Ausgabe 
22.9.1910 Zweites Blatt
 
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gewicht

Mr.

56.0057.00

68.00-71.50

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr.

1

78-80

75-77

Preis pro 100Psd. Lebend- Schlacht-

1(1) 1

2(2) 1

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2(2) 1

Mk. 100-108 93-100 85-92

Lungentuberkulose Brechdurchfall Nierenentzündung Schlagfluß

37-38

33-36

55.5057.50

55.5057.50

55.5056.00

50.5057.50

59.00-73.00

70.00-73.00

71.0074.00

72.0073.00

btt65 55-59 5054

Vollfleischige Schweine über 2 Zentner

Lebendgewicht

Vollfleischige Schweine über 2*/, Zentner

Lebendgewicht

Fettschweme über 3 Ztr.Lebendgew. .

Fleischige Schweine.......

Sauen . .........

nSI T/(A R TEN in Jeder beliebigen. Schriftart und Kartansorte, rT7"~.'" sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver­

einigungen, liefert za mäßigen Preisen die Brüh?sehe Univ.-DruckereL

Die Abstimmung.

Nach 'Beendigung der Pause wird der erste Teil der Ent­schließung Bebel mit 266 gegen 106, der zweite Teil mit .301 gegen 71, die ganze Entschließung mit 289 gegen 80 Stimmen angenommen.

Der süddeutsche Antrag betreffend den Studienausschuß wird mit großer Mehrheit abgelehnt.

Zubeil und Genossen beantragen nunmehr, den Satz des Parteivorstandes, daß im Wiederholungsfall die V o r a u s f e tz u n- gen des Ausschlusses gegeben wären, zum Beschluß des Parteitages zu erheben.

Darüber herrscht große Erregung. Die Süddeutschen verlangen Vertagung und verlassen, als das ab­gelehnt wird, den Saal. Nach erregter Aussprache wird in Ab­wesenheit der Süddeutschen der Antrag mit 228 gegen 64 Stimmen | angenommen.

Äliri vor 12 Uhr erfolgt die Vertagung.

Kälber.

Feinste Malt-(Bollmilchmast) u. beste Saugkälber Mittlere Mast- und gute Saugkälber . . . . Geringere Saugkälber Schafe.

Mastlämmer und jüngere Masthammel

Aeltere Masthammel und gut genährte Schale Schweine.

Handel.

Dortmund, 21. Sept. In der heutigen Gläubiger­versammlung der infolge des Zusammenbruches der Nieder- > deutschen Bank in Konkurs geratenen A tti eng esell schäft Po etter u. C o. in Dortmund teilte der Konkursverwalter mit, daß die Aktiven nach Abzug der uneinbringlichen Forderungen in Hohe von 888 299 Mark im ganzen 316 616 Mark betragen: bie Passiven belaufen sich auf 1042 479 Mark, die Unter- bilanz beträgt 7 9937 9 Mark. Es liegen 23 Prozent in der Masse. Die Ursache des Konkurses liegt darin, daß die Niederdeutsche Bank die Gesellschaft durch, Herausgabe von Ge- fälligkeitsatzepten ausnutzte.

Märkte.

fc. Frankfurt a.M. Viehhof-Marktbericht vom 22. Sept. . Auftrieb: 104 Rinder, darunter 19 Ochsen, 85 Kühe, 406 Kälber, 231 Schafe, 903 Schweine.

Amtlicher Wetterbericht.

Verlauf der Witterung seit gestern früh: Die gestern im Nordwesten aufgetauchte tiefe Zyklone dringt in südöstlicher Richtung vor, wobei an ihrer Südseite sich Randwirbel entwickeln. Die gestern einsetzende Aufheiterung war dabei nicht von Bestand. Ueber nacht i|t bei starkem Nordost Regen gefallen. Der nöri)* Uche Wirbel bringt weitere Regenfälle.

Wetteraussichten in Hessen am Freitag dem 23. Sept. 1910: Regensalle, anhaltend sehr kühl, starke westliche Winde.

