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vor, daß sich Öre
Frage beschäftigt Brücke übernehm
Kreis ein
preblteine, zusammen 17 924 t Braunkohlen und Braunkohlen.
Produkte im Gesamtwert von 211 800 Mark.
"Die Statistik der Kohlenproduktion des Großherzogtums Hessen weist für Oktober 1910 folgende Zahlen nach: An Rohbraunkohlen wurden gefördert 39 310 t, verkauft 122 t. Der größte Teil der Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt. Aus den verarbeiteten Rohkohlen wurden erzeugt 3410 t Braunkohlenbriketts und 1033 1 Raßpreßsteine. Unter Be- rückstchtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände,
" Ordensverleihung. Dem Prokurist der Herbert- schen Hofbuchdruckerei in Darmstadt, Ludw. Waldt, wurde
ads Ritterkreuz 2. Klasse des Ordens Philipps des Großmütigen verliehen.
~ " Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lchulamtsaspiranten Hch. Vogel aus Groß-Zininiern die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eichencod, dem Schulamtsaspiranten Hch. Krau sch aus Gambach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bergheim, dem Lehrer Hch. Krämer zrr Erbenhausen eine Lehrernelle an der Gemeindeschule zu -Laasen und dem Lehrer Wilh. Theiß zu Guntersblum eine Lehrerstelle an der Gemeindeschrile zu Bosenheim.
Alldeutscher Verband. Der morgen, Freitag, in Steins Garten stattsindende Vortrag von Professor Körte über deutsche Arbeit in Kleinasien luirb durch eine Anzahl von Lichtbildern erläutert sein. Die Lichtbilder sind zum Teil oon Professor Körte selbst, zum Teil im Auftrag der anatolischen Eisenbahngeseltschaft von einem Konstantinopeler Photographen aufgenommen.
sowie des Absatzes und Selbstverbrauchs verblieben absatz. fähig 201 Rohkohlen, 5704 t Briketts und 12 200 t Raß.
Aus Stadt und Land.
• Gießen, 10. November 1910.
. **Zur Stadtverordnetenwahl. Der freisinnige Verein hielt gestern abend eine Vorstauds- sitzung ab, in der hauptsächlich über die Stadtverordnetenwahl beraten wurde. Die gefaßten Beschlüsse sollen einer am nächsten Montag stattfindenden Hauptversammlung unterbreitet werden. — Der sozialdemokratische Wahlverein hat am Dienstag den früheren Beschluß, eine reine Parteiliste auszustellen, wieder aufgehoben und beschlossen, mit der freisinnigen Partei eine gemeinsame Liste auszustellen, in der vier Sozialdemokraten ausgenommen werden sollen.
•• Ausstellung von Handarbeiten. Von einer Leserin'wird uns geschrieben: Ich möchte es nicht unterlassen, daraus ausmerkiaui zu machen, wie dekorativ die Hcmdarbettsaussiellung am Kwchenplatz wirkt. Die verschiedenartigen, auch in Bezug auf Farbenzufammensiellung geschmackvollen Handarbeiten ni äffen jedes Auge erfreuen und Wünsche rege machen. Beginnt doch jcijt die Vorbereitungs- äeit für das Freudensen aller Menschen, zu bein eine selbst- verfertigte schöne Ha-arbeit stetI doppelten Wert hat.
. . D er Verein der D e t a i l l i st e n hielt gestern abend seme Hauptversammlung ab. Aus dem von dem Vor- ßtzenden, Herrn L. Röhr, erstatteten Geschästsbencht entnehmen wir: Anc Tätigkeit war im abgelausenen Geschäftsjahr aunerit reSe-, «Äclchasic wurden erledigt in 10 Lorslanüssidungen ^eni Detaillistenverein angeschtosienen NabLttiparvereuilgllng, 2 ordentlichen und 1 anberordentlichen
Aus Hessen.
Aus dem Rerchstagswahlkrcis Gietzcn teill die sü et die 5rei)uuugen für die luidnuabrine
^vertehrer Staubach von Hungen als Kandidaten ausstellen wollten. Nach den von uns eingezogenen Erkundigungen ist der Wahlkreisleitung der fortschrittlichen Bolks- partei von dieser Absicht nichts bekannt. Ae Volksparlei l>at die Kandidatenfrage noä) nicht endgültig geregelt.
