siaN Tutilten-j des Ministeriums der Justiz lirtb Kirch cnrat D. 2 t£ to f) c r OJichm yamens des Landesvcreins für innere Missen das Untere sie ihrer Auftraggeber alt den Bestrebungen bcvj (S17,i;fyngvverrine und die guten Wünsche für die Tagung ans. Ta-? Ministerium des Jnmn-n Latte noch in Lebtet Stunde kie ei.-nfitid'? VerhindciWg seines Referenten niitgeteill. Aad) Amriinig einiger anderer schr ist licket Begrünungen erstattete der Borsineiit e b'ii Jal-n sbrrichl, der ein Bild der Bereiusarbeit gab'und in der Hauptsache weitere £iganisa t wnsvarsck)läge machte. 11(i0 Jäglingie mitcrfu m der -Austecht der 22 Enichungsverrin.'. Jrn Bniul r «raren 11 (> abgegangen, dagegen 265 ausgenommen n-jrben, (»60 Bsle^ linder, 290 T kn ft boten, 232 Handwerker. 3it der Mehrzahl sind es Zwangszöglinge- 883, 4 entlassene Strasgesangenr und 273' in freier Erziehung Befindliche. Ber- Lältnieinästig gras', ist die Zahl der Mädchen, 505, gegenüber den i;.rM Knaben. Tie gedruckte Zahlcnstiatkstik gab auch über das Betragen und die ü'cijtuiigen. der (Zöglinge eine befriedigende Rntn ort. Nur etwa 5 Proz. waren unbefriedigend, lieber die £rganifationsbdrschläge wird der Vorstand demnächst beraten. Eine furze Besprechung über das Verhältnis zu den AuftaltS- (eitungen fd los fich an. Pfarster M liugeufchmidt - Alsheim erstattete die Rechnungsablagc tind erhielt Entlastung. Der neue 7>ragebag?n soll filr den Bedarf von drei Zahreu gedruckt werden. In den Vorstand wurde sodann Pfarrer Brill- Ober-Widders- Veint gewählt. Run hielt Professor Dr. Mittormaier einen eingestrichen Vortrag über ,,Tie Entwickelung des Gedankens der F il r f arge ft a tt der Strafe int Rechte Deutschlands und deS 'Auslandes". Ausgehend vom Wesen und Zweck der Strafe und ter Fürsorge legt der Vortragende bereit gegenseitige Be- ,-Il Lungen dar, zeigt, welchen Um fang die Fürsorge für die der- selben Bedürftigen aller Art angenommen, und verweist auf di: Vorbildltchen Einrichtungen einzelner Gefängnisse; statt der Frei- steitsslrwfcu, besonders bei zw-eckloseu kurzftistigen, treten immer mehr, mit Recht, die Geldstrafen. And) den Erziehungsvereinen gibt er einige Winke zur tieferen Auffassung ihrer Aufgaben. Reicher Dank folgte dem Vertrag, an den fid) eine längere Aussprache auschliest. Oberslnatsanivalt Laug wünscht die 'Aus- merzung bcs znedwidrigen Namens Zwangserziehung und regt eine Eingabe an dos Iuslizmiuisterinm an, um eine möglichste Annäherung der Efziebungsvereiue an die zuständigen Gerichte und Sirasvollstreckungsbehörde>i in die Wege zu leiten, besonders aiuii in Form gegenseitiger Mitteilungen. Hieran reiht »Dekan ■Scriba Erbach Spezialwünsche. Noch sprechen Professor Dr. .wlumkei'straulsurt und Oberstaatsanwalt v. Dessert.
Im Anschluß an die Ausfül rnngen des Ict5tgcna11nk.11 Herrn leitet der P o r s i hende die Besprechung über den. letzten Punkt der Tagesordnung ein: „können die Erziestungsvereine auf dem Wege der Organisation schweren Ausschreitungen von Zöglingen entgegenwirsen?" Er stellt als Grundsatz aus, da st den Zöglingen die Erziehnngsvereiue nicht als Popanz angedroht, sondern als eine Wohltat vor gestellt iverdeu. Zn der B cs pr e ch u n g 1 mache n Oberstaatsanwalt Lan g über die Behandlung der geistig Minderwertigen, Bürgermeister Dr. Schmidt-Mainz, ZircheUrat D. Sch lasser befürworteten eine Anstalt zur vorläufigen Be- obad;tung der Zöglinge.
