<Scricbf»f<tal.
Ueberftanb.
Mk.
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Aufnahme da-
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Htvecke an das Generalkommando. Dieses lehnte
aber glatt ab.
Gichtiker, Steinleidende
15.
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von madyeit, wie der Kronprinz die Leibbatterie des 1. Garde- F^ld^Attillene-Regiments exerziert, und wandte sich zu diesem
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Höchste Temperatur am
Niedrigste „ „
9itebev|d)[ag: — 0,0 mm.
Preis pro 100 Pfd. Lebend- Schlacht-
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Nieren- und Blasen Kranke erhalten kostenfrei Broschüre mit Heilberichten.
100—108 95-100 86-90
16,2 6 D.
1,3 "0.
Schweine.
Vollfleischige Schweine biS zu 3 Zentner
Lebendgewicht
Vollfleischige Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht
Vollfleischlge Schweine über 2'/, Zentner
Lebendgewicht
Fettschweme über 3 Ztr.Lebendgeiv. .
Jleischlge Schweine
Ochsen.
Vollfleischige, auSgemcistete, höchsten Schlacht- wertes, höchstens 6 Jahre alt
Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mäßig genährte junge und gut genährte ältere Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. oollfletschige, jüngere "Mäßig genährte jüngere u. gut genährte ältere Färsen, K ü h e.
Vollfleischige ansgem. Färseii höchst. Schlachtw.
Vollfleischige ausgeniäsleleKühe höchstenSchlacht- wertes dis zu 7 Jahren Aeltere ausgemästete Lühe und wenig gut entwickelte jüngere Lühe und Aärsen . . . .
Mäßig genährte Luhe und Färseii Kälber.
Feinste Mast- (Vollmilchmast) u. bestejSaugkälber
Mittlere Vlasl- und gute Saugkälber . . . .
Geringere Saugkälber . .......
ö d) a f e.
Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Aeltere Masthammel und gut genährte Schale
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische BeligionsflemeinOe. (Sottesöieint in der Synagoge (Süd-Anlage). Dienstag den 18. u. Mittwoch den 19. Oktober 1910: Laubhüttenfest.
1. Tag: Vorabend: 5.15 Uhr.
Morgens: 8.30 Uhr. Predigt.
Nachmittags: 4 Uhr.
2. Tag: Vorabend: 6.10 Uhr.
Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4 Uhr.
Abends: 6.10 Uhr.
Israelitische tteligionsgesellschast.
Gottesdienst.
Dienstag den 18. u. Mittwoch den 19. Oktober 1910:
Laubhüttenfest.
1. Tag: Vorabend 5.15 Uhr.
Morgens 8.00 Uhr. Predigt.
Nachmittags 4.00 Uhr.
2. Tag: Vorabend 6.10 Uhr.
Morgens 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr.
Festesausgang 6.10 Uhr.
Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Uhr, abends 5.00 Uhr.
BrannenvfirwaltnnK Gichtbad ANNiuannahauacn am Rhein.
Durch Ihr v.irtüplieh e< >• meckendes Liihionicasser bitt ich seit Monaten ivh. meinen gichtischen Beschwerden völlig befreit. Dr. med M. i. Sch.
Ballon um 123/4 Uhr nad)mittags eingetrofsene, durch drahtlose Telegraphie übermittelte Nachricht lautet einfach: Alles geht gut, Adieu! Bruchstücke einer vorher gesandten Mitteilung, die von einer hiesigen Station aufgefangen wurden, lassen ernennen, daß die Lu st schiff er zuversichtlich auf einen Erfolg der Fahrt hoffen, obwohl der Lenkballon bereits soweit ist, daß er mit dem Lande keine Möglichkeit der Verständigung mehr hat. Das Luftschiff folgt dem Wege der transatlantischen Schiffe, die seine Mitteilungen ohne Zweifel entgegennehmen und weiterbefördern werden.