Hauptversammlung. Der Verein hat teilgenommen an 2 AuS- schußsitzungen des Hessischen Detaillistenverbandes, und an dem in Friedberg abgehaltenen Verbandstage. Auf dem Verbands- tage wurde u. a. ein Vortrag über „Kaufmännische Fortbildungsund Handelsschule" gehalten. Danach wird das System einer Jahresschule für junge Leute vor dem Eintritt in die Lehre befürwortet. Herr C. Röhr stellte dabei ausdrücklich fest, daß der Vorstand des Detaillistenvereins die Verdienste der Schule, wie sie z. Zt. besteht, und die Tätigkeit der Lehrer anerkenne. Von Interesse ist weiter, daß der Hess. Detaillistenverband sich der sog. Interessengemeinschaft angeschlossen hat. Für den Tetaillisten- handel war das Jahr insofern von Bedeutung, als das neue Gesetz über den unlauteren Wettbewerb am 1. Oktober 1909 in Kraft getreten ist. Die Wirkung des Gesekes ist durch die Generalklausel besonders günstig und ergibt durch die Bestimmung über das Ausverkaufswesen ein erfolgreiches Mittel zur Bekämpfung der unlauteren Reklame, ohne den erlaubten und an sich gebotenen Wettbewerb zu schädigen. Unter Mitwirkung der Handelskammer und des Vereins hat das Kreisamt eine Verordnung erlassen, nach dem das Ausverkausswesen für den Kreis Gießen geregelt ist. Leider ist die Ordnung sehr häufig nicht beachtet worden, so daß vom Vorstand die betr. Geschäftsinhaber hierauf aufmerksam gemacht werden mußten. Im übrigen überwacht das Polizeiamt Gießen, das durch die kreisamtliche Verfügung hierzu besonders ermächtigt ist, das Ausverkaufswcsen. Von Bedeutung ist auch die Gründung einer Ortsgruppe für die Textil- und Kurzwarenbranche, die besonders zur Bekämpfung der geschäftlichen Auswüchse errichtet wurde. Tas Verbot des Offenhaltens der Schaufenster während des Hauptgottesdienstes, dessen Aufhebung schon lange erstrebt wurde, ist inzwischen aufgehoben worden, lieber verschiedene Tagesfragen wie die Kon- kurrenzklausel, Submissionswesen usw. wurden eingehende Berichte an die zuständigen Behörden erstattet. Als sog. Ausnahme- tage wurden für das kommende Jahr dieselben Tage wie früher vorgeschlagen. Auch der 1. Vertehrstag verbunden mit Schaufensterwettbewerb wurde vom 1. Vorsitzenden erwähnt und es wurde festgestellt, daß sich fast ausnahmslos alle Gewerbetreibende mit Erfolg beteiligt haben. Die Zahl der Mitglieder hat sich wiederum erhöht, sie beträgt jetzt 110. Der Zuwachs an Mitgliedern ist wohl hauptsächlich auf die dem Verein angegliederte Rabatt- sparvereinigung zurückzuführen, die sich allgemein des besten Erfolges erfreut. Der Verein hat sich gegen eine wettere Einschränkung der Verkaufszeit, besonders an Sonntagen, ausgesprochen. Bei der Vor st a n ds w a h l wurden die ausscheidenden Mitglieder C. Röhr, H. F. Nafsauer, A. Treyfus und R. Buchacker mtt großclr Mehrheit wiedergewählt, während für ein anderes ausgeschiedenes Vorstandsmitglied Kaufmann Herzberger (in Finna Meyerhofs & Goßlar) gewählt wurde. Den Kassenbericht erstattet der Rechner Kaufmann R. B u ch a ck e r; die Kassenver- hältnisse des Vereins sind günstig. Auch zur Handclskammerersatz- wahl hat die Generalversammlung Stellung genommen und einstimmig beschlossen, für die durch das Los ausscheidenden Herren C. Röhr, Kommerrzienrat Schirmer und Fabrikant Zurbuch einzutreten. Endlich hat sich die Generalversammlung aucy mit der bevorstehenden Stadtverordnetenwahl besaßt. Die Generalversammlung hat auch hier einstimmig beschlossen, einen dem Detaillistenstande angehörigen Kandidaten zu der vom Bürgerschaftsausschuß aufzustellenden Liste vorzuschlagen und zwar in der Person seines langjährigen Vorstandsmitglieds Hoflieferant Franz Brück.
