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Prince - Henri - Eisenbahn |.
ßSörse, 31. März, AaLiu js c im.
Meteorologie Beobachtungen öer Station Giehen.
Höchste Temperatur am 30.
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Tendenz: behauptet.
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über „Ziegenzucht" halten.
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um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Feier der ersten hl. Kommunion der Kinder.
c. 1900 .
v. 1903.
v. 1896 .
4',27o Chinesen .
Aktien;
Bochum Guss . .....-
Buderus E. W., Tendenz: ruhig.
Berliner
Eisenbahn .
Gotthardbahn . . .z.
Lombard. Eisenbahn. r> Oestcrr. Staatsbatm .
katholische Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag den 2. April:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
und er mußte 5 Mark für den Braten zahlen. Er ist deshalb des Tiebstahls im Rückfall mitangeklagt. 2a das Gericht Mundraub aunahnl und d.'shalb kein Strafantrag vorlag, mußte das Verfahren eingestellt werden. Wegen des Meineids wurde der Angeklagte zu einem Jahr Zuchthaus. Entfernung aus dem öeerc und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. Auch kann er nicht mehr als Zeuge oder Sachverständiger vernommen werden.
Ostheim, Joh. Heller, 34 Jahre alt, aus Lang-Göns, Karl L. Ruppel, 63 Jahre alt, aus Friedberg, Wilh. Dörr, 44 Jahre alt, aus Hochweisel.
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Harpencr Bergwerk Laurabütte . . .
Lombarden E. B. .
Nordd. Lloyd___*
Tilrkenluse . .
Türke« o. 1903 . .
Io. u. 1890 (teil! io. conv. d. 1903 , io. Bagdad-Bahn , Unzanlche (Solb-'Jtente 2
VrsefkasLen der Redcrktßon.
Nach Lollar. Ihre Angaben scheinen mchl zu summen. Mai bis Dezember ist jedenfalls unrichtig.
do. do. do. do.
ftüRung. Die übrigen ihm zur Last gehegten Delikte waren die natürliche Folge der ersten Vergehen. Trotzdem in der Verhandlung ein Hauptzengc, der Schwiegervater dcS Angeklagten, im Gegensatz zu früheren Bekundungen von seinem Zeugnisoerw-eige- rungsrecht Gebrauch machte, und so den Vertreter der Anklage im Stich ließ, führte Md er aus, daß die Verhandlung keineswegs die Schuldlotigkeit des Angeklagten ergeben hab- und beantragte daher-, den Angeklagten aller ihm zur Last gelegten Vergehen' schuldig zu i'pred.xm und auf eine Gesamtstrafe von 28 Tagen mittleren Arrest zu erkennen. Erkenne das Gericht aber auf schuldig, dann sei Degradation ganz selbstverständlich, da ein Soldat, der wegen Unterschlagung bestraft ist, unmöglich Vorgesetzter bleiben kann. Der Verteidiger beantragte, den Angeklagte in allen Fällen, mit Ausnahme des Geldborgens, wessen er den Angeklagten für schuldig halbe, freizusprechen und von einer Degradation abzusehen. Tas Urteil des (Berichts lautete: Der Angeklagte wird wegen Unterschlagung in 2 Fällen, dienstlich falscher Meldung'und wegen Geldborgens von Untergebenen zu 6 Wochen mittleren Arrest und Degradation berur teilt, dagegen von der Anklage des Ungehorsams freche sprockwn. 14 Tage der Untersuchungshaft werden auf die zu verbüßende Freiheitsstrase angerechnet. Tas Urten wurde von dem Angeklagten sofort angenommen.
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Kriegsgericht
X Gieß.en, 31. März.
