bleibt abzuwarten.
lürd?ltd?c Nacyricvten.
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<JAVOL> gegen Kopfschuppen, gegen Haarausfall Javotisiere dein Haar Jacvol das Beste _»*
(tDaiigeiifd)e oenieinoe.
Donnerstag den 13. Januar, abends 8 Uhr, im Matthäus- (Bilder aus dem Leben der Apostel.) Pfarrer D. odiloiiet.
Geschenk.
Toulon, 12. Jan. Die Polizei entdeckte wiederum eine Opiumrauchstube. Zahlreiche Land- und See- osfiziere, die dort mit Frauen angetroffen wurden, sind von der Polizei den betreffenden Truppenteilen angezeigt worden.
Frangaise maitresse hrevet&e donne lecons. I Hautes r^förences. 10:15
M™ de N.-Renaud, Wilsonstr. 8.
Die Person, welche heule Morgen die Fellvorlage.in der Steinstr. Ecke Ederstr. aufhob und mitnahm, ist erkannt tvorden. Sollte die Vorlage bis morgen nicht abgegeben sein, so erfolgt Anzeige. 0284
ch.
nd die Kronprin- einer Einladung des 'skenstein in Lchlesien -eise nach Lels. Tie :n 15. Januar, abends
imfzu Stolbcrg- nb muß einige Tage die Lozialdemo- rechlsversamm- -Herlin sind 70 Der- Rack Äniveisung der ntundgebung Abstach
Emvsehle mich aur Anfertigung von Herren- u. Knabcnqarde- robc, sowie Damen - Koitüme- Jacken in u. anher dem Hause. 097601 Hübner, Steinstr. 75.
und Mutterschutz nur solchen Hebammen zugute kommen können, die einem Hebammen-Verein angehören.
"Stadttheater. In der gestrigen Notiz über die .Moral"-Aufführung bcS kommenden Freitags muh e8 heißen, daß die Abonnenten gegen Ablieferung deS 4. Abschnitts des Ermäßigungskupons für Gastspiele den Vorzug kleiner Preise genießen. — Auf verschiedene Anfragen sei mitgeterlt, daß am nächsten Sonntag abend eine „Preziosa"-Aufführung und zwar bei kleinen Preisen stattfindet.
•• Der Schützenverein, der keine Mühe und «osten scheut,.seinen Mitgliedern durch Veranstaltung einer größeren Winterfestlichkeit einige genußreiche Stunden zu bereiten, hat auch diesmal wieder in ganz besonderer Weise für den am SamStag abend stattfindenden Maskenball seine Vorbereitungen getroffen. U. a. ist es ihm geli.ngen, einige der besten Karnevalredner der großen Frankfurter Karneval- gesellschaft, wie Müller, Stricker usw., zur Mitwirkung zu gewinnen. Der Eintritt ist nur gegen Karten gestattet, die für Mitglieder und Angehörige, sowie cingcladene Gälte tn der Papierwarenhandlung Noll, Mäusburg, erhältlich find.
