Ausgabe 
14.10.1910 Erstes Blatt
 
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gesellige und das Bereinsleben verdient gemacht. Er ist Mitbe­gründer des ersten Kaufmännischen Vereins und hervorragender Förderer einer Anzahl Sportvereine, auch der Turrrgemeinde und jetzt deren Ehrenmitglied Er feiert gleic^eitig auch sein 25 jähriges Jubiläum als Narhalla-Präsident, in welcher Eigenschaft er sehr viel zur Hebung und Belebung des Karnevals in Darntstadl beigetragen hat.

-d Mainz, 13. Okt. Im Juli hatte sich hier in der Nähe des Hauptbahnhofs in einem Hotel ein angeblicher Ritter v. Ahrenberg einlogiert, der sehr gewandt auftrat. Er be­hauptete, er reise für ein bedeutendes Londoner Theater, um be­rühmte Künstlerinnen zu engagieren. Der Herr Ritter zahlte, was er verzehrte. Eines Tages sagte er dem Hotelier, daß er Rheumatismus bekommen habe und fragte, ob er dafür nicht ein Mittel wisse. Der Hotelier empfahl ihm Wiesbaden, v. Ahren­berg wollte aber nach Wildbad gehen. Er habe aber nicht mehr so viel Barmittel und möge ihm der Hotelier 400 Mk. geben, er werde ihm einen Scheck auf eine Londoner Bank ausstellen. Seinen Koffer werde er zurücklassen, bei der Zurückkunft aus Wildbad nehme er ihn mit. Der Hotelier gab dem Schwindler das Geld, die Londoner Bank existierte, aber der Schwindler hatte dort kein Depot. Der Koffer enthielt schmutzige Wäsche. Ten Nach­forschungen der Polizei gelang es, denRitter v. Ahrenberg" in der Person eines Richard Blumenthal aus Graz zu ermitteln. Er konnte dieser Tage in Wien verhaftet werden. Er wird hierher ausgeliefert.

( ) Marburg, 13. Ort. Am nächsten Sonntag wird die nerrrestaurierte Kirche in Michelbach ernge- weihü Die dort Vorgefundenen romanischen Wand­malereien, welche zu den ältesten in Deutschland gehören, lind durch den Marburger Kirchenmaler Nil. Duuber wie­der hergestellt worden.

Mein Höhenrekord.

Henri Wynmalen, der jüngst den Weltsieg mit über 2700 Metern bei Mourmelou-le-Grand aufstellte, erzählt von seinemFlug" im Matin:

Die Höhe lockte mich an. Seit drei Tagen wartete ich auf den günstigen Augenblick, der aber niemals kam, weil die Militär­behörde jeden Flug vor 5 Uhr abends verboten hatte. Doch Sams­tag endlich, beim Anbruch des Tages sah ich, daß es schönes Wetter wurde; die Sterne, die entschwanden, der Mond, der ver­blaßte, schienen mir das Feld zu räumen. Auf den Weg also!

Rasch eine Tasse Tee; nicht weniger rasch eine letzte Prü­fung des Motorbetriebs durch Farman, und der Apparat wurde hinausgeführt. Die Schraube ist sofort im Gang und ich fahre dem Azur entgegen.

Fünfhundert Meter, das ist gewöhnlich. Aber ich komme 1500 Meter hoch und die Erde beginnt sich zu entfernen; die Formen fangen an zu verschwimmen, die Nuancen verlieren sich in einer schönen Farbenskala, die harmonisch von Wolken ver­schleiert wird und von Nebeln, die im Strahlenspiel der maje­stätisch aufgehenden Sonne weiß schimmern. Der Biplan richtet sich gerade auf die Sonne zu, als wollte er ihr das Königreich des Raumes entreißen. Er ist tapfer, der Biplan, und er steigt hartnäckig. In drei Viertelstunden hat er mich 2000 Meter emporgetragen.