Tas Kriegsgericht den 25. Division, bestehend aus ÄLajor .Hvos als Vorsitzenden, Kriegsgerichtsrat Koch als Verhandlungsführer und den Hauptleuten von Bursztini, Paly und Schwendy als Beisitzern, verhandelte hier gestern gegen den Sergeanten K. Tic Äntlage vertrat Kriegsgerichtsrat Obmauer: verteidigt wurde der Angrllagte durch Justizrat Metz. Der Beschuldigte war an- geklägt, sich durch 5 selbständige Handlungen dadurch strafbar gemacht zu haben, daß er als Unteroffizier beim Postholen einen Betrag von 3 Mk., den er an die Post ^zurückgeben sollte, unterschlagen hat, von den Einjährigen der Kom'pagnie 12 Mk. cin- samMelte, um mit dieser Summe die Unlosten der Theateraufführungen am Kaisersgeburtstag zu decken, und den Betrag ebenfalls unterschlagen hat, eine dienstlich falsche Meldung vorsätzlich abstattete, indem er in ein Postausgabebuch einen nicht den Tatsachen entsprechenden Vermerk machte, sich von einem Untergebenen 3 Mark borgte, sich eines Ungehorsams gegen einen Befehl in Ticnstsachen schuldig machte, indem er, trotz Verbots der Kompagnie, Geld einsammelte. Ter Angeklagte, ein Sohn aus besserer Familie, ist allmählich durch einen unglaublichen Leichtsinn auf die schiefe Bahn gekommen. Sergeant K. hatte sich bis vor kurzem zur vollen Zufriedenheit seiner Vorgesetzten geführt, wurde aber wegen seiner in letzter Zeit bewiesenen Unzuverlässigkeit seines Vertrauenspostens als Bataillonsschreiber end- fetzt und auch d-siregen disziplinarisch bestraft. Tie Beweisaufnahme ergab, daß Sergeant K. schon seit längerer Zeit sich dauernd in Geldverlegenheiten befand und infolgedessen verschiedentlich Schulden machte. Trotz der von dem Angeklagten sehr sicher und gewandt geführten Selbstverteidigung konnte man dem Angeklagten kaum g tauten, daß er den von der Post fälschlicherweise empfangenen Betrag von 3 Mk. nur vergessen habe zurückzugeben. 'Als dann die Lage für ihn durch Nachforschungen der Post gefährlich wurde, borgte er von einem Einjährigen sich! 3 Ml. und schickte diese zur Post zurück. Im zweiten Fall hatte er es fetyr eilig, von den Einjährigen der Kompagnie die Beträge für ge- liehme Kostüme nsw, die zu Aufführungen zu Kaisersgeburtstag gebraucht wurden, einzuziehen, aber mit dem Bezahlen nahm er es nicht so schnell. Er behauptete zwar, den Betrag zu Hanse ausbewahrt zu haben, tatsächlich fand sich aber bei seiner Festnahme außer wenigen Pfennigen nichts; auch kam etwa zwei Tage ,pater seine Swi und bat die Zlpmpagnie um eine Unter-
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Elcktriz. Lahmeyer . .
Elektriz. ßehuckert . . t. Eschweiicr Bergwerk . ' . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk Linrahütte . . . . .
Nordd. Lloyd .
Oberscbles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. , . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank .
Diskonto-Kommandit . . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien . .
Baltimore- und Ohio-
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GLngesM-St.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Am Mittwoch abend kam ich mit dem um 10 Uhr fälligen Zuge von Fulda an. Am Bahnhofe standen drei Wagen der elektrischen Straßenbahn und zwar zwei der roten und ein Wagen der grünen Linie. Ich fhen in den letzteren Wagen ein und fragte den Schaffner, ob dieser Wagen nach der Marburger- Straße führe, welche Frage mir bejaht wurde. Nachdem ich mein Fahrgeld entrichtet hatte, kam auf einmal der Schaffner und ersuchte mich, den Wagen zu verlassen, da er wegen den aus Urlaub zurückgelehrten Soldaten nach der Kaserne fahren müsse. Auf meine Frage, ob er zu einer solchen Maßnahme berechtigt; bezw. beauftragt wäre, erhielt ich die lakonische Antwort: „Es sind bloß drei Mann für die Marburger Straße da, aber für die Kaserne bekomme ich einen besetzten Wagen; hier haben Sie Ihren Groschen, steigen Sie aus und fahren Sie mit dem nächsten Wagen." Ich habe den Wagen verlassen, da ich keine Lust verspürte, mich mit dem Schaffner in weitere Auseinandersetzungen, einzulassen. Daß der Schaffner keinen Aufttag zu dieser Maß nähme hatte, habe ich später aus einem Gespräch, welches zwei. Schaffner an der Kreuzung an der West-Anlage führten, entnommen. Uebrigens ist es eiüerlei, ob dies mit oder ohne Genehmigung geschehen ist, hier wirft sick^ nur die Frage auf, ist eine derartige Maßnahme berechtigt? Wird diese Frage mit Ja beantwortet, dann frage ich, für was haben wir einen feststehenden Fahrplan? Ist sie aber mit Nein zu beantworten, dann ist es Pflicht der Verwaltung, dafür Sorge zu tragen, daß derartige Rücksichtslosigkeiten unterbleiben.
