Sport
NeteorologMe Beobachtungen der Station Gießen.
Wetter
4,9 41
Höchste Temperatur am 1L
erstreckte.
Niedrigste
Rur-st, LVissenscbast und Leben
des
Frankfurter Börse,
Hiermit sei diesem Irrtum entgegengetreten.
UL50
*
21.30
Oesterr. Staatsbahu
135.20
178.0b
In 4 Monaten 16 Pfund genommen!
nicht zuletzt
was
in Marburg. — Herr Tr. meb. Reinhold Meyer in Salzuflen.
^itanten Rösing in Oberhausen bei Düsseldorf befand sich am
t Weißbrot 2 Kg. 62 Pig.
| Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pig.
14,0
12,0
19,9
8 SSW
S
104.20
178.50
69
77
April
1910
«D
Eisenbahn .
Gotthardbahn'.
738,9
737,2
736,1
Dentsch - Asiat. Bank Diskonto - Kommandit Dresdner Bank . .
Oesterr. Silberrentc linear. Goldrente ...y Italien. Rente .
111.25
149.20
200.25
208 40
141.20
198.50
172.-10
103.90
96.20
176.10
133.50
250.60
154.95
188.20 159 25
208.50
7,2
7,5
89.00
95.70
3*/, 4", 47, 47. 4°, 37. 37.
. 183.30
. 133.20 . 250.75 . 93.60 . 159.20
Wer seinen Körper widerstandsfähig erhalten und die Nerven kräftigen will, wird kein besseres Hilfsmittel sinden, als die wohlbekannte und langbewährte Scotts Emtllsion, wie da§ aufs neue in den folgenden Zeilen bestätigt wird. Kreield, Louisenstr. 147, 19. Februar 1909.
bis 12.
„ 12.
sion, deren vorzügliche Wirkung ich schon bei meinen Kindern festgestellt halte, wird von mir überall empfohlen werden." (gez.) Frau Joh. Rooseii.
Seit mehr als 30 Jahren hat sich der Weltruf von Scotts Emulsion als vorzügliches Kräftigungsmittel bei Abspannung und Entkräftung behauptet, ivas in erster Linie daraus zurückzuführen ist, daß bei der Herstellung in allen Bestandteilen ausschließlich die allerbesten Rohmaterialien zur Verwendung gelangen. Für Scotts Emulsion gibt es kein Ersatzmittel. Man bestehe daher darauf, stets die echte ,Scotts- zu erhalten.
kaum mit dem Leben davougekonnnen. I rich Weller m Juebemecn.
le. Wiesbaden, 12. April. Das Automobil des Fab-1 Hammermühle b. Lraunieb
8 c-e “ ns.
99,30 Mk. und Vilbel 559,65 Mk.
Darmstadt, 12. April. In weiteren Kreisen wird der
in Darmstadt für nächsten SamStag angekündigte Redner Professor Arthur DrewS mit dem früheren Professor der Theologie an unserer Landesiiniversität, D. Paul DrewS, fetzt an der Universität in Halle a. d. S. verwechselt.
ftif P hier hat auS ihren Ueberschüssen deS Jahres 1909 3000 Mk. den beteiligten Gemeinden ziir Anschaffung von Material in den Industrieschulen und Lehrmitteln in diesen
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, 12. April.
12. April, 1.15 Uhr.
Elektriz. Labmeyer ?r.J.
Elektriz. Schlickert Eschweiler Bergwerk ■'. Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk Laurahütte . ... •
Nordd. Lloyd . . . -.
Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. t . Darmstädter Bank v;. Deutsche dank . .
frucht, Klee, Wintersamen uffv. ein gutes Aussehen. Die Taliviesen zeigen eine üppige Grasnarbe und bei einigermaßen günstiger Witterung steht eine gute Ernte in Aussicht. Viel Unheil haben in vielen Gemarkungen auf bestellten Aeckern die Maulwürfe angerichtet, die in übergroßen Mengen diesmal auftreten. Es mag dies seinen Grund in dem milden Winter und in der Unmasse Engerlmge haben. In vielen Gemeinden wird trotz deS behördlichen AuS- schreibens in einem Maikäferflugjahr so viel wie nichts zur Vertilgung deS schädlichen Käfers getan, so daß die Folgen nicht auSbleiben. — Mit Sehnsucht erwarten viele Landwirte den Tag des Auftriebes deS Viehes auf die Hutweiden, da die Heuvorräte zur Neige gehen.
=r Vilbel, 12. April. Die Sparkasse „Mathilden-
Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 11. April 1910 __________
Lombard. Eisenbahn
Oesterr. Staatsbahn . .?/. 160.a0 Prince- Henri7Eisenbahn?'.
Rtrr echt mit dieser Marte—demFi'cher — bent Oar-mh« zeichen b«8 Scott« scheu DerfahreuLs
April = 4- 15,3 ° C.
„ = — 2,8 “C.
Fatnilien-Nacbvrchten.
Geborene: Herrn Georg Fremd und Frau in Wetzlar eine
Weizen 100 Kg. 23.25-23.50 Mk.
Roggen 100 Kg. 16.75-17.00 Mk.
Märkte.
Harpener Bergwerk Laurahütte . . .
Lombarden E. B. . x
Nordd. Lloyd.. ?
Tilrkenluse . «* . j
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank filr. Hande] und Industrie'S,Giossen,
. 93 50
. 84.60
^3.65 84-60 92— 9180
Kreditaktien . .
Baltimore- und Ohio-
der Frau des Küfers K. !ö. in Büdingen ist nach den Fest-! Rettungen des Schöffengerichts allgemein bekannt. Nachdem sie erst kürzlich von dem Schöffengericht zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt worden ist, die von der Strafkammer bestätigt wurde, weil sic einer Geschäftsfrau nachgesagt hatte, sie wasche die zum Verkauf besttmmten Fische in derselben Bütte, in der sie die Windeln ihrer Kinder wasche, und es stinke bei ihr, man falle über die Haufen Treck, wenn man in ihr Haus wolle u. bergt, hat sie jetzt einer anderen Frau nachgesagt, man könne vor Gestank nicht in ihr Haus, sie sei halb verfault, treibe Ehebruch und werde dafür bezahlt: sie möge das vor ihr umherlausende Kind betrachten, sie werde wissen, wo es her sei, und verschiedenes andere. In diesem Falle erkannte das Schöffengericht auf eine Woche Gefängnis; bezüglich verschiedener anderer Beleidigungen erschien die Antragsfrist nicht gewahrt zu fein, weshalb die Einstellung des Verfahrens erfolgte. Beide Teile verfolgten Berufung: soweit die Angeklagte nicht überhaupt bestritt, die Aeuße- rungen getan zu haben, berief sie sich auf Verjährung, während die Gegnerin alle Beleidigungen gesühnt wissen wollte. Zur Feststellung, ob rechtzeitig Antrag gestellt worden ist, wurde die Sa che ausgesetzt.
<Bcrid)t*iaaL
„Seit Mitte Oktober bis heute, also etwa 4 Monate, habe ich Scott? Emulsion regelmäßig eingenommen. Ich erzielte in dieser Zeit eine Gewichtszunahme von über 16 Pfund und habe einen ganz vorzüglichen Appetit bekommen. Mein gesamtes Aussehen ist so ausgezeichnet, wie nie zuvor, und ich fühle mich in jeder Beziehung, die Nerven angehl, sehr gestärkt. Scotts Emul-
Zur Hauskur bei
Blasen-'T . «
Nieren- | 610611
Gicht-J.---sö
empfiehlt eich tigilch I Flasche „Wernarzer Wasser“ aus dem Kgl. Mineralbrunnen Brückenau.