** Otto Lamborg. Herr Wtlh. Lob er, unser neuer Obermu ilmri ter, hat für s in am Sonntag nachmittag in Steins Saal stattfindendes M litär-Konrert ^errn Otto ^amborg, den ausgezeichneten und weit und breit bekannten Ala Vierhumorist en, gewonnen, Lamborg übernimmt den 2 und 4. Teil des reiu^a.i.g.-.i Programm, otnb bringt diesmal, neben seinen stets ge'm aebörten Smer- ren, eine ganze Reihe Neuigkeiten zum Vortrag. Freunde liarmlosen Humors werden ,r^er an, ujre Rechnung kommen
" Dante-Vorlesung. Wie aus dem Anzeigenteil der heiitigen Nummer zu ersehen ist, beabsichtigt Fräulein Maria Bassermann aus Heidelberg an drei Abenden der nächsten Woche im großen Hörsaal der Universität Vorlesungen von Gesängen aus Dantes Göttlicher Komödie zii halten. Die Künstlerin, eine Tochter des jüngst verstorbenen Heidelberger Theologieprofessors, hat, wie die vorliegenden Zlritiken beweisen, bereits in einer Reihe von Städten (u. a. Mannheim, Karlsruhe, Freiburg, Tübingen, Bonn, Leipzig) mit diesen Vorlesungen große künstlerische Erfolge erzielt. Alle Kritiken stimmen darin überein, daß es Frl. Basser» mann in bewunderungswertec Weise gelang, den Ewigkeits-
sein folgte. ,
** Kinematograph. Ern interessantes Programm wird, wie man uns schreibt, heute abend im Dheater lebender Bilder in der Bahnhofstraße neu vorgefüchrll Als besonders spannende Nummer nennen wir die Erschießung der 11 Schilischen Offiziere in Wesel, 6 patriotische Bilder, bte ihre Anziehungskraft nicht verfehlen werden. Als herrliche Naturaufnahme zeigen sich: Eisbrecher an der Arbeit in Finland. .Ueberaus sehenswert ist das Schauspiel Carmen, in 17 Bildern dargestellt, in denen prächtige Gruppen von Schmugglern, Soldaten, Stierkämpfer usw. sich befinden. Die Darsteller der Hauptfiguren des Stückes sind hervorragende Pariser Schauspieler an ersten Bühnen. Freunde des Märchens werden in dem farbenprächtigen Film „Die Herzensangst des Artisten Thelos" Befriedigung und Amüsement finden.
" Pferde im Bäckerladen. Heute morgen gegen 8 Uhr gingen in der Sonnenstraße die Pferde eines Milch- wagens durch und rannten über den Kreuzplatz in den Neuenweg. Der auf dem Bock sitzende Fuhrmann konnte die Tiere nicht zum Stehen bringen und die wilde Fahrt fand erst tn dem Bäckerladen des städtischen Hauses Nr. 2 ihr Ende. Die Pferde hatten sich mit dem Wagen so festgerannt, daß sie ansgespaunt und über den Hausgang ins Freie geführt werden mußten.
Z\ Friedberg, 11. Jan. Die Abgangsprüfung der Schulamts-Kandidaten am Lehrerseminar hat
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Ä? d-st-hend« tJ. .le,en". bet SMnbert ft lle„nt !nein" und hat ji* et'ol3ten 0tUZ »lObet neue $aeilt lIun9™ 3uiammen. f" “lt Segenieüiger l. ntag abend wurde d-m Sorü, 6on wer ine tmtroitflung
Wirtes. Am andern Morgen kroch er durch em Loch in der Gtebcl- wand auf den Speicher des Wohnhauses und von da m em Schlafzimmer: er öffnete mit einem Schlüssel em Wandschränkchen und nahm die darin befindliche Kassette mit 250 Mark, auch vernutzte man da einen Revolver und einen Hut, dagegen ließ er Brot und den früher gestohlenen Hut zurück In Frankfurt hat er tmnn das Geld mit seinem Freund, dem Kellner H
und mit Frauenzimmern durchgebracht., ^d)., der -6 Jahre alt tu,
Für meine Tochter, 20 Jahr, suche aus gleich kurzen Aufenthalt in fein, gebildeter Familie, wo Gelegenheit zur Vervollkommnung i. gesellschaftlichem Umgänge gegeben ist.
Schriftl. Angebote unter 302 au den Gießener Anzeiger erbeten.
nett.
fadbW ^gegangenen iltniiic in bem >
TMMvMaüon der : ’tebtbnung von der iiniib. lic diamanten pnn, regelmfiger Ae- : nur geringes kelvichl. e von scklvereren Steinen reinen bis zu 10 Aral, en ivorden. 2as ganze merlose Sülle, bäusigen i«!d>r«oegc. 2tc ralio- 'iakei'en begegnen, soweit nnd'en. W W m rationeller Leise nur chq beträgt die Monats- i" öeianumerte von üm -markt bisher zu beM
Land.
12. Januar l910- ck 11 > S|lb“ mg 7
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.lünge gebildete Daine erteilt Ä deutsihkn Untcmitit wochentags von 2—4 Uhr.
Schriftl. Anfragen unter 0212 an den Gieß. Anzeiger erbeten. Primaner (Cberreah'toül.) erteilt griindlichc Nachhilse.
Schriftl. Anfragen unter 0276 an den Gießen. Anzeiger erbet.