" Maul- und Klauenseuche. Reue Ausbruche der Seuche sind gemeldet aus Pirmasens und Niederlustadt, Regierungsbezirk Pfalz, und aus Nürnberg, Schlacht^ und Viehhof.
Kreis Büdingen.
-i-. Rohrbach, 9. Nov. Am Sonntag nachmittag entfernte} ttch, tote schon kurz mitgeteilt, der 18 Jahre alte SchreinerlehrlinH Friedrich Emrich aus dem Hause feiner Eltern und kam nicht mehr zurück. Nach eifrigem Suchen wurde am Montag morgen fein Hut an der Seemenbach oberhalb der Finndörfer-Mühle, Gemarkung Düdelsheim, gefunden. Die Bach wurde abgesucht, es konnte aber nichts entdeckt werden, weil das Wasser zu hoch war', Als heute vormittag der Müller das Wehr gezogen hatte, und das Wasser gefallen war, wurde die Leiche gegenüber der Stelle, wo der Hut gefunden worden war, gelandet. Der Verlebte war einj nüchterner, anständiger, fleißiger junger Mann, der aus Scham und verletztem Ehrgeiuht wegen einer vorausgegangenen Züchtigung den ^od im Seemenbach gesucht und gefunden hat. Allgemein! werden die gearteten Eltern des Verlebten bedauert.
Kreis Alsfeld.
• Homberg a. d. Ohm, 9. Aov. Ein Kriegsv eterait vom badischen Feldzug 1848/49 starb in Ofleiden in, Person des 85jähtigen ältesten Einwohners Joh. Kreuder.. — ^n Haarhausen stürzte ein älterer Mann in den Bach und ertrank ehe Hilfe kam. ,
(0) Nieder-Gemünden, 9. Nov. Die Herbst- Lehrerkonserenz des Bezir s Nieder-Gemünden and kürzlich unter dem Vorsitz des Schulrats Eck statt. Lehrer Gemmer-Merlau berichtete über „Sch ul spar- assen", Lehrer Graul ich-Haarhausen über „Zufam- menfassende Wiederholungen". Beide Vorträge anden die volle Anerkennung der Teilnehmer. Schulrat Eck sprach über „Buchführung in den ländlichen Fortbildungsschulen". Die Wichtigkeit dieses neuen Lehrstoffes für die Fortbildungsschulen beleuchtend, gao der- Redner tlare Winke über ihre Ausführung in die von der Landwirtschaftskammer herausgegobenen Hefte zur Buch- ührung. Der gesellschaftliche Teil der Konferenz wurde ehr verschont durch die Musittwrträge des Lehrer-Musrk- kränzchens.
Kreis Schotten.
x Schotten, 9. Nov. Die im verflossenen Jahre von der hiesigen Kreisverwaltung ins Leben gerufene Kreiswanderbücherei wird mit Beginn des Winters' wieder aus die einzelnen Stationen verteilt und deren Zahl wird von 11 auf 17 erweitert. K>reis und Staat leisten zu den Kosten einen Beitrag.
= Betzenrod, 9. Nov. An der sür die durch den Hagelschlag in diesem Sommer geschädigten Einwohner; unferer Gemeinde veranstalteten Sammlung h^ben sich namentlich auch viele aus dem Vogelsberg stammende Ame* rrkaner beteiligt. Von 15 amertkan.schen Gebern liefen 50 Dollars, also über 200 Mk., hier ein.
Starkenburg und Rheinhessen.
