tbreS Dienstv- ober die besonderen örtlichen Verhältnisse. Denn end) zugegeben werden müsse, daß die Gei st 11chen in der tetabt einen besonders die Nerven aufreibenden Dienst hatten, so gäbe es doch .ruch wieder für den Landpfarrer besonde« fSVvierigkeiten des Tienstes, die an Schädlichkeit für die Gesundheit den Schwierigkeiten in der Stadt in nichts nachgeben. Miich hätten die städtischen Stellen bei ihren namentlich für lernen Pfarrer mit Familie unschätzbaren Vorzügen die chnen durch die Zulagen gewährte Anziehungskraft nicht so »Stig, nne die entlegenen Landpsarreien, für die es heute oft schwer, ia Unmöglich sei, einen Pfarrer aus Hessen zu finden. Ter AirS- fcöujj beantragt, 13300 Mk. zu bewilligen, da er die Erwartung hegt, daß auf eine möglichst gerecht zwischen Stadt und Land «rusgleichende Gewährung dieser Zulagen Bedacht genommen wird. #5tne Minderheit beantragt, diesen Betrag zu streichen.
Gegen die Form des Ausschußantrages sprach besonders Shu.- Mg. E<k: er sprach sich lediglich für die Bewilligung der 13 300 Mk. aus Verschiedene Redner traten teils für die Streichung, teils für die Aufrechterhaltung der Zulagen für die Stadtpsarrer, teils für Bewilligung auf den Inhaber ein. Position 1 (Gehälter der Pfarrer), Pos. 3 (Transportkosten), Pos. 4 lPfarr- bertoalter) und Pos. 5 (Pfarrvikare) wurden nach längerer Aussprache angenommen, ebenso Pos. 6 (Pfarrassistenten).
In der Vorlage zu diesem Punkte weist das Oberkonstftorrum aus die starke Steigerung der Ausgaben für Pfarr- assistenten hin. Der Ausschuß spricht den Wunsch aus, daß man die Verwandlung von ständigen Assistentenstellen in definitive Pfarrstcllen mit allem Nachdruck betreiben werde. Aus der Erörterung ist erwähnenswert, daß, wie Oberkonsistorialpräsident Nebel mitteilte, geplant sei, das Heirats verbot für die Assistenten aufzuheben. — Syn.-Abg. Widmann besprach die Assiftentcnverhältnisse an der Martins^emeinde in Tarmstadt, wo sogar Arbeit für einen zweiten Assistenten vorhanden sei, aber große finanzielle Schwierigkeiten beständen. Prälat D. Dr. gl Öring bezeichnete das Assistentenwesen als den wunden Punkt in der Kirchenvcrwaltung: er stehe der Anregung, die Assistenten möglichst in Stellen auf dem Lande auszubilden, sympathisch gegenüber. Schließlich trat noch Syn.-Abcp D. E ck für die Beschäftigung der Assistenten mit regelmäßiger Arbeit an Stelle der bisherigen Aushilfsarbeiten ein. — Es folgte eine längere Pause. , ~
Der Ausschuß hatte während der Pause beschlossen, den ^atz seines Antrages: „in der Erwartung usw." (siehe oben) fallen zu lassen und lediglich die Bewilligung der 13 300 Mk. zu befürworten. Dieser Eintrag wurde angenommen. Die Positionen 7 (Sonstige Verwaltungskosten), 8 iUmzugskosten), und 9 «Wob- nungsvergütungeiO derselben Rubrik 11 wurden ohne wesentlickze Aussprache angenommen. Tie Gesamtausgabe für diese Rubrik beträgt 2 013 325 9JIT.
Bei Rubrik 12 (Ruh c g eh al te) teilt der Berichterstatter Wagner mit, daß die vorgesehenen 235 000 Mk. voraussichtlich nicht ganz aufgebracht werden würden, da in der Folgezeit weniger Pensionierungen vorkommen mürben. Rubrik 13 (Kirchlicher Das- Positionsfonds für persönliche Zwecke: 4800 Mk."» und Rubrik 14 (Studienuntersttitzungen und Reisestipendien: 9000 Mk.) werden angenommen. Bei dem letzten Punkt erwähnt Shn.-Abg. ll. Eck- Gießen deii geringen Ertrag der an der Landesuniversität vorhandenen Stipendien für Theologie studierende. Es seien tatsächlich einige vorhanden, die sage und Mjreibe 70 Pfennige für den Tag abwürfen. Die Unterstützungen aus dem Zentralkirchenfonds kämen daher in erster Linie den Mittelständen zugute.
