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Gedenket der hungernden Vögel!
wurden Hühner worden
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qeben. Unter den Bestandenen waren
•* Die Maul° und Klauenseuche ist auSgebrochen Berlin, Schlachtviehhof, am 11. Februar.
— Lollar, 14. Febr. Der „Bürgerverein" feierte
Ans StaOt nnd Land.
(Sieben, 14, Februar 1910.
Hühnerliebhaber. In der Nacht auf den 13 L It aus einer Hofreite an der Rodheirner Straße vier gestohlen. Es wird vermutet, daß sie geschlachtet sind.
Die größte Anziehungskraft dürfte aber diesmal Dupres Raubtier-Gruppe ausüben. Frau Dupre führt einen
2 Nichthessen. Mo.
das Lebensalter anlangt, so standen im Alter von 24 Iah:e, 36, von 25 Jahren 139, von 26 Jahren 103 und von 2; und mehr Jahren 190 Kandidaten Ein Einziger war Zeit der Prüfung noch nicht 24 Jahre alt. Der coan. Konfession gehörten 308 an, katholisch waren 118, israelitsch 36 und sonstige 7.
**• Verhaftet. Ein hiesiger Einwohner wurde aui Anordnung der Großh. Staatsanwaltschaft verhaftet. Er soll 'ich in Friedberg eines Sittlichkeitsverbrechenr schuldig gemacht haben. — In der Nacht auf Sonntag zeigte -ich ein junger Mann einer Schlitzmannspatrouille gegenüber widerspenstig und leistete Widerstand, so daß er in Zolizeihaft genommen werden mußte.
** Ta ges katc u der für Montag, 14. Februar: Hess *♦ Klavierschule Körner. Haydns Bedeutung Bereinigung für B v l k s t n n b c: Lichtbikdervortrag von jüT die Klavierliteratur -zu zeigen, versprach daS Programm Sanitätsrat Dr. M a n r c r Ta rin ftadt: Aus unierem Odensvalb Konzertes, das Frl. Körner mit ihren Schülern ver.instaü Mends 8' । Uljv (nicht 8' - Ul>r) int großen .joiiaal b i (efe Eingeleitet wurde die Aeier durch die wohlgelungene Umtierfttat Rezitation von Langbeins ansprechendem Gedicht auf Haydn
fort - M : "'»wrartisntiis mA Suwd'fon. ^W^8>//uhr in Es folgte btt Vortrag des Alleoros in C°dur. des Menuettos Lr Tirrni-niL-' her, Turnvernus rn D-dur, des Adagios aus der E-moll-Sonate, tote des
.....* Allegros moderalo aus der Sonate in F^-dur und endlich die
Landwirtschaft.
— Pferde und Fohlen a u ktron in Dar«' stadt. Äe zum 25. Februar in Darmstadt auf )el Pferdemarktplatz geplante Versteigerung von W den und Fohlen des Arbeitsschlages (Belgier- und d Wagenschlages (Oldenburger) wird, tote jetzt zu übers 4c ist, eine günstige Gelegenheit zum Erwerb guten Pstcb Materials bieten. Fohlen jeder Altersklasse, gedeckte nicht gedeckte Stuten, und Wallache sind in guter Cuatti und großer Anzahl angemeldet. Der Katalog, der ca. Ij Pferde aufführt, sowie die vorteilhaften VersteigeruM bedingungen sind durch die Landwirtschaftskammer I Darmstadt erhältlich.
von Interesse, sestzustcllen, daß kein Fall vorkam, wo lef Kandidat die dritte Prüfung nicht bestanden hatte. Der Er iolg der Prüfung wird durch vier Noten gekennzeichnet. 7 Note „ausgezeichnet" wurde niemals erteilt, die Note sH> gut" 18 mal — 4 Proz. Die Viehrzahl der Kandidat»
frist Gardo-Pioinervatarttvu habe machen förraen, noch verstarb 1 lerische Weche ttexfefrst: in Frl. Emnfy <065 derv
unb mit das Vc> wmdM?- rfir die Notwendigkeit und die Trag I lernten Mir eine sUnrnckeycckte Sängerin teurem, die, eingedenl weite de, Pnonieimash' rur irncre Armee beigebraclzr. Und l v-es Todestages Richard Wagners- einige dec roern^m Lieder des
wenn ich I>iei am heutxqm rnqr dem Bataillon iwchmals I gnoßrn Meisters „Schmerz", „Der Engel" und „Träume" mit
meine volle Anerkennung ausipreche, und bat Offizieren meinen Lieber Empfindung tortrug, unter denen wohl daS letzte Lied ihr Demi iüv die hntgebuimsvotl' 'libert, die sie geleistet l)<ibcn, um besten gelang. Wie leben^ooll wußte sie nach diesen, Tristan!
