Ulanenrcgiments, die am frühen.Morgen des ä. Dez. 1909 z in c4 Offiziere a n g e g r i f f c u mit) mißhandelt hatten, wurden heute vom Gericht ö'cr 1. Garde-Kaoallcrie-Drvision'und zwar ersterer wegen tätlicher Angriffe von Vorgesetzten, Bedrohung und Mißhandlung in zwei Fällen, eigenmächtiger -Anmaßung des Befehlsrechts, sowie eigenmächtiger Gefangenenbefreiung und Urlaubsüberschreitung zu. 4 , Iahren Gefängnis und Degradation, Schreck wegen gemeinschaftlicher Mißhandlung und UrGubs- überschreitnng it (i Monaten 2 Tagen Gefängnis und Degradation verurteilt. Verhandlung und Begründung des Urteils fanden unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt.
ruftichiffahrt.
Die Flugwoche in Aegypten.
Der erste Tag der F lu g wach c ist glänzend verlaufen. 50000 Personen wohnten den Verführungen Lei. Trr Khedipr besichtigte die Luftfahrzeuge und ließ sich ihre Senf er durch die Gesandten ihrer Heimurländer vorstellen. Der Sieger des Tages war Rangier, der den Höh en preis mit einem Fluge von 193 Metern Höhr gewann, den Preis für das Schnellfahren errang, indem er zehn Kilometer in 10 Minuten 42 Sekunden zurücklegte, und der Aussicht hat, auch den Gntfernungspreis mit 50 000 Franks zu erringen, da er bisher 65 500 Kilometer zurückgelegt hat. Der Deutsche Hans Grade legte zehn Kilometer ebenfalls in zehn Minuten 42 Sekunden zurück. Bei der Tistanzfahrt durchmaß er 15 Kilometer. Mit Ausnahme eines Unfalles, der Gobrons Apparat betroffen hat, kamen keine ernsten Unfälle vor.
*
Der „Chemniyer Allg. Ztg."^zufolge, ist in Dresden hei einer hochstehenden Persönlichkeit ein Telegramm eingegangen, daß die Hülle des feit Wochen vermißten Ballons „Luna" geborgen fein soll, und zwar soll die Hülle i m n ö r d l i ch e n Teile Finn- l^ands ohne Korb aufgefunden worden sein, lieber das Schicksal-des Führers, des Leutnants Richter vom 12, fcichs. Infanterieregiment Rr. 177, liegt keine Rachsricht vor. 'Die Nachricht dürfte mit Vorbehalt aufzunehmen sein, da sie nicht wahrschünlia, ist. Rach den starken Schneefällen in Finnland müßte die Hülle unter Schnee begraben sein und könnte erst nach der Schmelze 'gefunden werden. Eine Bestätigung bleibt also abzuwarten.
L>cr°iNL?eL)tcs.
* Der Streilumdas heilige Wasser. Ter religiöse Fanatismus heimkehrender Metkapilger hat in Feodosia in der Krim zu einem aufregenden Zwisck>enfall geführt. Tie Eisanbahnbehörden verlangten, daß die großen Gefäße, in denen die Pilger das aus Metta mitgebrachte heilige Wasser verwahrt hätten, in den Gepäckwagen gebracht werden sollten. Unter den Gläubigen entstand sofort die höchste Erregung, keiner von . ihnen ließ es geschehen; hunderte eilten zum Ausgang des Bahnhofs und warfen sich vor der Lokomotive auf die schienen. Sie weigerten sich, auszustehen und erklärten, lieber zu sterben, als sich von ihrem heiligen Wasser zu trennen. Tie Erregung, wuchs so Höck: an, Laß die Bahnbehörde, um Unruhen zu vermeiden, schließlich nachgal- und die Erlaubnis erteilte, die großen Krüge im KupOe zu behalten.
