Dienstag 14. Juni 1S10
160. Jahrgang
zu
politische Tagesschau
Ein neuer Fall Staub?
Dazu schreibt die .Nhein.-Westf. Ztg.' aus Dortmund: Wie wir erfahren, sind die Tatsachen, die. der Anzeige zugrunde liegen, unrichtig dargeslellt. Pfarrer Traub hat 1. wie auch schon früher auf die Ablegung eines Bekenntnisses überhaupt verzichtet. 2. Er hat nicht ein eigenes Be- kenniniS gemacht, sondern den Kindern überhaupt kein formuliertes Bekenntnis abgenommen. 3. Ec hat nicht die übrigen agendarischen Fragen eigenmächtig geändert, sondern die von Dr. Sm end empfohlene Straßburger Agenda benutzt.
Gegenüber der Beschwerde, die von einem Kaufmann Reich eingelegt ist, haben die Eltern der Kinder an die kirchliche Behörde eine Gegeneingabe gerichtet, durch die Pfarrer Traub gedeckt wird.
In der letzten Nummer des „Alten Evangeliums" ist lesen:
zu richten. Die Staatsminister sprachen im Namen der evangelisch-lutherischen Landeskirche Ihrer Majestät für deren gnädige Entschließung ihren wärnisten Dank aus.
München, 13. Juni. Die liberale Landtagsfraktion hat in der Kammer der Abgeordneten folgende Anfrage eingebracht: „Die Unterzeichneten ersuchen bic Staatsregierung, den schweren Beleidigungen, welche dem Protestantismus des Königsreichs Bayern, wie allen evangelischen Glaubensgenossen durch die Borromäus- enzyklika zugesügt wurden, entgegenzutreten."
werden.
Auch auf den anderen oberhessischen Strecken ind manche Mängel vorhanden. Wir wollen ganz ab- ehen von dem schlechten Wagenmaterial, das die preußische Verwaltung anscheinend mit besonderer Liebe uns Oberhessen schickt. Daß es bei einigermaßen heftigem Regen in manche auf der Strecke Gießen—Fulda und auf der Vogels- bergbahn verkehrende Wagen hineinregnet, mag ja noch hingehen, wenn es auch die Freuden einer Fahrt nicht gerade erhöht. Schlimmer ist es schon, daß auf manchen Bahnhöfen örmliche Turnübungen nötig sind, um den Wagen verlassen oder betreten zu können. Die Zahl der auf den einzelnen Strecken verkehrenden Züge ist ja in den letzten Jahren vermehrt worden, aber die Anschlüsse sind viel- ach sehr schlecht und scheinen oft geradezu nach dem Äesichtspuntt eingerichtet zu sein, die Reisezeit möglichst zu verlängern. Eigentümlich ist dabei, daß im allgemeinen )ie Verbindungen nach den preußischen Konkurrenzstädten bedeutend besser sind als nach den hessischen Städten, besonders nach bezw. von Gießen. So hat z. B. der einzige auf der Strecke Gießen — Fulda verkehrende Eilzug keinen Anschluß an die Vogelsbergbahn, wie denn überhaupt Gießen bei den Anschlüssen nach dem Vogelsberg in Lauterbach sehr schlecht gestellt ist. Auf der Strecke nach Gelnhausen läge eine Wciterführung des um 2.16 Uhr hier abgehenden Zuges, der jetzt nur bis Borsdorf geht, mindestens bis Büdingen im allgemeinen Interesse.
Oberhessen hat sonach allen Grund, fich über die Behandlung zu beschweren, die ihm die preußischen Eisenbayn- behörden zuteil werden lassen. Und bp. nach bcnt Gernein- chaftsvertrag der hessische Teilhaber an dem gemeinsamen Geschäft nicht viel zu sagen hat, ist; die öffentliche Besprechung der hervorgetretenen Mängel die einzige Möglichkeit, der oberhessischen Bevölkerung in ihren berechtigten Beschwerden Hilfe zu gewähren. Wir fordern daher alle, die es angeht, Behörden und Private, auf, bic Dinge nicht mehr wie seither einfach gehen zu lassen, sondern ich nachdrücklich zur Wehre zu setzen, wenn es nicht anders ;eht, durch die Gründung eines Schutzverbandes gegen Verkehrsverschlechterungen und Ver- tehrsversteinerungen.
