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20.6.1910 Zweites Blatt
 
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Ter Vorstand. igräpheSVÄ" i-Schrey Giessen, ag den 21. ds. 'M »reinsabenv. sordnung: UW ISLÄS 8-rte».

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Eintritt frei-

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160. Jahrgang

Zweites Blatt

Nr. 141

Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags.

im

In der tepten Hälfte des Monats konnten, nachdem die Winerurrgs Verhältnisse besser geworden waren, hanpt'cichlich Samstags unb Sonntags, nicht immer alle Aushilfsstellen besetzt werden. Für Saisonstellen in den .Qur- und Badeorten saalkellner usw war

Montag ÄO.Jnni 1910

Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UnwerstiätS - Buch- und Sterndruckerei.

9L Lange. Gießen.

qlieder haben würde."

Die Sozialdemokraten

'^^Bcschlüssc wurden noch nicht gefaßt, tag nachmittag.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: d-sKlI2.Tel.-Adr^AnzergerLießen.

DieGießener Zamiliendlätter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das Kieisblott für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Die Reichsversicherurigsordmmg.

:: Berlin, 18. Juni.

die Nachfrage nach jungen, eben erst aus der Lehre entlassene»; Leuten so stark, daß die Aufträge nicht alle ausgeführt werden konnten. In den Groß- und Mittelstädten mochte sich ein '?Jt angef an Köchen bemerkbar, »veil viele zum 15. Mai oder 1. Juni Saisonstellen angenommen haben. Für bte ungelernten Ar­beiter hat sich der Arbeusmarkt etwas gebelfert; allerdings

Bor- und Ausbildung auf Grund der Gewerbefreiheit die Zahnheilkunde uneingeschränkt ausüben darf: und doch bietet der avvrobterte Zahnarzt heute auf Grund seiner gesetzlich ge­regelten Vorbildung und medizinischen und technischen Ausbil­dung einzig mrd allein die Gewähr für eine sackzemätzc Behand­lung der Zahn- und Mundkrankheiten. Die Zahn- und Mund krankheiten sind nickst loszutrennen von der allgemeinen Me­dizin, sie hangen innig zusammen mit den Vorgängen im Oe-

Auf den Sekretär der schweizerischen Gesandt- schaft in Paris 2r. Hans von ScgcD.cr wurde am <vmtag nachmittag in der Rue Ptontaigne von einem Jntoi

nvwitsch ein Revolv e r a nsckl a g verübt ^r Diplom«, der nur eine leichte Llnetschwundc erlitt, ließ den .lttentater sest- ne Innen. Er ist ein angeblicher ehemaliger, aus Galizien Ium» menler Ingenieur, der sich früher aud) Illnitzkv nannte und schon im Jahre 1904 gegen den russischen Gesandten m.Bern ewen Mordanschlag verübt hat: damals wurde er Nir gn[tcvftant er­klärt, in einem schweizerischen Jrrenlmuie untergedrachl, nach Darum erblicken mir I einiger Zeit wieder fteigelafien, worauf er nach Paris kam mW xarutn cröi.aen hiesigen schweizerischen Ge.andstckwft unanihorlick-schoden-

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhefien

krankenkossen. .

Gin sozialdemokratischer Redner wendet sich im In­teresse möglichst qrnfcer Ortskrankenkassen gegen alle anderen Kassen Der Redner der R e i chs pa r t c i empfiehlt bte im Geietz vorgeschlagene Regelung und machi oen Sozialdemokraten zum Vorwurf, daß sie nur au5 parteipolitischen Erwägungen für all­gemeine große Ortskrankenkassen eintreten.

Der Vertreter der Konservativen warnt vor zu um­fangreichen Crgaiumtioncn, die den Verhältnissen fern liehen und nicht rationell wrrtschasten. 'Die ganzen h'p

Art der Arbeit, bte Entlohnung usw seien für l-.. and gewerbliche Arbeiter so grundverschieden, daß eine . . Organisation der Krankenversicherung für beide ßunbedingt notig

s Gin f 0 r t f d, r i 111 i d, c r »ebner gab brarai her »Öffnung teigeni unb burib StaBSitaebnJ W^S. Tie Safjrtab- unb 'Hutomobetuibuftne ist immer MmsÄ bof- tw 'Bratei bcS Vraredüers Anträge stellen werbe, fa IdMtnerftanbMi,Mi dl- Landwirte den beut,-MN traneitgeo ng(6 am beschäftigt Weniger gunflig war die Lage der

