Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Oft.
Wetter
1910
8
53
94
90-91
48
90
84—88
44
86
Für die Allerkleinften
85-91
49
88
80—81
43
80
39-40
78-80
39
79
57-58
73—74
57
73
— Kartoffelmarkt-Verlcht vorn 17. Oktober 1910.
50
17.-
103-112
92-100 75-87
107
96
81
74—78
67-68
76
67
Weizen 1UU Kg. 21.0u-21.25 Alk. Roggen 100 Kg. 15.50—00.00 Mk.
57
55
50
57-58
54—56
50—00
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65 Dort
64
57
48
62-67
54—60
45—52
$ Z (JO
Weißbrot 2 Kg. 62 Plg.
Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pfg.
Nur echt mit dieser Marke—demFischer — dem ©arantu» zeichen des Scott» Id)en Derfahrenö t
Kälber.
Feinste Mast- (Vollmllchinast) und beste
Saugkälber
Mittlere Mast- und gute Saugkälber .
Geringere Saugkälber
Schale.
Mastlammer und jüngere Masthammel Schwein e.
Pollfleischige Schweine bi5 ju 2 Zentner ^ebendgeivicht Pollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht . ......
Fleischige Schweine Lauen
fbt beit Flammen, ein dritter erlitt leb'ettsgefLhrlWe! Brandwunden.
L ond on, 18. Oft. In der MaNtangrNbe bei Worksop in England stürzte gestern ein Fahrstuhl mit 20 Arbeitern 60 Fuß tief auf den Schachtboden herab. Sämtliche Insassen wurdenern st lichverletzt,fünf von ihnen liegen mit schweren Kn och enb rü ch e n danieder.
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Märkte.
Gießen, 18. Okt. Marktbericht. Auf heutigem Wocben- markte kostete: Butter pr. Pfd. 1.20—1.25 Mk^ Hühnereier 1 St. ♦—10 Pfg., Enteneier 1 Stück 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., >väsematte pr. St. 5—6 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk^ kühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 9)Zf., Eliten pr. St. 1,80-2,20 'M, Gänse das Psd. 70-75 Pfg., Ochsen- leisch pr. Psd. 84—92 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 80—84 Pfg^ ^uhfleisch 70 Psg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Kalb- leis ch pr. Psd. 86—88 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.00 bis 7.50 Alk., Weißkraut das Stück 10 □iS 20 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 5,00—6,00 Mk^ AtUch das
äaitOcL
Berlin, 17. Okt. Die Außerordentliche Hauptversamm- mng der O b e r schl e s i sch e n Koks werke und der Chemischen Fabriken-Berlin genehmigte den Verkauf der Gewerkschaft Marie Anne an die Oesterreichische Berg- und HüttenwertEesellschaft in Wien mit 70öa Stimmen gegen 2109 Stimmen.
Vebcnb» Schlacht» vewichc
mH. Verpackung ab Station Stockhausen a. d. Lahn. (hv»/t
Höchste Temperatur am 16.
Niedrigste , , 16.
Niederschlag: — 0.0 mm.
m u n d: Magnum bonum Alk. 3.20, weiße runde Mk. 2.75, Gelbfleischige rote Mk. 3.60. Kempen: Note Taber 0.00-0.00, andere rote Sorten Mk. 4.00—0.00, Magnum bonum Mk. 3.00, weiße runde Alk. 0.00, Gelbfleischige rote Mk. 0.00. Crefeld: Role eorten Alk. 2.90—3.10, Magnum bonum Alk. 0.00 -0.00, Gelbfleischige rote Mk. 2.90—3.10, weiße Alk. 2.90—3.10. Köln: Magnum bonum Alk. 0.00—0.00, weiße runde Alk. 0.00—0.00, Gelbfleijchige weiße Mk. 0.00—0.00. Plaidt: Role Sorten Alk. 3.00, Magnum bonum Alk. 3.00—0.00, weiße runde Mk. 2.60 bis 0.00, Gelbfleischige weiße Alk. 0.00. Saarlouis: Rote Taber Alk. 0.00, andere rote Sorten O.uO—0 Ou, Magnum bonum 0.—0.00, weiße runde Alk. 0.00-0.00. Frankenthal:- Role Sorten 2.40—0.00, Magnum bonum 3.00—0.00, weiße runde 2.60 bis 0.00, Gelbfleischige blaue 3.75—0.00, rote 3.50—0.00, weiße 3.50 — 0.00. Mannheim: Alagnum bonum Mk. 3.50-3.80, weiße runde Mk. 3.30—3.50. (Alles für 50 Kg.)
