Ausgabe 
17.2.1910 Zweites Blatt
 
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Betriebslehre ju geio-unum. - Z-er Deutsche Landwirrschaslstat beschkießt, Vas.ReichKamt des Jlmern zu bitten, die für diesen Zweck erforderlichen Mittel zu bewilligen/'

Die Versammlung nahm nach langer Aussprache den Antrag des Ausschusses an, ferner einen weiteren von Gelxnmerat Funk im Namen des Ausschusses eingcbrachten Antrag, der besagt: Der Landwirtschastsrat Nlt es für dringend wünschenswert, daß schon auf dem zu Ostern in Eisenach» stattsintonton Lehrgänge der Deutschen Landwirtschafts-<^< sellschoft für Wanderlehrer in einem Vortrag auf Viesen Man fliehe ersten Antrag des Ausschusses) hingcwiescn wird und beauftragt den Vorstand bei der Deutschen Lauvwirtschastsgesellschasl vorstellig zu werden, daß hierzu iw einer geeigneten Form (Gelegenheit gegeben werde.

Zum letzten Punkte der heuttgen Tagesordnung, dem Entwurf eines S t e I l e n v e r m i t t l e r g e j e tz e s sprachen Freiherr von W an ge n he i nt und Justizrat Sch ne i de r (Stettin/ Tie Ver­sammlung nahm folgende von beiden. Berichterstattern befürwortete Entschließung an:

Der Entwurf eines Stellcnvermittlergesetzes für das Reich entspricht it ad; Ziel und Fachung der einzelnen Vorschriften den vom Landn irtschaftsrat lwreils in früheren Verhandlungen aus- gesp-wchenen Wünschen."

Hierauf wurden die Weiterberatungen auf morgen vertagt. Heute abend sand im Hotel Adlon ein Festmahl statt, bei dem tor= schieden? Minister und Staatssekretäre erschienen waren.

Ans Stadt und Land.

Gießen, 17. Februar 1910.

L. U. LandeS.universität. Dem außerordentlichen Profeffor bei der philosophischen Fakultät der Landes- Universität Dr. Walter Kinkel wurde ein Lehrauftrag für Philosophie, insbesondere für Ethik und Acsthetik, mit Wirkung vom 1. April d. I an erteilt.

* Schwurgericht. Behufs Bildung der Spruchlifte für die am 7. März beginnende Sitzungsperiode des Schwur­gerichts für das 1. Quartal 1910 wurden die Namen nach­stehender Hauptgeschworenen ausgeloft: 1. Kaufmann Hch. Adam Köhler in Hungen; 2. Kaufmann Hch. Glatthaar in Appenrod; 3. Ingenieur Gg. Koch iu Gießen; 4. Kauf­mann Jos. Sauer in Gießen; 5. Drogist Wilh. Kilbinger in Gießen; 6. Bankdirektor Alb. Heichelheim in Gießen; 7. Landwirt Karl Schmidt I. in Leihgestern; 8. Landwirt Jak. Krämer II. in Steinbach; 9. Fabrikant Wilh. Schäfer I. in Daubringen; 10. Fabrikant Ludw. Rinn XIX. in Heuchel­heim ; 11. Landwirt Wilh. Lenz II. in Klein-Linden; 12. Land­wirt Hch. Geißler V. in Ruttershausen; 13. Branereibefitzer Hch. Konr. Christian Jhring in Lich; 14. Bergverwalter i. P. Ant. Klein in Grünberg; 15. Müller Hch. Nahrgang in Ruppertenrod; 16. Landwirt Hch. Alt II. in Michelbach; 17. Beigeordneter Karl Konr. Fuldat in Grünberg; 18. Land­wirt Hch. Hornung I. in Grebenhain; 19. Landwirt Phil. Karl Brückmann in Dortelweil; 20. Landwirt Hch. Karl Schneider in Groß-Felda; 21. Landwirt und Beigeordneter Kasp. Ritz in Pfordt; 22. Fabrikant Aug. Haag in Schlitz; 23. Gemeinderechner Karl Langlitz in Volkartshain; 24. Kon­ditor und Beigeordneter Hch. Franz Jungblut in Schlitz; 25. Gemeinderechncr Aug. Claum in Ortenberg; 26. Schmied Start Leidich 1. in Grüningen; 27. Gntspächter Jak. Schuch auf Hof Schleifeld; 28. Gerbereibesitzer Karl Beruh. Küchel I. in Butzbach; 29. Kaufmann Ebcrh. Metzger in Gießen; 30. Fabrikant Hch. Birkenholz in Vilbel.