Die Kälte ist so heftig, daß ich in der Vorderzelle Eis sehe. Der Gasentwickler ist bereift, aber der Motor ach, der aus­gezeichnete Motor! arbeitet, als ob er wüßte was von ihm verlangt wird. Mein Barometer zeigt an, daß ich über 2500 Meter gekommen bin. Die Kälte wird immer größer. Ich spüre das Blut, das unter den Fingernägeln in warm gefütterten Hand­schuhen zurückrollt und auf meinen Lippen erscheinen rote Perlen. Ich fühle die leichte Wärme auf meinem erstarrten Mund.

Sehr kalt ist mir, aber ich bin so zufrieden! Es ist ein so wunderbares Schauspiel, eine so außerordentliche und herrliche Sensation! Ich bin ganz allein da oben, mehrere Hundert Meter über den Wolken. Ich fliege hierhin, dorthin. . ., wohin ich will. Noch einmal blicke ich auf das Barometer: 2700 Meter!

Der Rekord ist geschlagen!

Ich will noch höher hinauf, ich will meinen Traum noch mehr ausleben ... Da! der Motor steht plötzlich still.

Also kommt der Abstieg im Gleitflug. Dreizehn Minuten ohne Motor. Und wie der Biplan glitt! Er stieg majestätisch ab; dann, wie ein Vogel, Ließ er sich sanft auf dem Flugfelde triebet.

Es war aus: ich war ein Weltrekordmann. Doch welch ein Genuß war es auch, mir die Handschuhe ausziehen zu lassen, zu fühlen, wie man mein Schuhwerk durch warme Pantoffeln ersetzte, mich in eine Decke einzuwickeln, eini Tasse glühenden Tee zu trinken . . .!

Prächtig meneer!"

Mein Mechaniker ruft es, Holländer so wie ich; er kommt mich beglückwünschen. Etwas von meinem Vaterlande fehlt nicht in meiner Freude.

vermischtes.

* Dynamitanschlag auf einen Eisenbahnzug. Aus Beuthen Öberschlesien wird unterm 13. Oktober amtlich gemeldet: Gestern aberrd 8 Uhr 57 Min. erfolgte in Kilometer 81,150 der Strecke Beuthen-Oberschlesien-Cherzow unweit der Blockstelle Reßberg unter der Lokomotive des Eilzuges 32 rechts­seitig der äußeren Schiene mit weit vernehmbarem heftigen Knall eine Explosion. Die Fensterscheiben des Führerstan­des der Lokomotive, sowie der folgende Packwagen wurden an der rechten Seite durch heranfliegenden Steinschlag und die Gleisbet­tung gleichzeitig zertrümmert. Der Lokomotivführer wurde durch Glassplitter am Kopfe unerheblich ver­letzt, sonstige Verletzungen der Reisenden und des Zugperso­nals, sowie Beschädigungen am Zuge sind nicht entstanden. Da das Gleis noch betriebsfähig befunden wurde, fuhr der Eilzug, der vom Führer sofort wieder zum Halten gebracht wor den war, nach etwa 2 Minuten weiter. Die auf die Meldung des Blockwärters der Blockstelle Roßberg sowie des Lokomotiv­führers vom Eilzuge seitens der Eisenbahn sofort angestellte wei­tere Untersuchung ergab unzweifelhaft, daß ein Attentat auf den Erlzug mit einer Dynamitpatrone beabsichtigt war.

