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politische Tagesschau.
ihrem Erfolge unb sagte:
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hier im Reich-- R. Denn latem Siojttpunit sie alle, gehofft gehafft Hst Herr ! unb gehofft hat
Ae alle waren ionnbefüebMgen ge hier nick'I mit wir auch weiter
irüliunj gingen, Xr Liberalismus ®ütic noch mehr « gedeiht. Ucbri. ugerüihcr, selbst ' ^echt in bezug
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,szung Habenich^I :en 13. >■’): I Uhr: „Sie geidjiebeul gs 7,4 Uhr ,ZmI gelimonn.' Sonntctl ,3uug Habcnich^I ii 17. Jan.: ,rel > geschiedene Frau-I atm.'
ht: .Wilhelm rÄ L- Donnerstag bei Sein blüht.' >4 .clt« Samstag oc onntag den 16.
6 7 Uhr: .TieBm moralische Teeabenb. MSlag (2-3. Januull iIL; ,Scnn der jun?
ban sich Reusch am SamStag verabschiedete, eim^herzüche Sympathiekundgebung jutcil werden liefe und her SeputatwM eure@ingabe lanbte, in der bad Bebauern auS^sPwchenwird darüber, tofe eine „derartige Privatangelegenheit ivlchs ttzlgen für bas brcmisckiL Theatei-wesen und bas gesamte Personal imch NÄ itefy.nt solle. Alle erklären sich mit bem vmft-lenichen streben Reusckrs im Einklang unb bitten, ihn, zum Besten acker weiter i^lton AU -lassen. Es ist indes nicht barait zu benken. bafe bie Seputatiort ihten BesclLufe ändert. Reusch konnte nach bem Vertrag mit Sm Staat unter den gegebenen Umstanden zur Rieberlegung seines Amtes gezwungen werden. Tie Angelegenheit steht übrigens tveder mit der Tätigkeit des Bühnenleiters noch mit anderen Personen art der Bühne in Beziehung. Es handelt sich, wie man hört. um Dinge. die durch das Eingreifen des betreffenden, m Berlin ivvhnendert Ehemannes bekannt geworden sind. Reusch lelbst hat seinemJßet* sonal auf dessen Wunsch davon Mitteilung gemacht, die Lache ist also kein Geheimnis mehr.
— E ine Moltke-Erinnerung. Der V. Z. wird ge* schrieben: Ein hübsches Scherzwort des gvofeen Schweigers, das einst im intimen Kreise viel belacht wurde, durste noch roaitg ut die Cefhmtlidrfeit gedrungen sein. Bei einem der geselligen Abende rm gastlichen Moltkeschen Dause, bei dem immer nach dem Effen, bei Raucl-cn unb Plaudern. Ernst und Lcherz m W wohltuender, Mischung zu Worte kamen, wurde einmal btc Frage über die Entstehung von Rassen und Arten sowie die Moglichvett der Ab- sdammung des Menschen vom Tier, erörtert und dabei auch Der Unterschiede zwischen Mensch und Tier gedadst. Lchlwszlich wurde and? der Feldmarschall, der bislser nur tiest Züge ans semcr Pfeife getan hatte, gefragt, welcher Unterschied zwndien Mensch und Tur ihm wohl am markantesten erschiene. Lakonisch und verblüffend erfolgte die Antwort: „Kein Tier raucht!"
— Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Wie der ..Hoclckchulkorr." aus Kopenhagen gemeldet wird, ist der dortige Dozent Dr. Ednard Lehmann znm ordentlichen Prozessor in der Berliner theologischen Fakiiltät als Nachkolger von Prof. Pfletderer ernannt tvorden. Dr. Lehmann, ein Geborener Kopenhagener, studierte u. a. auch zwei Leinester ut 'Dl a r b u r g. — Sie 2. internationale Monieren^ für Krebsiorschnng finbet vom 1. bis 5. Oktober 1910 m P a r i s statt. Borsitzender ist Exzellenz Proi. Dr. Czerny. Direktor des "hifhlute inr erverimentelle Krebs'orschnng in Heidelberg, vsti, er.il- iefvetär Dr. G. Meyer in Beilin. Bureau Beiltn W., ihenblev- slrage 13 — Zwei Blitglieder der Berliner ttnwersität können am 13 ds. tntf eine Lbfähr'ge Broiessoreniäiigkeil znrnckblicken: der Aeaypiologe Geheimrat Dr. Adolf Erman und der Historiker Dr. Han-: Delbrück.