Ein akademischer Hauptmann von Köpemd.
Ans Berlin wird uns telegraphisch ein fast unglaubliches, Vorfall gemeldet, der lebhaft an den Hauptmann von Köpenick und an Flachsmann erinnert: . «
Tie Kriminalpolizei verhaftete gestern emen unter der Bezeichnung „Bachelor of Arts" an der Hu m bo l d t - Ak a dem t e als Dozent wirkenden Arthur Linbenstead, dtt tu Wirklichkeit Hausdiener gewesen ist imd wegen Ent- zrebung von der M i l i tä r p s l t ch t von der Militärbehörde gesucht wurde. Vor drei Wochen ließ sich der -Schwindler, der m Wirllichkeit Wielinskh heißt, in London mit erntr pinge« Berlinerin trauen. Als das Paar hter^^z^chtehrte, erfuhr die junge Frau, daß ihr Mann gar lucht Bachelorof er und gar nicht Lindenstead heiße. Sie teilte ihre ^.itöedung bent Generalsekretär der Humboldt-Akademie nut, der ine Verhaftung i des Schwindlers veranlaßte. . . , „
Soweit die Meldung. Wie cs Möglich war, daß em derartigen Mann als Dozent an der Humboldt-Akademie wirken konnte, da»
§ 176 III, begangen an seiner eigenen, noch nicht ILjährtgen Tochter, verhaftet. Schmidt lebt in zweiter Ehe.
L. Friedberg,11. Jan. Angeregt durch einige auf diesem Gebiete fleißige Forscher, bespricht man zurzeit in unserer ^rtabt vielfach die Frage eines Neubaues für em Wetterauer Musen m. Befinden wir uns doch in der Wetterau fast überall auf klassischem Boden. Wie viel.- Denkmäler aus längst vergangenen Jahrhunderten tourben ausgegrabeu, aber überall hm verschleppt. Das Darmstädter fYLuseum, Mainz, selbst London weifen herrliche Funde aus der allen Reichsstadt Friedberg und
PimtinittliMW
beuten ges.
Schriftl. Angeb. m. Preis unt. 0237 an bett Gieß. Anz. erb.
0!69) Eine kleine Diamantbrofchc in Blumensorm Mitte Dezetnber i verloren. Gegen gute Belohttung abzugeben Wilhelmstr. 1111. I
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«ehalt des unsterblichen Gedichtes ihren Zuhörern zu vermitteln. In einer Zeit, da das Interesse an Dantes Dichtung von Jahr zu Jahr im Steigen ist, wie die literarischen Erörterungen und der immer wachsende Absatz der vielen deutschen Uebersetzungen beweisen, darf Frl. Basser- manns Unternehmen auf ganz besondere Beachttmg unseres literarisch gebildeten Ptiblikums rechnen. Alfred B ass ermann s Uebersetzung, die den Vorlesungen zu Grunde gelegt ist, gilt als eine der besten, wie manche Kenner behaupten, fagar die beste Uebertrogung des Weltgedichtes.
** Evang. Arbeiterverein. Prof. Ko ob hielt am letzten Sonntag einen interessanten Vortrag über den -gestirnten Himmel, der sehr stark besucht war Die Äussührungen des Referenten, die allgemeinen Beifall fanden, wurden durch Vorführung von Lichtbildern erläutert.
** V H C. Der Jweigverein Gießen des Vogelsberger Höhenllubs wollte am letzten Sonntag eine Wmtcr- wanderung machen, aber durch die milde Witterung gab es reinen Gang durch Schnee, sondert: — namentltch in der zweiten Halste — durch Schmutz. Trotzdem war die Wanderung, an der sich über 80 Herren iuü> Damen beteiligten, recht genußreich. Sie führte von Bieber aus an den Abhängen des Dlmsberges her durch liebliche Waldtäler nach Hohensolms zu. Dichter Nebel verhinderte zwar den Ausblick in die liebliche Landschaft, dafür waren aber wundervolle Rauhreisbildungen zu s?tzm, namentlich an den stattlicheii Bäumen des Hvhensolmser Marktplatzes. Nack einer längeren Rast in Hohensolms ging es über Königsberg, von dessen Ruinen aus ein Blick in das Biebertal geworfen wu^e, auf sammentweichen Pfaden wieder Bieber zu, da die Besteigung des Dünsberges wegen der auf ihm lagernden Wvlken- ntajie, die keinerlei Aussicht verhieß, unterlassen wurde.^ Ziemlich frühzeitig erfolgte die Rückkehr nach Gießen, wo im „^-achfeii- häuser" Stammlokal des Zweigvereins em gemütliches Zufammen-
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Handel.
