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Verschiedenes
17. Mai. Seit 'oslverwaltung, - Anzeiger cnvahnt idie daß die Landpch'.- n weggenommm mo. 1 Einspruch erhoben mg einer Privatpofi ’tmaltimg freunblify t beni l)ie[igcn n. In Zukunst soll c en, toüS seither nicht.‘c
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Der XX Derbanöstag des Deutschen Techniker-Verbandes in Stuttgart
xx Stuttgart, 16. Mai.
Der Deutsche Tednitker-Verband befiehl bereits über 25 Jahre und näbl! 28000 Mitglieder. Nametts der Stadt Stuttgart mürbe der Verbands tag durch Herrn Wemcinberat Dr. Mattes begrünt Vertreten waren ferner die Handelskammer, der Hansa- btutd und viele teckmifchen Vereine. Tie Ziele des Verbände, legte Herr Schubert. Redakteur der Deunchen Techniker Zei- tung, oar. Di rauf ergriff Herr Proscstor 2B 11 b r a n b t »Tübingen da Jßort >\i hinein Vortrag „Technik unb Organifation". Er 'itbrtc au<- Auch heute noch tritt man ja aus fojiabfonfeu-
ns für Erhaltung des Handwerks und Einschränkung von Fabriken ein. Tiefe Widersprüche müssen da »urch aufgelöst werden, hast wir Verständnis für das heutige Wirt schon-leben au verbreiten versuchen. Unter der Hinderung .1 echmk und durch den technischen tfortjdyritt selbst hat auch ix hnikers gelitten. Tarum bat sich auch der Zcdintlcrfianb organisiert, um im gerechten Tausch feine Arbeit cn den Tiarft zu bringen. Turd) Verträge wird dieser Tausch r ,’rlehr geregelt, Vertrage allerdings, die bie 'Sd)iuärf)c des arbeit 1 chiuenDfit Teilet* belegen, denn die Verträge enthalten Be irimmungen, in beiten der Angestelll Erfindungen ohne Gegenleistung an den anderen Teil ausliefert. Sie enthalten euch Äonkurrenzklouseln, die bie Freizügigteik des Angestellten . ,j|heben Ter Ruf nach dem Gesetzgeber, bie Forderung nadi z arifuerträgen und damit zusammenhängend die Beeinflussung de-., Arbeitsmarltes dokumentieren das Erwachen der technischen Angestellten. Ter Redner schloß mit einer lebhaften Aufforderung nir Vertretung des Organisationsgedankens durch den Deutschen Techniker Verband
Am zweiten Tage traten die 250 Abgeordneten aus allen teilen des Landes zusammen, um den "Geschäftsbericht entgegen ..tunehmeu Aus dem Bericht geht eine Steigerung des Umsatzes r. 1 allen Abteilungen hervor. Tic Mitgltederzahl ist auf 28 000 .■ r flieg en Tas Organ des Verbandes, die Deutsche . echniker Zeitung, erscheint in einer Auslage von 31 000 J£rem Paaren, lieber das Verbandsprogramm bcridüetc Redakteur Schn tert Berlin 3n dem Programm, das einstimmig Annahme
„Wir fordern gesetzliche Regelung der Arbeitszeit 'unb recht- lidii’n Ausprud) der tcdmifdhm Angestellten auf Erholungsurlaub. Alle techniichen Angestellten sind rechtlich gleichzustellen. Alle am Vrivatbienstvertrag in Staats und (Memcrnbcbetricbcn bc> schästigten Terlmiler sind der ö. 0. zu unterstellen. Tic rtonfurrcntUaufcl ist zu beseitigen. Tic Abnahme des Ehrenwortes im Ticuftocrtrag nab' bie Vereinbarung sog. heimlicher Konkurrenzklauseln sind zu beftrafen. Der Deutsche Techniker- Verband unterstützt alle Bestrebungen zur Erzielung von Mindest gchältcrn und spricht sid) für den Abschluß von Tarifverträgen nu--. Dos Eigentumsrecht der Angestellten au ihren Erfindungen unb das Urheberrecht der künstlerisch tätigen Angestellten an ihren Werken ist gesetzlich anzuerlenncii und ein Anteil an der Verwertung sestzusetzen. Bei militärischen Pflichtübungen bis zur Dauer von 8 Wochen ist das (behalt fortzuzahlen. Wir fordern Arlicitcrkommein aus territorialer Grundlage mit be- imtberen Abteilungen für Angestellte. Eine ausreichende Vertretung in diese, ferner in den Zentralstellen für Handel unb Industrie der einzelnen Bundesstaaten und im Reichsarbeitsamte ist dringend notwendig."