$cbwitrgcrid)t
tb. Gicszen, 7. März.
Tie Schwürgeridftsverhaiidlungen wurden heute vormittag unter dem Vorsitz des Landgerichtsrats Schufttspan eröffnet. Zur Verhandlung stand die Anklage gegen die 19 Jahre alte Elisabethe Löwer ans Gießen wegen .Eindestötung. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Trümpen, die Verteidigung hatte Rechis- amvalt Peters übernommen. Es waren zur Verhandlung 12 Zeugen und Medizinalpat Dr. .Haberlorn als Medizinisch ost < adj verständiger erschienen. Der Tatbestand der Anklage ist: Mitte November fand man in einem Winkel zwischen 2 Häusern in der Walltorstraße in einem Sack eine halb von Ratten ausgefressene Leid',e eines neugeborenen Knaben. Der Verdacht, die Mutter zu sein, lenkte sich alsbald auf die Angeklagte. Die Angeklagte lunibe verhaftet und legte ein Geständnis ab, daß das Mini) nach der Geburt, gelebt hat, daß sie es durch Einführung des Fingers in den HalS vorsätzlich dem Erstickungstod preisgcgcben hat, der etwa eine halbe Stunde na di der Geburt eingetreten fei. Die Mutter will dann die Leiche in die Fetzen eines MaSlonkostüms und in einen Sack gehüllt an den Fundort niedergelegt haben. Die Angeklagte, die in der nichtöffentlichen Verhandlung ihr Geständnis wiederholte, führte dadurch eine gekürzte Beweisaufnahme herbei. Es wurden nur 2 Zeugen und der medizinische Sachoer- ftänbige vernommen. Die Geschworenen bejahten die Sckmldfrage wegen Kindestötung und öa? Vorliegen mildernder Umstände. Der Gerichtshof erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren (i Monaten, woraist 2 Monate der erlittenen Untersuchungshaft in Abrechnung kommen. Die Strafe wurde damit begründet, daß die. Jugend der Angeklagten, ihre Verhältnisse, unter denen sie gelebt, als Milderungsgründe berücksichtigt feien; straf'chärfend dagegen mußte die Tatsache wirken, daß die Angeklagte idjon vor der Geburt den 'Willen gehabt hat, das Kind aus der Welt zu schaffen. Die Verurteilte erkannte das Urteil sofort an.
<Bcrid?t$jaaL
) '( Marburg, 7. März. Heute beschäftigte sich das Schwurgericht mit der Schlägerei zwischen hiesigen Studenten und Banernbufschen, welche am Abend des 28. November v. X in Kappet ftattfanb und damit endete, daß ein Unbeteiligter, der Scheinmrmeiüer H. Schwick, als er einen schwer verletzten Studenten wegsührcn wollte, einen tödlichen Schlag mit der Wageitruuge. erhielt. Als Angeklagter erschien der ver heiratete, etwa 28 Jahre alte, Gasarbeitcr Ludwig B ö t h aus tappel, dem man außerdem noch zur Last legt, einen Studentendiener und einen anderen Studenten mit der Wagenrunge sck)wer
hat Böth mit einer1 Wagen
der Verhandlung
hervorging,
wehrenden Studenten
auf die fid) heftig
'scheu zogen burd) junge und
.Weg aus
bald war
darunter auch eine Schlägerei
von dem Kampfplatz wcgsühren und nun kam Böth, den man vergeblich zurückzuhalten suchte, noeh einmal mit seiner Wagen- tungc und zerschmetterte dem Schwick vmi hinren den Schädel. Böth suchte lick) mit Bcwußtlviigu il zu entschuldigen, er sei durch die erhaltenen Schläge auf den Kopf in einen solchen Zustand gekommen, daß er nicht gemußt haoe, was er mad)c. Es wurde jedoch sestgestellt, daß er erst nachdem von einem Studenten, den er mit seiner Wagenrunge verfolgte, in der Notwehr geschlagen worden war. Die Geschworenen bejahten schließlich die Schüldfragen und billigten Milderungsgründe zu. Das Urteil lautete auf 2 Jahre und 2 Monate Gefängnis.
