Ausgabe 
20.8.1910 Zweites Blatt
 
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1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr

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HD

Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen.

E

Wetter

9

18. bis 19. August =

18.

19.

Das Leben des Babhs bänat an einem Faden, uung gestört tst. Geben Sie Ihrem Kinde deshalb

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4- 22,0*0.

+ 12,0 eC.

Altersschwäche Lebensschwäche

Aug.

1910

745,2

746,5

749,3

21,1 111,8

17,4 11,8

15,6 11,2

Bew. Himmek

Bed. Sonnenschein

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toollte. Der Sultan habe endlich die Summe her gegeben als Preis dafür, daß man ihn aus Saloniki fortließ, nach Konstantinopel, oder wohin er sonst zu gehen wünschte

Verantwortlich fürAus Stadt und Land" undGerichtssaab i. V.: Karl Neurath.

Beleidigung erkennen lasse. Es wird darauf der erste der in* frinnn irrten Artikel imLeo" der die lieberfdxrift trägtDer Apostat Bachstein" verlesen. Der Beklagte Tr. Mock macht darin dem Kläger den Vorwurf, er sei entweder schwach int Latein oder schwach in der Wahrheit, wenn er aus der Theologia moralis des Jesuiten Lehmkuhl die Behauptung entnehme, nach katholischer Lehre könne der Soldat auch im Frieden unter gegebenen Ver­hältnissen desertieren. Der zweite Artikel imLev" ist eine Antwort des Beklagten auf einen Brief und eine Richtigstellung . Bachsteins. Zur Sache selbst liegen zwei Gutachten vor, eines des Geheimen Kirchenrats Bros. Dr. N i p p o l d "(Jena) und eines des katholischen Professors an der Universität Münster, Dr. Mausbach. Das letzte Gutachten enthält aber nur die wort­getreue Uebersetzung der Stellen aus Lehmkuhls Theologia mo­ralis, die für die Ausfassung des Beklagten wie des Klägers in Frage kommen. Der Gerichtshof beschloß daher, die Sache zu vertagen und Professor Mausbach auszufordern, ein .Gutachten I einzureichen, daß sich auch zur Sache selbst ausspreche.

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teiligen wollen, müssen unverzüglich ihre Bestellungen an den Landwirtschaftskammer-Ausschuß in Gießen richten.

** D i e Kanalisation jenseits der Lahn, im sogenannten Sachsenhausen, macht recht gute Fortschritte. Das Gebiet rechts der Rodheim er Straße wird sein Regen­wasser mittels eines Kanals, der von Krofdorfer Straße unter dem Lohbach hindurch in direkter Linie zur Lahn führt, abgeben, während die Regenwässer des Gebietes links der Rodheimer Straße in den Regenwasserkanal, der für den Schlachthof angelegt ist, abfließen werden. Es ist bei dieser Führung der Regenwasserkanäle möglich, den Lohbach von der Treppingerschen Bleiche aus vollständig trocken zu legen, indem man dessen Wasser einfach an der Kreuzungs- i stelle in den Kanal selbst fließen laßt. Diese Ableitung des Lohbaches ist heute vormittag bereits vorläufig geschehen. Vom Schweinemarkt aus wird unterhalb der Sohle des Wasserlaufes der Schmutzwasserkanal eingebettet und durch ein Duck nach dem jenseitigen Ufer der Lahn zu den Klärbecken geleitet. Die Arbeiten zur Legung des Dückers hat eine Firma aus Duisburg übernommen, die am Mon­tag damit beginnen wird. Nach Fertigstellung dieser Ar­beiten ist das ganze bebaute Gebiet unserer Stadt mit der Kanalisation versehen, doch wird man den Hausbesitzern jenseits der Lahn wohl noch eine längere Frist zu den Hausanschlüssen gewähren. Der Lohbach führt den Namen Bach eigentlich zu unrecht, denn es handelt sich nicht etwa um ein Nebenflüßchen, sondern um einen Arm der Lahn, der früher dazu diente, die Lohmühle, das heutige Vereins­haus des Gießener Rudervereins, zu treiben.

** Letchenländung. Gestern mittag wurde in der Lahn oberhalb der Militär-Badeanstalt die Leiche des Maurers Hauser von hier gelandet. H. war zeitweise geistesgestört und hatte sich am vergangenen Montag früh aus seiner Wohnung entfernt, um angeblich in die Klinik zu gehen und seit dieser Zeit wurde er vermißt.