Tendenz: Rinder nnb Kälber lebhaft, geräumt, Schafe mäßig rege, Schweme lebhaft, ausverkauft. '

Summa 5 (3) 4 (3) 1

Dum.: Die in Klammern gefi^ud Ziffern geben an, wieviel der Todesfälle in der betreffend.n Krankheit auf von auswärts nach Poesien aebi-mdtP Krank? kämmen

|Lungenkranke.

I Wildbad, württbff. Schwarzwald.

I Zt: me<l- Bandelier. Spezialarzt f. Lungenkr.

"kommer-u. interkuren. Mäßige Preise. Prospekte frei-.

wöcherrtl. lleberflcdl der Todesfälle t ü. Stadt Sietze«.

37. Woche. Vom 4. bis 10. September 1910.

Einwohnerzahl: angenommen zu 31,800 (inkl. 1600 Dtann Militär).

Sterblichkeitszifser: 8,17 %Q, nach Abzug von 3 Ortsfremden: 3,27 U/Ol.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: nn vom

Hauptversammlung des evangel. Vereins der Sustao-Adolf-5tiftung.

** Stralsund, 20. Sept.

Unter überaus zahlreicher Beteiligung von Abgeordneten der Gustav-Adolf-Vereine aus dem ganzen Reiche und auch aus Oester­reich, Ungarn, Frankreich, Belgien, Schweden und Italien trat heute hier der Evangelische Verein der Gustav-Adolf-Stiitung zu seiner 62. Hauptversammlung zusammen. Der Verein, dem 45 Haupt­vereine mit mehr als 2000 Zweigvereiue angeschlossen sind, läßt sich die kirchliche Pflege der Evangelischen in der Diaspora an­gelegen sem und hat im Laufe seiner langjährigen Wirksamkeit bei einer Jahreseinnahme von über 2 Millionen Mark etwa 53 Millionen Mark für Erhaltung evangelischer Gemeinden, Kirchenbauten, Schulen, Waisenhäusern, Diakonissen-Stationen, Bethäusern usw. in freiwilliger Liebestätigkeit aufgebracht.

Zunächst tagte die Vollsitzung des Zentralvorstandes. Dem vom Generalsekretär des Gesamtvereins, Pastor Braunschweig- Leipzig, erstatteten eingehenden Jahresbericht über die Tätigkeit des Gustav-Adolf-Vereins entnehmen iDtr, daß die Einnahme des Ge­samtvereins im Jahre 1909 2 076 472 Alk. betragen hat (gegen 2 031 285 Mk. im Jahre 1908), während die Verfügungen des Ge­samtvereins sich auf 1 888190 Mk. belaufen (gegen 1 851 705 Mk. im Jahre 1908). Tas Vermögen des Gesamlvereins ist von 5 916 634 Mk. auf 6 280 813 Mk. gestiegen. Gewachsen ist die Schor der Mitarbeiter; die Zahl der Zweigvereine hat sich von 2045 auf 2056, die Zahl der Frauenvereine von 671 auf 676 erhöht. Als sichtbare Zeichen der Vereinsarbeit führt der Bericht an, daß im Vorjahre 49 Kirchen, 14 Pfarrhäuser, 5 Schulen und 4 An­stalten, bei deren Bau der Gustav-Adols-Verem hilfreiche Hand geleistet habe, in Gebrauch genommen werden konnten. Allerdings stellen diese Bauten nur einen Bruchteil der Dereinsarbeit dar, bie in der Erhaltung von Diaspora-Gemeinden und -Schulen, Geist- lichen und Lehrern, in der Fürsorge für Dlakonissenstationen, Kon« firmandenanstalten, Diaspora-Waisenhäusern usw. ein über vier Erdteile ausgedehntes Arbeitsfeld findet. Aus der Diaspora des Deutschen Reiches wird neben Lothringen vor allem Posen ein­gehend behandelt. In O e st e r r e i ch werden die durch die Evangelische Bewegung entstandenen Gemeinden hervorgehoben, auch wird auf die bedrängte Lage der evangelischen Schulen auf­merksam gemacht; Siebenbürgen und die evangelischen Gemeinden in Bosnien sind mit besonderer Teilnahme geschildert.

