’ööHig ausverkauftem Hause vor sich gehen. Für eine würdige 'Ausstattung war viel geschehen und das unter Leitung des Herrn Musiklehrers Kasten aus Gießen stehende, durch hiesige Musikfreunde verstärkte Orchester der Jägerkapelle wurde seiner Aufgabe ebenso völlig gerecht wie der wohl- cinstudierte Chor. Die Hauptrollen lagen teilweise in guten Händen. Fräulein Steindel aus Frankfurt a. M., welche als Gabriele auftrat, zeigte Gewandtheit m der Darstellung; ihr Sopran klang in allen Lagen frei und ausgeglichen und zeigte besonders in der Höhe einen schönen Wohllaut. Ebenso führte Herr Naaf aus Frankfurt den jungen Hirten Gomez ansprechend durch. Auch die anderen Mitwirkenden trugen das ihrige nach Kräften zum Gelingen der Aufführung bei.
Elektrizität Petroleum GaS
Anlagekosten .
Verzinsung des Anlagekapitals mit 4 Proz
Amortisation desselben 8 Proz. . .
Reparaturen
Sctmuerinaterial
Kohlenbürsten
Kühlwasserverbrauch für 1 cbm 25 Psg. nach den Gießener Wasserpreisen .
Elektrische Energie iur die Kivstd. 20 Psg. kosten für t>nC' Gas cbm zu 13 Big. gölten für das Petroleum 1 kg zii20Pfg.
Zur Bedienung ..... .__L
Gesamtkosteu Alk.
Hiernach kostet eine P s e r d e k r a f t st u n d e beim Elektromotor 21,90 Pig.
620.—
3100.—
2100.-
24.80
84.—
84.—
49.60
168.—
168. -
10.—
100.—
100.-
4.-
80.—
80.-
5.—
—.—
—. —
——
25.-
25.—
540.—
—— —
—- —
— —-
—
312.-
— —
330.-
—.—
25.—
90.—
90.-
658.40
877.-
859.—
vorteüe öes elektrischen Lichtes für Licht- u. Nrastzwecke.
. . (Schluß.)
Forst in sämtlichen Gemeinden, wo Elektrizität vorhanden! ifU, hat sich die elektrische S t r a ß e n b e l c u d? t u n g , sachgemäße Anlage vorausgesetzt, bestens betvährt. Man vciwentcl in Ortschaften allgemein für die Straßenbeleuchtung die 50-, fertige Metallfcchenlampe. Die Strafenbcleuchmng wird in halb- mtb ganzträckstigc eingekeilt. Besondere Bedienung erfordert ine Beleuchtung nicht. Tas Ein- und Aussd-alten der Lampen erfolgt automatisch zu s eftgesetzt er Zeit.
.Ich!. will noch einmal die Brennkosten der Petroleum- und elektrischen Beleuchtung in den verschiedenen gebräuchlichen Kerzen- stärken onsuhren. So kostet eine
I6kerzige Al e t a l l s a d e n l a m p e 0,88 Psg.,
25 „ v n *'37 n
32 „ i, i> 1/75 o
5 ‘J u » n 2,<O 0
m der Stunde.
mit N n n d b r e n n e r von
o
V
3,00
4,70
3,50
4 80
7,50
32 o
50 Petroleum in der Stunde.
1B „
25 „
32 „
50 „
Petroleum in der Stunde.
Eine Petroleumlampe
16 Kerzen gebraucht für 1,50 Psg.
25 „ „ 2,35 „
Eine Petroleumlampe mit F l a ch b r e n n e r von 10 Kerzen gebraucht für 1,50 Psg-, 2,40 „
Die elektrische Beleuchtung bietet nun raM manche Vorteile. Es würde zu weit führen, auf alle Anzngckhen. Ich, will nur noch den Kostenpunkt einer solchen Anlage erwähnen, eie können sich die Kosten einer solchat Einlage zum größten Teile selbst bereckmen. Die Kosten der Installationen sind fetzt nickst mehr derart hoch wie früher, se daß mir fjeut ? für ie.be betriebsfertig installierte Glühlampe eimd ließt ich einfachem Beleucklungswrver Nickt mehr als 10 -15 Bit. zu reckneu haben. Um auch den weniger Bemittelten den Bezug von Elellrizi ät zu ermöglichen, räumt man Zalstungserleid strungen ein, die in der Regel von
der Gemeinde Übernommen werden.