btetoTiänMi Arbeitern biefelben Rechte ratfchaffen werden, bimd unterstützen machten «._,beiter»°rsammlnng ArbeilsmatNee. in der Elestrizitätsbranch Gratzere «rbeitev- rmr Mitaliedern bar Ortskrankenkassen. Der Redner roanbte Ä a f fet , 18 3 um. Gute $ a n . , , k.r a u t J enttenungen wurden allerdings nur von einer Maichineniabrik M mit ätzest geübte Detn-b-kr-nk-nkasfen, bie beWtoB. bte Arbeit am Montag noch in Frankfurt a. M. bekannt, alo Utfacho der (Sntlafinng mürbe

nfolm der ätmfche^ Untersuchung weit bessere Risiken haben »unebmen. Die üklarung der hier be tehmDen rm W I oon der Sirma Arbeitsmangel angegeben Die chemische ^n- Ä Drt^antenfaifen. «.« di- SetneMkantoM« leisten, mrb USÄ«' BJl buftrie war »oll beschäftigt- ein m einem gtotzeteu Werk in

»-den___________

Sät: ^n bic Tcmc «»b-st^der sttzigen Handelskammern in Deutschland.

ÄSiff ÄSiuTbeÄ« WlÄ8«be. b-suromagne »erössentlicht einen Artikel ^des franMschen iiirhf^ncrni&ten. sofern es fick' bewährt habe. Das gelte sowohl Nationalöt'onomen Leon Adam, in dem dreier für die ch a von den Betriebs- als auch von den Innungskrankenkasscn. Will funa einer französischen H and e l s t a m m e r in man die I'and- und Heimarbeiter ins Gesetz^einbeztehen, so kann Deutschland eintritt, nachdem seit 1882 bereits 33 franzo- das nickt anders geschehen, als durch die eajarrung von Land- < e ^Handelskammern an wichtigen Plätzen des Auslandes franfenfanen. Die Verbüiideten, Regierungen werden tchwerlich^cn gerufen worden seien. Die Schaffung einer solchen gewillt sein, die Versicherung dieser Krei,e in anderer Weise D0TcL?anbe[ota)'{tnTCi: (iege im Interesse beider Lander, und der zunehmem . . iund- Wunsch darnach sei in beiden Ländern tausendfach laut ge-

Du Na 11 ona l l ib e r al.c nQW«1J®pXn Sie^Sen worden. Es erübrige nur, die bereits überreich vorhandenen

A^äg^Ä^r^iterte^elbstverwaltung in Aussicht, ^euc Or- Elemente Msämnienzufassen

a^atioucn für die Land und Heimarbeiter sind notwendig, da die lcmv die Gelegenherr und die Möglichkeit zu oerschafsen, zu- Lmlbieiunig^der Beiträge Widerstand findet..^ f sammenzulommen oder wenigstens Kenntnis voneinander

Ein konservativer Redner wandte sich gegen die Ltel- erhallen, um sich gegenseitig besser unterstützen und das

lunanahme der Sozialdemokraten und befürwortete die Betriebs-, busammenwirien und die Beziehungen der »andeltreiben-

Jnnungs- und Landkrankenkasseii. "

Gin Redner der fortschrittlichen

statistisch den graften Unterschied in den

den Abteilungschef im Auswärtigen Amt Hultgreen, den Hütten-, werlsbesitzer Ljungberg und den Fabrikbesitzer Vamiersten.

.nuivvLiujuu.«.» uw -uv»*,-------- Wie derStandard" aus Kairo meldet, erhalten die agvv»

krankheiden mir an staatlich approbier t e o ö 0 u u i o t c e n { n i ft c r t ä g 1 i <6 5) r o h b r i c f e. <sie wagen ohne

und Aerzve zu übexweisen und nicht der D^waltuiigsbehor^ die sjj lfilunq uon Detektivs nicht mehr auszugehen Befugnis zu erteilen, eine Minderwertige Approbation für Zahm ^cm amerikanischen Zollbeamten Rlckmrd P a r r, techmker zu schaffen. der die Zollhinterziehungen des Zuckertrusts aufgedeckt hat, nmrde

----------- oen der Regierung eine Belohnung von 100000 Dollars!