Erhältlich In Mineratwasserhandlg. u. .Apotheken. (SS*1/»
Ein täglicher Begleiter.
Nicht nur bei Husten und Katarrh als Folge der schlimme: Herbst- und Winterwittcrung schätzen Tagende in den beruhmu? Wybert - Tabletten ein vorzügliches Linderungsmittel, das kein anderes geeignet ist, als wahres Hausmittel zu dienen, oe nahe noch größer ist die Zahl derjenigen Personen, bei weicne* Wybert-Tabletten im täglichen Gebrauch stehen als außerorden lieh angenehmes Bonbon, das bei anhaltendem Sprechen oet Mund leucht erhält, das beim Singen der Stimme w ohlklang m»; Kraft verleiht, kurz das Unzähligen von Menschen zum tinem behrlichen täglichen Begleiter und Beschützer geworden ist. finden Wybert-Tabletten in Schachteln ä Mk. L— in allen Apotheken. Depot in Gießen: Pelikan-Apotheke, Kreuz2. ts» n
Börse, 12, April. Aif&u fscarti«
" Revision. Dem Vernehmen nach hat Staatsanwalt I Tochter.
Trümpert, der die Anklage wegen Zweikampses vor der Straf- Verlobte: Fräulein Josephine Stenernagel in PiedderShemi kammcr vertreten har, gegen das freisprechende Urteil Revision mit Herrn Ernst Moller in Grünberg. — Fräulein Jenny Meier beim Reichsgericht eingelegt. in Ober-Mockstadt mit Herrn Albert Kal; in Münzenberg.
-r. Ulrichstein, 12. April. Der Dienstknecht Johann D i e tz Gestorbene: Frau Helene Hartmann in Grimberg.— von Alkenhain erhielt heute vom S ch ö s f e n g e r i ch t wegen der I Herr Franz Zobel in Alsield. — Herr Otto Gorr auS Effolderbach am 1. März vorgekommcncn Messerstecherei neun M o n a t e! (in Davos). — Frau Katharine Earl, geb. Rinflshauien, in Bell- Gefängnis. Am 1. März waren die beiden Knechte auf derlmuth. — Frau EUsabethe Hergenröder, geb. Euler, in Diebach a. H. Heutzmühle bei Bobenhausen II, Dietz und Denner, in Wortwechsel I — Frau Marie Grundberger , geborene Knierim, in Alskcld. gekommen, weil Denner behauptete, Dietz habe einen Korb mit I— Frau Bürgermeister Groth in Gelnhaar. — Fran Margarethe Tickwurzel umgeworscn. Der Streit artete zuletzt in eine Schlägerei I Tamm, geb. Bernhardt, Fräulein Marie Hasselbaum, beibe^ in aus. Nachher soll Denner dem Dich angeboten haben, sie wollten I Friedberg. — Herr Moritz Bender in Butzbach. — Herr Karl Orth wteder Freundschaft schließen. Wahrscheuilich hat den Dietz dies I in Bad-Nauheim. — Frau Prof. Klein in Gonsenheim. — Herr noch mehr in Wut gebracht. Er stellte sich, als wollte er seinen I Jakob Engel m Frankfurt a. M. — Frau Eva Heinz, geb. Fuhr,
ihm bei der Rauferei entfallenen Hut ausheben, zog dabei fern I Frau Anna Rübsamen, geb. Gaul, Frau Wilhelmine Schupp, geb.