J 65 0*0*; | E 2 c E
Kleine Nachrichten.
Paris, 16. Okt. Aus Limoges wird gemeldet: Der Flieger Baillod stieg mit seinem Einflächer mitten in der Stadt m der Avenue de Juillet auf. Der Apparat verfing sich in einem Baume und stürzte daun in die Zuschauermenge Einem vierzehnjährigen Mädchen wurde von dem Propeller die Schädeldecke zertrümmert. Zwei andere Kinder wurden verwundet. Der Flieger wurde verhaftet.
Saint Louis, 17. Okt. Tie internationale Ballonwettfahrt um den Gordonbennetpreis begann unter Beteiligung von zehn Ballons.
Scott- Emulsion wird von uns ausschließlich tat großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in oeiTicgciten Origlnalflascheu m Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott & Bowue, (t>. m. b. H., Frankfurt a. M-
Bestandteile: Feinster Medizinal-Lebertran 150,0, prima Glyzerin 50,0, unterphospbortgsaurcr Kalk 4,3, unierphoSphorigsaureS '.Ration 2/), pulo. 4 ogant 3,0 feinster arab. Gummi pulo. 2,u, Wasser 129,0, -Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel- uno Qiaulttjeriaol |e 2 tropfen.
Bad Dürrheim, den 9. Rov. 1909.
»Da mein Töchterchen Marie Magdalene von Geburt an sehr zart und schwächlich war und außer Muttermilch mchts vertragen wollte, so habe ich es schon von feinem 3. Monat an Scotts Emulsion nehmen lassen, und zwar in nur ganz kleinen Mengen (*/, Kaffeelöffel voll!, jedoch regelmäßig. Dies Hal der Kleinen sehr gut getan und sie überraschend gekräftigt, so daß sie heute mit 5 Monaten 11 Pfund wiegt, durchaus fräftig ist und alles, was man ihr, dem Alter angemessen, zu essen gibt, richtig hinunterschluckt und gut verträgt. Dabei ist der Appetit des Kmdes auch em sehr guter. Es ist meine Ueberzeugung, daß ScotlS Emulsion für solche Kinder eine große Wohltat ist, und ich werde sie allen Müttern, wo ich kann, empfehlen.* (gez.) Rosa Scholl.
Ein Hauptvorzug von Scotts Emulsion ist ihre leichte Verdaulichkeit, ein Punkt, der besonders bann in Betracht kommt, wenn es sich um ein Kräftigungsmittel handelt, das man den Allerkleinsten gibt. Da das Präparat außerdem wohlschmeckend ist, wird man keine Mühe haben,- es den Kleinen zu geben, die dabei rasch an Gewicht zunehmen, eine gesunde Gesichtsfarbe bekommen und frisch und fröhlich werden.
Verlangen Ste aber ausdrücklich Scotts Emulsion und weisen Sie Nachahmungen unbedingt zurück.
Chronischer Magenkatanh vorzüglicher Erfolg.
Mit besonderem Vergnügen bestätige Ihnen hiermit gerne, daß ich das mir s. Zt. von Herrn N. gegen Magendesckwerden und damit verbundenen Begleiterscheinungen, infolge eines langjährigen chronischen Aragenkatarrhs, empfohlene Wasser Ihrer St. Georgsauelle, Biskirchen n. d. Lahn feit dem Jahre 1899 mit vorzüglichem Erfolge als Taiel getränt bet mir eingeführt habe und regelmäßig trinke. Ich habe mich so an dasselbe gewöhnt, daß ich dasselbe auf die Dauer nicht mehr entbehren möchte, was Sie ja aus meinen regelmäßigen Bezügen feit jener Zeit selbst zu beobachten Gelegenheit hatten. In dankbarer Anerkennung der guten Erfolge habe ich auch zu wiederholten Almen Veranlassung genommen, das Wasser Ihrer St. Georgsauelle tm streife meiner Bekannten zu empfehlen, wie ich dergleichen meinen Hausarzt, den Herrn Dr. F. hier, darauf aufmertjani gemacht habe, welcher sich hiernach, mir gegenüber, ebenfalls ancr- lennend über dasselbe ausgesprochen hat. C. A. G. in E.