* Wildtauben und Feldhühner! Es ist noch tzar nicht so lange her, daß unsere heimischen Wildtauben:

Ringel-, Hol^-, Felsen- und Turteltaube, clls für die Land­wirtschaft schädlich charakterisiert tour bett Es ist Ktoeifel­haft, ob dies ernste Meinung oder nur verdächtigender Vortoand gewesen sei, sich in möglichst ergiebiger Weise ihres schmackh<rften Wildbrets bemächtigen Ku dürfen. Durch fach- und fachkundige Beobachtung ist dagegen einwandfrei festgestellt worden, daß sie sich fast ausschlreßlich von Samen der Ackerunkräuter: Vogelwicken, Kornraden, Kornblumen, ja sogar von Wolfsmilcharten nähren und daneben aus- gesallene Getreidekörner nur in geringem Maße vermehren, so daß sie sich also überaus nützlich erweisen und in dieser Hinsicht noch höher zu bewerten sind wie die von Körnern lebenden Singvögel. Daß Haushühner im Garten hinter Maikäfern, Würmern und Schnecken gierig her sind, ist bekannt. Ebenso sind auch die Feldhühner, Rebhuhn und Wachtel emsige Vertilger jener Tiere als Feldschädlinge; sie nützen außerdem wie die Wildtauben dem Landwirte durch Aufzehren von allerlei Unkrcrutsamen.

* Eine heitere O r d en s g e s ch i ch t e hat sich in Bruchsal, der badischen Bezirksamtsstadt, zugetragen. Dort hat, wie die M. N. N. mitteilen, ein Spaßvogel einem an Knopflochschmerzen leidenden Schreinermeister zur silbernen Hochzeit des Großherzogpaares mit einem fingierten Schrei­ben des Hofmarsch all amt es aus Karlsruhe einen hübschen Orden geschickt: der Hobelmeister wußte nichts eiligeres zu tun, als mit dem Fastnachtsorden auf dem Frack zunächst in den Festgottesdienst zu laufen und sich nachher trt einem halben Dutzend W.inhäusern zu zeigen Die Nach­richt von der Dekorierung des Schreiners ging wie ein Lauffeuer durch die Stadt und als dann der wahre Sach­verhalt ruchbar wurde, hatte der aus allen Himmeln Ge­fallene nicht für den Spott zu sorgen.

* I m Eifer.Sie fabrizieren, wie ich gelesen habe, jetzt ein Haarwuchsmittel und versprechen tausend Mark Belohnung, wenn der Erfolg ausbleibt. Geht denn das Mittel?"O, und wie! Hunderttausend Mark könnt' ich jeden Tag auszahlen."

"Gesegnet. Chef:Was, Sie haben schon wieder Namens­tag? Der war doch erst vor vierzehn Tagen." Angestellter: Ja, ich habe aber sechs Namen!"

Kleine Tageschronik.

Ein schweres Automobilunglück ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag gegen 2 Uhr auf der Straße von Hachenburg nach Oberhattert. Infolge einer unsinnigen Wette fuhr das Automobil mit rasender Ge­schwindigkeit in einen Graben und zerschellte voll­ständig. Tot sind der junge Kaufmann The walt, Sohn des Ledersabrikanten Thewalt aus Hachenburg, und ein Angestellter der Lederfabrik. Sehr schwer verletzt wurde der Automobllbesitzer H e n n e y, der kaum mit dem Leben davon kommen dürfte.

Bei dem Zusammenstoß eines Kraftwagens mit einem Fuhrwerk auf der Straße von Grottau Zittau wurde der Expedient Hoffmann aus Zittau g et ö te t, während die Insassen des Fuhrwerks leichte Verletzungen erlitten. Der Führer des K r a f t w a g e n s wurde verhaftet.

In Würzburg ist der Justizrat Tr. Bodenbach aus Essen als Aufsichtsratsmitglied der Akttengesellschaft für land­wirtschaftliche Maschinen, norm. Gebr. Buxbaum, verhaftet worden.

Der Cuxhavener FischerdampferSenator Holthusen" ist hundert fünfzig Seemeilen unterhalb Helgoland mit der schwedischen BarkVaddoe" zusammenge- stoßen. Die Bark wurde schwer beschädigt und sank sofort. Sieben Mann der Besatzung, darunter der Kapitän und der Steuermann, sind ertrunken. Zwei Mann wurden gerettet und nach Cuxhaven ge­bracht. Der Fischerdampfer befindet sich in Cuxhaven zur Ausbesserung.

