littocnb. «»iachl- 1U0 Üfonb \ bmui-SdjUMP '
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‘JJiäBirt genahne junge und gut ge-
. 40—48
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41
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. 64-66 70—72
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Lebendgewicht
Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe».
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Diiebevicblag: — 0,0 mm.
tauchen immer
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New. Himmel
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Nov. Dez. ItilO
Einkauf. Man bestehe darauf, die echte ScottS Emulsion mit unserer bekannter: Fischerschutz« marke zu erhalten und laste sich keine Nach« ahmungen aufrcdent
wieder auf.
Es hieße aber am verkehrten Ende sparen, wenn man anstelle des altbewährten OriginalprS- parateS solche Nachahmungen kaufen wollte, denn nur der Erfolg entscheidet, und diesen hat die echte ScottS Emulsion auf- zuwcisen. Darum Vorsicht beim
'Hellere außgemäl'iete Mülje und wenig
gut entividelie pingereKüye ll Färsen 34—37 63—71
Matzig flcnaLjtie Kuije nnb Färsen . . 30—83 66— 68
Höchste Temperatur am
Stieb vigite , ,
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2? sß
Nur die echte Kratts Emulsion, Keine Nachahmung!
Der Weltruf von Stotts Lmulsio» bürgt fsir die Güte des Präparates, und die mit ihm erzielten Erfolge sind unbestritten. Billigere, vielfach minderwertige Nachahmungen von ScottS Emulsion hat es von jeher gegeben uub neue
nährte allere o <Ü tl e n, Rübe.
ausver kaust, ©diroeme langsam geräumt.
Limburg a. d. Lahn, 3o. 91od. Fruchtmarkt. Durch- chnnlsprels pro 9)ialtev. Roter Weizen (nanauildjer) 16,3d UIL, rueiüer Weizen (angebaute Fremdiorle) 15,80 Ulf., Rom 11,UO Alt., 05et|ie: ftuttergerfte 9,u0 1DIL, iöcaugerfte 11,26 Ult, Haier UtL 7,20 Erbsen 0,00 'Ulf., Rartossein 6,60-6,60 'Ult
z«
Ulitilere 'Utast- und gute Saugkälber . 51—bö 86—93
Geringere Saugkälber . . .... 46—60 76—83 o d) a 'e.
Dfosllärnrnet u. jüngere Masthammel 39—00 78—00 Schweine.
Vollfleischtge edjiveute bis zu 2 Zentner
Lebendgewicht 64—66 70—72
BoUsietschige Schweine über 2 Zentner
Halber.
Feinste Mast- (BoUnulchmast) und beste Saugkälber 66—63 93—106 59
29. bis 80.
29. , 30.
SJ>
Ochsen. flc.uitüi
Sonflefitiine, auSflemäftde, höchsten ed)lad)tiuerte-3, höchstens 6 Fahre alt 49—62 88—90
Zunge, sieischige, nicht ausgemaiiete und altere ausgemäsiete 44—48 86—87
tiie Bescher ttjr Gelände wieder zurück. Der Badnvau soll 7 Millionen Mark kosten. Die Bauzeit ist aus 6 Jahre vorgesehen.
L. Bad-Nauheim, 30. Nov. Die längst geplante neue Einfassung unserer Sprudel ist jetzt in Angriff genommen. Seit gestern ist man mit der Abräumung bet vorläufigen Sprudeleinsassungcn durch die Bausirma Mörschel beschäftigt. Die neueren Umfassungen werden in Sand-, bezw. Kalksteinen ausgeführt, den sie umgebenden Gebäuden angepaßt und künstlerisch ausgeführt werden. Bon der zu den Sprudeln führenden Freitreppe aus werden sie sich als ein monumentales Kun,ttoerk ausnehmen. — Die voriges Jahr auf der Südseite der großen Allee angelegten Rasenflächen, die die allgemeine Bewunderung erregten, werden eben vom Beneke-Denkmal durch die ganze Parkallee durchgesührt und ein stimmungsvolles Bild als Abschluß des Parks zur Parkstraße bilden.
