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20.8.1910 Erstes Blatt
 
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Bald nach der Landung kamen die Leute zu 'Lausenden herbei- gcftröml, viele in Automobilen aus den benachbarten Städten unb Badeorten, wo sich die Kunde von der glücklichen Ankunft Moisants schnell verbreitet batte.

Ursprünglich hatte der Flieger die Absicht, noch an demselben Abend die Fahrt nach London fottzusetzen, aber das Wetter war doch zu ungünstig und darum verschob er die Ausführung des letzten Teiles seiner Ausgabe.

Gkiginal-Drahtineldungen.

Noch eine Zusammenkunft in Marienbad.

Marienbad, 19. Aug. Der serbische M i n i st e r des

6000 Schuhmacher in Ausstand.

Warschau, 20. Aug. Hier sind 6000 Schnhmacher den Ausstand getreten.

Unterschlagungen in einer Stadtkafse.

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Die Cholera in Ruhland und Italien.

Petersburg, 19. Aug. (Amtlich.) Seit dem Auf­treten der Cholera in diesem Jahre sind im ganzes Reiche 112 985Personen erkrankt, wovon 50287 gestorben sind.

Rom, 19. Aug. Wie dieAgenzicr Stefani" mitteilt, sind nur in Trani 19 neue Cholerafälle vorge­kommen. In den übrigen von der Epidemie betroffenen Gegenden der Provinzen Bari und Foggia ist der Gesund­heitszustand unverändert und ;gtbt zurzeit kernen Anlaß von Besorgnissen. Außer an den schon bekannten Cholera­herden wurde nirgends eine Erkrankung festgestellt, aus-

Aeußern Milowanowitsch, der gestern noch eine längere Unterredung mit dem türkischen Gros; Wesir Hakki Pascha hatte, ist heute gleichzeitig mit dem Berliner türkischen- Botschafter nach Berlin abgereist, wo er mit seiner Gemahlin, einer Kur unterziehen will.

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Todes-Anzeige.

Nach langem schweren Leiden verschied plötzlich und unerwartet unser lieber Gatte, Baler, Sohn, Bruder und Schwager

Herr Ernst Hauser

im 48. Lebensjahr.

Um stille Teilnahme bitten

Elisabeth Hauser und Linder.

G i e st e n, 20. August 1910.

Die Beerdigung findet in der Stille statt. (06906

landete er dann. t rr _

In Dover hatte man gestern morgen die vofsnung aufgegeben, den Flieger erwarten zu können, weil das Wetter außerordentlich ungünstig erschien. Der Wind war nicht nur sehr stark, sondern es traten häufig Regenstürme ein, die das Fliegen eigentlich unmöglich machen mußten. Plötzlich wurde aber gemeldet, daß Moisant Vorbereitungen für den Flug treffe, und btc Aufregung wuchs daher außerordentlich. Auf den Felsen an der Küste versammelten sich Tausende, alle in der Richtung auf die französische Küste hinblickend. Sachverständige sagten gleich, daß er durch den Wind etwas nach Osten gettieben werden würde, und tatsächlich erreichte er das Land in der Nähe des Städtchens W a l m e r, welches sieben englische Meilen ösllich von Dover gelegen ist. Die Maschine arbeitete sehr langsam, und Moisant flog verschiedentlich hin und her, offenbar sich nach einem geeigneten Landungsplatz umsehend. Bei dem Dorf Tll- manstone wurde endlich ein geeignetes Feld gefunden, und die Landung erfolgte ohne die geringste Störung in einem Gersten­feld, ohne daß die Maschine auch nur die geringste Beschädigung erlitt.

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genommen ein verdächtiger Fall in Bari, in welchem noch das Ergebnis der bakteriologischen Untersuchung abzuwar- ten ist. Das Ministerium des Innern fährt aus Ersuchen der lokalen Sanitätsbehörden mit der Absendung Decker- cher Sanitätsapparate, Medikamente und allem sonst Er- orderlichen an die bedrohten Orte fort. Das Rote Kreuz hat zwei Krankenpfleger in die gefährdeten Gegenden ge- chickt.

