Ausgabe 
10.6.1910 Erstes Blatt
 
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Bors : Dos iR das erste Geständnis Göbens Von dem Schwur unterm Tannenbaum und dielen anderen Abweichungen ist hier noch nicht die Rede. Frau Weber, was sagen Sie nun zu diesem Geständnis? Angell. sichtlich erregt, nach langer Uebcrlegung : Soweit ich folgen konnte, ist einiges richtig, einiges nicht richtig. Der Vorsitzende hält der Angeklagten vor daß es in Anbetracht der Wichtigkeit des Göbenschen Geständnisses und des nod) fol­genden Teiles ihrer Vernehmung wohl doch richtig sei, ob­zubrechen und erst am Freitag morgen sortzusahren.

Die Sitzung wurde daraus aus Freitag vertagt.

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R.-B. Darmstadt, 9. Juni. Das Kriegsgerich t ver­urteilte beute den aus Gontershausen stammenden Unteroffizier Werner Schmidt von der 3. Komp, des Leib-Garde-Rgt. Nr. 115 hiev, wegen tätlicher Beleidigung und Mißhandlung zu drei Monate n Gefängnis. iLchmidt halte bei einer Deranstaltung im Runrnielbräu sich an ein Mädchen herangemacht und ging am dem Heimweg zu unsittlichen Angriffen über. Er blitzte ab, luoxaui er tätlich wurde, so daß seine Handlung als Niisrhaiidlung erschien. Gegenüber den ungünstigen Aussagen eines Vorgesetzten liest er sich in der Verhandlung zu einer drohenden Aensterung hinreisten was noch ein Strafverfahren zur Folge haben wird. Mit Rücksicht auf dieses und die heutige Strafe wurde er verhaftet.

Wegen M ü nzverbrechens wurden heilte von dem Schwurgericht die Offenbacher 'Arbeiter Schlaffer Franz Vorrat, Schuhmacher Joh. R ü ck er t und Gürtler Friedrich Rath zu je 3 Monaten und Rückert zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt.

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i ft ein, 9. Juni.

cf) om heutigen Bei­gen des Lokaltermin ernehmung über oben iviri» fortgefejt ordnacht will lieh die nicht nn Einzelheiten. Erzählungen andew geäußert haben so! r Ubr", bestreitet !: t die 5?rotolollc übti

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Rio bc Janeiro, 10. Juni. Der Ertrag der Steuern weist eine Mehreinnahme von 2r/2 Millionen Pfund auf.

Santiago de Chile, 10. Juni. Die Zoll- einnahmen aus dem Güteraustausch mit Argentinien sind bedeutend gestiegen; sie beziffern sich gegen früher auf das dreifache.

175 833, Roggen 486, Gerste 11 669, Mais und Darr 8341, mrdcres Gerrerde iMalzkeinre» 926, ui hl: .\hrf(facn 37, Zwctschen 49.5, abg^sallenes Kernobst .Fallobst und )tfmobittrd)t-r 62, Beeren fruchte 5, flüssige Traubrnwernlrse 413, geprestle Trauberr- wein Hefe und Obstwein Hefe 3824, mcht gewässerte^ Weintreber 7587, gewässerte Weintreber 31, Brauerei abstille 7351. umge- schlagenes Bier, Tropfbier und sonstige Bierrückstände 674, Öcien* brühe 129, Traubenwem 2606, LbMvein 12. Kunstweiu 350.

Gesamtreineinnahme an Brannrn>cnlsteuer betrug: Reinertrag an Maischbottichsteuer 37 767 'Dbf., Reinertrag an Verbrauchsabgaben und Zuschlag 1 995 111 ML, llebcrschust an Brennstcuer 61 924 Mll, also im ganzen 1 970 9 >4 Mk Rück'" vergütet nntrbcu an Maischbottickstener 140 241 Mk., an Der branckssabgaben 63 542 Mk, Kvittingenlsscheine wurden aus- gmertigt über 237 519 Mk. und an Bremtsteuervergütung 88 994 Mark.