Da man 'hier in Ki-ofdorf die Einführung von Gas in Erwägung gezogen hat unb- die irrige Behauptung aufgestellt ist, das elektrische Licht sei b.-deutend teurer als das Gaslicht, nelpm ick Veranlassung, .vy/L ein. n Vergleich die r beiden Belenststnugstz arten niitzuteiwn. Turck verschiedene Messungen an -Llrunips- brennern, die etwa 300 Brenn stunden hinter sich hatten, wurde emwandssiei festgestellt, das- die mittlere .Helligkeit nur 48 Kerzen betrug: der Gasverbrauch wurde im Mittel mit 125 Stundenlitern festgestellt. Nehmen wir -einen Gasvrcis von 21 Psg. für den Kubikmeter an, so kostet eine derartige stehende Gaslampe für die Stunde 2,63 Pfg. Tie .Hängegaslampen habeneine Heilig- 'leit von 80 Kerzen, praktisch ist aber festgLstellt, daß die Helligkeit nach etwa 300 Stunden Brenn zerr nm 20 Proz. abnimmt itni) die mittlere Lebensdauer eines prima Hängegasstrnmpsts nur etwa 400 Stunden beträgt, lvährend die Metallfadenlamprn ilche anfängliche Helligkeit u-sthrend der im Mittel ,1000 stündigen Lebensdauer nahezu beil.-hält. Legen Wir für beide Beleuchtunzsarten eine 1000 stündige Bremrdauer zu gründe und schließen die Kosten für Erneuerung her Glühlampen und Strümpfe usm. -'ein, io erhalten wir -eigendes Resultat:
Elektrisches Licht: 1.000 Bremrstunden einer 50- kerzigrn Metallfadeula wpe tosten 27,50 Mk., ltierzu die Kosten einer Lampe 2,40 Mk., zusammen 29,90 Mk.
Gaslicht: 1000 Brennstunden einer Gaslampe mit Aueü- strnmpf losten 26,25 Ml., hierzu 3 Glühstrümpfe ä 50 Pfg. — 1,50 Mk., 1 Zylinder 25 Pfg., 1 Stäbchen 10 Pfg. zusammen 28,10 Mk.
Nun wird man naturgemäß, in kleineren Wotznräumen, Sclstas- 3 im ment, Hausflur, Kücke irsw. Lampen von geringerer Kerzen- .stärke wählen, so daß sich die Brennkosten bei Verwendung von 'elektrischen Lampen erheblich niedriger stellen. In meiner Praxis lstibe ich in einer großen Anzahl von Gemeinden Elektrizität eingefübrr und ich kann Ihnen mitteil en, daß für Wohnräum. die 16 oder 25 kerz. Glühlampe gewählt wurde..
Das wäre das Wesentlichste über das elektrische Lickt. Ick lamme nun aus die Kra ft zu sprechen. Ich brauche Ihnen wohl nicht erst zu erzählen, daß Sie immer mehr über Leute mangel, namentlich auf ient Lande, zu klagen haben, und das auch die Konkurrenz in dem Kleingewerbe, und Inder Ländwirtscha'st immer icküi str wird, und daß wir insolgo dsssen viel intensiver wu.tsckosten müssen, imt oben zu bleiben. Es hat sich daraus die Tendenz entwichest, daß man die menschlich' und tierische Kruft zu erübrigen suckt. Nicht nur in ter Lichtversorgung, sondern auch auf dem Felde der Krastspender hat die Elektrizität bahnbrechend gewirkt. Elektro m o t o r e kommen zur Anwendung in Schlossereien, Schrcinrreien. Brauereien, Metzgereien, Bäckereien, Drehereien, Sägewerken, Webereien, Strickereien, zum Antrieb landwirtschaftlicher Maschinen jeglicher Art, usw.
