Ausgabe 
13.1.1910 Zweites Blatt
 
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.^uetn. y- An mafciaen \ ,'ie Freiheit. Ahaben- «'n der n .»reußi- mteben et8/ien 3te<B?nb u d- Statt) Staate

Höher ' Staats. - v>e i3 2mt eine das Siecht olcve Ve. nr in bei ^Hafter

ailia-^er» laütnin tm Üen, b\e «rter amer Weise dS zu begehen, ^reuben zu be« izelnen Militär» aren unb nicht ,sichtlich werden mrtSlag künftig

nt gelegentlich erhaltungS- n 5 Auszügen: V. Das Stück em Erfolg auf» ich, auch Aicht- merben iur8e^ et. 65 genügt rote schon einen plu»lPen

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lStW^ dort bereits »nt 5, (XXI 6rt>bceP - Ernte so lange ' der ManzM sserten an

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Wetter

I W

91

13 4,6

tuuriie.

11. bis 12. Januar = 4-

11. 12. . = 4-

Schweine mitielmäytg.

pro 100 Bfd. fchmilspreis

öon-biSDon-bi»

Ochsen.

42

77

3°/.

3'/,°/o Konsuls

38

73

3'7,

41

74

36

67

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97.60

118.20

35

70-72

71

35-36

a

58-60

29

59

29-30

58-59

74-75

58

74

Börse« 12. Januar. Aufattysia^j,

74-75

58

74

58-59

181.00

55-57

Arbeitsfrendigkeit

der Station Gießen.

52

47

37

71

71

4,9

2.9

31

28

22

43

4 9

3033 27-29

20-25

7

10

10

213.10

200.30

23.60

102.70

184.70

62

56

37

88

78

65

107.30

137.90

212.00

220 60

135."0

213.40

200.50

103.00

111.50

183.50

138,15

251.0o

152.00

1.6.60

164 20

212.00

56

56

Sonnenschein Regen Stieb. Himmel

50 55 4549 3140

. 95.30

. 163.70

70-73

70-73

788,4

737.3

744,3

, 62.80

, 61.79

unb Läufern beschickt war, wurden für kleinere bis zu 50 Mk. für das Paar bezahlt.

4

2

2

94.50

184.60

47.50

92.00

68.90

99.80

94 20

85.20

94.25

85.20

93-10

93-00

10>>05

99.00

95.90

; 250.70

. 115.80

6065

55 58 3342

13. 2«

12. 9"

13. 7"

Türkenlose 4'7g Griech. Monopol-Anl. 4°/0 äussere Argentinier .

Höchste Temperatur am / Ried rin ne_____._______n

Wie oft wird einem Menschen das als Trägheit vorgeworien, was doch nur ein Zeichen von Abspannung und Müdigjeil, eine Holge von Ueberarbeunng ist. Mit Scotis Emulsion nxrb dem am besten enlgegengelreten, die Körverkräste werden sich dann bald wieder heben, und die 9libeit§lnft komnit zurück. ScottS Emulsion hat nicht den unangenehmen Geruch und Geschmack des gewohii- lichen Lebertrans, weshalb tue meisten Leute sie leicht nehmen.

e>cone emultion lutro von une aueidUteBltO) int qtooen oertaun uno zwar nte lote nach «Äcioicb, ovei Mav lonbern nur tn öerftegelten Crtgmalflaiditn in Kanon mit unterer LLuymorke (tzNcher mit dem DonLX Scott a. Bowne, ©. tn. b H, Frankiurt a Dl

Beüanptetle: ftetnsier Medt-tnal»Ledertr«n 16O,Q, ortma Clnjenn oo,u, untervboSvdortqtaurei Ralf VS. unteroboSvhortg aureS ttatron 2,u. pulo Tragant 8,o fernstei arab Summt pulo 2.0. befttll Wasser 129X). ilttohol 11.0 Hierzu oremar-fibe tfmnfs'o" mti Utmt». MandM an" Waultbertaöl |e » Trovren________.

Feinste Mast- (Boltzuilchrnast) und beste

Sauglälder - -

-Mittlere Mast- und gute Saugkälber .

Geringere Saugkälber Schale.

Masllämmer und jüngere Masthannnel Aeliere Maslhammel und gut getlährle Schale Schweine.

Bollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner

Lebendgewicht

Bottsleischige Schweine über 2 Zentner

Lebendgeivicht

Bollfleischige Schiveine über 27, Zentner

Harpener Bergwerk . - Laurahütte . . . . i Lombarden E. B. . . . Nordd. Lloyd . . . S Türkenlube , , . . -

3°/0 Mexikaner . .

47,70 Chinesen . .

Aktien:

Bochum Guss . . .

Buderus E. W. . .

Tendenz fest.

Berliner

C'anada E, B. . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Ten ienz schwach.

84-92 75-82 60-70

Handel.