** Der Alldeutsche Verband schreibt uns: Mit der Absetzung de§ S>ilta>is Abdul Hamid ist der Vorsprung, den Deutschland eine Zeitlang in der Türkei vor anderen Völkern hatte, verloren gegangen. Die wünschenswerte mir!» schaftliche Zurückeroberung des für unseren Handel sehr wichtigen Gebietes setzt eine genaue Bekanntschaft mit den neuen, auch sonst politisch sehr interessanten Verhältnissen voraus. Professor Sch wallt), der Vertreter der orienta­lischen Sprachwissenschaft an unserer Universität, ivird in seinem morgen in Steins Garten stattfindenden Vortrag nach einem kurzen historischen Rückblick auf die äußere Geschichte der Türkei die auS dem Stillstand in allen inneren Ver­waltungszweigen entsprungene Zerrüttung des alten Türkeu- tums besprechen, die der Entstehung der jungtürkischen Be­strebungen den Anlaß gab; und Entwicklung und Wesen der jungtürkischen Bewegung bis zur Gegenwart verfolgen.

" liebenöerbteuft durch Adressenschreiben. Von einetn Gerichtsbeamten wird uns geschrieben: Ein inter­nationales Adressenbureau, Abteilung Nebenerwerb, in Köln in­seriert in den Zeitungen und sichert hohen Nebenverdienst im Adressenschreiben zu. Man verdient an 1000 Adressen Mk, io., evtl. mehr. Durch beigefügte Anerteicknings- schreiben wird dies bewiesen. Nachdem man 2,10 Mk. ein­geschickt hat, soll man Adreßtafel, Schema und genaue Er­läuterung erhalten und kann sofort anfangen. In dem einen Falle bekam man das emgesaudte Geld zurück mit der Be­merkung:Wegen Geschäftsaufgabe Geld retour." Ich füge an, daß ich damals mit meinem Beruf unterzeichnet hatte. Ebenso war e8 mit einemInternationalen Adressen-Bureau in Böhlitz-Ehrenberg bei Leipzig". Hier verdient man bei tausend Adressen Mk. 8.. Einzusenden hatte man 1,70 Alk. Auch hier bekam man das Geld retour mit der Bemerkung; Wegen zu großem Angebot zurück. Hochachtungsvoll p. p.e Wie oben, so hatte ich auch hier mit meinem Beruf unter­zeichnet. Ob es anderen so ging, glaube ich kaum. An­scheinend hausen diesehochklingenden" Firmen im 4. oder 5. Stockwerk.

= Lollar, 17. Febr. Herr 2. Seipp hat das Amt eines Gemeindee inne Hiners, das er ununterbrochen 37 Jahre bekleidete, mit Rücksicht auf fein Alter nieder­gelegt. Herr Seipp galt weit und breit, und nicht am wenigsten auch bei seiner vorgesetzten Behörde, als ein sehr umsichtiger und gewissenhafter Beamter, er lebte nur in treuer Pflichterfüllung seines Berufes. Möge e§ ihm ver­gönnt fein, noch viele Jahre hindurch die wohlverdiente Ruhe genießen zu können.

