Ausgabe 
6.7.1910 Erstes Blatt
 
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Familie Georg Bfföhli

Giessen (Bahnhofstr. 26), 6. Juli 1910.

Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. Juli, nachmittags 5 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt. 3726

Gestern entschlief sanft nach kurzem Leiden unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante

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Cleveland (Ohio), 5. Juli. Nach den letzten Mel­dungen wurden bei dem Eisenbahnzusammenstoß bei DayLon 19 Personen getötet, drei tötlich und sechs schwer verletzt.

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Friedberg, 5. Juli. Tie Dl i t t e l d c u t s ch e Kredit- bank hat hier eine Depositenkasse und Wechselstube eröffnet.

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= B u tz b a ch, 5. Juli. Im Jahr 1860 wurde hier in Butzbach eine Sängervereinigung ins Leben gerufen, die heute noch unter dem Manien Lahntalsängerbund sich eines sehr hohen Ansehens erfreut. Zwei Sängerseste wurden während des 50jährigen Bestehens hier gefeiert, das im Jahre 1880 und das von 1894. Während zu letzterem etwa 400 Sänger erschienen, sind diesmal allein aus den Bnndesvereinen 660 gemeldet. Die Festleitung, die das goldene Jubiläum des Bundes, das am Gründungsorte Butz­bach und zwar vom 16. bis 18. Juli begangen werden soll, vorbereitet, läßt es an Arbeit nicht fehlen. So soll ein prächtiger Festzug die Feier verschönern helfen, so sind die verschiedenen Gesangvereine zu gemeinsamer Wirksamkeit zu- sammengetreten, um große Chöre zu üben, die an den Fest­tagen zum Bortrage kommen sollen usw.

Bad-Nauheim, 5. Juli. Der bekannte Schach­meister Mieses aus Leipzig wird auf Veranlassung des Großh. Kurdirektors Freiherrn von Starck am Freitag, 8. Juli, im Tennis-Cafe im westlichen Teile der Kolonnaden eine Vorstellung im Simultan- und Beratungsspiel geben mit den Mitgliedern und Gästen desBad-Nau- heimer Schachvereins". Freunde des Schachspiels sind hierzu eingeladen.

fdmuirfiofcn mib doch teuren (ffegeitfbanhi? zu verdrängen, bfe btc BerkaMSlädnr unserer Städte jetzt noch entstellen. Der Teller kmm ut allen größeren Porzellangeschäften, wo and) der Entwur yL ic^el3 ist, bestellt werden. Der Preis beträgt 10 Mark und halt UM damit innerhalb der üblichen Preise der Porzellan- Manufaltur, die auf einen pekuniären Gewinn verzichtet chat. Zver Reingewinn. kann daher dem wohltätigen Zweck fast unver­kürzt zugesührt werden.

... Schotten, 5. Juli. Im bemtchb>arten Rain rod i)t mm da.s Nagelsch mied ehrtndwerk endgültig auf gegeben. Weil die Fabrit-'Schuhnäget so billig waren, tormteii die ^cagclschnriede nicht mehr konkurrieret!. 'Itbcr sollte nicht noch etwas von dem Gewerb'esleiß zu retten feuv sollte es nicht möglich sein, die noch vorhandenen Schmiede, ehrsame fleißige Leute, wieder zu beschäftigen. In den letzten 10 Jahren haben sich die Verhältnisse wieder geändert, es wird wieder zurückgegrifsen nach 5>andarbeit und sie wird viel teurer bezahlt als vorher. Allerdings smd es jetzt andere Nägel, Nägel für Touristenschuhe. Diese wenden jetzt aus der Schweiz sehr teuer bezogen, aber es nicht daran zu zweifeln, daß unsere gelernten Schmiede sie ebenso gut machen können; das Handwerkszeug und die Cinrichtung haben sie iroch und- ein Verdienst Ware ihnen für den Winter gesichert. Wer nimmt sich der Sache an? Namen von Schmieden, die alle in mittelmäßig guten Ver­hältnissen leben, sind in Rainrod genug zu erfahren. 23ie mancher Tourist sollte sich wundern und freuen, wenn er sehen könnte, wie die Nägel zu seinen Schuhen gemacht werden. Er bekäme noch ein einigermaßen anschauliches Bild der einstigen Nagelschmiedezunft anr trauten Feuer in den vielen Schmieden zu Rainrod.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.

. Verlauf der Witterung seit gestern früh: Die Wetterlage hat ,ich nicht wesentlich geändert. Tiefer Druck beherrscht immer noch unseren Bezirk, so daß wir and) für moraen Regenfälle zu erwarten haben. Ter hohe Druck int Westen weicht zurück.

PZetteranssichten in Hessen am Donnerstag dem 7. Juli 1910- Trüb, Regensätle, kühl.