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Silbe^ äußerl^ ei

ödens .oben cdlatlc'. xsdi yiaiot v. cdiönebti i den fehlen Tagen

Tas schien er am r guter Laune. (le fi) zehn Minuten eilte mir her Bunnn ssen habe. - Borst o. Gäben. Am M Wohnung des 3tm- aubte man an cm Diese Annahme m tonen in fernem W :PerfW om; baß Ite stcb um Tann sagte die

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gar nicht geb<( denke»' q?iin cntroidiltc l miirbc nricbcrum va

3*4* und lautest W. ;«m °d°l a;:; mut' ''> spater r ilb muB -Tod

Wilh. Herbertert

geben, bet mir nachmittags aus dem Zimmer gewesen zu sein. Bors : Fräulein Eue sagte aber, Sie hätten sie unmittelbar vorder gebeten, nichts darüber zu sagen, dast Hauptmann v. Goeben aus Ihrem Zimmer gewesen sei, und gleich darauf hätten Sie diesen Brief gesckrrieben. Deshalb wird vermutet, dast in dem Brief genau dasselbe steht, als was Sie Fräulein Eue gesagt haben. Angekl.: Fräulein Eue wollte nur nicht sagen, dast Goeben in der Rächt bei mir war. Es kommt bann der Brief zur Ver­lesung, den Hauptmann v. Goeben an die Angeklagte abgc- schickl hat, der dieser aber picht ausgehändigt worden war. Haupt - mann v. Goeben lxrtte, als die Angeklagte sich im Hause des Rittmeisters v. Gractz befand, diesen gefragt, ob er Frau von Sckö:rebeck sprechen könne. Als das von ihm verneint wurde, gab er item Rittmeister den Bries. Bors.: Die Handschrift des Herrn v. Goeben kennen Sie ja? Angekl : Ja, das ist seine Handschrift. Bors.: Die Vorderseite des Brieses ist an sich abgeschlossen, so dast der, der fein Misttrauen hat, nicht merkt, dast aus der Rückseite auch noch etwas steht. Die Vorderseite lautet:Sehr verehrte, gnädige Frau! Mir ist für die Dauer der Untersuchung jederintime" Verkehr mit Jlpun untersagt. Deshalb must ich mich beschränken. Ihnen schriftlich tiefstes Beileid auszusprechen und Ihnen zu danken für Ihre liebens­würdigen Zeilen. Seien Sie versichert, gnädige Frau, dast ich jederzeit bereit bin, Ihnen zu dienen. Ihr sehr ergebener Goeben " Klappt man aber den Brief auseinander, so sieht man, dast noch sehr viel mehr drin steht. Die Rückseite lautet:(Heftern vernommen, nichts herausgekommen Dabei natur lich aus Frage, wie wir stäirden, gesagt, freundschaftlich. £>ättc nach eigenem Augenschein und Andeutungen von Frau v. Sck>önc- beck Eindruck gehabt. Ehe nicht ganz glücklich. War häufig im Hause, auch wenn Ehemann nicht da war. Auch gesagt, daß ich auf Zimmer gewesen, als Ehemann im Hause war. Weiter gesagt, auch einige Partien mitgcmacht, hinzugefügl, eigentlich sollten auch da Bekannte und Kinder mitkommen. Von Hertha­insel nichts mitgctcilt. Nach Schrammen an Nase gefragt, ge­sagt, die hätte neulich beim Tannenbaumputzen gekriegt. Als wahrscheinlichen Grund Einbruchsdiebstahl, auch Silberzeug er­wähnt. Bitte baldige Nachricht, wenn ich mich irgendwie geirrt. Erwünscht Näheres über Ihr Befinden und Aufenthalt." Bors.: Nun, Frau Weber, auf diesen Brief baut die Anklage, sehr viel auf.

Angekl.: Ich konnte doch nicht zugeben, daß das Verhältnis herauskam. Ich hätte dann sofort aus der Strastc gestanden. (Weinend >: Ich wollte zu meiner Mutter nach Görlitz, die mich und die Kinder aufnehm.n wollte. Wenn meine Mutter gewußt hätte, daß ich mit Goeben ein Verhältnis hatte, bann wäre das unmöglich gewesen. Ich wollte nichts als meineFrauen- ehre retten. - Bors.: Aus dem Brief wirb ganz etwas anderes gefolgert. Angeklagte (miterregter Stimme,: Es steht doch nichts drin, was nicht zum Schutz meiner Frauenehre geschrieben wäre. Vors : Nein, es steht mehr drin. Es stehen Andeutungen über die Aussage des Herrn von Goeben drin. Angell.: Dor Brief ist doch ein Beweis dafür, daß kein Einverständnis zwischen uns bestanden hat, denn bann brauchten wir uns doch keine Mitteilungen zu machen, bann wäre das Einverständnis doch schon vorher zustande gekommen. Bors.: Es steht doch am Schluß:Ich bitte um Nachricht, wenn ich mich irgendwie geirrt habe." Da sagt die Staatsanwaltschaft eben, baß deutet uuf eine Verabredung hin. Angell.: Nein, es bezog sich mir darauf, ob er oben bei mir im Zimmer gewesen ist, und es galt doch nur allein, meine Frauenehre zu retten. Hierauf wird der Haftbefehl gegen Hauptmann v. Goeben verlesen.