Der elektrisck-e Strom wird im Elektromotor in'Mechanischo -Arbeit untgcs.tz!. Tie hervorragende Wirtschaftlichkeit im Elektro- motorenbetriebe bornlst darauf, daß. ein Elektromotor in jedem Augenblick in Betrieb und außer Betrieb gesetzt werden kann und Ssst er nicht eine Sekund.' lang Strom Esten, verursacht, trenn er
Tie Eleltromiotoren sind leicht zu handhaben und Tünnen tudr-i^ird una.nckulteS Personal bedient werden. Während . es Betriebes erfordern ne keine besondere.Bedienung. Tie Elektro- ni..ia.n arbeiten g.ruclund auch nuhezu geräuschlos und der- in sack en keinerlei Sä mutz, Feuer- und Explosion^efahr. Der Elettromowr läßt sich, infolge seines geringen Gewichtes in jedem beliebigen Winkel, an der Tccke, an Säulen, in Scheunen, kurz überall in jedem Raume, ob feucht oder daMpfhaltig, ob kalt oder wckrm, uuterbringen. 1
Die. Auschaffungslosten für Elektromotore sind wesentlich geringer als tie für Lol mobilen, Benzin-' oder Gasmotoren.
To kostet ein > s> pferdiger Motor mit allem Zubehör, jedock), ausschließlich Zuleitung ca. 150 Mark', ein 1 Pf. ca. 200 Mk., ein 2pi. ca. 250 Mr, ein 3 pf. ca. 430 Ml'., ein 4 Pf. ca. 500 Ml., ein 6ps. ra. 020 Mk., ein 9 Pf. ca. 780 Mk.
Ein 8 pferdig, r Elektromotor tostet betriebsfertig montier- 620 Mk., ein 6 vi P. lroimmmotor 2100 Mk., ein 6 pf. Gasmotor 2100 Mk.
Eine gute Tampflokomobile kostet ungefähr 8—10 000 Mk., ein Elektromotor in gleicher Starke, fertig montiert, 2500 Mk.- chfso ungefähr den vierten Teil.
Im Nachfolgenden will ich zeigen, wie sich nun die Betri e b s ko st en eines 6 PS. Elektro«, Petroleum- und Gas-Motvrs stellen, und zwar habe ich eine Betriebszeit von 200 Tagen und tägliche Benntzungszeit von 5 Stunden zugrunde gelegt. In der Praxis lat iich gezagt, daß in Kleinbetrieben der Kraftbedarf, großen Säorautung.n untermaricn ist. Ich habe deshalb nur die Hälfte der BoUeistung der Photorcu in Rechnung gezogen.
„ Petroteninmotor 29,23 , „ Gasmotor 28,63 „
Nicht nur im Klcingcw-erbebetrieb hat sich der Elektromotor überraschend eingebürgert,' > mdern auch in der Landwir tschaft hat er sich gut ei ».geführt. Denken Sie sich z. B. ein* große Dam'pslosomobile. Eh cic diese auf das Feld geschafft Haien, treiben Sie £—4 Pferde ab, dann müssen die Köhlen Uidafft werten, und ist dann endlich alles da, dann muß an- gclLi’ t werben, ein Mann muß 'dauernd die Heizung bedienen, und er. muß auch Wasser zum Sp iien des Kessels angefahren werden. Wenn nun dieser Betrieb tatsäcko'.ich snnltionicrt, sa behaupte ich, daß diese Dampflokomobile den Treschkasten gar nicht v. lllomm-en ausnützt: das hat seinen Grulnd in der schwaick keuden Umdrehungszahl. Würde die Lokomobile gleichmäßig wie der Elektromotor arbeiten, so würde man 10—15 Prozent in der g'lest". .m Zeit aus diesem Treschlasten mehr heraus 'bekommen. Außerdem liefert der Elektromotor infolge der gleichmäßigen Tourenzahl ein bedeutend marktfähigeres Getreide. Aber nicht nur für den Großdrefchbetricb hat die Eleltrizität so wesentliche Vorteile, sondern hauptsächlich kann man sie auch für den Mein,- orefck,betrieb und für die kleinen Arbeiten der Landwirtschaft ausnützen.