Berlin, 11. Jan. In der heute nachmittag abgehaltLwm Sitzung des Kali-Syndikats faßte der Auffichtsrat den Beschluß. die Fortsetzung der Verhandlungen nnt den amerikanischen JrfteresseMen in Newpork abzulehnen und den Delegierten deq Schidikats die .Heimreise anzuemvsehlen.
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Violin-Unterricht
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Vcreinöbcdarfsartikel. lbv'Via ।
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I Staatsprüfung wirb eine tuchtlge Kraft sofort gesucht.
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Näh. Balmlrofstrane 401
Fein- u. GlanzbUgeln erlernt man in kurzer Zeft gründlich
Kaller Allee .»4III.
Frankfurter Besuch
hatten einige Gastwirte unserer Pwvinz im letztsn Sommer. Ende Juli kant eines Abends der Fabrikarlwiter F. ed). aus Altew- breitungen nach Ruppertsburg. Er flieg durch em Fenster 1 in den Saal einer Wirtschaft und übernachtete darin. Als am anderen Morgen die Bewohner bis auf die Wirtssrau das Hau- verlassen hatte, verließ er den Saal unter Mitnahme einer Bant, durch die er auf einen Bau zwischen dem Wohnhaus und der Scheuer gelangte. Er deckte einige Ziegel ab, beichadigte einen Sparren und kam so auf den Boden des Wohnhames, wo er die Türe aufzwängte und den oberen Stock des Hauses durchstöberte, wobei ihm eine wertvolle Uhr mit Kette tn die Hande fiel. tEr begab sich dann in den unteren Stock und brach eine Kommode auf, der er 700 Mark entnahm und entfernte sich wieder durch em F-enster, ohne daß die anwesende Wirtsfrau etwas gewahrte. Mit dem Gelde wandte er sich nach Frankfurt, wo er es tn ^amew gesellschaft verjubelte. Einige Wochen spater tauchte er abends in Ostheim auf. Er schlich in ein Gartenhaus, wo er einige Kleinigkeiten mitnahm und dann über verschiedene kleine Bauten kletterte, um in den Speicher eines Wirtshaus^ durch ein Dachfenster einzusteigen und darin zu übernachten. Am VJtorgen suchte er vergeblich den oberen Stock nach Geld durch, doch fand pr Zigarren und Wurst und versteckte dieses auf dem Speicher. Mit Revolver und Dolch in den Händen, begab er sich dann m den unteren Stock, wo ihm die Wirtsfimu begegnete, ^a diese um Hilft rief, flüchtete er auf den Speicher, und trotzdem man überall Posten ausgestellt hatte, gelang es ihm, über die Dächer zu ent- rammen. Außer emem Paar Hosenträger, die er sich angeeignet batte, aber wieder zurückließ, und einem Taschenspiegel,^scheint er nichts gestohlen zu haben. Nun wandte er sich nach -Stockhausen bei Grünberg, wo er sich ebenfalls eine Brb. 'n schäft ausersah. Nach Beseittgung einiger Bretter saale: Bibelstunde, gelangte er in die Scheuer und übernachtete im Heu. Arn andern__
Morgen schlüpfte er durch eine Lucke aus den Speicher des Wohn- Wetteraussichten in Hellen am Donnerstag dem 13. Januar Hauses und nahm aus dem'^ienstmadchen-immer ein Portemonnaiej etwas kälter, auch in der Ebene Schnee.
mit geringem Inhalt, ein Paar Strumpfe und eine Anzahl
Schlüssel mit. Während er sich in emern andern Zrmmer nach <Dri(Xinabt>rat)tmelölltt(Wttt
ßVix ümfah, hörte er, daß lemanb kam. Er versteckte sich unter
einem Bett, doch da seine Füße zu sehen waren, wollte sich die Die Beratung der hessischen Fmanzkrtse.