$ M ücke, 15. Febr. Am Sonntag hielt der Ztveigverein des Ö b c r I) c f f Bienenzüchtervereins in der Gastwirt­schaft bei 91111], Bai st unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder «eine G e n c r n l v e r f a in m l u n g ab. Herr Earl Bus; von Wetzlar führte einen von ihm erfundenen WachsschmeUapparat in Tätigkeit vor Der Apparat sand Allgemein großen Beifall und wurde vom Verein angekanft. Am Schlüße der Versammlung fand eine Freiverlvsimg von imkerwirtschaftlichen Gegenständen statt.

Q Ruppertenrod, 10. Febr. Mein gutes Ge - loiff eu verriet ein H and we r ksbu r sche, tor einem hie figen Gendarmen auf seinem Patrouillengang begegnete. Als der wandernde Geselle, von Feilbacl) kommend, auf der Hauptstraße den Gendarmen erblickte, gab er Fersengeld zum nahen Wald hinein, der Gendarm ihm nach. Aus der Flucht warf der Bursche ein Paar Strümpfe von sich, bann ein Paar Hosen, ein Paar Socken und zuletzt eine leere Schachtel. Der Flüchtende vermochte aber u dem Walde seinem Verfolger zu enttommeiu.

x Aus dem Vogelsberg, 16. Febr. Als erste Früh­lingsboten haben sich die Stare eingestellt. Das rst ver­hältnismäßig spät, da nicht selten der Star schon im Januar sich zeigt. Wenn kürzlich schon der Rückstrich von Kranichen ge­meldet wurde, so ist anzunehmen, daß eine Verwechselung zwischen .Kranichen und Schneegänsen stattgefunton, da im Volksmund beide Bezeichnungen vertauscht werden. Ueberhaupt stehen die Avantgarden des Lenzes noch zurück, da wir doch schon dem Ende des Februars entgegengeheu. Roch ertönt keinSpitz die Schar" der Meise. Die Holzversteigermrgen, auch ein Fruhlings- zeickren, haben begonnen. Die Preise des Brennholzes sind all­gemein billiger geworden. Man kann die Differenz der Verbilli- gerung auf 12 Mark für den Raummeter anschlagen. Der milde Winter hat weniger Brennmaterial beansprucht.

fc. '-öab Nauheim, 1b. Febr. Hier soll em j üdisches Männer heim errichtet und in der kommenden Saison be­reits eröffnet werden. Zu diesem Zwecke ist von einer Ge­sellschaft die Villa Römer an der Frankfurter Straße für 50 000 Mk. angekanft worden. Das Heim soll armen hilfs­bedürftigen Juden freie Verpflegung und freie Badekur ge­währen ; es ist reich dotiert.

Friedber g, 15. Febr. In der letzten Sitzung der Handelskammer wurde mitgeteilt, daß auf der Eisen­bahnlinie Stockheim-Vilbel für den Sommer einige Fahrplanverbesserungen zu erwarten sind. Eine Deputation der Handelskammer hatte eine Besprechung mit der Königl. Eifenbahndirektion Frankfurt wegen der Bahnhöfe in Vilbel, Friedberg und Bad Nauheim. In der Be­sprechung wurden die Schwierigkeiten dargelegt, die der Ge­staltung des Fahrplans und dem Wunsche, mehr Züge wie seither in Vilbel-Süd halten zu lassen, entgegenstehen. Trotzdem gab der Eisenbahndirektions-Prästdtnt die Zusage, daß versucht werden soll, noch einige.Züge in Vilbel-Süd halten zu lassen, lieber den Zustand >r Anfahrtswege zum neuen Bahnhof Vilbel-Nord und über einige Mißstände in dem Bahnhof selbst wurde von der Direktion Verbesierung zugesagt, besonders durch Anbringung von Schutzhäuschen auf den Bahnsteigen, Abrufen der Züge, ausreichende Be­leuchtung des Zufahrtswegs usw. Hinsichtlich der Bahnhöfe Bad Nauheim und Friedberg legte der Eisenbahn- Präsident dar, daß die Direktion das Bestreben hat, die von dem prenß. Landtag bewilligten Beträge sobald wie möglich in Bad Nauheim und Friedberg durch Inangriffnahme der Um- bezw. Neubauten zu verwenden, daß aber seither die Verwirklichung des Projektes durch unbegründete und unnötige Schwierigkeiten von den zu enteignenden Beteiligten aufgehalten worden sei. Die Eisenbahnverwaltung hat den Wunsch, daß baldigst mit den Interessenten eine Einigung zustande kommt. Das mangelnde Interesse sei ja kem Schaden für die Eisenbahn, sondern für den Platz selbst, der um so länger auf den Neu- und Umbau der Bahnhöfe warten müsse. Die Deputation hatte den Eindruck, daß die Verwaltung für die vorgebrachten Wünsche und Anregungen em offenes Ohr hat und bestrebt ist, soweit c§ in ihren Kräften steht, den Wünschen entgegen zu kommen. Der Sprecher der Deputation für die Bahnhöfe Lad Nauheim und Friedberg wies noch darauf hin, daß bei den Neu- bezw. Umbauten Rücksicht auf die eventuelle Einmündung der ge­planten Linien Bad NauheimUfingen, bezw. Friedberg Ranstadt gewonnen werden müsse. Von Jntsresse ist auch, daß nach Errichtung einer elektrischen Zentrale in Hungen die Inbetriebsetzung von elektrischen Triebwagen auf einigen Strecken des Kammerbfznls erfolgen wird.