lieber die R c i ch s v e r s i ch e r u n g s Ordnung berichtete Ärchitekt Kaufmann-Berlin. Man nahm eine Entschließung en, in der es heißt:
,,Tcr VerlwnvStag richtet an den Hohen Reichstag die dringende Bitte, die Reidisvcrsichei-ungs-Ordnung nicht zu verabschieden. ohne die berechtigten Wünsche bei1 technischen Privat- aiigeHcllten berüdlichtigt zu haben. Ter Berbandstag macht Vorschläge für Organisation und Verfahren, für die Kranken Versicherung, für die Unfall Versidterung, für die Invaliden- Versicherung nno für die Hinterbliebenen Versicherung."
Am dritten Verhau diu ngstag« beschäftigten sich die Abgeordneten mit der Reorganisation der Verbandssatznng. Tic Minderheit (rat für die paritätische Verfassung des Verbandes ein, während fast - . aller vertretenen Stimmen stich dafür aussprachen, Arbeitgeber künftig nicht mehr aufjnnehmen. Es wurde be- s blossen, Stellenvermittlung unb Steslenlofenunterstützung noch belfer aus zubauen. In einer Entschließung erklärte der Ber-
Todes 2ln,zeige»
Verwandten. Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, das; mein lieber (Hatte, unser lieber Baker, Schwiegervater, Grossvater unb Onkel
Herr Konrad Bollmann
unerwartet oerfchieden ift.
Die trauernden Hinterbliebenen.
I. d. 91.:
Elisc Bollmann.
(Netzen (Wolkengasse 11), 17. Mai 1910.
Die Beerdigung finbet Tonnerstag den 19. ds. Mts., nachm. 5 Uhr. von der Saneüc des neuen Friedhofs anS statt. <2827
Gwllsdsafb-Verein Giess«
Sämtliche Schuldscheine der 1836er Anleihe werden bvierdurch auf den 1. Juli 1910 gekündigt; mit diesem Tage hcört die Verzinsung auf.
Tic Rückzahlung erfolgt durch die Mitteldeutsche Ereditbank Filiale Gießen mit je Mk. 171.43.
Gtcßen, den 17. Mat 1910.
Ter Vorstand des GcsclischaftsoereinS Gießen (E. V.)
üstne vo" DtjM ibc c£tnö^
(eben Mannerchors aus Franffurt a Main könnte ^u' der irrigen Anschauung verleiten, ul« franste es ftcb tyer um crire Sammlung größeren Stiks zur Stärkung ve^ Saal bau fü'nds. Tcm ift offenbar nicht fo Wenn wir Die hochherzige Entschließung des Herrn llniverfrlats Musikdirektors Trautmann, seine und der von chrn H? leiteten Vereine wertvollen Kräfte wieder einmal in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, richtig deuten, so fall jic lediglich eine Anregung in der Richtung Her Beeilt wortun'g der Saald.ttt frage sein Freilich wird und must diese in absehbarer Zett gelöst werden. Aber jeder Kenner der Verhältnisse weis', dast das nicht mit den kleinen Mitteln von gonzert-Eintrittsgeldern oder auf ähnliche Weise er jolqen kann Vielmehr wird das Gelingen der Sache von oer Spendung eines grosten Kapitals durch einen ober meh lctc Kun stmäcen e aohängen. Tic Bürgerschaft Gießens i^nn die Opfer, die sie für das Theater gebracht hat, nicht zum zweiten Male bringen. Aber sic soll und wird bei sich bietender Gelegenheit zeigen, daß sie die einmütigen musi- kalischei! Bestrebungen, wie fie in erster Linie durch Herrn Ilnir. Musttdiretrvr Trautmann unb durch bie von ihm geleiteten Vereine repräsentiert werden, jederzeit zu unier- stützen bereit ist. Unb in diesem Sinne wirb jedermann zum Konzert am 29 Mai gern fein Scherslcin beitragen.