Rubrik 15 (Kosten für Tisziplinaruntersuchilngen: 350 Mk?, Rubrik 16 lKosten der Verwaltung des Zenttalkirchenfonds 11884,37 Mf> und Rubrik 17 (Kosten der Veranlagung und Erhebung der Umlagen: 51717 Mk. 44 Pfg? werden antragsgemäß erledigt. Bei Rubrik 18 (Portoauslagen: 3100 Mk. befürwortet der Ausschuß die Inangriffnahme des Poftaversums und Benutzung des Postscheckverkehrs. Die letzten Rubriken 19 (Abgaben aus dem Staatszuschuß: 850,55 Mk.» und 20 (Uneinbringliche Poften und Nachlässe: 77 576,66 Mk. werden erledigt. Zu dem letzten Punkt bemerkt Oberkonsistorialpräsideitt Nebel, daß diese fRubrif nnc der unerfreulichsten des ganzen Voranschlages sei. Tie Erfahrungeil der letzten Jahre hätten ergeben, daß etwa 6 Prozent der gesamten Kirchensteuersumme uneinbringlich sei. — Ter Vorsitzende schließt um 1 Uhr die Sitzung. Nächste Sitzung: Samstag vormittag 9 Uhr; TageS- brbnung: Witwen- und Waisengelder.
2ltts Stafct und Canö.
Gießen, 12, März 1910.
Veilchen.
Veilchen, schon dus Wort tarnt ein wintermüdes Herz erfreuen, denn es verheißt: „Es muß doch Frühl- ling werden!" Ursprünglich ist der uns so anheimelnde Name lateiursck, Viola. $n Deutschland hieß es früher der Vrol oder das Veil; das häufig in Liedern des Mittelalters erwähnte Gelbveigelein ist nnser Goldlack. Zu allen Zeiten und bei allen Pöttern ist das Veilchen beliebt gewesen' Die Perser nannten es Rosen Prophet, weil es das Erscheinen der Rose verheißt; die Griechen liebten es, im Frühjahr ihre Hauptstadt mit Vcilckienkränzen zu schmücken, anderseits galt ihnen die bun fei farbige Blüte auch als Sinnbild der Trauer, und bis auf deit heutigen Tag finben sich in Griechenland Veilchen auf ©argen unb Gräbern. Viele Leute haben sich das Veilchen zur Lieblingsblume erkoren. Die Weltgeschichte erzählt, daß Josephine, die erste Gemahlin Napoleons I., sür Veilchen schwärmte. Ihr Gatte schenkte ihr zuliebe seine Gunst auch der bescheidenen Blume und so ist das Veilchen die Blume <ber dkapoleoniden geworden. Die Gärtneriunst hat cs fertiggebracht, gefüllte Veilchen zu ziehen, aber das sind nicht mehr unsere alten h-olden Lieblinge. Von den doppelten Veilchen singt Robert Reinick:
Lieb Veilchen, lieb Veilchen, Du warst bescheiden ein Weilchen, Doch doppelte Bescheidenheit, Ich muß gestehn, es tut mir leid. Riecht ein klein wenig nach Eitetteit. *
♦* Bei der Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen sind im Februar 261 Rentengesuche (235 Invaliden- und Krankenrentenanträge, sowie 26 Alters- rentenanttäge) eingegangen. Unerledigt wurden in dem d'Nonat übernommen 327 Rentengesuche, so daß 588 Gesuche w $carbeijintg standen. Es fanden Erledigung: 192 durch M^Lnoewilligun g (171 Invaliden-, 10 Kran len- und 11 .Ältersrentengesuche): 29 durch Ablehnung, weil unbe- * gründet (23 Invalidenrenten- und 6 Altersrentenaesucbe). 18 durch andere Weise — Zurücknahme usw. — (14 Iu- * validen- und 4 MtcrSrentengesuchc), zusammen 239, so daß 349 Gesuche als unerledigt aus den Monat März übernommen werden mußten, ferner wurden int Februar l. I.