Wirtstochter den eigenartigen Besuch näher ansehen, worauf er! R. B- Darmstadt, 1^. Jan. Der ihr Revolver und Dolch entgegenhielt. Während sich das Mädchen schuß der Ersten Kammer gedenkt nächste Woche der um HMe umsah, floh er und verbarg sich im Hofe bei einem ($in[abung des Finanzausschusses der Zweiten Kammer zu Steinhaufens, so daß er trotz alles Suchens nicht aufzufmden war. riner gemeinsamen Besprechung seiner Vorschläge Abends begab er sich auf demselben Weg wieder m das Haus, Finanzlage Folge zu leisten. Die Be prechungen wer-
Srot*unbÄt gÄ”6a?te,flumU,bmn burft'nSeÄeb« Sonbon, 12. Jan. Der deutsch- Kaiser macht-
M das Fr^e zu gelangen. Noch am nämlichen Abend ging er bem Kapitän Brown tn Anerkennung der von ihm am nach Gonterskirchen und übernachtete in der Scheuer emes g qull üe q. vollzogenen Rettung der Mannschaft - - ~ ‘ ^'^'beS deutschen Schiffes ,Eoa' eine goldene Uhr zum
hat eine sehr bewegte Vergangenheit. Als wahrend leinet Militär- freit gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet wurde, ging er flüchtig und trieb sich in allen Ländern Europas herum, bis er wieder zu seinem Truppenteil gebracht wurde, nachdienen mutzte und nach Verbüßung der Strafe erst im letzten Frühiahr zur Entlassung kam. Trotzdem B. bestritt, gewußt zu haben, daß er von Sch. mit gestohlenem Gelde unterhalten wurde, ist er verdächtig, wenigstens bei einem der vorliegenden §tnbrud>c beteiligt w sein: auch die Frankfurter Polizei ist der Ansicht, datz beide gemeinschaftlich auf Raub ausgezogen sind und noch viel mehr ----------- I auf bem Kerbholz haben, als ihnen nachzuweuen ist. Wie vertraut seiner Umgebung auf. Die im Druck erschienenen ,-Fr^edberger fletoefen sind und wie sicher sich Sch. gefühlt hat, geht Geschichtsblättei? weisen darauf hin, daß es an der Zeit fei, ein daraus hervor, daß er die Zeitungsnotiz des Gieß An;, über ben größeres Gebäude zu errichten, das das bereits ll^slrmmelle und I ^^ndäüfer sßorja[( ausgeschnitten bei sich trug und biejc in einer in kleineren Räumen Untergebradrte, sowie die neuen <yunbc in Damengesellschaft dem B. zu lesen gab und dabei bemerkte, „vor einem Wetterauen Museum Bereinigte, mit dem ein Archiv, sowie - eine^ $et( mil6 man doch allen Respekt haben". Im hiesigen eine Bibliothek verbunden wäre. , — Arresthaus versuchten die Angeklagten sich zu schreiben Es wurden
h. Darmstadt, 11. Jan. Gestern starb im 90.Le- mehrere Zettel beschlagnahmt, die B. mft Tabacksbruhe geschrieben bensiahre der frühere'Betriebskontrolleur an der hessischen I hatte und die Weisungen enthielten, wie er sich verhalten und Ludwigsbahn Valentin Appell Er ist in weiten Kreisen was er aussagen solle; auch wollte er von Sch. wüsen, was ac
£ -fen » 2 ä-.’Ä ss äff, »‘ÄÄ
Er war im Jahre 1846 nut Hch „ oelsing, Emtl Reuter und ■ B für schuldig befunden, da er dem Sch. einen
Marx Mitbegründer der Darmstädter Turngemernde, der er ^o^er geschienen Sachen in Sicherheit gebracht bat. H^rfill
bis zu seinem Tode, zuletzt als Ehrenmitglied, angehorte. zu zwei Jahren Zuchthaus verurteüt Bezügsich