Ich habe während meiner Praxis in landwirtsch. Betrieben verschiedene Versuche gemacht, und zwar hatten wir z. B. einen zweipstrdigen Motor mit einer kleinen Dreschmaschine verbunden. Es wurden 60 Zentner Hafer in 9 Slimben ausgedroschen und dazu wurden 1,60 Mk. an Strom verbraucht. Um diese Arbeit mit dem Göbel zu leisten, mußten zwei Pferde den ganzen Tag tüchtig arbeiten, und da haben Sie 3—4 Pferde unter Umständen abgetrieben, dazu kommt noch der Lohn für einen Mann zum Antreiben der Pferde. Außerdem sind Sie stets von der Witterung abhängig, was bei dem Elektromotor nicht der Fall ist. Auch abends beim Licht kann man mit dem Elektromotor weiter arbeiten, und dadurch ist es möglich, das Getreide im Herbst, wo es am besten bezahlt wird, möglichst schnell auszudreschen. Auch insofern bietet die Elektrizität einen wesentlichen Vorteil: Wenn durch Gewitter oder sonstige Witterungseinflüsse die Feldarbeiten plötzlich gestört werden, dann muß brinnen Arbeit gesucht werden. Ein rationelles Arbeiten für den Tag ist da inidit mehr gut möglich. Haben Sie. Elektrizität, dann können Sie Ihre Dresckmasckine anstellen, Häcksel schneiden oder sonstige Ver- ricktungen vornehmen. Weiter wurde ein 25 pferdiger Elektromotor an eine Breitbreschnvaschine angejchlossen, eine ganz moderne Maschine mit Strohpresse, Setbstbinder und Um leger. Es wurden in 6 Stunden 290 Zentner Gerste ausgedroschen. Sie sehen and: hier die Mehrleistungen der elektrischen Anlage gegenüber dem Dampfbetriebe. An Strom in’itrbe: für 13 Ml. verbraucht. Nun darf mau nicht sagen, an Kohlen hätten wir nicht so viel ver- brauckt, an Köhlen hätten wir nur 7—9 Mk. verbraucht. Die Rccknnng ist falsch. Sie müssen bedenken, daß die Kosten für die Bedienung und für bie H ravschatfen von Wasser gespart werden. Man nrjj’: ferner berück,ick stg'en, laß der Motor immer betriebs fertig ist, nnt das man Weiter bedeutend an Amortisation Und! Verzinsung des 'Anlagekapitals spart. Ein elektrisch getriebenes Butterfaß, das zirka 4,5 PS. erfordert, bearbeitet z. B. 400 Hektoliter Rahm in der Stunde, d. h. das Buttern von 400 Hl. Rahm lostet zirka 60 Pfg. und geht in der kurzen Zeit von einer Stunde vor sich. Eine Knetmaschine, die mit zirka 0,3PS. betrieben wurde, knetete in der Stunde zirka 150 KZ. = 3 Zentner' Butter und verbrauchte sür 6 Pfennig Strom. Eine Häcksel- sch n e i d m as ch ine, welche von einem 2PS. Motor angctriebeu nurte und mit zwei Messern arbeitete, leistete in der Stunde 300 Kg. = 6 Zentner Pferde- und 600 Kg. Rindaxhäcksal — 12 Zentner Häcksel. An Strom wurde' sür 30 Pfennig verbraucht.
Ich will nicht verfehlen, itvch zu bemerken, daß man die Elektrizität noch zu den verschiedensten Verwendungsarten heranzieht. So kann man elektrisch heizen, kochen, braten, backen, B r o n n s ch e r e n a n W ä r nt e it, Zigarr L u anzünden usw. 9cmt wird häufig die Ansicht vertreten, daß die Heizung inittels Elektrizität zwei- bis dreimal so viel kostet als die Heizung mittels! Kohlen öder Petroleum. Eine große .Anzahl von Elektrizitäts- irerfe.n gibt heute elektrische Energie für Kock- und Heizzwecke zu ckölchen Preisen ab, welche es ermöglichen, mit den Petroleum- und .Gasckch^apparaten zu konkurrieren. Die elektrische Rauin- heizung stellt sich teurer als die Gasheizung, jedock, wird die elektrische dem Petrvleumofen stets vorgezogen.
Denen, die zur Arbeit gelten, bietet die elektrische Kock- cinrichtnng einen großen Vorteil dadurch, das; sie sich das Frühstück, wie Kaffee, Milck'. usw. in kurzer Zeit selbst znbereiten können. 8. V. tostet 1 Liter Wasser bis 100 Grad zu erhitzen 2,3 Pfg. bei einem Grundpreise von 20 Pfg. für die Kilowattstunde. Bei 10 Pfg. nur 1,15 Pfg. Eine Stunde zu bügeln, ohne Unter- breck nug, 'kostet 7,2 Pfg. Die §lektrisck:n Bügeleisen haben sich in den letzten zwei Jahren ganz erheblich verbreitet.