so möchte ich doch uirLi unr-erlassen, auch Derer zu gedenken, l sliinmung atmenden, Wagnerschrn Liedern die schnsüchligen. Glück
dic "ticht mein nut v nn-: mb. Ich will blos zwei Nameu »uchenden Lieder von Richard Strauß -insbesondere das Lied nennen der cm ist Kleist, der andere ist S t echo w. Von I ,,Morgen") zu gestalten. In her Tat ein hoher Genuß. In den Meist habe ich das Eine gelernt, damals in jungen Jahren, roii SckMterkjcheu El-üren paßte sich ihre klangvolle Stiumte vortrefflich ich zur Regien tun kam er bat mir ein reckst soldatisches Wort an. Reichstzn Beifall lohnte die Künstlerin, b-:c zu aller Freude entgegnet, ab: nur cm Hebung bespraä>en, das Uebersetzeii em tie- empfuardenes Lied von ^Profijst/r Traut mann „ykatur schwerer J^stungsgeschiltze „Es geht nicht!", kommt überhauvt sreiheit" als Zugabe spendete, für. bas' das Publikum mit jubelnder int Wörterbuch eines Pionieroffizieres nicht vor. Ich glaube, I <i teilte bankte ! Es darf hier wohl die Frage aufgvu-orsen werben, ich kann dasselbe' auch aus die gesamte Armee übertragen warum wir nicht öfter ödege-nbeit lstiben, Trautman ns che llitb etu'N'0 in herzliches Andenken 3brem verstorbenen Köm Kcnnpositionen in unseren .Konzerten zu hören. Der zweite Sollst mandeur Stechow, bau das Bataillon viel zu danken bat und des Abends, Herr Hans Lange, erster stönzertmeistm- des der ein bet tun raqenter Sfftzier war, von dem die Armee noch Frankfurter Opcrrwrchesters und Primgeiger des, neuerdings in viel gehabt hätte Möge ihr Geist des Strebens, der stillen Berlin seist gefeierten Frankfurter Streichquartetts, stellte sich Hingebung und Arbeit im ricistigen Augenblick wieder so volle zum erftenmal dem hiesigen Publikum vor. Sein Ton ist von Erfolge erzielen, wie ein ft 1870. nvmibcrt^ler Klarheit und edler Kraft, feine Bogentechnik veil
üjc Eine neue V o r r i ch t u n g zu r H e b u n g von bluffend — bekanntlich die vortreffliche Methode seines neuerdings Luter feebouten Ein Arbeiter der Staatswerft von viel genViitteu Lehrers Sevcik: dazu verfügt Lange über ein hut Pinr ^nrncbi mn rrfintben durch die es möglich ^bendtgls Emprutden und semcs Sttlgvsuhl m 1 einem »ertrage. Rochefortbat ^^-bornckn.^ng Cl'.Wit solcher Liebe und Ehrfurcht kann nur ein großer Künstler P gesunkene Unterfeeboote in kurzer ^rt M heb^ ^n Ciaconna, den Prüfftxin für alle Geiger, vermitteln. In Hafen von Rochefort haben vor einigen Tagen Bersuch^ ^cr reizenden Cauzonetta von d'Ambrosio kam sein warmer Ton, rrfit dieser .irebevorrichlung flat,gefunden, die ausgezeichnete I m Smchates Zigeimerweisen seine erftaunlidpe Technik in vollstem Ergebnisse "hatten. Ein Ausschuß von Sachverständigen, der Maste zur Geltung. Auch er musste, stürmisch gefeiert, eine Zugab: Der Werftdirektor sowie verschiedene höhere Marineoffiziere j'-.nden und spielte eine Komposition seines Vaters (Wiegenlied', anqehörten wohnten den Versuchen bei. Das Modell eines Zum Schluffe sei noch der meisterl>asten Begleitung gedacht, die Unterseebootes wurde in den Grund gebohrt, und mit £)ü fehler Professor Trautmann nickst nur den Gesangs-wie Violin- ffl.n-irf.hiMn ;n ().rvr Qptf nchohpn Auf Der- w", sondern auch dem Ehvve zuteil werden liep.. Alles m her neuen -< 1 ^■■-1 bemnnrhTf auch in a^cnt bat das Konzert in jeder Beziehung einen Kunstgenuß alter
anlafjung des Marrnemttiiiterv roerben demnach,t auch in I ffcen ^angc§ unb, bcn bisherigen musikalischen Vemnstal Paris Versuchte angSfteut iveiden. tungen ebenbürtig zur Seite gestellt werden. Das Krvnbaumsckst
Quartett darf auf solche Chorleistungen, vor allem aber feinen trefflichen Dirigenten, Herrn Pwsesfvr T r au t man n, nach diesem wohlgelungenen Abend mit Reckst stolz sein!