/* Billiges Fahrrad. Am 16. l. Mts. logierte sich in einem hiesigen Hotel ein junger Mann ein und entlieh sich am andern Morgen vom Hotelbesitzer ein Fahrrad, an­geblich um einmal nach Dutenhofen zu fahren. Ter Fremde fuhr dann mit dem Rad davon, vergaß aber das Wieder-1 kommen. Die Personalien des Betrügers sind näher nicht bekannt.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 20. August 1910.

Tageskalender für Sonntag den 21. August: Kinematograph: Neuer Spielplan.

Biograph: Neuer Spielplan.

Anlaqemusik Sonntag vormittag 12 Uhr auf dem Lindenplatz: 1. Altniederländisches Dankgebet (Wir treten zum Beten vor Gott den Gerechten") von V. Kremser. 2. Finale des 2. Aktes, Kriegsmarsch, Gebet und Schlachlhymne aus der OperCola Rienzi" von R. Wagner. 3. Hüons Zauberhorn. Große Phantasie aus der OperOberon" von C. M. v. Weber. 4. Pepitamarsch. Armeemarsch Nr. 160.

*

Erled igte Lehrerstellen. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Offstein. Mit der Stelle kann Organistendienst verbunden, werden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hirzenhain.

'* Vieheinfuhr aus der Schweiz. Im Ein­vernehmen mit dem Großh. badischen Ministerium hat Großh. Ministerium des Innern die Einfuhr von Klauenvieh aus der zurzeit noch wegen Maul- und Klauenseuche gesperrten Schweiz unter gewissen Bestimmungen gestattet. Dem Land- wirtschaftskammer-Ausschuß für Oberhessen wird es hierdurch ermöglicht, die vorgesehene Einfuhr von Simmentaler Bullen auszuführcn und den Ankaufsausschuß mit der sofortigen Ein­fuhr zu beauftragen. Oberhessische Gemeinden, die sich be-

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20.

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1 si , )( Gießen, 19. Ang.

Streitsüchtige Nachbarn

kamen wegen dem Wäschetrocknen in Streit, wobei die Frau des Mineralwasser Händlers I. S. auf den Flaschenbier Händl er H. Z.

X Lo llar, 19. Aug. Bei dem am (Sonntag, den 14 d. Mts von dem Krieger v erei n Ludwig zur Treue ver­anstalteten Preis schieße n gingen folgende als beste Schützen hervor: 1. Polizeidiener Heuser mit 91 Ringen, 2. Mühlenbesitzer Chrrst 87, 3. Baumwart Fuchs 85, Forstassessor Baader 83, 5. Lchweinehänbler K. Erdmann jr. 80, 6. Schirrmann K Moos 77 7. Herr Benzler 74, 8. Gastwirt Bierau 72, 9 Herr Pottberg 72, 10. Herr Reuter 71. Bekanntlich nimmt das Schießen am Sonntag den 21. l. Mts. sein Ende. Es kommen sehr wert­volle Preise zur Verteilung.

x Lich, 19. Aug. Ein Hochstapler wurde gestern in Bessingen auf frischer Tat ertappt und von der Gendarmerie ms Gefängnis emgeliefert. Der Gauner war in der Wirt-! schatt zurHorstenburg" an der Straße von Ober-Befsinaen | nach Lrch eingekehrt, wo er sich, als die Wirtin einen Augen- bttck dte Lttche verließ, an der Kasse zu schaffen machte. Dre Wtrttn, dte den Spitzbuben beobachtet hatte, rief einen vorübergehenden Gendarmen, der den Gauner abfaßte. Es stellte sich heraus, daß man es mit einem Spitzbuben zu macfytettC' schon länger in der Gegend zu schaffen

K. Queckborn, 19. Aug. Unsere Gemeinde ist in bez^tg auf ihre Feldarbeiten eine der frühesten. Während dre Nachbarorte noch tüchtig bei der Ernte sind, haben die hresrgen Landwirte schon ihre Felder vollständig geleert Sogar die Grummeternte hat schon begonnen.

-s- S ch otten, 19. Aug. Auf dem LehrerheimBogels- st^tt nächsten Donnerstag die Ludwigstagskonferenz

19- Aug Die städtische Turnhalle tun Sxhreßstand des Schützenvereins ist jetzt vollendet und wird demnächst erngeweiht. Das im Frühjahr eröfsente Alum- nat für das hiesige Gymnasium ist bereits voll besetzt und noch mehrere Anmeldungen liegen vor. Schon jetzt werden im Dachstock Erweiterungen vorgenommen.

c. A-H0n a n, 19. Aug. In das Handelsregister ist die Mrengetell«chatt Hanauer Knnstseidesabrik eingetragen wor- Df1 <(i( iflt 1500000 Mark. Die seitherige

V1 o. V. uer Kunstseidefabrik und die Firma Gebr.