Berlin, 19. Aug. DerReichscmzeiaer" veröffent­licht eine Bekanntmachung, wonach nach der Feststellung der Pest in Odessa die Untersuchuhig der aus Odessa nach deutschen Häfen kommenden Schiffe sich auf die Gefahr der Pesteinschleppung zu erstrecken hat, wobei der Möglichkeit des Auftretens von Rattenpest be- onders die Aufmerksamkeit zuzuwenden ist.

EufWahrL

Ueberlandflug FrankfurtMainz - Mannheim.

I! Mainz, 19. Aug Die allgemein verbreitete Ansicht, daß der Preis der Stadt Mainz von 7000 Mark frei geworden ist, ist unzutteffend. Es wird dieser Preis (Zeichnungs­preis) mit dem vom Deutschen Fliegerbund gesttfteten Preise von 6000 Mark verwechselt, dessen Bedingung war, daß der Flieger zur Zeit der Kaiserparade auf dem Sande lande. Der Mainzer Preis würde erst dann hinfällig, wenn keiner der Flieger die Strecke FrankfurtMaiirzMannheim zurücklegen follte, was jedoch ausgeschlossen erscheiM, da ein Flieger ja schon Mannheim erreicht hat. Ob er freilich den Preis dadurch er­rungen hat, ist durch den langen Aufenthalt in Sandhofen siaglich.

Frankfurt a. M., 20. Aug. Die Windstärke war heute so groß, daß keine Flüge stattfiuden können. Ob viel- leicht heute nachmittag noch Aufstiege stattfinden, hängt von der Witterung ab.

Der erste Aufstieg des Paffagierluftschiffes L. Z. 6.

Friedrichshafen, 19. Aug. Heute nachmittag fanb der erste Aufstieg des provisorischen Passagier- Luftschiffes ,^L. Z. 6" statt. Es war beabsichtigt, wäh­rend der Fahrt in erster Linie exatte Geschwi.ndigkei.ts-- messungen des Fahrzeuges vorzunehmen. Die Ver­besserungen, die in den letzten Wochen an den Propellern und am Antrieb vorgenommen wurden, ließen eine recht bedeutende Steigerung der Eigengeschwindigkeit erwarten. Das sehr böige Wetter gestattete aber nicht einwandsfreie Beobachtungen. Die Fahrt, die im übrigen ein gutes Funktionieren aller maschinellen Organe auswies, wurde nach halbstündiger Dauer abgebrochen um morgen früh bei geeigneterem Wetter wieder ausgenommen zu werden.

Moisants Flug über den Kanal mit einem Passagier.

£ London, 18. Aug^

Zu der großartigen Leistung Sennor Moisants werden noch die folgenden Einzelheiten von Korrespondenten englischer Blätter berichtet, die während des gesttigen Tages Gelegenheit hatten, mit dem kühnen Flieger in Dover zu sprechen. Unter anderem er­zählte Moisant, wie er dazu kam, die Fahtt so plötzlich zu unter­nehmen. Er sagt. Man habe in Paris über Lathams Absicht ge­sprochen und behauptet, es sei unmöglich, von Patts nach London zu fliegen, er habe nicht nur das Gegenteil behauptet, sondern erklärt, es obendrein noch unter erschwerenden Umständen versuchen zu wollen. Darum nahm er noch einen Mechaniker m i t. Der FlugüberdenKanalmiteinemPassagier bildet an und für sich selbstvetttändlich wieder einen Rekord, denn das ist bis jetzt noch von keinem Flieger vettucht, geschwerge denn ausgeführt worden. Weiter ist bemerkenswett, daß Moisant mit Hilfe eines großes Kompasses steuette, der sich zu seinen Füßen befand. Bisher haben die Flieger immer behauptet, daß es unmöglich sei, sich nach einem Kompaß zu richten, well die Schwingungen der Maschine dessen Wirkung aufhöben. Moisant hat den ganzen Weg von Paris aus nach dem Kompaß gesteuett und sich weder nach Eisenbahnlinien oder anderen Erkennungs­zeichen gerichtet. Die Fahtt ging durchweg mit außerordentlicher Geschwindigkeit vor sich, so daß der Flieger, wie er gestern ver­schiedenen Neugierigen erllärte, keine Zeit hatte, sich zu überlegen, was für Gefühle er während des Fluges hatte. Am mttsten hin­derte ihn die Kälte, gegen die er die größten Vorsichtsmaß­regeln gettoffen hatte, denn er hatte den ganzen Körper mit japanischem Papier bedeckt, darüber den Anzug ge­zogen, den er gewöhnlich bei Flugversuchen benutzt und endlich darüber noch einen Mantel lan. Der Wind war aber außerordentlich kalt, und während des Fluges über den Kanal ge­riet der Flieger noch in ein^n heftigen Regen­sturm, der ihn so hinderte, daß Augen und Gesicht stark geschwollen waren, als er bei Dover landete. Zwei Ret­tungsgürtel befanden sich auf der Maschine für den Fall, daß während des Fluges über den Kanal etwas passieren sollte.

