Ausgabe 
14.9.1910 Zweites Blatt
 
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bahn am Himmel ab.

ausgeführte Stellungswechsel, daß in den Batterie- ünd Ab-«Regt. Nr. 4, unter Verleihung deS Charakters als Major, mit teilimgSvEnben den Sommer über energische Dunkelstu di en ^Erlaubnis zum Tranen b.RgtS.-Uniform, Frhr. v. Hirsch. 5SÄ ÄJÄÄ JMWt.'ftw »m*^**«.*,ut 'Geschütze, für die bis zu vier Pferde als außer Gefecl)t gesetzt der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Großh. Art. bezeichnet waren, sicher, wenn auch langsam weiter nach Varn Korps, 1. Großh. Hess. Feld-Art.-Regts. Nr. 25, Schul' gebracht werden. Die Kaltblüter derschweren Artillerie des (Heinrich), Zeuq-Hauvtm beim Art.-Depot in Mainz.

Feldheeres" standen dem leichteren Zugmaterial der Feldkanonen J'?Lf" 7 m «VLmA ... *

in der Leistmigsfähigkett nicht nach. Der - militärisch - schlecht Regt^-Aerzten ernannt unter Beförderung zu Oberstabsärzten teste Voden hat nirgends verhindert, daß die vier, Mr Erschütterung! Dr. Brüning des III. Bats. 1. Nass. Jnf.-Regts. Nr. 87, der roten Stellung so notwendigen Mörserbatterien völlig be- bei dem Jnf.-Regt. Bremen (1. Hanseat.) Nr. 75, Dr. N a m- rochmmgSgemäß in ihren $ofthonnt eintrafen. In die Kategorie p g l d t des II. Bats. Leibaarde-Jnf.-Regts. (1. Großh. Hess > der schweren Bombe wird auch der neue Typ des Ballon- 1r r s Q ,, , k 7

geschützes zu rechnen sein, von denen es zwei auto-montierte ' f ' --othr. Jns.-Regt. Nr. echer,

Vertteter gab. Außer mit starken Panzerschilden waren diese Stabs- und Abteil.-Arzt der I. Abteil. 1. Oberelsass. Feld- Kanonen noch durch die Mitgabe von Kriminalbeamten in Art.-Regts. Nr. 15, bei dem Leibgarde-Inf.-Regt. (1. Großh. Zivil geschützt, die unnachsichtlich jede Platte konfiszierten aus Hess.) Nr. 115 sdieser vorläufig ohne Patents. Zu Bats.° der sie einen Amateur-Snapst-ot der streng geheimgehaltenen! «.i.,, £ ' v

Konstruktionen vermuteten. Nur ihr Schuß war nicht zu t>er» r^cn ccnannt unter Beförderung zu Stabsärzten: Dr. decken. Auf bis viele hundert Meter zeichnete sich seine Raketen-10 h r beim H-eld-Art.-Regt. Nr. 72 Hochmeister, bei dem bahn am Himmel ab. III. Bat. Jnf.-Regts. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118,

Die beiden Ballons selbst haben nach Angabe der Ober- Dr. Bischoff beim Niederschl. Train-Bat. Nr. 5, bei dem

Tamini von. der Internationalen Opera Co. London ist als Mitwirkender gewonnen. Die Friedberger fürstlichen Gäste werden dem Konzert im neuen Konzert hause beiwohnen.

d. Mainz, 13. Sept. Zur Gründung eines Caf6ti er-'V er eins für Hessen hatten sich Tjeutc hier Kaffeehausbesitzer von hier, Worms, Gießen und Bad-Nauheim eingefuuden. Der Verbandssekretär des Ver­bandes der Kaffeehausbesitzer Deutschlauds, Radekt. Son^ mer-Berlin, der Präsident des Verbandes, Polt-Berlin, hielten über die wirtschaftliche Lage des deutschen Kaffees Hausgewerbes und die Notwendigkeit des Zusammenschlusses mit großem Beifall aufgenommene Vorträge. Der Verband, dem 35 Vereine in Deutschland angehören, ist bestrebt, die Schäden und Mängel innerhalb und außerhalb des werbes zu beseitigen, die wirtschaftlichen Verhältnisse inner­halb des Gewerbes zu heben und zu fördern. Er ist kein Gegner des Gastwirteverbandes, sondern will mit diesem gemeinschaftlich vorgehen. Die Gründung eines hessischen CafetterEereins wurde einstimmig beschlossen und An ton Ca sperlick von hier zum Vertrauensmann gx-, wählt. Die endgültige Vorstandswahl erfolgt später. Zum Sitz des Vereins wurde Mainz bestimmt. Eine große Arte zahl Glückwunschtelegramme zur Gründung des hessischen Vereins liefen aus anderen deutschen Städten ein.

x Wetzlar, 14. Sept. Heute beginnen für sänck liche Landschulen des Kreises Wetziar die Herbste f e r i e n.