Frankfurt a. 9)1., 5. Marz. Wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt hatte fid) vor der Strafkammer der Packer Johann B a u e r zu verantworten, der bei der Wahlrechts' demonstration in der Nacht vom 17. zum 18. Februar zwei Schüsse auf die Schutzmannschaft abgegeben hatte. Gemäß dem Anträge der Staatsanwallschaft wurde der Angeklagte zu zwei Jahren
rungr wie wild eiugeschlagcn. Als alles vorbei war, wollte Schwick und ein Student einen am Boden liegenden schwer verwundeten Studenten
verletzt zu haben. An dem betreffenöen Tage fand in der Ronirni Wirtschaft in Kappel eine Hochzeit statt. Gegen TIV2 Uhr nun, vom Frauenberg tommenb, eine Anzahl Studenten Kappel. Bor dem Wirtshausc stellten sich ihnen einige Burschen
Böth, in den im Gange. Wie
(Sef ä n g n i§ verurteilt.
Märkte.
Gießen, 8, Marz. M arklb ericht. Auf Ijciiligeni Wockwn- ntatfle kostete: Butter pr. Psd. 1.05—1.10 Alk., Hühnereier 1 St. 7—00 Pfg., Enteneier 1 St. 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Erbseit p. Pfd. 00—00 Pfg., Linsen p. Psd. 00—00 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—J,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Wik«, Hahne pr. Stuck 0,80—1,802)11., Gänse pr. Pfd. 60—70 Ps., Enten vr. Stuck 1,80 ln<! 2,20 9)1 Lchsensleisch pr. Psd. 76—84 Pfg., Kuhfleisch pr. Pfd. 60 Pfg., Rmdfleisd) pr. Pfund 70—74 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 96 Pfg., Kalbfleisch pr» Pfd. 72—76 Pfg., Hannnelfleisch pr. Pfd. 60—80 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.50—6.00 Alk., Zwiebeln per Ztr. 5,00—6,00 Aik., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut vor Stück 10—15 Pfg., per Zentner 9)1 f. 0.00—0.00., Aepfel per Ztr. 10—18 9)11'., Birnen per Ztr. 10—15 9)lk. Russe 100 Stuck 40—50 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk Marktzeit pou 8—2 tthr.
E.C. Wiesbaden. B i e h h 0 f - 9)i a r 11 b e r i ch t vom 8. März. Austrieb: Rinder 85, Kälber 55, Schafe 44, Schweine 334.
Tendenz: Rinder, Slalbcr, Schafe und Schwem mittelmäßig Preis Durch- pro 100 Psd. schnutspreis tct>enb> öLlochr» yrD 100 Pfund gcividu x_'cbcnt)^ Schludjc- Ochsen. von-biSvün-blS gemlchr
Vollfleischige, ausgemäslete, höchsteu
Lchlachtwerles, höchslcus 6 Jahre alt 42—45 76—79 43 77
Junge, sletschige, nicht au5geinä|tete und
ältere auSgemäftete 37—40 71—74 38 72
Färsen, K ü h c.
Vollsteischige audgemäftete Färseit höchst.
Schlachtivcrles . ...... 39 -43 70—77 41 73
Vollsletschige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahreu . . 34—38 65—69 36 67
"Heitere ausgemäslete Kühe uud wenig
gilt eutwickcltc jüngereKühö tu Färsen 29—33 58—64 31 61
Kalbe r.
Feinste Blast' (Vollmilchnmst) und beste
Smtgkälbcr 50—56 84—92 53 88
"Mittlere Plast- nub gute Sangkälber . 46—49 76—82 47 79
S ch a i c.
Mastlämmer mio jüngere Masthammel 40—00 80-00 40 80
S ch w e 111 c.
Votlfleijchige Schiveine bis zu 2 Zentner
Lteveiidgewicht 55—56 70—72 55 71
Vollfleischige Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht 55—56 70—72 55 71
Fleischige Schiveine ..... 53—55 68—71 54 69
Nacyricyten.
<. c-uöL.
3n der Stadtiirche.
Mittivoch den 9. Äiarz, abends 6 Uhr:
5. P ä s s i 0 n s - A n d a d) t.
Pfarrer S ch tu a bc.