Taschenmesser und stach dem Denner in den Unterleib. Zum Glück! Dietz, Frau Witwe Biehl, geb. Heidrich, sämtlich in Wetzlar. —
war der Arzt damals bald zur Stelle, sonst wäre Denner wohl Fran Mathilde Meier, geb. Strauß, in Kraftsolms. — Herr Fried-
...... • 1 rich Weller in Niederkleen. — Fran Louise Rau, geb. Schreiber, ' ls. — Frau Eleonore Pfusch, geb. Hupach,
g. Ulrichstein, 12. April. Zum heutigen Vieh markt waren angetrieben: 28 Stück Rindvieh und 215 Ferkel. Tie Kälberkühe'wie auch die Ferkel erzielten hohe Preise. Einleger mürben mit 60 bis 65 Mk. und jüngere Ferkel nut 3o brs 4o Mk. das Stück bezahlt. Bei dem zur Zeit herrsche,rden guten Wetter verspricht auch der morgige Krammarkt gut zu werden.
’ln Ober liessen st Oe’terr. Goldrente . 100.30
8. September v. Js. aui der Fahrt von Wiesbaden nach Franksurt a.M. Vor der Kreuzung der Straße Bad Weilbach- Marxheim bemerkte der Chauffeur Emil Kern einen Lastwagen auf der Kreuzung. Er gab sofort Signale und stoppte, fuhr jedoch in der Meinung weiter, daß der Lenker des Lastfuhrwerks Bernhardt Sachs aus Kelkheim halte. _ Da dies redoch nicht der Fall war, erfolgte ein Zusammenstoß. Das Auto fuhr mtt 35 Kilometer Geschwindigkeit zwischen Pferd und Wagern so,daß das Pferd auf die linke und der Wagen auf die rechte ^otratzen- seite geschleudert wurde. Die Insassen des Autos, der Besitzer und dessen Frau, sowie der Chauffeur kamen mit dem Schrecken davon. Der verletzte Sachs erhielt eine Entschädigung „von 600 Mark, während der Chauffeur Emil Kern wegen fahrlässiger Körperverletzung vom Hochheimer Schöffengericht zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt wurde. Auf die eingelegte Berufung hm erkannte die Wiesbadener Strafkammer auf Freisprechung, da die Hauptschuld an dem Zusammenstoß der Fuhrmann hatte.
— Die Leitung der Frankfurter Theater. >zn Stuttgart behauptet sich das Gerücht, das Generalintendant Baron zu Putlitz mit dem Verwaltungsrat der Franksurt er ^Stadttheater in Unterhandlung stehe wegen Ucbernahme der Leitung beider Theater. Von bester Sette wird einem Mitarbeiter des B. T. versichert, daß Frankfurt bereits vor einem halben Jahre an Putlitz herangetreten sei, daß aber der Generalintendant mit Rücksicht auf den Stuttgarter Theaterneu- । bau und die mit ihm verbundenen großen Aufgaben das Angebot Diebstahl im Ruckfall abgelehnt habe. Es scheint indes, nach einer ^Nachricht aus Frank
ist dem Taglöhner K. B. hier zur Last gelegt. Er wurde anfangs surt, als ob die Verhandlungen noch nicht beendet seien. Man Februar am Bahnhof beobachtet, wie er von einem Fnhrwerk eine I vcd)net sogar mit der Möglichkeit, daß v. Putlitz ncra} vor Be- Laterne wegnahm. Als aber der Fuhrmann die Laterne bermißte, cnbi.jung des Stuttgarter Neubaues aus seiner Stuttgarter Stel- wurde festgestellt, daß der Angeklagte einem Wirt die Laterne zum (ung scheidet. Dazu erfährt das B. T. „von Baron Putlitz selbst, Verkauf angebotcn hatte mit dem Bemerken, er habe sie gefunden, daß für die nächsten Monate bis zur Vollendung des Neubaues Bei der Verhandlung blieb der Angeklagte dabei, die Laterne des Stuttgarter Hoftheaters und der damit verbundenen Neugefunden zu haben und behauptete, der Zeuge, der ihn bei Weg-1 ordnung seinerseits nicht daran gedacht wird, seine Stuttgarter nähme der Laterne beobachtet haben will, sei ihm feindlich, gesinnt, Stellung aufzugcbeii.
