Ausgabe 
14.9.1910 Erstes Blatt
 
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uftir Gift legen läßt. Nm diese Maßnahme,: recht wirksam machen, empfiehlt es sich, daß möglichst alle in Frage kommenden Grundstücksbesitzer gleichzeitig in derselbe Weise vorgehen. Hunde, Geflügel usw. sind von den mit Gift versehenen Stellen natürlich sernzuhalteu.

** W ahres Geschichtche n. In einem hessischen Dörfchen fragte kürzlich ein Geistlicher seine kleinen Zög­linge, nach den höchsten Feiertagen. Einer der kleinen, rotbäckigen Schar antwortete nach kurzem Besinnen mit strahlenden Augen: Herr Pfarrer dieKirmes". Man kann sich denken, welche Lachsalven dieser Antwort folgten, ob­wohl sie von dem Standpunkt des kleinen Burschen aus betrachtet gar nicht so falsch war.

L. Friedberg, 13. Sept. Der Vorsitzende der obersten Schulbehörde, Geheimerat Süffert lind Geheime Obcrschnl- rat Nod nagel besuchten gestern das Gymnasium und die Realschule, ließen sich das Lehrerkollegium vorstellen und verweilten eine Zeit lang in einigen Klassen. Hierauf besuchte Geheimerat Süffert die Direktoren der verschiedenen hiesigen Lehranstalten.

)( Aus der Wett er a u, 12. Sept. Die Aktien- Zuckerfabrik Wette rau beginnt am 28. Sept, ihre Winterkampagne. Ter vorzügliche Stand der Zuckerrüben- selber läßt eine sehr gute Rübenernte erwarten. Was! vielleicht infolge des vielen Regens an Zuckergehalt fehlt, wird die Menge ersetzen. In Kleine Karben wurde der Bau eines zweiktassigen Schulhauses beschlossen.

8. Offenbach a. M., 13. Sept. Die Stadtverord­netenversammlung nahm heute in Sachen der Fleisch- not einstimmig einen Antrag an, der eine Verschmelzung der beiden von der nationalliberaten und der sozialdemokratischen Stadtverordnetcn-Fraktion gestellten Dringlichkeitsanträge dar­stellt, und wonach die hessische Regierung ersucht werden soll, int Bundesrat zur Beseitigung der Fleischnot für die Oeffnung der Grenzen für die Einfuhr von lebendem Vieh, Aufhebung der Einfuhr von geschlachtetem Vieh, Fleisch- und Wurstwaren ent- gegenstehcndcn gesetzlichen Bestimmungen, Aufhebung, bezw. Er­mäßigung der Zölle auf Getreide und Futtermittel und Ermäßig- ung der Eisenbahnfrachtsätzc st'ir Vieh und Futtermittel zu wirken. Der zurzeit noch beurlaubte Beigeordn. Walter tritt nächsten Montag seinen Dienst wieder an. Um zu verhindern, daß er auf die Untersuchung der Kanalaffäre und auf den Gang der gegen ihn wegen der Baupolizei eingeleitetcn Untersuchung irgendwel­chen Einfluß aus'zuüben vermag, wurden chm das Dezernat über das Kanalbauamt und über die Baupolizei abgenommen. Ersteres wird Beigeordneter Eißirert, letzteres Beigeordneter Rech weiter- führcn. Die Stadtverordneteiwcrsammlung stimmte ferner dem Beschluß des Bau- und des Versassungsausschusses zu, dem Dr. ing. Heyb - Darmstadt die Ausarbeitung eines generellen Pro­jekts für den Umbau des K a n a l n e tz c s , sowie die Aus­führung des Projekts zu übertragen, der die volle Verantwortung zu übernehmen hat. Bis zur Fertigstellung des Projekts sollen sämtliche Kanolbauarbeitcn eingestellt werden. Eine lange Aus­sprache entstand über eine Eingabe einer Anzahl von Grundstücks­besitzer in Bürgel, die den ihnen von der Stadt gebotenen Preis von 80 Pfennig für den Quadratmeter für das zur Anlage des neuen Friedhofs benötigte Gelände als viel zu niedrig bczeichneit und 23 Mark, z. T. noch mehr fordern. Von den Stadtvv. Ulrich und Feistmann wurde die Notwendigkeit betont, sich unter diesen Umständen nach einem anderen Gelände um­zusehen. Wegen der Zustände an den Bahnübergängen soll die Bürgermeisterei nochmals bei Ministerium und Eisenbahnvcr- waltung vorstellig werden, unter Mitteilung der neuerdings wieder vorgekommenen Fälle von Gefährdung von Menschenleben. Die U e b e r s ch r e i t u n g des Voranschlags für die N e u - Vermessung um etwa 120000 Mark, was annähernd das Anderthalbfache des von dem Katasteramt aufgestellten Voranschlags ausmacht, wurde Doit den Stadtvv. Böhm und Ulrich scharf gerügt. Sache des Katasteramts sei es, Aufklärung darüber zu geben, wie sein Voranschlag zustande gekommen ist.