statten 271 versicherte Personen uutergebracht.
- A ft r o n o in ische Exkursio n. Eine größere Anzahl Studierender der Geographie und Naturwissenschaften von der hiesigen Universität unternahm am Samstag unter Führung von Professor Dr. Fromme im Anschluß an seine Vorlesung über „Astronomie und mathematische Geographie" eine wisseusckwftirche Exkursion nach Heidelberg und aus den Königsstuhl, wo unter der sachkundigen Leitung des Observators eine gründliche Besichtigung der dortigen Sternwarte vorgenommeu wurde.
** Terrain Gefells ch -n ft H o ch Wald Haus en, G. m. b. H. Eine Elefellschaft ist in'Bildung begriffen, die 120 000 Mt. Kapital au sh rin gen und dafür 120 000 qm Ge^ lande der Sommerfrische Hochwaldhaufen erwerben und vor^ erst 3 Logierhäuscr mit je !■"> Zimmern erbauen will. Es handelt sich dabei erst in letzter Linie um ein Erwerbsunternehmen, sondern mehr darum, dem erholungsbedürftigen Städter und der Touristentvelt im Vogelsberg eine Stätte zu schaffen, an der es sich gut unb billig leben läßt. In der .Hauptsache interessieren sich touristische Meise für die Sache.
-"Vom Stadtthcatcr wird un§ geschrieben: Die Stück- unb Tekorationsproben zu Sudermanns „Strandkindern" haben erwiesen, daß einer interessanten und abgerundeten Aufführung entgegengesehen werden darf. E§ zeigt sich denn auch ein außerordentlich regeß Interesse für diese Premiärc unb auch von auswärts liegen Bestellungen vor, da das Werk noch auf keiner der benachbarten größeren Bühnen erschienen ist.
r. Kranbauerscher Ouvrtetlverein. ^Das Kvnzert des Krönt auerslben Quartettveveins hatte eine gwße Schar von ^Tniftl । rennt en versammelt, bie voll Freude unb Dankbarkeit bcn Darbietungen des Crvrs intb seiner Gäste lauschten: denn was geswru dieser tr<iitid geschulte Chor unter Professor Trautman n s Leitung uns bot, war des stürmischen Beifalls wert. Das geickinackvoii ,usamndcngestellte Programm fetzte sich, was bie Chöre an laugt, in der Hauptsache aus a eapella-Chören zu-1 lanunen, unter denen ganz besonders zart intb duftig dem stimmlich vor-üglick- (icontagten Chore bie beiden Schubertschen Konchositionen, mbb ectml üblichen, Sopranwbo, „Wiegenlieid-" unb das allerliebste Ständchen (dieses von Herrn Traut mann zugleich meisterhaft begleitet , gelangen. Das Wiegelied mußte wiederholt werden. | Wir müssen Herrn Traut m n n n an dieser Stelle besonders dafür, danken, das er uns alljährlich einen der (von anderen Vereinen^ [eiter mit Unrecht so selten gefundenen) herrlichm Schube rischen. sHiänut'erhöre tcrmittrlt. Welche Fülle von musikalischen Schön- heitcn steckt gerade in diesen! Von den übrigen a oapella-Gejangen tarn iicl en t.n schlichten Vollsweise („Ach wie ifts möglich bann! „Die Soim? scheint nickst mehr". Hegars dramatisches, neuerdings riri gefangener Chor „Die beiden Särge" in dynamischer, langlick er und rhythmischer Hinsicht zn packender Wirkung — nirgends aufdringliche Stimmen trotz der großen Anforderungen, die der .üoutvonftt hier, wie in allen seinem Chören, an bcn1 Einzelnen stellt, im .Vtnrnbaucrid ?n Cliore wird, wie man sielst, eben ,,g.jungen". Besonders erwähnt sei itoch „LeopoldGellers stiiiunungsvvlles Lied „Stehl ein Haselstrauch", das mit großer Znnigteil vorgctragenjwurde, und, Wiedas prächtig klingende Mendelsjohnschc „Ter Frühling naht mit Brausen" vom andächtig lanfchenden Pulstituni mit begeistertem Beifall ausgenommen wurde. Und mm au den Gästen des 'stbends, die dem itoitjcit die fünfte
Vermischtes.
