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lchnt die Rc- ’hrcni Porschlag bc; habhaften Teile der tooiür m tzaushali ert ist, Ter Berickt- en bei Lberbamat? mgcn kommt, als da» iien Älittcl noch nichl : bisherigen Stellung, rteidigt die ficgiaung der hervoiragcndften
Mag der Negierung r Vorschlag von der ine alle Folgen, die chlichlich nichts übrig ibeugen, am Otto- tterwand Ab- n.
ranke? Benn du hl erfüllen, wenn der icbcr tatenlos dasitzcr. en, als ihre Ausgaben f r Regel aus Faulheu, igeln, um den kleinen , zu treiben. Aber ir l dl derer, die an ihre getoöljnlidi luutnnnv. f sich in einer Weibe gcbnis in her Nature i Ursachen der lind Stellt, das-, die H> jülti lranlhasten Ui ndW sind in Lm t werden iniissen. xtf lieiundlieitszusland dci 0)eiundl)eit der Muiiw- it von einichneldenoeo i jaulen Schülern mN iuiö dabei geiuiihcn.
i von 100, bic Atem j)e Krankheiten, Aderw insbesondere nervös ber Rachlommenichan iS nicht sank, ne unb m Pslege, körperlicher I eu LM'ächen ^ uba-1 werden, wie i g" I teman den ur,achl'-M L igheit und der nn^I
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Wir erfüllen die traurige Pflicht, das plötzlich erfolgte Ableben unseres lieben Kommilitonen
Hm stud. phil. Friedrich Vogel
anzuzeigen.
Seit Beginn seiner Studien hat er der freistudentischen Sache immer ein warmes Interesse entgegengebracht und in fleissiger, gewissenhafter Führung von Ehrenämtern allzeit tätig mitgearbeitet. D’/6
Wir werden ihm stets ein gutes Angedenken bewahren.
Das Präsidium der Giessener Freien Studentenschaft.
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Danksagung.
(Statt Karten.)
Für die vielen und herzlichen Beileidsbezeugungen bei unserem schweren Verlust sagt innigsten Dank
im Namen der Hinterbliebenen:
Mam SaEiick, Pfarrer.
Heuchelheim, am 1. Juni 1910.
Kondolenzbesuche dankend verbeten.
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Bns Uhlenhorster Zöhrhaur.
Den Hamburgern wurde kürzlich ein Schrecken durch die Glieder gejagt mit der Nachricht, baß das Uhlenhorster Fährhaus abgerissen und an seiner Stelle eilt Hotel gebaut werden sollte. Inzwischen verlautete nichts über die weiteren Verhandlungen^und jo ist man in Hamburg ziemlich in Unruhe darüber, wie die Sache ausläuft. Tas Uhlenhorster Fährhaus gehört ebenso zum Stadtbild Hamburgs, wie der immer mehr seiner Vollendung entgegengehende Turm der großen Sankt Michaelskirche, die im Juli 1906 von den Flammen vernichtet wurde.