Gebiete der Gesetzessprache und gab u . a Kenntnis^von einem Tanksdweiben des Präsidenten des Rcick)snsenRlhnamtssürdic erfolgreiche Mitarbeit des Vereins bei der sprachlichen Turchstdst der neuen Eisenbabuperkehrs-ordnung .Hrner teilte er ein Eckweiben des Staatssekretärs des Rctchsiustizamts mit, der den Neudruck bed Entwursts zur Strafpwzefeordnung übersandte. dcffon veränderte Fassung erlernten lasse, dafe^ die ^uregungendes Deutschen Sprachvereins fludstbaren ^^^fundcn hotten, ebecho ein Sdweiben des Staatssekretärs des Jnneni, derden Tank für die umfassende Hilfe ausspridA, di-: dem
der ReidTsversicherungsordnung durch ^^lw:°chstchc Prüfung geleistet worden sei. Ter verstorbene Bes^ksamtmanu der Westkarolinen, Palau und Marianenmiebn der deutschen /-^uMbiete in der Südsee, Regierungörat Senfft m Pap ha dem Sprach- vcreitl eine letztwillige 'Schenkung.vermacht, der Schu^trekwr TiedÄ- richs in Bonn seine Stiftung auf 22 500 Mark erholst Dte die« lährige Hauptversammlung des >LPradMreins, nut der btc Fünf- undzwanzigjahrfeier seines Bestellens vmbmt^nwerden so in Dresden im September statt. Die Mckgltetazahl des Vereins hat gegenwärtig 30 000 überschritten verdeckt sich auf 323 Zweig vereine, von denen 286 im Dentichm Reich undst Sd;utzgebieten, 24 in Oesterreich und 13 im Auslande bestehen, davon sedxs in den Vereinigten Staaten von Amerika.
— Der Direktionswechsel am Sta btt Heater zu Bremen. Lugo Reusch, der die Dlrektwn des Bremer ,Stadt- llwaters am L Juli 1908 als Nachfolger des verstorbenen Öofrats Erdmann-Iesnitzer übernommen hatte und /uter -^auspieler unb eine besonders tüästige Regiekraft galt, hat d^pltch.lmeam Somitag rnntTid? bekannt gegc^n wurde, "°xs persönlichen Gründen" am 8. Januar bte Tirektwn medergelegt. Bis zum Ende dieser Spielzeit wird sie im Austraae der^ „Teputcckwn für das ftäbtti'dK Ordjcfter und das L>tadttheater , aber für ^odmnng von Rausch, unter der künstlerischen Leitwig von Oberregisseur Durchard und Kapellmeister Pollak wettergeftih^: die wtrtschaftlich^ und finanzielle Verwaltung ist dem Oberinspektor ^chacfer über tragen worden. Vom 1. Juli d. I. an bis zum 30. Juni 1914 bis wohin der Vertrag mit Reusch ^^^Haü wte mitgeüilt, -^rat Julius Otto, der Tirckwr bed Elberfelder 'Ltadttheaters, die Direktion des Bremer Stadttheaters übernommen. Otto kam schon nach dem "Tode Erbmann-Jesn'tzers m Frage, M aber seine Bewerbung zurück, weck man ihn m ^verst^ durch weitestes Entaeaenkommeti hielt. Er ist dort bis 1912 gebunden gewesen, bod/9 &fe man ihn jetzt auf sein dringetches Vstten zur n^stm Spie'lzest frei unter der Verpflichtung, kein Mitglied des Elberfelder Stadttheaters mit nach Bremen zu nehmen. Otto gentefet ehten guten Rus in der Theaterwelt, er ist ms
damer Maifestspiele bekannt geiwrben. Bemetkenswert ist. datz das 15Ö Köpfe starke Personal deS Bremer L»tadttheaters, von
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Rinz^Seinrich. schließt der „Cri de Paris" seine Erzählung, kam nicht Nach Frankreich, aber Kaiser Wckhelm g'-ng nach ^Miger
Die Geschichte ist zum mindesten charakteristi M fitt die Ansichten, die in Frankreich über des Kaisers Absichten und Wünsche herrschen. Wir meinen, bie maßgebenden Stellen in Beüin Hütten ein lebhaftes Interesse daran, solche Auffassungen zu demen ter en, zumal deutsche B.a.ter, z. B. die „Voss. Ztg.", die Meinung geäußert haben, die Information möge einen guten Kern von WahrMnlich' kett haben. Sachlich wäre es natürlich unbegreiflich, oatz Prinz Heinrich den Franzosen so unverblümt nahe gelegt haben soNte. ihn nach Paris einzuladen. Der sonderbare Verlauf dieser Anregung müßte ja vollends bewte,en haben, wie unangebracht der Versuch einer solchen „Annäherung" gewesen wäre. Wir hoffen, daß der ungeheuerliche Bericht amtlich nicht unwidersprochen bleibt.