Gerade in dem Fall, der die Veranlassung zu diesen Ausführungen gab, ist noch Abhilfe möglich. Dre Erfüllung des Homburger Wunsches, die unsere heimatlichen materiellen und ideellen Interessen aufs schwerste schädigen würde, ist nur durchzusühren, wenn die Strecke Friedberg Homburg zweigleisig wird. Dazu ist aber die Einwilligung der hessischen Volksvertretung erforderlich, und wir dürfen ru ihr das Vertrauen haben, daß sie die aberhessischen Interessen dadurch schützt, daß sie bei dieser Bewilligung sich nicht mit der Verheißung begnügt, man werde die hessischen Wünsche „tunlichst" berücksichtigen, sondern auf genaue gesetz- liche Festlegung der gegenseitigen Rechte und Pflichten bestehl.___
Die Verlängerung der Fahrzeit von Gießen nach Frank- 1 furt um eine halbe Stunde, die bei der Durchführung des gloriosen Homburger Planes für einen Teil der ohnehin nicht allzu schnellen Zugverbindungen ein treten würde, bedeutet eine weitgehende wirtschaftliche Schädigung des , ganzen westlichen Teils der Provinz Oberhesseu, von den Nachteilen ganz abgesehen, die in politischer und ideeller Beziehung dadurch entstehen, daß man den Verkehr zwischen 1 tacn beiden hessischen Gebietsteilen verlängert und — bei Ker bekannten Fiskalität der preußischen Eisenbahuverwab- kung ist dies nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen r- nchließlich auch noch verteuert.
V Näher als solche merkwürdige Maßnahmen läge es nach unserer Ansicht, daß man den jetzt sehr langsamen und mangelhaften Verkehr auf dem südlichen Teck der Main-Weser-Bahn zu v e r b e s s e r n suchen wurde Dre Schnellzüge fahren auf der 66 km langen Strecke durch- -schnittlich 70 Minuten, erreichen also noch ferne 60 km Durchschnittsgeschwindigkeit. Rur der bloß 1. und 2. Klasse Mrende V-Zug, der abends 10.31 Uhr in Frankfurt abgeht, fährt die Strecke in 63 Minuten; er liefert also den Beweis, baß es auch schneller geht. Von dem Schneckentempo der Personenzüge, die man vielfach benutzen muß, wenn man zu einer bestimmten Zeit in Frankfurt sein will, wollen mir ganz schweigen. Wir sind aber der Ansicht, wenn es in einem Falle möglich ist, die Fahrt in 114 Minuten zu machen, müßten Fahrzeiten von 2i/2 Stunden unter allen Umständen vermieden werden. Mit der geringen Zahl der zuschlagfreien .Schnellzüge hat sich die Bevölkerung wohl oder übel abgefunden, aber unangenehm und höchst nachteilig wird allgemein die schlechte Verteilung der Schnellzüge hinsichtlich der Abfahrtszecken empfunden. Namentlich die Pause von mittags 12 Uhr bis abenbs 6 Uhr ist entschieden zu lang, aber leider hat sich die Bahnverwaltung allen Versuchen gegenüber, in dieser Zeit einen weiteren Schnell- oder noch besser Eilzug nach Frankfurt einzulegen, ablehnend verhalten. Auch die letzten Abend- verbindungen von Gießen nach Frankfurt sind sehr mangelhaft. Während von Frankfurt nach Gießen zwischen 11 und 12 Uhr noch je eine Schnell- und Personenzugverbindung vorhanden ist, geht hier der letzte Schnellzug schon 9.21 Uhr und der letzte Personenzug 10.01 Uhr. Wer also aus den Zwischenorten das Theater, Konzerte usw besuchen will, ist unbedingt auf Frankfurt angewiesen, während die he,fische Provinzialhauptstadt nick ihren regen geistigen und künstlerischen Interessen das Nachsehen hat.
