfen durch kommenen Gefreiten Michelmann mit militärischen Ehren nach eine solche Maßnahme natürlich nicht geschädigt werden, dem Bahnhof gebracht, um in seine Heimat Meberuhr) über- ffiarm un" y*

'werden, zu der die dermaligen Lehrlinge chre Lehrzeit U ^rhergetcagen wurden, befand sich auch einer der Offiziere 'beftandeii haben werden. der 3. Komp. Pionier-Bataillons Nr. 25 mit ber Inschrift:

** Vom Manöver des 18. Armeekorps. Die ^eit ^bravsten Solbaten der Kompagnie. Eine Abordnung der Herbstmanöver beginnt, morgen verlassen die ersten Regi- beS Regiments begleiten unter Führung von zlvei Offizieren imentn i^e Garmsvncn und rücken nach Oderhessm und bie Gegend den Verstorbenen nach der Heimat unb nehmen an ber Be- «von Fulda ms. Uebungsgelande. Von der hessischen Divi- erbignng teil.

MDS *» »«....

Tinbai bis zum 30. August die RegimentSübungcn und anschließend vereinigten Klrchengemeinden Waldgirmes-Naunheim

dEii bis L. Scptcmber das BrigadecLerzierm statt, hierzu trifft 'Dn£ autzerordentlich gut besucht. Während als Feslprediaer Zl l Se?'tai"^Brchn nach'Wflld Z'«Ö Meiderich (Rhein- Romrod und Umgebung, die Regimentsübungen bauern hier bid lanb) bc.cufcn war*. sprach m der Nachversainmlung Mlsßonar 6. September, vom 8.10. Septenrber ist bas Brigadenianöver n st e i n über seine Tätigkeit auf Sumatra.

der Lauterbach, Maar, Angersbach unb Umgebung. Die hessischen ls Aus bem Ebsborfer Grund, 22. Auq. Der 'sw^^^^-^egimeitter haben vom 31. August bis^7. Sept, gemeldete Ueberfall des Schornsteinfeaeraesellen burck mr nehmen fic bciU38ulte inti>ÄÄ SdgaMibungm E^Tatsache herausstellt, ist

k ß?ic derben henncheir Artillerie- Regimenter Nr 25 nuc '£Qtacye' daß bie Zigeuner vor bem Genbarmen die nächsten Dom^rstag bet Lauterbach, Grobcnlüder Flucht ergriffen, als der angeblich Ileberfallene den Wald

»cftÄ"äs ' - 2i. M,. tz..» iw w

Dtvistonsmanöver vom 14. bis 17. September beiI® cr b.a 11 Mrttelrh e i n i s ch er Volksbildungs- attilleri?Rea^^"M^^E.noch schwere Attillerie des Fuß- Vereine unter dem Vorsitz des Schulrats ^d)erer» ?io« (2i ' texL Von der preußischen Divi- Vudrngen lmRuffischen .Hof" feine Haupiversammlung

Nr 8 7 und 88 ^ ^ nächsten Donnerstag die Regimenter ab. Aus dem Jahresbericht ist zit ersehen, daß der Ver- Nr. 81 uni> 88 nach L.ch, Hungen, Langsdorf, Birklar, sw ÄM>band im abgelauseneu G.eMftslahre eme ^ TWgkett