'Mäßig genährte Hammel und Schafe (Merz- schafe)............. . 27—00
bis 00.00, Weizenkleie Mk. 9.00 bis Alk. 9.50, Weizenschale Mk. 00.00—00.00, Noggenkleie Mk. 9.50 bis Mk. 10.00, Malzkeime Mk. 00.00—00. .0, Raps Alk. 23.00-00.00, Biertreber 12.25—12.60. Alles uer 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 17. Okt. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anzeigers".) Kartoffelmarkt. Man notierte: Frühkartoffeln m Waggons Mk. 6.50—6.75, im Kleinhandel Mk. 7.50—7J5 für je 100 Lg.
fe. Frankfurt a.M Vieh hoi-Markt bericht vom 17. Okt. Auftrieb: 1339 Rinder, darunter 431 Odisen (36 ans Oesterreich), 39 Bullen, 817 Lühe, 385 Halber, 407 Schale, 1940 Schweine.
Tendenz: Rinder lebhaft, Ochsen znm Schluß abflauend, geräumt, Kälber ruhig, Schafe belebt, ausverkauil, Schweine rege.
bis 16. Oktober „ 16.
In der Putzfederfärberei' von Radtke und Bergmann in Berlin stahlen Diebe, indem sie nachts das Dach a b deckten und so in die Geschäftsräume gelangten, Strauß federn im Werte von 12000 Mark.
In dem Dorraum der National-Galerie zu Berlin sind in der Nacht znm Sonntag an der Thesen s-Stalue kleine Stücke abgeschlagen worden.
Kommerzienrat Max Kosw ig stiftete der Stadt und der Kirchengemeinde Finsterwalde 100000 Mark für W ohlfahrtszwecke und zu Gunsten der Arbeiterschaft der Tuchfabrik F. F. Koswig gleichfalls 100 000 Mark.
jähriges Mä dchen sowie einen zu Hilfe eilenden Wär- t e r schwer und tötete Hw ei Ziegen. Hierauf wurde er vom Oberkellner des Zoologischen Gartens erschossen.
Auf dem Friedhof in Altona wurden mehr als 100, zum Teil sehr wertvolle, Grabdenkmäler b e- s chädi a t. Die Polizei konnte mit Hilfe von Polizeihunden fünf halbwüchsige Burschen als Attentäter ermitteln und sestnehmen.
Am Samstag stießen bei dichtem Nebel auf der Strecke Spandau —Spandauerbock,in entgegengesetzter Richtung fahrende Straßenbahnwagen zusammen, wobei drei Personen schwer, darunter die Wagenführer, und drei Fahrgästeleichter verletzt wurden.
gewicht Mk.
Kuverts mit Huma billigst vrühl'sche Unioersitäts-Vrukkerei. B. Lange, Sichen
Spidplan der vereinigten Hrantsurter Stadtthealer.
(Opernhaus.
Montag, 17. Okt., abends 7‘/, Uhr: »Die geschiedene Frau." Dienstag, 18. Okt.*): .Don Juan/ 'Mittwoch, 19. Okt.: 1. Abonnements-Konzert. Donnerstag, 20. Okt. abends 6 Uhr: „Die Meistersinger von Nürnberg." Freitag, 21. Okt., abends 71/, Uhr: „Die Fledermaus." Samstag, 22. Okt.: „Amslia" oder „Ter Maskenball." Sonntag, 23. Olt., nachm. 3'/, Uhr: „Tie geschiedene Fran." Abends 7 Uhr - .Fidelio." Montag, 24. Okt.: „Ter Freischütz/ Dienstag, 25. Okt.: „Die Afrikanerm." Mittwoch, 26. Olt., abends 71 /, Uhr: „Der Graf von Luxemburg."
Schauspielhaus.
Montag, 17. Okt. *): „Die Räuber." Dienstag, 18. Okt.: „Die törichte Jungsrau." Mittwoch, 19. Okt.: „Die törichte Jungsrau." Donnerstag, 20. Okt., abends 7'/, Uhr: „Ein Sommernachtstraum." Freitag, 21. Okt.: „Tas Konzert." Samstag, 22. Okt.: „Elektra." Vorher: „Tie sittliche Forderung." Sonntag, 23. Okt., nachmittags 31/, Uhr: „Tas vierte Gebot." Abends 7 Uhr: „Der dunkle Punkt." Montag, 24. Okt.. abends 71/, Uhr: „Der große Name." Dienstag, 25. Okt.: „Elektra." Vorher: „Die sittliche Forderung." Mittwoch, 26. Okt.: „Wenn der junge Wein blüht." Donnerstag, 27. Okt., abends 71/, Uhr: „Die törichte Jungfrau."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Ein schweres Unglück hat sich int Zoologischen Garten zu Halle ereignet. Der dort befindliche Eis- bärbastard brach aus und verletzte ein zehn-
® ä ? r bj ü 6 * •161 Ott Das Schwurgericht verurteilte gestern den Kellner Ulrich R i ft aus Affaltern in Bayern wegen Ermordung der Kellnerin Emma Reinsran ~ ' und dauerndem Verluste der bürgerlichen Rechte.
