Ausgabe 
18.8.1910 Erstes Blatt
 
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Teilstrecke des wtweißen Bandes (Fraiüffurt-Alsfeld) vor­sieht. Von Ostheim bei Windecken, wo der hiesige Zweig­verein mit den Zweigvereinen von Offenbach und Hanau zu- smnment-rifst, geht der Weg über Marköbel (Rmnertastell), den .Grauen Stein (Hünengräber, Ronneburg-Blick) nach dem alten Zinzendorsschen Herrnhutersitz Herrnbaag. Von hier gelangen die Wanderer dann über Lorbach nach Bü­dingen. Am Nachmittag beteiligt sich der V. H. C. an dem Büoinger Herb st schießen, bei dem zwei besondere B. H. C.-Schießstände errichtet sind.

vermischte».

* Eine kniffl i ch e Statistik. Im Jahre 1705 kam ein Benediktinermönch von Monte Cassino namens Alberano Desiderio auf den Gedanken, das Jenseits müsse durch die nun schon Jahrtausende hindurch andauernde und sich immer wieder erneuernde Invasion der armen Seelen so sehr besetzt sein, daß nicht mehr viel Plätze verfügbar sein dürsten. Die Sorge um sein einstiges Schicksal ließ ihm keine Ruhe, er setzte sich zu lang­wierigen Berechnungen hin und sandte die glücklich erhaltenen Resultate seinem Freund, dem Abte Giacinto Gimma, der sie veröffentlichte. Demnach betrug die Bevölkerungszahl des Para­dieses von Anfang an 111 111 111 000 Millionen Seelen. Von diesen wurde jedoch infolge der bekannten Rebellion Luzifers ein Drittel, das sind 37 037 037 000 Millionen, aus gewiesen, so daß nur" noch 74 074 074 000 Millionen zurückbleibend sich der Annehmlichkeiten des Paradieses erfreuen konnten. Die durch die Vertreibung freigewordenen Sitze blieben für die allmählich ankommenden armen Seelen leer, die besten davon wurden natür­lich den Heiligen reserviert. Ohne Zweifel, meinte der Pater Desiderio, sind diese 37 037 037 000 Millionen Sitze durch den ungeheuren Zuzug entweder schon wieder ganz besetzt oder doch nahe daran; einen Ausweg sieht er nur in der Macht und Gnade Gottes, die schon irgendwelche Hilfsmittel zu einer Erweüerung besitzen werde. Uebrigens war Pater Desiderio nicht der einzige, der sich mit derartigen Fragen beschäftigte. Er hatte zahlreiche Vorgänger, unter anderen einen gewissen Messer Rutilio Benin- casa, der sich nicht darüber beruhigen konnte, daß man über die Raumverhältnisse im Jenseits nur aus Mutmaßungen angewiesen sei. Er wollte sie durch streng wissenschaftliche Berechnungen ersetzen und veröffentlichte die Resultate in seinem 1556 zu Venedig erschienenen Almanacco perpetuo. Vor allem brachte er im Gegensatz zu Dante heraus, daß das Jenseits in vier Kreise geteilt sei, von denen einer im andern stecke. Das Feg­feuer (purgatorio) nimmt den mittelsten ein und mißt 15 750 Meilen in der Länge und 5011 Meilen in der Breite nach. Seine Entfernung von uns beträgt 505 und eine halbe Meile nicht mehr und nicht weniger.

Kurze Nachrichten aus Kunst u. Wissenschas c. In Nassau a. L. ist nm 15. ds. der Chemiker Dr. Constantin Fablberg, der Begründer der Saccharinindustrie, gestorben.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.

Verlauf der Witterung seit gestern früh: Der Einfluß des südwestlichen Hochdruckgebietes besteht fort und hiermit heitere und ruhige Witterung. Nnr vorübergehend ist durch die nördliche Zyklone etwas Bewölkung eingetreten, die bald wieder verschwindet. Auch morgen noch beherrscht der hohe Druck das Wetter Mittel­deutschlands.

Wetteraussichten in Hessen nm Freitag dem 19. August 1910: Heiter, Morgennebel, nachts kühl, am Tage mäßig warm.

Märkte.

Lebend- Schlacht­

gewicht

Mk.

68.0071.00

55.50-57.00

37-39

30-00

7882

6900

6064

54-59

50-53

71.00-73.00

72.0074.Oo

70.0072.00

Mk. 100106 92-98 8489

55.00-57.00

56.00-57.50

55.0056.50

Kälber.

feinste Mast- (Dollmilchmast) u. beste Saugkälber Mittlere Mast- und gute Saugkälber . . . . Geringere Saugkälber.........

Schafe.

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Weitere Masthammel und gut genährte Schafe

Schwei ne.

Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht ........

Vollfleifchige Schweine über 21/, Zentner

Lebendgelvicht........

^ettichweine über 3 Ztr.Lebendgew. .

Fleischige Schweine..... .

fc. Frankfurt a.M. Vieyyoi. Marktbericht vom 18. Aug. Austrieb: Kälber 100, Schake 115, Schweine 924, Ziegen 0.