Es wird bann noch das Protokoll der dritten Ver­nehmung Goebens».am 28. Dez. verlesen. Vors. (zur Angekl.): Als nun Goeben verhaftet war, wurden Sie am 29. Dezember, also einen Tag nach der Beerdigung, als Zeugin vernommen. Wissen Sie, was Sie da gesagt haben ? Angell.: Nein, daran habe ich feine Erinnerung, ich wußte auch gar nicht, weshalb ich vernommen wurde. Nlir war nicht gesagt worden, daß Goeben verhaftet war. Dors.: Das mußte Ihnen gesagt werden, denn es entspricht den gesetzlichen Bestimmungen. Ta sagten Sie wieder:Wer meinen Mann erschossen hat, davon habe ich nicht die geringste AInnung. Alenn nicht ein Dieb in Frage kommt, kamt ich mir nicht denken, wer es gewesen sein sollte." Am 3 1. Dez. wurde nun Hauptmann v. Goeben wieder um verantwortlich vernommen und legte an diesem Tage zum ersten Mal ein z u s a m m e n s a s s e n d e s Gestand- n i s ab. In diesem Gestärlonis gibt Hauptmann von Goeben an, daß er Frau von Schönebeck von Anfang an geliebt habe, ohne sich dessen bewußt zu sein. Er bube sie täglich immer mehr geliebt und Ijabe sich bestrebt, sie aus den unglücklichen Banden zu befreien. Sie habe ihm fortgesetzt Äditteilungen ge­macht über Mißhandlungen von leiten ihres Mannes, denen er selbstverständlich Glauben schenkte. Ich faßte den Entschluß, Major von Schönebeck auf der xsagb mit der Waffe in der Hand zur Ehescheidung zu zwingen, ^m Weigerungsfälle wollte ich ihm nötigenfalls niederschießen. Frau v. Schönebeck wusste davon und war damit einverstanden, eie drängte aber immer, sie könne es nicht länger aushalten. L>re erklärte, sie sei damit einverstanden, daß es in der Wohnung statt- finbe. Diese letztere Unterredung fand einige Tage vor Weihnackstm statt. Ich war Weihnachten bei der Familie Schönebeck zu Besuchs Frau v. Schönebeck sah Mich den ganzen Abend bedeutungsvoll an, ich merkte, was sie von mir haben wollte, ^ie^tagte: Mach, was du willst, aber ich will nichts davon wissen, ^ch leibst fatzte bann den Entschluß, die Tat au^uführen. Er 'ckildert dann, wie er in der Nacht zum 26. Dezember tu die Wohnung /des Majors eindrang. Der Major hörte mich. Er öffnete das Schlafammer und erhob sofort die Waffe gegen mid).^ 3cb iah an feinen Gesichtszügen, daß er abdrucken wollte^ ^n dieiem Moment, während ich die Worte sprach:Herr Major", erhob idi die Pistole und drückte ab. Der Major brach so'ort zu­sammen. Ich iah, daß er tot war Das war zwilchen 3 und i/,4 Ubr. Frau v. Schönebeck wußte nicht bestimmt, dast ich in dieser Nackt die Tat ausführen würde, aber sie konnte es ahnen. Meiner Ansicht nach hat sie den Schuß gehört, denn sie sagte am nächsten Morgen zu mir, iic Icjbc schon leit 4 Ubr.

Mürttc.