* T ie Rialto brücke in Gefahr. Aus Venedig wird berichtet: Die alte Rialtobrücke, deren hochgeschwungener Bogen den Canäle gründe überspannt und deren Formen sich m die Erinnerung aller crngraben, die je in Venedig geweilt tzyben, ist iw Gefahr. Tie Arkaden, die den Brückenbau bekrönen, zeigen neuerdings Risse, und eine genaue Untersuchung bestätigte dann die Befürchtung, daß das berühmte Bauwerk aus dem Ende des 16. Jahrhunderts dem Zerstörungswerk der Zeit nicht mehr lange wird trotzen können, wenn nicht sofort energische Maßregeln ergriffen werden. Ter Plan, die Arkaden zu räumen und die auf der Brücke vermieteten Ladenräume leer stehen zu lasset- ist einstweilen an dem Widerstand der Kunstfreunde gescheitert, die öL Lagunenstadt nicht um eine, charakteristische Form des Volkslebens ärmer machen wollen. 'Aber nun droht eine neue Gefahr: ein Architekt hat vörgeschlagen, die alle malerische Äolzkonstruk- tion durch einen . Eisenbau zu -ersetzen. In der Künstierschafl Venedigs wird dies Projekt hart bekämpft.
* Die Schulden der Vereinigten Ptaateu. Astläßlich der agressiven Zollpolitik, die von den Vereinigten Staaten getrieben wird und die sich zurzeit besonders gegen Frankreich richtet, erinnert die Zeitschrift „Der Export" daran, daß das von Nordamerika betriebene Spiel ein recht gewagtes ist. Gewagt vor allem fiir die Vereinigten Staaten selbst. Denn diese stehen geldwirtschaftlich durchaus nicht so unabhängig da als gewöhnlich angenommen wird. Bei-der Betrachtung der volkswirtschaftlichen Lage von Nordamerika denkt man fast durchwegs nur an ungezählte Millionen und an viele Milliarden, die aus den Geldsckfränten her Morgan und Rockefeller fließen, um in noch reißenderem Strome wieder dorthin zurückzugelangen. Dabei wird vergessen, daß Amerika-nicht zu-den leihenden, sondern zu den - borgenden Staaten gehört. Zu den ersteren können England, Frankreich und teilweise Deutschland gerechnet werden. Vor allem von England und Frankreich empfängt Amerika seit Jahrzehnten kolossale Geldsummen. Es muß mit jedem Jahre mehr Geld ausnehmeu, nur nm seine eigenen wirtschaftlichen Quellen erschließen' und flüssig halten zu tönnejt. Als Gläubiger erscheint an erster Stelle Englands es hat in amerikanischen Eisenbahnen, Hüttenwerken, Hhvo thefen usw. etwa 2 400 000 000 Dollars angelegt. An Frankreich schulden die Vereinigten Staaten 520 000 000.Dollars, an Deutschland 425 000 000, die Forderung der Niederlande macht 300 000 000, die Belgiens 125 000 000 Doll, aus und einigen kleineren Staaten iber Schweiz, Canada, Dänemark usw.) schuldet Amerika 250 000 000 Dollars. Diesen Forderungen, die eine Gesamtschuld von 4 020 000 000 ausmachen, stehen nur 700 000 000 Dollars Kapitalanlagen gegenüber, die Amerika int Ausland, vor allem in der alten Welt gemacht hat. Dabei muß in Betracht gezogen werden, daß die Schuldzunahme Amerikas seit 1897 pro Jahr 150 Millionen Dollars aufweist. Die Schulden be_r Ver- rinigten Staaten an England sind allein so bedeutend, daß England jederzeit imstande ist, wirtschaftlich beherrschend aus Nordamerika einzuwirken. Die Folgen einer nur teilweisen Käpital- entziehung von Seiten Englands ober einer gründlicheren von Seiten eines anderen Gläubigerlandes könnten für Amerika vernichtend sein. Diese Tatsachen dürften vor allem diejenigen interessieren, die Amerika nur als das Land sehen, in dem auf goldenen Bergen Milliardäre thronen.