a. Södel, 16. Febr. Am Sonntag hielt her vor eurem Vierteljahr hier gegründete Ev nu g. K i r ch e n g c s a n g v e r e i n iu dem für derartige Zwecke Leiber nickt ganz ansreickxndcir Schneiderscken ^aate unter Mitwirkung des Pvfannenckwrs V<>n Bad Nauheim einen Fami l i c na b c nd ab. Wie der verdienst- rijlfc Gründer und Leiter des Vereins, unser neuer Qrtsgeistlicher, Pfarrer Beckel, in seiner Beg so mgs ans p rack e hervor hob, Mar­der .Hauptzweck des Abends, beit zahlreichen passiven Mitgliedern -- der Verein ist nunmehr in 80 Familien des Ortes öertTrten den Tank der aktiven Sänger imb Sängerinnen abzuslutten. Das überaus reichhaltige Programm umfaßte 25 Nummern, darunter 9 Chore und Quartette, die, durchweg vortrcftlich ausgeführt, bs- wiesen, daß der 62 aktive Mitglieder zählende Chor in der kurzen Zeit seines Bestehens fleißig gearbeitet hat und neben dem geist­lichen Lied auch das weltliche Volkslied zu pflegen mit .gutem Erfolg bestrebt ist, wobei ein vortreffliches Stim material und die iu Södel heimische musikalische Begabung und Sang.-ssreude (der hiesige MännergesangvereinCinttacht" besteht nnmuehr fast 70 Jahre) bestens zur Geltung kommen. Ter übrige Teil des Pro­gramms tot einige lebende Bilder und eine Reihe theatralischer Aufführungen, teils ernsteren, teils heiteren Inhalts, die, aus­nahmslos vortrefflich gespielt, der schauspielerischen Begabung der Mitnirlcndcn das beste Zeugnis ausstellten. Ganz besonders! trugen zur Verschönerung des Abends die Vorträge des Bad Nauheimer Posauuenchors bei, der sich in uneigennützigstier Weise zur Verfügung gestellt hatte.

Rod heim a. b. B., 15.Febr. Das Vcrba ndSf cst des KrciS-Kriege rvcr!bande8Biebenkopf wird am 9., 10. und 11. Juli hier abgehaltcn, Der hiesige Kriegerverein hat einen Ausschuß bestimmt, der mit den Vorarbeiten zu dem Feste bereits begonnen hat. Der Festplatz und die Musik sind schon bestimmt. Letztere stellt die Kapelle des 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiments Nr. 116.

b. Biedenkopf, 16. Febr. Das für ton Kreis Bredeir- kopf errichtete Heimatmuseum hat jetzt ein sicheres Heim gefunden. Für die Unterbringung der schon ziemlich reichhattrgen^Samnr- Iuregen find sämtliche Räume im unteren und ersten Stockwerk des Schlosses freigegeben, auch ist tont Museunrsvvrstand die Er- 'Hebung von Eintrittsgeld gestattet.