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(-) Lich, 31. März. Unsere Stadl gehört zu nigen Orten, die noch ihren Turm Wächter und damit eine Einrichtung haben, die aus früheren Jahrhunderten uns noch erhalten geblieben ist. Der jetzige Wächter, der bald 80jährige Adam Schmidt, ist schon gar lange Zeit der „höchste" Lichcr Einwohner. Denn er wacht mit seiner Familie von seiner über 40 Meter hohen Wohnung bereits 49 Jahre über das Wohl und Wehe der ^tadt. Seine Frau ist noch länger auf dem alten Festungsturm daheim, sie hat dort oben das Licht der Wüt erblickt, ist also recht „hoch" geboren. Im nächsten Jahre gedenken die braven Wächtersleute mit dem goldenen Wächterjubiläum zugleich auch die Feier ihrer goldenen Hochzeit zu begehen. Die noch rüstigen Alten haben sich so sehr an die hohe Wohnung und die damit verbundenen Unbequemlichkeiten gewöhnt,
rLirctzLiehe Nachrichten.
Lvauge.ttchc Gemeruoe.
Samstag den 2. April:
3n der Stadtkirche.
Nachmittags 2 Uhr: Beicbte. Pfarrer Schwabe.
3n der Zohanneskirche.
Nachmittags 272 Uhr: Beichte.
Ptarrer Bechtolsheimer.
Qllafimodogenili, den 3. April:
3n der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Konfirmation der Kinder nu§ ber Markus- und Mililargeineinde. Feier des Herl. Abendmahls.
Abends 6 Uhr: Piarrer D. iS cb 1 of f c r.
In der Iohanneskirche.
Vormittags 97, Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Lukas- gemeinde. Feier des heil. Abendmahls.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausseld.
heil. Beicht.
Sonntag den 3. April, Weißer Sonntag: ’-Dormiuug» von 6'/., Uhr an: Gelegenheit zur heil. Belcht. Vormittags um 7 Uhr: Die erste heil. Blesse.
„ ' um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
X Klein-Lin den, 30. März. Die Ziegen- o ersich erungS lasse hält am 2. April ihre Versammlung ab. Nach dem Rechnungsabschluß Vorstandswahl wird Herr Kreutz von hier einen
sie fühlen sich da oben so wohl, daß sie gar nicht daran denken, noch auszuziehen. Sie versehen ihr Amt und die dazu gehörigen Obliegenheiten wie in jüngeren Jahren noch mit der größten Gewissenhaftigkeit und der genauesten Pünktlichkeit. Und das ist für Leute in so hohem Alter noch eine große Leistung, wenn man bedenkt, daß hier auch noch während der Nacht geläutet wird. — Ein Licher Kind, der 28jährige Sergeant Jakob Weicker vom Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 88, der schon über drei Jähre in Südwestafrita war und für seine Beteiligung an den Kämpfen gegen die .Hottentotten und Hereros vom Kaiser mit der Südwestafrika-Tenkmünze und dem Mitilärehren- zeichen 2. Klasse und vom Großherzog mit dem allgemeinen Ehrenzeichen für Tapferkeit ausgezeichnet worden ist, hat dieser Tage eine Abberufung als Ko l o n ial b eam t er erhalten. Er wird kommissarische Verwendung beim Kais. Gouvernement in Kam er u n finden und zwar zunächst als Polizeimeister. Vor seiner Abreise soll Weicker in der deutschen Waffen- und Munitionsfabrik in Berlin noch in der Handhabung und Konstruktion des Maschinengewehrs ausgebildet werden.