th. Gießen, 9. Juni. Der dieswockige Vieh m arkt hatte einen Austrieb von etwa 1844 Stück Rindvieh, darunter etwa 400 Jungtiere und Kälber und 516 Schweine. Der Vorhandel, der in schwarzbunter Milchware große Ausdehnung annahin, brachte große Umsätze in Jungtieren für Zuchtzwecke, die nach dem Allgäu und nach Baden angekaust wurden und gute Preise erzielten 4.er Markt selbst brachte int Milchviehhandel für gute Ware flotten Absatz zu den seitherigen Hohen Preisen, daS Geschält m geringeren und mittleren Kühen war schien. end, so daß ein kleiner Rückgang emtrat. Das Fettviehgeschait ließ sich bei den seitherigen Preis- nottzen nicht schlecht an. Für Rinder waren die Provinzslädte, besonders stark Bad-Nauheim, Abnehmer, während fette Kühe ihre Kundschaft von» Rheine her fanden. Der Kälbermarkt hatte keine Zugkraft. Bet der heißen Witterung ist der Adfatz von Kalbfleisch ei lieblich zurückgegangeii nnd so wohl ist die mangelnde Nachfrage und em Preisrückgang für Kälber von 4 5 Alk. der Zentner zu erklären. Ter kleine Poften Jungtiere, der vom Vormarkt zurück­geblieben war, fand bei guten Preisen seine Abnehmer. Das Ge­schäft in Schweinen war, was Ferkel anlangt, nicht sehr flott es spielt auch hierbei die heiße Witterung mit. Dagegen mären L'änfer und Einleger sehr begehrt und mürben hoch bezahlt. Ge­handelt wurden Kühe, frisch melkend und tragend, l.Cual.530 b§ <>00 Mk. (vereinzelt auch bis 25 Mk. höher), 2. Qual. 440500 Mk., 3. Qual. 3,0 bis 420 Mk. Jungtiere, Rinder und Stiere je nach Alter, Form und Qualität 125-225 Mk. Preise pro Stück. Bezahlt wurde für den Zentner Schlachtgewicht«: Fette Rinder 1. Qual. 76 bis 78 Mk., 2. Qual. 73 bis 75 Mk., fette Kühe 1. Qual. 70 bis 73 'Mk., 2. Qual. 6169 Mk., 3. Qual. 59 bis 63 'Ulf. Kälber 1. Qual. 75-80 Alk. (extra schwere Tiere bis 84 Alk.), 2. Qual. 68 bis 75 Mk., 3. Qual. 61 bis^ 66 Mk. Es erzielten pro Paar Ferkel, 68 Wochen alt, 4555 Mk., 10 bis 12 Wochen alt 60 bis 72 Mk., leichte Springer 80 bis 100 Mk., bessere Ware 100 bis 130 Mk., Einleger 140 bis 160 Mk. Der 'Markt wurde in allen Gattungen Vieh geräumt. Nächste Markt­age 21. und 22. Juni. Fette Ochsen werden in der Gegend noch tin bester Qualität noch mit 81d3 Mk.,in guter Ware mit 78 bis 80 Mk., fette schlachtreife Schweine nut 6465 Mk. der Zentner Schlachtgewicht bezahlt.

fc. Frankfurt a. M., 10. Juni. Heu- und Strohmarkt. Angeiahren waren 6 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 4,004,50 Stroh (Kornlangstroh) 0,00 bis

0,00 Mk., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft schleppend. Tie Zusuhren waren aus Oberhessen und dem Kreis Dieburg.

fc. Wiesbaden, 9. Juni. Heu- u n d Stroh markt. Angefahren waren 18 Wagen Heu und Stroh. Man notierte: Heu 6.06 bis 00.00 Mk., Stroh iRichtitroh) :>.606.40 Mk. F r u ch t in a r k t. Hafer 15.8016.40 Alk. Alles für 100 Kilo.

sl Marburg, 9. Juni. Aus dem heutigen Schweine- m a r f t gingen die Preise bei starkem Geschäft etwas zurück. Es kosteten kleine Ferkel 40 bis 50 Mk., größere Ware 6080 Mk. und Läufer 100-130 Mk. das Paar. 'Zum Verkauf standen 830 Stück.

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Vcrinifcbte».

* Gewitterschäden. Aus allen Teilen des Reiches werden schwere Gewitter gemeldet, bei denen durch Blitzschläge viele Menschen getötet wurden. Auch btc Frucht wurde stellenweise sehr geschädigt. Der Neckar führt Hochwasser und I)at viel Heu fortgeschwcmnrt. Im Rhein­land wurden in den letzten Togen 20 Personen durch Blitz­schläge getötet. Das Ücker den Ober-Nhein niedergegangenc Gewitter verursachte bei Linz eine Unterbrechung des rechtsrheinischen Bahnvcrkchrs. Die Geleise waren der­art piit Geröll bedeckt, daß die Züge wiederholt halten mußten. In ganz Mitteldeutschland, insbesondere in K-ur- hessen und in Thüringen haben Wollenbrüche und Gewitter unberechenbaren Schaden angerichtet.

Aleinc Tagesck»ronik.