Friede im Baugewerbe. bewilligt.

h-bung der Auslverrungen oder Wiederau nähme der: Arven wuroe im»viu abgelehnt. Darauf bat der

sck-ou während der Verhandlungen von allen ^etEliligten ang.sich^ ^ne, rJJ)-fi,irf)Cnn Truppenabteiluug m Täbris, in der Straße, ber bestehenden feSe änftli^Seiüung roo der russische Untertan mißhandelt worden war, 19

--1 vorausgetehen zie .Dmerenze i haben k^ ernstllche ^ oe beamte durch eine russische Patrouille verhalten lassen, um b<E

1 ÄTÄÄ P K 3d ulbigen je,Welle. ____________

Missen lern Irenen uno i »Kit«-t ar.ef.er3 Hfl aut yb»--- «g* Mtbtitsmat« ilt hchM U. ytM-Na«<M iM M SCbThrtmafil.& K nädiften ®.Ä bk Bewegung überall in befriebigenber- Frau,für, 0 M. 'M 3um 1910

verschiedene Weise erledigt. Zu den in zahlreichen..^ungm enchien n Metallindustrie war auf dem Arbeitsmarkt-,

' Notizen betreifenb die von den Unha^il^n entworse^ gegenüber dem Vormonat nur eine ganz geringe Besserung fest-

nicht verö,,ent licht? Grflarung uocr di eW i eder a u nw hnl e ^r -rbit ^tll Die stärkere Nachfrage von Arbeitsuchenden in den.

im Saug^rix erfabren wir »an Groß unb Mitt-lstäblen ist in ber s-utzlsach. auf bi. durch

Sic traglKfe Grllraung ® »">at<« Cbrataraumnt» L.f e Enterung unb bi. oorgerürfte IahrcÄcst hernorgerutma i bem/saneoogenrnr grünt luhiKv . hinApr^n Gfemrnte xuriidxutuhrcn: cm großer

Bis dustric war voll beschästigt; em in einem größeren Werk in der Nähe Frankfurts ausgebrochener Streik konnte nach wenigen Tagen gütlick beigelegt werden. Jin der 2 c b c r i n b u ft r i c hielt ber gute Beschäftigungsgang ebenfalls an, einige lokale Stnnks konnten beigelegt werben. Die Firmen ber Portefeuille­industrie Leberwaren unb Reiscartikel waren voll beschäftigt, dock konnten alle offenen Stellen besetzt werben. Im Tapezier- unb Sattlergewerbe war überall eine rege Nachfrage nach Ar­beitskräften, aber auch hier konnten schließlich alle offenen Stellen besetzt werben. In ber Holzindustrie waren besonders die Möbelfabriken und Möbelschreinereien im Verbandsgcbiete gut beschäftigt : viele Neueinstettungen fanden statt. Für Küfer (Holz- arfacit , Glaser <Rahmenmacher> unb Wagner -Kastenarbeit, war reichlich Arbeitsgelegenheit vorhanden. Wagner waren besonders in den Kleinstädten sehr gesucht, so daß nicht immer alle offenen Stellen besetzt werden konnten. Die Industrie der Nahrnngs- und Genuß mittel zeigte in den Großstädten durch den stei­genden Fremdenverkehr und in den zahlreichen Kur- und Bade­orten des Verbandsgebietes durch die Gröffnung vieler Hotels und Pensionen eine leichte Belebung. Im Bekleidungs­gewerbe hielt der flotte Geschäftsgang im allgemeinen an. Nur idie Offenbacher Schuhfabriken klagen über das Ausbleiben der

. I k-n^d"Industriellen unmittelbarer ansnutzen zu können. Nachordres nach dem Pfingstfest und fuhren dies aus die schlechte

V o l k s p a r t e r tmes den unD jnou^ Schluß, er sehe davon ab, im ein- Witterung im April und Anfang Mai zuruck, die Arbeitszeck irarnnim oen ai kvh uukhuiiw Risiken ber Betriebe- Der ^onas^r lag! zum -s ) sj, ! Aufaabe anzu- mußte teilweise aus 7 Ltunben täglich verkürzt werben, auch

m nach. M- Seit, m. Betrieb«, unb Crt#.keinen tnc Wtet ta «>» Arbeiter zur Entlastung. Tagegen war die Lage her

kimfenfüiien im politischen Gegensatz standen, sind langst vorüber, geben oder den -'d.derzulunftigen Handel t Arbeitsmarktes für Schoßarbeiter im Berichtsmonat günstig. In

Gin ^ent rum r ebner tritt für bie Regierungsvorlage, stimmen oder zu entscherden, ob e» von ^cutzen meyrere qroßen Geschäften blieb die Nachträge nach Gehrlten an-

also auch für die Landkraukenkafsen ein. Handelskammern oder eine einzige Mit^korrefpondierenden da die erstklassigen Arbeiter ausblieben. Jun Schneider-.