w Darmstadt, 9. Nov. Die für heute angesetzte Hos- jagd wurde wegen des ungünstigen Wetters abgefagt. — geilte abend besuchte die Kaiserin von Rußland zum ersten Tstale die Vorstellung im Hoftheater. Der Vorstellung wohnten außerdem der Kaiser und die vier Töchter deS Kaiseipaares, dec Großherzog und die Großherzogin, Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen bei. Zur Aufführung gelangte die im vorigen Jahre vom Großherzog unter dem Pseudonym E. Rlaun verfaßte Weih nachtSerzählung „Bonif acius" mit der Musik von Hofkapellmeister de Haan ;
X Klein-Steinheim, 9. Nov. Der hier wohnende und tu Hanau arbenende Goldschmied Peter Gast hat f emcnti Arbeitgeber fortgesetzt Gold entwendet, aus dem ae-! iohlellen Malerral Ketten uiid Ringe gefertigt und dieses ourch seine Frau in Offenbach und Frank,urt a. M. versetzen lassen. Als gestern seine Frau im Frankfurter Pjandhouse wreder eine goldene Kette für 20 Mk. versetzen wollte, wurde sie festgenommen. Sie gab an, diese Kette von ihrenr Mann erhalren zu haben, der dmn uuch verha.tet w irde sieb aber un Hanauer P o liz e i g e f än g n is in der ver.lZie- nen Stacht an feinen Strümpfen erhängte. Eine Durchs
eite Kammer schon eingehend mit dieserI In der Sitzung des mährische« Landtags Tarn es .z_j€. Die Stadt Mainz könne die Mainzer am Mittnvch zu stürmischen Szenen, als dem Abgevrd- ____________.,men, wenn sie dem Staate die Verzinsung neten Grue Aseid daS Dort entzogen wurde. Die deutschen garantiere. Die Ablösuna des Brückenzolles könne ent- Abgeordneten schlugen mit den Pultdeckeln, stimm- lprcchmd ftüh-rm Verh-ndlungen darüber rn der Kam- U-der an und »arftn Akten und andere Schriit-
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Viertel, die Provinz ein Viertel und der Staat deutschen Abgeordneten, der verfassungstreue Großgrundbesitz, die drUchtel der Baukosten trage. Abg. Molthan betont mahnsche Mittelstandspartei und die Sozialisten den Saal, wo- als Ausschußberichterstatter, die Aufhebung des Mainzer durch das HauS beschlußunfähig wurde. Der Tag der nächsten Brückenzolles sei mit Rücksicht auf eine Einverleibung von Sitzung wird schriftlich bekannt gegeben.
Kastel für Mainz dringend geboten; eine Ablösung auf Aus Epernay wird berichtet, daß die Erregung der der vorher bezeichneten Grnndlage würde aber für die Winzer des Marnetales, die jüngst den Steuerstreik be- Stadt Mainz eine jährliche Ausgabe von 67 000 Mark schlossen haben, in bedenklicher Weise junimmt. Die Meldungen, erfordern, das sei doch eine recht hohe Summe. Weiter daß auf dem Bahnhof von Tamery 40 Fässer Wein aus dec wurde in Anreaung qebradrt, ob nicht vielleicht die Stadt eingetroffen seien, erregte großen Unwillen und an
MÜnz selber als Pächterin auftretm wolle, da sie ja dann E SB, wrg vor den unter den Rusm: Nieder
oe wäre ettvaiae Verkebrserleicktterunaen ein- Lr rJ ^emlasichem! Der Unterprafett gab bat Winzern cne
Versicherung, daß der Wein an die Absender zurückgeschickt werden zuführen. Der Ausfchuß stellte such aus oen L>tanopuntt, s^Ile, aber es gelang nur schwer, die aufgeregte Menge zu be- daß mit den früheren Kammerverhandlungen über i)iefe ruhig en. 4
Frage die geeignete Grundlage gegeben sei und der Antrag Ättrs Cherbourg wird gemeldet, daß derUnwillegegen Ulrich darnach als erlediat betrachtet werden tonne. die Lotsen, die durch ihre übertriebenen Forderungen den Ein Antrag des Abg. Ulrich wünscht eine Revision Norddeutschen Lloyd veranlaßt haben, seine Schiffe in des Eisenbahngemeinschaftsvertrags aitt Zukunft in Bon log ne anlaufen zu lassen, in allen Kreisen Preußen. Nach kurzen Darlegungen des Regierungsver- ?^r Bevölkerung zunehme. In einem amtlichen Bericht wurde rreters beschloß der Ausschuß, die Beratung dieses An- Ztgesteiit daß jeder einzelne Lotse alljährlich bei einer Vertrags bis zur Wiederherstellung des Finanzministers & ^ie^^ebrbe?/^ e!- 54 000 j^r^^ne. Es heißt auch, Braun zu "vertagen, bk man ü8er derartige PrinKip'ielleI^g^n^ ^lks-