! Mainz, 13. Sept. Der Ausschuß für den Syna­gogen neubau entschloß sich für den Ecke der Josef-, Ga­belsberger- n. Bonisaziusstr. liegenden Bauplatz, der einen Flächeninhalt von über 3000 Quadratmetern hat. Das' Grundstück kostet 172 000 Mark. Infolge der hohen Fleischpreise ist der Verbrauch von Fleisch waren in kurzer .Zeit nm 30 Pr o z. gesunken. Die beiden neuen Kasernen am Fort Elisabeth sollen am 22. beziehungsweise 23. September übergeben und am 1. Qkt. bezogen werden.

Höchst a. M., 12. Sept. Bei der heutigen Bürger- meisterwahl wurde Bürgermeister Dr. Janke in Treptow mit 18 von 35 abgegebenen Stimmen gewählt. Beim ersten Wahlgange erhielt Janke 15, Bürgermeister Wevers in WormS 16 und der seitherige Bürgermeister Palleske 4 Stimmen. Es wurde dann über die drei Kandidaten noch einmal ab­gestimmt, wobei Janke 18, WeverS 17, PalleSke 0 Stimmen erhielten.

sch. K r e u z u a ch , 13. Sept. Ein Automobil über­fuhr in der Salinenstraße ein Kind, so daß es erhebe liche Verletzungen davontruq. Infolge der Erschütterung explodierte der Benzinbehälter wobei das Auto in Brand geriet. Es gelang jedoch das Feuer des stark beschädigten Fahrzeuges zu ersticken.

Universitäts-Nachrichten.

he. Marburg, 13. Sept. Sechs neue Privatdozen'teu haben sich 1909/10 an der hiesigen Universität niedergelassen:

Dr. phil. Ernst Hetlinger für Mathematik, der Assistent bei Professor Fischer am geographischen Apparat Dr. Alfred Rühl für Geographie, Dr. Alfred Wegener für Meteorologie, Dr. Nicolai Hartmann für Philosophie, der Regierungsassessor Dr. jur. et phil. Viktor Bredt für Staats- und VerwalUmgsrecht und der Assistenzarzt bei Pros. Storckel an der Frauenklinik Dr. med. Adam Bauereisen für Geburtshilfe und Gynäkologie. Ferner wurde dein früheren Privatdozenten für Ehenue Dr. Oskar Keller die venia legendi wieder erteilt.

' WsWähü '

Berlin, 13. Sept. Graf Zeppelin überwies zu dem Preise des Krieasministeriums von 25 000 Mk. den Betrag von 10 000 Mk. als zweiten Preis für die Flug- Woche in Johannisthal aus der Zeppelinstistung. Damit ist die Bedingung für das Inkrafttreten des Preises des Kriegsministeriums erfüllt.

Die Cholera.

Cholera in Deutschland.

Marienburg, 13. Sept. Von dem bakteriologischen In­stitut in Berlin ist heute nacht die telegraphische Nachricht ein­gegangen, daß es sich bei bem hier unter choleraverdäch­tigen Erscheinungen verstorbenen Ziegelstreicher Lange um Cholera asiatica handle. Bis letzt sind von den unter Choleraverdacht eingelieferten Personen zwei Erwachsene und vier Kinder der Krankheit erlegen. Vier Personen befinden sich im hiesigen Diakonissenkrankenhaus. Etwa hundert Personen wurden unter Quarantäne gestellt. Die zweijährige Tochter des Arbeiters Dombrowski ist heute mittag unter choleraverdächtigen Erscheinungen geworben.