Tendenz: Kälber lebhaft, sind ausverkaust, Schafe geräumt, Schweine Ueberstand. Preis vro 100Pfd.

Original'Drahtineldungen.

Zum Ausstand der Werftarbeiter.

London, 17. Aug. Das parlamentarische Komitee der Trade Unions hat eine, Sondersitzung abgehalten, um zur Bewegung der derttschen Werftarbeiter Stellung zu nehmen. In einer Resolution wurde den deutschen Werftarbeitern die Sym­pathie der Versammelten zum Ausdruck gebracht. Die Be­dingungen, gegen welche die Deutschen im Kampfe begriffen seien, stellten eine Bedrohung gegen die englischen Arbeiter dar, und an alle Mitglieder der Trade Unions sei die Mahnung zu richten, den deutschen Werftarbeitern jede finanzielle und sonstige Beihilfe zuteil werden zu lassen.

Drei Frauen bei einem Brande erstickt.

Königsberg, 18. Aug. Infolge eines auf der Treppe be3 Hauses Mühlengrund am gestrigen Spätabend ausgebrochenen Brandes sind drei im Dachgeschoß des Hauses wohnende ältere Frauen erstickt. 15 andere Be­wohner der oberen Stockwerke wurden teils durch Anwohner und die Feuerwehr mit Leitern gerettet, teils sprangen sie aus den Fenstern auf den Hof. Hierbei erlitt eine Frau schwere Ver­letzungen.

Der Saßnitzer Mord-

Saßnitz, 18. Aug. Dein Räuber Karl Mohr ist nach­gewiesen worden, daß er vor den: Ueberfall auf das Pastoren- ehepaar Vermercn eine Browningpistole gekauft habe. Diese Er­mittlung ist wichtig, weil die Ermordeten mit einem Browning erschossen worden sind. Es sind noch! weitere schwere Belastungen hervorgetreten.

50 Personen an Vergiftung erkrankt.

Altenburg, 18. Aug. Im nahen Groß-Braunheim erkrankten gegen 50 Personen unter Vergiftungs­erscheinungen nach dem Genuß rohen Fleisches. Eine Frau ist bereits gestorben. Bei den übrigen ist eine leichte Besserung zu konstatieren. Untersuchung ist eingeleitet.

Moisants Flug nach London.

London, 17. Aug. Der Flieger Moisant ist in Til- manstone in der Nähe von Dover gelandet und wird den Flug nach 'London wegen ungünstigen Wetters erst morgen früh fort­setzen.

Zum Untergang des Dampfers Marios.

Gibraltar, 17. Aug. Der deutsche DampferElsa" ist mit Beschlag belegt worden, da die Eigentümer des

untergegangenen DampfersM a r t o s" einen Schadenersatz­anspruch in Höhe von 16 500 Pfund Sterling geltend gemacht haben. *

R. B. Darmstadt', 18. Aug.,- 12.30 Uhr. Das groß-' Herzog!. Hoflager wird am 24. oder 25. nach Friedberg ver­legt und erst einige Tage danach wird das Zarenpaar dort eintreffen.

Frankfurt a. M., 18. Aug. Heute morgen fanden nur P r o b'e f l ü g e statt und zwar von G o r r i s s o n, L o ch n e r u. von Mumm. Von Mumm hatte das Unglück, daß der Motor versagte und er mit ziemlich starkem Aufprall seitlich vom Fluggelände uiederging. Dabei wurde seine Maschine stark beschädigt. Weitere Flüge werden voraussichtlich heute morgen nicht mehr stattfinden.

Dessau, 18. Au«. Von einer Anzahl Augenzeugen wird gemeldet, daß gegen 11 Uhr vormittags in einer mit hohen Kiefern und Fichten bestandenen Heide ein brennender Ballon a b g e st ü r z t sei. Die Gondel sei mit außerordentlicher Schnel­ligkeit zur Erde gefallen, die Ballontrümmer hinterdrein. Der zustäirdige Oberförster der Mosigkauer-Heide ließ während des ganzen Nachmittags bis in die Abendstunden hinein das Gehölz absuchen, jedoch ohne Erfolg. Auch in Bitterfeld war der Ballon beobachtet worden. Militär beteiligte sich an den Nach­forschungen, die wegen der sehr großen AuÄ>ehnung der Mosig- kauer-Heide außerordentlich erschwert sind.

Lichtenfels in Ober-Franken, 18. Aug. Zwei preußische Soldaten unternahmen nachts nach einem Tanzvergnügen mittels eines Militärautomobils eine Fahrt, wobei sie in der'- Dunkelheit mit voller Wucht gegen einen Kaum geschleudert wurden. Das Automobil wurde zertrümmert und die Sol­daten tödlich verletzt.

Paris, 18. Aug. Gestern fand im Aeroklub ein festlicher Empfang der Flieger statt, zu dem sich auch der Kriegsminister eingefunben hatte.