290 Anträge anf Beitrag-erftattung gestellt, unb Kvcrr 234 infolge Hervat weiblicher Versicherter (H), 54 infolge Todes versicherter Personen (D.) und 2 wegen Bezugs von Un- sallrente (1L). Unerledigt wurden in den genannten Mvnack übernommen 108 Erstattungsan träge, so daß zu bearbeiten waren 398 Gesuche. Bewillrgt wurden 279 Anträge (229 H., 49 T. unb 1 11), ab-gelechnt wurden 26 Anträge (17 H., 8 T. und 1 U.). Unsrledigt blieben 93 Erstattungsanträge (71 H., 20 D. und 2 U.), die auf den Monat März Übernommen wurden. — In welchem Umfange die Landesversicherungsanstalt Heilversahrenslosten übernimmt, ergibt sich daraus, daß End« Februar in den nachverzeichneten Anstalten 264 versicherte Personen untergebracht waren.
Stadttheater. Es sei daraus hingewiefen, daß die morgige Aufführung von Sudermanns tra n bf in bern* die letzte Abend-Aufführung des neuen Schauspiels ist. Die Vorftellung findet, wie die des Mittags, bei kleinen Preisen statt.
•• Stunftoerein. Die Gemälde-AuSstellung am Brand ist von morgen an wieder geöffnet. Unter den neu ausgestellten befinden sich Kollektionen des Londoner Malers Auston Brown unb bcS MünchenerS Johann Martini. Letztere bleibt nur acht Tage, einschließlich zweier Sonntage, ausgestellt.
** Jugendliche Kohlenbiebe. Gestern mittag erstattete der Kohlenhändler Kttnkel die Anzeige, baß am Donnerstag abenb von seinem Lagerplatz an der Maraa- rethenhütte mehrere Zentner Kohlen und Briketts gestohlen worben seien. Der Schutzmann Klös nahm sofort mit seinem Polizeihunb Zilla bie Spur ber Diebe am Tatort auf nno folgte ihr etwa 1000 Meter wett bis in bie Nähe bes Güterbahnhofs. Dort b erbettle ber Hunb, brei zwölfjährige Knaben, bie auch sofort bett Diebstahl einye- stanben. J5ie hatten bie Kohlen unb Briketts burch Ein- steigen enttoenbet, in ebrnjatls bort gestohlenen Säcken etwa 30 Meter fortgeschasft unb bort verborgen. Heute mittag wollten sie ihre Beute in Sicherheit schassen, würben aber dabei überrascht. Die Knaben gaben noch einige weitere Knaben an, so daß insgesamt fünf schulpflichtige Knaben als Kohlendiebe festgestellt wurden. Die Kinder scheinen von ihren Eltern zu den Eigentumsveraehen verleitet worden zu sein, wenigstens sagte einer der Knaben ans, er sei von seinem Vater mit der Weisung sortgeschickt worden, heute noch Kohlen nach Hanse zu bringen. Der Bestohlene erleidet durch das rasche Vorgehen der Polizei keinen Schaden durch den Diebstahl.
n. Schotten, 10. März. Nachdem das Lehrer- Heim Vogelsberg während der Wintermanate geichlosien ivar, hat c§ jetzt mit Eintritt bc5 Frühlings seine Pforten miebcr geöffnet. Der Verein, ber sich die Erhaltung unb Förderung des HeimS zur Ehrenpflicht gemacht, hat in den letzten Monaten einen recht erfreulichen Aufschwung genommen, io daß bie Zahl der Mitglieder auf über 2000 angewachsen ist. Dabei hat der durch Frau Lehrer ClariiiS in Langen m die Wege qcleitctete „Lehrersraucn-Dank an Vater Backes" dem Lehrerheim bis fetzt schon eine Spende von mehr als 800 Mk. gebracht, lieber bie Art der Verwendung dieser Stiftung wurde em Beschluß noch nicht gefaßt. An dem Heime selbst werden zurzeit verschiedene Verbesserungen vor- genommen, so erhält die Wetterseite der großen Veranda einen Glasabschlnß, so daß bcu Gästen auch bei ungünstiger Witterung ein Aufenthalt im Freien gestattet ist.
---- e ( b e n b e r n e it, 11. März. Durch zahlreiche An- melbunnen ift der von dein Gesangverein „Thalia" aeplanie G e s a n g s - W e t t st r e i t am 11., 12. und 13. Juni gesichert. Der 'Herein hat bes.blossen, die Namen der Preisrichter vor dem Welt- ureite nicht zu veröffentlichen, um leben Verbacht einer auch nur ueviuchten Beeinflussung lernz»,halten.^ Das Singen um bie Preise und Ehrenvreiie finbet nur an einem Tage start unb bie errungenen Preiie gelangen nm gleichen Tage zur Verteilung. In fnmtiicben Hlnffen der Abteilung A sind drei Geldpreise vorgesehen. Den n 'cb nicht preisgekrönten Vereinen ist in der Abteilmig B Gelegen- heit geboten, nninboüe Preise zu erringen, ohne mit schon preisgekrönten Vereinen tonfi rrieren zu müssen.