An den Kaiser rvurde ein Huldigungstelegramin abgesandt, ebenso an den Großherzog von Baden, der heute seine silberne Hochzeit feiert, und der auf der Hauptversammlung des Vereins in Heidelberg 1904 eine damals viel bemerkte Rede über die Gustav- Adolf-Sache hielt.

Mil der Hauptversammlung des Gustav-Adolf-Vereins ist auch die 14. Konferenz der evangelischen Diaspora-Anstalten verbunden. Ferner tagte heute vormittag die Jahresversammlung des Pommerl s ch e n Hauptvereins der Gustav-Adolf-Stiftung.

Am Nachmittage tagte die erste nicht-öffentliche Versammlung der Abgeordneten in der St. Johannes-Kirche. Sie erledigte die geschäftlichen Angelegenheiten.

spazierengehe Wer das tue, müsse aber ein eigentümlicher Schul- rnann fein. Dabei seien bie Verhältnisse in den einzelnen Kreisen sehr verschieden Wahrend z. B. her Kreis Bingen nur 20 Schulen mi ettoa WO Lehrern habe, habe der Kreis Gießen 80 Schulen Lehrern und der Kreis Schotten habe nicht so viel Lehr­stellen, wie unser Kreis nichtangestellte Lehrer habe (81) Er danke namentlich auch den Orts- und Schulvorständen, bie so biet mr die Schule getan hätten. Mehr als 40 Gemeinden hätten Ehrend feinet Amtstätigkeit Schulbauten ausgeführt und der eines schulffeundlicl-en Bezirks fei Xt Jjmauö m Deutschland gedrungen. Hebernd habe man jetzt freundliche Hnterrichtsraume und gefunbe schöne Lehrerwohnungen. Da^ fei em wichtiges Stück Heimatspflege, da hierdurch bie Lehrer veranlaßt werden, gern auf dem Lande zu bleiben und innig mit der Landbevölkerung verwachsen. Mißverftänbnisse seien ja nicht ausgeblieben aber letzt bestehe ein Band herzlichen Vertraut zwischen den Lehrern und ihm. Er wünsche, baß auch fernerhin der Kreis nnb besonders bie Volksschule des Kreises weiter blühen und gedeihen möge.

. , ^hrer S ch weitz er-Obeuhausen feierte in herzlichen Wor- J,el Schutt Kleinschmidt als treue Helferin ihres Mannes und wünschte beiden ferneres Wohlergehen.

< f ar F ? i/.e v i n s wies in längerer Ansprache aus die r ^^^dl^gabe hm die Schulrat Kleinschmidt im Kreise Gießen ^amlich auf die Neuregelung des ländlichen Fort­bildung, schulwejens. Sem Ziel war die Hebung der Intelligenz wi-LaV damit die Hebung der Volkskraft. Damit sei

emut nnd Sittlichkeit gefördert, bas Selbstbewußtsein der heran- wachfenden Menschen gehoben und mancher Gegensatz, auch zwischen Stadt und ~anb, ansgeglichsn worden. Man wolle mit ber Neu­regelung keine einseitige Hebung ber Landwirtschaft erreichen feine ^^wirtschaftlichen Lehranstalten, sondern ländliche Fort' bildungsschulen schaffen, die jedem etwas mitgeben für bas Leben ^^binschmidt fei für biefe Neuregelung ganz ber geeig- neteManu gewefen durch feine pädagogische Begabung, seine Be­weglichkeit des Geistes und feine Milde der Auffassung bie Tebern gerecht werden wollte Kleinschmidts Beibienste auf diesem Gebftt seien weit über Hessen hinaus anerkannt luorben, vor wenigen Xagcn z. B. habe er (ber Redner) ein Schreiben vom österreichischen «chulminifterium erhalten, in dem er gebeten werbe, Schichrm LlMchmidt hefoMxgn Dank hierfür. MsMtzrechen, fefac

sich, daß er mit KIem)chmM an bteler Dache zür toemmg ber Volksschule habe mit arbeiten können, berat er fei selbst durch tüc Volksschule gegangen und werde nie vergessen, was er ihr zu verdanken habe. Sein Hoch galt dem Volksschnlwesen,

Provinzialdirettor Dr. U sing er stellte dann den neuen Kreisschulinspektor Prof. Dr. Alles der Versammlung vor, wor­aus dieser ausführte, die heutige Feier sei gewissermaßen für ihn ein Anschauungsunierricht für feine zukünftige Dienstführung ge­wesen. In diesem Sinne betrachte er es als seine vornehmste Aus­gabe, sich dasselbe Vertrauen zu erwerben, bas sein Vorgänger in so reichem Maße besessen habe.