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 13. Sept.

Wegen Uebertretung des Wandergewerbesteuergesetzes erhielt der Handelsmann L. L. von Homberg a. d. Ohni zwei Strafbescheide in Höhe von je 15 Mark; auch sollte er die vorenthaltene Steuer nachentrichten. Der Strafbescheid legte ihm zur Last, er habe außerhalb des Gemeindebezirks seines Wohnortes ohne vorherige Aufforderung bei Privatpersonen Bestellungen au; Waren aufgesucht, ohne dieses Gewerbe bei dem Finanzamt angc- meldet zu haben und ohne in Besitz der vorgeschriebenen Beschei­nigung über die entrichtete Wandergewerbesteuer zu sein. Der Angeklagte bestritt, als Hausierer in Betracht zu kommen, da er nur Muster bei sich führe, ein Wandergewerbeschein sei deshalb nidn erforderlich. Er legte ferner ein Notizbuch vor, in dem sich etni von seiner Hand geschriebene Aufforderung befindet, er mögti bei ferner jeweiligen Anwesenheit in den Ortschaften Nachfragen ' ob Waren zu bestellen seien. Es folgen dann ortschaftsweiit hunderte von Unterschriften. Das Schöffengericht nahm an, bet Angeklagte habe die Unterschriften gesammelt, um die gesetzlich^ Besttmmungen zu umgehen, wenn sie überhaupt als echt in Bettacte kommen und verurteilte den Angeklagten zu den in den Sttm- ' bescheiden angesetzten Strafen. Er erhob Berufung und brachte neben seinen früheren Ausführungen vor, es handle sich in W \ Anzeige nur um zwer Fälle, wo er in Wirtschaften Bestellungen entgegen genommen habe. In beiden Fällen sei er zuvor aU Gast in den Wirtschaften anwesend gewesen: es sei ihm dann gesagt worden, er möge bei seiner nächsten Anwesenheit vorsprechen, jj einem Fall schien es richttg zu stehen, während sich im andenß Fall der Zeuge nicht mehr ermnern konnte. Der Angeklagte gab! Su, bei einem großen Teil der in seinem Notizbuch stehend^ Leuten tvegen Bestellung von Waren vorgesprochen zu Habers Von einem Teil der in dem Notizbuch verzeichneten Leute tourte angegeben, sie hätten unterschrieben, ohne zu wissen, was si« unterschrieben; andere haben auch unterschrieben, weil schon Diele Unterschriften dagestanden hätten und wieder andere haben dem Angeklagten zu Gefallen getan, weil er nach seiner Angate sonst nicht mehr hätte kommen dürfen. Die Strafkammer setzte die Verhandlung aus, um der Staatsanwaltschaft Gelegenheit zur besferen Aufklärung der Sache zu geben.