'■ Ame rikasahre v. In welch starken Strome» immer noch die Einwanderung auS Enrova nach Amerika er^U! beweisen die Feststellungen der New-Porker Emwaiwervu behörde, die die Passagiere aller Schiffahrtslinien nimaßt. den Angaben des Bnreans stehen, wie schon seit Jahren, beznp Der Zahl der gelandeten Auswanderer die beiden großen teurer ^chifjahrlsgesellschasten an der Spitze. Ter Norddenlsme -U hat ans 13ö Fahrten 18 300 Reilende erster Kajüte, 28 813 stier stajütc und 122 121 Zwischendeckpaffagiere befördert. 4,te ! Amerika-Linie hat im 'letzten Jahre 9S Damvierialirten ni‘dp£_ Die Zahl der Passagiere beläuft sich aut 13 73u, 33 251 unb 10 An nächster Stelle koimnen eine Reihe englischer -inten tv - Eunardlinie, bte White-Starlinie und bie Anchor ime. stnsg-o sind nn letjten Jahre von ausländischen Tainpfschmsgeielhch. -ui Lasen von New-Pork 1 068 649 Personen gelandei. za e- Vorjahre nur Ö11633 Personen waren, so bedeutet das emo d nähme um mehr als 100 Proz. Freilich sind nn letzten xW' haben Zahlen von 1906 und 1907 noch nicht gleicht g ähren landeten in New-York nicht wenig er als Ibovvoi
1287 617 Personen.
Bären vor, der allerhand Possen macht, H. Wagner tritt mit einer aus fünf schönen Tieren üestehenden Löwe n gruppe auf unb bewegt sich so ruhig in dem Käfig, als ob er es mit Hunbcn zu tun hätte. Interessant ist auch der Tig erkämpf, bcn Mr. Cäsar io mir einem statt lichen, männlichen Tiger ausführt- Alles in allem ein sehr sehenswertes Programm. — Die Iiaübtiergruppe bleibt noch morgen hier.
** Der Verein zur Förderung des Hanb- Werks unter den Israeliten in Oberhessen und den benachbarten Landesteilen, der aus- ein segensreiches 20jähriges Bestehen zurückblicken kann, hielt gestern nachmittag im Zentral-Hotel seine Generalversammlung ab Aus dem vom Vorsitzenden Nathan S t a m m erstatteten Bericht über die Tätigkeit des Vereins ging hervor, daß bei dessen Begründung ber damalige Provinzialbirektor Freiherr v. Gagcrn sich lebhaft für bie Bestrebungen, junge Israeliten dem Handwerk zuzufuhren, interessierte. Dei Verein, ber 141 Mitglieder (5 mehr als im Vorjahre) zählt hat im abgelaufenen Jahre 9 Hanbwcrkslchrlingc unterstützt. Im ganzen ivurden seit seinem Bestehen 70 Lehrlinge mit seiner Hilfe ausgebildet und zwar 13 Schneider. 10 Schneiderinnen, 9 Schuhmacher, 8 Bäcker, je 7 Uhrmacher Metzger u. Tapezierer, 6 Sattler, je 3 Putzmacherinnen und Schlosser, 2 Spengler, je 1 Buchbinder, Anstreicher, Glaser, Installateur und Steinhauer. Der Vorsitzende bemerkte daß der überwiegende Teil davon seinem Beruf treu ge^ blieben ist und sich anständig ernährt. In einzelnen Fälle, hat der Verein die Leute beim Selbständigmachen bei Anschaffung von Handwerkszeug unterstützt. Wenn auch die Mittel des Vereins nicht groß sind, so ist er doch in der Lage, noch mehr zu tun, wenn sich junge Leute finden, die ein Handwerk erlernen wollen. Es wurde beschlossen, sich an die Kreisschulkommifsionen der Provinz unb an die Lehrerschaft zu wenden, damit diese gegebenenfalls dahin wirken, daß die ärmere jüdische Bevölkerung Oberhessens niehr als seither ihre Knaben ein Handwerk erlernen läßt
** Gut D eutsch. In der Zeitschrift des Allg. deutschen Sprachvereins wird ein Beispiel aus Gießen berichtet, tote man in Gasthäusern auf der Speisekarte mit deutschen Bezeichnungen gut auskommt. Herr I. Muth im Prinz Heinrich hat seine Speisekarte in Deutsch abgefaßt. In den wenigen Fällen, in denen man im Zweifel sein kann, steht die fremdsprachliche Bezeichnung des Gerichts in Klam mern neben der deutschen Bezeichnung.