Gemeinsame Lieber, musikalische Darbietungen ber Lehrer Wolfschmidt-Heuchelheim und Krug-Gießen, sowie Konzertmusik bildeten den übrigen Inhalt ber Abschiedsseier.

auf Einsetzung einer Stubienkommisfton nicht nur bie beste Lösung,. Hbftbitösfeie!* ffir SthlllHlf Kkiltithniiöf sondern sogar eine Notwendigkeit ist (Lebhafte Zustinnnung bei ***

den Sübbeutsckien.) Sie werben mit Ihrer Resolution nur ber Gießen, 22. Sept.

10. württembergischen Wahlkreises bin ich beauftragt, auch deren .^krsetzie Kreisfchulmspektor Schulrat Kleinschmidt Meinung zum Ausdruck zu bringen. Es finb dies die bestorgani- stch die Verehrung und Wertschätzung weitester Kreise cr- fierten Wahlkreise Württembergs, so ber bes Genossen Hilden- worben hat, zeigte die stattliche Feftversammlung, die sich be'^orÄ ^6r%'b6.tr®eCt'f«neM,bcn Ä?9

Inzwischen ist-in Schlutzantrag eingelnusen, nnb smar ber s o^U[t^(,fr'0n'

von Lipinski, ber angenommen wird. Es folgt eine Reihe per-1 c, cikler o^ranstaltet hatte, war bie Lehrerschaft des sönlicher Bemerkungen. Kreises fast vollzählig erschienen und auch zahlreiche andere

Hierauf erhält i Freiinde der Schule und des Scheidenden wohnten der ein-

Bebel bas Schlußwort. «fachen stimmungsvollen Feier bei. Nach einem Musikvortrag

Er sprickit lebhaft und temperamentvoll, wemi er auch einzelne der Bauerschen Kapelle führte Provinzialdirektor Dr. Usin g er Pausen machen mutz. Zunächst wendet er sich gegen Peus, dessen folgendes aus:

Kanbidotenrede nicht W dem «E habe, was er in feinem Die KreisschulkoMmiffion hat sich erlaubt. Sic zur M- baß P-us zahl- schiebsseier für ben von hier scheidenden Krcisschulinspektor Öerrn &aL b°ben cm großes Schulrat Kleinschmibt einzulabcn. Daß Sie dem an Sie et= Wahlkreis wieder zu er- Hangen en Ruse so zahlreich gefolgt sich), beweist am besten, daß die 2*""' °b das gerade durch Peus sein muß, ist eine anders Kreisschulkommission richtig gehandelt hat, wenn sie dem Wunsche $Sa.?e h \ L C 9 <.nlCr Scheidenden, von einer Abschiedsfeier abzusehen, nicht ent-

MLLV, Kafe: Ruhe.'). Bebel wendet sprach. Es soll ja auch kein Fest im eigentlichen Sinne des

fid) dann ^gen Frank. Frank habe sich die größte Muhe gegeben, Wortes sein, das wir heute begehen, beim dafür ist der Augen-

^bEUNg chr Badener zu recht,ertigen, es sei ihm aber nicht blick zu ernst, sondern ein letztes Zusammensein in vertrautem

u C Dcrhandlungen haben nichts neues Kreise mit einem uns lieb gewordenen Kollegen, Berater und

gebracht. Mag fein, ich bin anderer Meinung. Was aber Frankl Freund.