Ein Unikum besteht auch auf dem Gebiet des Güterverkehrs und zwar für unsere Nachbarstadt Großen- inden Nachdem Großen-Linden es sick) jahrelang gefallen lassen mußte, den Strom des Verkehrs an sich vorüberfluten zu sehen, erhielt es endlich unter großen finanziellen Opfern eine Haltestelle, die späterhin unter abermaligen Opfern der Gemeinde Gütervertehr er- hielt. Dieser ist aber merrwurdigerweise höchst einseitig da aus betriebstechnischen Gründen die von Süden tom- menden Züge nicht in Großen-Linden halten. Nun sollte man meinen, die Leute in Großen-Linden, Leihgestern u,w. wären schon dadurch genug bestraft, daß sie Guter cms Süden nur auf dem Umwege über GiCtzcn, also mit erheblicher Verspätung, erhalten. Die Bahnverwaltung denkt aber anders darüber. Sick läßt für ihre technische Rückständigkeit die daran unschuldigen Güterempfänger einfach eine besondere Gebühr bezahlen!
Statt des Homburger befremdenden Planes wüßten wir sür die Eisenbahnverwaltung eine andere Erwägung, die eine Verkürzung der .Strecke und damit and) der herbeiführen würde. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß
preußischer LiseiwahnparttkulariLMur.
Gießen, 14. Juni.
Vor etwa 14 Tagen teckten wir mit, daß gegenwärtig der Plan erwogen wird, den Bahnverkehr von Gießen nach Frankfurt ganz oder teilweise über Homburg v. d. Höhe zu l eiten. Die Nachricht klang jo unwahrscheinlich, daß wir Bedenken getragen hätten, sie aufzünehmen, wenn sie nicht von durchaus zuverlässiger Seite gestammt hätte und wenn, wir nicht in Oberhessen und besonders in Gießen im Lause der Zeit es verlernt hätten, über die Verkehrsfürsorge der preußisch-hessischen Eisenbahn-Gemeinschaft uns zu verwundern. Wir gingen deshalb der Angelegenheit näher nach und können nunmehr Mitteilen, daß in der Tat an bestimmten Stellen die Absicht besteht, den wichttgen Verkehr zwischen Gießen und Frankfurt in der angegebenen Weise zu verschlimmbessern. Der geniale Plan, eine seit Jahrzehnten bestehende durchgehende Verkehrslinie künstlich zu verlängern, geht vom Magisttat der Stadt Homburg aus, der damit wohl die Konkurrenzfähigkeit der als Badeort etwas ins Hintertreffen geratenen Taunusstadt erhöhen will. Das Projekt liegt zurzeit der preußischen Eisenbahn- Direktion in Frankfurt vor, und eS ist nach einer uns von unterrichteter Seite gemachten Mitteilung nicht ausgeschlossen, daß es durchgeführt wird. Inwieweit bei der Verwirklichung dieser Verkeyrsverschlechterung die Rücksichtnahme auf die Gunst mitspricht, deren sich gerade Homburg von hoher Stelle erfreuen darf, mag hier unerörtert bleiben. Aber es muß in der Tat in ganz Hessen bittere Gefühle wachrufen, wenn man sieht, wie sofort die Interessen eines großen hessischen Bezirks in den Hintergrund treten sollen, wenn es wirkliche ober vermeintliche Vorteile einer preußischen Stadt erheischen. Ist doch ohnehin in den weitesten Kreisen der oberhessischen Bevöllerung die Meinung verbreitet, daß ihre Interessen von der preußisch-hessischen Gemeinschaftsverwaltung nicht genügend berücksichtigt und oftmals zugunsten preußischer Interessen benachteiligt l »erben.
Widerspruch gegen den römischen Vries.