rnxfyt gut ohne Anhörung des Mmifters euren Be- Auf dem Lordmayorbankett in der Guttohall in London er* ichlutz fassen wolle. Exzellenz Braun befindet flch, wie I klarte am Mittwoch Premierminister Asquith, es habe einige zur Freude aller Ausschußmitglreder von der Regierung Regungen rmd Bewegungen an verschiedenen Teilen des inter- versichert werden konnte, a^s dem Wege zur baldigen nationalen Horizonts gegeben, aber keine, die den Frieden unter Wiederherstellung. den Großmächten zu stören drohe. Es ist, so fuhr der Minister
Im Anschluß, an diese Beratung fand noch eine längere sensationellen wie
ohtßinraAP mif her ühpr h p hnrlnmpntnri. unvegrundeten Bericht verursacht worden, daß wir im Begrft e
- mit oer Regierung uveroie p<rrlam en tarr- seien, uns m die in n e r e n An g e l e g e n he ite n P er s ien s
jche Geschäftslage statt. Staatsminister Ewald einz um i scheu. Die Tatsachen sind folgende: Seit einiger tonnte mitteüen, daß dre Vorarbeiten für die Vorlegmrg Zett haben sich die Handelssttaßen in Nordpersien in einem des neuen Staatsvoranschlags beendet seien und daß in- Zustand größter Unsicherhett befunden. Die britischen Firmen folge der Erkrank'.des Finanzministers eine Störung Ordern naturgemäß von uns zu tun, was wir vermöchten, um bei den Parlamentärchen Ausgaben nicht eintreten werde, dem aozuhelferi. Wir stellten daher an die persische Regierung Dem Wunsch des Finanzausfchu,ses auf Beschleunigung der daß, wenn sie nicht imstande sei, mit
Vorlaae des neuen Voranscblaas werde insofern Reckmuna I eigenen Truppen diese Wege zu überwachen, sie ihre Zu- im Vermögensteit vorgesehenen Bauten usw. alsbald dem Zweck von der inchschen Regierung gestellt werten sollen. Ausschuß vorgelegt werden wurden. Die englischen Landungstruppen in Lingeh
Ferner soll auch im nächsten Monat der Ausschuß tourdcn, nachdem die Gefahr sür die Fremden als beseitigt gelten zur Reorgauisation der Staatsverwaltung "'unte, zurückgezogen.
ettiberusen werden, der sich zunächst mit den bereits ge- .Aus Tokio wird gemeldet: Die 26 Japaner, die der machten Vorschlägen des Ministeriums inbezug auf die ahme an der Verschwörung gegen das Leben des Oberrechnungstammer, das Gendarmeriewesen, die Straf- der, wahrend er die Militärschule besuchte, von ihnen
voltzuasvfleae und die obere Berabebörde befebäftiaen soll werden sollte, angeklagt sind, wurden vorn Tribunal
VorsL) lage im Srnne einer Vereursachmig der Staats- strafe, zu erkennen
Verwaltung zu erhalten. Nächste .Sitzung: Mtttwvch, den Die „Kölnische Zeitung" meldet aus New-York: Aus Hon- 16. November. d u r a s wird gemeldet, daß dort eine Revolution ausgebrochen
- --------——— ... sei. Der Präsident Davilo fei hilflos und habe in Washington
Der Abschluß des türkischen Anleihe-Vertrages. um Einschreiten erstickst. — Der kleine Kreu zer f nm cy 3 , „Bremen", der infolge der in Arnovala (Hon-
m, ibpuraö) ausgebrvchenen Unruhen zum Schutze des deutschen
Bey und Dr. H el s s errch haben hätte abend den Anleihe- Eigentums uni) der deutschen Interessen dorthin beordert wurde, 6 C f r Vt-' tx-A» m , m 1 lst, aus Panama kommend, am 8. November in Amapala ein-