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«cm namhaften 9^ getragenes Begrüß i unter Leitung trede wies bet 1. vaterländischen
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Internationale Sport- unö 5;ijcl Ausstellung.
Frankfurt a. M., 17. Mai. Radrennen Dritter Tag. Trostfahren für Amateure 1500 Meter. Erster Rote Mainz 2 Minuten 25- . Sriuirden ; zweiter M veil e v Frankfurt a. M.
Enrirtieidunossahrcn für Berufssaprcn 1000 Meter Ersbw U 11 r n t b n l Mvpen hegen 1 Minute 43\ s Sekunden: zweiter Tschirpc Berlin, dritter R t tze n t h a l c r - Eolmar
Vramiensahren : Erster Schür mann-Münster in WcMalcn 14 Minuten I-' Sx'tuubm; zweiter Trinks Berlin; dritter R o h m e r - Strastburg.
(Droster Pringstpreis, 100 Milomtder 2000, 1200, 800 unb 500 Mark: Erster J heile- Berl.it 1 Stunde 14 Minuten 51- \ Sekunden: zweiter (Huignart- Varis 2240 Meter zurüd; dritter Stel lbr t nk-Berlm 2740 Meter zurück: vierter Ryser- Zürich weit zurück.
Ter Besuch am dritten Tage war noch stärker als an den beiden norangiginigcncn Tagen
Lustschiffahtt.
Berlmer Flugwoche.
Johannisthal, 17. Mai. Tie Hauptergebnisse der Flugwoche sind die folgenden: Vasfagierpreis: Erster Engelhardt mit 24 Minuten 39 Sekunden: Zweiter Frey mit 23 Minuten 28 Sekunden. Dauerpreis: Erster I e a n n i n 2 Stunden 11 Minuten 293 & Sekunden; Zweiter Engelhardt 1 Stunde 37 Minuten 18 s Sekunden: Dritter Frey 50 Minuten 23 Sekunden. Totalitatspreis: Erster I e a n n i n 5 Stunden 13 Minuten 34*/, Sekunden. Kleinster KleinoreiS: Erster Joanniu mit einem Kreis von 115 Metern Durchmesser: Zweiter Frey mit einem Kreis von 166 Metern Turchmesser. (Mett- flugpreiS: Erster Baron de E a t e r s mit einer Entfernung von 196 Bietern 27 Zentimeter; Zweiter Jeannin mit einem Glertslug von 174 Metern 45 Zentimetern.
Dennifcbtc».
* Zur Abftin enzbewegung. Als Vertreter von über 1000 süddeutschen „Internarionalen Guttempler" waren am 1. und 2. Psingstsriertag im Hotel Tannhäuser über 100 Abgeordnete der Ortsgruppen aus Baden, Bayern, 5) ess en, Pfalz, Elsaß-Lothringen, Württemberg und aus dem Saargebiete zu einer „I. Süddeutschen Arbeits sitzung" zusammengekommen, um im Anschluß an eine Sitzung des Distrikts Baden über die Ordensarbeit im Süden zu beraten. Geleitet wurden die Beratungen vom ersten Vorsitzenden des jetzt in Süddeutschland etwa 50 000 Mitglieder umfassenden „Internationalen Guttemplerordens", H. Blume, Hamburg. Ter Erfolg war die Schaffung eines besonderen Arbeitsausschusses für Süddeutsch- la u b, zu dessen Vorsitzenden Dr. meb. Earl Brteg leb, Worms, einstunmig gewählt würbe, unb ber Beschluß, nunmehr jährlich eine solche südbeutsche Arbeitssitzung abzuhalten.