J11 /°a.n.au bringen gegen entsprechende Entschädigung ihre Patente ig die jieJte Gesellschaft ein. An der Neugründung ist

Niederschlag: 0,0 mm.

Kurorts mit Krina billigst

fte nW s5ne bie Stimmung Abdul HamiüH h-r'aasgeLen I örühl'iche Universttätr-Vruckerei. K Lange, Sieben

Spielplan des lknrhaus-Lhealers vad Nauheim.

Direktion: Hermann Steingoetter.

Sonntag, 21. Aug.:Als ich roieberfam." Montag, 22. Aua - .Der dunkle Punkt." Mittwoch, 24. Aug.:Wie die Alten hingen' Frettag, 26. Aug.:Moral."

Höchste Temperatur am

Niedrigste , ,

Die nach- Apprafp sind am Sonntag dem 21. Ang.

Imit einem Schlüssel in der Hand eindrang. Z. suchte die sich! nur für dringende Fälle icher anzutreffen wle rasend geberdende Fran mit einer Mistgabel von sich ab- Dr. Geyer, Seltersweg 64 - Dr Wa^er West-ÄiüarA ^wehren. Die Fran erhielt dabei einen Stich in den linken ---- g gC; west Anlage 49.

* XW5HÄ Ä Uuszug o. d. Ztanüesamtsregistem der Stadt Gietzen.

i behauptet aber, die Frau sei in blinber Jöut in tue vorgcstreckte Aufgebote.

I ^^ol hinemgerannt. Bor dem Schöffengericht hatte sich Z. l August. 13. Karl Aßmann, Briesträger in Gießen, mir Berta deshalb wegen Körperverletzung zu verantworten, doch, da neben schnell in Hergersdorf. - 13. Heinrich Wagner, Telegraphenleuunos. günstigen Aussagen auch der ärztliche Befund für die cmfseher, mit Elisabeth Gebauer, beide in Gießen. 15. Ferdinand Otichtigkeit )emer Angaben sprach, wurde er freigesprochen Lenz, Brauereibesttzer in Herford, mit Elly Haubach in Gießen. - l -?ie Nebenklagerm auftretende Verletzte unter Kosten-1J6- Wilhelm Hell, Sergeant in Gießen, mit Frieda Lisette Ren in pelaltung mit '^6^ Bußanspruch zurückgewiesen. Staatsanwalt- Utphe. 16. Karl Schneider, Schneider, mit Lina Ferber, beide fihaft unt) Nebenklägerin fochten das Urteil an. Es wurde zwar m Gießen. 17. Friedrich Karl Mootz, Hilfsbeizer in Gießen, mit feftgeftent, daß her Angeklagte geäußert hat, er stelle sich die Berta Lutz in Betzdorf. 17. Tr. Karl Klein, Spezialarzt in Mistgabel zurecht und steche die Frau zusammen: doch hat auch Gießen, mit Herrnanee Marie Gatzert in Dtarseille.

die Frau gedroht, dem Angeklagten einen Denkzettel auszustellen. Geborene.

Da zum mindesten die Möglichkeit bestand, daß die Verletzte bei! August. 9. Dem Kaufmann August Peter Ehristopherfen ein ibrem Eindringen aus den Angeklagten in die Gabel hineinge- Sohn. 11. Dem Gärtner Wilhelm Menge eine Tochter, Elisabeth schlagen hat, oder diese habe beiseite drücken wollen und sich Friederike. 11. Dem Photographen Karl Borst ein Sohn, Walter dabei verletzt hat, ließ das Gericht ebenfalls Freisprechung Wilhelm. 12. Dem Dreher August Müller ein Sohn, Ernst mangel» Beweises emtreten, indem es unter Kostenbelastung der August. 12. Dem Wagenwärter Martin Schepp ein Sohn Staatskasse bezw. der Nebenklägerin^ die Berufung zurück- Johannes Martin. 13. Dem Dienstknecht Slugust Lahn ein ro 1 e m ^?hn. 13. Dem Installateur Heinrich Deeg ein Sohn.