Der gefährlichste Moment der Fahtt war in der Nähe des Flüßchens Somme, wo der Wind plötzlich die Flugmaschine vorn so faßte, daß die Maschine drohte, umzuschlagem Nur wie durch ein Wunder gelang es, sie wieder in das Gleich­gewicht zu bringen. Der Flieger mußte einen vollständigen Kreis beschreiben, um die Maschine wieder in das Gleichgewicht zu bringen und die Geschwindigkeit wieder zu erlangen, die notwendig war, um gegen den Wind ankommen zu können. Moisant kannte Calais gar nicht und war nicht sicher, wo er war, als er eine Hafenstadt erreichte. Er kreiste daher dreimal über der Stadt, bis er den Punkt sand, den Bleriot bezeichnet hatte, und dort!

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Kleine Tagcschronik-

In dem Antwottschreiben cm einen Pilsener Arzt stellt P rv - fessor Ehrlich - Frankfurt in Aussicht, daß er sein S y phi- lis-Heilmittel in sechs bis acht Wochen der allgemeinen! ärztlichen Praxis werde übergeben können.

, Aus Ofen pest wird gemeldet: Während Felddienstübungen der Jnfanterieregimenter Nr. 48 und 99 bei Akinewitsch wurden auf sieben beim Essen sitzende Offiziere des Regi­ments Nr. 48 sieben Kugeln durch ein Fenster ab­gegeben. Getrosten wurde niemand. Die Offiziere setzten sofott bem Täter nach und sanden in einer nahen Schlucht einen Mann des 99. Regiments tot. Er hatte sieben Schüsse _aur_ eins Entfernung von 300 Schritte abgeseuert und sich dann selbst ge­tötet. Die Uttache der Tat ist unbekannt.

In Ofen pest stellten etwa 4000 Mühle n arbei- terdie Arbeit ein; sie fordern für die Sonntagsarüeit, welche sise vertragsmäßig leisten müssen, eine bedeutende Lohnerhöhung; die sämtlichen Mühlen haben ihren Bettieb aufrecht erhalten.

Wetteraussichten in Hessen am Sonntag dem 21. August 1910: Langsam Trübung und ipäter Regen; zunächst schwächere, dann wieder stärkere Südweslwinde.

nxu, niedecztrceißen und den Platz in eine Gartenanlage zu verwandeln.

ch. Freiweinheim, 19. Aug. Der durch das Hoch­wasser in unserer Gemarkung angerichtete Schaden ist aus 24 000 Mk. geschätzt worden.

0. Dorlar, 19.'Aug. Gleich der Nachbargemeinde Garbenheim kommt auch hier die Zusammenlegung der Ländereien zur Durchführung. Der Flächenraum der Ge­markung beträgt 548 Hektar, darunter 159 Hektar Wald.

Griedelbach, 19. Aug. Die jung ft en Un­wetter unserer Gegend rufen besonders bei unfern Alten Erinnerungen wach, nach welchen auch unser Dörfchen von schweren Wettern heimgesucht wurde. In diesen Tagen sind es gerade 100 Jahre, daß 700 eingepferchte Schafe auf unserm Felde durch Blitzschlag getötet worden. Nach Aufzeichnung der Dorfchronik ging 1817 ein fürchterliches Hagelwetter nieder, das die gesamte Fruchternte vernichtete.