•• Prüfungsstatistik. In bcn Jahren 1899 bis 1909 unterzogen sich n. b. „D. Z.' 520 Slanbibnten der < höheren) Staatsprüfung für das Justiz- und Verwaltungsjach, also durchschnittlich jährlich 47. Die Prüfung bestanden nicht 51 = 10 Proz. der Kandidaten. Von den 469 mit Erfolg Geprüften bestanden bie Prüfung gleich beim ersten Mal 432 — 92 Proz., eilt beim zweiten Mal 34 — 7,2 Proz. Drei Kandidaten konnten erst bei der dritten Prüfung alc- I bestanden erklärt werden. Mehr als zweimal kann die Wiederholung der Prüfung nicht gestattet werben. Es 11
am Samstag abend im GasthattS „zur Germania- feint Winterfestlichkeit, verbunden mit Kappensitzung. Unterhaltung boten ein Klavierspieler und ein Komiker.
= ©rünberg, 13. Febr. Nachdem Grünberg bit Wahl als Feststadt für das 37. Turnfest des OaucS Hessen zuteil geworden ist und der 2., 3. und 4. Juli als Festtage bestimmt worden sind, ist die gesamte Bürger- unb Beamtenschaft Grünbcras dein Aufruf des Turnvereins gefolgt und rüstet sich zum Feste. Die umfangreichen VorbereitungS. arbeiten haben Ende Januar begonnen und beschäftigen acht Festausschüsse mit zahlreichen Mitgliedern. AlS Festplatz ijl die Käswiefe in Aussicht genommen, auf der auch alljährlich un Oktober der Gallusmarkt abgehalteu wird. Als Festmtist! ist die Kapelle des Gießener Infanterie-Regiments Nr. 116 gewonnen worden. Auf dem Festplatze iuirb eine geräumig! Feil Halle errichtet werden und ein großer Juxplatz mit a llm Zubehör eingerichtet. Da die Zahl der Vereine beS ®aues Hessen von 44 im Jahre 1892, in welchem Jahre das Gau» urnfeft ebenfalls hier abgehalten wurde, auf 95 gestiegen tfi, wird das Fest aus diesem Grunde schon in bedeutend größeren Rahmen sich abspielen. DaS landschaftlich so herrlich gelegene, als Feststadt schon vielfach erprobte Grünberg roitl alles aufbieten, seinen Gästen frohe Lage zu bereiten.
R. Höckers darf, 13. Februar. Bei der gestrige« Fischcreivcrpachtuug unseres Gerneindebaches tourte .in sehr hoher Preis erhielt. Während der feiterige Preß 12 Mk. jährlich betrug, wurden diesmal 197 Ml. dafür bt> cchlt; verpachtet wurde die Fischerei aus 12 Jahre. PLchs .st ein Herr Dr. Lejeunc von Gießen.