Eine Beleidigung im Gerichtssaal ist einem Rechtsanwalt zur Last gelegt worden. Er hatte cn Schöffengericht die Verteidigung eines hiesigen Kaufmanns geführt, der angeklagt war, der Ehefrau des Wächters R. R. in Trete den Vorwurf des Diebstahls gemacht zu haben. Frau R wer bei einem früher hier wohnhaften ledigen Arzt im Dienst und te yfnmnn in Erfahrung gebracht hatte, daß man sie M Ehebruchs für verdächtig hielt, teilte er dieses zur Charakterisierung der Klägerin dem Anwalt mit, der die Sache dann auch in tel Verteidigungsrede vorbrachte. Als ihm der Gegenanwalt währet der Beratung des Gerichts Vorhalt inachte und ihm erklärt?! er hatte diese Aeußerungen besser unterlassen, erklärte er:M klagen Sie mich, ich verzichte auf § 193." Frau R. erhob gegej den Anwalt Privatklage, weil er in seiner Verteidigungsrede aus*! aeführt hat, man könne eine Frau, die im Ehebruch lebe, niÄ; o schwer beleidigen und »veil er die Aeußerung, nachdem sich M Gericht aus dem Sitzungssaal entfernt hatte, in' einer Unterredung! mit dem Gegen anwalt aufrecht erhalten hat. Das Schöffeng erieft» billigte dem Angeklagten den Schutz des § 193 in beiden Fälle« ' SU und sprach ihn frei. Das von der Strafkammer bestätigte Uttest wurde aber in der Revisionsinstanz, insoweit es sich auf di- Aeußerring während der Beratung bezog, aufgehoben und tun uochmaligen Verhandlung in die Vorinstanz znrückverwiesen. & Angeklagte bestreitet, während der Beratung die in seiner Vcv teidrgungsrede vorgebrachten Aeußerungen wiederholt zu haben, er habe vielmehr die Worte:Verklagen Sie mich" usw. inbezuz auf feine Ausführungen in Anwesenheit des Gerichts getan, während der als Zeuge ausgetretene Gegenanwalt eidlich bekundet, Aeuß^ung sei wiederholt worden. Da ein anderer Zeuge es füj ausgeschlossen hielt, daß der Angeklagte die Aeußerung wiederholl hat, wurde die Sache zur weiteren Beweiserhebung vertagt. '

Gerichtssaal.

[] ©Urbnr g, 13. Sept. Wegen Lotte rievergehent verurteilte heute die Strafkammer einen Loiterie-Kollekteur ouS Straßburg, der in der Gladenbacher Gegend dort nicht erlaubte Lose absetzen wollte, zu 1 2 0 M k. G e l d st r a f e.

lertungv oll befriedig t". Besonders hat sich General von H. Bat. Leib-Garde-^ns-Reats (1 Großb Leff l Nr 115 Mackensen, nach anfänglich toeiliger guter Meldung seines M. 3,1 o t,' L *, .. ? , * r r,

ein zutreffendes Bild der Lage bei Rot machen können, da die IAffistenzargten befördert die Unterärzte. Seiler beim drahtlosen, ohne Chiffer und Kode gegebenen Parsevaldepeschein Inf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, bei seinen Telefunkeustationen anstandslos aufgefangen werden o. Holly u. Ponientzietz beim 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. konnten. Von den acht Motorzhlindern des (roten) P. 1. stteikte Nr. 168 sdieser unter Nersekuna rum "eib-Draa ^weat am ersten Tage in der Marienburger Regent» ein solch 12Jr7x n 9 ? o 9?

und zwang das Luftschiff - materialschonungshalber - zur A Großh. Hess.) Nr. 24]. Ernannt: Zum Oberleutnant: Landung im feindlichen Hafen; woraus zu ersehen ist, daß sogar >Plstör (I. Darmstadt), Leutnant d. Nes. des Garde-Drag.- in der Lufttegion der Krieger vor diesem dunklen Schreckgespenst Regts. (1. Großh. Hess.) Nr. 23; zum Leutnant der Nes.: der Friedensschlacht nicht sicher ist. Zu dem, einem Potsdamer Querfurt iMeickede) Vireseldm des 1 Nass ^ns -Neats Drosessar nntnrftcUttn brajtloien Unwetter-Warnnngsbienst an X rast, » tt't ; ro L m

die beiden feindlichen Luftbrüder kam'es in den drei Manöver-1 versetzt. Gahde des III. Bats. Jnf.-Regts. Prinz

tagen nicht. Es regnete zwarLand", von Gewittemeigungeift Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, zur Kaiser-Wilhelms-Aka- blieb die Atmosphäre jedoch frei. demie für das militärärztliche Bildungswesen, Dr. Rieck,

Ganz vorzüglich) müssen sich, wenn man die himbeerfarbenen Stabsarzt an der Kaiser-Wilhelms-Akademie für das Militär- S « r r SMl'a t X I Mdungsw°s-N, als Bats,Arzt zum III. Bat. 1. Nass,

ken des Grafen Arco bewährt haben. Ihr Heller singender l >oUi.°-aiegiv. Jtr. 87.