9hn echt mit dieser Marte—dem Fi Ich« — dem ©arantie* «eichen deS Scott»
jchea Dcrjahrcaüt j
(EindcfaiiOte
cFür Form und Inhalt aller unter öieier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Rodheim a. d. Bieber. Es ift in den letzten Jahren viel zur Ulobevitifierung unseres Ortes getan worben. Aber einen ctrid) durch die ganze Jied)iumg macht der neue B ü r g e r st e» g. l^r gleicht nämlich formlid) einem Schlammbab. Bei nafietn Wetter ilt es lebensgetaljiiid), ihn zu passieren, und man ist genötigt, seine Zuflucht zu der Fahriiraße zu nehmen, wenn man nidjt im Dred Heden bleiben ober auöiutjdjen und bas Genick bredjen will.
Hoffentlich tragen diese Zeilen dazu bei, bag diesem Uebel- Üanbe noch vor Etniritt des Winters abgehoben wirb.
Ein Anwohner.
*
Monatelang befindet sich nun die Verkehrsstraße von Gießen nach Wißmar in einem Zustande, der jeder Beschreibung spottet. Die Straße ist schon im Sommer ausgebrochen
L U w
Uircylicye Uad?rid?uiu
Lvcmgeiische (oeiiiemoe. Donnerstag den 1. Dezember, abends 8 Uhr, tm MatthäuSsaali Bibel stunde. (Silber aus bet Apostelgeschidfle.)
Pfarrer I). Schlosser.
Israelitische ReUgionsgcmdnöe.
H5ottesoumi m oer Si)»agoge (S>üd-Anlage^ Samstag den 3. Dezember 1910; Vorabend: 4.30 Uhr. Morgens: 0.00 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. SchrifterULriMg. Sabbatausgang: 6.20 Uhr.
Ssraeiilifche ueugimtsgesellschast.
Z SotterLienst.
Sabdatieier am 3. Dezember 1910:
Freitag abend 4.00 Uhr.
Samstag morgen 8.30 Uhr.
Samstag nachmittag 3.30 Uhr.
Sabbat-AuSgang 5.15 Uhr.
Wochengoltesbienst: DlorgenS 6.45 Uhr, abends 7.00 Uhr.
Fleijd)ige Schweine 63—64 69—70 53
Ueoerstand: Rinder Ueberstand gering, Kälber, und Schaft
hessische Vereinigung für Volkkunde.
— Gießen, 30. November.
Die Hauptversammlung der Bereinigung fand am 30. November im Lass Ebel zu Gießen statt. Der Vorsitzende Pfarrer S ch u 1 t e - Großen-Lindcn erstattete den Jahresbericht. Dieser zeigte, daß das Heimatgefühl stark gewachsen ist, wurden poch Heimatpflegevereine im Streife Gießen und Büdingen ins Leben gerufen. In den Lokalblättern liest man letzt ojt Ortsgefchichten und geschichtliche Anekdoten, die Vereine verfassen bei Festlich- ,feiten eine Geschichte des Ortes. Einzelne gemeinnützige Vereine z. B. Vogelsberger Höhenklub u. a. — wachsen beträchtlich an. In Rheinhessen denkt man an die Sammlung der Volkslieder. In Oberhessen helfen weit über 100 Personen Flurnamen sammeln. Die Mitgliederzahl der Vereinigung für Volkskunde steht zwischen 1050 und 1100. Die Volkstunde hat mehr wissenschaftlichen Charakter. Die Hetmatpflege kann aus der Volkskunde aufbauen. Beide Vereine sollen sich zusammenfinden. Die von Prof. Dr. Strack ins Leben gerufene Zeitjchriitenschau nimmt die Finanz- Träjte sehr in Anspruch. Der in Aussicht gestellte Zuschuß des deutschen Verbandes tonnte noch nicht ausgezahlt