' Von d en Garibald in cm. Man schreibt aus R o in: Tie beträchtliche Zahl der Rothemden, die. man bei patriotischen Gedenkfesten und aucki bei weniger feierlichen Gelegenheiten in Rom noch immer aufziehen sieht, könnte vermuten lassen, daß Garibaldinertum und- Langlebigkeit in einem inneren Zusammen hange stehen. Die unverkennbare Jugendlichkeit vieler Träger bei roten Hemden nötigt dazu, eine andere Erklärung für ihr auffallend langsames Aussterben zu suchen, und sic 'findet sich in der Tatsache, daß auch die Söhne des Helden von Eaprera bei verschiedenen Gelegenheiten, so beim kretensischen Ausstande, im griechisch-türkischen Kriege, bei den Unruhen in Albanien und Mazedonien, jo noch beim drohenden Ausbruche der serbisch- österreichischen Feindseligkeiten Freischaren gebildet oder zu bilden versucht haben, deren Angehörige, auch wenn sie nie Pulver gerochen haben, sich gern mit dem flammenden Kriegsgewande schmücken. Auch der vor einigen Jähren gefaßte Beschluß des Parlaments, für die Ueb'erlebenden der „Tausend von Marsala" einen Ehrensold auszuwerseu, der bald auf die Teilnehmer anderer Garibaldischer Unternehmungen (186'6 in Südtirol, 1870 in Frankreich, ausgedehnt werden mußte, hatte zur Folge, daß eine ganz unglaubliche Menge von Anwärtern sich einstellte. Jetzt haben sich sogar „Garibaldiner" und Erben von solchen gemeldet, die gerichtliche Ansprüche an den Fiskus und die Kröne nur Grund von Tiktatorial-Verordnungen Giuseppe Garibaldis aus dem Jahre 1860 (!) geltend machen. Sie stützen sich dabei am folgende Tatsachen. Am 2. Juni genannten Jahres, drei Wochen nach seiner Landung an der sizilischen Küste, erließ Garibaldi ein Dekret des Inhalts, daß „wer sich für das Vaterland geschlagen habe, aus dem zur gesetzlichen Verteilung unter die Gemeindeangehörigen gelangenden Gemeindegrundbesitz ein be- stimnrtes Landlos erhalten, daß dieser Anspruch vererbbar sein
Geu'ütr
42—46
77-84
00
7—r41
70
00
(jO
Eingesandt
35-36
63—66
37-43
78
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00
tragen, ist
34—38
65—74
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76—80
37-40
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28-00
00
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76-82
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66—70
36
6ti
28-32
30
den
Uhr:
Ter dunkle Punkt.
Tie Fnngirau von Orleans.
8S
39-
66
Montag den 14. Febv.
78-80
79/
39
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abendT uni 7 Uhr.
. 57-59
73—75
Lebendgewicht
58
Hadi
11U’
Fleischpreise in Gießen
7, Kg. 76-84 Pfg.
Ochsen
a7 58,05
/.
Börse, 7. Februar. A.iiEitiya'ci'iJ
Arolpreise in Gießen
Getreidepreise in Di a n n h e i m
riiü.tte.
Pf.
7u Pf., Enten uv. Stück 1,80
ualüät Mk. 28.75
nachmittags 3'/, llhr: der ninge Wein blüht.
66-69
58—65
00
00
00
00
00
den 10. Febr,, den 11. Febr., Samstag den den 13. Febti,
oll ich etwas
Op 00
00
00
00
00
00
00
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16U1
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00
00
00
00
00
abends */«8 Uhr
abends 7,8 Uhr:
74
12
100.00
98.05 - 94.40
179.00
46.70
91.70
69.00
5b
57
10..
17V1
„Wilhelm Tonnerslag " Freitag
16 i i.O
211.0-
58—64
50—55
63-67
48-53
35—45
Tie Revolnlions- ." Mittwoch den
llarpener Bergwerk . •' Laurahütte.....
Lombarden E. 1L .
Nördd. Lloyd . . . 7. .J Türkenlusc . -. ,
Ou Oh 00
den %8
9440
&5.20
H4.10
85.20
93.30
93.00
99 90
19.10
95.90
104.40
64.40
50 Kg. Schlachtgewicht 42-46 Mt.
Kg. Schlachtgew. 50 -54 Pf.
Reichsnnlcihc
do.
Konsols . - do.
Hessen L/.F
Oberhessen
19.i-1
Oesterr. Goldrentc . .<
Oesterr. Silberrcute Ungar. Goldrente,.„. Italien. Rente . .
4% 47- 4" „
4%
Kälber
Schweine
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum 'gegenüber -keinerlei
83-90
77-84
71—76
37.7. 37a 3'V-/<
Höchste Schlachtviehpreise m Frankf u r t a. Ai.