TClcines Feuilleton.
— Geologische Vereinigung. Man schreibt uns unterm 11. Januar aus Frankfurt: Ein neuer geologischer Verband, der schon über 150 Mitglieder zählt, ist ooi wenigen Tagen im Senckenbergischen Rstiseum zu Frankfurt a. M. gegründet worden. Die Anregung war von Prof. Dr. E. Kaiser-Gießen, Prof. Dr. Kayser-Marburg, Prof. Dr. Steinwann-Bonn und Dr. Drevermann-Fra»ik- furt a. M. auSgegangen. Die neue Vereinigung verfolgt im Gegensatz zu den schon bestehenden geoloaiichen GeseUschafteri. die wegen ihrer rein wissenschaftlichen Tätigkeit nur Fach- leiitrn von Wert sein können, das Ziel, vor allem arich den zahlreichen Liebhabern der Geologie in allgemein ver- nändlicher Darstellung einen Ueberblicf über die wichtigsten Fortschritte der Geologie zu geben. DaS soll in einem besonderen Organ, der .Geologischen Rundschau^, geschehen, die in der Hauptsache die Fragen der allgemeinen (Seo* logie behandeln soll. Bisher hat eS an einer Zeitschrift gefehlt, die gerade diesen Teil der Erdgeschichte erörtert Schon über 30 der bedeutendsten Vertreter der Geologie an deutschen und ausländischen Hochschulen haben ihre Dhtarbed zugesagt, darunter auch Prof. E. Kaiser-Gießen. Daneben sucht die neue Vereinigung für ihre Mitglieder Vor- tragSkurse, Exkursionen und wissenschaftliche Sitzilngen zu veranstalten. Zum Vorsitzenden mnrve Pros. Kayser-Marburg gewählt; der Altmeister der Geologie, Prof. Ebiiard Sueß- Wien, der sein Fernbleiben durch sein hohes Alter entschuldigte. wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Schriftführer ist Dr. Dreoermann-Frankfurt a. M. — Im Anschluß an die Versammlung fand eine wisienschastliche Sitzung statt, in der der 3. Band deS Lebenswerts von Ed. Srieß („Das Antlitz der Erde") besprochen wurde.
— Der Grsanitvor stand beS Deutschen Sprachvereins hielt kürzlich unter dem Vorsitz bes Geheimen Ober- baurats Tr. Sarrazin in Berlin seine Jahresversammlung ab, bie aus allen Gauen beS Deutschen Rcrch^s unb Teutscl^Oster- reidjs zahlreich besucht war. Ter Vorsitzende berichtete über bre von Privaten wie von Reichs- und ^>taatsbehärden in steigendem Maße in Anspruch genommene gutachtliche Tätigkeit des Derems in iprachwissenschafmchchi Fragen unb seine Mitwirkung auf dem
„Meine Herren! Es wird mir eine Freude fern. 2,h"en Jhrm Besuch zu erwidern. Mit Erlaubnis deS Kaisers will ich gern nädM Jahr Ihrer Wettfahrt in der Auvergne beiwohnen, wenn Sie mich dazu eilüabcn." „ . . r, .