werden, da der im Oktober geplante Deutsche Verbandstag nicht zustande tarn, aber Prof. Dr. £)elm saird Vereine und Gönner, die den Verein unterstützten. Die Flurnamensammlung hat einen erfreulichen Anfang genommen: sie ist die zweite Sammlung der Vereinigung für Volkskunde. Die erste Sammlung umfaßt Kinderspiele, Kinderlieber und -Reime. Die für später geplante A. Sammlung wird die Volkslieder enthalten. Aus der Redaktion der Volksschrtftenschau schied Dr. S)eubüig aus und Prof. Dr. Helm führt sie allein weiter. Beiden spricht Pfarrer Schulte Dank aus. Für den bevorstehenden Winter find geplant: im Januar zwei Lichtbildervortrage des Geh. Baurats Walbe-Darmstadt über „Dorfkirchen in Oberhessen" und im Februar eine gemeinsame Tagung mit dem Verein für Heimatpslege, hierbei soll „Der ländliche Friedhof in Oberhefsen" zur Verhandlung stehen. Die Jahresrechnung umfaßt in Einnahme und Ausgabe rund 4000 Mk. Die Zeitschrift kostete nebst anderen Drucksachen 2200 Mk., von Staat, Provinz, Vereinen usw. erhielt die Kasse 1280 Mk. hierauf begann Pfarrer Schulte den Bericht über Flurnamensammlung. Den verstorbenen Vorarbeitern in dieser Sache, Pfarrer Hotz-Schlitz und Hofrat Kosler widmet er einen warmen Nachruf, worauf sich die Versammlung von den Sitzen erhebt. Das Material der beiden ist für die Sammelarbeit eine treffliche Hilfe. Für die 433 Gemarkungen in Oberhessen haben sich für 288, also für 2/s, Sammler gefunden, z. B. Aerzte, Pfarrer, Lehrer, Bürgermeister usw., zusammen 150 Personen. Den Kreis Lauterbach hat Pfarrer Zinn-Herbstein ganz übernommen, Kammerdirektor Müller die Gegend von Büdingen, Lehrer Staubach Hungen, Dr. Lindenstruth das Buseckertal. Professor Dr. Alles veranlaßte eine Anzahl Seminariften zur Mithilfe. Für 150 Gemarkungen fehlen noch Sammler, z. B. Lollar, Wieseck, Staufenberg, Holzheim, lieber den Stand der Sammlung in Starkenburg erstattet Staatsarchivar Dr. Dietrich-Darmstadt Bericht. In Starkenburg ist noch nicht so viel getan wie in Oberhessen, es haben sich nur etwa 40 Herren gemeldet. Der Berichterftatter für Rheinhessen, Professor Dr. Reis- Mainz, teilt mit, daß in Rhein Hessen 20 Herren zur Mithilfe gewonnen seien. In Bearbeitung sind im Kreise Mainz von 23 Gemeinden 12, im Kreis Alzey von 49 ---- 13, Kreis Bingen von 26 «=- 20, Oppenheim von 45 -- 15, Worms nur 4. .Fertiggestellt sind Ockenheim, Laubenheim, Dalheim und Abenheim. nÖÖ Gemarkungen bleiben übrig, 64 sind in Bearbeitung. Nach Mehreren Anfragen des Pfarrers Nebel-Laubach wurde beschlossen, in der Zeitschrift weitere Erläuterungen zu geben. Zu Der Sckireibweise der dialektischen Namen sprachen Prof. Dr. Alles und Geheimrat Pros. Dr. B e h a g h e 1. Pfarrer Schulte bittet die Sammler, auch Bäche, Straßen, Teiche und Orte ein- »uzeichnen. Die Flurnamensammlung soll bis Derbst 1911 oder Anfang 1912 dem Ausschuß vorgelegt werden.