Gewerkschaft Gietzener Braunsteinbergwerke vorm. Fernie. Lallt Beschluh des Grubenvorstandes kommt für das legte Vierteljahr 1909 eine Ausbeute von Mk. 50 für den Kux znr Veneiiiing.

Elektiiz. Lahmeyer . .

Elektriz. Sehuckert . . <. Eschweiier Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. PaketL Harpener Bergwerk. . . Laurahütte Nordd. Lloyd . . . Oberschles. Eisen-Industrie

Sport.

O Futzball. Vergangenen Sonntag errang derSport­verein (Sieben" einen glänzenden Sieg, indem seine 1. Mann­schaft d,e gleiche desF °K. Phönix 1907', Bad Homburg, mit 7:0 Toren heimschickte. Nächsten Somitag spielt die gleiche Mannschasi des Sponvereins hier gegen die 1. Mannschait des Ballspielklubs 1908, Wetzlar.

Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche feank . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto - K ommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . . . Gotthardbahn ...

Lombard. Eisenbahn. . .cj. 24.13 Oesterr. Staatsbann . . >-. 162.40 Prince Henri - Eisenbahn <. 136.00

do. /£

ko.Frantfürt a. M. Schlveinemarktbericht vom 12. Jan. Ühilgeutebeu waten 1319 Schiveine. Bollfleischige Schweiiie bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 00-00 Mk., Schlachtgewicht 00 - uO Mk. Bollfleischige Schiveine über 2 Zentner Lebendgeivicht 00-00 'Ulf., Schlachtgewicht 00 00 'Mk. Bollfleischige Schiveine über 27z Zentner Lebendgeivicht 58.0060.00 Mk., Schlachtgewicht 7375 Alk. Fett- schweiiie über 3 Ztr. Lebendgewicht 58-60.00 'LUL, Schlachtgewicht 74 - 76 'ML Fleischige Schweine Lebeiidgen'icht 58.5060.00 Mk., Schlachtgewicht 7176 'DiL Sanen Lebendgeivicht 0000 Mk., Schlachtgewicht 0000 Bit Tendenz gut, kleiner Ueberstand.

Limburg a. d. Lahn, 12. Jain Arud) tmarft. Durch­schnittspreis pro 'Malter. Roter Weizen Inassamscher) 18,85 Mk., weltzer Weizeii (angebaute Fremdsorten) 18,25'Mk., Koni 12,20 Mk., Gerste: Filltergerue 9,00 'Mk., Brauaersie 10,80 'Mk., Haier 7,70 'Mk., Grbseii 0,00 'Mk., Kartoffeln 4,00-5,00 Mk.

|] Klrchhai»i, 11. Jan. Ter heutige Viehmarkt war mit Kühen imö Rindern mir schwach beschickt. Der Handel ging flott. - Arii dem S ch w e i n e m a r k t, der mit eiroa 600 Ferkeln

6,8 ° C.

2,2 0 C.

""'1 Tnftnat^^^G'cqqeP.

Frankfurter Börse, 12. Januar, 1.1h Uhr.

Let>endgewicht . . .

Fettjchweine über 3Zentner Lebendgeiv. 5557

3'/,"/.. Hessen .' .

3' Vlo Oberhessen .

47 (festen. Goldrente.

4 7S°/O Oesterr. Silberrente 4"/0 Ungar. Goldrente . .. 4° 0 Italien. Rente . . -

65 SW

86 | 8

TeSeionssche KursEsepicäite

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel

Ledcnd- S-l-lacht« pV0 lOO Pinnd geiuidji Uevend- Schlaan- »ewlchl

Junae, fleischige, Nicht ausgeniäslete lind

ältere ansgernäuete ..... 3739 72-/4

F ärsei>, Kühe.

Bollfleischige atisgeiliästele Färsen höchst.

Schlachtwerles - - 40-43 7178 Bollfleiichige ansgemästele Kühe höchst.

Schlachtwertes vis zu 7 Fahren . . 3438 6570 'Hellere ansgemaslele Kühe und wenig gut entwickelte jungereKühe n. Färieit 'Mafjig genährte Kühe nnd Fäisen . . Gernig geilährle Kühe und Färsen . .

Kälber.

37»°/o Reichsanleihe do....

Portugiesen Serie I . 3°/o Portuaieseu III . 47russ. Staatsanl. 1905 99-60 4'',7n japan. Staatsanleihe nn cn 4% Conv.Türken von 1903

F.C. Wiesbaden. Diehhoi-Marktbericht vom 12. Jan. Auitrieb: Rinder 101, Kälber 40o, Schafe 64, Schweiiie 462.