* Ein Wettsieg b er Ehescheidung. Ten Re- l-irb der Ehescheidungen Ijat allem Anschein nach eine junge Ameritanerin errungen, die jetzt von Rewpork aus eine neue Hochzeitsreise angetreten hat. Miß Ethel Brah hei ratete als 18jähriges Mädchen William Brummitt. Mer das Eheglück dauerte nicht lange; wer daran die Schuld trug, mürbe nicht verraten, aber eines schönen Morgens hatte William Brummitt bic Flucht ergriffen und war verschwunden. Tic junge Fran suchte Trost beim Gerichte und errang ein Scheidungsurteil. Vier Wochen später trat sie mit Earl Jones, den sie inzwischen kennen und lieben gelernt hatte, vor den Altar. Aber auch über dieser Ehe waltete lein Glück, noch kein Jahr war verstrichen, als Mrs. Jones von feuern vor dem Richter erschien und bie Scheidung ihrer zweiten Ehe auch glücklich durchsetzte. Ter Zufall fügte es, daß sie einige Wochen später ihren ersten Gatten miet)er traf, die alte Liebe rostete nicht, man fackelte nicht lange und kurz darauf ließen die Beiden sich zum zweiten Ä?ale trauen. Tiefer Ehe entsproß ein gesunder Knabe, doch auch dies schien nicht zu genügen, um das eheliche Zusammenleben aufrecht zu erhalten. In der Tat stellte kurz darauf, so wik7> dem Araldo italiano aus New- \')ort berichtet, William Brummitt von Neuem den Antrag auf Ehescheidung, dein das Gericht auch entsprach. Kaum mar ein Monat verstrichen, so trat Ethel Bray-Brummitt Jones-Brummitt mit George Mc. Donald vor den Standesbeamten. Doch nad) einiger Zeit mar auch dieses Eheabenteuer lästig, die Fran ließ sich micber scheiben, tra ihren ersten (unb britten) Mann m-ieber und hat ihn jetzt zum dritten Mal geheiratet. Ihr Kind aus ihrer dritten Ehe und aus ihrer zweiten mit William Brummitt trug sie auf den Armen, als sie nun bie fünfte Hochzeitsreise antrat, die immerhin die dritte mit demselben Manne mar.
* Opfermut. „Was wollen beim die Beamten alle, die dort in das brennende Amtsgebäude eilen, noch retten?" — „Ach, bic werfen nur schnell ihre unerledigten Akten ins Feuer!"
* Dunkle Geschichte. „Wenn id) nur wüßte, wieviel Schulden id) deinem Papa gestern gebeichtet habe! Ich hatte mir nämlich Mut angetrunken . . . Nun, dein /tzapa wird es ja wissen!" - „Ach nein, Geliebter! . . . Ter hatte sich auch Mut angetrunken . . ." __________________________
flleinc Tane«chronir.
Tie Blätter mriden ans Weimar: Hier ist die alte Spielgefährtin d on Goethes Enkelkindern. Frau Hardtmuiv, 89 Ja Ine all, einem SdNagansall erlegen.
In mehreren Handschrilstabrikcn zu vobonn^H?geiu‘taM wurden umfangreiche Handschuh tzederdied stähle auf • gedeckt. Es find 1 3 0 Handschu barbeiter daran beteiligt. Ter Schaden wird auf mehrere hunderttausend llJhirl geschätzt.
Aus Neumünster wird amtlich gemeldet: Am Dienstag früh ."> Uhr 20 Mm wurde bet der Begegnung der Züge 5 7 1 unb 65 4 zwischen Neumünster und Einfeld in einem Wagen I Slasse des Zuges 571 der Dachdecker August Stuft >riel getütet, der Via la finaler August Äriecheldorf Hamburg wurde sd'wer verletzt letzterer ist im Incsigen städtischen .>trankenl>aus untcr- gcbradit. 1*» ist anzunehmen, daß die S d) 1 a d c n i ih a u f c I mit ihrer langen Eisenstange von der Lvkomotwe des ZngeS 654 gegen beu im anderen Gleise fahrenden Zug 571 geschlagen hat.