Tas alte Uhlenhorster Fährhaus wurde int Jahre 1894 abgebrochen und an dessen Stelle ein Orchesterbau nach dem Entwurf der Architekten Jürgensen und von Melle errichtet. Tie Uhlenhorit selbst, die erst in ber Mitte des vergangenen Jahrhunderts der Bebauung erschlossen wurde, mit der ihr gegenüberliegenden Harvestehude gehört beit exklusivsten Hamburger Kreisen. Wundervolle Gärten schmiegen sich um vornehme Villen, die sich hier die Hamburger Kaufherren errichtet haben, unb nachdem man mit vielen Moiten auf der Harvestel)uder Seite eine prächtige Promenabe geschaffen hat, fängt man an, von einer Hamburger Riviera zu reben. Tas Uhlenhorster Fährhaus, so wie es sich heute präsentiert, fügt sich dem glänzenden Bilde der Alster, bas sich hier bietet, organisch au. Wenn an lauen Sommerabeitden die Musik von ihm herübertönt, wenn die Konturen ber Gebäude eingefaßt find von tausend leuchtenden Glühbirncii, bann fönittc man denken, es sei ein aus beit Wellen emporgestiegenes Märchenschloß. Hunderte von Booten wiegen sich bann um das Fährhaus, bic jnnicife borec verdient sich hier im Flirt bic ersten Sporen, und wenn allwöchent- lid) am Mittwoch) auf dem Wasser ein Feuerwerk abgebrannt wird, bann umsäumen die User zahllose Menschen. Hier int Uhlenhorster Fährhaus war auch der Kaiser schon oft zu Gast, und hier war es auch, wo vor vier Jahren, als man von einem Krieg zwischen Frankreich und Teutschland munkelte, bic kühlen Hanseaten ihrem Kaiser eine spontane Huldigung barbrachten und ihm, ber auf bie Veranda hinaustrat, ihr „Teutschland, Deutschland über alles" entgegeniaugen. Längs der User brannten tausend Girandolen, über den Wassern leuchteten ungezählte Flambeaus, mehr als tausend Boote, die sich zu einem Korso zusammengefunden hatten, lagen vor dem Fährhaus: und die Menschen am Ufer na hüten die Melodie, die in irgend einem Boot angcftknnit worden war, auf. An diese brausende unb rückhaltlose .Huldigung dachte der Kaiser, als er einige Tage später sagte: „Tic Hamburger und ich, wir verstehen uns."
Mail wirb es begreiflich) finden, daß in Hamburg nur eine stimme des Widerspruchs ist, ivenn davon geredet wirb, baß bas Uhlenhorster Fährhaus eine Umwandlung in ein Hotel erfahren soll. Wir haben in Hamburg in ben letzten Jahren neue Hotels genug bekommen, und ein moberner „Prachtbau" würde an ber Stelle des Uhlenhorster Fährhauses nur das gewohnte Bild stören. Wag es in manchem unmodern fein, es hat Dafür den Zauber des Gewohnten ait sich, nnb das sollte uns Menschen von heute, die wir etwas darin suchen. Hergebrachtes und Ueberliefertes zu bewahren, bestimmen, unser Veto gegen die unüberlegte Nieder- reißerei crinnerltngsumsponnencr Gebäude einzulegen. Tie Außen- elfter, die mit ihrer Lieblichkeit Hamburg zu einer der schönsten Städte Teutschlands macht, verträgt einfach nicht einen ncu- ncitigcn Pomp bau, es würde fein, als wenn sich ein ickstichtes Bürgermädchen mit kostbaren Steinen behängt. Tie Binnenalster wird schon genug von stillosen unb stilwidrigen Häusern eingefaßt; setzt die Verfchalldclung auch an der Außenalster ein, baiut freilich wirb bic Behauptung, daß in Hamburg kein Sinn für Schönheit und Kunst ist, Bestätigung finden.
Gestern wurde ein Futtermeister von einem Stier aufgespießt und so schwer verletzt, daß er in der Nacht gestorben ist.
In der oderschlesischen Ortschaft D o m b drangen geitcrn zwei unbekannte Männer in die Wohnung des Viehhändlers K o l i - ba i n. Sie verlangteil von der allein anwesenden Frau mit vor gehaltenem Revolver Geld. Tie Fran gab ihnen 60 Mark. Darauf bcgoüen sie die Frau mit Spiritus und drohten, sie an zu'linden. Tie erschrockene Frau gab den R ändern nun 1500 M a k Tao Gauner sind unertannt entkommen.
Während einer nächtlichen Hebung ber eng lochen -porpebo- bootssloltc fuhr bas Torpcbobost „Quail" auf ein Fischerboot und schnitt es mitten entzwei. Drei Mann aus dem Boote gingen mit den Schiffstrümmern unter, den anderen beiden gelang es, sich zu retten.
In dem russischen Tone Kuchorzew verbrannte eine sechsköpfige Schmiedefamilic. An ben Leichen entbedte man Spuren eines Mordes. Eine verdächtige Person wurde ver- haftet.