Die Cholera in Oesterreich-Ungarn.

Wien, J3. September. Heute wurde hier ein neuer C h o l e r a f a"l l festgestellt.

Nach Meldungen aus Mohaes ist eine der gestern er­krankten Personen gestorben. Heute kamen dort vier neue choleraverdächtige Erkrankungen vor. Zu den Er­krankten gehört auch der Gefängniswärter des dortigen Bezirks­gerichts. Die Kranken wurden isoliert. Die Arrestanten wurden nach Fünfkirchen gebracht und ebenfalls isoliert. Im Komitat sind bisher 13 Cholerafälle vorgekommen, von denen fünf tödlich verlaufen sind.

O f e n p e st , 13. Sept. In dem vom Bürgenneister über den Gesundheitszustand Ofenpests erstatteten ärztlichen Bericht wird erklärt, daß bei 29 choleraverdächtigen Personen, die in das Epidcmiespital gebracht wurden, kein einziger Cholera­fall festgeftellt worden ist.

Vermischtes.

* Mehrere S chi f fs u n f ä l l e ereigneten sich am Diens­tag bei den französischen unb holländischen Manövern. Das UnterseebootMonde" stieß bei Toulon mit einem Schleppdampfer zusammen und bohrte sich etwa einen Meter tief in den Rumpf des Dampfers ein. Es entstand eine Panik, doch wurde niemand verletzt. Das Unterseeboot soll keinen Schaden haben. Bei Cherbourg st ie ß während einer Nachtübung das LinienschiffB o u v i n e s" mit dem Tor­pedobootzerstörerEscopette" zusammen. DieEsco- pette" erlitt schwere B e s ch ä^d i g u n g c n, konnte aber in das Arsenal zurückkehren. Schließlich stießen die beiden holländischen TorpedobooteG. 5" unbG. 6" in dem Mündungsarm der Maas, Het Haringsliet, zu- sammen. Der Bug desG. 5" wurde zertrümmert. Der G. 6" erhielt einen Riß am Steuerbord. Beide Boote konnten noch mit eigenem Dampf den Hafen erreichen.

* Einen dummen Scherz erlaubte sich am Dienstag in Paris ein Theaterbesucher. Während der Vorstellung im Chatelet-Theater zündete er bengalisches Feuer an. Die Zuschauer glaubten, es sei Feuer ausgebrochen. Es entstand eine Panik. Viele Personen verließen unter dem Rufe: Feuer! fluchtartig das Theater. Eine Anzahl Frauen wurde ohnmächtig. Da die Schauspieler aber fortsuhren, zu spielen, trat bald wieder Ruhe ein, und die Vorstellung konnte zu Ende geführt werden. Man glaubt, daß der Mann, der das bengalische Feuer anzündete, ein ausständiger Maschi­nist ist.

* Die gescheiterte Verheiratung des Ab­ruzzenherzogs mit Miß Elkins. Alle Gerüchte von einer bevorstehenden Verheiratung des Herzogs der Abruzzen mit Miß Elkins werden von halbamtlicher ita­lienischer Seite als unbegründet bezeichnet. DerTag" erhält hierzu das nachstehende Privattclegramm:

Rom, 12. Sept. Die Agenzia Stefani sendet auch an die Provinzblätter eine Mitteilung, die entschieden alle Nachrichten über die Heirat des Abruzzenherzogs mit Miß Elkins dementiert. Die Tribuna schreibt hierzu: Eins erlauben wir uns jedoch zu bemerken: Der König hatte unter Zustimmung der ganzen Familie dem Herzog die bedin­gungslose Genehmigung zur Heirat erteilt. Uns kommt es nicht zu, den Gründen nachzuforschen, aus denen der Herzog seinen Willen geändert hat. Sie sind seine Privat­angelegenheit, au.ch 'wenn es sich um ein Mitglied des Königshauses handelt. Wir wollen nur registrieren, daß sich der Herzog mehr als je seinen Lieblingsstudien hingeben wird, die ihm die Liebe der Italiener und die Hochachtung der ganzen Welt eingebracht haben.