-ur Begründung ber Budgetbewilligung vorgebracht hat, finb Geehrter Herr Schulrat! Sie haben seit 1903 ber Kreis- 'E blondere" Vorteilen uns er- schulkommission des Kreises Gießen angehört und somit 7 Jahre

^ahlt ^ so muß ich sagen das halt sich innerhalb ber Grenzen, lang auf einer für jeden Wissenden recht schweren Stellung die ein NatwnalliLeraler bewilligen kanu. Innerhalb dieser ausgeharrt. Wir verlieren in Ihnen mehr wie lediglich einen

dccken die Badener einige Errungenschaften gemacht. Beamten, wir verlieren in Ihnen einen für alles Wahre, Gute

Auffassung als eme große Errungew- und Schöne begeisterten Freund, ber sich trotz bes Amtes

schäft bezeichnet werden kann, diese Auffassung teile ich nicht. Schwere seine Ideale nicht hat rauben lassen und dem es viel- Es ist wgwr gesagt worden, ich verleugne mein LebenHwerk. leicht gerade wegen seines engen Verhältnisses zur Schule ver-

Ach nein, ich stelle nur die kleinen Konzestionen in Gegensatz zu gönnt war, innerlich jung bleiben zu können im Verkehr mit

An großen grundsätzlichen Umgestaltungen, die wir fordern. Es unseren Lehrern und in der Erkenntnis ber wechselreichen Not­fallt mir nicht ein, das Erreichte zu unterschätzen. Die Süddeutschen Wendigkeit unserer Zeit. Ihre Verdienste um das Schul-

nach einer gar nichts besagenden Erklärung eines Ministers wesen überhaupt, sind bereits von Allerhöchster Stelle durch

umgefallen. Ihr habt geradezu danach gelechzt, umzufallen, das eine Ihnen verliehene hohe Ordensauszeichramg gewürdigt wor-

Wirksamkeit ,n bezug auf die große Sache die ich alle, den. Und mit Recht. Denn Ihre unermüdliche Arbeitslust

tfeit bekämpft habe und bekämpfen werde, so lange ich Atem habe. und Pflichttreue in einem nicht leichten Amte haben alle,

ZESs, hat nicht getagt daß er erst wegen der Amsterdamer die mit Ihnen dienstlich in Berührung zu kommen hatten, je

Beschlüsse gegen das Budget stimme, nem, er hat aus Prinzip länger je mehr schätzen gelernt. Ihr Verhältnis zu den Lehrern

dagegen geftimmt und, Keir Hardie mag es mir nicht übel und Ihr Gerechtigkeitsgefühl, gepaart mit liebevollem Ent­nehmen, I gegenkommen gegenüber allen, die sich an Sie wandten, wird

die Engländer sind nicht maßgebend, I wohl nachher noch aus Lehrerkreisen ein dankbares Echo finden.

weil bort andere Verhältnisse herrschen, weil man bort leider Ahmen Sie beshalb zunächst aud meinem Munde herzlichen von einer großen sozialdemokratischen Partei nicht sprechen kann. ui ben 7 Jahren Ihrer

cnt^t ^urch bie füM bem Ausruhen nach mühevoller Arbeit gewidmeten Lebenswege

deiftschen Regierungen mit vertreten worben. Das ungeheure Maß in Gedanken treu beafpifpir i.nh Arl,

nossen aus Baden " I m, < . v ^vir'd. 2Seiter möchte ich dem nächsten der

^aben, Redner nicht vorgreifen. Er erscheint infolge seiner nicht so

, ld> wache mich anheischig, engen amtlichen Beziehungen zu Ihnen geeigneter wie ich,

auch in Baden eine ganz andere Stimmung hervorzurufen als!e. *J'fntoeLen^n ber Ovation aufzuforbem, bie man bem sie heute ist. Das kriege ich fertig, wenn es sein muß. (Zurufe: Feier, wie der heutigen, hergebrachterweife