--- Friedberg, 13. Febr. Die Entlassung feier der Oberklassc des L e h r c r s e m i n a r S findet « mt 17. Februar statt, wie im „Schulboien" irrtümlich i geteilt wunde, sondern am Fr ci t a g , 18. d. Mts., rau, 3 Uhr. . :L
fc. Weilburg, 13. Febr. Von dem Güterzua Nr. 74 75 entgleisten gestern zwei Wagen, von btuts lner die Böschung nach der Lahn hin abgestürzt war. Ä Hilfszug von Limburg wurde Herbeigerufe»», dessen Ma»m- jchasten nach ungefähr vier Stunden den Unfall beseitigten.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen unb ört Nachbarstaaten. In Lang göns war tun Freitag ni ti aininbrand MlSgebroch-. n, der rasch gelöscht wurde. - u« dreist aus baltultgsschii le des Kreises Alsfeld eröffnete ihren .vmia Kursus in O be r--O huren. ES beteiligen sich daran 23 Fiara und Mädchen. Das Fest der gv 1 deucn Hvcheit begiif» in Alsfeld Phil. Waldrck unb feine Ehest au geb. >wch, '1 Alter von 80, te.vro. 74 Jahren. - Einer der ii 11 ? ft e n B ü r <r» meister Oberheff e n S, Sck>mitt ;,u Ohmes, legte »ein um nach 3 6 jähriger D i c it st zei! nieder. - Der KrvlSausM deS Kreises Lauterbach hat lu-schtofstn. eine Wandert 3 ff” imb Ha ushaltun gssch i» l e zu errichten. Das 2. Ixrheni.ü Jägerb ataillvnans Aschaffenburg ist zu S chieß übun i - i auf dem Kreuzberg cingetoffen. l
•• Iu Audienz empfangen wurden am SamStag Variationen in A-dur und F-moll. Die Vorträge waren vom Gr o ß,h e r z o g u. a. Lehrer Schneider von Heu- technisch unb inhaltlich auf bas beste geeignet, die Reize und chelchcim und Hauptlehrer Sehrt von Lollar. ' die heitere Freundlichkeit ber Kompositionsweisc bes Alk-
- Bei b er L a n b cs v er s ich erun g san stal t Meisters jedem ins Ohr zu zaubern. Daß des Vergleiches Grusth. Hessen sind int Januar 310 Rentengesnche (282 und der Ergänzung halber auch Ucbertragunaen arts den Invaliden unb Krankcrtrenterianträge, sowie 28 Alters- Sinfonien borgetragen wurden und zwar rerht sicher und rentenanträge > emgegangeit. Unerledigt wurden in den ausdrucksvoll, wurde wohl ebenso freudtg ausgenommen, tote Monat übernommeit 272'Rentengesuche, so daß 582 Gesuche die wohlaelungenen Darbietungen einiger Freunde der in Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung: 203 durch Musifichule. Der Klavierpart wurde voit den Schülern sehr llientenbewllligiiug (172 Invaliden, 14 Kraulen- und 17 klangschön und korrekt audgeführt. Alle zeigten sich im iAlterSrentengesuchc i: 30 durch Ablehnung, weil unbegrün- Besitz einer sehr soliben Technik, eines gesangvollen An bet (2s Invalidenrenten und 2 Altersrentengesuchch, 22 schlags, einer natürlichen musikalischen Empfindung, jbarch andere Weise - Zurücknahme usw. — (18 Invaliden *• Int Kolosseum kommt gegenwärtig ein recht an und I Altersrentengesuche), zusammen 255, so daß 327 Ge- ziehendes und geschmackvolles Programm zur Aufführung, suche als unerledigt auf Februar übernommen werden Neben einem humorvollen Bauern-Duo sind die Ge- mußten. Ferner wurden im Januar l. I. 320 Anträge auf brüder Roland zu erwähnen, die sich nicht nur als Beitragserstattung gestellt, und zwar 261 infolge Heirat beschickte und gewandte Geräteturner erweisen, sondern auc! weiblicher Versicherter (HZ, 56 infolge Todes versicherter ihren freien Krafkübungeit viel Geschicklichkeit und gut, Personen (TZ unb 3 wegen Bezugs von Unfallrente (UZ. Technik entwickeln. Die Gesangs- unb Tan^soubrette Else Unerledigt wurden in den genannten Monat übernommen ti. Elsenau erntet viel Beifall und auch das Sturri «9*3 Erstattungsanträge, so daß zu bearbeiten waren 419 Duo, ein geschinackvvlleS und gutes Sängerpaar findet Gesuche. Bewilligt wurden 27s Anträge (235 H., 42 T. viel Anklang. Daß der hier recht beliebte Otto Jülich jntb 1 Uj, abgeleimt wurden 31 Anträge (20 H., 9 T. und mit seinen humoristischen Darbietungen viel Lachen erregt, 2 UZ. Auf andere Art erledigt wurde 1 H. und 1 T.-Er- versteht sich von selbst und auch die graziöse, hier in guter stattung San sprach. Unerledigt blieben 108 ErstattungS- krinnörung stehende Tijnzerin Olga Fuchs fand mit ihren Anträge (83 H., 23 T. und 2 11J, die auf den Monat Februar hübschen unb anmutigen Tänzen die freudigste Aufnah,ne. übernommen wurden Ende Januar 1910 waren in An-1
nämlich 243 = 52 Proz. erhielt bie Note „gut 44 Proz. mußten sich nut bei Note „genügend"