Vorige Nacht wurde das Postamt von ^ournau (Teparte- ment Seine et Oise) von Einbrechern aus geplündert, bic, wie die Nachforschungen ergaben, in einem Kraftwagen aus Pans eingetroffen waren. Tie Pariser Polizei, bic ein genaues Verzeichnis der gestohlenen Wertpapiere erhalten hatte, konnte veretts gestern zwei Frauen, bic einen aus diesem Diebstahl berrüljrcnben Scheck einem Bankhause zur Auszahlung vorlegten, in Haft nehmen. Die Frauen weigerten sich, ihre Namen zu nennen.
Der Brooklyner Schäbische Sängerbund trat am 1. Juni mit einem starken Sängerchor unb zahlreichen Angehörigen eine längere Reise nach T e u t f d) 1 a n b an,
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©nbbat’eier am 4. Juni 1910:
Freitag abend 8.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr. Predigt.
Nachmittags 4.00 Uhr.
Sabbat-Ausgang 9.30 Uhr.
Wocheugottesbieust: Morgens 6.00 Uhr, abends 9.30 Uhr.
♦ Zeitgemäß. „Bor drei Wochen habe ich einen Hund, der mich immer anbellte, ein „Pich" geheißen, und ich nun deshalb (wegen Beamtenbeleidigung^zu 30 Mark Geldstrafe verurteilt." „Unmöglich!" — „Tvch möglich — es
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Verlauf der Witterung feit gestern früh: Ucbcr Ost- und Sndenropa lagert hoher Truck, so daß bei südlichem Winde das heitere unb trockene Wetter anhält. Tabei ist merkliche Erwärmung eingetreten; die NachmittagStemperatnren erheben sich bis 20 Grad und darüber. Von Westen her ruckt ganz langsam tiefer Druck vor, dessen östliche Auslällfer morgen strichweise einzelne Gewitter
^Wetteraussichten in Hessen am Freitag beut 3. Juni 1910: Vielfach heiter, mir vereinzelt Gewitter, sehr ivarrn.
Braße 49, wurde am 25. Mai bas Konkursverfahren eröffnet. Anwaltsvureanvorneber Page in Mainz wurde z»im Konkursverwalter ernannt. Konknrsfordernngen sind bis zum ls. Ium bet dem Amtsgericht Mainz anzumelden. -- lieber das Vermögen des Metzgermeifters F r i e b r l ch S ch l ö r b in A l s f e lb würbe am 31. Mai das Konkursverfahren eröffnet. Nechlsamvalt Berg- heimer in Alsselb würbe jmn Konkursvenvalter ernannt. Konlnrsfordernnqen sind biS zum 22. Juni bei bem Amtsgericht Als'elb anzumelden. — Ucbcr das Vermögen des G eo rg W l ch t. Ganwirl in Häh lein, wurde am 30. Aiai das Kouknrs- oerfahren eröffnet. Rechtsanwall H e m m e ü in Bensheim würbe zum Konknrsvcrivalter ernannt. Konkursfordermigen sind bis zum 2. Juli bei bem Amtsgericht Zwingenberg anznmelben.'
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fc. Frankfurta.M. Vi e h hoi-M a rkt b e ri ch t vom 2. Ium. Auftrieb: Rmber 16 Ochsen, 2 Biillen, 90 Kühe, 1067 Kalber, 110 Schate, 678 Schweine, 4 Ziegen, 7 3iegeniäinnier.
Tenbenz: Rinber flaute ab, nicht geräumt, Halber lebhaft, Schafe bei stillem Geschäft ganz geräumt, Schweine geringer Ueberftanb. Preis -turd)-
war ein Polizeihund!"
* Ur ber fluffig. Mutter: „Flickst du denn bteicn Jhort bon beinrm Mann nicht?" — Tochter: „Ach wo, der Riß ist ja oben am Kragen, der wird durch den Bark verdeckt!"