Dabei sah er seinen kaiserlichen Bruder an, der iich damit begnügte, zu lächeln und zu nicken.. Rach dem Empfang sagte der Herzog von Ratibor zum Marquis Chasseloup-Laubat.
„i<r Prinz hat offenbar nur nut Ermächtigung des Kaisers aesprodxm. Wenn Sie also, den Pnnzen emladen. wird ^r Zkaiser sicher sehr zufrieden sein, und See werden zur wünschenswerten Annäherung zwischen beiden Volkern mol beigetragm 6dbeü;aum nach Paris zurückgekehrt, beeilten die beiden Herren 'ich, zum Minister Teleassö zu gehen und ihm tat Wunsch dos Prinzen öeinrid) mitzuteilen. Toleasls schien nicht entzückt^und agte: „Sie können tun, waS Sie wollen. Ich, habe 3biten weder einen Rat noch eine Weisung zu geben Di« ^asyvagenwett- fahrten sind nicht amtlich. Dor Automobilklub ist eine Privatgesellschaft. Sie können einladen, wen Sie wollen, und Prinz Heinrick) kann, wie jeder Privatmann, Ihre Einladung annehmen. Tie Regierung geht das gar nichts an."
Ter Marquis Ehasseloup-Laubat erwiderte: „Tor Prinz ist der Bruder dos Kaisers. Er kommt als sein amtlicher VertrUor nach Frankreich. Tic Regierung kann gegen einen ^sud) nicht gleichgültig bleiben, der sehr ernste Folgen haben kann. Tenkm Sie an die seindlichm Kundgebungen, bie Vorkommen können, an die zu treffenden Vorsick>tsmaßregeln, an die vor^rzusehenden politischen Folgen. Wir übernehmen nur mit Ihrer ausdrücklick)on Gutheißung die Verantwortung für diese Einladung^
Telcaffs blieb ttotzdem dabei, daß ihn die Sache Nichts an- gebe, worauf der Marquis bemerkte: „Gut, dann werden wir die Angelegenh-. it an die Oefscntlichkeit bringen und unsere Unterredung mit dem Prinzen Heinrich und mit Ihnen bekannt wachen Tas versetzte Delcasss nun doch in Aufregung, und er vor prach, den Minifterrat mit der Sache zu befassem Emen Monat lang hörte der Marquis nichts mehr davon. Ta begegnete er eines Tages auf dem Fechtboden dem ihm befreundeten, Minister Etienne und fragte ihn: „Nun, was haben Sie über bte Einladung deS Prinzen Heinrich beschlossen?"
Etienne wußte von nichts unb als ihm Ch>Keloup-LLubat erzählte, worum eS sich handle, erklärte der Minister, D'lcchiS habe dem Ministerrat nicht ein Wort von ber Sache gesagt. Der Marquis befaßte den Automobilklub mit der Frage, der Ausschuß schwankte, der betannre Turnvater unb Patriotenliga-Führer Sansboeuf schrieb, wie es hieß, auf Anregung, Marquis bc Dion, für ein nationalistisches Tageblatt einen aufeerft heftigen Artikel gegen dm Besuch des Prinzen Heinrich und Ein-
gesandt, rovrtn er zu dessen Antwartanschrerben au den Staatssekretär Zorn v. Bulach Stellung mmmt-ckber der Wortlaut ist mcht veröffentlicht und bannt den Kvmb^ Nationen Tür und Tor geöffnet worden. Man rann iich dem Verdacht nur schwer entziehen, daß. der Statthalter „um des lieben Friedens willen" sich nachgiebiger gegeigt hat, als es dem Interesse des Staates enffpricht. We- uiastens must man das aus dem Umstand schließ-en, daß ein Teil der klerikalen Presse Elsaß^LothringenS, plötzlich versöhnlichere Töne angeschlagen hat Bester spiegelt. )tdj bei wirkliche Erfolg jener Friedenstaktik — den man übrigens' ohne große Prophetengabe voraussehen tonnte — ui den rolgenden Worten der „Germania" wieder:
0„Cs hat ganz den Anschein, daß bet Swtthaltn im Gegen- iatz zum Staatsiekretär von etner Verofsentlichunb absebm wird. Damit wird Baron von Bulach gewinermatzen ins Unrecht gesetzt. Andererseits geht aus dem letzt eingesch.agenm Verfahren hervor, daß die elsaß-lothringilche, Regierung nicht gerade besonders siegesbewußt ist, weck sie ,onft Nicht zvgern würde, die Oesfentlidsteit mit ihren.^überlegenen Gründen zu beschäftigen. Daß die Regierung einfach und offen den Rückzug antreten werde, ist kaum zu erwarten...