-n- Geiß-Nidda, 30. März. An unserem, seit etwa 40 Jahren außer Betrieb gesetztem Braunkohlen-Berg- werk werden gegenwärtig wieder Bohrversuche auf seine Ergiebigkeit vorgenommen. Sie haben bis jetzt em durchaus befriedigendes Ergebnis gehabt. Es ist zu hoffen, daß in der nächsten Zeit daS Bergwerk wieder in Betrieb genommen wird, was um so freudiger zu begrüßen wäre, als jetzt nach Fertigstellung der großartigen Bahnhofsanlagen in Nidda ein Arbeitsmangel hier eintreten dürfte. Die geförderten Kohlen sind von guter Qualität und leicht zu verschicken, da das Bergwerk direkt am Bahnhof liegt.
)( Büdingen, 31. März. Die Einweihung des restaurierten Rathauses vollzog sich gestern unter nur mäßiger Beteiligung der Bürgerschaft in würdigster Form, (^schienen war u. a. der gesamte Gemeinderat, Fürst Wolf- glckng, Prinz Alfred und Prof. Wolbe-Darmstadt, der Urheber des ganzen Bauprojekts. Nach einem Rundgang unter sachverständiger Führung fand eine Tafel von etwa 60 Gedecken statt; das Mahl machte der Küche und dem Keller des Hauses Waltz („Zum Stern") alle Ehre. An bas Fest- mckhl schloß sich ein Bankett, zu dem sich u. a. auch der Schwager des Fürsten, Baron Cornelius von Hehl, einfand. Bürgermeister Fendt brachte das .Hoch auf den Fürsten «us, der an dem Tage sein Geburtsfest beging, sowie ein zweites auf den Groß'herzog. Zahlreiche weitere Ansprachen folgten, darunter zwei von Prof. Walbe. Auch launige Vorträge und heitere Gesänge fehlten nicht. Fürst Wolfgang gab bekannt, daß er den Saal auf seine Kosten aus-- malen lassen werde; auch sonstige Stiftungen von Vereinen und Private wurden angekündigt. Erst gegen 4 Uhr morgens trennten sich die letzten der Gäste.
X Ho hensolms, 31. März. Alljährlich in der Osterwoche rüsten die Maurer zur Abreise nach ihren gelvohnten Arbeitsstätten in Rheinland-Westfalen. Nicht allzu eilig haben sie es in diesem Frühjahre, da mit dem 1. April der Lohntarif im Baugewerbe abläuft und die schwebenden Vergleichs- Verhandlungen noch nicht zu einem günstigen Abschluß gekommen sind. Der großen Mehrzahl unserer Arbeiter gilt es nicht um eine verkürzte Arbeitszeit, sondern sie sind bestrebt, während der Sommermonate in der Fremde einen tüchtigen Groschen Geld für ihre Familie und deren Angehörigen zu verdienen.
in Oberhcsscn: Tie Körtermine für das hessische Pferd cstammbuch finden in Oberhessen an folgenden Orten statt: Dienstag!, 19. April, nachm. 3Vs Uhr in Groß-Felda, in Verbindung •mit der Bezirlspferdeschau: Mittwoch, 2 0. April, twrm. 9 Uhr in Brauers chwendt, in Verbindung mit der Bezirks- Pferdeschau; Mittwoch, 2 0. April, nachm. 3V.- Uhr, st« Angenrod, in Verbindung- mit der BezirkS-Pfe rdcschau; Don- nerstag, 21. April, vorm. 9 iUhr, in Butzbach, in >Ver- bindnng mit der Bezirts'-Pferdeschau; Freitag, 22. A pril, Horm. 9 Uhr, in Stockheim, Kreis Büdingen: Montag, 2 5. Juli, vorm. 11 Uhr, in Alsfeld, in Verbindung mit der Marktschau. Ein weiterer Körtermin wird für Lauterbach in Verbindung mit der Kreischau bestimmt werden. Tie bereits früher angeiörten Stuten sind der Körkommission unter Vorzeigung der Aufnahmebejchein ignng in das Pferdestaminbuch und der Leckscheine wieder vorzuführen. Die Begleiter der neu anznkörenden Stuten sollen Geburtsdatum und Abstammung der Stute, sowie nähere Angaben über etwaige bereits aus der Stute gezogener Johlen möglichst genau der Körkommission mitteilcn können. Unter Hinweis darauf, daß den Pferdebesitzern durch die Eintragung ihrer Stuten in das Pferde st ammbnch leine Kosten entstehen, werden die Landwirte ausgefordert, ihre dreijährigen unD älteren Stuten des (belgischen) Arbcitsschtages und des lOldenburger) Wagenschlages der Körlommission möglichst zahlreich vorzuführen.