weil er ihm auch einmal 6 Monate verschafft habe Da sich seine — Kurze Nachri chtenaus Kun st u. Wissenschaft. Angaben als unrichtig erwiesen, wurde der vielfach bestraste An- Preisverteilung beim Wettbewerb um den Bau des geklagte zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. neuen Schauspielhauses in Dresden hat folgendes Er-
Ein rohes Verhalten gebnis: An Stelle des ersten und zweiten Preises wurden zwei
legte der Fensterputzer PH. B. aus Jrmtraudt, Kreis Westerburg, gleich',e Preise,zu je 5000 Mark verteilt und zwar die Archi- am ersten Weihnachtsfeiertag v. I. in einer hiesigen Wirtschaft tekten Professor Dülfer und. ^roiessor s s o w und Max an den Tag. Der Wirt, bei dem er viel verkehrte, hatte ihm schon Vans Kuhnc; ben bntten Prew erhielt Professor t m ann in der Frühe des Tages fünf Mark gegen Verpfändung emer ui München Für ,e 1000 Mark wurden angekauft die Entwürfe des Uhr geliehen, wobei schon getrunken wurde. Im Laufe des L.ages Baurats Vre Hweger, (Mitarbeiter Architekt Bertholds des kam er mehrmals in die Wirtschaft und chikanierte den Wirt und Diplomingenieurs Peitsch und des Regierungvbausuhrers D u n- die Gäste. Trotzdem er wußte und mehrfach erklärt bekam, daß! gar. Welcher Entwurf zur Ausführung gelangt, ist noch nicht be- am ersten Feiertag das Musizieren verboten ist, bestand er darauf, stimmt. — Die Be r l i ner „Große Oper hat soeben ihren daß das Orchestrioii in Tätigkeit gesetzt werden solle. Als der Wirt Gründungsbericht erscksernen lassen W,r entnehmen ihm, daß das sein Ansinnen zurückwies, wollte er von dem in den Automat gc- Gründungskapital zwei Millionen Mart betragt worfenen Geld seine Zeche bezahlt wissen, was der Wirt aber ab-1 Zweck der Gesellschaft ist, am Kursürsteiidamm eine Oper mit lehnte. Schließlich warf er dem Wirt ein Zweimarkstück hin, großen Sälen und Gesellschastsraiimen zn erbauen -Me Ge,ell- was dieser mit dem Bemerket behielt, er möge ihm die noch I schäft ist ferner, wie es in dem Gründungsbericht heißt, befugt zum restierenden drei Mark geben, er bekäme dann seine Uhr und möge I Betrieb von Restaurants, Caf6s, ^.Heatern, Konzerten und sonstigen die Wirtschaft verlassen, um diese überhaupt nicht mehr zu be- Sckmu- und Ausstellungen, sowie zur Beteiligung an anderen treten. Er fing nun mit dem Wirt Strett an, belästigte die I Unternehmungen.
Gäste, stieß Tische und Stühle um, daß die Gläser zerbrachen, ---— ■ ■
warf mit Bieruntersätzen und ergriff ein zuvor benutztes Luft-
gewehr, mit dem er auf die Straße eilte und zerschlug es. Als h;.fnr mnr.rif R«r1PnSpn orrf;rPT
er die Stücke dem Wirt auf das Büfett legte, forderte dieser den (tvur d'orm und oH« unter Met
.Angeklagten auf, das Lokal zu verlassen. Er weigerte sich aber übernimmt die Nedakti^ dem Publikum gegenüber keinerlei und schlug eine Erkerscheibe ein, so daß der Wirt ihn nut Hilfe Verantwortung.)
der Gäste gewaltsam aus dem Lokal entfernte. Vor der Wirtschaft! Der Mann an der Ecke.