Mittwoch den 0. März, abends 8 Uhr: Versammlung deS F r a u e n v e r e i n S der I 0 h a n n es g e m einbe mi Johmmes- jaal. Pfarrer A u siel d.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Wetter
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März
1910
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Höchste Temperatur am 6. bt5 7. l’<arj —
Niedrigste , „ 6. „ 7. „ =
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10,1
5.7
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7211
754,8
- 1,7
.4,0
98
still
still
10
Bew. öinnncl | Klarer Himmel i Nebel
-P 11,1 °C.
— 1,9 °0.
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industr’?-'besser.
Frankfurter Börse, 7. März, L.15 Uhr.
3'/,% Reichsanleihe — .. 3°;„ do.
3'\°/0 Konsols
3"do. •
3'/,7ft Hessen
3‘4üM Oberhessen v .
4°/„ Uesterr. Goldrcnte . - . 4'/s% Oesterr. Silberrente. 4" 0 Ungar. Goldrcnte ... 4'',0 Italien. Rente . . .. 3"'o Portugiesen Serie I . 3° „ Portugiesen „ III . 41/?"/0 ross. Staatsaul. 1905 4V?'n japan. Staatsanleihe 40/„ Couv.Türken von 1903 Tiirkenlose . . . . .. ; 4" 0 Griech. Monopol-Anl. •. 4% äussere Argentinier .. 3°/0 Mexikaner ...
4'/,% Chinesen .
Aktien:
Bochum Guss . . Buderus E. W. ■. - - ■ .
9385
84.70 1-3.85
84.70
92 00
100.15
99.40
95.80
65*30
66^0
100.25
98.05
94.80
178.40
48.30
91.90
69.30
99.95
243.40
110.40
Teudenz: fest.
Berlimer Börse, 7,
Ctiuada E.B 183.60
Darmstädter Bank . . . 137.50
Deutsche Bank .... 258.90
Dortmunder-Union C.-z. . 94.10
Dresdner Bank . .K- . 166,30
Teudenz: fest.
Elektriz. Lahmeyer . . . 109^0 Elektriz. Sehuckert . . . 135.00 Eschweiier Bergwerk . . ^03.00 Gelsenkirchen Bergwerk . -15 00 Hamburg - Amerik. Pakctf. 142.90 Earpener Bergwerk . . . 200. .0 Laurahütte ...... 172.50 Nordd. Lloyd . 106.60
Oberscblcs. Eisen-Industrie 104.60 Berliner Handolsges. . . 180.06 Darmstädter Bank . - . 137.50 Deutsche Bank ... -58.56 Deutsch-Asiat. Bank . . 154.50 Diskonto - Kommandit . , . 197.20 Dresdner Bank . . . - 166 30 Kreditaktien . . - .. . 214.90 Baltimore- und Ohio- •>*'*•■
Eisenbahn 112.90 Gotthardbahu . .u . —.— Lombard. Eisenbahn - r-. j«. 23.4') Oesterr. Staatshaltu . 162.00
Prince - Henri - Eisenbahn “•. 135.01
März. A'iCa'ivs'x tri;.
Harpencr Bergwerk . . . 200.25 Laurahütte . . . . -. . 172.70 Lombarden E. B. . -. 23.50
Nordd. Lloyd ,. . K.st..D. 106.50 Türkeuluse" *178.50
„Das dreifache Gewicht."
Mühlacker (Württ.), 3. April 1908.
„Mil 10 Wochen ioar unser kleiner Alfred noch so mrückge» blieben, daß er kaunr 6 Psund wog, da die ihm dargereichte Nahrung ihn nicht recht zii feäftigen schien. Wir versuchten nun, dem Kleinen reinen Lebertran zu geben, doch verfehlte dieses Mittel seinen Zweck vollständig, da der Junge eben zu schwach war, um es verdauen 51t können. Da griffen wir denn, als alles nicht anschlagen wollte, zii Scotts Emillsion und köirnen heilte mit Freuden mitteilen, daß diese gerade Wlinder wirkte, denir voll dein Tage all, wo wir Scotts Emulsion angeiuaiibt haben, trat eine vollständige Äendernng im Bcsiiiden unseres Söhnchens ein. Er nahm die Nahnnlg wieder gern, laut nach und nach wieder zur Ruhe und schläft jetzt fast die gaitzc Nacht hindurch. Beinerkcn iitöchten wir noch, daß das Kind hetile gerade ein Jahr alt und ist fast das dreifache Gewicht hat." lgez.) I. Kaifcr.