Seiler möchte ich nicht unerwähnt lassen die Verwertduirg der Elektrizität bei der Wasserversorgung für Gemeinde, unb- Gehöfte. In der Nahe .des Brumrens ist eine elektrische Pumpe angebracht, von der geht das Wasser in einen Hochbehälter und sammelt sich hier. Don da geht die Wasserleitung nach den einzelnen Straßen, Räumeit, m den Hof, auch zur Selbsttränke in ben Stallungen. Entnimmt man Wasser aus der Leitung, unb laut der Wasserspiegel bis zur Tiefenmarke, so wird, sobald die Tiefcmmarke erreicht ist, der elektrische Strom ganz selbsttätig' e mgcschaltet, und die Pumpe int Brunnen fängt an zu arbeitet! und füllt das Bassin: sobald das Wasser nun bis zu einer be- ftünntten Höhenmarke im Bassin angekomwen ist, schaltet sich der elektrische Strom von selber wieder aus und die Pumpe stellt ihre Tätigkeit ein. Sie haben auf diese Weise eine automatische Wasserleitung, Wie Sie sich dieselbe nicht besser wünschen köfrnen. Auch das ist noch nicht alles!, man W sogar jetzt schon den elektrischen PfluZ mehrfach eingeführt, allerdings hat man bislang nur 5—6 schange Pflüge verwenden können, neuerdings hat man sich auch mit der Anschließung von 2—3 scharigen Pflügen beschäftigt, mit Pflügen, welche auch der kleinere und mittlere Besitzer sich anschaffen und benutzen kann.
Neuerdings ist man auf ein ganz neues Gebiet aufmerksam gemackt worden, nämlick" daß das Wachstunt einer Pflanze beeinflußt wird durch Elektrizität. Bian hat über die Felder Drahtnetze gespannt und diese Netze, mit elektrischen^ Stromleitungen trerbunben. Man hat das Nc^tz so,hoch gelegt, daß man mit einem Gmtewagen bequent darunter wegfahren kann. Man hat gefunden, daß. diese Felder 10—50 Prozeirt an Körnerertrag mehr ergeben, als die anderen Felder, und das Korn ist bedeutend nährstofshaltiger. Bei Zlickerrübeil hat man einen Mehrertrag bis zu 100 Prozent erzielt. Der Zuckergehalt dieser Räben ioar bedeutend höher, als bei den daneben liegenden nornurl bebauten Feldern. Wir sehen, das sind Perspektiven, die die Verwendmtg der Elektrizität unerläßlich machen.
handel.
•• Konkurse in Hessen. lieber das Vermögen des Johann Friedrich T r a u t rv e i n, Staufmann in Darmstadt, Inhaber der Firma Peters & Trautwein, Holz- und Kohlen» Handlung in Darmstadt, wurde am 22. Febr. daL Konkilvs- verfahren crofinct, da der Gemeinschuldner seil 17. Februar 1910
seine Zahlungen eingestellt hat. Gerichtsvollzieher i. P. E a r n i e r wurde znnt Konkursverwalter ernannt. »Koitkursforderungen sind bis zum 14. März bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden. — lieber das Vermögen deS Kaufmannes David Heinrich Ierz, Inhaber der Firma H. I. Jerz, Handlung in Bo den heim, wilfde am 23. Febr. das Konkursverfahren eröffnet Rechlsamvalt Tr. Lotz in Mainz wurde znm Slonkursverwaller ernannt. Kon- fur5forbcru:igen sind bis zum 25. Platz bei dem Amtsgericht Mainz auzumelden. — lieber das Vermögen des Slaufmaunes Fntz F l e ck e ii st e i n, Inhaber der Firma C. L. Fleckensteiu, Tapeten- baudluug in Mainz, wurde am 26. Febr. das Konkursverfahren eröffnet." Rechtsanwalt Dr. Maas in Mainz wurde zum Konkurs- Verwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis ginn 30. Marz bei dem Amtsgericht Plainz anzuineldeu. — Uebcv das Vermögen des Weißbindermeislers Friedrich Diehl in D a r m st a d t wurde am 26. Februar das Konkursverfahren eröffnet, da der ©einem» schulduer zahkimgsuii'ähig ist und die Konkurseröffnung beantragt hat. Gerichtsvollzieher i. P. Reiw stern in Darmstadl wurde zum Konkursverwalter ernannt Konkursfordermigen sind bis zmn 3. Avril bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden.