Preis für 25 Flaschen Mk. 9.-
bis 17. Oktober = * 13,5'0.
, 17. , = + 1,3 “C.
Liier 20 Pfg., Birnen per Ztr. 10—20 Mk., Aepsel per Ztr. 6 bis 10 Mk., Zwetschen per Pfd. 15—00 Pfg., Nüsse 100 Stück 40—50 Pfg., per Ztr. 0—00 2JIL, Bohnen per Pfd. 15-00 Pfa. Alarktzeit von 8—2 Uhr.
^.0. Wiesbaden. V ie hh o f-M a r kt b e ri cht vom 17. Okt. Auftrieb: Rinder 130, Kälber 132, Schafe 43, Schweine 398.
Tendenz: Rinder schleppend, Kälber mittelmäßig, Schafe mittelmäßig, Schweine mittelmäßig.
Ueberstand: Rinder Ueberftanb, Kälber auSverkauft, Schafe ausverkauft, Schweine Ueberstand. Preis Durch- pro 100 Pfd. schnittspreis “SS* Pro lOOWunb
Vollfl-Üchig«, ausgemäftete, höchsten °°n-bis Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 51—55 93—96
Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete......47—50
Mäßig genährte junge und gut genährte ältere 42-46
Färsen, K ü b e.
Dollflestchige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtwertes . 47—52
Pollsleischlge ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 42—44
Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte flingereKühe u. Färsen 37—41
Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 31—34
cuftschiffahtt.
Schluß der Berliner Flugwoche.
Berlin, 18. Okt. Als Abschluß der Flugwoche fand gestern nachmittag ein U e b c r l and f l u g von Johannisthal nach Töberttz statt. I l l n e r stieg auf seinem Etricheindecker auf. Kurz darauf folgte I eannin und Leutnant von Tarnatzy. Es handelte sich nicht um militärische Erkundungsflüge, sondern um die B o r f ü h r u n g von Flugmaschinen verschiedener Systeme, die auf dem Uebungsplatze in Töberitz einer militärischen Prüfung unterzogen werden sollten.
Fernflug Paris—Brüffel und zurück.
Paris,17- Okt. Ter Flieger W y n m a l e n, der gestern auf seinem Ruckfluge von Brussel nach Paris mit einem Passt agier bet St. Quentin gelandet ist, wird heute den Flug nach Pans fortsetzen. Er hat int ganzen 470 Kilometer ziirück- gelegt.
V-Vr' ^f der Rückkehr
von Brussel nm 6,40 Uhr von St. Quentin abflog, ist um 12,13 Uhr r^Jssy.les-Moulineaur gelanbet
für den r5lug von Parts nach Brüssel und zurück 27 Stunden 50 Minuten 26 Sekunden gebraucht.
Eine Rundfahrt im Freiballon.
Neudorf (Nheingau), 17. Okt, Der Ballon „Prinz Adolf" ans Bonn stieg als Tetlnehmer an einer nationalen Weitwettfahrt am 16. Oktober, nachmütags 5y4 Uhr, in Saarbrücken auf Ter Ballon wurde nach Frankreich getrieben. Nach den Angaben der Fahrttetlnehmer erhielt der Ballon über dem Fort Verdun tn der Nacht Feuer von französischen Soldaten. Ttc Balloninsassen blieben unverletzt. Der Führer suchte darauf höhere Luftschichten auf, kam aus Frankreich heraus und landete heute nachmittag um 5,25 Uhr nach 24- stündiger Iahrt sehr glatt in der Nähe von Eltville.
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2 ।
^751,3
13.3
7,0
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Sonnenschein
17.
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10
Nebel
18.
7«
751,4
7,6
7,6
98
2
10
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Die Marktpreise für Biel) und Frucht und die Gieflencr Fleisch- uud Brotprcise am 17. Oktober 1910.
Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M.
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 89—97 Alk.
*/aKg. Schlachtgew. 100-108Pf.
*/, P , 71-73 „
Kg. 84-92 Pfg. '/, , 86—88 , V, H 80-96 -
Getreidepreise in Al a n n h e t m
Brotpreise in Gießen