skandalierte er und schoß mit einem Revolver, wobei er Wirt und bic Sonn scheint, ob es regnet,
(Säfte bedrohte, bis schlictzlich die Polizei einschritt. Dos Schölsen- ™ bft ich ihm begegnet
geeicht erkannte wegen Sachbeschädigung aus dre und wegen ülu, ftohe Älter
Hausfriedensbruchs auf zwei Wochen Gefängnis und bildete daraus Kinnd vor seiner Ladentür
eine Gesamtstrase von oier Wochen. Der Angeklagte socht das! im «sackend Sut lm Gnick
Urteil unter Berusung aus sinnlose Trunkenheit an. Tas Be-1 S-» ™ mit krftschem Blick rusungsgericht war aber der Meinung, ein solches Verhalten münc Näh'
exemplarisch geah.tdet werden. Das Urteil wurde mit.ber Mah- Äamdwa ein LÄchm säh
gäbe bestätigt, dast bezüglich der Sachbeschädigung nicht eine ein- '5r8CnDIBO ctrt ~lcoo,,n
heitliche Tat, sondern zwei Straftaten vorlicgen, bei dem Straf- Hat er eine ausbaldowert,
maß behielt cs aber sein Bewenden. - War sie auch gar bald erobert;
D«e böse Hmiae Selbst die Kälte, winterlich,
' ö B 1 War ihm niemals hinderlich.
Hand im Sack und Hut im Gnick Stand er da mit frohem Blick — Ließ sich seine „Foiß" erfrieren — Tat sich nicht vom Trottoir rühren. Mer Frühling ist es jetzt, Was ben Kavalier ergötzt.
Steht mit lust'gen Blinzeläuglein Und mit rundem Schlemmerbäuchlein Wiederum vor seiner.Tür, Als ber Schulstraß schönste Zier. Hand im Sack und Hut im Gnick Schaut er nun mit frohem Blick Auf die Winterszeit zurück--
Steht und steht in einem Stück.
Suchet nicht nach Blumendüften, Kienbaum und Frühlingssträußchen: Nur die Nase will et lüften — Gebt ihm doch ein Schildwach Häuschen.
— Das Programm des d e il t s ch - a k a d e m l s ch e n - . , r - , .. o , .... e... nmpia, das anläßlich des hunderljährigen Bestehens der
Schulen, sowie zur Anichastung von Lehrmitteln für «ime ^er|jner nnll)et|itnt vom 26. Jnm bis 3. Juli 1910 veranstaltet Volksschulkinder bewilligt. Tie Verteilung der Summe er- werden soll, sieht jetzt lest. 911» Sonntag dem 26. Juni findet am folgte durch da? Kreisamt Friedberg und zwar entfielen auf dem Langen See bei Grünau eine A k a d e m r s ch e R u d e r- Altenstadt mit Engelthal 140,13 OTf. BiideShenn 137.31 ML, «e g a H; 21n, ^onn.a^ dem ^3. “J
Burg-Gräfenrode 55,11 Mk., Dortelweil 80,10 Mk., Grotz« Z^ortplah der Berliner Hochschulvereinigung am Kurfürstendamm Karben 163,02 Mk., Harheim 132,45 Mk., Heldenbergen oehl. Es fo'nmen dabei zum Äustragt Turnerische Wett-
170 K2 2)!k., Höchst a. d. N. 57,09 Mk., Holzhausen 108,15 2stk., kämpie, sportliche Wetlkämpftz, ein akademisches Lawn-Tennis- Kaichen 66,96 Mk., Klein-Karben 107,67 Mk., Kloppenheun Turnier unb ein akademisches Fcchtturn.cr.____
36,72 Mk., Massenheim 45,93 Mk., Nieder-Erlenbach 95,10 Mk., Nieder-Eschbach 90,12 Mk., Ober-Erlenbach 125,58 Mk.,
Öber-Eschbach 87,33 Mk., Oberau 33,84 Nlk., Okarben Wiener-Neustadt, 12. April. ,Der Flieger Et rich 92 55 Mk Vetterweil 63 94 Mk Rendel 92,67 Mk., Rod- unternahm mit seinem Eindecker, dem ersten öiterreichisck^r Her- W - K?. 201.96 Mk' R°d-nb°ch -- 24 Mk.. R-mmc..