35-36
29—33
50—54
46-50
42—15
Weizen 100 Kg. 23.50—0'1.00 i'it.
Roggen 100 Kg. 17.25-00.00 Bit.
73—75
70—75
9. Febr., nachmittags
pro 100 Pfd. redend- Schlacht- .fewichk vou-blsvon-bis
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
(Opernhaus.
Weißbrot 2 Kg. 62 Pig.
Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pig
Tic Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreisc am ' 7. Februar 1910.
ältere gusgernäflete ü" ä r j e 11, K n h e.
Vollfleischige ansgeinästete Färsen höchst.
Schlachtivenes .
Vollfleischige ansgeinästete Kühe höchst.
Schlachtwertes vls zu 7 Jahren. . iUeitere ünsgemäsiele Kühe und wenig gut entwickelte jnngereKühe u. Färsen
100.05 ' Lombard. Eisenbahn . . - Oesterr. Staatsbahu
246.50 prince-Henri-Eisenbahn *
114.701
84—92 7ö—83 62—70
OO 00
OO '
00
7; Febr.
Vollfleischige, auSgeinäflctc, höchsten '
Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre all 43—46 Jnnge, fleischige, nicht anSgeinaslele und
72—74
befürwortet die Beibehaltung der staatlichen Untercrhcbstellcn und empfiehlt sich am Schlüsse seiner Ausführungen, die er „Hochachtungsvoll dankend mit aller Ergebenheit"zeichnet, als Gemeinde Einnehmer „vorausgesetzt, daß der derzeitige Einnehmer nickst mehr verwalten wollte ober könnte." Zur Begründung seiner Ansicht sührt er u. a. aus,, „daß. bei den Untererhebstellen die - Leute den ganzen Monat über 2p Tage- lang bezahlte)!," und daß, wenn einmal der. Tag bekannt gemacht'worben sei, „wo die Bezirks lasse in einer Gemeinbe heben wolle, erhoben würbe, ob jetzt Gelb Da sei ober nicht." Auch die „Polizeikontrolle übten bie Unter erheb er gewissermaßen in der Gemeinde aus," so habe er während seiner Dienstzeit schon „5 Hunde-zur Anzeige gebracht, welche bann nachher die üblichen Strafen nebst Kosten und den festgesetzten Steuerfuß hätten zahlen müssen" usw. usw.
Bedenkt man, daß diese Drucksache etwa 40 Mark Kosten verursacht haben wird, und daß öfters folche humoristifch wirkende Vorstellungen dem Druck übergeben werden, die dann namentlich auf den einzelnen Bureaus mit vielem Eifer gelesen werden, so ist doch wohl die Frage berechtigt, warum die Kammer bei ihrem geräuschvollen Rufen nach Sparsamkeit nicht selbst mit gutem Beispiel vorangeht und von der Drucklegung solcher Elaborate Abstand nimmt!
61
52
Hochzeit." Dienstag den 15. Febr.: „Tas Konzen.
16. Febr.: „Tie Brant von Messina."
und daß mangels ausreichenden Gemeindebesitzes Staats oder Kronländereien zu dem Zwecke aufgeteilt werden sollten'''. Nun ist also nach fünfzig - Jühren fetzt gegen 'die staatliche Domänen Verwaltung und bas königliche Housmiuisterium ein Zivilprozeß burch etwa ein Dutzenb Garibalbiner anhängig gemacht, bie als Mitkämpfer im süditalienischen Befreiungskriege ben ihnen bisher vorenthaltenen Anteil an jener Lanbspende verlangen.
Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 24—27 Kälber.
Feinste Mast? (Vollmilchmast) nnd beste
Saugkälber 50—55
Mittlere'Mast- und gute Saugkälber . 45—49
Geringere Saugkälber 37—42
Elc'itpiz. Lahincycr . . Elektriz- Schlickert . . r. Esehweiier Bergwerk . Gelsenkirchen Berg)' erk . Hamburg- Xmurik. Paket! Harnener Bergwerk . • . . Laurahütte . ,. - • . • Nordd. Lloyd . t . ■ ■ . Oberscbles. Eisen-Industrie Berliner Handelsgcs. . . Darmstadter Bank . . . Deutsche Bank . . . .