Dresben, 13. Juni. Bereits am Samstag, den 11. Juni sind die in Evangelieis beauftragten Staats- minifter zu einer Sitzung zusammengetreten, um zu dem Borromäus-Hirtenbrief Stellung zu nehmen, eie nahmen mit tiefem Bedauern von der die Reformation verunglimpfenden und damit die evangelisch-lutherische Kirche schwer verletzenden Kundgebung Kenntnis und teilen die Entrüstung der evangelllchen Volk-- kreise des Landes hierüber. Sie weisen jene Angriffe aus das Schärfste zurück. Von dem lebhaften Wunsche erfüllt, daß der bisherige konfessionelle Friede zum Segen der Bevölkerung gewahrt werde, halten sie sich versichert, daß die Königliche Staatsregierung eintretenden Falls nach Maßgabe der Landesgesetze für den erforderlichen Schutz sorgen werde.
Ferner verbreitet das Wolss'sche Bureau folgende Meldung:
Der König berief die in Evangelicrs beauftragten Staatsminister, um mit ihnen die durch den Borromäus- Hirtenbrief geschaffene Sachlage zu besprechen. Der König erklärte seine lebhafte Genugtuung darüber, daß seine Bestrebungen, den konfessionellen Frieden zu schützen, in seinem Lande bisher immer von Erfolg gekrönt waren, llrnso- mehrbedauereer, wenn diese seine Besttebungen gegenwärtig durch so schwere Angriffe auf die der evangelisch- lutherischen Landeskirche angehörende überwiegende Mehrheit seiner Untertanen durchkreuzt werde. Se. Majestät eröffnete den Staatsministern, daß deshalb aus Allerhöchst eigener Bewegung in Aussicht genommen fei, ein Handschreiben sn den Kapst
die Main-Weser-Bahn südlich von Vilbel einen großen Bogen nach Westen zu macht, durch den die Länge der Bahn um etwa 4 km vergrößert wird. Diese längere Linienführung ist nicht etwa durch besondere Terrainschwierigkeiten bedingt, sondern auf den Eigensinn des letzten Kurfürsten von Hessen zurückzuführen, der „sein" Land möglichst frei von Eisenbahnen gehalten haben wollte. Aber jetzt, wo kein eigenwilliger Despoi mehr der Verkehrsentwicklung seine Schrullen in den Weg legen kann, könnte man wirklich daran denken, den Schienenweg durch eine Verlegung abzukürzen, zumal die an der jetzigen Strecke liegenden Orte durch den Ausbau des Frankfurter Straßenbahnnetzes sür den etwaigen Fortfall der Stationen reichlich entschädigt
Aus Hessen.
R.B. Darmstadt, 13. Ami. Die Zweite Kammer der Land stände ist nun, wie wir bereits vov einiger Zeit in Aussicht stellten, auf Mittwoch, den 22. Juni, zur Abhaltung einer öommertagung zusammenberusen worden. Die Tagesordnung umfaßt 48 verschiedene Beratungsgegenstände, darunter eine Anzahl Anträge und Vorstellungen, die nahezu regelmäßig wiederkehren, wie die Vorstellungen verschiedener Beamtengruppen um Gehaltsoerbesserung und die bekannten ^chulanträge des Abg. Ulrich. Eine Neuerung, die hoffentlich noch weitere Nachahmung finden wird, ist unter den acht „zur vorläufigen Beratung im Plenum" verzeichneten Vorstellungen, während dieser der seit Jahren geübten Gewohnheit gemäß sämtlich sofort gedruckt und jedem Kammemickglied zu- gestellt wurden, ist diesmal bet drei Vorstellungen die Bemerkung angefügt: „Nicht gebrüht", und zwar bei der Vorstellung des Hessischen Landeslehrervereins, bett, die Aenderung der Ferienordnung für die Volksschulen, bei der Vorstellung der vereinigten hessischen Bierbrauereien, betr. Stundung der Brausteuer und bei der Vorstellung des Pächters der Domäne Rockenberg, betr. die Veräußerung des Hofgutes Rockenberg. Der Abschnckt 16, Vorstellungen von Beamten und Lehrern, betr. Gehaltsaufbesserungen bezw. Teuerungszulagen, umfaßt 38 Nummern von Druckjaches. Des wichtigstes Md umfangreichstes Beratung^
«ezugspret»: monailid)75 Df., vierteljährlich Ml. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; sür .Femlle- ton* und .Vermischtes* K. Neurath; für »Stadt u. Land" und .Gerichts-
Nr. 136 Erstes Matt
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bis vormittags 9 Uhr. __________________ __
Aus dem englischen Unterhause.