Uäer „Geheimsprachen im Vogelsberg" sprach tfSbann Lehrer Weber- Reuters. Die Zusammenstellungen des Redners zeugen von viel Fleiß und Arbeit, sowie von einem warmen Aerzen für das Volk und viel Verständnis für seine Sitten und Gebräuche. Er behandelte die Musikantensprache, die in dem Orte Lingelbach bei Alsfeld in Blüte steht tunb b.v Maurersprache, die er in Storndorf und Köddingen belauschte. Er wies auf das Judendeutsch und die Sprache der Viehhäirdler hin. Die Musikanten von Lingelbach haben sich int Laufe der Zeit eine eigene Sprache gebildet, die hebräische, französische und englische Ausdrücke enthält, vieles ist auch dem Rotwelsch oder der Gaunersprache entnommen, auch manch veralteter Dialektteil ist zu finden. Die Heimat der Maurersprache (Mararer) ist das obere Schwalmtal. ,23on hier zogen die Maurer nach allen Teilen des Vogelsbergs. In dem Wortschatz spielen Lebensund Arbeitsweise, Kost und Wohnung, Abenteuerlust und Betteln eine große Rolle. Viele Namen hibt es für Speise, Getränke und Kleidungsstücke. Die Geheimfprachen sind eine eigentümliche Erscheinung der Volkskunde, sie gehörnt zum deutschen Volkstum. Dem Redner, der ja bereits als eifriger Volksliedersammler bekannt ist, wurde lebhafter Beifall zutell und eine anregende Aussprache schloß sich an seine Ausführungen.
Kriegsgericht.
th. (ließen, 30. November.
Gestern verhandelte das Kriegsgericht der 25. Division wegen kreier Anklagen in der alten Kaserne am ^andgral-PhUivp-Platz. Der Gerichtshof beftand aus Uiajot Hoos als Vorsitzenden, Kriegsgerichtsrat Koch als Verhandttmg^lener, dem Hauptmann Schröder und den beiden Oberleutnants von Boeltzig und Ftrmentch -als Beisitzer. Die Anklagen vertrat sämtlich Krtegsgertditsrat ßbenauer. Ter Musketier G. I. von der 10. Komp, des 116. Fnf.- Reg., em Eljässer, der als uuftaierec Heerespflichtiger Ende vorigen JahreS eingestellt war, wurde der ausbrücklicheti Gehorsams- verwelgerung und der Achtungsverletznng vor uevfammeliet Ulann- fd)ait beschuldigt und angeklagt, em offenbar beschräntter Mensch, verstand während der Verhandlurig häufig nid)t, um was es fich eigentlich handelte. Die Beweisauinahme stellte fest, daß eines AttttagS um ll/4 Uhr ein Sergennt 9 Mann und den Gelreiteti B. zum Kammerdienst der neuen Kaserne besohlen, darunter, wie der Angetlagte behauptet, auch ihn. I. erhielt von dem Gefrcuen den Beiehl, tn der neuen Kaserne zu verbleiben, erklärte aoer, ergehe »n die Zeughaustajerne. Au^ den Beiehl, er solle oben bleiben, erwiderte Fung. Du hast mir nichts zu sagen, id) gehe dock; in die Zenghauskaserne, Tu beuf|t wohl, iueil Tu einen Knopi am Kragen hast. Ter Angcllagte will in dem Glauben geweien lein, baß bei erste Beiehl, tvonach er zutn Tienst m die alte Kaserne befohlen war, noch bestehe tmb von ihm daher auszniuhren sei, er gesteht aber zu, daß ei gewußt hat, daß der Geirette |em Vorgesetzter sei unb er daher den zuletzt erhaltenen Veichl hätte ausiühren niussen. Ter Kompagniechel des I. venveist als Zeuge daraus, daß bet Angeklagte seit Jun» mit kurzer Unterbrechung krank im Lazarett gelegen hat unb bezeichnet beit Mann lur so muibenvertig, baß er in seiner militärischen Ausbildung nicht voran zu bringen war. Ter sachverständtge Arzt halt thn für geistig minderwertig, doch ist
worden, nm neu hergesteM zu werden, tmb henke noch müssen Me vielen Arbeiter, die von Wißmar nach Gießen unb zurück gehen, mit ber größten Lebensgekahr roanbern. Es ist kein Arbeiter vorhanden, der sich nick)t sd)on die Knodien zerschnnben unb verfallen hcu. Auch befindet sich nirgenbs ein anberer Weg, den die Leute gehen könnten. Wir tragen deshalb bei der maßgebenden Behörde irenndlichst an, ob da nicht bald Abhilie geschaffen wird. Uebrigens oliten sich auch die Gießener Gesdiaikslente die Sache in ihrem eigenen Intet esse mehr angelegen sein lassen, beim alle Leute von Wißmar, bie seither ihren Wechnachtsbebars in Gießen bedien, sind, wenn bie Znstänbe so bleiben, gezwiingen, nach Wetzlar ober sonst wohin zu fahren, um ihre Emkäuse zu niachen.