= Rodheim a. c>. Bieber, 10. März. Das MlisterlingS- geichäst nimmt für den Bezirk Nodheun feinen Anfang Mitt- ivoch, 30. Marz. Es haben sich an diesem Tage zu stellen die Militärpflichtigen aus den Gemeinden: (Srumbn ‘, Fellingshausen, Frankenbach. Hermanustein, Konigsbcri, Natmheini, Nobheiii, und Waldgirmes. — Gestern erfolgte die Slichivahl für die Gemeiudevertretimg in der 3. Wahl- llasie unter starker Beteiligung. Lagerhalter Philipp Gerlach trug mit 101 Stimmen bei, Sieg davon. — Auf Anregung unseres Gewerbevereins hält am nächsten Sonntag nachuiittag verr Nitsert-Darnistabt einen Vortrag über „Kraftzentrale unb Elektrizitätswerke".
s. AuS beru Schoffengrunb, 11. März. Die Neli- verpachtung unserer Jagden ist diesmal sehr vorteilhaft für unsere Gemeinden gewesen. Es mögen hier die bisherigen unb jetzigen Preise, sowie bie Namen der Pächter folgen: 1. Gemeindejagb Kraftsolms bisher 550, jetzt 610 Mk., Pächter 'ftiesen-Esien: 2. Gernemdejagd Kröffelbach bisher 510, jetzt 880 Mk, Pächter Schütz-Frankfurt; 3. Gemeindejagd Lauf- dors bisher 500, jetzt 1040 Mk., Pächter Grillo-Düsseldors; 4. Gelueinbejagb Neunkirchen bisher 400, jetzt 980 Mk., Pachter derselbe; 5. Gemeindejagd Niederquembach bisher 370, jetzt 560 Mk., Pachter Schlüter-Wetzlar; 6. Gemeinde- jngb Niederwetz bisher 310, jetzt 610 Mk., Pächter Hensoldt- ILetzlar; 7. Gemeindejagd Oberquembach bisher 420, jetzt 740 Mk., Pächter Dr. Rößner-Brandoberndors; 8. Gemeinde- !agd Schmalbach bisher 310, jetzt 610 Mk., Pächter (gensoldt- ILetzlar. Dazu fommen auch fast durchweg die Pächter für >en Wildschaden auf. Nur bei der Gemeindejagb ^Nauborn st ein Rückgang um 100 Mk. zu verzeichnen.
Märkte.
WieRcn, 13. Marz. SDlatfibericht. Aul heutigem Wocben- unitte loiiete: Butter pr. Pld. 1.05—1.25 'Bit, Hühnereier 1 St. —00 Pfg., Enteneier 1 St. 0 Pfg., Steife pr. St. 6—8 Pf., Erbsen p. Pkd. 00—00 Pig.. Linsen v. Pfd. 00—00 Pfg., Tauben
pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 MI., Offene pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Plb. 60—70 Pf., Enten vr. Stück 1P0 bis 2,20 Nlk., Ochsenfleisch pr. Psd. 76—84 Piq., Kuhfleifch pr. Psd 60 Plg., Rindsteisch pv. Pfund 70—74 Pfg., Schweinefüisct pr. Pfund 80—96 Pfg., Schweinefteisch, gesalzen, pr. Pfd. 96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 72—76 Pfg., Hammelfleisch pr. Psb. 60—80 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.50—6.00 Alt., Zwiebeln pe, Ztr. 5,00—6,00 Mk^ Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut pei Stück 10—15 Pfg., oer Zentner Mk. 0.00—0.00., Aepfel per Ztr 10—18 3JIL, Birnen per Ztr. 10—15 Tif. Nüsse 100 Stuck 40—51 Bfg., per Ztr. 0—00 Mk Aiarktzeit von 8—2 Uhr.
F.C. Wiesbaden. Biehhol-Marktbericht vom 11. Mär- Auitrieb: Rinder 75, Kälber 181, Scheie 53, Schweine 210.