Der greise Herr erfuhr in feinem langen Leben manche Ehr- Sch. wurden Strafen von 5, 4 und zweimal 3 Zähren Züchtungen. 1902 verlieh ihm der Großherzog anläßlich der h^us ausgesprochen und diese auf eine Ge,arntsttase von zehn Einweihung der neuen Turnhalle der Darmstädter Turn- I a h r e n Zp cht h aus reduziert unt^ Anrechnung e nes Viertel oemeinbe das Ritterkreuz 1. Klasse des Philippsordens und jahres Unter,uchungshaft. Beiden wu^n die bu^rlichen Ehren-
• Biedenkopf, 11. J.an. Heute morgen ist, tote schon vower,etngezogen.„ ■—
kurz berichtet wurde, in Friedensdorll die bemahe tijrnI (9crid)t»5aaL
F.C. Biedenkopf, 11. Jan. Gestern starb in tza- daß LttÜ Nlch gern haben, diese Pfädchen zu streuen, nau im 92. Lebensjahre der frühere Landrat des -^eise^ b, |u g^ ~das allgemeine Ortsgespräch dahin ge- Diedcnlopf, Geheimer Rcgierungsrat Li^wig Sehberth. ^i, daß sie und der Witwer sich verheiraten wollten, aber
Der Verblichene war in Käberg am 13. Marz 1818 geboren Pfädchen sei doch nur gestreut worden, um A bloßzustellen, und wurde, nachdem er in Marburg, wo er Mitbegründer $ie üenwmmencn Zeugen bekundeten, daß die Psadchemitreuerei! des Korps Hasso-Nassova war, und Heidelberg studiert und in Daubringen ein harmloser, „uralter Ortsgebrauch sei, m dem 1843 das Staatseramen bestanden, Accessist in Langen- die Betroftenen nichts Bö,es landen Es Junten jogar LeMe, später in Idstein, 1863 wurde erals Amtniann^nach 9dt.de : - und^der Nachtwächter waren der Ansicht, schon einmal
heim beru,en. Nachdem Seyberth 18/0 die Stelle als Direk- ^^^iratet gewesenen Leuten gegenüber sei ein solches Pfädchenj tor des Generaldepots der 2. Armee tn Bingerbrück bekleidet Weir es setze die Betreffenden bem Spott aus,
batte, kant er 1873 als Landrat nach Btebenkopf, welchen bic5 m auckt vmi den Tätern beabsichtigt geweftn. Das Posten er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1893 inne Schöffengericht sprach die Beklagten Tret ^tt der Begründung, batte In Hanau wo er 1908 in körperlicher und geistiger handle sich um einen alten harmlosen Ortsgebrauch, in dcmt Tri cke seinen 90 Geburtstag beging, lebte er seit seiner niemand etwas siitden könne, selbst toenn ÄföS M feinem Professor «SÄ
Wackermann. . in der Verhandlung behauptet wurde, sie. sm von dritter -----------------Gießener StrafkammVr. Stelle zu.der Klage aufgehetzt worden, sielen die nicht unerheb-- )( G ie ße n, 11. Jan. I ltchen,Kosten aut -ast.^ ---------------
heute begonnen. Es unterziehen sich 27 Seminaristeu der
Prüfung. I
-m. Friedberg, II. Jan. Heute gegen Abend wurde der Fuhrknecht Andreas Schmidt wegen Verbrechens gegen!
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So li«- ” dluch ^,‘n iDOt^.'Vn oo" ,n SluäM'Lamif'"'
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„Warm zu empfehlen ist der I Gebrauch von Zucker'^ Patent- > Medizinal-Scife bei Rauhiakcit I imb Sdnivvunacn der Haut, bei | leid)ter Fpchtlwosis, ganz besond. bei Unreinheiten ders., wenn Mitesser und deren Folgeznstandc, i Piekei, Knötchen, Pusteln usw. das bekannte, unschöne Gesichtsbild Hervorrufen." Datz ist das Urteil des Dr. med. W. über Zucker's Patent Medizinal Seife, ä Slck. 50 Pf. (15 °/oig) u. 1.50 Hi. (33°A,in, ttärtst'' Form). Dazimeh. Zuckool)- Ercn e 75 Pfg. u. 2 M., ferner Zucket! - Seife'mild>50Pf.u.lL0M. In der Universitäts-, Engel- u. Hirfck Avothcko, bei Any. Noll, i K. Seibel und W. Kilbtngcr.
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