Sport.

Tas Inaend - Preisroüe 1 n in Marienberg (Wester- tu alb am 15. d. M. Bereinigte 138 Personen am Start. Die 1000 Meter lange Bahn mar in gutem Zustand und es wurden durch­gehend gute Ergebnifle erzielt. 1. Preis: Ernst Schürg, 1 Mrnule- 51 Sekunden; 2. Preis: Emil Groß: 3. Preis: Trudi Schaus. Ein .zweites Preisrodeln für Erwachsene findet anr Sonntag den 20. d. M. statt.

vermischtes.

* Eiiter langlebigen Familie entftanunte die vor­gestern im Alter von 104 Jahren in London erstorbene Miß Marianne Hensleh. Miß Henslep hat über 75 Jahre in demselben Hause gewohnt. Alle ihre Geschwister erreichten hohe Lebens­alter und einer ihrer Brüder starb im 97. Lebensjahr. DieS war das niedrigste Alter, das ein Mitglied der Familie erreichte.

* T as He inc - Den km al a ls^Ehe st i s t er. Zu einem Liebesidtzll eigener Art gab, wie dem Tag geschrieben mirb. dies er Tage das Heine-Denkmal auf dem Montma' ttesriedbof in Paris Anjas. Ein jimgcr ungaiifdxrr Maler pilgerte, um dem toten Dichter seine Huldigung darznbringen, nach der Denkmalsäule> mit der Büste des Poeten, vor die stets Blumen geftreut sind. Weniger prnttsch ist der kleine bkdieme itaften, in tont pietätvolle Pilger ihre Visitenkarten mit mehr ober minder geschmack- und- geistvollen Widmungen niederlegen. Unter diesen Zeugnissen menschlscher Eitelkeit, die ton klcilwn Kasten über ton Rand

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Schweme mittelmäßig.

Ochsen.

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74

34-37

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35

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76

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Mittlere Al ast- und gute Saugkälber . 4249 7083

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78

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Meteorologische Beobachtungen der Station Siehrn.

Wetter

Höchste Temperatur am

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Reichsanleihe

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Aktien:

245.20

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Berliner Börse, 16. Februar. liitaa<s'x im.

Tendenz: schwächer.

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Sonnenschein KlarerHimmel Betv. Htmmcli

Lebendgewicht Fleischige Schweine

Elektriz. Lahmeycr . Elektriz. Schuckert . Eschweiier Bergwerk

99.00

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47.30

92.00

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Cauada E. B. . . - Darmstädter Bank u ... Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Niedrigste Nieoerschlag

57

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Hessen ^7

Oberhessen

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137.60

258.03

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1.6.75

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212.80

136.45 206.00

210 OU

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Bochum Guss -

Buderus E. W..

Tendenz schwächer.

32

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205.90

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Geringere Saugkälber . Schate.

4I'/O Oesterr. Goldrentc 4'/50/o Oesterr. Silberrentc

FU. eiten bjnt 1. Dic 25acfr

Mastlämmer und jüngere Masthammel 3840 7680 Mäßig genährte Hammel uub Schafe

(Merzschaie) . . . d) tu e i u c.

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Z japan. Staatsanleihe 98.05 Conv.Türken von 1903 94.80

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Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete......3941

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Harpener Bergwerk . Laurahtitte . . . . Lombarden E. E. .

Nordd. Lloyd .. .

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kirchliche Nachrichten.

Jsraelltlsche ReitgioiisgenKinOe.

Gottesdttnjt in der Synagoge (Süd-Anlage).

Samstag den 19. Februar 1910:

Vorabend 5.45 Uhr.

A! orgens 9.00 Uhr.