Warum h-bcu Si- es nicht getan? W,r können ja auch einmal nüffiontonnen Sie nM'besser ch^m ato damit daß wto^e

nad) Berlin kommen!) ^a, aber nur nicht mit «der Bubgetbewilli- seither so auch in Zukunft unser Bestes einsetzen wollen ,m

gnng (große Heiterkeit). Was man gesagt hat von ber Unausmerk- Interesse unserer hessischen Volksschule, bie Sie und uns zu famfeit ber Genossen im Reichstag ist nicht richtig Man sitzt ,^^vf^mer^Arbeit zusammengeführck unb die Ihnen und uns

freilich nicht da und wartet auf jedes Wort als Quelle der Weis- im eSclt ^legenheft zu freudigem Schaffen gegeben hat zum

heil. Auch bei ber Abstimmung über das Budget wird sehr form- RaÄ-.?" bam^ unfcre§ engeren und weiteren

los vorgegangen. Aber wenn es zur Schlußabstimmung kommt, die Hoss-

imb alle Genossen, die in Berlin weilen, auf dem Posten, und sowie der Siebe zu

bevor es zur Abstimmiing kommt, läutet die große Glocke durch -weites Vaterland geworden ist,

das Haus, bannt wir nicht etwa die Mehrheit bekommen Sie! Q°Lx1^rtolr ^n.brud verleihen, inbem wir zunächst unseres sehen es, wie unsere lebten Siege den ^&ib?rn bk ÄmAT' m Drenst Sie seit 32 Jahren Knochen gefahren sind. Wenn 1911 die Reichstagswahlen kommen, TpU ^Ä^an^i Sie den besten

bann jollen Sie wahrnehmen, mit welch bleichen Gesichtern und ^p/T^ip^^^Rss^P^M^"^^^?Ev?^in unermub- tchlotterndens Knien sie hermnlaufen werden. treJie Ultb Pflichterfüllung hmgegeben haben.

(Königsberg) zieht darauf unter großem Beifall der Grofcherr^^^^^ stimmte lebhaft in das Hoch auf den süddeutschen den Zusatzantrag Zubeil zurück. ivrogyerzog eiru

Partei hinter sich hat. Der Nürnberger Beschluß ist unhaltbar hnr^7^^ie^9ru^ ber £e^er- ^ulrat Kleinschmidt

einmal für einen Polizeidiener bie Rathausväter eine n eu e zur besten ^ufrstdenbeft f Sergängerä

st- mit Stolz, aber im WMvereiu kam das dicke Ende Mb^ußt^ Ä Förd?r?r und ein

r KS'LL 86 fiS WS» SKS-tt WSS8?S:

.... badische Zweigpartei amteg öie aj e Hand in Hand mft ihm zum besten der Schule

^slojen muffc Aber wir sind überzeugt, daß die verantwortlichen ^/nbeitet hatten. Das Publikum habe ja keinen Begriff davon Stellen ber Partei alles tun werden, damit unsere große Herr- t°lre l?h,er runb verantwortungsvoll der Dienst eines Kreissckml- liche Bewegung nicht einen Rückschritt erfährt. Wir haben versucht ;nspektors sei, und es glaube, daß ein solcher Beamter nur einen Waffenstillstand zu schließen, weil die Sache noch nicht ge^'irr- ' -

[tort ift, die anderen wollten davon nichts wissen, und gesagt liellärt. Wir haben es aber erlebt, daß heute über

200 Genossen sich tiber die Verfassung der Partei nid)t Rar waren. Weitaus der größte Teil der Unterschriften unter den Antrag wurde gegeben, ehe wir zu Worte kamen. Darunter befanden sich alle unsere Parteiiuriften. Was würden sie von einem bürger­lichen Richterkollegium halten, bas in einen Gerichtssaal kommt nicht bloß mit einem fertigen, sondern auch schon formell unter» schriebenem Urteil. (Stürmische Unterbrechungen und Beifall) ^ie Haden jetzt einen Rückzug angetreten (Zuruf: bas war kein Rückzug) ja, es war ein Rückzug. Der Rückzug hat Sie vor einer Blamüge bewahrt. (Stürmische Zustimmung und Widerspruch.) Nach kurzen Auseinandersetzungen zwischen Haase und Frank beschließt ber Parteitag, bie Beratungen auszusetzen und nach einer Pause die Abstimmung über die Anträge, bie eine namentliche sein soll, um Vr9 Uhr abends beginnen zu lassen.