Vergehen gegen das Perfonenstandsgesetz J.3* ?em Kutscher Johannes Nieolai ein Sohn, Hans Heinrich

ist dem jetzt vom Amte suspendierten Standesbeamten H. S. au§ ~ 14* Dem Lokomotivheizer Wilhelm Petzold ein Sohn,

Dorheim zur Last gelegt. Die Anklage nimmt an, er habe außer 15. Dem Briefträger Ludwig Beck em Sohn, Erwin

feiner Zuständigkeit und ohne Ermächtigung der zuständigen "T 1^-Dem Schlosser Gerhard Schepers eine Tochrer,

Standesbeamten die Aufgebotsverhandlungen zwischen einem in Ortrud. 15. Dem Schreiner August Gäbisch ein Sohn. - Bad-Nauheim wohnhaften Bräutigam und der in Friedberg woh- Dem Arbeiter Johann Medynski eine Tochter, Marie. nenden Braut angeordnet und ihre Eheschließung vorgenommen 17 'Ce,n Fabrikarbeiter Georg Zahner ein Sohn, Jean Karl.

Nach feinen Angaben hat er angenommen, die in Friedberg be- . Gestorbene.

drenstete Braut habe ihren Wohnsitz in Dorheim nicht aufgegeben, f ^"8"'*- 13. Marie Geiler, geb. Kern, 37 Jahre alt, Frank- weshalb er zu der Eheschließung zuständig gewesen sei, zumal Straße 75. 16. Marie Bräuning, 3 Jahre alt, Bruch- sie sich polizeilich nicht abgemeldet habe. Nach der Auffassung '4-rnfee r? T 181 Elisabethe Becker, geb. Oppermann, 58 Jahre alt, des Gerichts war er zu der Anordnung des Aufgebots wftänbia I Sonnenstraße 5.

da die Braut durch ihr Dienstverhältnis in Friedberg ihren '

I "eil",,ie oanocv Wa wollen.I AUM.: Die in Klammern ges-iilen Zisser,?gebcn an, wimmel ®Eom®ne' irteHte weg- der Todessalle in der beir-ssenden Krankheit auf von auswärts nach

==ÄnEnS»rnf Än^inb; ^ch Ä ^men. _______________

wohnendes Mädch^i beklagte sich am nämlichen Tage noch, es Märkte

f^ngni^ÄanLe^' °us 5 Monate ® e. LfiU pt.et ®OO^ IVüsVÄ

9 Wegen Körperverletzung

Ä Tr A11 .^^ssdvrf zu 6 Wochen Ge- fleisch pr. Pfund 8096 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 86-88 Pfg., bK-a-nb ?lt .fetnem Sohn in einer Wirt- Hammelfleisch pr. Pfd. 6084 Pfg. Kartoffeln (neue) pr. 100 Kg. 7.00 sra° ä und emem anberen Burschen zu bis 8.00 Ack., Zwiebeln per Ztr. 6,008,00 Mk., Aftlch per Liter

ec Sohn angegriffen: 20 Pfg., Gurken per 100 Stück 2.503 Mk. Birnen per Pfund 15

£em Greifer eine Flasche auf den Kopf, daß bis 30 Pfg., Aepfel per Pfd. 10-15 Pfg., ^welschen per Pfd tiufif entstand und der Verletzte be- 20 Pfg., Nüsse 100 Stück 50 bis 60 Pfg., per Ztr. 000 Mk

fünf Wochen zur Heilung. Bohnen per Pfd. 10-15 Pfg. Marktzeit vön 7-1 Uhr. # Unter Berufung auf Notwehr focht er das Urteil an. Die Straf- ---------------

fammer pieU zwar Notwehr für vorliegend, doch ist diese erheblich Überschritten worden. Unter Berücksichtigung der Angetrunkenheit des Angeklagten und des uiweranlaßten Vorgehens des Verletzten tem das Gericht zur Herabsetzung der Strafe auf 3 Wochen Gefangnrs.

Sport.

Bezirk des Hessischen A i h lei e n-B er- b a n d e s halt am 21. August tm Vereinslokal des I. Gießener Stemm- und Ring-Klub seinen 3. Bezirkstag ab. Die Ver^ind- lungen werden sich tn der Hauptsache mit den Anträgen zum Ver- bandstag, der am 15. und 16. Oktober in Kassel ftattfinbet, be­schäftigen.

Das Schicksal Abda! Hamids.