______________ D i e Arbeiter von Wißmar.
Märkte.
F:C. Wiesbaden. Viehho'-'Utarktbericht vom 80. Nov. Austrieb: Rinber 74, Kälber 248, Schafe 49, Schweine 459.
Tenbenz: Rtiiber, Kälber, Schafe unb Schweine mittelmäßig. Prets Durch» pro luu Pfd. schnittsprets
November = + 6,9 e a.
, - + 8,3 *C,
Vollfletschige ausgernästete Färsen höchst.
Schlachtwertes 46—60
IfoUheiidjige ausgemäslete Kühe höchst.
Sd)lack)twertes bis zu 7 Fahren. . 38—44
8 r-Z
Euffldliffahrt
De rlin, 30. Novbr. Heule nachmittag unternahm ber Flieger Grulich mit seinem Schüler Simon aus dem Flugplatz Johannisthal einen Ausstieg. Plötzlich neigte sich der Apparat nach vorn und slog gegen einen M a st der elektrischen Beleuchtungsanlage. Die Maschine wurde vollständig zertrümmert. Beide Flieger wurden leicht verletzt.
Kleine Tageochronik.
In einer Depositenkasse der Deutschen Bank in Berlin ist eine Unterschlagung von 73 503 Mk. vor- gekommen; der Ober-Kassierer Höfling wurde verhaftet. D.e Kafsierer Krause, Giese unb Ide, die an den Unterschlagungen gleichfalls beteiligt sind, sind geflüchtet. Die Urnecschla- gungen waren mir dadurch möglich, daß sich drei Beamte, bie sich gegenseitig kontrollieren (oliten, zu dieser Handlungsweise zusammentaten.
Die Gelsenkirchener Rettungsmannschast der Zeche Alma barg den zweiten auf dem Flöz Hugo verschütteten Häuer als Leiche.
Der Rhein ist bei Köln in der Nacht um 1,35 Meter gestiegen; die Rheinhöhe beträgt jetzt 4,80 Meter.
Die in der Nacht vorn 22. auf den 23. November auf der Zeche Viktoria Matthias bei Essen verunglückten fünf Bergleute sind sämtlich ihren Verletzungen erlegen.
Aus Schacht drei ber Zeche „Rheine 1 b e" würden )urch Zubruchgehen ber Strecke fünf Bergleute oer- d) üttet Im Lause des Vormittags wurden zwei ber Verschütteten als Leichen geborgen; zwei wurden chwer, einer leicht verletzt
In Daun (Eijel) stürzte nachts die neu angebaute Schlafkammer in einem Bauernhause ein. Die Trümmer begruben vier Kinber; ein zwolijähriges Mädchen blieb tot, feine Schwester wurde erheblich verletzt Die beiden anderen Kinder kamen ohne Verletzung davon.
Auf dem Gelände der Benzinlagerungsgesellschaft Nobels Hof brennt noch ein Tank. Im ganzen sind fünf Tanks ausgebrannt Sechs gefüllte Tams )inb noch unversehrt, diese werden fortwährend abgekühlt 4 Damps- spritzen besorgen die Pumparbeiten.
In Hamburg wurden kutzUck; fünfBurschenver- hastet, die 186 003 Mk. an Brillanten und Goldwarcn erbeutet hatten. Ein Bote namens Neunzig gestand, baß bie Bande eine mit Brillanten gefüllte Konservenbüchse auf dem Ohlsdorser Friedhöfe versteckt hatten; eine Büchse mit Brillanten im Werte von etwa 90 000 Mk. wurde tatsächlich dort gefunden.
Der deutsche Schooner „Engelius", auf der Fahrt von ber Elbe nach ber Weser, ist, wie aus Cuxhaven gemeldet wirb, während des letzten Sturmes untergegangen. Die gesamte Besatzung ist umgekommen.
Bei einer Feuersbrunst i.n Dorfe Schemmetwske im russischen Kreise Tschenbarts sino neunPersonen verbrannt.