Ton soll immer klar und deutlich aufzunehmen gewesen sein;! ** Eisenbahnrat. Die Verordnung vom 7. April ihre Abstimmbarkeit verhütete das wahllose Jneinanderverschmelzen 1897 und 17. Juli 1907, die Wahlen der Großherzoalich der von verschiedenen Befehlshabern aufgegebenen und den Aether Hessischen Mitglieder für den Rerirkseisenba bnra t durchdringenden Depeschen. Unsere Telegraphen-Bataillone haben f L . . -ö e zirrseis en d a h n ra t zu

es gerade auf funkentechnischem Gebiete zu hoher Vollkommenheit r5^ankfurt a. JJ. betreffend, ist durch eine Verordnung vom gebracht. Material also und Bedienung wetteifern ,in der Lei- August d. I. insofern geändert worden, als für die Folge stungsfähigkeit. . die Mitglieder und deren Ersatzmänner anstatt für 3 Jahre

«»8r$y» s,* -»3-6"". r ->»

(Graudenzer) Bataillon des Majors Hoebel hat am zweiten Sage tIoncn Sewahlt werden. Dies güt auch für die zurzeit am Oberländer Kanal geradezu einen neuen Rekord im Feld- gewählten Mitglieder des BezirkseifenbahnratS.

brückenwesen aufgestellt und ist dann in der Nacht seiner 35. Divi- ** Gottesdienst für Taubstumme Am non mit Sturmkolonnen und Scheinwerfern ein treuer Helfer 18. September findet in Lauterbach, nachmittags um fPhr ^AvVtr... .... 1. .... . 3 Uhr, im Konftrmandeusaal an der Kirche Gottesdienst

mit dem roten Kragen und den blitzenden Knöpfen den einzelnen \ma^ Mittellose Taubstumme werden gebeten, sich Mann wie ganze Abteilungen, einem dicken Klex ähnlich, imPur Grmngung eines Ausweises für Fahrpreis-, Gelände wetthin sichtbar machten, verschwindet heute das schlichte ermaßigung an Oberpsarrer Muller in Lauterbach Ku Grau, wie ein gut abgelöschter Tintenfleck, schon auf kurze Ent- Wenden.

ferramgen. ?lm auffälligsten ist diese Beobachtung bei der Ka- * Einen Hühnerpark, der hauptsächlich der Eier-

RitzbZe? ÖZtoiSn"«h' ^^^-zucht. und

und auch den Allensteinern weißen Dragonern hatte die entschei- Vogelschutzverem zu errichten. Eine derartige Einrichtung dende jBekleidungsinstanz die hellblaue Montur belassen. Schwierig- 'väre um so mehr zu begrüßen, als ja eben die Fleischpreise ketten wird bei den verAwindend geringen Unterschieden in der so hoch sind, daß man sich da§ Fleischessen bald abaewöhnen sch"7ga^San'fin^AuS J?«re >7» °°rsichcrt daß man tnnner gute,

9himmer, ja über Waffengattung zu orientieren Auch wird zu ®lcc von bekäme. Man brauchte nicht für teures -wünschen fein, daß die vorläufig von den Milttärschneidern be- mitunter recht minderwertige Ware vom Ausland zu fi^^^böhung des Offizierwaffenrock-Preises beziehen. Aus diesem Gebiete ließe sich in Deutschland noch Ä"'. r"OfÜL?sOS ®cb b-'".Lande erhalten Zuschneider, die das Feldgrau zum Durchdrücken einer Lohn- un^ Q^§ gutes Nahrungsmittel auch dem

fteigerung benutzt haben, fürs neueeinerlei Tuch" bald wieder geringen Manne mehr zugänglich würde. Durch die sich bttliger arbeiten. immer mehr steigernden Fleischpreise wird gar manchmal

na(^ den Eiern gegriffen. Wollen wir hoffen, daß das

AttS Statt und Land. Werk gelingt und bald in Tätigkeit tritt.