Ter Berliner „Lokal-Anzeiger" meldet aus W ü n S d o r f: Ter Ardener Votz mürbe von seiner Ehefrau und ihr cm Vater durch Beilhiebe c r m p r br t. _Tn 'IKaim fdxlief gerade seinen Rausch au-s und wurde im Schlafe umgebracht, wobei sein iünfj ädriges Söhnchen ber Untat zusa h Dieses zeigte bic Tat ber Frau an, bic inzwischen ein Geständnis abgelegt hat.
In Gewitsch (Mähren'l wurde in Anwesenheit des deutschen unb des französischen Militärattaches von den Botschaften in Wien bic Einweihung eines rtr icg erben E- mals für die in den Jahren 1813 und 1814 im Gcwitfchcr Iclbspital verstorbenen unb begrabenen preußischen, französischen unb österreichischen Soldaten vollzogen.
Ter berühmte Schauspieler Josef U a i n z unterzog sich im Sanatorium Low ber Operation eines hochsitzeitden Tarmpolypen. Die Operation war recht schwierig. Es besteht bie beste Hoffnung auf vollständige Wiederher* ftcltung.
In der Ortschaft Z c m p 1 i n - V e s a r h e l y int Zemp- lincr Momitat in Ungarn sind 67 Wohnhäuser samt den Nebengebäuden niedergebrannt.
Aus Aad)en betiditet man: Aus dem Geldschrank der München Aadn'ner Feuerversid)crungsgcscllschaft sind in den Pfingstfeiertagen 4 3 8,000 Mark, wahrscheinlich von internationalen Einbrechern gestohlen worden.
Aus Graz (Stcirrmarf। wird geineldet: Am Montag abend ist beim Abstieg vom Hochschwab cm Wiener Tourift 120 Meter abgesturzt. Tic ihn begleitenden drei Männer blieben die ganze Nacht bei dem Sdiwerverletzten Erst am nächsten Morgen erreichte eine Reffungsexpcdilion die Unglücksstelle, wo der Abgestürzte unter gräflichen Schmerzen bereits verstorben war.
Ans Beirut wird gemeldet: Eine Feuersbrunst hat mehrere S t a b t ö i|e r t e l eingeäf chert. Einige Bewohner sind verbrannt.
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fc. Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom 18. Mai. Aufgetrieben waren 919 Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgew. 00.00-00 Alk., Sd)lachtgcimd)t 00- 00 Mk. Vollfleischige Sdyveine über 2 Zentner Lebendgewicht 00 — 00 Mk., Schlachtgewicht 00—00 21k. Vollfleisd)ige Schweine über 2^2 Zentner Lebendgeivid)t 53.50—55 Alk., Schlachtgewicht 68.00—70 Alk. Fett- schweiue über 3 Ztr. Lebendgewid;t 53.50—55.00 Alk., Schlachtaew. 68 — 70 Mk. Fleischige Schweine Lebendgewid)t 50.00—54.00 Mk., Schlachtgewid)t 67—69 Mk. Sauen Lebendgewicht 00—00 Mk., Schlachtgewicht 00—00 Mk. Geschäft ruhig.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.
Allgenwine Wetterlage seit gestern früh: Aud) gestern hielt unter der Herrschaft des hohen Drucks das heitere und warme Wetter an; die Nachmittagstemperafuren haben sich in unserem Gebiet zum erstenmale über 25 Grad erhoben (Darmstadt und Worms 26 Grad). Unter dem Einfluß schwadwr Randivirbel können heute nod) Gewitter eintreten, doch dürfte sonst das heitere und warme Wetter weiterhin besteheic bleiben.
Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag dem 19. Mai 1910: Meist heiter und warm, strid;wekse schivache (Veivitter.
(DrigittaUDrabhnel&iingem
Chemnitz, 17. Mai. AuS Anlaß der morgen und die folgenden Tage hier stattfindenden 21. Tagung des evangelisch-sozialen Kongresses fand heute abend ein zahlreich besuchter öffentlicher Begrüßungsabend statt.
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