Sport.

Radfahren. Der Gau IXa hat anläßlich seines Gau- festes m Alsfeld nur Ehrenpreise ansgegeben. Das Ergebnis ist: Dauerfahrt über 100 k m. Gruppe A. Bundesvereine: 1. Radinhrvcrein Wetzlar 1887, 2. Radsahrverein 1904 Kirchhain. 3. Radsahrverein Stockheim. Ehrengabe. Radsahrverein 1885 Gießen. Gruppe B. Nichtbundesvcreine: 1. Radfahrverem Teutonias Gießen, 2. Radsahrverein Klein-Linden 19u4, 3. Rad- iahrverem Germania, Wißmar. Ehrengabe Radfahrverein /Brabant", Alsfeld.

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-m. Friedberg, 6. Juli. (Tel.) Die 21 Jahre alte, aus Schlesien stammende Verkäuferin Therese Kleber, die in einem hiesigen Warenhaus bedienstet war, hat sich heute nacht bei der über da§ Rosental führenden Eisenbahnbrücke überfahren lassen. Sie wurde in fünf Stücke zerschnitten. Das Motiv der unseligen Tat soll in dem Rückgang ihrer Verlobung zu suchen sein.

D» A ns der Wette rau, 5. Juli. Tie Aussichten auf eine gute Kartoffelernte verschlechtern sich von Tag zu Tag Infolge des aichaltenden feuchtkalten Wetters kommen lebhafte Klageir. Die Blattrollkrankheit mtb Schwarzbeinigkeit breiten sich immer mehr aus, auf manchm Feldern sind bis 33 Prozent dep Büsckw damit befallen. Infolgedessen steigen jetzt schon die Kar- toffelvreise: die Erntcaussicksten sind nicht günstig. Viel Heu-! gras liegt schon seit 14 Tagen auf den nassen Wiesen, cs hat in Güte mtb Menge schon jo erheblich eingebüßt, daß es als Futter höchst minderivcrtig ist. Viel Heugras steht noch am Halm. Sehr int Vorteil sind die Gemeinde, die ihre Heuernte! früh begonnen haben, sie haben nickst nur viel gutes Heu er­halten, sondern auch Aussicht auf eine gute Grummeternte.

U Marburg, 5. Juli. Gestern nahmen die ersten diesjährigen Marburger Ferienkurse ihren Anfang. Ls haben sich zahlreiche Teilnehmer (Herren und Damen) aus dem In- und Auslande eingefunden.

Bad Kreuznach, 5. Juli.Goetz kommt nach Kreuznach!" Die Turner, die zum 29. Mittelrheinischen Kreisturnfest 30. Juli bis 4. August gen Kreuznach wallen, werden freudig die Kunde vernehmen, daß mit ziem­licher Sicherheit auf das Erscheinen des greisen Führers der deutschen Turnerschaft zu rechnen ist. Dr. Ferdinand Goetz ist der einzige noch unter uns weilende Mitgründer dieses mächtigen Bundes und durfte dessen »Ojähriges Bestehen am 17. Ium 1910 zur großen Freude der vielen Tansende einer begeiiterten Anhänger in seltener Frische erleben.

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B^ü dingen, 5. Juli. Während die Ronneburg in früheren Jahrzehnten nnheadrtct neben der großen Verkehrsstraße lag, war sie. nach bei: Erbauung der Kleinbahn HanauHüttcn- gesaß das Ziel zahlloser Wanderer geworden. Die beiden letzten Jahre jedoch weisen wieder einen Rück- gang der Besuchsziffer aus. Es mag dies z. T. der regnerischen, unbeständigen Witterung zuzuschreiben sein, aber auch dem Umstand, daß 'eben alles, was an Sonntagenzu Hause abiommlrch ist", den großen Gebrrgszentren Hoherodskopf, Feld^ berg, Waperlüppe usw. zuströmt. So kommt es, daß in diesem Sommer an manchen Sonntagen kaum ein Tourist die Burg betritt, wahrend vor wenigen Jahren oft eine nach HundertkM zahlende Volksmenge hier oben zu sehen war. Nur die Schulen fonnnen nach wie vor aus der näheren und weiteren Umgebung merber. Und die Burg verdient einen Besuch mit vollem Recht. Zenn wenn auch seit 1870 einige Gebäude der Vorburg toeqen -tiaufalligfett tellweise abgetragen werden mußten, so gibt uns lennoch die ganze Anlage ein außergewöhnlich getreues Bild einer^spatmlttelalterlichien Bergfeste. In ihren Hauptteilen in ben 'wahren 15231555 von den Grafen Anton, Georg und Hemrm) non Asenburg angelegt, denen sie auch längere Seit als Aswenz biente, war sie später der Sih eines Amtes, im Jahre 1 vorübergehend die Wirkungsstätte des aus Sachsen ousge- wwienen Grafen Zmzendorf. Lange Zeit diente die Burg allerlei yerrenlosem Gesmdel als Jufluchtsstätte, was ihren Zerfall be­schleunigte. Erst seit einigen Jahren bringt man der Erhaltung der Burg wehr Interesse entgegen. Ein altes Gebäude in der ">ocburg, das frühere Bandhaus, dessen Unifaffungdmcuern noch sianden, hat man überdacht und zu Restaurationszwecken etngc- lichtet. .Li-r Bergfried wurde zum Besteigen hergerichtet und zur größeren Sicherheit für das Publikum oben an der Galerie mit einem Drahtgitter versehen. Gegenwärtig sind loicixr die Maurer daran, das Aenßere des gewaltigen Turmes für die Zukunft zu sichern. Auch der herrliche Zinzendorfsche Betsaal in der inneren Burg, 1570/71 von Graf Heinrich von Asenburg erbauft ist seit dem Herbste 1908 wieder hergestellt und ber Lournteiiwelt zugänglich gemacht worden. So darf man der toossnung Ausdruck geben, daß mit den kommenden Jahren weiter" Ausbesserungen folgen und die Burg wieder üt allen Teilen be­treten werden kann. Dann wird woU auch die Touristeinoelt wieder ihre Schritte mehr nach der Burg lenken, die von Büdingen Gelnlmusen und Hüttengesäß auf bequemen Wegen und in ver­hältnismäßig kurzer Zeit erreicht worden kann.