Gießen, 14. Sept. 1910. . eih gestern, 13. Sept. Der Turnverein von 18V3 be-

Bom Manöver. Pl59 ^nntag fein Ab turnen, zu dem sich außer einer statt-

A r^* ruc.a_.Lf t r . v, , bcheii Anzahl auswärtiger Turner eine zahlreiche Zuschauermenge

gesttige Gefecht bei Sukels, westlrch Fulda, wickelte emgefunden hatte. Das Turnen ging flott von statten, besonders f'ch zremnch einfach und rasch ab. Die aus der Schön 6"!, gefielen die Freiübungen. Auch an den Geraten wurden sehr heranz^iehenden Truppen ftürmten gegen 11 Uhr. Durch '^ne Uebungen gezeigt. Nachdem Gauturnwart Will-Gießen noch Ar>- und Umgehungsmärsche hatte sich der eigentliche Kampf etn,9f Turnspiele hatte aufführen lassen, die ebenfalls Beifall hinausgezogen. Gestern, Dienstag, hatten die Hessen Ruhe- «Äs (Kn er5LelteJlz bantte .2chrer ^otz zu- hon Eichhorn, der Korpskominandeur, um an dem interes- kern Platz vorhanden sei, ein für allemal der Boden entzogen sei. sauten, aber sehr anstrengenden Gefecht bei Stangenrod! von ihm zum Schlüsse ausgebrachte Gut Heil galt Gauturn- teilzunehmen. ^chon früh um 4 und 5 Uhr rückten die '^vrt Will. Dieser dankte für die ihm zu teil gewordene Ehrung beiden Parteien aus ihren Quartieren. Die 41 Brigade ^'vahnte die heutigen guten Leistungen und führte aus, daß der unter Generalmajor von Reppert rückte aus Gießen Großen- Luu"' 'l$ n.vls fühlen muffe, ein Glied der deutschen Turner- Eta LLmL""" S eMng.Jfi.n, Ä1

^tfuen/ Burg-sGemunden in aller Frühe verlassen und hatte (Turnwart des Gießener Männerturnvereins) unter lleberreicfnnin Grunberg, besetzt. Die 42. Brigade einer kunstvoll ausgeführten Ehrenurkunde zum Ehrenmiwlied wurde von Generalmaior von Doringshofen besehe ®ei6 öl1^ ^»6^11 dem Verein seine Kräfte wie

ligtt ^zhre sehr günstige Verteidigungsstellung war ver- b^her zur Verfügung zu stellen. Nachdem noch am Abend wohl- stärkt durch 63er Artillerie und Maschinengewehrabteilung, ^wnuben gestellt waren, vereinigte ein Tänzchen die

konnte aber dem heftig andrängenden Feind nicht ftanb^ S ^rems nebst den größten Teil der am Tage er- halten und zog srch gegen Merlau zurüF Nach der totiE Q n a fh f® « n f «

erfolgte noch ein Verfolgungsgefecht gegen Mücke Erst Ö ? $ $ ° °2r V 131 Unsere Gemeinde erhält

um 3 Uhr war dieSchlacht" zu Ende und die Fuß rup^ k ° ^^tte Wasserleitung; sie wird

rückten in die Bünakch die Blauen nach gtuweTtenrob » hn2cfci>Ioffe1'-

dre Roten nach Grünberg Artillerie und ^Kavallerie stu u ° rgeru , 13. Sept. DreFeldbereini- bezog Notquartier. U11ferer Gemarkung sind nunmehr

* wlfVhPrn'gebildeten Grundstücke wurden den

Veränderungen im 18. Armeekorps. Zumst ^W^en.

überzähligen Major befördert der Hauptmann Petzel beim O Sept. Seit vorigen Freitag ist der

Stabe des 1. Nassauischen Feld-Artilleri-.NegimentS Nr. 27 d^auartieft ^nb un hiesigen Schlosse

Omnien. Zum überzähligen Hauptmann befördert keJ manötietie£enb"n Se t bert

Oberleutnant Stuhlmann im 2. Nassauischen Feld-Artillerie- berg und Münzenbera^ fton ^Wn Grün-

Regt. Nr. 63 Frankfurt. Ein Patent ihre? Dienstgrades ver- x $ a b-9?n u h p i m 15 r- m m U-hen: dem Hauptmann und Batt.-Chef Wolfs im Fuß.- Kirm es/das Saisonschlutzsest^das naG

Art.-Regt. General-Feldzeugmeister (Brandenburg) Nr. 3, dem Sommerarbeit der Einwohnerschaft awch das m Hauptmann und Komp.-Ches Gehre im 2. Nass. P,on.-Bat. wieder in Hülle und Fülle bietet, wird dieses Fabr . ?