Lluck der Berliner Vorort Lichtenberg bat jetzt, ebenso wie Eharlottenburg, unter Wassermangel zu leiden. Der durch die Erpress »lngsgeschtchten derW ahrheit" bekannt gewordene Hcrmaim Dahsel, der wegen Erpressung zu einem Jahr und 6 Monaten Gefängnis verurteilt, aber gegen Sicher- 'tcllnng entlassen roorben war, ist m Berlin an einem Herz­schlag gestorben.

Branntweinbrennerei und Branntweinbefteuerung in Hessen im Betriebsjafyr (908-09.

(1. Oktober 1908 bis 30. September 1909.)

Im Großherzogtum Hessen sind im BetriebSja.hr 1908/09 155 2 Hektoliter Alkohol weniger hergestellt worden, als im vorhergehenden Fahre. An dieser Mindererzeugung sind die hauptsächlich Kartoffeln verarbeitenden landwirtschaftlichen Bren nereien mit 1117 Hektoliter, die gewerblickien Hefebrennereien mit 579 Hektoliter und die andere Stoffe als Wein und Brauereiabfälle verarbeitenden Materialbrennereien mit 207 Hektoliter beteiligt; dagegen sind von den hauptsächlich Wein «verarbeitenden Betrieben 248 Hektoliter Alkohol mehr hcrgcstellt worden. Der Rückgang der Branntweinerzeugung bei den Kartoffelbrcnnereien ist aus den ungünstigen Ausfall der Kartoffelernte im Herbst 1908 und die damit in Zusammenhang stehenden hohen Kartoffelpreise im Frühjahr 1909 zurückzuführen: dementsprechend sind denn auch im Betriebsjahr 1908/09 = 4784 Doppelzentner Kartoffel weniger in den Brennereien verarbeitet worden, als im Jahre zuvor< An der Mindererzeugung in den gewerblichen Hefebrnmereien ist nur die eine der beiden im Direktivbezirk bestehenden derartigen Brennereien beteiligt. Die Abnahme der Branntweinerzeugung bei den Materialbrcnnercien ist eine Folge des geringen Ertrags der Obst- und Weinernte namentlich der Zwetschenernte im Herbst 1908, demzufolge nur 495 Hektoliter Zwetschen gegen 7913 Hekto­liter im vorausgehenden Jahr zu Brennzwecken zur Verfügung standen. Die nicht unbedeutende Mchrherstellung von Branntwein 248 Heftoliler Alkohol aus Wein ist in der Hauptsache daraus zu rück zu führen, daß verschiedene Brennerei besitzer es sür'lohnender gefunden haben, billigen ausländischen Wein in ihren Brennereien zu verarbeiten, statt der nicht gleichmäßig zur Verfügung stehenden Erzeugnisse des inländischen Obst- und Weinbaues.

Die Preise und Stärken der in dem Großherzogtum Hessen hauptsächlich zum Verbrauch kommenden Trinkbranntweine weichen von den in den vorausgehenden Jahren nachgewiesenen nicht wesentlich ab. Der Kleinverkaufspreis des vollständig vergällten Branntweins war ebenfalls der gleiche wie im Vorjahr, er betrug int Durchschnitt für die Literflasche bei einem Alkoholgehalt von 90 Raumprozenten 30 Pfg. und 33 Pfg. bei einem Gehalt von 95 Raumprozcnten.

Verschlußbrcnnereien sind im abgelausenen Betriebsjahr im Großl.crzogtum Hessen nicht entstanden, dagegen 4 Absindungs- brcnnereien. Vorhanden waren 305 Brennereien, darunter 66 Verschluß- und 239 Absindungsbrennereien. In Betrieb ivaren davon 125 Brennereien, die zusammen 22 908 Hektoliter Al­kohol erzeugten, davon 19 784 hl aus Kartoffeln, 2250 hl aus Getreide (78 in landw. und 2172 in gewerblichen Brauereien, 510 hl aus Traubenwein, 175 hl aus Brauereiabfällen und 189 hl aus anderen Stoffen Zu der Branntwein-Erzeugung wurden an Materialien verwendet in Doppelzentnern: Kartoffeln

Kurze Nachrichten aus Kun stu. Wissenschaft. Den Oberlehrern Stessler, Freybe und Dr. Helm- kampi an der Landwirtschaftsschule in Weilburg ist der Charakter als Professor verliehen worden.

Wetteraussichteu in Hessen am Samskäg dein 11. Juni 1910: Zunächst vielenorts ziemlich heftige (tiemuter und slrichiveise Hagel, meist wolkig und später Abkühlung.

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