£ London, 17. August

«5r^aIbtS^tIe' kürzlich Saloniki einem Besuch abstattete, berichtet in derWestminster Gazette" diesen Besuch und behauptet, dass scheinbar der Ex-

geladen, das dicht neben der Nll- steht, in welcher fal- bmwegbrmgr (ss«A

Sultan Kuerst eingesperrt wurde. Sie sprach die Hoffnung aus, etwas von ihm zu sehen, aber man entgegnete ihr sofort, daß er überhaupt garnicht mehr da sei. Weitere Erkundigungen in der Stadt förderten immer dieselbe Ant­wort zutage, nämlich, daß man nicht wisse, wo der Sultan lei nur das eine fei sicher, daß er nichr mehr in Saloniki roetIe-_ Tie Posten standen allerdings noch vor der Billa aber man ,ehe keine Kaufleute mehr dorthin gehen, während sie

zuerst in Scharen kamen, aulch bleibe die Villa des Mends i

äani bmtet njätfrenb sie zuerst immer hell erleuchtet toar. SPAZIER- ff2e-r!»ira BO SELTER«;

pt ®^e6hd?r frage Irs. Little einen Mazedonier, der STÖCKE VlEBR. VW AAO WFr?« etwas mehr über die Sache zu wissen schien. Er meinte __ wEü 58

o& man denn vergessen habe, wie vor einem Jahre der ,--

5_"are.Tn sortgeschafft wurde unter dem^Bor-

toanbe, daß eine der Tochter des Exsultans Hochzeit feiern

loollte, wahrend in Wirtlichkeit niemals eine Hochzeit ae- ^"leble Küchcn Einrichtungcn in bekannt tadelloser AusMbrung ®arum habe man die Haremdamen bri besonderen Vorzugspreisen und sranko jeder

Nacht dort fortgebracht? Und dann seien sie aezäblt irnr- P ZusammenUellungen von Ausstattungen in der Preis- ben, es waren ihrer dreizehn, bie for reiften ffiw SSSw'8 »» Mk.M,- erhalten Interessenten kostenlos zwölf gekommen feien. Man habe damals' Nch aefaat ^en mele Referenzen aus ersten Kreisen gerne zur Bersügung daß der Sultan verkleidet mit ihnen en Ludtvia Jltötl

die K^ufleu'te 'in ZchonittE^wisfe'gkna^däNe" je7em Spezial-Geschäft für Haus, und Küchen-Artikel ---- ^6e nichts mehr in der Billa abgeliefert worden sei für Blockstraße 10 4039 Telephon 655

^b/rgens fei es nicht auffällig, daß am Tage,'--

nachdem die Billa von den angeblichen Haremdamen ver- Q leiVDlr &e, tue Deu t s ch e Bank die Summe heraus- gab, die sie von dem Exsultan in der Hand hielt, und die

^°bnsitz in Dorheim nirf)t aufgegeben hat. Der Angeklagte wäre McheNÜ. llebetsicht ÖCF 20Öe$fäHe L Ä.StOM ©Ufteit M Veröffentlichung des Aufgebots, außer in Bad-Nauheim 33. Woche. Vom 7. bis 13. August 1910

Ä d^AnÄme^Äe blbCr Einwohnerzahl: angenommen zu 31,800 (infL 1600 Atann Militär). xT? Sre 5? uS habe ihren Wohnsitz noch tn Dorheim, Sterblichkeitsziffer.- 14.71 °f

h?n mOrtr ntc^ aushängen lassen, so hat er gegen nach Abzug von 4 Ortsfremden: 8J7 ü/oe

den 8 69 des Personenstandsgesetzes verstoßen. Er wurde zu der Kinder

QI lqrn^ e 1 Vtr ??eöon3 Mark verurteil^ Es starben an : Zusammen: Erwachsene: im vorn eine vorherige Anfrage bet ferner vorgesetzten Behörde, bem1 - on

Amtsgericht, hätte ihn vor der Unannehmlichkeit bewahrt.

Diebstahl tm Rückfall

verübte die Frau des Maurers H. W. in Friedberg. Als die Frau eines im nämlichen Hause wohnenden Taglöhners, die auf fur^e Zett die Wohnung verlassen und vorher alles abgeschlossen hatte, zuruckkam traf sie die Angeklagte in der Küche an. Auf -befragen, wie sie in die Küche komme, gab sie zögernd an, es I eine Eßgabel abhanden gekommen und da sie annahm, ihr Kind habe sie mitgenommen, habe sie danach sehen wollen.

in hohem Maße die sächsische Industrie beteiligt. In der Rahe der Station Heldenbergen-Windecken der Strecke Hanau <vnebberg ist heute nachmittag beim Auftaden von Schienen der Rottenarbeiter Reuß aus Roßdorf tödlich verunglückt. Eine schwere Schiene prallte beim Auftaden zurück und traf den R. gegen dte Stirn. Er war sofort tot.

Gießener Strafkammer.

Herzkrankheiten

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Blinddarmentzündung 1 (1)

Nierenleiden

2(1)

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Verunglückung

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KD

Summ 9 (4)

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