G e m ü t s voll. Mutter: „Heini, du hast^also den ganzeil Sud-en uerligi, ohne and) nur einmal an dein Schwesterchen zu denle.it^'" Heini: ,,Tock), Mama! Ick) habe immerzu an sie gebadt. Ich hatte die ganze Zeil Angst, sie Tö.njttc kommen, ehe ich alles a u f g e g e s s e n hält e."
Kleine Taflesküronik.
Die vor mehreren Jahren vom Kronprinzen angekauste Borbachsa-e Besitzuna in Kaltvorwerk im Kreise Oels ist, wie aus Breslau gemeldet wird, vollständig nied er g et- brann t.
In Berlin erciancte stck) ein schlverer Bauunfoll, bei dem vier A r b c i t c r verschüttet wurden. Den übrigen Arbeitern gelang es, alle vier Verschütteten noch vor Eintreffen der Feuerwehr zu befreien. Zwei haben schwere und zwei leimte Verletzungen erlitten.
An) dem Gelände der Landwirtschaftlichen Ausstellung in Hamburg wurde ein Landwirt beim Ausladen von Schweinen von einem Eber anaefallett, der ihm den Oberschenkel a u f r t tz.
goldene Freiheit mit milüärischer Jucht und harter Pslicht- erfülhnig vertauschte.
* Der Kampf gegen bie Heuschrecken. Die verschiedene Kolonien Südafrikas haben in letzter Zeit ein „Central Loen st Bureau" errichtet, das den Auftrag bat, alle Kräfte im Kampfe gegen die Heuschrecken zufammenzusossen, die sich in den letzten Jahren außerordentlich vermehrt haben. Einige wollen die Ursache dieser Zmiahme der Heuschrecken in der Aus rottung verschiedener Vogelarten durch die Jäger erblicken, und so hat die Negierung von Natal mehrere fremde Vogelarten mit Erfolg im Lande anzusiedeln versucht, die sich ausscyließlich von den .Hcui'chrecken nähren. Transvaal ist diesem Beispiel gefolgt: man Irtit i*n der Tat beobachtet, daß die Einführung dieser Vögel ebenso viel zu der Vernichtung der Heuschrecken beigetragen hat wie die Tätigkeit der Eingeborenen, die man ausschließlich für diese Aufgabe angestellt hat. Besonders" die Perlhühner haben einen seinen Spürsinn bei ber Auffindung der Hcuschrcckcneier beiniefen. Ein von dem Bureau veröffentlichter Bericht schätzt ben Sckmden, den die braune Heuschrecke während der letzten vier Jahre in Transvaal angerichtet hat, am 16 Millionen Mark. Um sich gegen diese Geißel zu wehren, hat die Kolonie ein besonderes Korps von 117 „loenst osficers" gebildet, die mit Hilfe der Kolonisten und Eingeborenen in vier Jahren 8287 „Schwärme" haben zerstören können. Die Ausgaben dafür beliefen fick auf etwa 180 000 Mark, aber man schätzt, daß die vernichteten Schwärme dem Ackerchau einen Schaden von wenigstens 40 Millionen zugcftigt hätten.