Nun wird, scheint uns, doch dem Herrn Statthalter nichts anderes übrig bleiben, als auch fein Schreiben zu °eröyÄ meldet aus Straßburg: Die Akten iber den Konflikt zwischen der Regierung und den Bischüfev wurden am 11. Januar nach Berlin geschickt.
Die heutige Nummer umsaht 12 Selten.
Lparstlmmung im hessischen zinanzaurschuh.
R.B. Darmstadt, 12. Jan. Zu den Haushalts- b e r a t u n g e n i m F i n a n z a u s s ch u ß der Zweiten Kammer hat der national.iberale Abg. B est-'Osthosen. w.e s i.on gelegen.lich des Berichts ülyer die gestrige Ausschuss itzung furä ernmynt wurde, Ersparnisanträge geitetit, bte hei iber gegenwär.igen Finanzmisere die ernst ste Beachtung verdienen Abg. Best beantragt 1. Sämtliche Beamlenstellen nur auf den derzeitigen Inhaber zu bewilliaen und 2. Tawe- qelder und Reisekosten sind nur in der Höh« der tatiachlich entstandenen Auslage zu bewilligen. Weiter beantragt Abg. Best, die im Titel 3 für „Domänen des Grogherzogliclien Hauses" angeforderten Beträge von zusammen 28300 Mark für größere Herstellungen und Verbesserungen am Darmstädter Residenz-schloß und Jagdschloß Wolssgarten zu streichen, da diese angeforderten Posben „laufende Unterhaltungen" sind, wofür bereits an anderer Stelle 55350 Mk. eingesetzt sind. Ferner sollen bei Tit. 4, Domanialbauwesen, 18650 Mk. für Herstellungen im vormaligen Schloß Groß-Umsbadt, in der Finanzamtmannswohnung zu Seligenstadt und im Domanialhof zu Dauernheim, sowie 20 Proz. der Summe von 404 000 Mk. für Kulturkosten und verschiedene andere Anforderungen in den ein-elnen Haushalts'. kapiteln gestrichen werden, darunter 5000 TM. für Decken- anstrich und Ausbesserung der Fachwände im Seminar zu Friedberg, 8700 Mk. für Einrichtung einer Nrederdruck^ dampfhe^ung im Haftlolal in Worms, 1500 TM. Resteunterstützung zu wissenschaftlichen Studien für alademisch gebildete Techniker u s. f. Derartige StreickMugsantrage sind gelegentlich der Haushaltsberatung nock; ziemlich zahl- reich zu erwarten. . , . .
Dar Finanzausschuß hat heute vormittag von 10—1 und nachmittag von 3—6 Uhr seine Beratungen gemeinsam mu der Regierung fortgesetzt, für welche die Herren Staats- Minister Dr. Ewald, Fänanzminister Dr. Gnauth, Minister des Innern Dr. Braun und Ministerialrat Suffe r t erschienen waren. Es wurden neben der Besprechung allgemeiner Finanzfragen namentlich die Kapitel 23—20 (Ministerium des Innern') und Kap. 76—87 durchberaten, über welche Abg. Dr. Osann den Bericht zu erstatten batte Bei den teiliveise recht lebhaften Verhandlungen -chnschen Ausschuß und Regierung wurden verschiedene Abstriche von ca. 60000 TM. Gemacht Im übrigen erklärten uns die Mitglieder des Ausschusses wiederholt, datz sie zum schweigen verpflichtet worden seien und deshalb leider keine näheren Mitteilungen über den Verlauf der Ausschußverhandlungen machen konnten
Glaubt der Finanzausschuß wirklich, mit bem Beschluß auf Geheimhaltung seiner Beratungen die Mimtiinmung der Steuerzahler über die jetzige prekäre Finanzlage tn Hessen beseiligen zu können?