Unter dem Verdacht des Betruges wurde auf Veranlassung der Rostocker Staatsanwaltschaft der frühere Direktor der Ä. m. b. H. Heiligendamm, Walter John M a r l i t t, ein Neffe der verstorbenen Romanschriftstellerin, verhaftet. Der Verhaftete steht nach Ansicht der Staatsanwaltschaft in dem Ver­dachte, seine Gläubiger betrogen zu haben. Inzwischen werden die Bemühungen fortgesetzt, die Verhältnisse des Bades Heiligendamm zu regeln.

Der Danziger DampferSophie" ist bei Tornby an der Nordostküste von Jütland gestrandet. Nach großen Anstrengun­gen gelang es', 9 .Mann der Besatzung zu r e 11 e n; 6, darunter der Kapitän, ertranken. Ter Dampfer ist gesunken.

In Zahnow bei Köslin entstand ein Feuer, das bis mattags fortwütete. Sieben große Häuser, dar­unter das Gemeindehaus, die Brauerei und die Apo­theke, sowie acht Nebengebäude sind niedergebrannt. Ob die Gemeindeakten mit verbrannt sind, konnte noch nicht sestgestellt werden.

An der tschechischen Universität in Prag sind 300 Hörer der allgemeinen Biologie wegen Unzulänglichkett der Hör­räume in den Ausstand getreten.

Märkte.

[1 Marburg, 13. Okt. Auf dem heutigen Schweine­markt gingen bei einer Zufuhr von 1415 Stück die Preise, be­sonders für Ferkel, sehr zurück. Man bezahlte für 6-8 Wochen alle Ferkel 17 bis 20 Mk., für 3 bis 4 Monate alte Läuter 60 bis 0 Mk. und für gröbere Einlegschweine 100-150 Mk. für das Paar je nach Größe und Qualität. Der Handel ging flott

fc. Frankfurt a. M., 14. Okt Heu- und Strohmarkt Angefahren waren 11 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3,208,50 Mk., Stroh (Kornlangslroh) 2,30 bis 2,40 Mk., Wirrslroh 0,000,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäfi flott. Die Zufuhren waren aus Oberhessen und dem Kreise Dieburg.

ke. Frankfurt a.M. Di e h Hof-Markt bericht vom 14. Okt.

Auftrieb: 111 Rinder, darunter 14 Ochsen 95 Kühe, 475 Kälber, 302 Schale, 893 Schweine.

Tendenz: Kälber langsam, Schafe belebt, Schweine ruhig, geräumt. Preis pro 100Pfd.

Lebend- Schlacht­

gewicht Kälber. 307?. Mk.

Feinste Mast-(Dollnulchmast) u. bestesSaugkälber 6168 103113

Mittlere Mast- und gute Saugkälber .... ö861 98103

Geringere Saugkälber......... 5557 9397

Schafe.

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 3537 7678

Aeltere Masthammel und gut genährte Schafe 3132 7172

Mäßig genährte Hammel und Schafe (Merz- schafe)............... 28-30 67-70

Schweine.

Dollfleifchige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht........ 55.0057.50 71.0072.00

Vollfletschige Schweme über 2'/, Zentner Lebendgeivicht........ 56.0057.50 70.0073.00

Fettschweme über 3 Ztr.Lebendgew. . 57.0057.50 73.0074 00

Fleischige Schweine...... 57.0057.50 72.0073 00

lvöchentl. Uebersicht der Todesfälle L ».Stadt Gietzen.

41. Woche. Vom 2. bis 8. Oktober 1910.

Einwohnerzahl: angenommen zu 31,800 (infl. 1600 Mann Militär).