Herr v. L. gab indessen die Hoffnung noch nicht auf und wandte sich kurzerhand an den Regiments-Kommandeur. Von dort trifft nach wenigen Tagen die Antwort ein, das könne nur der Kronprinz selbst machen. „Ich begab mich zur Kaserne," so erzählt Herr v. L., „und erfuhr dort, daß der „Herr Batteriechef" unten auf dem Hofe exerziere. Kaum erblickte man mich Zivilisten, als auch schon mehrere Ordonnanzen herzuliefen, um mich zum Fortgehen aufzusordern. Da erschien zu meinem Glück der Abtei- lungs-Kommairdeur Er trug dem .Kronprinzen meine Bitte vor. In einer Minute hatte ich die Antwort: „Se. faiferl. Hoheit hat ckbsolut nichts gegen die Aufnahme." Mein Apparat trat in Arbeit Nach vollendeter Arbeit trug ich dem Kronprinzen die Bitte vor, auch vom Exerzieren auf dem Tempelhofer Felde eine Aufnahme mackem zu dürfen, und mit der größten Bereitwilligkeit erklärte sich der Thronfolger einverstanden. Mit den Worten „Also nächsten Montag früh um acht Uhr auf dem Tempelhofer Felde" verabschiedete er mich und rief mir noch die Worte nach: „Wir nehmen auch Kartätschen mit, damit wir schießen können " Am Montag hatte ich mich rechtzeitig eingefunden, aber sclwn tauchte auch im nebligen Grau des Morgens die Helm- spitze des Kronprinzen auf. „Was für eine Ausnahme wollen Sie jetzt machen?" fragte der Kronprinz nach der Begrüßung. 2ch zeigte, wo der Apparat steht, und bat den hohen Herrn, er möchte so freundlich fein, mit feiner Batterie von einer mir bezeichneten Stelle anzureiten. „Ja, meine Batterie steht aber dort," erwiderte der Kronprinz, „ich will den Anmarsch von dort aus machen " Auf meine Einwendung, daß dann das Bild bei dem Stande der Sonne kaum gelingen würde, meinte der Kronprinz: „Hören Sie mal, ich bin auch Photograph. Die
In den Alpentälern Piemonts richtete die Ueber - schwemmung großen Schaden an. ImAostatale sind zahlreiche Brück e n weggerissen worden. Ein Eisenbahnzug blieb stecken. Auch die Simplonstraße ist mehrfach unterbrochen.
Aus Nizza wird gemeldet, daß der Pfarrer von Pegomas, Abbe^ Espert, der kürzlich unter der Beschuldigung, daß er an der Spitze einer Räuberbande stehe, in Untersuchungshaft genommen worden war, wieder freigelassen wurde, da feine Unschuld zu Tage getreten ist. Die Bevölkerung von Pegomas bereitete dem Pfarrer bei feiner Rückkehr lebhafte Begrüßung.
In Sizilien und Untsr-Jtalien herrscht zurzeit ein afrikanischer Samum, der das Thermometer bis zu 35 Gr. emportrieb. Die übergroße Hitze richtete vielen Schaden an. In R o m herrscht eine fast sommerliche Temperatur.
Bei Dreuil an ber Eisenbahnlinie Amiens—Boulogne explodierte am Samstag eine Bombe, ohne Schaden anzu- richten. Der Schnellzug Calais — Paris konnte einen Kilometer pon dem Otte der Explosion angehalten werden und setzte später die Fahrt fort.