Deutsch - Asiat. Bank .
Diskonto - Kominandit . . Dresdner Bank . . . Krcditaktien . . . ... Baltimore- und Ohiu-'P -
Eisenbahu . .. .. Gotthardbahn .
12. Febr.: „Ter moralische Teeabend." Soiurtäg
* Bei einem Glien wurde ein Gast gerade einer Gans gegenüber gesetzt. Zu seiner Linken nahnt die Dame des Hauses Platz. Beim Anblick der Gaus bemerlte der Gast: so dicht bei der Gans sitzen?" — Ta er aber seine Wort
. . 180.90
. . 137.80
. . 257.50
. . 92.00
. . 164.10
A fe. Frankfurt a. M. Viel; h 0 f-Pi a r kl be r i ch t vom7. ,vi uftricb: Rindor 1335, darunter t Lebien 3-0, Bullen 37, ,
915, -Kälber-325. Schake 276,-Schipeine 1713, Ziegen-0.
Tendenz: Rinder lebhait, voraussichtlich ausverkaui:, Kä -
28—34
21—25
15—20
Mastlänimer nnd jüngere Masthanunel 39—40 Schweine.
Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner
7 Uhr: „Tie Revolntionshochz'eil
3'/,% 3‘,VI.
Tendenz: Jiinber niilteljnäßlg, mittelmäßig, Schweine rnhig.
doppelsinnig sand, wandte er sich der Tarne ziPund sagte in aller Unschuld: „Entschuldigen Sie, gnädige Frau" id) meinte natürlich die gebratene!" i„Tit Bits.
v ach der Kneipe. Student: „Na, die Laternenpfahl: könnten auch mal gereinigt werden; aus sehest tut man morgen 5 immer--!"
Vollfleischige Schweine über. 2 Zentner Lebendgewicht 57—59
Fleischige Schweine 55—59
VIS1TKA RTFN ™ Jeder beliebigen Schriftart und Kartons^ ! s(Jw.e mU zMl aller studeilflscJien W .
einigungen liefert zu. mäßigen Preisen die Brühl'sehe Univ.-Drucu. *
Tie fremde Fran." Abends 7 Uhr: „Wenn
C d) f c n.
Vollfleischige, cn'isgemcislete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Fahre alt Junge fleischige, nicht ansgemäsleie unD ältere, aiisgemäslete .....
Mäßiz genährte junge nnd gut genährte ältere Gering genährte jeden '.'llterS . . .
B ulte n.
Vollfleischige, aiisgewachsene, höchsten Schlachtwertes . . .....
vollfleischige, jüngere F ürs en, Kühe.
Vollfleischige aiisgeniästeteFärsen höchst. Schlachtwertes
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlacküivertes bis zu 7 Jahren. .
Acltere qii5genmftcte Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe nndFä^sen 'Mäßig genährte Kühe und Färsen 1 . Gering genährte Kühe und Färsen. .
K ä t b e u-
Feinste Masi- (Vollmilchmäst) uitb beste Saugkälber . .
'Miltkere 'Aast- und gute Saiigkälber . Geringere Saugkälber Schaf c.
Mastlämmer unb jüngere Masthamniel Äentere 'Mafthanimel niib gut genährte Schake
Bochum Guss . . .
Buderus E. W. .
Tendenz fest.
Berliner
Canada E. B. . . .
Darmstädter Bank .
i • ‘eutsche Bank . .
8 Dortmunder-Union C. ;-
Dresdner Bank .
Tendenz : fest.
37—39 68—71
Turch- schnütspreö prolOOPsiml ^epcnd- Lchlvlib licwichr
Kälber niittelniäßig, Schaj- Preis
Handel.