* WaldverWüstung in Sibirien. Früher, als die Bevölkerung Sibiriens noch wenig zahlreich vertreten war und sich auf ungeheure Strecken verteilte, hatte die räuberische Wald- verwüstung nodi keine erhebliche Bedeutung. Während man in der einen Gegend die Wälder ausrottete, wuchs an zehn andern Stellen der Wald ungestört weiter. Nur die großen, immer wiederkehrenden Waldbrände richteten gewaltige $crl}ecrungen an; doch auch sie wurden von der rastlosen Schöpferin Natur in ein paar Tutzend Jahren wieder quittgcmail)t: auf den kahlen Flächen grünte und sproßte junger Anwuchs. Eine große Bresche in den sibirischen Waldreichtunt würbe durch den Bau der großen Bahn gelegt; die schlimmste Zeit aber für ben Wald brach mit dem Herein- strömen der Uebersiedler an. Tas war eine vernichtende Flutwelle, die sich über den jungfräulichen Garten der Natur ergoß. Schon der alte eingeborene Sibirjak verwüstete ben Wald — so war er es von Geschlecht zu Geschlecht gewöhnt —, ber Schaden trat ihm ja nicht eben greifbar vor Augen unb ber Begriff Waldkultur war ihm völlig fremd. Ter russisck>e Uebersiedler aber, im Innern des Reichs ebenfalls in Waldverwüstung erzogen, fam aus seinen entholzleu Gegenden und gebärdete sich angesichts der ungeahnten Baumfülle wie ein sinnloser Zerstörer. Er legte bic Art nicht nur an, um sich selbst Holz zu schaffeii, sondern er ])icb den besten Bestand nieder, um für einen Spottpreis Handel damit zu treiben. Ter mühselige Fleiß des Koloiiiften geht dem Russen ganz ab, für Urbarmachung seines Bodens ist er nicht wirklich ein Waldschutzgesetz durch. Aber cs blieb auf dem Papier und wenn wirklich einmal ein Beamter eine Anwandlung von Pflichtgefühl zeigt, io wird er einfach geschmiert. Im Kreise zu haben. Auf mächtigen Flößen schafft er das Holz fort und wenn er ben Gewinn vertrunken hat, so beginnt er von neuem mit dem Abholzen. Es fehlte in Petersburg nicht an warnenden Stimmen und die Kaiserlich Geographische Gesellschaft setzte auch B a r n a n t gibt es jetzt große Strecken, wo nod) vor Jahren di? herrlichsten Wälder das bergige Land bedeckten. Tie lieber siedlcr haben alles zerstört, bic ebenen Flächet sind zu richtigen. Steppen geworden und weisen die charakreristischte Flora ber Steppe aus. Jin ganzen Gouvernement Tomsk ist es ebenso: wo die Uebersiedler sich festsetzen, wächst bald kein Baum mehr, -l.'och vor 10 15 Jahr.-n war das tioupcrnement Tom st cm einziger mächtiger Wald. Ter Kreis Ischim im Gebiet von Akinolinsk war noch vor kurzem durch seine prächtigen Nadelwälder berühmt. Jetzt ist er derart von Wald entblößt, daß die örtliche Bevöllerung nach Holz über hundert Werst weit fahren muß. Genau so ist es am Baikal: früher eine wundervolle Walblandschaft, ist das Gebiet jetzt eine starre, öde Felsenstrecke.
GrZginaL-Drahtineldungen.
Berlin, 1. Juni. Der italienische Minister des Ä c u ft e r n Gau Giuliano trat heute vormittag; 8 Uhr die Rückreise nach Rom an Auf dem Bahnhöfe fanden sich zur Verabschieduiig der italienische Botschafter Pansa mit dem Personal der Botschaft und Staatssekretär Freiherr v. Schoen.
Marseille, 2» Juni. Hier kamen mit einem "Post- dnmpfer 3 4 anamitische Gefangene au, die als Gefährten des Piratenführers Beta zu ledensläuglichem Zucht- l)aus verurteilt mürben. Auch eine der Frauen Betas befindet sich darunter. Tie Gesangetlen werden nach Eayenne gebracht.
Tanger, 2. Juni. Entsprechend den Bedincpingen. der neuen Anleihe erhalten die französischen Zoll-- ton trollen re 95 Proz. der Zolleinnahmen zurück. Dio übrigen 5 Proz. werden zur Bezahlung der Gehälter gewisser marokkanischer Beamten verwendet.
N e )v h o r t, 2. Juni. Bei den im Juni in EHattonvaga stattsindenden Heeresübunge n soll sestgestellt werden, ob Aviatiker iinstande find, 200 bis 300 Pfund Sprengstoff in die Höhe zu nehmen und aus einer Höhe von einer Viertelmeile herabfallen zu lassen.
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