Ueber das Vermögen des Aufsichtsratsmitgliedes der Niederdeutschen Bank Geh. Justizrat 3 rnmalle in Münster wurde das Konkursverfahren verhängt.
es au dieser Aufnahme kam, erzählt der Geschäftsführer der betteff en den Filmfabrik, Herr v. Langendorff, im „Kinetograph" wie folgt: Ter Geschäftsführer wollte zuerst eine
Dermifcb tes.
* Der Kronprinz als Förderer der Lichtbild- 1 un st. Das Interesse des Kronprinzen für die Lichtbildkunst ist so groß, daß er zur Herstellung einer Filmaufnahme eigens eine Parade aus dem Tempelhofer Felde abgenommen hat. Wie
Sache wird doch!" Schließlich fügte er sich mit den Worten: Markte.
"Na, bann machen wir es, wie Sie es haben wollen." Auch fc. Frankfurt a. M., 17. Okt. (Orig.-Telegr. de« „Aie^ bet ber barauffolgenden Aufnahme richtete ber Kronprinz feine Anz.") Amtliche Notierungen ber heutigen Fruchtmarktpreise. SR»,---------- WhhATAioa —. Wetzen 2M. 20.20—20.40, Knrhess. Mk. 20.25—20.60, norbb. 00 Mk., La
Plata Kansas Alk. 00.00—00.00, Roggen (Hiesigen Mk. 15.35 bis Mk.15.50,Gerste (Wetterauer) Mk. 16.50—17.00, Gerste Franken Psäkzer Ried Mk. 16.00—16.50, Kleie Mk. 00.00-00.00, Hafer Mk. 15.26 bis Mk. 16.00, Mais Mk. 14.25—14.75, Weizenmehl 0 Mk. 30.00 bis 30.25, 2. Qualität Mk. 23.75—00.00, 3. Qualität Mk. 22.25 bis Mk. 00.60, 4. Qualität Alk. 00.00 — 00.00, Roggenmehl 0 Alk. 23.00—23.25, 1. Qualität Alk. 19.00—19.50, 2. Qual. Mk. 00 00
Die Lokomotive des Buda Pest-Le mb er ger Zuges entgleiste bei S»-ernn es infolge falscher Weichen- stellung, wobei ein Wagen Umstürze. Ein Ob-erkonduk- teur wurde getötet, einer lebensgefährlich verletzt. Die Passagiere blieben unverletzt.
Die Provinzen Havanna Matanzaa und Pinar del R i o sind von einem ber s chw e r st e n S t ü r m e, die seit Jahren bort vorgekommen sind, heim gesucht worden. Tie Taba kernte, besonders in Vuelta und Abajo, wo die Samenbeete zerstört wurden, hat schw eren Schaben gelitten. Die Jahreszeit ist zu weit vorgerückt, um Neuanpflanzungen vorzunehmen. Die Zuckerernte ist wahrscheinlich weniger geschädigt.
BeiEompton (Oklahoma) auf der Bahnlinie St.Louis — San Franzisko stürzte ein Zug über eine Brücke. Fünf Wagen türmten sich übereinander: bisher wurden 4 3 Verletzungen bekannt.
Ein Verwandter des brasilianischen Präsidenten namens F o n- feca fuhr mit zwei Freunden im Automobil von Paris nach Cherbourg. Tas Gefährt fuhr in L isi eur gegen einen über dieStraße gespannten Stahldraht. Während die Fen st er des Automobils in Trümmer gingen, wurden zwei Re- volverschüsse lauf die Reisenden abgegeben. Die Schüsse gingen fehl. Die Untersuchung wird ergeben, ob es sich um ein Attentat handelt.
Die Zahl der bei dem O r k«n auf Kuba und den anderen Inseln des Golfes um gekommenen Personen wird auf 100 geschätzt.