X Aus dem Burgwald, 19. Aug. Die Bewohner der Burgwaldsdötter haben in diesem Jahre durch den Vettaus von Heidel- und Himbeeren eine vorzügliche Einnahmequelle gehabt. In einzelnen Orten beziffert man den Erlös auf mehr als 10 000 Mk. Auf der Station Münchhausen, wo in dieser Woche die letzte Sendung Heidelbeeren aufgegeben wurde, gelangten über 30000 Kilogramm Heidelbeeren zum Versand.

Schwerer Unfall bei der Festungsübung in Mainz.

Bei den augenblicklich in Mainz stattfindenden Festtmgs- manövern ereignete sich gestern nachmittag ein schwerer Unglückssall, bei dem außer einigen Verletzungen auch ein Todesfall zu beklagen ist. Wir erhielten darüber folgende Nachrichten:

Mainz, 19. Aug. (Privattelegramm.) DasMainzer Tageblatt" meldet: Bei den Sprengungsarbeiten im Fort HeiligkreuF begaben sich um 2V2 Uhr nach­mittags einige Soldaten nach Loslasfung eines Spreng- schusses in einen Minengang, um die Wirkung des Schusses nachzusehen. Da die Soldaten nicht wieder zurückkehrten, ging man ihnen nach und sand, daß sie durch die Ent­wickelung giftiger Gase bewußtlos und durch herab st ürzendes Gestein schwer verletzt waren. Sie wurden ans Tageslicht befördert und durch einen Sauerstoff-Apparat der Feuerwehr ins Leben zurück- gerufen, bis uu s einen Gefreiten, der tot war. Schwer verletzt sind ein Hauptmann, ein Leut­nant und 'a ch t M a n n, die ins Lazarett geschafft wurden. Die Abteilung war aus verschiedenen Kompagnien der Pionier-Bataillone 21 und 25 zusammengesetzt.

Mainz, 19. Aug. Das Gouvernement der Festung Mainz gibt zu dem Unglück am Fott Heilig Kreuz an der Hechtsheimer Chaussee folgenden amtlichen Bericht aus: Bei den vom 18. bis 20. d. M am Fort Heilig Kreuz angesetzten großen kriegsmäßigen Pionierübungen der Pionier-Batalllonc 21 und 25 wurden heute nachmittag Hauptmarm Gehre, zwei Offiziere, ein Fähnrich, sechs Unteroffiziere und drei Mann, sämllich vom Pionier-Batalllon 25, infolge Gasvergiftung starkbetäubt. Die Vorgenannten Verunglückten wurden sofort nach dem Garnisonslazarttt verbracht, während an einem Gefieiten noch an Ott und Stelle Wieder­belebungsversuche gemacht wurden, die leider vergeblich waren. Bei den übrigen ist glücklicherweise keine Lebensgefahr, vorhanden.

Mainz, 19. Aug. Nach den letzten Mittellungen des Gou­vernements in Mainz sind sämtliche vettchütteten Soldaten ge­borgen. Nur einer wurde mit schweren Verletzungen ins Gar­nisonlazarett überführt.

Mainz, 19. Aug. Der General der Pionier-Inspektion gibt demMainzer Tageblatt" folgende Darstellung von dem Un­glück am Hechtsheimer Berg: .

Dort werden gegenwärtig Festungsmanover im Nah­tamp f vorgenommen. Dabei wurde in einem unterirdischen Minengang, um den Gegner abzuwehren, eine Mine zur Er- p l o s i o n ^gebracht. Als em Gefreiter, der mit der Raum - maske versehen war, vorgeschickt wurde, um sich von der Wirkung der Minenexplofton zu überzeugen, wurdeii die Leute, die ihm die Luft zupumplen, bewußtlos. Infolgedessen stürzte auch der Gesieite nieder. Es gelang, die Leute an der Pumpe zu retten. Da es unmöglich war, in den Minengang zu gelangen, versuchte man den Gefreiten mit dem Luftschlauch herauszuzichen. Der Schlauch riß. Inzwischen war die Feuerwehr angerückt^ und mehrere Mann von ihr drangen, mit Rauchmasken verletzen, in den Minengang vor, begleitet von vettchiedenen Offizieren,' und deni Hauptmaim Gehre. Während die Feuerwehrleute den Gefieiten herausbrachten, wurden auch die Offiziere be­wußtlos, c-benso ein Feuerwehrwachtmeister Es ge­lang jedoch, diese zu bergen und ins Leben zuruckzurufen. Sie befinden sich außer Lebensgefahr, dagegen ist der Gefrerto M i ch e l m a n n von der dritten Kompagnie des 2o. Pionrer- Bataillons tot; dreistündige Wiederbelebungsversuche blieben er­folglos Das Unglück geschah dadurch, daß die Mine wohl explo­dierte, aber in ihrer Durchschlagskraft verjagte; in­folgedessen konnten die Gase nicht abziehen und schlugen in den toinq zurück. Die Bewußtlosgebliebenen sind: Hauptmann Gehre, Leutnant Raumer, Leutnant Hippe, Leutnant Ahrens, sechs Unter­offiziere und zwei Pioniere.