** K 0 nkilrse i iv H e i 1 e n. lieber das Vermögen der Witwe des Clwistlan T u i l l zu Gieß en . Margaretha geb. Frank, wurde hin 29. Jan. das Konkursversahreii eröffnet. 'Rechlsanwalt Raab i)i Gießen wnrde znm Konkursverwalter ernannt. .Konknrswrüer- ungeii sind dis zum 19. März bei dem Amtsgericht Gießen an- znmelden. — Ueber den 9kachlaß des Gastwirts Ehriillan-D u i 11 zu Gieße n wurde am 29. Jan. das Konkiirsversahreli eröffnet. Rechtsanwalt Raab in Gießen wnpde zmn Konkursveiwaller ernannt. Kontnrsforderungen lind bis znm 19. März bet dem.Amtsgericht Gießen anzumelden. — Lieber daS Vermögen des Gärtncvs Loms Becker 511 Gießen wnrde nm 31. Jan. das Konkursverfahren eröffnet. Kaufmann-Louis 'Alt hoff in Gießen lüiiräc Hmn KonkniSverwaller ernannt. Konlurs'ordernngen sind bis znm 19. Februar bei dein 'Amlsgericht Gießen anznmclden. — liebet das Vermögen des Spezereihändlers Adani Becker in M 0 n s h-e t m wurde am 4. Fedr. das Kontursveiiahren eröffnet. Rechtskonsulent Pierson in Pfeddersheim wurde 511111 Kontnrsverwaller ernannt. Kontnrsfordernngen sind bis znm 25, Febr. bei. dem Amtsgericht Pseddershenn anzumelden.
Verantwortung.)
Wohl nur, um der FHf chi 11 gsti nimt.u.n-g Rechnung zu tragen, ist eine von einem rheinhesfischen Untererhebcr an die Zweite Kammer gerichtete Vorstellilng den Mitgliedern des hohen Hauses als, Trucksache — Nr. 338 - mitgeteilt worden. Siehe Nr. 28 unseres Blattes vom 3. Febr. Die Red. > Ter Verfasser
Winterkar für Lnngenkraßk8 „Scbwarzwaldheinr* ScltSinberg b. Wißdbad 650 m. ü. d. M. Physikal. Wätet. Heih erfahren. Tn geeignete: Fällen spezifische Tnherknlinbehaixlhmg. bnezialistign Behandlung von Erkrankungen <h‘r oberen ege. Zentralheizung. Lift. Preise von 7 10 Mk. per Tag- 1 r"'TJ
___ Lei 1 vnder Ar-zi •- J>r. mr<I. ——
Vollflesichige Schweine über 2'/^.Zentner
^ebeiipgewicht 57.00-58.50 72—73
Feltschnu;me über 3Ztnr. Lebendgew. 57.00-58.50 73—75
Fleischige Schweine 56.00-57.50 70-73.50
Sauen 50.50—00.00 65—00
F.C. Wiesbaden. Viehh 0 i - Ma r l tbericht vom Aisilriob: Rinder 85, Kälber 53, Schale 51, Schweine 332.
in guter Wuy: gefragt, Schafe ttjisuerfnufr, S.chiveme rnäßig bei' nachträglich igeräumi. Preis Turch-
pro 100 Pfd. schmuso-t liebcnDiSdiladjt» urn i,v, ü-mlchk Lcücnd--»,"
pon-biZ von-biS "
Tienstag den 8. 5cbv f: „Tie geschiedene ßraii." Mittwoch den 9. Febr., abends 1/„8 Uhr: „Tie AUikaneim." Donnerstag den, 10. Febr.: „Lobetanz." Freitag den 11.Febr.. „Ter fliegenbe Holländer." Samstag den 12. Febr.: „Tiefland." Sonntag 13. Febr., nachm.//.^4 Uhr: „Em Walzertraum." Abends 7 Uhr: „Mignon." Piontag den 14. Febr., abends 6 Uhr: „Tie Waltiire." Dienstag io. Febr.: „^.'obetanz." Aiitlwoch den 16. Febr., abends Uhr: „Tie geschiedene Frau."
Schauspielhaus.