. _* Amtliche Verdeutschungen im Preußische«

51 a i s e nwesen. In der Zellsck-rift l^s Allgenreinen Deutschen! Sprachvereins lesen wir: Nicht nur der .Krtegsminister, sondern, wrch der Finanznumster Preußens ist mit Erfolg bemüht, unnötige; Fremdwörter m amtlichen Er las seit aitezumerzen Ein Beispiel' hierfür bildet bie^ am L. April d. Js. in Kllaft getretene schallsanweisung sür die Rentmeister der .stöniglicheii Sire«faffen". Dio bisherige Geschäftsanweisnn.g bom' 19. 12. 1894 sprach von extra-ordinären E-imiahnuvi, von Requisitionen bei- Regierung^- Hauptkasse, von Akteurevositorien und Amtsutensilien," während mc neue Anweisung außergewöhnliche Einnahnren, Ersuchen der .heglerungshauptkasse, Aklenbelstilter und Amtsgeräte sagl. Kassen.' lokalien ist ersetzt durch Kassenräume, Remuneration durch Löl^- nung; ber Geldsckirank fonittc früher im Tresor stehen, letzt kann ein besonderer Raum dafür hergerichtet Serben, an Stells hon ^uplikatschlüsseln wird gesagt zwelle Schlüssel, Jirventartew, Verzeichnis ist verkürzt zu Verzeichnis, Juventarienstücke zu Stücke- Averftoniermigsvermerk wird e?W durch Portoabtesungsverm-erk r ^ftvondeuzjoumal durch Geschallsjournal fmamm nichtBries-

7h 9Wrifen durch Spalten, Restitutionen durch Erstattungen, rekamtulieren durch zusammenstell en, Rekapitulation durch Wieder' holung, definitiv durch eirdgültig, Kommunalbellrk durch Hebe^ vezirk, Effekten durch Papiere, Differenzen durch Abweichungen, iw tt er en durch vermerken. Wellere Verdeutschuiigeu sind: mut Blattnummern oder Seitenzahlen versehen (foteteren, paginieren Emnahmeweisuug (Ordre), Erstattung ^Erstattung aur ^rambo' twu), verfügbar idisponibel), staatlich .fiskalisch, Ergebnis (Resul­tats abliefern (deklarieren, Rachweifmrg l^pezialnachweisu-ng rechnerisch (m ealeulo). Auch die Ausdrucksweise der neuen schaftsauweisung zeigt, wie sehr sich die Staatsverwaltung be­müht, unschöne Satzformen zu verbessern. So ist überall das langatmige der-, die- dasselbe" durcher, sie, es" ersetzt, die salfche Umstellung nachund" ist vermieden, und Wörter wi^ diesfällig., diesseitig, betr., letzterwähnt" u. a. sind toeggclaffen" Anftattut letzterem" heißt eS kurzdarin" usw.

* Ablö suug Hotelier (zwei Touristen):Es ist leider nur noch ein Bett frei."Vollkommen ausreichend für uns ich kneipe regelmäßig bis zwei Uhr, und von da abwandell" mein KameradSchlaf"."