-Jede Mutter, die Aehnliches mit ihren kleines Lieblingen durchzumachen Hal, sollte nicht zögern, «auch bei ihnen durch Anwendung von Scotts Emulsion eine gedeihliche Entwickelung herbci- zuführen. Scotts Emulsion enthält in leicht verdaulicher Form eine Reihe wichtiger Bestandteile, die für die Entwickelung eines starken, geraden Knochenbaues unentbehrlich sind. Iw Ocgcufalj 511111 gewöhnlichen Lebertran schmeckt - Scotts Emulsion angenehm süß ipib wird darum auch wohl immer gern genommen. Scotts Emulsion Ui nur echt, wenn die äußere Packung “ b®avr^£ die nebenstehende, wohlbekannte Schuhmarke—- D-r!adreuöi freu Fischer mit dem Dorsch — aufiveift.
ecott» Emulsion wirk' von une aueiAltebli» !M großen verkauft, und jwar nie lote nach öcrotdit ober A!ah, >andern nur in versiegelten Ortginalstaschen in Karton mit unterer ^cdutzmorke (Fischer mit dem Dvnch). Scolk u. Sowne, &. ut b. H, ßrantfurt a- 8)1.
Bestandteile: feinster Medtprial-^'edertran !5ü,0, ortmo «Ivzcrtn bO.u utitert>6o5öbortgfaurcr Kalk 4,3, uniervhoövhoria aura« Natron t’A pulv. Trago •> M, feinster arab Gummi pulv. 2,0, beftilL Wasser 159,0, «'lltobol 11,0 Hterpi .ircnittttfrfje Cmtilnon mit Stint«, Monbel- unb asau!tbertaöt tt 2 Trovsen
Bekanntmachung.
Bcir.: Zdeen-Wettdewerd zur E-rlaugung Plänen für die Bebauung eines Grnndstükko am Erd- tautcrwcg in (ließen.
Indern ioit allen Einsendern von Plänen hierdurch für ihre Beteiligung an dem Wettbewerbe verbindlichst danken, bringen wir 3111 öffentlichen Kenntnis, daß das Preisgericht folgende Preise zuerkannt hat:
a) den ersten Preis den Herren Architekten Biahr LBiark- tuorl in Darmstadt mit dem Motto „Luft u. Licht II";
I.) den ziveften" Preis, Molto „Kulturstätten", Herrn 'Architekten Haus Meyer m Gießen und
c) den dritten Preis, Biotto .Feierabend", dem Herrn Kreisstraßenmeistcr Georg Niohr in Gießen.
Zum Ankauf empfohlen Hal das Preisgericht:
Den Plan nut dem Motto „Kleine Gemeinde", Ver- 7^ssrp Herr Architekt Hamann in Gießen;
<->) den Plan mit dem Motto .Regina", Verfasser Herr- Architekt Georg Kugel in Darmstadt und
t) den Plan mit dem Motto „Volkswohl", Verfasser Herr Architekt Ernst Schmidt in Gießen.
Dieser Ankauf ist von uns genehmigt worden. Sämtliche Plaue werden von Dienstag, 8. Marz bis inkl. Samstag, 12. Biärz von vormittags 10 Uhr bis nachmittags 5 Uhr im oberen Saale der Gewerbeschule Gießen, Kirchstraßc 16, zur Einsicht der Interessenten aufgelegt.
Tie nicht prämiierten und nicht angekauften Pläne können vom 15. I. Mts. an bet uns (in der Gewerbeschule) abgeholt werden; die bis zum 1. April er. nicht abgehotten Pläne werden den Verfassern, nach Ermitteliing deren tarnen durch Ccffnen der Kuvertü, portofrei zurückgesandt. ne/3
Gießen, den 7. März 1910.
MMWilMst öcü fDMflcl. Ardeitervcrtills zu ISiejzeu
Eiiigetr. Gen. m. defchr. Haftpst.
D 0er ing. HaaS.
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