Tienstag den 8. Febr.') : „Bei uns da drüben." Aiiltwoch '**■“ ' Tell." Abends
ließen, 8. Febr. Diarktberichl. Aul heutigem Worben- niavtte to|ieie: Butter pr. PW. 1.00—1.10 'Mk., Hühnereier 1 St. 9—10 Big., Enteneier 1 St. 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 "" tirbjen p. Pid. 00—00 Pfg., Linsen v. Pfd. 00—00 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Pik., Hühner pr. St. 1,00—1,60 'Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80Pik., Gänse vr. BW.60- " bie 2,20 Pik., Ochsenfleisch pr. PW. 76—84 Pig., Knhfleisch pr. PW. GO Pfg., piindfleisch pr. Pfund 70—14 Pfg./ Schweinefleisch pr. Pnind 8U—96 Pfg., Schivemesieiich, gesalzen, pr. Pfd. 96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 72—76 Pfg., Hammelsieisch pr. PW. 6O—80 Pfg. Karto|seln pr. 10O Kg. 5.50—6.00 Pit., Zwiebeln per Str. 0,00—6,00 Ml., Pi sich pei niler 20 Pfg., Weißkrain per Htück 10—15 Big., per Zentner . Pit. ü.Ou—0.00., Aepwl per Ztr. 10—18 Mk., Birnen per Ztr. 10—15 Pik. Nüsse 10U etüd 40—50 Pfg., per Ztr. 0—00 'Mk Piapklzeil von 8—2 Uhr.
tc. Frankfurt a. M., 7. Febr. (Orig^Telegr. bc5 „Gieß. >Anz.") Aintliche fstotlernngen der henligen Fruchimarktpreise: Weizen Pik. 2340—23.50, Knrhej|i|cher ‘Ulf. 23.40—23.50, La Plata Kansas Pik. 00.00—00.00, 'Jioggcn (hicnger) Mk. 16.90 bis Pik. 17.00 Gerste (Wetteranerl ilJif. 16.25—17.00, Gerste Franken Pfalzer Ried Pik. 17.00—17.50, Kleie Pik. 00.00—00.00, Hafer 16.00—17.00, Mais Pik. 16.50—16.60, Weizenmehl 0 Mk. 32.25 vis 32.50, 1. Qualität Mk. 30.75—31.00, 3. L.ualüät Pik. 28.75 bis Aik. 29.00, 4. Qualität Pik. 00.00 — 00.00, Roggenmehl U Dit. 25.00—00.00, 1. Qualität 'Mk. 23.50—00,00, 2. Qual. Mk. 22 bis OO.Öu, Weizenkleie Pik. 10.20 bis Mk. 10.50, Weizenjchale Pik. 00.00—00.00, .Roggenkleie Pik. 10.50 bis Aik. 11.00, Malzkeime Pik^ OU.OO—Oü. >0, Biertreber 13.25—14.00 'Alles per 100 Sig. ab hier.
des Giessener Anzeigers, mitgeteiit von der Bank für und lüdustrie^Giessen.
Frankfurter iiörse, 7. Februar, 1.15 Ihr.
7, „ 72—76
7. „ 80—96
War wie ein Skelett abgemagert München Laim, 22. Füll 19u9. Adi gebrauchte „Biosan" M 'Neurasthenie, Aiudigkeit und Erfchlasiung. Qbwvhl idi >me aa Sfclett abgemagert war, hob siä) schon bald nicht flörrcrneitJö.; der Appetit wurde von Tag .au Tag reger und kann tm .nn heute zu meiner Freude mitteilcn, daß idi mit dem erzn'Nen » folge fehr zufrieden bin: denn auch mein Ausfehen ist letzt biiin.r und die Zunahme meiner Murpertrait machte ndj beuthd) bemr bar. Ter Geschmack des „Bioson" sagte mir zu und meroe v stets bestrebt sein, dieses vorzügliche Nähr- und Krästigunasur.*■ in meinem Bekanntenkreis zu empfehlen- Hochachtend! orrnii3t-i Niuiestn. Amdorferstr. 106 III. r Unterschrsit beglaubigt: -a or Notar. Bioson ist das beste und billigste Krafllgungsmlticl.
3 Aik. in Apotheken, Drogerien. _ _ _
3° 0 Portugiesen Serie I -. 3°,„ Portugiesen n III . 4‘,3°/o russ. StautsanL 1905 4L„ Japan. Staatsanleihe 4fl/,) Conv.Tiirken von 1903 Türkenlose ....
4°/0 Gri^ch. Mouopol-Anl. . 4° 0 äussere Argentinier ,. 3°/o Mexikaner .
47,% Chinesen • . . . .
Aktien:
107.11 136.bl
2BIK 13i.li 20).l< 19j.il K>U 11U 18L«
251.6« 15Jj