** Bruteierbezug für N u tz g e f l ü g e l. Im Interesse der Geflügelzüchter wird daraus ausinerksam gemacht, daß auch in diesem Jahre aus den Leistungszuchtstationen des Landwirtschaftslammer- Ausschusses, Inhaber: 1. Louis Christ in Neu wühle bei Grünberg (rebhuhnfarbige Italiener), 2. Forstwart Gustav Heßler in Hungen (schwarze Minorka), 3. Bürgermeister Th. Albrecht-Tüdelsheim tPeking-Enteu) bis zum 31. Mai Bruleier von Hühnern zum Preise von 12 Pfennig und von Peking-Cuteu von 20 Pfennig für jedes Ei zu beziehen sind, während vom 1. Juni ab sich der Preis aus 20 bezw. 30 Pfennig erhöht. Ist somit schon ein frühzeitiger Bezug mit Rücksicht auf den Antausspreis anzuraten, so dürste die Tatsache, daß Frühbruten in jeglicher Beziehung Spätbruten vorzuziehen sind, iwch mehr in die Wagschale fallen.
4°/0 Conv.Türken von 1903 Türkenlosc . .... 7 4°/0 Griech. Monopol-Anl. •.
4°i0 äussere Argentinier
3°I.. Mexikaner . ......
3% Portugiesen Serie I Portugiesen „ III
4,/,°/. russ. Staatsaul. 1905 100.15
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** Märkte im April i n 0 b c r () e H c n undNachba r- s ch a f t. 4. Herborn, 5. Gedern, Gießen und Altenkirchen. 6. Gießen, 7. Haiqer, 11. Dillenburg und Lißberg, 12. Kirchhain, Langgöns und Ulrichstein, 13. Friedberg und Homberg, 14. Biedenkovß Butzbach und Freienseen, 19. Gießen und ^Altenkirchen, 21. Marburg, 25. Tauernheim, 26. Nieder-Moos, 27. Allcndori, Todenau, Schlitz und Wetzlar, 28. Altenstadt, Biedenkopf, Butzbach, Dillenburg, Ltanterbach und Schotten, 29. Gladenbach.
fc. Wiesbaden, 31. März. Heu- und Strohmarkt. *■ Angeiahren waren 4 Wagen mit Heu und Stroh. Aian notierte: H e u 10.50 bis 12.00 Mk., Stroh (Rtchlstroh) 7.20—0.00 Alk. Fr uchtmarkt. Haier 16.50—17.00 Alk. Alles iür 100 Kilo.
d. Mainz, 31. März. Ter Musketier Herrn. Lappe aus Saurrwiese bei Altena vorn 88. Jnf.-Regt. hatte sich wegen Meineids zu verantworten. Am 16. Tezernocr fand eine Sitzung des Kriegsgerichts der 21. Division in Wiesbaden statt, ein Kamerad des Lappe Ivar des Diebstahls von Butter, die et einem Gefreiten aus seinem Spind entwendet haben sollte, angeklaAt. Lappe war der Hauptbelastungszeuge. ^lls er unter seinem Eide nach seinen Vorstraien im Zivilleben befragt wurde, gab er an, daß er nur wegen Sachbeschädigung zu einer Geldsttase verurteilt worden sei, während er in Hagen nnb Altena dreimal und zwar wegen Raubes mit 6 Wochen und wegen Diebstahls mit 1 W.che und 15 Tagen Gefängnis bestraft word^en war. In Wiesbaden wurde der damalige Angeklagte tv-egen des Butlerdiebstahls freigesprochen, den Aussagen des Lapvc schenkte man keinen Glauben. Wahrend des Fastnachtszuges in Mainz war L. mit anderen Soldaten im Karnevalszug als Statist tätig, am Nachmit.ag kam er in eine Wirtschaft in der Nahe der Kaserne. Bei seinem Weggehen sah er im Hausflur einen saftigen Kalbsbraten von vier Pfund auf dem Eisschrank stehen, er wickelte den Braten in eine weißleinene
Landwirtschaft.
Stuten körung der L a n d w i r t s ch a f t s k a m mc r
bo. Gpq. • • - giumin. amort Rente bo, Rente
„ um 11 Uhr: .Heil. Messe.