Tendenz: Rinder schleppend, Kalber lebhaft, Schale mittelmäßig, Schiveine ruhig. Preis Durch-
pro 100 Psd. schmtlspreis Gebend' Salacht. pro 100 Pfund - , , ... lebend,Lchlachr
Ochsen. von-biSvon-biS »ewichk
Bollflekfchige, ausgemäftete, höchsten
Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 43—46 78 —80 44 79
Junge, fleischige, nicht ausgemäftete und
ältere ausgemäftete 37—42 71—76 39 73
Färsen, Kühe.
Pollfleischige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtivertes 42—46 76—80 44 78
Vollflevchige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 35—43 67—78 39 72
Weitere ausgemästete Kühe und wenig
gut entwickelte fi'ingereKühe u. Färjen 31—34 62—65 32 63
Kälber.
Feinste Mast- (VoUmilchmast) und beste
Saugkälber 52-60 87-100 56 93
Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 46—50 76—84 48 80
Sch a ' e.
Mastlämmer und jüngere Masthammel 40—00 80-00 40 80
Schweine.
Pollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner
Lebendgewicht 54—56 69—72 56 70
Pollfleisciüge Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht 54—56 69—72 55 70
Fleischige Schiveine 53—55 68—70 54 69
Die nach- A Ai*7fp sind am Sonntag dem 13. März «lebenden fiululv nnr von 12 In mittags bis 12 Lhr nachts für dringende Fälle sicher anzntreft’en: |Dl,/s
Dr. Ploch, Asterweg 34. — Dr. Wasle, Alicestrasse 11.
Auszug a. ö. Stanöesamtsregiftern der Stadt Sieben.
Aufgebote.
März 4. Anton Faust, Winzer m Johannisberg, mit Auguste Mayer in Gießen. — 5. Friedrich Karl Scholle, Reifeiider in Gießen, mit Marie Elisabeth Stock in Barmen. — Rudoli Löwenstein, Fabrikant in Gießen, nut Martha Wertheim in Göttingen. — Heinrich Schmalbach, Gutsinspektor, mit Emilie Lippold, beide in Gießen. — 7. Ludwig Stecker, Arbeiter, mit Elise Seldner, beide in Gießen. — Wilhelm Schlierbach, Kaufmann in Offenbach a. Al., mit Martha Gecmami in Gießen. — Karl Carle, vil'Sheizer, mit Dorothea Schmidt, beide in Gießen. — 8. Golt- »rieb Seibert, Schreiner in Gießen, mit Katharina Rieß in Maul- bad). — 10. Emil Hofmann, Werkmeister in SelUirod, mit Räroline Hof in Alten-Buseck.
Eheschließungen.
März 6. Ferdinand Smnelder, schlosser, mit Johanna Held- manu, beide in Gießen. - Konrad Gerbig, Brieiträger in Gießen, mit Katharina Gundrum in Groß-Felda — Andreas Juchs, Postbote, mit Minna Dieterich, beide in Gießen. — 9. Friedrich Meister, Metzgermeister, mit Karolme Klmkel, beide in Giepen.
Geborene.
Febr. 28. Dem Kaufmann Ernit Hilgen eine Tochter, Christine Margarete. — 'Marz 1. Dem Schuhmacher Moritz Toronski .PvlÜinge (Knaben). — 3. Dem Cefonom Johann Heinrich Preifr em Sohn, Hemiich. — 3. Dein Kauimami Richard Alfred Grünewald Zivillmge (Knaben). — Dein Fuhrmann Wilhelm Ufer eine Lochter, Emma. — 5. Dem Kutscher Joseph Gries ein Lohn, Aiidreas. — 6. Dem Gärtner Karl Schoch em Sohii, Franz. — Lern Zigarrenfabrikanteil Ludwig Rinn XIX. in Heuchelheim ein Sohn. - 10. Dem Oberlehrer Dr. phil. Hermann Piolz emo Tochter, Hildegard.
Gestorbene.
März 4 Margarethe Philivptue Seipp, geb. Bast, 81 Jahrd alt, Siid-'Anlage 21. — Proiessor Ernst Sdüerholz, Oberlehiec, 47 Jahre all, Löberstr. 4. — 5. Sarolta Weinstock, 2 Jahre all, Am Riegelpiad 21. — 6. Klara Emma Herrmann, Kranken- ichwesler, 47 Jahre alt, Friedrichslr. 18.
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