Bei dem gestrigen Sturme kenterte auf dem Fluß Aa in Kurland eine Barke mit 11 Arbeitern, von denen sechs ertranken.
t zum Tobe Bewegungen nach bem Stande des Apparates ein. In derselben Art und Weise exerzierte er mehrere Stunden lang nur im Jnter- _____ ________ __ rise unserer Aufnahmen. Er brach sogar mitten in einer Bewe- BüS Branöunalikf in hpr Irfoftridlttrnftt aung ab, als die Sonne hinter einer Wolkenwand verschwand." . r r; „ . • 1* „V* Okt Uf)V. Schon am nächsten Nachmittag konnte ber unternehmende
nn ?l Ui\llber ^benTa^ Geschäftsführer bie gelungenen Aufnahm. N im kronprinzlichen
ran » I rfaZ u S s^ldct. Nach amtlicher Aas- Palais M Potsdam torfü6«n, wo bitfr ben gräfeten Beifall der
i>,UÄ 1 Branbei ferne 8meg» eine versammelten Hosaesellschaft fanden Als '»esanderheü eriräbnt
n.,h D". Arbe'tsraume umfassen noch Herr v. L, batz diese Films in Deutschland fast gar nicht
hnVaauf h. Än,elr9m iroc’t-11 Swck hat m der Ar- getauft inutben/ fvährend in Amerika 80 Exemplare abgesept bettspaust das Perwnal um sich zu warmen Feuer in einem wurden
N Flamme heraus- * Der Tiger ist los! Der Dampfer „Minnewaska",
Kliffe nrPtr h, ^ &r^rdLblC ^€1^6 Ierd|t mtsunblt^er ber in Tilbutt) anlangte, hatte Bostocks bekannte Menagerie an Biht firfi" im hr ^orb. Sonntag morgen entdeckte man, daß ein starker Tiger
M stm Stockwerk befanden, die Flucht über das Gitter seines Käfigs verbogen und sich befreit hatte. Die e wrqualmten Treppen abgefchnltten. Ent- Tierbändiger zogen nun, bis an die Zähne bewaffnet, durch die ? L DlZuteilungen, kann von eurem Versagen keine Rede Schiffsräume, um das Tier zu suchen. Man fand es schließlich ^ritten <L>tock gefundenen verbrannten Opfer, im Kuhstalle auf dem Rücken eines geheiligten indischen Rindes, famtlid) weibliche Angestellte der ?yirma Arndt, beträgt nach Diesem hatte ber Tiger eine furchtbare Wunde am Nacken bei» enbgultLgen ^eUstellungen Heben. gebracht, aus dem er das Blut sog. Nur mit größter Mühe und
s11 V k-u n 9 5 ? r ? c 1 c<_n ^°nn*cn heute Mon - Gefahr konnte bas Raubtier in feinen Käfig zurückgejagt werden, tag trut) durch die Feuerwehr beendet werden. Den bei dem brach aber noch einmal aus. Auch das zweite Mal gelang es, die Jöranbe verletzten Personen geht es verhältnismäßig gut. Bestie wieder einzufangen. Das Rind war so scknver verletzt, baß ■ -------- ----------- -- - es abgefchlackstet werden mußte. Auch eine Hyäne entwi chte, war
Lustschiffahrt. I aber leicht wieder einzubringen.
m arnnniflh f Ein Ausstand der Schulkin d er ist §as neueste,
8plah Johannisthal. was man sich in England geleistet hat. Vorläufig spielt
. a ls 1 h a l,15. Okt. Wienziers , ber heute mit die lustige Komödie in einem kleinen Dorf in der Grafschaft ^eter geschätzt Buckinghamshire namens Booker. Dort wurde vor einigen n ?n' erzielte auk sem^ Tagen^geMudigt daß die beiden Kinder des Pförtners
Thelen ging wegen Heißlaufens der Propellerwelle aus 200 Lnr gelegenen Jsolierungshospitals die
Meter Höhe im Glcitflug nieder, wobei das Fluazeua leicht bc. Schule besuchen wurden. Die Eltern der meisten .Ernder schädigt wurde. meinten, daß das eine große Ansteckungsgefahr bedeute
Unfälle in Paris. und schärften den Kleinen ein, zu protestieren. Als nun