Zorn unb Wedel.
Der kaiserliche Statthalter Graf Wedel hat in den Streit der Geistlichen gegen die Staatsgewalt persönlich eingegriffen und dem Bischof von Straßburg em Schreiben
Der Zusammentritt deS Kompklknzqerid'tShokeS.
Heber den Termin des Zusammentritt des Kompetenzgerichtshofes in Sachen des Äalles llfe ld erfahrt einer unserer Mitarbeiter auf eine Anfrage von beteiligter ^^Tlan^ [ann annehmen, daß der Kompetenzgerichtshof jedenfalls n i ch t v o r M i t t e M ä r z fcutatunemreten w.rd um sich mit der Materie zu beschaftigemTeraufdene^ten Blick anscheinend etwas weit liegende Termin flndet aber [eine Begründung, wenn man sich über den 3^stanzengang und dKehandlung der. Sache klar ist. Etwa Mitte tzebruar wird die monatliche Frist ab laufen, bis zu der die Schrift- sttze der Puleien beim 'Gericht erster Instanz etngeaangen sein müssen. Als Gericht kommt das Berliner LmtS- g e r i ch t in Betracht, das nach diesem Termin entweder mit den einaeaangenen Schriftsätzen oder ohne diese das Akten- inateiial dem Oberlandesgericht öuMld ^nn auch die Delanntmachung der Heberwetsung des Mrterial» an den Kompetenzgerichtshof zu einer Zeit erfolgte, die weiter zurückliegt 2s der 15. Januar, so vst^u^bedenken, daß die Zustellung der Mitteilung von der Erhebung des Romtie- temkonflicts an die Parteien einige Zeit zur Vorbereitung in An pruch nahm. Hieraus erklärt sich die^Feftlegung des Termins cmf etwa Mitte Februar. Das Oberlandesgericht hat sich gutachtlich sehr eingehend zu dem Ml zu äußern, wofür dem Referenten zur Durcharbeitung beä schwierigen Falles geraume Zeit zur Verfüaungl stehen muß. Tas Gutachten wird dann mit dem gesamten Material vom Oberlandasgericht dem I ustrzm i n i ft er itberfandt, der es dem Kompetenzgerichtshof uberweiist, unterglei^ zeitiger entsprechender Benachrichtigung an den Minister der Auswärtigen Angelegenheiten als VerwalMngschef. Der Kompetenzgerichtshof wird in einer öffentlichen Sitzung das Urtett fällen. Vom Vorsitzenden werden zwei Rese- r^nten bestellt. Mr GeriHtsh°s besteht aU$ 11 Webern, von denen 7 an der Entscheidung teilzunehmen haben. Im
Kaiser W'lhelm unb die Franzosen.
Die Pariser sathrische Wochenschrift Cri de Paris erzählt tDl8^uf bei Mtroagentoettfabrt im Taunus im Jahre 1904 gewährte Kaiser Wilhelm dem Baron van Zuylen und dem Marquis bc Chasseloup-Laubat einen besonders gnädigen Empfang. Prinz Heinrich war zugegen, beglückwünsche die Franzosen zu
Nr. 10 Erstes Blatt 160. Jahrgang Donnerstag 13. Januar 1010
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erschkinl täglich, außer M a jährlich Mk. 2.20. durch
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W ■ B B V B W B W ▼Wb ▼ Thetredakteur-.A Goetz,
wirtschaftliche Lcilfragen 'w ▼ W M M Verantwortlich für den
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WZ? General-Anzeiger für Gberhefsen MM für die TageSniumner Hotntionsöra» unö Perlag ter vrW'Ichen Unlv.-Vuch- uitö Steintrnderei H. Lange. Retattton, «petltion unt Pmderet - «chnMatze?. llnictgenteil: H. Beck, bi» vormittags 9 Uhr.
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