Dterblichkeitszifser: 13,08 °/e», nach Abzug von 3 Ortsfremden: 8,17 u/oc Kinder

Es starben an: Zusammen:. Erwachsene:

NN

benSjahr:

vom

2.15. Jahr.

1. Le

Lungenentzündung

2

1

1

Tarmkatarrh

1

1

Darmverschluß

KO

1(1)

Leberentzündung

1

1

Nierenentzündung

KD

1(1)

Lungenödem

1(1)

1(1)

Altersschwäche

1

1

Summa 8 (3)

6(3)

2

Anm.: Die ui itlanimern gejebieii Ziffern geben an, rote viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.

Verlauf der Witterung seit gestern früh: Das westliche Hoch­druckgebiet ist unter Verstärkung ostwärts gezogen und hat sich über Norddeutschland ausgebreltet. Daher sind nordöstliche Winde ein­getreten, welche südwärts über Deutschland fortschreitend Abkühlung gebracht haben. Tas Wetter ist außer in Süddeutschland heiter. Bei Fortdarier des hohen Druckes im Westen wird es noch kälter. Wetteraussichten in Hessen am Samstag dem 15. Oktober 1910: Heiter, Nm dost, nachts kalt bis zu Frost

Griginar>Vrahtmelvungen.

Der Ausstand in Frankreich.

Paris, 14. Okt. .Ans der Provinz werden mehrer^ Fäl.le von Sabotage bekannt. In Maison Al fort wur­den 6 Signaldrähte durchschnitten.

In 2 der 5 hiesigen elektrischen Stationen wird gestreikt, jnan hofft aber, daß der Betrieb morgen durch Genietruppen wieder ausgenommen werden wird. Der Eisens bahnausstand macht infolge der Energie der Regierung keine Fortschritte. Die radikale Presse ermutigt die Re­gierung zu weiteren energischen Vorgehen. Gegenwärtig wird in Regierungskreisen die Möglichkeit erwogen, die Streik­führer vor den Staatsgerichtshof zu stellen, unter der Anklage, daß sie die Sicherheit des Staates bedrohen.

Der Streikausschuß beschloß, durch Maueranschlage gegen die geplante Tariferhöhung Einspruch zu erheben. Man will damtt die öffenlliche Meinung zugunsten der Streikenden beeinflussen.

*

Bukarest 13. Okt. Der Kriegsminister Crainician» und seine Famllie erlitten einen schweren Automobilunfall. Den Minister brachzwei Rippen und wurde am Kopfe verletzt. Die Verletzungen sind jedoch ungefährlich. Seine Ge­mahlin erlitt ebenfalls zwei Rippenbrüche, die Tochter einen Armbruch und der Chauffeur einen Beinbruchs

Newyork 13. Okt. Der Antiquitäten- und Kunsthändler Benjamin Duveen wurde unter der Beschuldigung ver­haftet, in den letzten Jahren Zollhinterziehungen int Betrage von einer Million Dollars begangen zu haben.

New York, 13. Okt. Die Kohlenfirma Thomas Nat­kins stellte die Z ahlungen ein. Die Verbindlichkeiten bex laufen sich auf 1 275 000 Dollars.

Der Herbst mit feinen vielen Erfordernissen ist da, und die Hausfrau prüft, was von den vorigjährigen Kleidungsstücken auch letzt wieder gebraucht werden kann. Sie findet dann fo manches Stück, das im Stoff wohl noch ganz gut erhalten ist, dessen Farbe aber zu sehr verblichen ist, und da überlegt sie, auf welche billigste und bequemste Weife sie diese Gegenstände wieder in einen guten, brauchbaren Zustand bringen kann. Hierzu können den Hausfrauen- die beliebten und bekanntenHeitmann's Farben" auf das Wärmste empfohlen werden. Mit denselben lassen sich alle möglichen Klei­dungsstücke und Stoffe, z. B. Frauenkleider, Kinderkleider, Blusen, Röcke, Strümpfe, sowie Gardinen, Vorhänge usw. aus Baumwolle, Wolle, Halbwolle, Seide und Seinen so schön und echt färben, wie es auch der gelernte Färber nicht besser kann. (5719

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