O Baris, 16. Ott. Zwei ernste Unfälle brachte der "NgLiMchen Kinder des Pförtners, ein Junge von Samstag. Ein noch völlig unbekannter Lnfteraberer Louis Bail- fcc$5 Jahren und ern Mädchen von sieben, zum erstenmal lod beging die sträfliche Unvorsichtigkeit trotz seiner Unerfahren- ln ber Nahe der Schule erschienen, wurden sie von achtzig beit, in. Limoges auf ber Hauptavenue ber Stabt auf- Kleinen umzingelt, die sie energisch aufforderten, zurückzu- fteigen zu wollen. Als der Apparat beim zweiten Versuche zu kehren und das Schulhaus nicht zu betreten. Schließlich loHen begann, matzte er plötzlich eine Biegung und fuhr in das nahm aber der Lehrer die beiden Kinder herein. Darauf ^1611^111^ bntein. Em M ädche n v ou 14 Jahren wurde gingen die Kinder bis auf 25 nach Hause und weigerten sich, in1? bemw Ian! mit öers^netterlern Schädel wieder in die Schule zu kommen, solange die beiden Pfört-
gleichfalls an der Stirn von der Schraube" v e rw undek^ ""slinder dort geduldet würden Zwischen den Ausstän- leichtfertige Flieger wurde sofort verhaftet. — Auf dem Aerodrom ^)l9en^ln^ -D Loyalen ist nun etn befttger Krieg aus- von Bille Sauvage bei EtampeS fuhren die Flieger Brehat und gebrochen, der aanz nach Art der ausständigen Arbeiter Breai gegeneinander: durch den heftigen Zusammenprall geführt wird, die es den Weiterarbeitenden unmöglich wurden beide Apparate niedergedrückt und die In- machen wollen, ihrer Arbeit nachzugehen. Die ganze Anlassen hinausgeschleudett. Brehats Zustand gibt zu den ernsten geleaenheit ist der höheren Schulbehörde unterbreitet Besorgmssen Veranlassung, während Bregi mit verhältnismäßig woroen.
leichten Verletzungen davonkam. , Ie
an « » ö Kleine
Wellmanns Ozeanflug.
Der seit Monaten vorbereitete Flug des Amerikaners Weltmann über den atlantischen Ozean wurde nach anfänglichem Zögern Plötzlich angetreten Ueber die kühne Fahrt gingen uns seither folgende Drahtnachrichten zu:
Atlantic (City), 15. Okt. Well mann ist heute mit seinem großen Lenkballon von Amerika abgefahren und hofft, ben atlantischen Ozean überfliegen z u können. Sein Luftschiff ift mit einem Apparat für drahtlose Telegraphie ausgerüstet Das letzte Telearamm meldet, daß der Ballon mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometer in nordöstlicher Richtung fahre.
Newyork, 15. Okt. Wellmanns Ballon, ber eine Besatzung von sechs Mann an Borb hat, wurde zuletzt an ber Küste von Lang Jslanb gesichtet. Die letzte Melbung besagt, baß starker Nebel herrscht Etwa 1000 Zuschauer wohnten bem Aufstieg in Atlantic City bei. Anfangs hieß es, Weltmann beabsichtige nur eine Probefahrt. Erst nachmittags würbe bekannt, daß er infolge der günstigen Windverhältnisse sich entschloß, die Fahrt nach Europa anzutreten. Eine große Menschenmenge wartet in Atlantic City auf eine etwaige Rückkehr Mettmanns.
Newyork, 15. Okt. Wettmann trat feine Ballonfahrt um 8 Uhr morgens an Die letzte drahtlose Meldung traf unt 2 Uhr mittags ein. Sie besagte, baß an Bord alles wohl sei.
Newyork, 16. Okt. Wie ber Dampfer „Coamo" durch Funkenfpruch melbet, ist bas Luftschiff Wellmanns gestern abend 6 Uhr 50 fünf Meilen südöstlich vom Leuchtschiff „Scotland" und vier Meilen von .Sandy Hook entfernt von ihm aus beobachtet worden. Es fuhr in nordöstlicher Richtung mit einer Geschwindigkeit von 15 Knoten. Das Wetter ist sehr neblig. Nach einem weiteren Telegramm aus Atlantic City steuert Weltmann nordwärts, um bie Dampfer route von Neuf undlanb nach ©n glaub zu erreichen.
Sieasconset, 16. Okt. Eine von Wellmanns Lenk-
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1910
Barometer \ auf 0e reduziert
Temperatur der Luft
Absolute FeuchNgkeft
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
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Wetter
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