Hausen 30,12 Mk., Starnrnhenn 93,84 Mk., Steinbach 3—5 Meter Höhe bei einer GesckTwindigkeit von 80 Kilometern
Portugiesen Serie I<.~ —•— Portugiesen - „ III . 66.50 4’/?% rass. Staatsanl. 1905 100.30 4'/27o japan. Staatsanleihe 98.60 47a Couv.Türken von 1903 94.70 Türkenlose . . . . ■». r. 178.00 47g Griech. Monopol-Anl. -v 49.50 47» äussere Argentinier.: .1 91.50 3°/n Mexikaner . 69.80
ecottB Emu Ist on wirb von un« anfl|d»ltefclid> tm großm oertdittt a»b |W«r nie losc noch Ärwichl obtr Man, 'andern nur in uerütgelten Originalflalchen m ftaiton mir unterer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott il iBorone, ®. » tz. £)., (vrautlurr a. M ...
Bestandteile: fteinfler WtebtjtnoK'ebertrtn )5o,o, vttma »Ingertn MA unttrvboSohortgsaurer ffalt *,8. unlevplio6Dborig’aure8 Natron 2,0, pulv. Zragfl''- 8,0 feinster arab. Summt pulv. 2,0, beflllL ilBafier 129A Slkohol 11X) v>*riu aromatische (5mulfion mit Mondel. und CniiltkerioSl le i Trovten.
3'/,7o Reichsanleihe 3°/n - -w do.
37,7» Konsols
37o - do.
3',Hessen .
47,7» Chinesen 100.00
r*-. Aktien:^
Bochum Gass . -„ftr. er;: ^b.4U
Buderus E. W. •*•.<* . r09.10
Tendenz: fester. Berliner
( anada E. B. . . . Darmstädter Bankd. Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . -.
Ten-lenz: fest
Höchste Schlachtviehpreise in F r a n k i il r t a. 9)L
Flestchpreise iu Gießen
Ochseu
Kälber Schmeiue
50 Hg. Schlachtgewicht 80-85 'Mk.
Kg. Schlachtgeiv. 95-100 Pi.
7, „ „ ti8-70_„_
7, Kg. 76-84 Pfg.
'/, , 80-84 , '/r v 80-96 „____
Getreidepreise in M a n n h e i m
Brotpreise in Gieße n
Bekni
In unieiem Heng <par* und Tlnlehnsl^ 'ragen, dag 9hfolQii§ ß aurgelchjcden nnd an sei »u Birklar getreten iÜ.
2ich, den 11. A
KM
ÄMesenh^ Ä W iÄ Sssi
A Majestät kS-KS ^$,3
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Tie von den W trehing benutzten Mi zwischen Lchützenhauß Wee-ZchlitzenhausL
-tjc übngen Wag regten Leite der st SS. lchter Mgen xrieb direkt rhen der
Wagen, die nach fahren, dürfen dre tfflt
Zmiderhandlunge' M 2 A. 2 der Ltädt
Gießen, den 12. Gußhcrzog
Petr.: Anwesenheit in Gießen. '
Freitag den für jeglichen Verkeh Reiter, Radfahrer) g
Tie Absperrung Straße nach Mgen, zierplatzes, nach Ml südlich ’Siefctf, nad) L
Snterqje ber ber Öffcntlidjen Sichers das nachdrücklichste, grenzen zu halten, und ^Mrderhandlungen au' 12. August 1887 bett.: durch Zivilpersonen, b
Gießen, den 12 Großherzogi
?'c ^lieierimp der ‘ioutao be» 9- a,
Grvßh.
» halbes zur N !*b( J"c ^»tigern, Sir"f 3. J!, ®i Xja (Sfofcr J Ai! ,, 51
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