London, 13. Juni. Im Unterhaus kündigte Asquith an, dem Hause würden morgen königliche Bot- chaften zugehen, welche die Zivil liste und bic Einführung eines Regentschaftsgesctzes zum Gegenstand haben wurdcnu Am Donnerstag werde die Regierung beantragen, einen Auslchuß zu ernennen, der sich mit der Zivilliste und der Einführung eines Rcgentschastsgesetzes befassen solle. Auf eine Anfrage teilte der Premierminister mit, die Regierung beabsichtige, demnächst eine Vorlage cinzubringen, durch die der Wortlaut des bei der Thron- b e st e i g u n g vom König zu lei st endenEides geändert werden solle.
Der Abg. Bewies (liberal) fragte, ob der aus Anlaß der Borremäusseier veröfsentlichte Hirte nbriefdesPav- stes, der an der Reformation Kritik übt, und die Reformowren verdammt, der britischen Regierung mitgeteilt worden sei. Werde Grey, luenn dies der Fall sei, dem Hause eine Uebersetzuug des lateinischen Textes zugehen lassen und wolle er erklären, ob die englische Regierung beabsichtige, beim Vatikan Vorstellungen über diesen Gegenstand zu erheben'? Greyerwiderte.der Hirtenbrief sei der englischen Regierung nicht mitgeteilt worden.
Im weiteren Verlaufe der Sitzung fragte Lord Charles Beresford den ersten Lord der Admiralität, Mc. Kenna, ob er dem Hause über die Stapellegung zweier österreichischer Linienschiffe oder Panzerkreuzer des Droad- nought- oder des Jnvincibletyps in Triest bezw. in Pola Auskunft geben könne und ob er amtliche oder nichtamlliche Mcktei- lungen darüber erhalten habe, daß zwei andere Schiffe der gleichen Klasse auf österreichischen Wersten auf Stapel gelegt feien oder gelegt würden. Mc. Kenna erwiderte, daß die 3icgicnmg nur ans den Blättern davon erfahren habe. Lord Beresford fragte weiter, ob die Admiralität amtliche oder nichtamtliche Mcktei- lungen darüber erhalten habe, ob die drei Schlachtenichifte des Dreadnoughttyps und die Invincible-Kreuzer, ine im dieslahrigen deutschen Marinehaushalt enthalten Md, schon vergeben seien und wenn dem so wäre, in welchem Monat des Jahres 1912 diese Schisse fertig sein dürften. Der Parlamenlssekretar der Admiralität erwiderte, daß nach deutschen Feitungsmeldimgen die Bauaufträge für diese Schifte schon erteilt seien. Mer Voraussicht nach dürste unter normalen Verhällmlsen keines dieser Schiffe eher fertig sein als 1913.
„Bei feiner letzten Konfirmation in St. Reinoldi bat Pfarrer Liz, Traub die Konsirmanten n i ch t d a s a post o 11 sche. ondern einbefonderes vonihmgegebenes Glanbens- rekenntnis bekennen lassen, auch die übrigen agen* darischen Fragen eigenmächtig geändert. Da, wie wir Horen, Beschwerde aus der Gemeinde hiergegen eingelegt worden ist, wird die Behörde darüber entscheiden müllen, ob diele neue Art, Konfirmation zu halten, bei uns tntte werden kann."