Nachmittags um 3'1. Uhr: Fesi°Andacht mit Segen.
bis 31. März -- Z- 3,3 ° C. ,, 31. „ = - 2.1 °C.
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TeüefiomscSz® [ius’sberEChte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie^
Frankfnrter Hörse, 31. März, 1.15 Uhr.
ICtrdic nnd Sc!)ule.
— Darmstadt, 31. März. Unter den Handarbeits- ausstellungen, die am Schlüsse des Schuljahres von hiesigen Mädchenschulen veranstaltet wurden, dürfte die des Hofmann s ch e n Instituts die interessanteste gewesen sein. Tenn die im Landesgewerbemuseum ausgelegten Arbeiten stellten den e r ft c n B e r s u ch eines neuen und verbesserten Unterrichtsplanes dar. Verschwunden waren in ihm die seither üblichen Strickstreifen, Normalstrümpfe und Uebungstücher, bei deren Herstellung so häufig Tränen vergossen werden. Dafür sah man Deckchen, Gürtel, Nähsteine und Nähbeutel, die von den sechs- und siebenjährigen so geschmackvoll hergestellt waren, daß man über die Geschicklichkeit der Keinen Hände staunet: mußte. Tie 9—12 jährigen hatten bis ins Einzelne zierliche Puppeusachen zugcschnitten nnd angefertigt, reizende kleine Puppensweater, ganze Puppenausstattungen nach modernstem Schnitt, gehäkelte oder gestrickte Unterröcke und Jacken für Kinder hergestellt. Bei näherer Bettachiung der Puppensachen tonnte, man sich überzeugen, daß ihre Herstellung leine Spielerei ist, mit der die Schule nichts zu tun hat, sondern ernste und eifrige Arbeit erfordert. Die oberste Klasse hat mit Hilfe der Nähmaschine alle Wäschegegenstände für Erwachsene, auch Blusen, Erstlings- und Kinderkleidep verfertigt. Neben diesen hübsch verzierten, neuen Gebrauchsgegenständen sanden sich auch eingestrickte Fersen, eingesetzte Flicken und Stopfen. Die Vorsteherin, Fräulein v. Sczeepanski, stellte in ihrer Eröffnungsansprache an den Handarbeitsunterricht folgende Forderungen: 1. Er darf nicht 'auf der primitiven Stufe, nur mechanische Fertigkeiten zu vermitteln, stehen bleiben, sondern soll den Formen- und Farbensinn ausbildeil und damit die natürliche Gestaltungssähigteit des Kindes ausbilden; 2. Er beginne nicht wie seither mit dem Stricken, sondern mit dem Nähen, das in allen Schuljahren die Grundlage bleibt, und dadurch, daß die Hebungen an Gebrauchsgegenständen ausgeführt werden, fallen die Strickstreifen und Uebungstücher weg; 3. Er lasse dem ftinbe Freiheit, selbsttätig zu geffaiten, und dazu bietet die Puppe die beste und nattirlichste Uebungsgelegenheich 4. Er bleibe mit dem Leben in Verbindung; 5. Auf der Oberstufe soll er mit dem Zeichnen in Verbindung gesetzt werden, damit aus der höheren Töchterschule heraus eine Anzahl künstlerischer Berufe ergriffen werden kann, und es werde das Nähen mit der Nähmaschine, der modernen Zeit entsprechend, in das Arbeitsgebiet der Oberklasse ausgenommen. Die Arbeiten haben den Beifall der zahlreichen Besucher gefunden und gezeigt, wie unter geschickter Leitung Fähigkeiten entwickelt werden können, die bisher vielleicht versäumt worden sind zu erwecken. Möge dieser Versuch in der Umgestaltung des Handarbeitsunterrichts zu weiterem Anregung geben und damit zur Hebung des Kulturlebens beitragen.
3‘/, bo. (WnL v. M 3 bo. bo. v. 189 3'/,Elhwebische v. 1880 abc 3‘/, bo. v. 1890 , 3 bo......
3'/, Sitotij. Sibg. («.<) 4 Leid, amort, . 1895 (■ 4 Lian. au6l. Rente v. : 31/, Türl.-Egypt. Tribut .
Aizent. uin. Mm. v bo.
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