Es wäre dringend zu wünschen, daß sich die Sensa­tionspresse in diesen Dingen etwas größerer Zurückhaltung befleißige und mehr Feingefühl zeige. Dieselbe Effekt­hascherei und, inan kann schon sagen Äh-amlosigkeit, lmacht sich in gewissen auswärtigen Zeitungen in der iBericht- erstattung über den Zarenbesuch in Friedberg breit.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau, sowie für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrer Gombel sage ich tm Namen der trauernden Hinterbliebenen meinen innigsten Dank.

fr

Reiskirchen, 13. September 1910.

4997 Konrad Spaar.

Obstversteigerung.

Dienstag den 20. ds. Mts. wird das Gemeindeobst, bestehend in Aepfel, Birnen und Z'wetschen, versteigert werden. Zusammenkunft morgens 10 Uhr am Rosweg.

Holzheim, den 13. September 1910.

Großh. Bürgermeisterei Holzheim.

Klotz. 4979

Grummetgras-Versteigerung.

Fürstlich Solmsische Obersörsterei Hohensolms.

Die Wiederholung der Versteigerung des Grummetgrases von oen fürstlichen Wiesen in der Gemarkung Fraukenbach findet am Donnerstag dem 15. ds. Mts., nachmittags 4 Hbr statt. Anfang //Langwiese". (B14/e

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Kleine Tageschronik.

Bei Berlin stürzte in der Nacht von Dien »tag nut Mittwoch durch Brechen einer Achse ein mit fünf Personen besetztes Automobil um. Drei Insassen wurden schwer verletzt, zwei kamen mit leichteren Verletzungen davon

Um auf seinen geistigen Zu st and untersucht zu werden, wurde am Dienstag der verhaftete Rektor Bock in die Irrenabteilung der Charite eingeliefert.

In Lemberg ist von dem 1. und 2. Infanterieregiment der seiner Rückkehr aus dem Manöver nach dem Mittagessen auf dem Hauptbahnhof dreiviertel der gesamten Mannschaft unter Vergiftungserscheinungen erkrankt.

Eine große Feuersbrunst soll die Stadt S ch e r a am Marmarameer beinahe vollständig zerstört haben.

Bei den russischen Manövern in der Nähe des Dorfes N i - glischtschi sank der Oberst Iwanow vom Alexander - newski-Regimcnt plötzlich, von einer Kugel in bie linke Hüfte getroffen, vom Pferde. Die. Untersuchung der Gewehre der Mannschaften verlief ergebnislos.

Handel.

Newpork, 13. Sept. Eine Versaimnlung amerikanischer Industrieller, auf der 150 Unternehmer und Handelgesellschasten mit einem Kapital von ungefähr 3 0 0 Millionen Dollars vertreten waren, rief eine Exportvereinigung ameri­kanischer Fabrikanten, ms Leben zu dem Zwecke, die Ausfuhr ihrer Erzeugnifse nach Südamerika zu fördern.

Märkte.

le. Frankfurt a. M. <B d) ro e i n e in a r f t b e r i d) t vom 14. Sept. Aufgelrieben waren 1354 Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Ztr. Lebendgew. 00.00-00.00 Alk., Schlachtgewicht 0000 Mk. Vollfleischige Schweine Über 2 Ztr. Lebendgewicht 54.0057.00 Mk., Schlachtgewicht 6971 Alk. Vollfleischige Schweine über 2l!2 Zentner Lebendgew. 55.5)57.50.Mk., Schlachtgewicht 69.0072 Alk. Fett- fchweine über 3 Ztr. Lebendgewicht 5->.5u57.50 Mk., Schlachtgew. 7274 Mk. Fleischige Schweine Lebendgewicht 54.5057.00 Alk., Schlachtgewicht 70.0072 Mk. Sauen Lebendgewidst 5000 Mk., Schlachtgewicht 6200 Mk. Geschäft langsam, bleibt lieberstand.

Lingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Rebaktion bem Publikum gegenüber keinerlei Verantworttmg.)

Schon wieder, gerade wie vor^zwei Iahrm, sieht man sich ge­nötigt, Klage über bas frühe Schließen des städtischen Freibades zu führen. Die Einsender dieses bitten um Auf­klärung, weshalb bies auch jetzt wieder' geschehen ist, ba man doch in früheren Jahren dasselbe bis zum 1., ja [d)on bis 15. Oktober benutzen konitte. Es wirb doch wohl nicht ettoa aus Sparsamkeits- rüch'ichten erfolgt sein? Da die beiden anderen Anstalten und auch das Licht-, Luft- und Sonnenbad noch geöffnet unb man bod) ben geringen Leuten nicht zumuten kann, biese ober, bas Volksbad bei ber heutigen schlechten Zeit unb zum Baden günstigen Witterung gegen Entgelt zu besuchen, hofst man, daß diese Zeilen zur Wiedereröffnung des stäbtischen Freibabes führen werben. Das nunmehrige Ablegen ber Kleibimgsstücke int Freien kann jedenfalls auch nicht als eine gute neue Einrichtung der Stadt Gießen angesehen werden.______________________________________

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche W e t t e r b i e ri st st e l l e Gießen. Wetteranssidsten in Hessen am Tonnerstag dein 15. Septbr. 1910/. Wolkig und nebelig, kühl, nur noch strichweise etwas Regen.

Gkig!nal.Drahtinelvnnsen.

Ehrengabe für Veteranen.

Saarbrücken, 14. Sept. Der Gemeinderat beschloß, den Veteranen, die meniaer als 1200 Att. Jahres einkomme haben, eine Ehrengabe von 20 Mk. zu bewilligen.

Ein Fliegerpreis des Pariser Magistrats.

Paris, 14. Sept. Der Magistrat setzte einen Preis von 25 0M 'Franken für den Flieger aus, der lvährend des Besuches der Pariser Gemeindevertreter in Brüssel, vom 25. bis 27. September, zuerst den Flug ParisBrüssel aussühre.

Mühlhausen, 14. Sept. In der Acaunschaftsküche des 142. Jnf.-Regts. -brach Feuer aus, das die Kaserne bis auf die Umfassungsmauern einäscherte.

Paris, 14. Sept. Auf dem DampferBriand" er­krankten während der Fahrt von Algier 80 M a t r o s en an Murns und 60 nack) dem Genuß verdorbener Nahrungs­mittel.

Tic gefährlichste Zeit des Säuglingsalters ist die Periode der Zahnung und Entwöhnung, weil in diesem Alter die Durchfälle ani häufigsten anftreten. Den beste» Schutz bietet eine rationelle Ernavrlmg mit ,,ftufefe" und Milch, wodurch die Verdauung neförbert unb geregelt wird._________________________________>hv",s

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In bcc Zeit vom 13. August bis 10. September 1910 würben in hiesiger Stabt

g ef u n b en: 2 Portemonnaies mit Iichalt, 1 Sichersteitsnabel, 1 Herrenustr, 1 Los bes Herbstpferbemarktes unb Geld:

verloren: 1 Portemonnaie mit 4,50 Mk. Inhalt, 1 gol­denes Kollier mit grünen unb roten Steinen, 1 golden« Damenuhr gez. K. T., 1 hellblaues Saintjackchen mit Seide besetzt, 1 goldenes Kollier, kleingliederig, 1 Portemonnaie mit 4 Mk. Inhalt, 1 goldenes Medaillon (Herzform) mit 2 Photographien, 1 Capes mit Tuchfutter am 'Rücken, 1 schwarzer Damengürtel mit silberner Schnalle und 1 goldene Brosche (Hufeisenform) mit einem Brillant.

Tie Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände be­lieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Tie Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 1112 Uhr vormittags unb 45 Uhr nach­mittags bei unterzeichneter Behörbe Zimmer Nr. 1 erfolgen.

Gießen, ben 10. September 1910.

Großherzoglicheö Polizeiamt Gießen.

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