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Königswinter, 20. Aug. Nach Unterschlagung von 12000 Mark ist ein Bureaugehilfe der Stadt- kasse geflüchtet.

Der Luftkoller der Franzosen.

Paris, 20. Aug. Ter Generalberichterstatter für das Budget der Stadt Paris teilt mit, daß im nächsten Jahre 100000 Franks als Preise für einen großen Flugwettstreit auf­gebracht werden müßten.

Paris, 20., Äug. Der Chef der Flotte erllärte einem Mitarbeiter desMarin", die französische Flotte müsse auch hinsichtlich der Luftschiffe die erste der Welt werden, wie sie die erste im Unterseebootwesen sei. Bis letzt sei alles nur ein Anfang. Tie großen Häfen müßten mit Lenk- ballonen und Flugmaschinen ausgerüstet werden, die die besten Aufllärungsinstrumente seien. Demnächst solle ein Wett- bewerb für eine brauchbare Marineflugmaschine ausgeschrieben werden.

Frankfurt a. M., 20. Aug. Dem hiesigen Pfarrer Busch wurde von der Havard-Universuät in Cambridge der Titel eines Baeealaureus verliehen.

Bremen, 20. Aug. Die Leiche des verstorbenen Präsi­denten von Chile, Montt, wird um 2.30 Uhr im Sonderzug nach Berlin überführt, wo sie um 8 Uhr ankommt.

Paris, 20. Aug. Auf einem FÄde bei Charillon-Paris wurde der 40jährige Deutsche Georg Simon mit Schüssen in Stirn und Brust schwer verletzt ausgefunden. Es steht noch nicht fest, ob ein Verbrechen oder Selbstmord vorliegt^

Teheran, 19. Aug. Zwischen dem Regenten und dem Kabinett hat eine Versöhnung stattgefunden. Der Regent bleibt auf dem Posten. In der Medschlis wurde ein An­trag eingebracht, Sattar Khan und Bagir Khan lebenslängliche Pensionen zu gcroäbren. Aus die neuerdings erfolgte Interpella­tion betreffend die Räumung des Landes von den runischen Truppen antwortete der Minister des Aeußern, Rußland beab­sichtige, der pett'ischen Regierung einige neue Bedingungen zu- ftellen, die in Anbetracht der freundschaftlichen Gesinnungen Perften gegenüber wahrscheinlich nicht allzu drückend sein werden.

Rio de Janeiro, 19. Aug. Der Präsident der argen» tinischen Republik, Saenz Penna, ist heute hier elngttroffew und festlich empfangen worden.

Buenos-Aires, 20. Aug. Auf der hiesigen Ausstellung ist das Hagenbeck'sche Affenhaus vom Feuer zer­stört worden. Es ist gelungen, die Weiterausdehnung des Feuers zu verhindern. Die lebenden Affen, mit Ausnahme eines Drills, konnten gerettet werden. Die Hauptabteilung des Tier- hauses blieb unbeschädigt, jedoch hat auch die Eisenbahnabtellmrg; der Ausstellung unter dem Feuer gelitten.

Jetzt ist die rechte Zeit für frisches gekochtes Obst und

Wie gern essen es die Kinder, und jede Mutter weiß, daß die nahrhafte Milch mit Mondamin gekocht erst recht bekömmlich wird, daß geschmortes, frisches Obst manche Doktor-Rechnung erspart. Suchen Sie nach dem.Zettel für Gratis-Rezeptbuch in den.Mondamin-Paketen!,