— Gedern, 1. März. Wie im ganzen Dogelsöerg, so smb auch hier die Preise für Brennholz bedeutcnb znrück-. gegangen, was wohl in erster Linie dem gelinden Winter zuzuschreiben sein dürste. Bei der gestern hier abgehaltenen Brenn- l-olzversteigerung in den FürstlichEtolberg-Wernigerodischen Wal- düngen wurden nachstehende Durchichckittspve'öL. pro Raummeter ci'zielt: Bnchenscheit 1. Klasse 6,21 Mk., Buchenscheit 2. Klass« 4,22 Mk., Buchenstammknüppsk 3,96 Mk., Bnchenastreiser 0,58 Mk.
Nfetcorologische Beobachtungen der Station Siehe».
I I i ,
höchste Temveratur am 28. Februar bis 1. März — 4- 4.3 0 c. Niedrigste , , 28. „ ■ L p = + 1,3 "C.
März
1910
Barometer , auf 0° 1
reduziert '
Tempeiatur der Liift
Absolute j Feuchtlgkeu >
Relative i Feuchtigkeit !
Windrichtung
Windstärke
(ßrib t>n *Bei lölhung in gehn «I Oer sichib. Himmelsfl.
Weller
1 2’J
749,3
4,3
5.6
90
8
2
10
Regen
1. 9JO
752,5
3,5
5 7
97
8
2
10
2.| 716
755,6
— 0,1
4,5
98
N
2
10
Nebel
Olieoerschlaq: — 4,1 mm.
ICursbericSo^e
des Giessener Anzeigers, mitoeteilt von der Bank für Handel
und Indnstv
Frankfurter Börse,
3!,'27n Reichsanleihe .a. . ^3-90 3°/‘ do. , 84,85
3'/,°/o Konsols . . . i. ^3.85 3% do. ... 84.85
3*/ "! Hessen . .. .5z. 92-95 3' V'|,* Oberhessen . . 93 00
4"/0 Oestcrr. Goldrente . 100.30 4*/s0/n Oestcrr. Silberrente: 99.50 4°;' Ungrar. Goldrente ... 95.95 4° 0 Italien. Rente . . ... —-— 3"/„ Portugiesen Serie I . 65.30 3°:,, Portugiesen „ III - 66.25 41rass. Staatsaul. 1905 100.10 4‘/?°/o Japan. Staatsanleihe 98.30 4°/ö Conv.Tiirken von 1903 94.80 Türkeulose 177.00 4"/„ Griech. Monopol-Ant.. 47.80 4".n äussere Argentinier /v 91.90
Mexikaner . . . 69.10
r. z0/t> Chiuesen . . . . 100.00
Aktion:
Bochum Guss . -<zn 244.00 Buderus E. W. 1ll.50
Tendenz: fest.
Berliner Börse, 1
Canada E. B 183.00
Darmstädter Bank ... . 137.40
Deutsche Bank . .... 258.00
Dortmunder-Union C.e. . 93.20
Dresdner Bank . . 166.40
Tendenz: fest.
jo-.v’CJioqgen,
, 1. März, Ma Uhr.
Elektriz. Lahmeyer . . . 110.75 Elektriz. Schuckert . . . 134.70 Esch weil er Bergwerk . . 201.00 Gelsenkirchen Bergwerk . -14 10 Hamburg - Amerik. Paketf. 139.70 Harpener Bergwerk . -. . 198.80 Laurahütte 173.75 Nordd. Lloyd 106.U0 Oberschles. Eisen-Industrie 108.00 Berliner Handelsges. . . 180.20 Darmstädter Bank . . . 137.25 Deutsche Lank .... ^57.80 Deutsch - Asiat. Bank . . 156.00 Diskonto-Kommaudit . . 197.20 Dresdner Bank . . . .166 80 Kreditaktieu . . . . . 212.50 Baltimore- und Ohio- >•*
Eisenbahn 112.20
Gotthardbahn . . . . . — Lombard. Eisenbahn . . 23.10
Oesterr. Staatsoahu . . . 161.30 Prince - Henri - Eisenbahn ■■. 132.<iO
März. AjiCiu rg'ctro.
Harpener Bergwerk . 198.50
Laurahtitte . . . . . . £. 172.60
Lombarden E. B. . .. ‘.; . —
Nordd. Lloyd .ck. 105.70
Türkeulose*. . ,177.20
IVEr^
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