N a ch in ittags 3.30 Uhr. Schrifterkläruug.

Sabbatausgang 6.40 Uhr.

Voststeischttze Schweine bis zu 2 Zentüer

Lebendgychicht 5658

Vollfleiscknge Schweine über 2 Zentner

64.90

6o.80

100 00

hinaus füllen, fiel tonn Adcttcr ein Kärtchen mit eirif m Frauotname» auf, tom in Bleistift die Adresse nebst dem Dorschlaq.- boiaeniqi war, ein glcidiffcftimmtcr Verehrer des D irf'zrS möge die Adreffann auf such en, um mit ihr gemeinsam dem Dichter ut milbigen und vvn ihn zu reden. Der junge Ungar folgte der Ladung und aur diese Weife umrden zwei Seelen, die füreinander bestimmt schienen, durch den Dichter tosBuches der Lieder" Vereint.

Aläßig genährte junge und gut ge­nährte ältere Färsen, Kühe.

Bollsleüchige ausgemästete Färsen höchst.

Schlachtwertes

Bollsleischige ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. .

Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngereKi'che u. Färsen At'äßig genährte Kühe nnb Färsen, . . Kälber.

Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber ......

Die beneid] Mote iinb octj tftoE)cn eichen.

SRts «li. 5, . ®icf

Telefonische KnrsbeFschfe des Giessener Anzeigers, mitgetcilt von der Bank für und Indnstrie^G^ssen.

Frankfurter Börse, lg. Februar, 1.15 Uhr.

yandel.

Der Wert der bcntirtien Einfuhr belief sich im Januar be§ Jahres 1910 auf 681.02 Millionen "Mark, der Wer: der Ausfuhr auf 542,8 Millionen Mart. Im Vorjahr betrug die Einfuhr 616.2, die Ausfuhr 466 Millionen 9)1 art. Außer dem wurden für 13.9 Millionen Mark Edelmetalle ein-, uni) fik 6.6 Millionen Mark ausgeführt, gegen 14.3 und 22.5 Millionen Marl im Vorjahre.

Portugiesen III - rass. Staatsanl. 1905

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schmtlepreis pro 100 Pfund ^cbcnD- Lchla<-c» «cwichi

Auftrieb: Rinder 93, Kälber 321, Schafe 52, Schweine 351.

Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kälber mittelmäßig, Schafe unb Turch-

Markte.

Limburg a. d. Lahn, 16. Aebr. Fruchtmarkt. Durch- schnittspreis pro Malter. Roter Weizen snafsauischer) 18,50 -Vif., weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 18,u0 Pik., Korn 12,00 Mk., Gerste: Fultergerfte 0,00 Alk., '-öranacrftc u0,00 Mk., afev 7,70 Alk., Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln 0,00-0,00 Mk.

F.C. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 16. Febr.

Israelitische rieNgimlsgesellschast.

Gottesdienst.

Sabbatfeier am 19. Februar 1910:

Freitag abend 5.25 Uh^.

Samstag vormittag 8.30 Uhr.

^lachmittagS 3.30 Uhr.

Sabbat-Ausgang 6.40 Uhr.

Wochengoltesdienst: AiorgcnL 7.00 Uhr, abends 7.30 Uhr.

Fouhrd - Seide - --

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22.80 16231) 134.50

Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk -------

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Nordd. Lloyd . .

Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Haudelsges. . . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch - Asiat. Bank .

Diskonto - Kommaudit ., . Dresdner Bank . . Kreditaktieu . . . . . Baltimore- und Ohio- r* Eisenbahn . ..

Gotthardbahn . - .».v . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . .v. Prince - Henri - Eisenbahn *.

bis 16. Februar = -s- 4,6 °C. 16. = 0,3 "0,

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Febr. 1910

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Den Neid der Götter erregt ein hübsches Frauenantlitz, dem durch reaelmäßigcn Gebrauch ber Mvrrholinseifc Erhaltung der Jugendfrische beschieben ist. id'L

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