Der Pole will itui die Ortskrankenkassen erhalten Komiiees in den nnchtigsten deutschen <2ckädten zu schassen. Gewerbe hielt der gute Geschäftsgang im Berichtsmonat an; fast

Der Vertreter ber wirtschaftlichen Vereinigung $.aht der Organisationsmittel müsse den Interessenten itt ü(Icil Städten konnten nicht alle offenen Stellen besetzt werden, erklärt sich für die Regiernngsvorlage. überlassen bleiben. Gr habe nur von neuem bte- Die Lage des Arbeitsmarktes im Baugewerbe war natürlich

Darauf wird der § 235 ir^der itassung d r. R e i e - ßs ' unbestreitbaren Nutzen der Einrichtung durch die Bauarbeiteraussperrung gegeben Tste ausqesperrtQk

runqä vor läge gegen die stimmen der Fortschrittler, ber meurajnteit Bauarbeiter brücken nicht viel aus ben Arbeitsmarkt, ba btt

Sozialbemokraten unb' des Polen angenommen. |nwienicn roputu.[ weiften auf bem Lanbe wohnen, wo fite ein eigenes ober gepaech-

§ 236 wirb mit dem Zusatz angenommen, baß Orts- unb 1-----u. tetes Grunbstück innehaben, bas sie fetzt entroeber selbst bearbeiten

Landkvankenkasfen in der Regel innerhalb des Bezirks vcurvcncs itLsew, oder bei den Landwirten auf Tagelohn gehen. Die Maler und

eines Verficherungsamts errichtet werden sollen. Die §§ 2371 . Wolfs'schcn Bureau von berufener Stelle ge- Weißbinder waren verhältnismäßig am besten beschäftigt, Frank-

bis 239 behandeln die Fälle, m denen bie Gründung einer Land- Mitteilung nimmt die K n i e a ff ek t i o n des Kaisers surt a. M. ,z. konnte nicht alle ossenen stellen Hetzen. Der

franfcnfafic neben der Ortskrankenkasse unterbleiben soll. D,e mam ünftiqc Verlauf. m Grund h.ersür ist dann zu suckren, das; durch das stilllegen der-

Reicksvartei will die 237 und 239 ganz streichen und nur 9 » ? ichssckiatzamt hat die Beratung mit den Mit- Neubauten viele Reparaturen in und an den Hausern, bte sonst folgcnben S 238 gelten teilen:Die Grnchtung emer Oandkrancen- ^raftioncn des Reichstages über bie anberroeitc crft im Herbst gemacht würben ober überhaupt noch ausgesckwben

kaiie nebcii der GLlgcmeinen Ortskrankelikaste kann mit Wcn^:= « p a c r u n a x et Veteraneniür sorge unb über bie Be- wären, schon fetzt vorgenommen werben Im graphischen miawtQ ber obersten Verwaltungsbeharbe unterolciben, wo die erforberlichen Tcckungsmittel fortgesetzt unb zum Gewerbe hielt bei ben Buchbruckern bie Verschlechterimg bes,

Landkrankenkasse nicht mindestens füns hundert Pslichtmit- ' ' ' Abschluß gebracht, lieber das Grgebms werden die Arbeitsmarktes an. Ter Geschäftsgang war während des ganzen

V1 - ' '----beteiligten Behörden in weitere Grörterungen treten Monats slau. Tie Zahl der Arbeitslosen stieg z. B. von 26

wollen für oOO die Zahl 1000 » preußische Ober-Verwaltungsgericht entschied: Tie Ge- ^uf 58. Im Bezirk Frankfurt a. M. des Verbandes der Teutsehen

m I nptiniaunq zu einer Versammlung unter freiem Puckdrucker wurden an 11 Mitglieder für 707 Tage 1526,25 Mk.

Nächste Sitzung: Mon- nu r oerfagt werden, wenn konkrete Tatiackun Arbeitslosenunterstützung und an 55 Reisende für 206 Tage

vorliegen aus denen gefolgert werden kann, daß die ö s s e n t l i ch c .>50 Mk Reiieunterstützung ge^ihll. Tic Arbeitsmarktlage im Sicherheit gefährdet werden dürste. Gast- und Schankwirt schaftsgewerbe hat sich im Be­

in "K ünchen fand im Beisein des Prinzregenten und des richtsmonat infolge der am Anfang des Monats veränderlichen

m Frankfurt a. M., 18. Juni. Eine überaus zahlreich uhujch mm, »>>» .-, nurisuwi»» m, v»y v ... --------

(vterfite r o t c ftp c r) am rnlun g von Zabnärzten a u s königlichen Hofes die feierliche E n t h u llung des ck ent Witterungsverhälmifse und des dadurch verspäteten Amanges . f t p i f r tT Deutschlands faßte emftimmtg solgende ;ür Ludwig II. auf der Cornelrusbrucke statt. L-as von Saison in den Kur- und Badeorten nur tengmrn gebessert Entschließung qeqen den Entwurf der Reick>sversicherungsordnung: von Miller geschaffene Denkmal stellt den König in - < ' < -- -----------

Die am 18 Juni, 1910 in Frankfurt a. M. Dcriamniclten >inen jultqen Jahren dar, wie er vom Throne herabsteigt.