P etersburg, 18. Aug. In Petersburg sind in den letzten 24 Stunden, von Mittag bis Mittag, an der Cbolera 48 Personen erkrankt und 24 gestorben. Der Kranken-, stand Ende der 24 Stunden betrug 755 Personen.

Madrid, 18. Aug. Der Ministerrat beschloß einstimmig, der Königin Viktoria das Großkreuz für Wohltätig­keit zu verleihen.

Sofia, 18. Aug. Wie an wohlunterrichteter Seite ver­lautet, hat eine Gruppe mazedonischer Flüchtlinge im Namen von 1896 Schicksalsgenossen dem Gesandten der Mächte eine Denkschrift überreicht, in der sie ihre Lage darlegen, auf die Schikanen der Türken bei der Entwaffnung Hinweisen und die Großmächte bitten, Schritte in Konstantinopel zu unternehmen, damit die Truppen zurückgezogen, die Ver­folgungen eingestellt und den Flüchtlingen freie Rückkehr nach Mazedonien unter der Ucberwachung der Konsuln garantiert, so­wie ihr Leben mtb Eigentum sichergestellt wird.

N e w y o r k 18. Aug. Das Fabrikviertel von Iessey City ist durch Feuer vollständig zerstört worden.

Narbonne, 18. Aug. Die hiesige Kathedrale wurde durch eine Feuersbrunst zerstört. Das Feuer brach hinter dem Hochaltar aus und zerstörte unter anderem die alten Glas­fenster, die einen bedeutenden Kunstwert besaßen.

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Die Beerdigung findet Samstag den 20. ds. Mts., nachm. 3 Uhr, in Marburg von der Friedhotskapelle aus statt.

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Marburg a. d.L. (Wehrdaer Weg 341), den 18. August 1910.

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Die tieftrauemden Hinterbliebenen.

I. d. N

Theodor Schlierbach.

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38/49ä6/ioo 286 qm Hofreile das. 38/4988/iW = 182 qm Hofreite das.

Gießen, den 16. August 1910.

Grotzherzogliches Ortsgericht.

Gros.

Gestern mittag 72 2 Uhr entschlief sanft in Marburg nach schwerem Leiden meine heissgeliebte Gattin, unsere herzensgute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Schwiegertochter

Frau Elisabeth Schlierbach

geb. Müller

im Alter von 26 Jahren.

Donnerstag, 22. Sept. 1910, nachm. 3 Uhr werden in nnserem Amtszimmer die dem Abel, Heinr. u. Ehefrau geb. Ornau zugeschne- benen, nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert:

13/50,3 = 150 qm Grabgarten am

Sandkauler Weg, Unks hinter den Gärten.

13/50,4 213 qm Hofreite daselbst. 13/50,8 = 1080 qm Acker daselbst. 13/55 - 1174 qm Wiese am Heeg­strauch vor Staude Garten.

Gießen, den 17. August 1910. Grobherzogliches Orlsgericht.

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Fl. III Nr. 77 46/ioo Grabgarten hinter der Burg, 323 qm.

Fl. III Nr. 77"/,»» Hofreile das., 251 qm (Moltkestr. 4).

Gießen, den 3. August 1910.

Großherzogliches Orlsgericht.

Gros.

Donnerstag, 29. Sept. 1910, nachm. 3 Ubr werden in unserem Amtszimmer die den Hermann Förster Eheleuten, jetzt in Frank­furt a. Dl., zugeschrievenen, nach­stehend verzeichneten Parzellen versteigert:

6/122*7100 299 qm Hofreite

zwischen dem Mittelweg und der Chaussee.

6/122*7100 167 qm Grabgarten daselbst.

Gießen, den 16. August 1910.

Grobherzogliches Orlsgericht.

Gros.

K 94/10. (B18/a

Donnerstag, 29. Sept. 1910, nachm. 3 Uhr wird in unserem Amtszimmer die dem Georg Bill zugeschriebene, nachstehend ver­zeichnete Parzelle versteigert: 38/4981/ioo = 483 qm Bauplatz am

Hamm.

Gieben, den 16. August 1910.

Grobherzogliches Ortsgericht.

_________Gros._________ K 91/10. (B18/s

Donnerstag, 22. Sept. 1910, nachm. 3 Uhr wird in unserem Amtszimmer die dem Wagner, Christtan I. und Ehesrau geb. .Streutet in Gieben zugeschriebene, nachstehend verzeichnete Parzelle versteigert:

1/795 - 96 qm Hofreite in der

Walltorstrabe.

Gieben, den 16. August 1910.

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Donnerstag den 1. Scptbr. 1910, nachm. 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Heinrich Abel und Ehefrau geb. Ornau zugeschriebenen, nach­stehend verzeichneten Parzellen versteigert:

13/50,3 = 150 qm Grabgarten am

Sandkauterweg links hinter den Gärten.

13/50,4 = 213 qm Hofreite daselbst.

Gießen, den 20. Juli 1910.

Grobherzogliches Ortsgericht.

Gros.