* Entgegenkommend. Gläubiger:Rroch immer fein Geld? Ich verschreibe gnehr Rechnungsformulare, als die ganze Geschichte wert ist!" Student:Wissen Sic was. Sic können die alten Rechnungsfvrmulare wieder mitnehmen. . . und nodv ma£ schicken!"

Kleine TapeHchrnttik.

Im König-Albert-Hafen zu Dresden brach ein großes Schad enf euer aus, das in kurzer Zeit einen Speicher, in dem sich Baumwolle, Jute unb Oelvorräte befänden, vollständig zer­störte-und einen zweiten Speicher ergriff. Ein Feuerwehrm/nur i|t bei den Losck^arbellcn, oblvohl er mit einer Rauchmaske vertehen war, im Qualm erstickt.

I)er Raubmörder Bcckcrt, der die bcutfd>e Gesandtschaft in Santiago in Brand gesteckt und den chilenischen Pförtner» ermordet hat, wurde am Dienstag erschossen.

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Kl lugend er Sand. Der Wanderre, der etwa am Strande von Kol berg in Pommern dahinschreitet, kann manchmal eine eigeiltümliche Wahrnehmung machen. ßu gewissen Zeiten gibt der Sand einen Klang von sich, bald leiser, wie etwa das einförmige, melancholische Klingen einer vom Winde bewegten Acolsharie, bald lauter und schriller. 2tiich am ost- preußlschcn Strande, besonders auf der Kunscheil und Frischen Nehrung, hört man dieses hingezogene, unaufhörliche Tönen, das den Unkundigen außerordentlich überrascht. Jrn Quarzsand des is av ege birg es soll sick) dieser Klang bis zum Kreischen steigern und bei längerer Wanderung Qhr und Nerven unangenehm angreisen. Und seltsam: wenn heute der unheimliche Ton am Strande sich so stark bemerkbar macht, daß ihn selbst das Tosen der Brandung nicht zu überbieten vermag, hort man morgen auch nicht das mmdeile Geräusch und es ist, als sei das Gestöhne eines langen und heftigen Schmerzes verstummt. Alan nahm wahr, daß das Kliiigen sich zumeist geltend macht, iveun bei nachlaffendem Winde oder dem Zurückweichen der See der Sand frei wird und schnell nn Sonnenschein trocknet, und man schloß daraus, daß die Er­scheinung nicht in der Zusaniinensetzung des Sandes zu siichen sei sondern in gewissen physikalischen Bedingungen der Lagerung des Landes ihren Grund haben müssen. Das bestätigte ein englischer Reisender, der den m der Nähe von Suez vorlommenden und aus Reisebeschreibungen schon früher bekannten tönenden Sand einer Ulilersuchung unterzogen hatte. Ter dortige tonende Sandberg, der den Reiseiiden als eine Art Naturwunder gezeigt wird, liegt etwa mer Stunden von dem der Ostküste des Meerbusens von Suez ent­lang lamenden Gebirge Schebel-el-Tor entfernt, ist 3 Meilen lang etwa 1200 § hoch und besteht aus iveißen Sandsteinen, denen Uellemveiie mächtige Lager feinen gelben Flugsandes angelernt sind Glnes von diesen Lagern hat die Eigentümlichkeit, einen'liefen, baß- ^willchen Ton von sich zu geben, sobald der Sand, entweder durch den Wmd anjgerührt ober künstlich bewegt, den Abhaiig hinab- gleitet, -ter -ton ilt ganz verschieden von dem oben erwähnten helleren Klang des Küstensandes und so stark, daß er an das Aus- tonen eines entfernten Donners erinnert. Bei den Beduinen herrscht der Aberglaube, daß der Klang aus einem im Innern des Berges verborgenen Kloster bringe und zwar von einer pandtrommel (Nagous), wie sie noch jetzt im Sinaikloster benutzt wird. Des­halb nennen die Beduinen den Berg Schebel-Nagous. Es gelang dem Forscher, auch noch an einer anderen Stelle klingenden Sand zu entdecken, an einem Hügel des Wadi Werdan. Än dessen ab- schüsiigen Stellen hat sich unter dem Einflüsse des Nordwindes feiner Flugsaiid abgelagert, der eine so schnelle Beweglichkeit hat, bai; jebe in dem Sand verursachte Vertiefung alsbald wieder durch Zusammenfließeii ausgefüllt wird. Dabei entstand ein Ton, zwar 'ucht so machtvoll wie am Schebel-Nagous, aber immerhin aus hundert Schritte hörbar. Und nun stellte der Gelehrte fest, daß das ^önen aufhörte, wenn man den Sand gründlich ausrührte und feuchtes und kaltes Wetter hmzutrat. Das brachte ihn zu der Annahme, daß das Klingen auf Lagerung und Witterunas-

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Lange Jahre litt ich an einem hartnäckigen

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05626) Schöne Aussicht.

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