Sic. 25, dem Hauptmann und Ver,valt.-Mitglicd Freiherrn und 9. Oktober abgehalten. Der Blumenpflea e v. Holzschuher bei dec Pulverfabrik bei Hanau. Ver- ''Schulkinder wird in unserer Stadt besondere :

fefet: Haß, Oberlt. im Füs.-Regt. v. Gersdorff (Kurhess.) geschenkt. Der Ausschuß für Blumen-

Nr. 80, von dem Kommando an der Kriegsschule in Metz Avfvttaniwn h'?sigen Schulen '

Phöben und unter Besörderrmg zun, überzähl. Hauptm. in nwnate verteilen 5 ber ssommer-

das Oldenburg Jns.-Negt. Nr. 91, Schreiber, unter Per- ^nd Verschöne^n^vsteins chiche /ur-

m S a,S ^"Pi'imnn, in das 5. Großh. möglich ist. Die bestentwrckelten Pflanzen^ 8enÄ dielen

H-N. Jnf.-Regt Nr. 168, der Zeug-Obcrlt. Dubian beim Tagen prämiiert und mit wertvollen^Preiseii bedacht i Art -Depot m Neu-Brefiach, Verwalter des Neben-Act.-DepotS Im Kur hau le weilte gestern abend ein beliebter all- . tn Efrmgen, zun, Art.-Depot in Mainz, Bail, FeslungSbau- lahrllch wiederkehrender Gast^ Robert Kothe, der be- hauptm. bei der Foriifikation in Mainz, zur 9. Festunqsinsp, Münchener Künstler, sang wieder altdeutsche Volks- der Feflungsbau-Lt. N i ck l a u S bei der Fortifikation in Mainz, 618?!*» Achtungen Mr Laute und erntete reichen 1

rum Jng-Komitee. Den Abschied bewilligt den Hauptleuten: Gronst ^rlavelle 5"k stkerlonzert der !

wandern und Reisen.

q. n n ® e r ^6.. Gießen iwtervahm feine 6. diesjährig! ^er£,,§roa.!}\eri*nJ ivieber nach dem hohen Vogelsberg, $c,r ^"bzug führte die ^.eünehnrer (rund 30 an der ^ahl) nadi ©tocfbctin. Uni den l'/fftündigen Allfenthatt dortselbst nicht "wrschierte mmi durch das anmutige Nidder al über Selters nach dem malerisch auf mächtiger Basaltkupte llegendeii Ortenberg, uni von hier die Vogelsberg-Bahn uncä ^.cnu^eiL In anhaltender Steigung führte der Weg «.näi-ks/^,^Ä^L"^.^^dstraße, teilweise recht unbequerneil tuo lunn auf das weiß-rote Baiil'

- beSf n.lt)ri9en Prof. Bender in Frankfurt, stieß, da

die Wanderer auf eine lange Strecke begleitete. Eine überau Anblick, ^"^^mig bietet dieses weiß-rote Band. Reizvoll Ausblicke tu die Taler, namentlich das liebliche Seemenbachta Gebirasbabn ^"^^^en, Höhen, sowie die vielfach gewunden ?pnb übPrSfPn sSrlS EUugemale überschritten wurde/boten sich den ubenaschteii Blicken dar, wahrend von fern her traute Be« kannte, wie Bilstein, Hoherodskopf, sowie Taufstein mit dein durch°Wald undflinfl c§ bei bellem Sonueuichü" na* h.rn k ^Ov^i a" salüreichen Hulweibeu über Ober- taMmen nach bein hochgelegenen Hartmanns Hain wo di« Lchmalbachlche WirisehaÜ die Wanderer zu gastlicher Einkehr einlud. 3i. Harima-mShain, bas als Höhenlulckuror ehr ,*

rvurbe and) der .Rnrvark", der übrigens febr bübfd) anaeleal i* Äratb beüdrHa^^gin r ."Wasserkunst" befug,

qeuuijieno vepchttgt. 9tach gelingender Stärkuna ersolate bei

Wanberuna" b^rdes höchsten VunkieS bei- Henri,w> h.J Sr^l<n^ercI)en()niuer Hohe, die nur zum Teil Ferublickt aeiiffoi iftUrCn'eiaU9ihrtecbf^ "nb bcv |cil(,crincHolzlurm niebed neunen t|t. Der Abstieg führte nach Verlassen des weik-roleiß LauoeS zum Teil die Obenvakdstraße entlang nach Hochwald meer Rast ^ziele der Wanderung, wo^.n Hotel?um A mcci Rast bis zur Heimfahrt gemacht wurde. 1 6 0 1