Zahnärzte erheben einmütig Einspruch dagegen, bar nach ben------ -------

Beschlüssen bes Ausschusses zur Vorberatung der Rei^venick? - 2lNSland.

rungsorbnung bas für bie Bclm'idlung der Kranken test Malier von Oesterreich ernannte ben General ber^In-

glieder geltende Piinzip, dem Mitgliebc die bestmöglichste Beyanck Grzbcrzoq Friedrich unter Beladung m temer Stel­

lung durch staatlich approbierte McdizinalpersonenZuteil w> . ( cn Oberkommandant der österreichischen Landwehr und $u lassen, bei der Bc handln n g der Z ahn- un d M und- mng, a Klobucar unter Belassung in ferner

Tr auf beiten durch bie Zulastung SteUung als Oberkommandant der ungarischen Landwehr zu A r -

broch'n werden soll: tm Gegen)a6 zu sämtlichen mpe-Insvekteuren.

Deutschland das einzige Land, m dem jeber ohne leglichel mee-^n, perre

Der Ausschuß für bte Reichsversichcrungsobnung nahm heute feine Beratungen bei tz. 229 wieder auf, der von dem Zusammenwirken der Kassen handelt, und der nach der Regierungsvorlage angenommen wurde. 230 wird mit fol« ± X i i« ."'.'n ' 91» Ä?n A-1 ber Seit-

Die Kasse, welche die Leistungen gewährt, hat icbodi Der ävt lunbe crÄ?der"

Fürsorge vermlicksteten Kasse binnen einer Woche von ihrer In- b>gungen ^-S ^^?^0amsmus fuh. cil\cr Cei uci uitiigcu lunuu^muiru wvi».».,«;------ ..

anspruchnahme Mitteilung zu machen und deren Anordnungen m der AuL'sckmtzsassung i^^.1'^.(flu^DrcI)lcrcn -ahiiärztlickeii I crsatzam'prüche erhob, die natuttick stets abgewiesen wurden. bezüglich der Art bet Fürsorge tunlichst zu befolgen." I rt'dMnng und Mitzacktung ^s staEck PP - , »altu jißl -u rachen, wollte er den Gc,andt-ck>afts>efretar von ^egefst-r

Wm Tann, ine ;6m bei letncr ftanc «uHctenlen « bcr Mali-NM unfere# b.-uti&n 'Soll s, bie bic Scgicrung atSt geprüft 5U "ertm.. tun w yl ibrcn Unter-

cm^ -^ockc von der Erkrankung des^ft^erten Mittecku g und Mundlrankhetten andererseits zu trennen, Dom meb - [t.(u'tor- (cQ}a([lz Sen Regicrmigspräsidenteii Hammerstrom,

machen unb Deren Anordnungen bc^uglim der Art der r^urioig Standpunkt ans ein Unding und praktisck) gar nicht durch- f [ Mt;< ar..aimt (iiiftnrppn hen Hütten-

zn befolgen; die verpflichtete Kaste kann die Fürsorge selbst über- ^ba, sft.d Tic Zahnärzte richten daher an die gesetzgebenden nehmen." , ^nrnprirfinffpn bic Bitte bic Behandlung von Zahn- unb Munb-

§ 232 setzt sest, baß 3.8 des Grunblohnes am Orte ber Kranken-1 Körperschaften Die -öi , ; « » n Q«hn;ir:f

taffe des Versidierten als Ersatz ber Kosten sür bic Krankenpflege gelten Aus Antrag ber National! ib er a len wirb hinzu­gefügt ifofi rn nicht höhere Aufwenbungen liachgcwiesen toerben/'.

Die KL 233 unb 234 werden unverändert angenommen. Es folgt nun der di ittc Abschnitt: T r ä g e r d e r V c r s i ch e r un g. § 235 zählt bie A r t en ber Krankenkassen nach biciem Gesetz aus: Ortskrankenkassen, Laiib-, Betriebs- unb Jnnungs-