Tendeiiz: Rinder flau, Kälber gedrückt, Schale gedrückt, - - Preis Tiirch-

Gerrci)tsdacrL.

fc. Wiebaden , 11. Jan. Weil er seinem vierjährigen Bruder das au§ wenigen Wirtschaitsresten beuchende 'Abendessen anigezehrt haue, wollte die (Stbch-mi Sophie Speth ans S ch i e r st e i >i ihren achtjährigen S 0 h i» straien. eie griff deshalb zu einem ans dem Tische liegenden Brolrneffer und begann damit au» das Kind e l n z li fl e ch e il, so datz dieses verschiedeiie Stichwunden am Kopi, an der Hand und der Schulter davontriig. Gin iiu felbeu Hause wohnender'Mann verband die Wunde mit einigen schmutzigen Lavpen. Ties hatte zur Folge, datz die Wunden m einen eitiigeu Zusiand gerieten und dem Kinde inrchtbare Schmerzen verursachten. Tie Nachbarschafl fiel dies aui, man stellte eine ärztliche Unter- suchimg an, woraui das bedauernswerte Geschöps in em Kranken­haus gebracht und die Mutter vor den Strairichter gestellt wurde. Tie heutige Berbandluug vor dein Schöffengericht entrollte ein überaus trauriges Bild. Tie Wohnung beimiö sich in einem Zu- stand, der jeder Beschreibling spottet. Ter Bater, em Trunkenbold, entzieht sich seit Jahren ferner Unterhaltungspflicht. Tas Gericht lietz auch 'Milde in weitgeheiidfie»n 'Matze walten und verurteilte die Mutter zu 14 Taget, Gefängnis.

Bollfleischige, ausge>nastete, höchste-

Schlachlive-te.-, höchftelis 6 Jahre alt 4044 7480

empfohlen; dies sei die einzige Faürir, die unter Kontrolle des Freiherrn von Berlepsch arbeite. Zum praktischen Vogelschutz gehöre aber auch eine vernunftgemäße Winters ü'tterung, die unter allen Witterungsverhält­nissen funktioniere, das Futter also den Vögeln stets und besonders bei Wirbelschnee, Wind, Regen, Rauhreis und Glatteis in bester Beschaffenheit zugänalichl bleibe. Emp­fohlen wurde das hessische Futterhaus und die auf demselben Prinzip beruhende Vogeliutterlrippe, außerdem die Ber- lepsche Futterglocke und die Bruhn'sche Meisendose, sowie endlich der Futterbaum und die Futterhölzer. Als bestes Futter wurden ölhaltige Samen (Hanf, Mohn und Sonnen­blumenkerne) und die sog. >Futieriuchen (bestehend aus Talg und allerlei Sämereien) bezeichneL Zum Schluß verbreitete sich Herr Wißner über die Derämpfung der Vogel­sein de. Reicher Beifall lohnte den Vortragenden für seine Ausführungen. Ja diesem Winter sollen in unserer Gemarkung noch eine Anzahl von Nisthöhlen ausgehängt und im nächsten Herbste auch ein Versuch mit der Pflanzung von Vogelschutzgehölzen gemacht werden.

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 11. Jcrmmr.

Der Alkohol

Hohe Strafen wtzgen Beleidigung und Ruhestörung, bekam der Taglöhner K. K. Don Lauterbach, der seinen Taglohn möglichst bald in Schnads anlegt und dann int betrunkenen Zu­stand skandalierend unb schimpfend die Straßen durchzieht. Wrz- lid) ist eine solche Strafe, infolge Berufung durch die Strafkammer, erhöht würden und leitfrer macht er dem Pc, uze wiener, der damals als Zeuge auftrat, bei jeder Gelcgciiheit den Vorwurf des Meineids. Tas Schöffengericht diktierte ihm deshalb wegen Beleidigung vier Monate Gefängnis zu und erteilte dem De.'cidigteii die Publikatious- bcfugnis. Dieses Urteil, wie auch ein weckens, nach dem er wegen Ruhestörung und groben Unfugs, zu der höchst zulässigen Strafe von 6 Wock^i Haft verurteilt wurde, focht er an, indem er geltend machte, er sei vor einigen Jahren wegen Geiitesschiväche entmündigt worden, von ben ganzen Sachen wisse er nichts, weshalb er seine Freisprechung verlange. Richtig ist, datz er unter Kuratel steht, doch ist er nach dem Gutachten des Sachverständigen, der chn zwar für duntm, aber auch für boshaft hält, für sein Tun und Treiben verantwortlich zu ntufcii, zumal seststeht, datz er beim Entmündigungstermin, als auch später, simuliert hat, wo­durch es ihm einmal gelang, Freispreck>ung zu erreichen. Bnde Urteile wurden bestätigt und dabei bemerkt, daß die Entmündigung des Angeklagten keinen Freibrief für alle möglichen Straftaten bedeute.

Jan.

1910

'Barometer aui 0° reduziert (

Temperatur . der Luft

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Relatwe Feuchtigkeit

Wind­richtung

Windstärke

Grad btt Bewölkung In Zehntel der sichlb. Himmelssi.

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