Die Londoner Abendzeitungen vom 30. Nov. bringen ein Newyorker Telegramm, wonach Cook in einem Artikel in ber „Hamptons Magazine" erklärt, er müsse nach reiflicher Ueberlegung bekennen, daß er nicht wisse, ob er den Nordpol erreichte ober nicht. Er glaube, daß sein Geisteszustand durch die Strapazen bei der Polar- sahrt gelitten habe.
Ein unbekannter Kohlendampser stieß gestern früh mit dem auf der Höhe Don Graoesund ankernden englischen Kohlendampser „Gratitude" zusammen, der binnen zwei Minuten sank. Von der aus zehn Köpfen bestehenden Mannschaft wurden nur zwei Mann gerettet.
Das Sellajochhaus aus den Grod« Dolomiten wurde aufgebrochen unb beraubt.
An der spanischen Küste herrscht ein furchtbarer Sturm. Von einem Dampfer wurden drei, von einem anderen ein Mann fortgespült. Das Boot Princesa sank, Don der Besatzung wurde nur einer gerettet, die übrigen zwölf sind ertrunken.
et ber Ansicht, baß bei Deqeknma der Tat Me freie WMenSmelnrmg nicht ausqeschloffen war. Ter Vertreter der Anklage beantraqte, den Angeklagten wegen ouSbriidlidter Gehorsamsverweigerung und Achtnngsverletzung vor verfamnielter Dlannschast zu ver- iirteilen, roeil man es aber mit einem immerhin geistig minderwertigen Atenschen zu tun hat, die g e r i n g st e zulässige Strase von 43 Tagen strengen Arrest unter An- rechnting der Ulitersnchungshast gegen ihn auszusprechcn. Das Kriegsgericht erkannte nach dem Antrag; tm Urteil wurden 4 Wo di en der Strafe burd) die Untersuchungshast für verbüßt eingenommen. — Ter Musketier E. W. ans Umer-Elfoß war be- idnilbtgt, einem Kameraden tm Lazarett einen Ring tm Werte von 5 bis 6 Dfork gestohlen zi, Haden. Ter Dfonn ist vor zehn unb acht Jahren bereits zweimal^ wegen Ttebstahl mit einem Verweis unb einem Tag GeiänginS vordestrast. F>it vorliegenben Fall handelt es sich daher um Diebstahl im Rück- to(L Der Angeklagte null den Riiig unter dem Bette seines Kameraden gesmiden haben, und beteuert, er baue sich nur einen Sdlerz bannt machen »vollen Die '■tieivetsauhiaome ergab aber, daß es sich um einen völligen Diebnahl handelt. Der Gertchtshoi erfannie aus Die bi iaht im Riicksall unter Annahme mildernder Umfiänbe unb verurteilte den W. zu 3 Monaten Gefängnis unb Versetzilng tn bie 2. Klasse bcs Loldatenstattbes. — Ter letzte Fall beltal eine Veru'uttg bes DlusketterS T. von der 8. fto^npagnie bes 116. Jn- ianterie-RegimenlS gegen em Urteil bes Stanbgendns, »velches ben Dfonn wegen Achlungsverletzung und Uligehorsam zu 23 Tage»' strengen Arten DerurietU halte. Die erneut ooigcnontmene Ben ets- erbebung ergab, baß ber Mann beim Exetzieren tm Glieb mit letnem Nebenmann geipiodieu unb loilertge Reben gesührt hat. Das Kriegsgeridlt verwars die Beru'ung.
(beridx^iaaL
Paris, 80. Nov. Der Drozeß gegen ben irüheren Liguidator Duez, der unter der Anklage betrügerischer Machenschauen bet Liquidationen von Kongregaltonsgulern ftel)t, wurde an bas Schwurgericht verwiesen. Tie Anklage lautet aus Urkundeti'alschung, Verwendung gefolschter öffenttid)er Urkunden ttnd Untei1d)lagung. Gleichzeitig wurde der Prozeß gegen ben eefreiär Dkarltn Gautier und gegen zwei weitere Mitschuldige namens Leievre und Breton an das Sdnvurgeridü venviesen.
30.
2»
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30.
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4,2
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