«1^1111 folgende amtlicheNottz aus Berlin: getroffen. Ein französisches Kriegsschiff und ein Kreuzer der , <^,cn geführtes Konsortium übernahm Bereinigten Staaten find beretts dort. Ein englisches itriea^
von der türkischen Regierung eine vierprozentige ui 41 Jahren schiff wird erwartet 0”
tilgbare, durch die Zolleinnahmen von KonftaMinopel ficher- gefteltte Anleihe von lieben Millionen türkische Pfund zum Kurse von 84 Prozent weniger den Pauschalvergüiungen für den ausländischen Stempel und die Emisiionstonen. Das Konsortimn hat die Meihe bis. spätestens 14. März 1912 abzunehmen und leistet der türkischen Regierung inzwischen ö1/2 Prozent Diskont Vorschuß auf Schatzwechiel, welche aus dem Aweiheerlös heimzuzahlen sind. Die türkische Regierung räumt dein Konsortium außerdem das Reckst ein, wettere 4 Millionen türkifcl-e Pfund der gleicheri ^Anleihe zumi nämlichen Kurse zu beziel-en. Die Kmttrahenten dieses Gesck-äftes sind die Deutsck-e Bank, Berlin, S. Bleickfröder, Berlin, die k. k. priv. allgemeine Oesterreichiiche Boden-Kredtt-Anstalt Wien, die Anglo-Oefterreichische Bank Wien, die Bank für Handel und Industrie Berlin, L. Behrns und Sohn | Hamburg, die Berliner Handelsgesellschaft Berlin- Gebrüder Belh- mann, Frankfurt a. M^, k. k. priv. Böhuli|ck/e Union-Bank, Prag, Kommerz- und Diskonto-Bank Hamburg, k. L priv. Oesterreichifche Kredit-Anstalt für Handel and Gewerbe, Wien, Delbrück u. Eo., Berlin, Leo u. Co., Berlm, Deutsche Orientbank Berlin, Deutsche Vereinsbank Frankfurt a. M., bie Direktion der Distonto-Ge- sellschaft Berlin, Dresdener Bank Berlin, k. t. priv. Oesterreichifche Länderbank Wien, Mendelsohii u. Co. Berlin, Mitteldeutsche Credttbank Berlin, Natioiialbant für Dentichland Berlin, Niederösterreichifche Escompte-Gesellschaft Wien, ^Norddeutsche Bank Hamburg, Pester ungarische Kommerzialbank Budapest, S. M von Rothschild Wien, A. Schaaffhauienfcher Bankverein Berlin, ^>chweizeri|che Creditanstalt Zurich, Lazard Speyer, Ellifen Frankfurt a. M., Jakob S. H. Stern, Frankfurt a. M., Ungarische all- acmeine Creditanstalt Budapest, Unionbanf Wien, Warburg u. Eo Hamburg, Wiener Bankverein Wien, Mürttemdergische Vereinsbank Stuttgart.
Deutsches tteich.
Im Berlmer Lustgarten wurden am Mittwoch vormittag a * sti f o ne n von Berlin und Umgegend ver- 9A kaiserliche Familie wohnte der
Feier bei. Der Kaiser hiett eine A n spräche und nahm den Vorbei marsch der Ehrcnkonipagnie mit den Feldzeichen entgegen . Der Reuhs^stdarnpfer Prinz Ludwig-, mit Oem «w auf |einec Ostasienfahrt Mittwoch früh 4 W uach schneller und angenehmer Kanalfahrt in Suez ein- 9etro^en-^2le Abfahrt von Suez erfolgt um 8 Uhr
Z" Dresden haben die ausständigen Arbeiter m den Schuhfabriken beschlossen, die von den Fabrikanten cmgebotene Lohnerhöhung als ungenügend abzulehnen und den A n s st a n d f o r t z u f e tz e n.
In Wilhelmshaven lchnte eine von 4000 Werftarbeitern besuchte Versammlung die Entschließung des Ar- betteraus>chimes, wonach der te|tani> zwischen der Direktion und den Urderlern gejchlrchtet werden sollte, ab. Ter Arbeiter- ausschuß legte darauf fein Amt nieder.
Ausland.
Wie aus Prag gemeldet wird, gerieten die Ausgleichsverhandlung en zwischen den Deutschen und den Tschechen wiederum ins Stocken, da die Frage des Sprackiengchetzes starke Meumngsgegensätze h-ervorries. Die Lage hat uch jo zu- gespitzt, daß der Statthalter Gras Coudenhove zum crftenmalc
Obmänner der Parteien zu einer vertraulick-en Konfereiu; berief. Als Ergebnis der Konferenz, der auch Oberlandmarschalt 6ur,t Lobkowitz beiwohnte, verlautbart, daß die ^lusgleick)sver- yandlimgen fortgesetzt werden.


